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STEFAN VIERING LIEST: ENDZEIT EUROPA

EIN KOLLEKTIVES TAGEBUCH DES ERSTEN WELTKRIEGS
Szenische Lesung
Dauer: 1h 30

16.05.2014 STUDIO

STEFAN VIERING LIEST: ENDZEIT EUROPA

EUROPÄISCHE KULTURTAGE 2014

Stefan Zweig, Robert Musil, Thomas Mann, Käthe Kollwitz, Otto Dix, Hermann Hesse…
Unzählige Briefe und Tagebucheinträge dieser Autoren und Künstler erzählen aus der privaten, intimen Perspektive vom Beginn und Verlauf eines erschütternden Krieges, des ersten modernen Krieges auf europäischem Boden. Sie berichten darüber was diese Autoren über den Kriegsverlauf und die Kriegsschuld dachten, über die Niederlage und Revolution.

Ahnungslosigkeit begleitete den Jubel im August 1914 am Ende einer langen Friedenszeit. Der letzte Krieg lag über Vierzig Jahre zurück, fast ein Jahrhundert war es her, dass fremde Truppen in Deutschland gestanden hatten. Doch Krieg war längst nicht mehr der ritterliche Kampf, für was ihn einige noch hielten. Maschinelle Massenschlachten ließen die Frage belanglos werden, welchen Idealen der Einzelne folgte, welche Uniform er trug. Dass der Erste Weltkrieg nur ein Vorwort zum nächsten Schrecken sein würde, haben viele von ihnen noch am eigenen Leib erleben müssen.

So bilden diese Texte die Chronik einer Wendezeit. Gelesen von Staatsschauspieler Stefan Viering entsteht ein dichtes kollektives Tagebuch, das einen persönlichen Einblick in die Gedankenwelt der damaligen Zeitgenossen erlaubt.

Stefan Viering war bis 2011 fest im Ensemble des STAATSTHEATERS KARLSRUHE. Seitdem erlebt ihn das Karlsruher Publikum vor allem auf der Bühne des Kammertheaters, u. a. in The King´s Speech oder Sonny Boys.

MIT Sts. Stefan Viering DRAMATURGIE Jens Peters

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