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ICH WAR 1914 FÜNFUNDZWANZIG

Produktion der Seniorentheatergruppe BaSta
Dauer: 1h 10
PREMIERE
14.05.2014 INSEL

ICH WAR 1914 FÜNFUNDZWANZIG

Foto: Felix Grünschloß

EUROPÄISCHE KULTURTAGE 2014

Tagebuchaufzeichnungen der Eltern und Großeltern, Berichte aus den Schützengräben, Briefe aus der Heimat: die Seniorentheatergruppe BaSta und ihr Regisseur Jochen Wietershofer haben sich auf Spurensuche begeben nach einem Ereignis, welches oft als Urkatastrophe oder Zivilisationsbruch bezeichnet wird.

Der Mensch als Individuum, dessen immer schon problematische Existenz in Kriegszeiten einer weitaus stärkeren Prüfung unterworfen wird, reagiert auf diese Ausnahmesituation: Halt suchend, den Krieg verklärend und symbolisch überhöhend, warnend, parodierend, sich an das Zuhause klammernd, das Geschehen als ungeheuerlich begreifend. Was bewegt den Menschen in solchen Zeiten?

Ausgehend von dem Satz des Philosophen Sloterdijk, dass das "Dasein als solches eine akrobatische Leistung ist“, versucht die Volkstheatergruppe, die Geschehnisse des Ersten Weltkriegs für sich begreifbar zu machen: ein kafkaesker „Hochseilakt“ – mal realistisch, mal satirisch, mal absurd.

MIT Dietlinde Ade, Karin Pitzer, Lucia Wegner, Norbert Frensch, Erhard Hottenroth REGIE & BÜHNE Jochen Wietershofer KOSTÜME Ensemble

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