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3. SINFONIEKONZERT

Mit Werken von Debussy, Mozart und Ravel
Dauer: 2h 15

24.11.2013 GROSSES HAUS

25.11.2013 GROSSES HAUS

3. SINFONIEKONZERT

Claude Debussy Ibéria (Images Nr. 2)
Wolfgang Amadeus Mozart Sinfonie Nr. 40 g-Moll KV 550
Wolfgang Amadeus Mozart Sinfonie Nr. 31 D-Dur KV 297 „Pariser“
Maurice Ravel Rapsodie espagnole

Antonio Méndez Dirigent
BADISCHE STAATSKAPELLE

Der junge Spanier Antonio Méndez war einer der drei Finalisten des Young Conductors Award der Salzburger Festspiele 2013, wo ihn der Publikumsapplaus u. a. für sein Mozart-Dirigat zum heimlichen Sieger machte. Folgerichtig stehen zwei Sinfonien des Salzburger Meisters im Zentrum des Konzerts, die „Große“ g-Moll und die Pariser. Beide gehören zu den absoluten Höhepunkten von Mozarts sinfonischem Schaffen und haben an Beliebtheit bis heute nichts eingebüßt. Umschlossen werden diese beiden Werke von unterschiedlichen französischen Sichtweisen auf das iberische Nachbarland. Die 1906-12 entstandenen Images Debussys stellen einesteils eine Fortführung von La mer dar, sind andernteils jedoch viel näher am Bildhaften, gar mit tänzerisch-folkloristischem Duktus. Eindrücke und Stimmungen werden durch reinen, klar beschreibenden Klang ersetzt; so entsteht im 2. Satz der Ibéria eine „Vision spanischer Landschaft, spanischen Treibens, spanischer Atmosphäre“. Etwa zur gleichen Zeit schrieb Ravel sein erstes wichtiges Orchesterwerk, die Rapsodie espagnole. Seine Hinwendung zum Nachbarland war noch intensiver, daneben gehören L’heure espagnole oder die Habanera zu Werken dieser Periode. Die Tanzform der Habanera ist auch in der Rapsodie enthalten – das Tänzerische ist neben der Beschwörung des Sinnlich-Geheimnisvollen, ja Verruchten auch das Zentrum von Ravels Meisterwerk.

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