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EXTRAS

THEATERGESPRÄCH ÜBER GOTT UND DIE WELT

Das Menschleben ist umschränkt von Grenzen. Die letzte Grenze unseres Erdendaseins ist der Tod. Umso wichtiger ist es, von den Wegen zu sprechen, die sich innerhalb dieser Grenzen ergeben. Das Theater stellt diese Fragen seit 2500 Jahren. Doch nicht jeder Weg, der gegangen werden kann, ist auch ein guter Weg. Kleists Prinz Friedrich von Homburg gewinnt eine Schlacht, wird aber zum Tode verurteilt, weil er gegen einen Befehl gehandelt hat – und schließlich begnadigt. In seiner Oper Peter Grimes stellte Benjamin Britten die Bigotterie einer Gesellschaft in den Mittelpunkt, die zur Hetzmeute auf einen Außenseiter wird. Eine Faust-Oper des Atomzeitalters komponierte John Adams mit Doctor Atomic: Die Frage nach der Verantwortlichkeit des Wissenschaftlers wird immer aktueller, je mehr das Machbare die ethische Kontrolle übersteigt. In Tennessee Williams berühmtem Melodram Endstation Sehnsucht kommt die Liebe an ihre Grenze, wenn die am Leben gescheiterte Blanche ihrem brutalen Schwager Stanley verfällt. Zu den EUROPÄISCHEN KULTURTAGEN 2014 gibt es eine Extra-Ausgabe zur politischen Oper Die Passagierin von Mieczysław Weinberg. Sie wirft die Frage nach der Verantwortung des Einzelnen auf – jedes Einzelnen!

Das Theatergespräch über Gott und die Welt, initiiert von der Kunst- und Theatergemeinde und den Bildungswerken der beiden großen christlichen Konfessionen, nimmt ausgewählte Produktionen des STAATSTHEATERS zum Anlass für anregende Gespräche mit profilierten Referenten und Theaterkünstlern über Grundfragen des Lebens und deren Gestaltung in Werken der Kunst.
Der Eintritt ist frei!

TERMINE

4.11. Prinz Friedrich von Homburg
2.12. Peter Grimes
10.2. Doctor Atomic
7.4. Endstation Sehnsucht

EXTRA im Rahmen der EUROPÄISCHEN KULTURTAGE 2014
20.5. Die Passagierin
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