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Il Pomo d’Oro

Il Pomo d’Oro wurde im Jahr 2012 mit dem besonderen Schwerpunkt auf die Oper gegründet, widmet sich aber gleichermaßen der Instrumentalmusik in verschiedensten Besetzungen. Hier kommen einige der besten Spezialisten der Welt auf dem Gebiet der authentischen Aufführungspraxis mit historischen Instrumenten zusammen. Sie bilden ein Ensemble außergewöhnlicher Qualität, in dem sich Stilkenntnis und Virtuosität zu künstlerischer Begeisterung verbinden.

Die Verbindung mit dem Geiger und Dirigenten Ricardo Minasi hat bereits zu einer Auszeichnung der ersten Aufnahme geführt (Vivaldis Per l’Imperatore).Kürzlich nahm Il Pomo d’Oro unter Minasis Leitung drei Solo-CDs mit den Countertenören Max Emanuel Cencic, Franco Fagioli und Xavier Sabata auf, ebenso eine Platte Venezianischer Barcarolen, gesungen von Vincenzo Capezzuto. Zahlreiche Konzerte in Paris, München, London, Lyon, Barcelona oder Genf markieren zusammen mit weiteren Aufnahmen das Jahr 2013.

Der Name des Orchesters bezieht sich auf den Titel einer Oper von Antonio Cesti, die für die Hochzeit des Kaisers Leopold I. von Österreich mit Margarita Teresa von Spanien in Wien 1666 komponiert wurde. Die Oper war der Schlusspunkt eines kaiserlichen Festes von unglaublichem multimedialem Glanz, das mit einen Feuerwerk von 73 000 Raketen und einen Ballett von 300 Pferden begann. Mit seinen 24 verschiedenen Bühnenbildern und überraschenden Spezialeffekten wie einstürzenden Türmen, fliegenden Göttern und sinkender Schiffe, war Il Pomo d’Oro vielleicht die teuerste und ausladenste Opernproduktion der Frühgeschichte dieser Gattung. Sie bot Rollen für 50 Sänger und dauert zehn Stunden – zehn Stunden großartigen Spektakels und herrlicher Musik.

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