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rosalie

RAUM, LICHTOBJEKTE UND KOSTÜME


rosalie studierte Germanistik und Kunstgeschichte an der Universität Stuttgart, Malerei, Grafik, Plastisches Arbeiten und Bühnenbild an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart. Seit 1979 als freischaffende Künstlerin und Bühnen- und Kostümbildnerin für Oper, Schauspiel, Ballett und Film. Internationale Ausstellungen in Galerien und Museen sowie großdimensionierte Installationen in öffentlichen Räumen.

Nicht erst seit ihren Bühnenräumen für Der Ring des Nibelungen bei den Bayreuther Festspielen 1994 bis 1998 (Musikalische Leitung: James Levine) ist rosalie einer internationalen Öffentlichkeit bestens bekannt. Nach Tristan und Isolde (Theater Basel, 2005) und Lohengrin (New National Theatre Tokyo, 2012) ist Tannhäuser damit ein wichtiges Wagner-Projekt. Weitere Musiktheater-Produktionen realisierte sie u.a. für das Staatstheater Stuttgart, die Hamburgische Staatsoper, das Nationaltheater München, die Oper Frankfurt, die Semperoper Dresden, die Oper Leipzig, das Opernhaus Zürich, die Opéra du Rhin Strasbourg, die Opéra São Carlos Lisboa, das Teatro Comunale di Firenze und das Teatro alla Scala Milano.

Am BADISCHEN STAATSTHEATER KARLSRUHE arbeitet rosalie seit 2003 (Dalibor von Smetana), danach folgten die Ballettproduktionen Spielmann (2006) und Tanz-Raum-Licht (2009), als Koproduktion mit dem ZKM | Karlsruhe Etude d´après Séraphin von Wolfgang Rihm (2007).

Wesentlich für ihr Schaffen sind darüber hinaus spezifische Produktionen mit zeitgenössischer Musik, die vollkommen neue Formen des Zusammenspiels von Rhythmus, Farbe und Licht unter dem Blickwinkel experimenteller Räume für Musik / Theater eröffnen, wie z.B. für die 1. Internationale Biennale für neues Musiktheater in München 1988 und für die Donaueschinger Musiktage 2006.

Auch ihre Arbeiten als freischaffende Künstlerin sind von den Aspekten innovativer Grenzüberschreitungen geprägt. Wichtige Werke aus letzter Zeit waren die Lichtinstallationen Helios, Séraphin, HYPERION_Fragment sowie CHROMA-LUX als permanente Lichtskulptur bis Ende 2010 im ZKM | Karlsruhe. 2008 wurde ihre interaktive Lichtinstallation HELIOS – La nube luminosa auf der 3. Internationalen Biennale für zeitgenössische Kunst in Sevilla präsentiert.

Für ihr künstlerisches Gesamtwerk wurde rosalie im Oktober 2008 mit dem Europäischen Kulturpreis von der Europäischen Kulturstiftung Pro Europa ausgezeichnet, im November 2009 erhielt sie den Walter-Fink-Preis des ZKM | Karlsruhe für intermediale Disziplinen.

Bühne & KostümTANNHÄUSER
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