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Holger Müller-Brandes

Holger Müller-Brandes, geboren 1969 in Bremerhaven, ist freier Regisseur. Er studierte Musiktheater-Regie bei Götz Friedrich in Hamburg und assistierte bei der Schauspielregisseurin Elke Lang, u. a. am TAT Frankfurt und der Oper Bonn. Das zeitgenössische Musiktheater gehört zu seinen Schwerpunkten, so die Diplominszenierung Satyricon von Bruno Maderna, ein eigenes Musiktheater-Projekt über den Hitler-Komplizen Kaltenbrunner Wir sind noch zu weich gewesen ... in der Kulturfabrik Kampnagel, Hamburg, Punch and Judy von Harrison Birtwistle (Oper Graz) oder die UA die humanisten von Erhan Sanri/Ernst Jandl an der opera stabile der Staatsoper Hamburg. Für die UA Friedrich und Katte von Wolfgang Knuth am Stadttheater Minden und bei den Musikfeststpielen Sanssouci schrieb er auch das Libretto. An der Berliner Kammeroper führte er 2008 Regie bei der Szenischen Aufführung von Gustav Mahlers Das Lied von der Erde in der so genannten Urfassung für Klavier und zwei Singstimmen. 2009 inszenierte er am Heidelberger Theater Drei Wünsche von Bohuslav Martinů und den Liederzyklus Winterreise für das Kunst- und Kulturzentrum Brotfabrik, Berlin. Im Jahr 2011 folgten die Uraufführungsinszenierungen der Unterwasseroper Die Farbe des Wassers von Susanne Stelzenbach (Stadtbad Berlin-Neukölln) und Im Licht – Pola Negri, Schauspiel von Simone Kucher an der Berliner Brotfabrik. Im Bereich der musikalischen Unterhaltung inszenierte Holger Müller-Brandes u. a. Jacques Offenbachs Operette Hochzeit bei Laternenschein an der Musikhochschule Hamburg, die Operette L’amour masqué von Guitry/Messager als Deutsche Erstaufführung in Rostock und erarbeitete zusammen mit Christine Jensen das Kabarettprogramm WüsteWitwenWünsche für das Kommunale Kino Metropolis, Hamburg. Für das Stadttheater Brandenburg inszenierte er eine Bühnenfassung der Tonfilmoperette Die Drei von der Tankstelle als Freilichtaufführung. Zum klassischen Repertoire von Holger Müller-Brandes zählen die Mozart-Opern Così fan tutte und Die Entführung aus dem Serail, La Cenerentola von Rossini, Der Freischütz, Wagners Der fliegende Holländer und die Märchenoper Hänsel und Gretel von Humperdinck. Im Produktionszeitraum 2007 / 2008 realisierte Holger Müller-Brandes gemeinsam mit Swen-Erik Scheuerling den Spielfilm SCHÖNE LÜGE FREIHEIT über Iphigenie auf Tauris nach Goethe, nach Fassbinder, der im Juli 2008 zuerst im Rahmen der Jahresausstellung der HfBK Hamburg gezeigt wurde. Zusammen mit der Bühnenbildnerin Katrin Lea Tag ist Holger Müller-Brandes Erster Preisträger des 1. Internationalen Regie- und Bühnenbildwettbewerbes des Richard-Wagner-Forums und der Vereinigten Bühnen Graz (Ring Award). Am STAATSTHEATER KARLSRUHE inszenierte er in der Spielzeit 2012/13 Weinbergs Die Passagierin.

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