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Ein pianistisches Feuerwerk im 8. SINFONIEKONZERT

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Großer Jubel für eine mitreißende Interpretation: Der russische Pianist Boris Berezovsky riss das Publikum im 8. Sinfoniekonzert zu Begeisterungsstürmen hin. Die kraftvolle, aber dennoch klare und transparente Aufführung von Rachmaninows selten gespieltem 4. Klavierkonzert brachte auch diesem zu Unrecht im Schatten stehenden Werk viele neue Freunde! Mit einem Russischen Märchendes Rachmaninow-Freundes Nikolai Medtner bedankte sich Berezovsky beim Karlsruher Publikum. Das „Konzertprogramm der Entdeckungen“, wie einige Zuschauer nach dem Konzert anmerkten, begann mit dem Farbenrausch der instrumentierten 9. Klaviersonate Alexander Skrjabins, genannt Schwarze Messe. Der Österreicher Georg Friedrich Haas füllte die rauschhaften Klavierfarben für großes Orchester aus. Mit dem Schlussstück konnte die BADISCHE STAATSKAPELLE unter ihrem Generalmusikdirektor zeigen, welch gute Solisten im Orchester tätig sind: Die 15. Sinfonie Dimitri Schostakowitschs enthält zahlreiche Soli, ob für Cello, Geige oder Flöte. Mit diesem rätselhaft-eindrücklichen Werk des Abschieds verabschieden sich Orchester und Chefdirigent in die Spielzeitpause – wer es verpasst haben sollte, kann es allerdings noch drei Mal erleben: In der Wiederholung des 8. Sinfoniekonzerts am Montag, im moderierten 5. Sonderkonzert (Dienstag) und im 3. Jugendkonzert am Freitag.

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