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GMD Justin Brown verlängert bis 2018/Konzertplan der STAATSKAPELLE vorgestellt

Generalintendant Peter Spuhler, Generalmusikdirektor Justin Brown, Orchesterdirektor Axel Schlicksupp - Foto: Felix Grünschloß

Generalintendant Peter Spuhler, Generalmusikdirektor Justin Brown und Orchesterdirektor und Konzertdramaturg Axel Schlicksupp stellten auf einer Pressekonferenz am 24.6. im STAATSTHEATER KARLSRUHE die Konzertsaison 2014/15 der BADISCHEN STAATSKAPELLE vor. Sie vereint Bekanntes und Unbekanntes, Weltstars und Nachwuchstalente und reicht von großen Sinfoniekonzerten bis hin zu kleineren, vielfach spartenübergreifenden Konzertformaten.
Eine wichtige Personalie gab Generalintendant Peter Spuhler gleich zu Beginn der Pressekonferenz bekannt. Der Vertrag mit Generalmusikdirektor Justin Brown wird bis Ende der Saison 2017/18 verlängert. „Ich bin mir mit Justin Brown einig, dass wir die erfolgreiche gemeinsame Arbeit bis 2018 fortsetzen wollen“, so Peter Spuhler anlässlich der Vorstellung. „Ich bedanke mich und bin froh und glücklich, die Zusammenarbeit mit Peter Spuhler und den hervorragenden Musikerinnen und Musikern der BADISCHEN STAATSKAPELLE weiter führen zu können“, freut sich Justin Brown. „Es gibt noch Vieles gemeinsam zu entdecken!“

VON TRÄUMEN UND LEIDENSCHAFTEN ist das neue Spielzeitmotto des STAATSTHEATERS, beides findet sich in den Sinfoniekonzerten der kommenden Saison. So erklingt z. B. bereits im 1. Sinfoniekonzert erklingt mit Jesper Kochs Cellokonzert Dreamscapes ein Traumstück von heute. Die Sinfoniekonzertreihe endet mit Berlioz‘ leidenschaftlicher Symphonie fantastique, deren dritter Satz seine Überschrift zum Spielzeitmotto gab.
Das Besondere an dieser Konzertsaison ist, dass in beinahe jedem der Sinfoniekonzerte zeitgenössische Solo-Konzerte präsentiert werden. Neben dem erwähnten Jesper Koch gehören Thomas Adès, Thomas Larcher, Wolfgang Rihm und Miroslav Srnka zu den gespielten lebenden Komponisten.

Als Gäste werden sowohl Weltstars wie Viktoria Mullova (Geige, 3. Sinfonie- & 1. Sonderkonzert) oder Vesselina Kasarova (3. Sonderkonzert) erwartet, aber auch aufstrebende Nachwuchstalente wie Augustin Hadelich (Geige, 6. Sinfoniekonzert) oder José Luís Gomez (Dirigent, Neujahrskonzert). Zu Mullova und Hadelich kommt mit Linus Roth ein weiterer wunderbarer Meister der Violine. Er spielt als deutsche Erstaufführung das Violinkonzert Mieczysław Weinbergs, dessen Passagierin großen Eindruck hinterlassen hat. Zum ersten Mal wird eine Frau die STAATSKAPELLE dirigieren: Im 2. Sinfoniekonzert begrüßen wir mit Mei-Ann Chen eine in den USA bereits hoch geachtete, bei uns jedoch noch zu entdeckende Dirigentin.
Eine große Ehre wird es für Generalmusikdirektor Justin Brown und die STAATSKAPELLE sein, das Benefizkonzert des Bundespräsidenten auszurichten.

Ihre Verankerung in der Stadt Karlsruhe zeigt die BADISCHE STAATSKAPELLE, in dem sie in jeder ihrer Reihen ein Konzert dem Stadtjubiläum widmet: Von der großen Uraufführung zweier neuer Werke Wolfgang Rihms im 5. Sinfoniekonzert, der Beteiligung am Eröffnungsfest des Stadtgeburtstages vor dem Schloss bis hin zu einem Kammerkonzert Extra und einem Kinderkonzert, die jeweils Musik von Karlsruher Komponisten präsentieren.

Neue Formate werden das Konzertprogramm bereichern. Als „Lückenschluss“ der Altersgruppe unter sechs Jahren gibt es neu die Kleinkinderkonzerte ab 3 Jahren. Sie sollen auf spielerische Weise an die Musik heranführen und werden von einzelnen pädagogisch begeisterten Mitgliedern der STAATSKAPELLE gestaltet.

Neu ist auch die spartenübergreifende Zusammenarbeit mit weiteren Künstlern des STAATSTHEATERS beim Sonntagscafé mit Salonmusik oder bei Kammerkonzert und Tanz gemeinsam mit dem STAATSBALLETT.

„Diese Konzertsaison ist die für mich schönste und inhaltlich überzeugendste meiner Zeit in Karlsruhe“, so Justin Brown abschließend, „ich freue mich sehr auf das kommende gemeinsame Jahr. Ein herzliches Dankeschön an die BADISCHE STAATSKAPELLE, an Generalintendant Peter Spuhler, Chefdramaturg Dr. Bernd Feuchtner sowie Orchesterdirektor Joscha Schaback und Konzertdramaturg Axel Schlicksupp.“

 

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