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„Wenn sich Geschichte ins Leben einmischt"

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sagt der Autor im Nachgespräch, „dann wird es emotional“. Sehr stark berührt hat das Ende von Hohe Auflösung gestern Abend im STUDIO.
Black, dann langer Applaus für das Ensemble, den eigens angereisten ukrainischen Autor Dmytro Ternovyi und das Regieteam rund um FAUST-Preisträgerin Mina Salehpour.

Mit Hohe Auflösung, einem Stück, das zwischen Boulevardkomödie, politischem und surrealem Theater changiert, gewann Ternovyi im Februar 2013 den bedeutendsten osteuropäischen Dramenwettbewerb „Über Grenzen sprechen“. Am Montag fand die überregional beachtete Uraufführung im STUDIO statt – erste Pressereaktionen hier.
Das sehr aktuelle politische Stück erzählt prophetisch von den Ereignissen der letzten Februartage in der Ukraine – kurz bevor scharf geschossen wurde.
Am Premierenabend stellten sich der Autor, die Regisseurin und der Gründer des Wettbewerbs Christian Papke den Fragen des Publikums zur aktuellen Situation in der Ukriane, zum Stück und seiner Umsetzung.
Bei allen weiteren Vorstellungen laden wir unser Publikum zum Nachgespräch mit in Karlsruhe lebenden Ukrainern über die Situation in der Ukraine ein.
Zum nächsten Mal können Sie Hohe Auflösung am 25.6. sehen, alle weiteren Termine finden Sie hier.

Das STAATSTHEATER zeigte bereits die Uraufführung des Gewinnerstücks von „Über Grenzen sprechen“ 2011 Am falschen Ort aus Rumänien im STUDIO und setzt am 27.6. mit der Uraufführung von Aufstand über einen türkisch-kurdischen Künstler, in Koproduktion mit dem Berliner Maxim Gorki Theater seine Beschäftigung mit aktuellen politischen Stoffen fort.

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