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Auf Wiedersehen, liebe Frau Hersmann!

Der ehemalige Generalintendant des STAATSTHEATERS Achim Thorwald, Doris Hersmann und Generalintendant Peter Spuhler - Foto: Jochen Klenk

Nach 49 erfüllten Jahren sagt Doris Hersmann dem Theater Adieu. Zumindest in beruflicher Hinsicht. 14 Jahre leitete die Diplom-Kostümbildnerin die Kostümabteilung des STAATSTHEATERS und war verantwortlich für die Damen- und Herrenschneider, Ankleider, Hutmacherinnen und Modistinnen, die Waffenmeister, Schuhmacher und natürlich für den gesamten Kostümfundus. Eine Mammutaufgabe, die der Theaterfrau immer sehr viel Spaß gemacht hat. Als verantwortliche Kostümbildnerin stattete sie am STAATSTHEATER u. a. Der kleine Horrorladen, Anatevka, Das Land des Lächelns oder Così fan tutte -die Wiederaufnahme wird in der nächsten Spielzeit zu sehen sein- aus, um nur einige wenige zu nennen.

Gleich zwei Theaterintendanten verabschiedeten die Kostümdirektorin heute. Generalintendant Peter Spuhler und sein Vorgänger Achim Thorwald bedankten sich für die Zusammenarbeit, die sie nie als Arbeit empfunden hätten. Beide hoben ihrer Ansprache den ganz bemerkenswerten Umgang von Doris Hersmann mit ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern hervor.
Ihr Studium absolvierte sie an der Fachhochschule für Kunst und Design in Köln kombiniert mit Theaterwissenschaften bei Prof. Babenhausen an der Universität Köln nachdem sie am Schauspielhaus Düsseldorf zuvor eine Lehre zur Schneiderin gemacht hatte. Bereits während ihres Studiums assistierte sie bei Jean Pierre Ponnelle und Prof. Theo Otto an den Bühnen der Stadt Köln, der Deutschen Oper am Rhein, dem Schauspielhaus Düsseldorf und bei den Salzburger Festspielen.
Im Festengagement arbeitete sie als Kostümbildnerin und Kostümdirektorin am Staatstheater Saarbrücken, an den Stadttheatern von Regensburg sowie von St. Gallen und dem Volkstheater Rostock, bevor sie von Pavel Fieber ans STAATSTHEATER engagiert wurde. Als Kostümbildnerin gastierte sie u. a. am Staatstheater Wiesbaden, am Mainfranken Theater Würzburg, am Opernhaus Graz, am Alten Schauspiel Stuttgart, in Bern und Luzern und stattete für den Saarländischen Rundfunk und das Schweizer Fernsehen DRS Produktionen aus. Ihre Abteilungen leitete sie stets unter dem Motto „als Wir sind wir stark“.

 

 

 

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