NEWS

Virtuose Eleganz wirbelt letztmalig durch die Luft

 - Foto:

Als eindrückliches Dokument einer glückhaften Verbindung von choreografischer Meisterschaft und zeitlos wirkungsmächtiger Musik hat die DEUTSCHE ERSTAUFFÜHRUNG von Heinz Spoerlis Bach-Ballettabend In den Winden im Nichts seit ihrer Premiere im Frühjahr 2013 beim Karlsruher Publikum starken Widerhall gefunden.
Am Sonntag besteht nun zum letzten Mal die Gelegenheit dazu, Spoerlis choreografische Auseinandersetzung mit Johann Sebastian Bachs Suiten BWV 1008, 1009 und 1012 zu erleben. Alle drei Suiten werden live von Alexandre Vay am Cello musiziert.
In dem von Sergio Cavero gestalteten Bühnenraum, der durch einen großen Ring aus Metall symbolisch aufgeladen wird, folgt auch die Choreografie einer – nicht zuletzt durch Bachs Musik vorgegebenen –kreisförmigen Struktur. Unter Bezugnahme auf die traditionelle Vorstellung von den Vier Elementen stellt Spoerli in diesem Stück besonders die Luft in den Vordergrund. Soli, Pas de deux und Ensemblesequenzen sind von virtuoser Eleganz und berührender Musikalität geprägt und lassen den Abend zu einem intensiven Erlebnis werden.

Navigation einblenden