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Erlebte Geschichte im KLASSENZIMMER

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Grammophonmusik, Schweigen, dann starker Applaus im Klassenzimmer 209 des LESSING GYMNASIUMS in Karlsruhe, wo Schüler*innen der achten, neunten und zehnten Klassen, gemeinsam mit Vertretern der Stadt und der Presse heute im Rahmen der EUROPÄISCHEN KULTURTAGE 2014 die Premiere von Im Westen nichts Neues erleben konnten.
Mit viel Sensibilität aber auch der nötigen Härte machte Schauspielerin Katharina Breier die Geschichte des jungen Soldaten Paul Bäumer, der den feurigen Reden seines Lehrers folgend, in einen Krieg zieht, auch 100 Jahre nach Kriegsausbruch noch erschreckend greifbar. Dabei beschränkte sie sich nicht auf das Erzählen allein, sondern bezog das Publikum aktiv mit ein. Unter den Schulbänken ging man in Deckung und schütze sich vor den schrecklichen Angriffen der Geschichte.
Im anschließenden Nachgespräch mit Theaterpädagogin Judith Franke und dem Regieteam hatte das Publikum die Gelegenheit Fragen zu stellen und wurde selbst gefragt:
Was hat Paul Bäumers Geschichte, was hat der 1. Weltkrieg mit mir zu tun? Wie kurz ist der Weg von der Schulbank an die Front tatsächlich?
Nach Fragen fragen ist Im Westen nichts Neues die zweite Produktion des JUNGEN STAATSTHEATERS, die speziell für das Klassenzimmer entwickelt wurde.

Buchbar bei Claudia Gruber unter 0721 20 10 10 20

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