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Texte und Fotos zu Ehren eines großen Theatermachers

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Am 24.5. würde er seinen 100. Geburtstag feiern: George Tabori

Geboren am Vorabend des Ersten Weltkriegs in Budapest, ging er nach dem Abitur als Hotelfachschüler nach Berlin, musste 1933 als Jude vor den Nazis fliehen und zog 1935 nach London. Zwischen 1941 und 1943 arbeitete er als Auslandskorrespondent und britischer Spion in Sofia und Istanbul, Palästina und Ägypten. Sein Vater wurde 1944 in Auschwitz ermordet, seine Mutter entkam der Deporation. Davon erzählt sein Stück Mutters Courage. 1947 ging Tabori als Drehbuchautor nach Hollywood, lernte Brecht, Feuchtwanger und Thomas Mann kennen und wurde der Geliebte von Greta Garbo. 1955 kam er als Theaterautor nach New York und inszenierte 1969 erstmals in Deutschland. Mit seinen tragikomischen Stücken wie Mein Kampf über den jungen Hitler vor dem Ersten Weltkrieg und Die Goldberg-Variationen über die Erschaffung der Welt wurde er erst in hohem Alter berühmt. Bis 1990 leitete er in Wien das Theater Der Kreis, in dem ihm Generalintendant Peter Spuhler und Schauspieldirektor Jan Linders assistierten.
Am 9.5. zeigen wir ab 22 Uhr im STUDIO eine Lesung Tabori 100 mit Sts. Stefan Viering und eröffnen im Foyer die Ausstellung Tabori Backstage mit Fotos von Thomas Räse.

Alles im Rahmen der EUROPÄISCHEN KULTURTAGE 2014, alle Informationen finden Sie hier.

 

 

 

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