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Eine in Vielem außergewöhnliche Premiere

 - Foto: Falk von Traubenberg

erlebte das STAATSTHEATER gestern im GROSSEN HAUS.
Nicht allein, dass mit den Meistersingern erstmals seit vielen Jahren eine der längsten Wagneropern auf die Bühne gebracht wurde - wissen doch die Wagner Fans, dass diese „Komische Oper" eine immense Herausforderung an ein Haus und vor allem ein Inszenierungsteam stellt: geht es doch um nichts Geringeres als die Kunst selbst.
Hierfür waren Wagnerfans aus ganz Deutschland und aus Österreich angereist. Sogar aus Graz kam eine Delegation - das war vor allem dem Inszenierungsteam geschuldet: Tobias Kratzer und Rainer Sellmaier, den Grazer Ring Award Gewinnern 2008 (alle Preise)- dem wichtigsten Opernpreis für junge Regisseure.
Selten im STAATSTHEATER war zuletzt ein solch intensiver und kontroverser Buh- und Bravosturm für die Regie zu erleben wie hier.
Das Publikum war geteilt: auf der einen Seite riesige Begeisterung für die kluge Ausarbeitung und Belebung von Wagners Geschichte einer Konfrontation eines jungen Künstlers mit der etablierten Tradition und die ausdrucksstarken Bilder, die einen auf eine Zeitreise mitnehmen von der Uraufführung über Neu-Bayreuth bis zum Regietheater. Auf der anderen Seite vollständige Ablehnung. Doch alle waren sich einig: hier hatte etwas Besonderes stattgefunden - und es war keine Minute langweilig.
Ungeteilt -15 Minuten Applaus, der längste in der der Oper in der derzeitigen Intendanz- war der Jubel für Sänger, STAATSOPERNCHOR, Extrachor, die BADISCHE STAATSKAPELLE und Generalmusikdirektor Justin Brown. Viele Sänger hatten Rollendebüts: Rachel Nicholls (Eva) , Stefanie Schaefer (Magdalene), Andrew Finden (Konrad Nachtigall), Lucas Harbour (Fritz Kothner), Seung-Gi Jung (Nachtwächter), Avtandil Kaspeli (Hans Foltz), Armin Kolarczyk (Sixtus Beckmesser), Renatus Meszar (Hans Sachs), Luiz Molz (Hans Schwarz), Eleazar Rodriguez (David), Max Friedrich Schäffer (Kunz Vogelgesang), Ks. Klaus Schneider (Ulrich Eißlinger), Ks. Hans-Jörg Weinschenk (Augustin Moser), Yang Xu (Herman Ortel) und Nando Zickgraf (Balthasar Zorn).
Insgesamt präsentierte sich das Ensemble des STAATSTHEATERS in Bestform, ergänzt durch die drei begeistert aufgenommenen Gäste: Rachel Nicholls, Guido Jentjens und Daniel Kirch.
Die B-Premiere von Die Meistersinger von Nürnberg zeigen wir am 7.5. um 17 Uhr im GROSSEN HAUS. Christina Niessen wird in dieser Vorstellung ihr Debüt in der Partie der Eva geben und Ks Edward Gauntt erleben Sie als Sixtus Beckmesser.

Für alle weiteren Termine am 11.5., 1.6., 8.6. (Operngala), 19.6. und zum letzten Mal in dieser Spielzeit am 12.7. können Sie sich schon jetzt Karten sichern.

 

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