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"Das schönste Ballett, das man sich vorstellen kann"

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wie Galina Ulanowa einst sagte. Kaum ein anderes Werk der Ballettgeschichte hat so viele unterschiedliche Interpretationen erfahren wie dieses; immer wieder besinnt man sich auf das in Musik und Tanz angelegte, zutiefst menschliche Ideal von Liebe und Treue. Eine der am stärksten beachteten Neufassungen in jüngerer Zeit ist Christopher Wheeldons Choreografie aus dem Jahre 2004, die nach ihrer Uraufführung in Philadelphia vom STAATSBALLETT im November 2009 als DEUTSCHE ERSTAUFFÜHRUNG präsentiert werden konnte. Nun gelangt sie aufgrund der anhaltenden Nachfrage für vier Vorstellungen erneut auf den Spielplan.
Christopher Wheeldon siedelt das Geschehen Anfang des 20. Jahrhunderts in Paris an, in einem Ballettsaal, wo Schwanensee geprobt wird. Die Tändeleien zwischen den Herren der Gesellschaft und den Damen des Ballettensembles veranlassen den Ersten Solisten dazu, in der Handlung des geprobten Balletts geistige Zuflucht zu suchen. Er identifiziert sich mit dem Schicksal des Prinzen Siegfried, der sich – von den Verheiratungsplänen seiner Familie abgestoßen – in die gleichermaßen schöne wie geheimnisumwitterte Odette verliebt. Aus dieser Situation heraus etabliert Wheeldon ein raffiniertes Spiel zwischen zwei Handlungsebenen, welche der märchenhaften Sphäre der originalen Balletthandlung das reizvolle Kolorit der lebensfrohen Pariser Künstlerwelt hinzufügt, wie sie etwa von Edgar Degas in seinen Gemälden auf unvergessliche Weise eingefangen worden ist.

Für die Wiederaufnahme am Sonntag sind Restkarten in einigen Preiskategorien sowie Stehplatzkarten erhältlich. Für die Vorstellung am 11.4. sind derzeit lediglich Stehplatzkarten verfügbar. Also Karten sichern für den 7.6. oder 26.6. (zum letzten Mal in dieser Spielzeit)

 

 

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