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Jubel und Ergriffenheit im 5. SINFONIEKONZERT

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Mit lauten Jubel und begeisterten Bravo-Rufen bedankte sich das Publikum im 5. Sinfoniekonzert bei der Solistin Chloë Hanslip, dem Dirigenten Tomáš Hanus und der BADISCHEN STAATSKAPELLE. Hanslip hatte eine mitreißende Interpretation von Mendelssohns e-Moll-Violinkonzert dargeboten, die Solo-Stimme immer eingebettet in den Orchesterklang – den Interpreten gelang so eine im besten Sinne beinahe kammermusikalische Darbietung.

Tief beeindruckt und ergriffen, aber dennoch begeistert dann die Reaktionen nach dem zweiten Konzertteil: Die große Sinfonie Asrael des Tschechen Josef Suk mit ihren fünf starken Sätzen war für die meisten eine Entdeckung. Diese Sinfonie von Mahlerscher Wucht und Größe schrieb Suk zum Andenken an seinen Schwiegervater Antonín Dvořáks. Während der Komposition starb Suks Frau, woraufhin er zwei Sätze neu schuf – die Sinfonie beeindruckte als ergreifender Trauer- und gleichzeitig elegischer Liebesgesang für zwei geliebte Menschen.

Im Montagskonzert kann dieses faszinierende Konzert noch einmal erlebt werden: 10.03.2014 GROSSES HAUS

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