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Ein offenes und freies Europa,

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kultureller Austausch und die Möglichkeit, sich allerorten ein sicheres Leben aufzubauen – so der Traum eines vereinten Europas.
Die Realität sieht anders aus. Gerade Migranten aus Osteuropa werden oftmals mit Vorurteilen, Ablehnung und Aggressivität konfrontiert. Hinzukommen Armut, Arbeitslosigkeit und Ausbeutung.

Autor und Kameramann Esat Mogul begleitet in seiner Reportage "Deutschlands neue Slums – Das Geschäft mit den Armutseinwanderern" Migranten aus Bulgarien und Rumänien bei ihrem täglichen Ringen um ein menschenwürdiges Leben und fragt, wer an den Menschen, die nichts haben, verdient.

Auch das JUNGE STAATSTHEATER widmet sich der brisanten Thematik und nähert sich dieser auf ganz eigene Weise: Roma Romeo und Sinti Carmen lotet die Grenzen von Klischee und Wahrheit aus und stellt die Fragen nach der eigenen (kulturellen) Identität. Mit vielen ortsansässigen Sinti und Roma stellen Integration und Umgang mit fremden Kulturen gerade auch für die Stadt Karlsruhe wichtige Themen dar. Die jüngsten politischen Entwicklungen in der Schweiz zeigen zudem in alarmierender Weise, wie die Angst einer kulturellen Überflutung einen eisernen Wohlstandschauvinismus hervorrufen kann.

Ein brennendes Thema, bei dem viel Redebedarf besteht: wir laden Sie und Euch am Samstag herzlich zum Mitdiskutieren im Anschluss an die Vorstellung ein.

Neben dem Gespräch mit Esat Mogul und dem Produktionsteam des JUNGEN STAATSTHEATERS werden Ausschnitte der Reportage Deutschlands neue Slums – Das Geschäft mit den Armutseinwanderern gezeigt.

Roma Romeo und Sinti Carmen beginnt um 17 Uhr, die Diskussion gegen 18:15 Uhr in der INSEL

 

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