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Ein Geigenfest und Sinfonik in Mahlerscher Größe

Eines der beliebtesten Violinkonzerte gespielt von einer zweifachen ECHO Klassik-Preisträgerin und eine unbekannte, aber grandiose und überwältigende Sinfonie erwartet die Besucher des 5. Sinfoniekonzerts.
Die Britin Chloë Hanslip ist mit ihren 26 Jahren bereits auf beinahe allen großen Bühnen der Welt aufgetreten, erst vor kurzem wurde sie vom SWR als eines der „Fräuleinwunder“ an der Geige porträtiert. In Karlsruhe präsentiert sie mit Mendelssohns e-Moll-Violinkonzert einen wahren Hit, der seit seiner Uraufführung die Zuhörer verzaubert.
Weitaus weniger bekannt, aber dafür umso entdeckenswerter ist die große Arael-Sinfonie des Tschechen Josef Suk, Lieblingsschüler und dann Schwiegersohn von keinem Geringeren als Antonín Dvořák. Suk schrieb diese Sinfonie von Mahlerscher Wucht und Größe zum Andenken an seinen Schwiegervater und zitiert deswegen auch Motive aus Dvořáks Werken. Während der Komposition starb Suks Frau, woraufhin er zwei Sätze neu schuf – die Sinfonie wurde so ein ergreifender Trauer- und gleichzeitig elegischer Liebesgesang für zwei geliebte Menschen.
Die BADISCHE STAATSKAPELLE freut sich auf dieses Konzert mit dem tschechischen Dirigenten Tomáš Hanus, der vor zwei Jahren mit einer großartigen Neunten von Antonin Dvořák bleibenden Eindruck hinterlassen hatte – sowohl vom Publikum wie vom Orchester war es sehr erwünscht, ihn wieder einzuladen.

Am Sonntag um 11 Uhr und am Montag um 20 Uhr im GROSSEN HAUS

 

 

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