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Virtuose Eleganz wirbelt wieder durch die Luft

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Als eindrückliches Dokument einer glückhaften Verbindung von choreografischer Meisterschaft und zeitlos wirkungsmächtiger Musik hat die DEUTSCHE ERSTAUFFÜHRUNG von Heinz Spoerlis Bach-Ballettabend In den Winden im Nichts im Frühjahr 2013 beim Karlsruher Publikum starken Widerhall gefunden.
Nun kehrt die Erfolgsproduktion ab 29. 1. für drei Vorstellungen auf den Spielplan zurück. Dass das STAATSBALLETT KARLSRUHE diese Wiederaufnahme nur eine Woche nach der Reprise von Giselle und mitten in den Proben zum Ballettabend Mythos präsentieren kann, stellt einmal mehr die große Leistungsfähigkeit der Compagnie unter Beweis.
Ballettdirektorin Prof. Keil war es ein besonderes Anliegen, nach zwei Galabeiträgen und dem Ballett Nocturnes auch ein abendfüllendes Werk von Heinz Spoerli – dem langjährigen Leiter der Ballettcompagnien in Basel, Düsseldorf/Duisburg und Zürich – in Karlsruhe zeigen zu können. Spoerli vertraute daraufhin, nicht zuletzt aufgrund seiner langjährigen persönlichen Verbundenheit mit Birgit Keil und Vladimir Klos, eines seiner vier großen Bach-Ballette (uraufgeführt 1993) der Karlsruher Compagnie zur Einstudierung an.

Musikalische Grundlage der Aufführung sind Johann Sebastian Bachs Cellosuiten BWV 1008, 1009 und 1012, die abwechselnd von Alexandre Vay oder István Vardai live gespielt werden. In dem von Sergio Cavero gestalteten Bühnenraum, der durch einen großen Ring aus Metall symbolisch aufgeladen wird, folgt auch die Choreografie einer – nicht zuletzt durch Bachs Musik vorgegebenen –kreisförmigen Struktur. Unter Bezugnahme auf die traditionelle Vorstellung von den Vier Elementen stellt Spoerli in diesem Stück besonders die Luft in den Vordergrund. Soli, Pas de deux und Ensemblesequenzen sind von virtuoser Eleganz und berührender Musikalität geprägt und lassen den Abend zu einem intensiven Erlebnis werden.

Für die Wiederaufnahmevorstellung am 29.1. gibt es noch Karten - alle Termine finden Sie hier.

 

 

 

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