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Nach dem rauschenden Erfolg in Bangkok: GISELLE wieder im Spielplan!

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Giselle gilt neben Schwanensee als Inbegriff des romantischen Balletts. Auf einer slawischen Volkssage beruhend, auf die Heinrich Heine 1835 in De l’Allemagne hinwies, zieht das Stück bis zum heutigen Tage die Zuschauer durch die Gegenüberstellung von dörflichem Leben und den Geschehnissen in einer unheimlichen Geisterwelt in den Bann. Eine der bedeutendsten Fassungen im Geiste der Uraufführung schuf Peter Wright im Jahre 1966. Sie wurde in der Spielzeit 04/05 dem Karlsruher Publikum erstmals präsentiert, im November 2012, im Zuge der Jubiläumsspielzeit des STAATSBALLETTS, dann neu einstudiert und begeisterte bei einem Gastspiel des STAATSBALLETT in Bangkok neben Prinzessin Sirindhorn auch Hunderte von Zuschauern im fernen Thailand.

Wegen der großen Nachfrage beim Publikum gelangt Giselle ab dem 22.1. nun wieder auf den Spielplan.

Die Handlung ist bestimmt durch das Schicksal des Bauernmädchens Giselle, das sich in den Grafen Albrecht verliebt hat. Dieser hat unter falschem Namen um sie geworben, ist aber eigentlich mit der Adligen Bathilde verlobt. Als der Schwindel auffliegt, verliert Giselle den Verstand und nimmt sich das Leben. An ihrem Grab nehmen die Willis – die Geister junger Frauen, welche unverheiratet zu Tode gekommen sind – Gestalt an. Myrtha, die Königin der Willis, ruft die verstorbene Giselle in ihren Kreis. Wie alle Männer, die sich nachts dem Grabe nähern, soll auch der von tiefen Schuldgefühlen herbeigetriebene Albrecht in einen tödlich endenden Tanz gezwungen werden. Doch Giselle stellt sich schützend vor Albrecht und rettet ihm das Leben, denn ihre Liebe geht über den Tod hinaus.

In der Titelrolle tanzt Elisiane Büchele, in weiteren Hauptpartien Kt. Flavio Salamanka als Albrecht und Bruna Andrade als Myrtha.

Für die Wiederaufnahmevorstellung sind noch Karten erhältlich, bis Juni 2014 folgen noch sechs weitere Vorstellungen.

 

 

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