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Glanzvolle Eröffnungspremiere im Ballett

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Nachdem das Publikum bereits während der Aufführung immer wieder Szenenbeifall gespendet hatte, brach nach dem Verklingen des letzten Akkords rund zwölfminütiger Applaus los, in den sich viele Bravorufe mischten. Sie galten gleichermaßen der Leistung der Solisten, des Ensembles, der BADISCHEN STAATSKAPELLE unter Christoph Gedschold sowie Youri Vámos, der in Karlsruhe u. a. schon Der Nussknacker – Eine Weihnachtsgeschichte choreografiert hat.

Wie die Kraft der Gedanken einen fernen Raum öffnen und mit Glanz erfüllen kann, hat auf beeindruckende Weise die Premiere von Dornröschen – Die letzte Zarentochter am Samstagabend gezeigt. Vor ausverkauftem Haus, bot das Ensemble des Badischen Staatsballetts eine atmosphärisch dichte Aufführung, die gleichermaßen durch tänzerische Virtuosität, Opulenz in der Ausstattung und überzeugende Charakterisierung der Personen das Publikum in seinen Bann zog.

Mit Vámos‘ 1993 uraufgeführtem Stück, das auf subtile Weise Motive des Dornröschen-Stoffes mit den Geschehnissen um die angeblich der Ermordung entronnene Zarentochter Anastasia verbindet, wurde in der vor gut zehn Jahren begonnenen Reihe rekonstruierter oder neu gedeuteter Ballettklassiker des 19. Jahrhunderts ein funkelnder Schlussstein angefügt.

Bruna Andrade begegnete der komplex angelegten Hauptfigur mit höchster darstellerischer Intensität, Admill Kuyler erwies sich in der Rolle des Unbekannten als souveräner Gegenpart. Getragen von der Musik Peter I. Tschaikowskis gestalteten auch die übrigen Ensemblemitglieder in eindringlicher Weise die Rückblenden auf die feierlichen Anlässe bei Hofe sowie die psychologisch durchgearbeiteten Gegenwartsszenen.

Für die nächsten beiden Vorstellungen gibt es nur noch Stehplatzkarten.

Alle weiteren Termine finden Sie hier – sichern Sie sich ihre Karten und lassen Sie sich in die glanzvolle Welt des russischen Zarenhofes entführen!

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