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Erfolgreiche Entführung in die glanzvolle Welt des russischen Zarenhofes

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Youri Vámos, Ihnen sicher schon durch seine abendfüllenden Handlungsballette Ein Sommernachtstraum und Der Nussknacker – Eine Weihnachtsgeschichte als großes choreografisches Erzähltalent bekannt, hat dem Ballettklassiker des 19. Jahrhunderts eine besondere Interpretation entlockt, indem er Bezüge zwischen dem Märchen und dem sich seinem Ende zuneigenden zaristischen Russland herstellt: Dornröschen – Die letzte Zarentochter.
Über 250 Zuschauer hatten sich am Sonntagvormittag im GROSSEN HAUS eingefunden, um sich von Produktionsteam und Ballettensemble auf die Premiere einstimmen zu lassen. Im Gespräch mit Ballettdramaturg Christoph Gaiser erörterte Youri Vámos seine Werkkonzeption und erwies sich dabei als brillanter Plauderer, Steven Moore steuerte seitens der Musikalischen Leitung nicht minder eloquente Beiträge zu Tschaikowskis Musik bei. Besonderen Anklang fand die Leistung des Ballettensembles bei den zwischen das Gespräch eingestreuten tänzerischen Kostproben. Da sich unter diesen auch ein Auftritt zusammen mit Schülern der Karlsruher Ballettschule Lagunilla & Reijerink befand, sprach Ballettdirektorin Prof. Birgit Keil Schulleiterin Aina Reijerink-Lagunilla einen herzlichen Dank für die gute Zusammenarbeit zwischen Schule und STAATSBALLETT KARLSRUHE aus. Das abschließend dargebotene Finale des Zweiten Aktes löste beim Publikum derart herzlichen und langanhaltenden Applaus aus, dass der bereits geschlossene Vorhang mehrmals wieder aufgezogen werden musste.

Die Premiere feiern wir am Samstag im GROSSEN HAUS.

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