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Bernd Feuchtner wird Ehrenmitglied der Händel-Gesellschaft

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Im Rahmen seiner Verabschiedung in den Ruhestand wurde unser Chefdramaturg und Leiter der HÄNDEL-FESTSPIELE vom Vorsitzenden Prof. Peter Overbeck und seinen beiden Stellvertretern Verwaltungsdirektor a. D. Wolfgang Sieber und Generalintendant Peter Spuhler zum Ehrenmitglied der Händel-Gesellschaft Karlsruhe ernannt und bleibt so den FESTSPIELEN weiterhin verbunden.
Wir gratulieren und sagen vor allem Danke, lieber Bernd für großartige Einführungen, für wundervolle Opernabende und für drei unvergessliche HÄNDEL-FESTSPIELE!

Auf bald zu den HÄNDEL-FESTSPIELEN 2015 in Karlsruhe, die dann sein Nachfolger Michael Fichtenholz leiten wird.

100x TSCHICK!

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Wir können es selbst kaum fassen, aber heute, am 25.7.14 war es so weit: Zum 100. Mal Road Trip ohne Führerschein im ausrangierten Lada, zum 100. Mal Mama auf der Beauty Farm, zum 100. Mal die erste Liebe, zum 100. Mal Tschick. Das JUNGE STAATSTHEATER nahm das Jubiläum seiner Erfolgsproduktion zum Anlass für ein interaktives Nachspiel mit dem Publikum. Die Schülerinnen und Schüler der Wilhelm-Lorenz Realschule, des Goethe Gymnasiums und der Realschule Niefern bastelten gemeinsam mit dem Team des JUNGEN STAATSTHEATERS über 100 Papierflieger, die sie dann mit den Darstellern Ralf Wegner, Michel Brandt und Darstellerin Katharina Breier fliegen ließen – genau so, wie Isa ihren Brief an Maik. Wer Isa und Maik noch nicht gesehen hat, oder sie einfach nochmal wiedersehen möchte, kann sich am Samstag um 19 Uhr die 101. Vorstellung der Inszenierung von Ulrike Stöck in der INSEL ansehen. Natanaël Lienhard übernimmt in dieser Vorstellung für den erkrankten Michel Brandt.
Einige wenige freie Plätze sind noch zu haben und natürlich kehrt Tschick in der nächsten Spielzeit zurück auf den Spielplan!

Ausgesprochen klangschön!

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„Eine großartige sängerische und schauspielerische Leistung.“ Badisches Tagblatt - Solisten, Chor und Orchester glänzen gleichermaßen in der „eindrucksvoll durch (sie) heraufbeschworenen Wucht der expressionistischen Musik …“ BNN.
„Die höchste Macht ist mein“, triumphiert Boris Godunow nach seiner Krönung. Doch er hat die Rechnung ohne das Volk, die Intriganten und die Geschichte gemacht. Aufstieg und Fall des selbsterkorenen Helden zwischen den Abgründen der Menschheit und dem eigenen Größenwahn sind Thema Mussorgskys‘ Oper. Nach der gefeierten A-Premiere können Sie die Inszenierung von David Hermann und Christof Hetzer, die bereits mit den Trojanern eine imposante Produktion in das GROSSE HAUS zauberten, noch am 26.7. erleben. Boris Godunow bietet Ks. Konstantin Gorny eine Paraderolle, auch die Rheinpfalz zeigt sich begeistert: „Eine großartige sängerische und schauspielerische Leistung.“

Die B-Premiere, mit Renatus Meszar in der Titelpartie, erwartet Sie am 25.9.

 

 

„Eine der interessantesten Uraufführungen der Saison“

... schreibt die Schwäbische Zeitung, vor allem wegen der Aktualität des Themas: Der Beginn der Aufstände in der Ukraine. Auf dem Kiewer Maidan demonstrierten hunderttausende Menschen gegen ihre repressive Regierung und für eine europäische Annäherung, bis die ersten Schüsse fielen. Als Boulevardkomödie getarnt, gibt Hohe Auflösung dem Unmut der ukrainischen Bevölkerung eine Sprache. Was macht der Einzelne, wenn die Masse die Paläste stürmt?

Ein Stück von höchster politischer Aktualität, konstruiert aus Realität, Ängsten, Erfahrungen, Wissen und auch Hoffnung – denn die ist am wichtigsten in diesen Tagen. Mut und Hoffnung, ein solches Thema auf der Bühne darzustellen, in Worte zu packen und auf einen so aussagestarken Ausschnitt herunter zu brechen. Nur noch einmal HEUTE um 20.00 Uhr im STUDIO zu sehen.

Choreografischer Sechserpack ein letztes Mal erhältlich

Nicht weniger als sechs Stücke hat die Woge der Kreativität hervorgebracht, die aus dem Projektaufruf Choreografen stellen sich vor in diesem Jahr aufgebrandet ist. HEUTE ist letztmalig zu erleben, welche Gestalt die Fantasie dreier Ensemblemitglieder des STAATSBALLETTS KARLSRUHE und dreier Gäste in Sachen Stückentwicklung angenommen hat. Douglas de Almeida zeigt in Ego die Regungen der menschlichen Psyche, Susanne Preissler lässt in Dust – Staub aufwirbeln im Medium der Luftakrobatik das Wunder der Verjüngung durch Erinnerung anschaulich werden, und Arman Aslizadyan entführt die Zuschauer in Maze in virtuelle Welten. Brice Asnar zeigt in Omnis II, wie eine hoffnungslos erscheinende Zukunft doch wieder lebenswert erscheinen kann, Ermanno Sbezzo reflektiert in 542 über das Teilbare und Unteilbare in einer Paarbeziehung und Raimondo Rebeck lässt schließlich in Regen in Deinen dunklen Augen die Emotionen eines intensiven Sommerabends gegenwärtig werden.

VON GRENZEN UND WEGEN – Publikum breiter und vielfältiger geworden

stellvertretende Leiterin des JUNGEN STAATSTHEATERS Annalena Schott,Orchesterdirektor Axel Schlicksupp,Operndirektor Joscha Schaback, Generalintendant Peter Spuhler, Ballettassistentin Ariane Rindle und Schauspieldirektor Jan Linders - Foto: ONUK

„Wieder haben wir über 300.000 Zuschauer zu verzeichnen und neben dem treuen Stammpublikum ein wirklich neues und sehr gemischtes Publikum dazugewonnen!“ so das Fazit der Spielzeit 2013/14 von Generalintendant Peter Spuhler. Auf einer Pressekonferenz stellte er gemeinsam mit der stellvertretenden Leiterin des JUNGEN STAATSTHEATERS Annalena Schott, Ballettassistentin Ariane Rindle, Schauspieldirektor Jan Linders, Orchesterdirektor Axel Schlicksupp und Operndirektor Joscha Schaback die Bilanz der zu Ende gehenden Saison vor. Insgesamt 335.794

Zuschauer besuchten in der Spielzeit 2013/14 die Vorstellungen, Gastspiele und das Rahmenprogram des STAATSTHEATERS (2012/13: 326.123). „Wir sind besonders stolz, dass wir die sehr guten Zahlen vom Vorjahr nochmals übertreffen konnten, obwohl uns die Fußballweltmeisterschaft zuletzt deutlich zu schaffen gemacht hat. Ob auch die nicht einfache Baustellen-Situation ein Hindernis darstellt, kann derzeit nicht belegt werden.“
In der OPER war es eine Spielzeit der großen und intensiven Werke: Die Meistersinger von Nürnberg, Riccardo Primo, Ein Maskenball, Doctor Atomic! Alle Produktionen erreichten sowohl beim Publikum als auch bei der Kritik ein großes überregionales Echo und demonstrierten die hohe Leistungsfähigkeit des Hauses. Mit Benjamin Lazar bei Riccardo Primo und Yuval Sharon bei Doctor Atomic arbeiteten zwei junge, bereits sehr gefragte Regisseure zum ersten Mal in Deutschland und in den Meistersingern zeigte das Regieduo Tobias Kratzer und Rainer Sellmaier seinen Einfallsreichtum und ihre intelligent, subtile Interpretationskraft. Werke wie Die Passagierin von Mieczysław Weinberg als Wiederaufnahme, der Doppelabend Das Kind und die Zauberdinge / Die Nachtigall von Ravel / Strawinsky als Neuproduktion und eine für ihr Regiekonzept sehr kontrovers diskutierte Fledermaus boten im Ganzen einen nicht immer einfachen Spielplan, der sich dennoch mit 104.559 Zuschauern auf Vorjahresniveau bewegt (2012/13: 103.909). Operndirektor Joscha Schaback kann nach seiner dreijährigen Amtszeit das Fazit ziehen, dass die Karlsruher einen Spielplan mit vermehrt zeitgenössischen und unbekannten Werken angenommen haben. Dank der Vermittlungs- und der pädagogischen Arbeit sowie des Kinder- und Jugendprogramms wurde das STAATSTHEATER KARLSRUHE 2014 für den International Opera Award in der Kategorie Accessibility nominiert. Schabacks Nachfolge tritt Michael Fichtenholz an, der auch die Leitung der INTERNATIONALEN HÄNDELFESTSPIELE von Bernd Feuchtner übernehmen wird. Leitender Dramaturg der OPER wird Carsten Jenß. Feuchtner bleibt als neu ernanntes Ehrenmitglied der Händel-Gesellschaft Karlsruhe den FESTSPIELEN weiterhin verbunden. Mit 15.457 Zuschauern wurde der Vorjahresrekord der HÄNDELFESTSPIELE nochmals gebrochen.
Das STAATSBALLETT unter der Leitung von Direktorin Birgit Keil bot in der Spielzeit 2013/14 mit vier großen Handlungsballetten sein umfangreichstes, klassisches Repertoire seit langem. Hinzu kamen mit Momo vom künftigen hessischen Staatsballettchef Tim Plegge, In den Winden im Nichts von Heinz Spoerli und dem Triptychon Mythos drei Produktionen, die die Vielseitigkeit der Compagnie eindrucksvoll untermauerten. Die Sparte BALLETT bleibt mit gut 90% Auslastungs-Spitzenreiter und kann mit 52.494 Zuschauern den höchsten Zuwachs von über 9% verzeichnen (2012/13: 47.031). Mit 14.491 Besuchern sahen die meisten Menschen die Neuproduktion Dornröschen gefolgt von Mythos und Giselle.
Mit über 7% auf 84.713 Zuschauer, zeigt auch die Sparte SCHAUSPIEL unter der Leitung von Schauspieldirektor Jan Linders eine deutliche Steigerung (2012/13: 78.841). Damit ist es ihm gelungen, in nur drei Spielzeiten eine Gesamtsteigerung von 47 % im Vergleich zum Besuchermittelwert der vorausgehenden Schauspieldirektion (55.261 Besucher zwischen den Spielzeiten 2007/08 und 2010/11) zu erreichen. Neben dem stabil gebliebenen Abonnement haben die spontanen Abendbesuche im Freiverkauf signifikant zugenommen, und die STUDIO-Produktionen ziehen ein sehr heterogenes Publikum aller Generationen an. Die neue Spielstätte OUTER SPACE wurde etabliert, die interkulturelle Kooperation Fremdraumpflege mit dem Theater Pforzheim brachte Menschen in Privatwohnungen, mit 100 Dokumente stand ein großes VOLKSTHEATER Projekt als 24 h Produktion auf der Bühne und die diesjährigen EUROPÄISCHEN KULTURTAGE wurden in sehr viel stärkerem Maße von der Sparte SCHAUSPIEL bespielt als die vergangenen im Jahr 2012.
Das JUNGE STAATSTHEATER hat seine Schulreichweite deutlich erhöht. 46 neue Schulen sind hinzugekommen. Insgesamt besuchten 525 Schulen und Kindergärten das JUNGE STAATSTHEATER in der Spielzeit 2013/14, das sind 72 mehr als in der vergangenen Spielzeit. Dabei ist die Reichweite nördlich: Westerburg (Westerwaldkreis-Rheinland-Pfalz), westlich: Saverne (Frankreich), südlich: Weil am Rhein (bei Basel), östlich: Ellwangen (Ostalbkreis). Die Tandems des Kulturlotsenprojekts (Ehrenamtliche gestalten gemeinsam mit Kindern aus sogenannten theaterfernen Familien Vorstellungsbesuche des STAATSTHEATERS und weiteren Kulturinstitutionen in Karlsruhe) sind um 8 Paare auf nun 60 angewachsen. 32.750 Zuschauer besuchten die jüngste Sparte, was einen leichten Rückgang von knapp 4% bedeutet (Spielzeit 2012/13: 34.171 Zuschauer), jeweils ohne Kinder- und Jugendoper und Konzert. Künstlerisch hat man sich aber beispielsweise mit Produktionen wie Roma Romeo und Sinti Carmen oder Stadt Land Fluss an schwierige Themen herangewagt. Spitzenreiter ist das Märchen mit 22.243 Besuchern.
Das KONZERTwesen der BADISCHEN STAATSKAPELLE bleibt mit 36.064 Besuchern gewohnt stabil. (2012/13 37.333). In den kleineren Formaten z. B. der Kammerkonzerte wurde das sehr viel gemischtere Programm sehr gut angenommen.

Die EUROPÄISCHEN KULTURTAGE, die das STAATSTHEATER alle zwei Jahre gemeinsam mit dem Kulturamt der Stadt Karlsruhe durchführt, gedachten der 100jährigen Wiederkehr des Ersten Weltkrieges und waren europaweit das erste spartenübergreifende Festival, das sich in 35 Institutionen der Stadt mit rund 135 Veranstaltungen ganz diesem anspruchsvollen Thema widmete. Zum zweiten Mal wurde das junge Regiefestival PREMIÈRES gemeinsam mit Straßburg durchgeführt.
Festzustellen ist, dass durch den vielfältigen Spielplan, die neuen Sparten JUNGES STAATSTHEATER und VOLKSTHEATER, neue Programmideen sowie die zusätzlichen Spielstätten das Publikum seit 2011 breiter und vielfältiger geworden ist. Die umfangreiche Besucherstudie des STAATSTHEATERS untersucht diesen Aspekt zur Zeit genau und wird im Herbst weitere Informationen dazu liefern. Auch ein migrantisches Publikum für das Theater zu interessieren, ist ein großes Ziel für die kommende Saison. Erste Maßnahmen, wie fremdsprachige Übertitel, wurden bereits ergriffen. Intendant Peter Spuhler: „Hier ist eine große Besucher- und Steuerzahlergruppe, die „ihr“ STAATSTHEATER noch nicht so nutzt, wie es ihrer Bedeutung in der Bevölkerung entspricht.“ Das STAATSTHEATER ist – mit Mitarbeitern aus 38 Ländern – ein Treffpunkt der Nationen und neben dem KIT (Karlsruher Institut für Technologie) der multikulturellste Arbeitgeber in Karlsruhe.“

 

 

 

Das wird ein Fest!

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Zwei Orchester treffen sich für ein gemeinsames Konzert, die Musiker der BADISCHEN STAATSKAPELLE teilen sich die Notenpulte mit den Schülern des Orchesters I des Helmholtz-Gymnasiums. Mit einem tollen Programm von der mitreißenden Figaro-Ouvertüre über Beethovens monumentales 5. Klavierkonzert bis hin zu Bruckners spannender Ouvertüre feiern die beiden Orchester ihre Patenschaft. Und bei gutem Wetter gibt es im Anschluss für alle Zuhörer und Musiker bei der Party auf der Terrasse den Abschluss der Jugendkonzert-Saison.

Am 25.7. um 19 Uhr im GROSSEN HAUS

 

 

 

GOLDENER FÄCHER für Elisiane Büchele

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Den von der Kunst- und Theatergemeinde Karlsruhe e.V. vergebenen Theaterpreis GOLDENER FÄCHER erhält in diesem Jahr die Tänzerin Elisiane Büchele. Eine breite Mehrheit der Mitglieder stimmte dafür, den zur Auszeichnung begabter Nachwuchskünstler am STAATSTHEATER ausgelobten Preis der aus Brasilien stammenden Tänzerin zuzuerkennen, die zuletzt in der Titelrolle von Peter Wrights Giselle brillierte. Elisiane Büchele kam als Stipendiatin der Tanzstiftung Birgit Keil nach Deutschland, studierte an der Akademie des Tanzes Mannheim und wurde zur Spielzeit 2006/07 ins STAATSBALLETT KARLSRUHE aufgenommen, wo sie mittlerweile den Rang einer Solistin einnimmt. „Es ist eine enorme Ehre für mich die Anerkennung des Publikums zu bekommen. Ich bin sehr glücklich und gerührt. Von ganzen Herzen möchte ich mich für diesen Preis und diesen besonderen Moment bedanken.“

Auch Ballettdirektorin Birgit Keil zeigte sich über die Auszeichnung Bücheles sehr erfreut: „Elisiane Büchele hat durch ihre ausdrucksstarke Interpretation zahlreicher Partien unseres Repertoires in Windeseile die Herzen des Karlsruher Publikums erobert. Dass es ihr nun eine solche Anerkennung zuteil werden lässt, ist der schönste Lohn für die auf der Bühne geleistete Arbeit.“

Aus der Hand des Vorsitzenden der Kunst- und Theatergemeinde Karlsruhe e.V., Prof. Jürgen Ulmer, nahm Elisiane Büchele die aus einer Plastik von Meike Bürger und einem Geldbetrag von 1000 € bestehende Auszeichnung am 23.7. entgegen.

Der GOLDENE FÄCHER wird seit 2006 jährlich für die beliebteste Nachwuchskünstlerin bzw. den beliebtesten Nachwuchskünstler des STAATSTHEATERS vergeben, wobei die Sparten MUSIKTHEATER, SCHAUSPIEL und BALLETT alternieren und jeweils auch zwischen einer Künstlerin und einem Künstler abgewechselt wird. In der Spielzeit 2014/15 wird dann der beliebteste Nachwuchs-Sänger gekürt, zu den bisherigen Preisträgerinnen und Preisträgers in der Ballettsparte gehören Kt. Flavio Salamanka (2010/11) und Pilar Giraldo ( 2007/08).

 
Weitere Informationen zur Kunst- und Theatergemeinde Karlsruhe e. V.
www.kunst-und-theatergemeinde.de
0721.251 78
E-Mail ktg.ka@web.de

 

 

Ein Raum voller Geschichten öffnet sich vorerst zum letzten Mal

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„Birgit Keil verfolgt auch bei der Verpflichtung von Gastchoreografen ein klares Konzept – jede Arbeit bringt ihr Ensemble voran, erweitert den künstlerischen Horizont der Tänzer und des Publikums. Der neue Ballettabend im Großen Haus des Badischen Staatstheaters ist eine weitere Perle dieser Kette, die einen Erfolg an den anderen reiht.“ Badisches Tagblatt

Wie sich Widerstände und Hemmnisse des Daseins in der Kraft eines einzigen Augenblicks auflösen können, ist im Verlauf des dreiteiligen Ballettabends Mythos am Donnerstag zum letzten Mal in dieser Spielzeit zu erleben. Reginaldo Oliveira führt in Der Fall M. vor, wie eine Frau, die große Schuld auf sich geladen hat, an einem Ort fernab jeder Erdenschwere Versöhnung mit sich selbst und ihrer Vergangenheit findet. Tim Plegge zeigt im Bilderreigen seines Stückes Orpheus auf, wie ein magischer Moment zur Überwindung auch der schwersten Verlusterfahrung führen kann. Und Jörg Mannes lässt aus seinem Spiegelgleichnis die Botschaft herausleuchten, dass wir uns selbst von Zwängen entlasten können, wenn wir bereit sind, die Welt öfter wie ein Kind zu sehen.

Der Ballettabend kehrt nach der Sommerpause mit sieben Vorstellungen wieder auf die Bühne des GROSSEN HAUSES zurück; ab dem 9. 10. wird Mythos bis in den März 2015 hinein wieder zu sehen sein.

 

 

 

 

Das Spielzeitheft des JUNGEN STAATSTHEATERS ist da!

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Ab sofort finden Sie es überall im Theater und können es natürlich auch online in unserem Downloadbereich durchblättern.

Informieren Sie sich schon jetzt über die kommende Spielzeit für alle Zuschauer ab 2 Jahren, erfahren Sie Alles über unsere pädagogischen Angebote, unsere Extras und unser Programm, bei dem es viel zu entdecken gibt und das für die ganze Familie!

Wir freuen uns auf Ihren Besuch im JUNGEN STAATSTHEATER!

 

 

Ich, du, er, sie, es

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„Die gelungene Mischung der sehenswerten Inszenierung von (teils erschütternden) Statistiken und persönlichen Erfahrungen gelingt vor allem dank der starken Schauspieler.“ BNN
Was ist, wenn man das Gefühl nicht los wird im falschen Körper zu stecken? Was liegt zwischen Aussehen und Identität?
Das Recherchestück Neben mir handelt von der Suche nach dem Ich, der Frage nach Toleranz, Akzeptanz und dem eigenen Mut. Die Gratwanderung zwischen gesellschaftlicher Norm und persönlicher Entfaltung ist ein ebenso komplexes wie heikles Thema, dem Hannah Biedermann in ihrer Inszenierung überzeugend gerecht wird.

Zum letzten Mal in dieser Spielzeit am 23.7. in der INSEL, zurück kommt das Stück im Frühjahr 2015!

 

 

„…eine fantasiereiche Inszenierung

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beider Opern, musikalisch auf höchstem Niveau“, schreibt die dpa über den Doppelabend Das Kind und die Zauberdinge/Die Nachtigall, Kurzopern von Ravel und Strawinsky. Zwei wunderbare Geschichten um ganz unterschiedliche Themen, und doch geht es am Ende um sie: Die Liebe. Die Liebe zur Mutter, zur Musik, zum Sinnbild der Frau.
Gefühlvoll und bilderreich inszenieren Tobias Heyder und Tim Plegge die Kurzopern, der designierte Ballettdirektor des Hessischen Staatsballetts Tim Plegge präsentiert mit der Nachtigall gleichzeitig auch seine erste Opernregie, der junge Regisseur Tobias Heyder wird die nächste Spielzeit der Frankfurter Oper mit der Uraufführung von Rolf Riehms Sirenen eröffnen.
Am 22.7. können Sie die Inszenierungen der beiden zum letzten Mal in dieser Spielzeit in Karlsruhe erleben, bevor sie dann ab dem 10.10. wieder auf den Spielplan kommen.

 

 

 

 

TOI,TOI,TOI nach Braunschweig!

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Unser Klassenzimmerproduktion Im Westen nichts Neues nach dem Roman von Erich Maria Remarque erfreut sich überregionaler Beliebtheit!
Nach einem Gastspiel in Moers bei den Penguin’s Days geht es am 22.7. nach Braunschweig, wo Katharina Breier den wohl bekanntesten Roman über die Schrecken des Ersten Weltkriegs vor Schülerinnen und Schülern des Gymnasiums Christopherusschule lebendig werden lässt.
„Die Stärke des Romans… den Schrecken des Krieges spürbar zu machen, hat auf ihre ganz eigene Weise auch diese für das Programm der Europäischen Kulturtage erarbeitete Theaterversion, deren desillusionierendes Ende lange nachhallt.“ BNN
Buchbar ist das lebendige Stück Geschichte für alle Lehrer bei Claudia Gruber T 0721 20 10 10 20 oder per E-MAIL schulen@staatstheater.karlsruhe.de

 

 

Aus Istanbul auf die Bühne des STAATSTHEATERS

Treffen Sie am Montag beim Talk im STUDIO die beiden Stipendiaten des Opernstudios Dilara Baştar und Doğuş Güney, sprechen Sie mit ihnen über Musik, Karlsruhe, ihre Heimat und all die spannenden Dinge, die so ein internationales Sängerleben auf der Bühne mit sich bringt. Doğuş Güney kam zu uns, nachdem er beim Internationalen Siemens Gesangswettbewerb in der Türkei den ersten Platz gewann, Dilara Baştar erhielt diesen ein Jahr zuvor und wird in der neuen Spielzeit 14/15 auch fester Bestandteil unserer Ensembles sein.
Am Montag ist im STUDIO bei freiem Eintritt ab 20 Uhr Platz für Ihre Fragen und die Geschichten der beiden jungen Sänger.
Eine Veranstaltung der Gesellschaft der Freunde des BADISCHEN STAATSTHEATERS KARLSRUHE e.V.

 

 

 

RIO rockt das Vor-FEST

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"Wer wird uns schuetzen, wenn der Sturm aufkommt, wenn der grosse Regen fällt?".
Rios Frage bekam von 450 alten und neuen Fans eine begeisterte Antwort. Trotz Nieselregens war die Stimmung auf dem Vor-FEST sonnig - Jan Andreesen, Florentine Krafft und die Band gaben ihr Bestes - das Geschenk des STAATSTHEATERS zum 20. FEST-Geburtstag.
Ab 11.10. ist Rio Reiser - König von Deutschland wieder im GROSSEN HAUS zu sehen - der Vorverkauf läuft.

 

Begeisterung zum Abschluss der Kammerkonzertreihe

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Großen Beifall und viele Bravo-Rufe gab es im beinahe ausverkauften KLEINEN HAUS für ein außergewöhnliches Programm beim 5. und letzten Kammerkonzert der Saison. Die Musiker rund um Konzertmeister Janos Ecseghy, der seinen Bruder Markus als Verstärkung am Klavier mitgebracht hatte, Konzertmeister Cello Thomas Gieron, Solo-Klarinettist Frank Nebl und Hornist Frank Bechtel hatten ein abwechslungsreiches und farbenreiches Programm zusammengestellt, das vom Publikum gefeiert wurde. Über 70 Besucher besuchten im Anschluss den Sonntags-Brunch, bei dem sie mit den Musikern ins Gespräch kommen konnten.
Eine spannende und vielfältige Kammerkonzertsaison 2014/15 steht nun vor der Tür: Die von den Mitgliedern der BADISCHEN STAATSKAPELLE inhaltlich verantwortete Reihe präsentiert Klassiker der Kammermusikliteratur, aber auch ungewohnte Besetzungen und ausgefallene Programme mit Gästen und besonderen Instrumenten. Wir freuen uns sehr, dass gerade die ungewöhnlichen Programme so großen Zuspruch finden! Für die neue Saison ist jetzt der richtige Zeitpunkt zum Einstieg: Die Reihe der fünf Kammerkonzerte sonntags um 11.00 Uhr ist so mit bis zu 30 % Ermäßigung erhältlich. Junge Menschen in Ausbildung erhalten noch weitere ca. 50 % Ermäßigung auf die bereits reduzierten Abonnementpreise. Für alle Abonnenten gilt außerdem ein Sonderpreis für den anschließenden Brunch.

 

 

 

JUBEL im GROSSEN HAUS zum Spielzeitabschluss

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Bravos und minutenlanges Klatschen für Boris Godunow, die letzte Opernpremiere in dieser Spielzeit. Applaus für unser Ensemble, rund um den großartigen Kammersänger Konstantin Gorny, der die Titelpartie verkörperte, den BADISCHEN STAATSOPERNCHOR, den Extra- und Kinderchor. Starker Beifall für das Inszenierungsteam David Hermann und Christof Hetzer, die mit Die Trojaner die Intendanz von Peter Spuhler so spektakulär eröffnet hatten, und Bravos für den musikalischen Leiter den 1. Kapellmeister Johannes Willig und die BADISCHE STAATSKAPELLE.
Zum ersten Mal ist in Karlsruhe Mussorgskys Urfassung zu sehen, so wie er sie 1869 beim Petersburger Marientheater einreichte, und das in einer Inszenierung, die sich auf die Person Boris Godunow im Verhältnis zu Volk und Macht konzentriert - ein Thema, das nicht zuletzt durch die Inszenierung der Macht aktuell ist. Was ist Macht und was macht diese mit den Menschen, mit deren Seelen?

Mussorgsky hat für all dies einzigartige musikalische Bilder gefunden und wir beenden mit dieser großen Oper die Spielzeit 2013/14. Sie ist vor der Pause noch zweimal zu sehen, am 23. und 26.7.! Zurück auf den Spielplan kommt Boris Godunow mit seiner B-Premiere, in der Sie dann Renatus Meszar in der Titelpartie erleben können. Karten schon jetzt sichern!

Ein letztes Band für Alle!

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Bei freiem Eintritt für alle Besucher wird der ehemalige Generalintendant Achim Thorwald heute Abend Das letzte Band von Samuel Beckett spielen. Unser Ensemblemitglied Ursula Grossenbacher ist erkrankt, deshalb muss der zweite Teil des Abends Peter Handkes Bis dass der Tag euch scheidet leider entfallen. Wir wünschen trotzdem unserem Publikum und Achim Thorwald eine schöne letzte Vorstellung im STUDIO! Sie beginnt um 19 Uhr.

Ein vorerst letzter Kuss

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„Am Staatstheater Karlsruhe hat Stefan Otteni den schönen, poetischen Stoff stimmig und atmosphärisch dicht inszeniert und dafür eine zeitlos starke Formensprache gefunden, die das Stück trotz aller geschichtlichen Detailtreue ganz nah an moderne Erfahrungswelten heranrückt." nachtkritik.de

Ein Jude liebt einen Hitlerjunge heiraten. In der Reichspogromnacht. Die Eltern sind im Bilde. Realitätsfremder könnte eine Geschichte kaum sein? Nein, Katharina Gerickes Maienschlager ist anders. Auf bemerkenswerte Weise erschafft sie aus diesem überspritzen Stoff eine eindrückliche Realität. Die beiden jungen Schauspieler Michel Brandt und Johannes Schumacher verkörpern die Rollen der beiden Jugendlichen in all der Schwierigkeit ihrer Zeit mitreißend emotional, man liebt, leidet, lacht und weint mit den beiden bis zum letzten Wort.

Zum letzten Mal in dieser Spielzeit können Sie Maienschlager am 20.7. im KLEINEN HAUS erleben, am 12.10. wird es wieder aufgenommen. Sichern Sie sich schon jetzt Karten!

Der Politrock lebt - RIO im GROSSEN HAUS und beim FEST

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„… mit einem beängstigend guten Hauptdarsteller: Jan Andreesen hat selbst das Zeug zum Rockstar." Musicals

Heiner Kondschaks musikalische Biografie des Königs von Deutschland Rio Reiser beginnt mit der Gründung der ersten deutschen Punkrockband „Ton Steine Scherben“ und lässt drei Stunden lang die Herzen höher schlagen - egal ob man nun Rio oder einfach nur gute Musik liebt. Dieser Abend ist sowohl ein unvergessliches Musikerlebnis als auch eine humorvolle Aufarbeitung deutscher Musikgeschichte.
Zum letzten Mal in dieser Spielzeit rocken die Jungs das GROSSE HAUS am 18.7. (es gibt noch Restplätze und Stehplatzkarten).

Am 20.7. 16 Uhr gibt es beim Vor-Fest auf der Cafébühne kurze Ausschnitte zu sehen und zurück auf die Bühne im GROSSEN HAUS kommt Rio Reiser am 11.10. und Karten gibt es schon!

 

 

„Ein Stück gelungen, das unter die Haut geht.“

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schreibt das Badisches Tagblatt über das Stück unserer VOLKSTHEATER-Gruppe BaSta. Ich war 1914 fünfundzwanzig setzt sich aus Tagebuchaufzeichnungen der Eltern und Großeltern, Briefen aus der Heimat zusammen: eine Spurensuche nach einem Ereignis, welches oft als Urkatastrophe oder Zivilisationsbruch bezeichnet wird. Ein Stück über eine Zeit die wir gerne auslassen, in unseren Gedanken und Gesprächen, in unserem Alltag. Wo wir doch wissen, dass es sie gibt, der Gedanke ist oftmals so präsent, dass er vergessen werden will – doch diese Periode birgt auch die Geschichte derer, die sich noch heute sehr lebhaft an sie erinnern, und die sollten nicht vergessen werden. Eine spannende Arbeit der Seniorentheatergruppe BaSta, voll Emotion, persönlicher Geschichten und endlich Gesagtem, zum letzten Mal am 20.7. in der INSEL zu erleben.

Handkes Antwort auf Becketts Drama

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„Durch die Reduktion wirkt jede kleine Geste ... ganz intensiv. Die einstündige Aufführung wurde mit viel Applaus bedacht." BNN

Das letzte Band / Bis dass der Tag euch scheidet, ein Doppelabend mit Texten von Samuel Beckett und Peter Handke und ein Beitrag zur Reihe Philosophisches Theater dieser Spielzeit, ist am 20.7. zum letzten Mal im STUDIO zu sehen.

Die beiden Texte werden nicht grundlos gemeinsam auf die Bühne gebracht: Handke stellt seinen Text selbst als Echo auf Becketts Das letzte Band in Frage. Echo – eine Antwort, ein kleines Drama, eine Frau, eine griechische Göttin. Eine verzerrte Antwort auf ein großes Drama, Spuren von Verirrten. Zwei Monologe auf der Bühne über passierte Gelegenheiten, das Älterwerden und die Liebe.

Ein kühler Kopf bei Sonnenschein, wie kann das sein?

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„In einer intelligenten Mischung aus Quatsch und Tanz vermittelt das Stück den jungen Zuhörern auf ganz subtile Weise, wie man sich in Bewegung ausdrücken kann." BNN

Schwitzen, Frieren, Zähneklappern, heiße Ohren, Schweißausbrüche – was Temperaturen mit unserem Körper machen, spüren wir tagtäglich. Aber was das Wetter mit unserer Persönlichkeit macht, darüber denken wir gar nicht so viel nach. Weil das aber doch sehr spannend ist, holen das Ralf Wegner und Sebastian Reich in FrierSchlotterSchwitz nach. Für Kinder ab drei Jahren bringen sie die Ergebnisse ihrer Recherche tanzend auf die Bühne. Zum letzten Mal in dieser Spielzeit am Samstag um 15 Uhr in der INSEL.

Wieder zurück kommt unser Tanztheater für die Allerkleinsten am 3.10.!

 

 

 

Barrierefreiheit verbessert!

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Dem STAATSTHEATER liegt die Barrierefreiheit am Herzen. Auf Anregung des Beirates für Menschen mit Behinderungen der Stadt Karlsruhe wurden die Behindertenparkplätze nun so angelegt, dass Autos nun zur Gänze dort auf Straßenniveau stehen, statt wie bisher halb auf dem höheren Gehweg. Zudem wurde vor den Parkplätzen eine Rampe angelegt, so dass man nun ohne Schwelle von der Straße bis in die Kassenhalle kommt. Wir danken dem Tiefbauamt der Stadt Karlsruhe für die geleistete Arbeit!

Weitere bauliche Verbesserungen mit dem Ziel barrierefreier zu werden, folgen in der Sommerpause.

Die Erreichung umfassender Barrierefreiheit ist auch ein Ziel der bevorstehenden Generalsanierung des STAATSTHEATERS.

Toi, toi, toi nach Mittelfranken!

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Nach der letzten Vorstellung in Karlsruhe in dieser Spielzeit fährt der Publikumsrenner Der Vorname in der Regie von Dominik Günther heute mit Sack und Pack in die Barockstadt Erlangen, wo unsere Schauspieler morgen Abend für Lacher im Markgrafentheater sorgen werden. Einige Restkarten für die Komödie sind noch zu haben!

Der Vorname begeisterte auch das Karlsruher Publikum – deshalb kommt er ab dem 17.10. in der neuen Spielzeit wieder zu uns ins STUDIO! In der „mit viel Verve“ inszenierten französischen Komödie „geht es Schlag auf Schlag … Kurz: Langeweile kommt an diesem Abend nicht auf.“ BNN. Karten können Sie sich schon jetzt hier sichern.

Wir schicken dem Team ein herzliches toi, toi, toi mit auf den Weg nach Bayern!

Fünf Akte für die LIEBE!

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„Wir brauchen dieses mutige, radikale Theater mit seinen großartigen schauspielerischen Leistungen mehr als je zuvor." BNN
Das wohl berühmteste bürgerliche Trauerspiel der deutschen Literatur, Friedrich Schillers Kabale und Liebe, erzählt von einer Welt, in der die „verhassten Hülsen des Standes“ die Liebe zweier junger Menschen verhindern. Simone Blattner inszeniert den Klassiker vor dem Hintergrund unserer Zeit: Sind diese Grenzen heute, 230 Jahre später, wirklich nicht mehr existent? Wie viel Illusion steckt in der freien Wahl unserer Liebe, in der freien Entscheidung über zwischenmenschliche Beziehungen? Wie sehr beeinflussen wir unser Umfeld, wie sehr beeinflusst es uns – und wo sind unserer Grenzen? So irren auch Louise und Ferdinand durch den Wahn der Gefühle, sowohl ihrer als auch der ihrer Mitmenschen, Intrigen und Schmerz verschmelzen in dieser großen Liebesgeschichte.

Zum letzten Mal in dieser Spielzeit hören Sie am 18.7. im KLEINEN HAUS den liebeskranken Ferdinand und seine Louise! Es gibt noch Restkarten!

Wieder zurück auf den Spielplan kommt das Stück am 10.10. Karten kann man sich schon sichern!

 

 

Von Freundschaft, Freiheit und dem Fremden

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"Das Stück, ... vollgepfropft mit Pointen, spielt von Anfang bis Ende humorvoll mit Klischees." die deutsche bühne.de.

Zum letzten Mal wagen Carmen und José am 16.7. um 11 Uhr in der INSEL den Schritt in die Unabhängigkeit, die vermeintliche Freiheit, die die Idee vom Leben als Zigeuner verspricht. Gemeinsam erfahren sie am eigenen Leib, woraus die Straße wirklich gemacht ist, was Fremdenhass eigentlich meint und wie romantisch das ziellose Umherziehen in unserer Gesellschaft tatsächlich ist. Roma Romeo und Sinti Carmen von Holger Schober ist ein Roadmovie über die Grenzen von Vorurteil und Wahrheit, Liebe, Hass und das Leben, das irgendwo da draußen auf uns wartet.

 

 

Auf der Suche nach der der richtigen Richtung

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Wie kann man sich auf der Welt orientieren? Man spinnt sich Wege, fliegt auf Himmelbahnen, umrundet die Erde und bildet sie ab, oder?
Die INSEL wird zur Karte - aber wo ist denn nun wirklich Norden? Zum letzten Mal in dieser Spielzeit am 15.7. zeigen wir im JUNGEN STAATSTHEATER Stadt Land Fluss.

Seit Urzeiten konstruiert sich der Mensch eine schlüssige Umgebung anhand von Zeichnungen, gibt sein Wissen über Orte, Erlebnisse, Erfahrungen räumlich mit Landkarten weiter. Eine faszinierende Art, die Welt zu verstehen, anschaulich und für jeden verständlich zu machen. Regisseur Carlos Manuel nimmt sich dieser Thematik an und entwickelte gemeinsam mit dem Ensemble des JUNGEN STAATSTHEATERS das Recherchestück für Alle ab 10 Jahren.
In der nächsten Spielzeit geht die Suche nach der richtigen Richtung weiter. Sobald die Termine feststehen, finden Sie sie hier.

 

 

 

Ein Sommerausflug in den Zauberwald

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„... das ausgezeichnete Schauspielensemble des Badischen Staatstheaters hat Shakespeares meist gespieltes Stück zu einem urkomischen Theatererlebnis gemacht, ... einfach alles erscheint in dieser Karlsruher Neuinszenierung ... handgemacht, ursprünglich und dabei stimmig." Badisches Tagblatt
Daniel Pflugers Adaption von Ein Sommernachtstraum wird mit den wunderbar stimmigen Texten Tobias Gralkes und der faszinierenden Musik Clemens Rynkowskis, für die er gemeinsam mit seinen Brüdern sogar eigens Instrumente erfand und konstruierte, zu einem großartigen Erlebnis. Lassen Sie sich von Musik, Wort und Spektakel in die Sommernacht entführen und kommen Sie am Dienstag noch einmal in dieser Spielzeit mit uns in Shakespeares Zauberwald!
Es gibt nur noch wenige Stehplätze, aber für die Wiederaufnahme am 8.10. und können Sie sich schon jetzt Karten sichern!

 

 

Antipasti mit Kartoffelsalat

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„Ein unterhaltsamer Abend mit viel Lachpotential." umschreibt die BNN kurz und bündig die wunderbar ehrliche, rasante Komödie von Lutz Hübner & Sarah Nemitz, Richtfest, die in der Inszenierung von Dominique Schnitzer dem Publikum keine ruhige Minute lässt. Eine Baugemeinschaft trifft nach dem modernen Konzept des Mehrfamilien- und Mehrgenerationenwohnens mit all ihren Charaktereigenschaften, Wohnträumen, Gesellschaftsbildern und Idealen zusammen. Die Harmonie gerät dabei aber allzu schnell in Schieflache. Jeder Zuschauer findet sich wieder in diesem Persönlichkeits-Tumult – und auch die Nachbarn, den Mathelehrer und die beste Freundin.

Nur noch ein Mal in dieser Spielzeit HEUTE im STUDIO! Die Vorstellung beginnt um 18 Uhr und dauert bis 19:45 Uhr! Also kein Fussballproblem!

Wegen des großen Erfolgs zieht die Produktion in der nächsten Spielzeit um ins KLEINE HAUS. Sie feiert dort ihre erste Vorstellung am 18.10. - der Vorverkauf läuft!

Danke an den DGB!

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Gestern begrüßte das STAATSTHEATER die Mitglieder des Deutschen Gewerkschaftsbundes im MITTLEREN FOYER.

Generalintendant Peter Spuhler, Schauspieldirektor Jan Linders, die stellvertretende Leiterin des JUNGEN STAATSTHEATERS Annalena Schott, Ballettdramaturgin Maren Zimmermann, die Künstlerische Betriebsdirektorin Monika Pichler und Orchesterdirektor Axel Schlicksupp empfingen die Geschäftsführerin des DGB Irmtraud Kuhn und die rund neunzig Mitglieder, um einen Überblick über das Programm der neuen Spielzeit 14/15 zu geben, aber auch um mit den Besuchern ins Gespräch zu kommen.

Der DGB ist mit über 9.000 geworbenen Besuchern ein wichtiger Partner des STAATSTHEATERS, Mitglieder erhalten für ihr Engagement vergünstigte Eintrittspreise zu ausgewählten Vorstellungen. Im Anschluss an den Empfang im MITTLEREN FOYER haben die Teilnehmer den Ballettabend Mythos im GROSSEN HAUS besucht. Wir danken für die Zusammenarbeit und wünschen einen schönen Abend!

Wer ist BORIS GODUNOW?

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Ab dem kommenden Samstag erleben Sie Kammersänger Konstantin Gorny in dieser Partie auf der Bühne im GROSSEN HAUS, aber welche Musik begleitet ihn, wie wird die Oper inszeniert? All diese Frage und noch viele mehr beantworten wir Ihnen am Sonntag vor der Premiere.
„Die höchste Macht ist mein“, triumphiert der Usurpator Boris Godunow nach seiner Krönung. Doch er hat die Rechnung ohne das Volk, die Intriganten und die Geschichte gemacht.
Der Glanz des Kreml, die Rohheit, aber auch die Gewitztheit des Volkes, sowie die Gewissenhaftigkeit des Mönches Pimen, der an seinem Geschichtswerk schreibt: Mussorgsky hat für all dies einzigartige musikalische Bilder gefunden. Für dieses große Drama über Volk und Macht konnte das Regieteam gewonnen werden, das mit den Trojanern von Hector Berlioz in Karlsruhe viel Aufsehen erregt hat und den Grazer Ring Award 2000 gewann: David Hermann und Christof Hetzer, die inzwischen international tätig sind, z. B. in Amsterdam, Basel, Antwerpen und Nancy.
Der erste Kapellmeister des STAATSTHEATERS Johannes Willig dirigiert Mussorgskys Urfassung, die zum ersten Mal in Karlsruhe zu erleben ist.
Am 13.7. um 11 Uhr können Sie im STUDIO alles über die Inszenierung und die Musik erfahren. Kommen Sie mit dem Regieteam, Johannes Willig und Chefdramaturg Bernd Feuchtner ins Gespräch über unsere letzte Opernpremiere in dieser Spielzeit. Premiere am 19.7. und dann in dieser Spielzeit nur noch 2x, am 23. und 26.7. im GROSSEN HAUS: Boris Godunow.

Familiensommerfest in der INSEL

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Eine Party von und für Kulturlotsen, für Karlsruher Familien, Theaterbegeisterte und Neugierige - alle sind willkommen!

Das JUNGE STAATSTHEATER öffnet beim Familiensommerfest der Kulturlotsen ab 11 Uhr am Sonntag ihre Türen für alle zu wilden Aktionen, buntem Treiben, Theaterspaß & Wassereis. Unter Girlanden werden wir den Sommer willkommen heißen, und wer mag, kann als krönenden Abschluss um 15 Uhr die Vorstellung von Stadt Land Fluss besuchen! Schauen Sie vorbei, der Eintritt ist frei!

Das Patenschaftsprojekt Kulturlosen hat sich zum Ziel gesetzt, dass alle Kinder von 6 bis 12 Jahren die Vielfalt des Theaters kennenlernen dürfen und jetzt zum Ende der Spielzeit ist es Zeit, sich bei ihnen allen zu bedanken und gemeinsam zu feiern! Die ganze Spielzeit über haben unsere Kulturlotsen Kindern, die sich in problematischen Familiensituationen befinden, Wege aufgezeigt, gemeinsam neue Bereiche der Kultur zu erkunden und Grenzen zu überwinden.

Erst Brahms, dann Fußball

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Heute Abend singt für Sie unser Ensemblemitglied Armin Kolarczyk im 5. Liederabend, den Sie sicher in seiner Partie als Robert Oppenheimer in Doctor Atomic oder als "großartig singenden und spielenden Beckmesser" (Die Rheinpfalz) in Die Meistersinger von Nürnberg in dieser Spielzeit schon erlebt haben, Lieder von Johannes Brahms.
Mit den 15 Romanzen aus Ludwig Tiecks Magelone schuf der Komponist poetische Stimmungsbilder, die die Höhepunkte von Tiecks Erzählung in romantischen Klanggemälden wiedergeben.

Vor 150 Jahren wurde das Lied Sind es Schmerzen, sind es Freuden im Karlsruher Hoftheater vom Komponisten mit dem Bariton Joseph Hauser uraufgeführt. In Karlsruhe begleitete Brahms im Jahr darauf außerdem weitere Lieder aus der Schönen Magelone bei einem gemeinsamen Konzertabend mit Clara Schumann und Joseph Joachim. Seit seiner Uraufführung 1869 gilt das Werk als Brahms’ berühmteste Liedkomposition.

HEUTE um 19 Uhr im KLEINEN HAUS ist nun der gesamte Zyklus am STAATSTHEATER zu erleben und danach kann ihr Abend noch direkt zu einem Fußballabend werden!

Meisterhafte Meistersinger

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"Ein echter Weitwurf ist dem 34 Jahre alten Regisseur Tobias Kratzer in Karlsruhe gelungen, der Wagners Meistersinger ohne Geschichts- und Pflichtvergessenheit zurückführt zu dem, was sie doch einmal sein sollten: eine komische Oper." Frankfurter Rundschau
Den schmalen Grat zwischen Klassik und Moderne bewältigt Kratzers Inszenierung auf beeindruckende Weise, die stimmgewaltige Besetzung schafft einen ebenso fulminanten wie amüsanten Opernabend, der von Justin Browns Dirigat abgerundet wird.
In der Vorstellung am Samstag erleben Sie Guido Jentjens in der Partie des Hans Sachs und in der Rolle des Veit Pogner Dominik Nekel, wir schicken ein ganz herzliches Toi, toi, toi!

Sehen Sie Die Meistersinger von Nürnberg zum letzten Mal in dieser Spielzeit am 12.7. im GROSSEN HAUS oder sichern Sie sich jetzt schon Tickets für die Wiederaufnahme in der neuen Spielzeit am 26.10.!

 

Fünf Jubiläen und ein Abschied

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Zu Ehren ihren 25-jährigen Zugehörigkeit zum öffentlichen Dienst haben gestern die Violaspielerinnen Akiko Sato und Sibylle Langmaak sowie der Leiter der Theaterplastik Ladislaus Zaban die Ehrenurkunde des Landes bekommen. Generalintendant Peter Spuhler überreichte gemeinsam mit seinen Spartenleitern und der Personalratsvorsitzenden Barbara Kistner die Urkunden des Landes zur Ehrung der langjährigen Zugehörigkeit zum öffentlichen Dienst an die Mitarbeiter des STAATSTHEATERS. Kontrabassist Christoph Epremian und Violinist Christoph Wiebelitz konnten nicht persönlich anwesend sein, bekommen aber ihr Ehrenurkunde zugestellt.
Inspizient Nikolaus Nauy verlässt das STAATSTHEATER nach 26 Jahren, in dieser Zeit hat er 149 Premieren und rund 3.500 Vorstellungen über die Bühne gebracht.
Vielen Dank, lieber Herr Nauy und auf einen genauso bewegten Ruhestand!

Alles Gute zum Geburtstag, Christa Lehnert!

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Heute feiert unser langjähriges Ensemblemitglied 80. Geburtstag. Zu diesem Ehrentag gratulieren wir herzlich!

Christa Lehnert war von 1964 bis 1999 Mitglied des Opernensembles am STAATSTHEATER, wo sie in unzähligen Partien zu erleben war, darunter die der Königin der Nacht, der Zerbinetta, der Elvira und der Madama Butterfly.

Die herausragende Karriere der Kammersängerin umfasst stolze 3.638 Auftritte in 126 verschiedenen Partien in Deutschland, Frankreich und der Schweiz.

Als Vorsitzende des Ortsverbandes der Genossenschaft deutscher Bühnen-Angehöriger (GdBA) Diim STAATSTHEATER KARLSRUHE unterstützte sie das Haus auch über acht Jahre hinweg politisch und engagierte sich für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Die gebürtige Hamburgerin studierte an der Musikhochschule ihrer Heimatstadt sowie bei Bayreuthsänger Richard Lüttjohann. Ein erstes Engagement führte Sie 1956 an die Deutsche Staatsoper Berlin, weitere Stationen waren das Leipziger Opernhaus und die Städtischen Bühnen Mainz, bevor sie 1964 den Weg ins STAATSTHEATER KARLSRUHE fand.

DANKE ZKM: Neueste Technologie für DAS GLASPERLENSPIEL

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Hermann Hesses Glasperlenspiel, für die Bühne von Martin Nimz & Konstantin Küspert bearbeitet, wird von Sebastian Hannak in ein spektakuläres Raumkonzept gesetzt.

Um die Installation zu ermöglichen, die auch eine 360-Grad-Videoprojektion beinhaltet, stellt das ZKM | Zentrum für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe dem STAATSTHEATER als wichtiger Kooperationspartner das Knowhow und die nötige Technik zur Verfügung – die wurde heute, gemeinsam mit Experten für Medientechnik des ZKM, für einen ersten Test aufgebaut.

Das Ergebnis war vielversprechend, wir danken dem ZKM für die Unterstützung und freuen uns auf eine außergewöhnliche Produktion.

Das Glasperlenspiel feiert am 21.9. Premiere im KLEINEN HAUS und läuft dann elf Mal in Serie, sichern Sie sich schon jetzt Karten!

 

 

Ausgeschlafen!

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"Ein entspanntes Publikum gibt sich staunend einer angenehmen Wir-Müdigkeit hin: Das muss man erlebt haben!" Badisches Tagblatt

Erleben Sie Theater im Liegen, gemütlich in Federbetten gekuschelt können Sie sich unter einem sternenübersäten Baldachin im STUDIO den beiden philosophischen Texten Müdigkeitsgesellschaft und Versuch über die Müdigkeit, von Byung Chul Han und Peter Handke, hingeben.

Erinnern Sie sich mit uns daran, wie schön es ist, müde sein zu dürfen, dösen Sie zwischen Massagen, Betthupferln und Gute-Nacht-Liedern.

Peter Handke ist der Gewinner des Internationalen Ibsen Preises 2014, deshalb wurde unsere Uraufführungsinszenierung ins Nationaltheater Oslo eingeladen, wo wir am 22.9. zu Gast sein werden.

Aber zuvor haben Sie am 10.7. zum letzten Mal die Möglichkeit, den Abend hier in Karlsruhe zu sehen.

Ein absurder Blick auf die Jusitz

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Eine Taschendieb, der zum wiederholten Male vor einen Richter geführt wird; ein junger Mann, der erklären soll, warum eine Rauferei in eine Schlägerei mündete; ein Angeklagter, dessen Leben von drei Psychiatern auseinandergenommen wird …

Michel Didym, Schauspielintendant am Théâtre de la Manufacture in Karlsruhes Partnerstadt Nancy, konstruiert mit Comparution immédiate – sofortige Vorführung vor dem Strafrichter aus Gerichtsreportagen der Journalistin Dominique Simonnot einen existentiellen Monolog. Der berühmte Pariser Film- und Theaterschauspieler Bruno Ricci spielt virtuos mehrere spannende Fälle durch, er verbindet sein Solo mit poetischen Texten von Gefangenen aus den Justizvollzugsanstalten in Nancy und Toul.

Eine Koproduktion des Théâtre de la Manufacture, Centre dramatique national Nancy – Lorraine mit La Mousson d‘Été.

Im Rahmen der Deutsch-Französischen Wochen der Stiftung Centre Culturel Franco-Allemand Karlsruhe. Das Stück ist als Gastspiel nur HEUTE im STUDIO zu sehen!

Everything you can think of is true

Das soll heute nicht nur für den Fußball gelten, sondern auch für die Bühne!

Zum letzten Mal ist heute Abend das Musical Alice nach Lewis Carrolls gleichnamigem Roman in Karlsruhe zu sehen. Clemens Rynkowski nimmt sich, ein Theremin in petto, der Musik Tom Waits‘ an, eindrücklich erschafft das Regieteam „… ein Theater-Wunderland, das die literarische Vorlage so brillant visualisiert, dass man vor dieser Meisterleistung der Kreativen und Darsteller und den Hut ziehen kann.“ Thatsmusical.de.

Lassen Sie sich mitreißen in eine Welt der Utopien und Fantasien, der Illusionen, Absurditäten und glasklaren Wahrheiten.

Heute Abend zum letzten Mal in Karlsruhe, um 20 Uhr im KLEINEN HAUS, sichern Sie sich die letzten Karten – den jeweiligen Spielstand werden Sie erfahren :)!

Ukraine im Gespräch

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„Es ist eine der interessantesten Uraufführungen der Saison", schreibt Theaterkritiker Jürgen Berger. Am Dienstag zeigen wir die politische Komödie Hohe Auflösung des ukrainischen Autors Dmytro Ternovyi zum vorletzten Mal. Im Anschluss an die Aufführung wird es eine Diskussion über die aktuelle Situation in der Ukraine geben, zu der wir sie herzlich einladen.

Als Experte ist der Journalist Danylo Bylik zu Gast. Er organisierte pro-ukrainische Demos in Deutschland, studierte in Kiew und Trier, Journalismus, Medien und Kultursoziologie. Derzeit arbeitet er für die Deutsche Welle in Bonn in der Ukraine-Redaktion.

Am 25.7. zeigen wir das Stück zum letzten Mal im STUDIO. Bitte nicht verpassen!

Herzlichen Dank, Timo Tank!

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In über 50 Rollen stand Timo Tank seit 2002 als Ensembleschauspieler auf den Bühnen des STAATSTHEATERS und spielte sich in die Herzen der Zuschauer. 2013 wurde er von Ministerin Theresia Bauer zum Staatsschauspieler ernannt. Heute um 20 Uhr und morgen um 11 Uhr sehen Sie den Kieler nun zum letzten Mal in der Spielzeit in Karlsruhe, als Robespierre in Dantons Tod. Für beide Vorstellungen gibt es noch Karten!

In dieser Rolle kehrt er ab 16.10. als Gast zurück, das heißt wir sagen nicht nur DANKE, sondern auch AUF WIEDERSEHEN in der nächsten Spielzeit!

HEUTE beginnt der Vorverkauf für September und Oktober!

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Der Kartenverkauf für die Vorstellungen im September und Oktober startet am 7.7.! Alle Informationen finden Sie hier.
Bis zum 26.7. sind alle Tickets zum alten Preis erhältlich, sowohl online im Webshop als auch an unserer Theaterkasse und in allen bekannten Vorverkaufsstellen, also Frühbucherrabatt nutzen!
Seien Sie gespannt auf unsere PREMIEREN in den ersten beiden Spielzeitmonaten!
Wir starten mit Das Glasperlenspiel in der Regie von Martin Nimz – diese Vorstellung läuft aufgrund des besonderen Bühnenbilds nur im September/Oktober und im Juni in Serie im KLEINEN HAUS! Weiter geht es mit der binationalen Uraufführung Die Uhr tickt – Tempul Trece, eine Koproduktion mit dem Nationaltheater Temeswar, im STUDIO. Nach dem NSU-Projekt in der Spielzeit 13/14 arbeiten Jan-Christoph Gockel, Konstantin Küspert und Thomas Halle nun an einem NSA-Projekt – Ich bereue nichts wird im Oktober uraufgeführt. Bei Liebesliedern ist Kitsch!!! eine Qualität: Save me von Queen, The Scientist von Coldplay, Time after time von Cindy Lauper und Nothing compares 2 u – ursprünglich von Prince sind einige der Love-Songs, die der Sänger und Schauspieler Alexander Peutz und die Regisseurin Ila Schnier zu einem ebenso mitreißenden wie gefühlvollen Abend zusammengestellt haben.Er steht ab dem 23.10. auf dem Programm. Die Komödie Richtfest wechselt wegen des großen Erfolgs die Spielstätte und ist ab dem 18.10. im KLEINEN HAUS zu sehen.

Zum 150. Geburtstag von Richard Strauss zeigen wir nicht nur Der Rosenkavalier wieder, sondern eröffnen bewusst mit der Oper eines jüdischen Komponisten. Hans Krasás Oper Verlobung im Traum ist die erste Opernpremiere der neuen Spielzeit und wurde seit der Prager Uraufführung 1933 nur ein weiteres Mal – in einer Koproduktion der Staatsoper Prag und des Nationaltheaters Mannheim – in Szene gesetzt.

Das JUNGE STAATSTHEATER startet mit Der 35. Mai oder Konrad rettet die Südsee, nach einem Stück von Erich Kästner für alle ab 9 Jahren in die INSEL-Spielzeit.

Im September feiert Ballettdirektorin und Kammertänzerin Birgit Keil einen runden Geburtstag, was das STAATSTHEATER zum Anlass nimmt, ihr mit einer Gala zu gratulieren. Vor geladenen Gästen und dem Karlsruher Ballettpublikum werden Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Kultur sowie langjährige Weggefährten ihre Glückwünsche überbringen. Überdies sind künstlerische Überraschungsgeschenke von prominenten Vertretern aus der Ballettwelt zu erwarten. Am 27.9. im GROSSEN HAUS – gratulieren Sie persönlich!

Freuen Sie sich außerdem auf zahlreiche Wiederaufnahmen! Der Vorverkauf für die gesamte Spielzeit 14/15 beginnt am 15.9.!
Sichern Sie sich jetzt Ihre Plätze - alle Tickets sowie Abonnements sind sowohl im Webshop als auch an unserer Theaterkasse erhältlich.
Alle Veranstaltungen im September und Oktober finden Sie hier.  

Kartenvorverkauf 0721 933 333 
Abotelefon 0721 3557 323 oder 324

 

Mr. Heyns Ernst-Willner-Preis für Katharina Gericke

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Wir gratulieren! Die Autorin von Maienschlager hat den mit 5.000 Euro dotierten Preis, der innerhalb des renommierten INGEBORG-BACHMANN-WETTBEWERBS vergeben wird, für ihren Text Down Down Down gewonnen. Burkhard Spinnen, der Juryvorsitzende des Wettbewerbs, sagte in seiner Laudatio, dass der Text beim Lesen sein Herz berührt habe, und dass er froh sei, dass es anderen auch so ergangen ist. Der BACHMANNPREIS 2014 ging an Tex Rubinowitz, der Kelag-Preis an Michael Fehr, der 3sat-Preis an Senthuran Varatharajah, der Publikumspreis an Gertraud Klemm. Der INGEBORG-BACHMANN-PREIS ist einer der wichtigsten literarischen Auszeichnungen im deutschsprachigen Raum.

Zum nächsten Mal zeigen wir Maienschlager am Mittwoch im KLEINEN HAUS.

„Am Staatstheater Karlsruhe hat Stefan Otteni den schönen, poetischen Stoff stimmig und atmosphärisch dicht inszeniert und dafür eine zeitlos starke Formensprache gefunden, die das Stück trotz aller geschichtlichen Detailtreue ganz nah an moderne Erfahrungswelten heranrückt.“ nachtkritik.de

Also nicht verpassen!

Durcheinander auf Wienerisch

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Unter großem Jubel des kleinen und großen Publikums ging das bunte Durcheinander des 4. Kinderkonzerts zu Ende. Diesmal wurden Auszüge aus der Operette Die Fledermaus von Johann Strauß gezeigt. Dirigent und Moderator Ulrich Wagner stellte die einzelnen Figuren aus der Operette vor und erklärte die leicht verwirrende Handlung mit ihren vielen lustigen Verwechselungen. Zum krönenden Abschluss mit dem von der BADISCHEN STATSKAPELLE gespielten Radetzky-Marsch verließen die Sänger in einer Polonaise den Saal und wanderten ins FOYER. Dort hatten die Kinder dann die Gelegenheit, sich ein Autogramm zu holen und sie alles zu fragen, was sie schon immer einmal über die Oper und das Theater wissen wollten.
 
Die Saison endet mit dem Kinderkammerkonzert Auf 16 Saiten durch die Welt am 26.7. Alle Kinderkonzerte der nächsten Spielzeit finden Sie hier auf Seite 37.

Sommerlich-sinnlicher Stückereigen im BALLETT

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Wie ein Wolkenbruch brach der Applaus am gestrigen Premiere von Choreografen stellen sich vor aus, in berührender Übereinstimmung zum letzten Stück des Abends, wo ein warmer Sommerregen den lange angestauten Lauf der Emotionen freisetzte. Raimondo Rebeck ließ in REGEN IN DEINEN DUNKLEN AUGEN die Erlebnisse eines intensiven Sommerabends gegenwärtig werden und verlieh damit dem sechsteiligen Abend einen ausdrucksstarken Abschluss. Zuvor hatte Douglas de Almeida in EGO die Regungen der menschlichen Psyche visualisiert, Susanne Preissler in DUST – STAUB AUFWIRBELN im Medium der Luftakrobatik das Wunder der Verjüngung durch Erinnerung anschaulich werden lassen, Arman Aslizadyan die Zuschauer in MAZE auf humorvolle Weise in virtuelle Welten entführt, Brice Asnar in OMNIS II eine Hoffnungsbotschaft für eine seelenlose Zukunft übermittelt und Ermanno Sbezzo in 542 über das Teilbare und Unteilbare in einer Paarbeziehung reflektiert.

Von der tänzerischen Leistung der Solisten und des Ballettensembles war das Publikum im ausverkauften KLEINEN HAUS ebenso beeindruckt wie von den (zum Teil von den Choreografen selbst gestalteten) Kostümen und der exquisiten Lichtgestaltung Christoph Pöschkos, in der sich die sechs Beiträge aufs Beste im Bühnenraum zu entfalten vermochten.
Wer die Fülle des Erfindungsreichtums in den genannten sechs Uraufführungen bewundern will, sollte sich beeilen, denn es sind lediglich vier weitere Vorstellungen angesetzt, und zwar am 10., 17., 23. und letztmalig am 25.7.

AUFSTAND vor der Pause!

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„Ein furioses Solo über den Riss eines Volkes. Diese 75 Minuten Theater sind das fragile Spiel eines Mannes, der zwischen dem komödiantischen Charme des naiven Onkel Namo und dem tödlichen Ernst kurdischer Vertreibungen hin- und heroszilliert.“ BNN
Aufstand von Mely Kiyak, das ist packendes politisches Theater. Ehrlich und sensibel recherchiert, voll Erfahrungen, Eindrücken und Botschaften. Teilhaben, mitfühlen, wirken lassen, mitnehmen - zum letzten Mal in dieser Spielzeit am 6.7. um 19.00 Uhr.
Ab dem 7.7. können Sie sich bereits Karten für die Vorstellungen in der neuen Spielzeit sichern – bis zum 26.7. zum alten Ticketpreis!
Die Berliner Premiere des Stücks im Studio Я des Gorki Theaters, der Kooperationspartner des STAATSTHEATERS für dieses Auftragswerk, findet im November 2014 im Rahmen des Festivals Voicing Resistance statt, bis dahin sind noch mehrere Vorstellungen in Karlsruhe zu sehen, die erste am 18.10 im STUDIO.

COCONUT BAR wieder da! STAATSTHEATER unter Palmen

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Unsere beiden Schauspieler Simon Bauer und Frank Wiegard öffnen am Samstag, 5.7., wieder die COCONUT BAR für euch!
Nach der großen Eröffnung morgen Abend ist natürlich noch lange nicht Schluss, die Beachbar auf der Terrasse des STAATSTHEATERS lädt im Juli zu diesen Terminen zum Verweilen unter Palmen und zum Tanzen ein: 11.7. Simons Geburtstag, 12.7. Loser Party mit Happy End WM-Spiel um Platz 3 live, 18.7. Endless Summer, 19.7. Final Countdown
Jeweils 22 Uhr bis Sunrise!

Viel Vergnügen in der COCONUT BAR!

 

Ein buntes Durcheinander im 4. KINDERKONZERT

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Die Musiktheaterwerkstatt öffnet ihre Pforten! Diesmal geht es um die berühmte Wiener Operette Die Fledermaus von Johann Strauß, sie gilt als die Königin unter den Operetten. Im originalen Bühnenbild unserer Operninszenierung lässt Dirigent und Moderator Ulrich Wagner die Figuren aus der Fledermaus lebendig werden und klärt das bunte Durcheinander der Verwechslungskomödie auf. Bei der Autogrammstunde im Anschluss kann man den Dirigenten sowie alle Sängerinnen und Sänger aus der Nähe sehen!
Am 6.7.14 um 11.00 Uhr und um 15.00 Uhr im GROSSEN HAUS

Auch in der kommenden Spielzeit gibt es die Reihe der vier Kinderkonzerte sonntags um 11.00 oder um 15.00 Uhr im Abonnement. Alle Konzerte und unsere Aboangebote finden Sie hier auf Seite 37.

 

Personalratswahlen: Die Stimmen werden gezählt!

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Am Dienstag, Mittwoch und Donnerstag konnten die Beschäftigten am STAATSTHEATER ihre Stimmen für den Gesamtpersonalrat des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst und den Dienststellenpersonalrat des STAATSTHEATERS KARLSRUHE abgeben.

Jetzt werden die einzelnen Bögen ausgewertet, und eines steht jetzt schon fest: es gab eine sehr hohe Wahlbeteiligung im Vergleich zu früheren Wahlen. 500 von rund 900 wahlberechtigten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern haben gewählt. Das freut nicht nur den Wahlvorstand, sondern stellt auch sicher, dass der neu gewählte Personalrat eine hohe Legitimität und großes Gewicht in Gesprächen mit der Theaterleitung hat.

Wir möchten uns bei allen Wahlhelfern für ihren großartigen Einsatz bedanken!

 

Das Thema ist: FUSSBALL! - Wenn Deutschland gewinnt, gewinnen auch Sie!

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Sollte Deutschland am Freitag weiterkommen, gibt es am Samstag für Sie an unserer Theaterkasse zwischen 10 Uhr und 13 Uhr zwei Karten zum Preis von einer!

„Das Staatstheater interviewte Ex-Profis des KSC … Die Biografien wurden Teil eines beeindruckenden Stückes.“ Spiegel.de
Auch vor uns macht das Fußball-Fieber der letzten Tage nicht Halt! Freitag auf der Leinwand und Samstag im STUDIO, der Ball rollt überall – bei uns zum letzten Mal in dieser Spielzeit. Ehrliche, packende und überraschende Geschichten von ehemaligen Profisportlern sammelte Regisseur Tobias Rausch und vereinte sie in Aus - Das Leben nach dem Spiel zu einem spannenden Abend für Fußball- wie Theaterfans.

Am 5.7. um 20 Uhr im STUDIO
Ab dem 10.10. steht das Stück wieder auf dem Spielplan, Karten dafür gibt es ab dem 7.7. im Vorverkauf!

 

 

Musikalische Entdeckungsreise

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Gemeinsam mit Studierenden der Hochschule für Musik Karlsruhe stellen Mitglieder der BADISCHEN STAATSKAPELLE bei den Nachtklängen 3 – Anklang spannende Ergebnisse aus der Kompositions-„Werkstatt“ Wolfgang Rihms vor.

Ein abwechslungsreicher Abend voller Uraufführungen, Gegensätze und neu eröffneter Klangwelten, ein Forum für junge Talente und eine musikalische Entdeckungsreise für die Zuhörer. Die jungen Kompositionsstudenten beziehen sich bei ihren Neuschöpfungen auf einen Klassiker der Moderne: Den Uraufführungen voraus geht Benjamin Brittens faszinierendes Erstlingswerk, die Sinfonietta.

Am 4.7. um 21.00 in der INSEL

Kolloquium zum Architektenwettbewerb STAATSTHEATER KARLSRUHE: Die Büros legen los!

 - Foto: Falk von Traubenberg - Foto: Jochen Klenk

Die am Wettbewerb für die Sanierung des STAATSTHEATERS beteiligten Architekten und Ingenieure haben mit ihrer Arbeit begonnen. Gestern waren beinahe 70 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der einzelnen Büros bei uns im STUDIO, um vor Ort im Rahmen eines Kolloquiums Fragen zu stellen und die große Aufgabe besser verstehen zu können und um die Entwürfe noch direkter auf die Anforderungen des STAATSTHEATERS anpassen zu können. Im Anschluss daran besichtigten die Anwesenden im Rahmen einer Führung das Theater.

Im Weiteren geben die beteiligten Büros Anfang September ihre Wettbewerbsbeiträge ab, die dann geprüft werden. Anfang Dezember wird ein Preisgericht, bestehend aus Architekten, Vertretern des Landes Baden-Württemberg und der Stadt Karlsruhe als Auftraggeber sowie Vertretern des Theaters als Nutzer über die Vergabe der Preise entscheiden.

Alle abgegebenen Beiträge sind ab dem Tag nach der Sitzung im Rahmen einer öffentlichen Ausstellung zu sehen.

Dr. Susanne Asche, Leiterin des Kulturamtes, Farid Scharabi, Dipl.-Architekt, Ulrike Schlenker, Leiterin der Stabsstelle Controlling der Stadt Karlsruhe, Prof. Dipl.-Ing. Architekt Wolfgang Lorch, Generalintendant Peter Spuhler, Ivica Fulir, Technischer Direktor Generalsanierung & Neubau des STAATSTHEATERS, der Leiter Vermögen und Bau Baden-Württemberg Günter Bachmann und Manfred Sebart, Vermögen und Bau, haben gestern die Fragen der anwesenden Architekten- und Ingenieurbüros beantwortet.

TOMAS SCHWEIGEN Intendant in Wien: Wir gratulieren!

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Tomas Schweigen, Regisseur der Schauspiel-Produktion Superman Ka in der Spielzeit 2011/12, wird ab 2015/16 neuer Chef am Schauspielhaus Wien. Herzlichen Glückwunsch!

Der gebürtige Wiener, Jahrgang 1977, studierte Schauspiel in Wien sowie Regie in Zürich, wo er die freie Kompagnie "Far A Day Cage" (FADC) gründete und mit der er u. a. die Erfolgsproduktion Pate I-III realisierte. Seit Schweigens Engagement in die Basler Schauspielleitung 2012 wurde die Gruppe dort "group in residence".

Neben seiner Arbeit in der freien Szene inszenierte er an Stadt- und Staatstheatern, wie den Münchner Kammerspielen, dem Schauspiel Frankfurt und am Schauspielhaus Wien, wo er u.a. bereits die Strudlhofstiege und Anja Hillings Schwarzes Tier Traurigkeit auf die Bühne brachte.

 

KULTURLOTSEN für KINDERFREUNDLICHKEITSPREIS der Stadt Karlsruhe nominiert!

Bereits zum 9. Mal verleiht die Stadt Karlsruhe am 3.7. den Kinderfreundlichkeitspreis und unser KULTURLOTSEN-Projekt ist neben 16 anderen Nominierten dabei!
Zu der Veranstaltung im Jubez, die von Kindern mitgestaltet wird, sind alle Karlsruherinnen und Karlsruher herzlich eingeladen. Die Arbeitsgemeinschaft "Kinder in Karlsruhe" (KiK), möchte mit dem Preis besonderes kinderfreundliches Engagement belohnen.
Nicht in allen Familien ist Theater eine Selbstverständlichkeit. Mit Kindern Kultur zu erleben, braucht Zeit und einen eigenen Zugang. Die Kulturlotsen bieten neugierigen Kindern, die aus Familien kommen, die dies nicht leisten können, die Möglichkeit an Kultur herangeführt und begleitet zu werden. Seit der Spielzeit 2011/12 erkunden inzwischen 60 Kulturlotsen einmal im Monat gemeinsam mit ihrem 6- bis 12-jährigen Schützlingen das STAATSTHEATER und die Kulturlandschaft in Karlsruhe.
Wir sind aufgeregt und erwarten mit Spannung den morgigen Abend, an dem eine Kinderjury die Preisträger bekannt geben wird.

 

„Kurz: Langeweile kommt an diesem Abend nicht auf.“

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schreibt die BNN über Der Vorname. Seit der Premiere in der Spielzeit 12/13 ist die französische Erfolgskomödie so gut wie immer ausverkauft.
Aber jetzt zur letzten Vorstellung vor der Sommerpause gibt es noch Karten- also schnell sein!
Am Freitag um 20 Uhr im STUDIO, zurück auf den Spielplan kommt die Inszenierung von Dominik Günther am 17.10..Karten für die Wiederaufnahme gibt es ab dem 7.7.

 

 

Schauspieler aus Temeswar treffen OB Frank Mentrup

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Im Neuen Ständehaus läuft bis zum 5.7. die Ausstellung Die Rumänische Revolution in Bildern über die Ereignisse in Temeswar 1989.
Am Rande der Eröffnung trafen Sabina Bijan und Colin Buzoianu, Schauspieler aus dem Ensemble des Rumänischen Staatstheaters Temeswar, den Oberbürgermeister der Partnerstadt Karlsruhe, Frank Mentrup, und berichteten von ihren persönlichen Erinnerungen an die blutigen Tage der Revolution. Die Schauspieler proben zur Zeit mit Sophia Löffler und Jan Andreesen aus dem Karlsruher Ensemble die Uraufführung Die Uhr tickt. Das zweisprachige Stück wird am 7.9. in Temeswar uraufgeführt und eröffnet am 3.10. die Saison im STUDIO des STAATSTHEATERS.

Es ist Teil des europäischen Theaterprojekts The Art of Ageing der ETC.

 

 

 

Ein ABO hat viele Gesichter - ABO JETZT ab 1.7.!

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Ab dem 1.7. können Sie Abonnements für die Spielzeit 14/15 abschließen.
Zusätzlich können Abonnenten und GdF-Mitglieder ab dem Tag exklusiv schon Tickets für alle Vorstellungen in September und Oktober zum alten Preis kaufen – dieses Angebot gilt bis zum 26.7.!
Neu für Sie haben wir ein Musikalisches Abo, das Ihnen jeweils samstags eine Produktionen aus OPER, BALLETT und musikalischem SCHAUSPIEL anbietet. Besuchen Sie 8 Vorstellungen ab 64,-.
Für alle regulären Vorstellungen des STAATSTHEATERS, die nicht Bestandteil Ihres Abonnements sind, erhalten Abonnentinnen und Abonnenten künftig 10% Ermäßigung. Ausgenommen sind Sonderveranstaltungen und bestimmte Vorstellungen mit erhöhten Preisen.
Alle Tickets und Abonnements können sie sowohl online im Webshop als auch an unserem Abonnementschalter erwerben.
Die Ermäßigung erhalten Sie auch über den Abonnenten-Login auf unserer Homepage.

Alle Abo-Angebote für die kommende Spielzeit finden Sie hier in unserem Jahresheft oder Sie informieren sich persönlich per Telefon Kartenvorverkauf 0721 933 333 / Abotelefon 0721 3557 323 oder 324, an unserer Theaterkasse oder per Mail abonnementbuero@staatstheater.karlsruhe.de 

 

Von den Kleinen und den Großen

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„Statt plakativen Plattitüden und bunten Glitzerbildern liefert Büschelberger eine feinsinnige Kombination aus zielsicherer Klarheit und geheimnisvollem Nebel für Augen und Ohren.“ BNN
Büschelbergers Bühnenfassung nach Pija Lindenbaums Bilderbuch Mia schläft woanders erzählt liebevoll von den kleinen Hürden im Leben eines Mädchens. Das erste Mal die Nacht nicht zu Hause verbringen, fremde Geräusche, fremde Gerüche, fremde Türen… Die Schauspieler zaubern eine wunderbare Geschichte auf die Bühne, voll Witz und Wahrheit.
Die letzte Vorstellung in dieser Spielzeit am 1.7. ist leider schon ausverkauft – ab dem 28.9. ist Mia wieder in der INSEL zu erleben. Sichern Sie sich schon ab dem 7.7. Karten, bis zum 26.7. noch zum alten Ticketpreis!

Pianistisches Feuerwerk die Zweite

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Am 1.7. können Sie beim 5. Sonderkonzert noch einmal das „Konzertprogramm der Entdeckungen“, so einige Zuschauer, erleben. Der russische Pianist Boris Berezovsky riss am Sonntag das Publikum im 8. Sinfoniekonzert zu Begeisterungsstürmen hin. Die kraftvolle, aber dennoch klare und transparente Aufführung von Rachmaninows selten gespieltem 4. Klavierkonzert brachte diesem Werk viele neue Freunde! Mit einem Russischen Märchen des Rachmaninow-Freundes Nikolai Medtner bedankte sich Berezovsky beim Karlsruher Publikum. Der Farbenrausch der instrumentierten 9. Klaviersonate Alexander Skrjabins, genannt Schwarze Messe und die 15. Sinfonie Dimitri Schostakowitschs runden diesen rätselhaft-eindrücklichen Abend ab. Mit diesem virtuosen Werk des Adieus verabschieden sich Orchester und Chefdirigent in die Spielzeitpause – Morgen, am 1.7., beim 5. Sonderkonzert nochmals zu erleben, außerdem beim 3. Jugendkonzert am 4.7.

Mit drei Frauen ging die Chose gut!

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Jawohl! Erst nach drei Zugaben und jeder Menge Applaus ließ das Publikum die drei Protagonistinnen des Abends von der Bühne gehen. Unsere Ensemblemitglieder Christina Niessen, Stefanie Schaefer und Ks. Ina Schlingensiepen sangen Schlager von den 1920er Jahren bis heute und zeigten, dass Opernsängerinnen auch „anders" können.

Man konnte heute im KLEINEN HAUS sehr viel über Frauen lernen, so wird Eine Frau erst schön durch die Liebe, konnte man ironisch erfahren, dass Frauen keine Engel sind wurde klar und die Erkenntnis des Abends nahm jeder mit nach Hause: Ganz ohne Weiber geht die Chose nicht (bzw. andersherum gesehen: Die Männer sind alle Verbrecher.) Am Klavier saß der einzige Mann und begleitete äußerst männlich: Justus Thorau.

Ab der nächsten Spielzeit wird unser Liederabend Extra zum Liederabend Populär und hat für Männer und Frauen jede Menge zu bieten.

Auf Seite 53 finden Sie das ganze Programm für 2014/15.

Ein Fest für unsere VOLKSTHEATERGRUPPEN!

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Beim 3. Volkstheater-Festival in der INSEL präsentierten gestern Nachmittag die Kinder der Gruppe Jung I (Leitung: Sonja Beil) eine lustige Witze-Werkschau, im FREIRAUM wurde beim Zwischenspiel ein Zusammenschnitt der Gloire & Glanz Performance gezeigt, die im Rahmen der Europäischen Kulturtage mit Karlsruher*innen erarbeitet und aufgeführt wurden war, die generationsübergreifende Gruppe Und so weiter (Leitung: Anne Britting) gewährte Einblicke in ihren Alltag und die Jugendlichen der Gruppe Erna (Leitung: Sebastian Reich) beeindruckten mit ihrer Auseinandersetzung mit dem eigenen und weltweiten Konsumverhalten. Zum krönenden Abschluss spielten John & Jonas bei Freiheit: Party! bevor DJane little L. zum Tanzen auflegte – mit einem kunterbunten Fest endete die Hochsaison der Volkstheatergruppen. Die Minidramen der Gruppe Spielplan können Sie am Donnerstag, 17.7. im STUDIO bei Das neue Stück 22 als szenische Lesung erleben und die Produktion Ich war 1914 fünfundzwanzig der Seniorentheatergruppe Basta zeigen wir ein letztes Mal am Sonntag, 20.7. um 17 Uhr in der INSEL.

Ein pianistisches Feuerwerk im 8. SINFONIEKONZERT

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Großer Jubel für eine mitreißende Interpretation: Der russische Pianist Boris Berezovsky riss das Publikum im 8. Sinfoniekonzert zu Begeisterungsstürmen hin. Die kraftvolle, aber dennoch klare und transparente Aufführung von Rachmaninows selten gespieltem 4. Klavierkonzert brachte auch diesem zu Unrecht im Schatten stehenden Werk viele neue Freunde! Mit einem Russischen Märchendes Rachmaninow-Freundes Nikolai Medtner bedankte sich Berezovsky beim Karlsruher Publikum. Das „Konzertprogramm der Entdeckungen“, wie einige Zuschauer nach dem Konzert anmerkten, begann mit dem Farbenrausch der instrumentierten 9. Klaviersonate Alexander Skrjabins, genannt Schwarze Messe. Der Österreicher Georg Friedrich Haas füllte die rauschhaften Klavierfarben für großes Orchester aus. Mit dem Schlussstück konnte die BADISCHE STAATSKAPELLE unter ihrem Generalmusikdirektor zeigen, welch gute Solisten im Orchester tätig sind: Die 15. Sinfonie Dimitri Schostakowitschs enthält zahlreiche Soli, ob für Cello, Geige oder Flöte. Mit diesem rätselhaft-eindrücklichen Werk des Abschieds verabschieden sich Orchester und Chefdirigent in die Spielzeitpause – wer es verpasst haben sollte, kann es allerdings noch drei Mal erleben: In der Wiederholung des 8. Sinfoniekonzerts am Montag, im moderierten 5. Sonderkonzert (Dienstag) und im 3. Jugendkonzert am Freitag.

Zeit für einen AUFSTAND?

 - Foto: Felix Grünschloß

Applaus und Füßetrampeln für den Schauspieler Mehmet Yilmaz, für das Team rund um Regisseur András Dömötör und für Publizistin Mely Kiyak, die mit dieser Uraufführung gestern Abend ihr erstes Theaterstück präsentiert. Sie war Augenzeugin der Proteste um den Gezi-Park in Istanbul 2013 und bereiste sechs Monate lang die Türkei.
In Aufstand nimmt sie die Perspektive eines fiktiven kurdischen Künstlers aus Diyarbarkir ein, der Politik, Kunst und Gesellschaft in der Türkei und Deutschland als mehrfacher Außenseiter reflektiert. Der ungarische Regisseur András Dömötör und der deutsch-türkische Schauspieler Mehmet Yilmaz haben den Text um improvisierte Szenen ergänzt, die das Stück als fiktive Performance zum Thema Aufstand verorten. Die Schweizer Ausstatterin Moïra Gilliéron hat einen „white cube“ entworfen, einen weißen Galerieraum, in dem die Revolution beginnen kann.

In Karlsruhe ist Aufstand das Mittelstück einer Reihe von politischen Uraufführungen, angefangen mit dem NSU-Projekt Rechtsmaterial und dem ukrainischen Stück Hohe Auflösung und fortgesetzt mit Ich bereue nichts, dem NSA-Projekt, im Oktober 2014.
Die Berliner Premiere des Stücks im Studio Я des Gorki Theaters, der Kooperationspartner des STAATSTHEATERS für dieses Auftragswerk, findet im November 2014 im Rahmen des Festivals „Voicing Resistance“ statt.
In dieser Spielzeit ist Aufstand noch ein Mal im STUDIO am 6.7. zu sehen

 

„Ihr werdet Euch noch wundern“

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hat Udo Jürgens gesungen, und Ks. Ina Schlingensiepen, Stefanie Schaefer und Christina Niessen zeigen am Sonntag um 19 Uhr wie!
Die Sägerinnen nehmen Sie mit auf eine Reise durch die Welt der Schlager. Geliebte Evergreens und Lieder der 20er, 30er und 40er Jahre, neu interpretiert von unseren drei Ensemblemitgliedern.
Der Liederabend extra - ohne Frauen geht die Chose nicht begeistert mit altbekannten Melodien, heimlich geliebten Ohrwürmern und der Fantasie dreier Sängerinnen. Erleben Sie Klassiker wie nie zuvor!

Ein Tastenlöwe mit Gefühl im 8. SINFONIEKONZERT

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Der Pianist Boris Berezovsky kommt zurück zur BADISCHEN STAATSKAPELLE! Der weltweit gefeierte russische Ausnahmepianist ist dafür bekannt, enorme Kraft mit großer Sensibilität zu vereinen. 2012 riss er das Karlsruher Publikum mit seiner Interpretation des Ersten Brahms-Konzertes zu Begeisterungsstürmen hin.
Im 8. Sinfoniekonzert präsentiert er Rachmaninows eindringlich-emotionales Viertes Klavierkonzert. Mit Opus 68 erweist Georg Friedrich Haas seinem mystischen Kollegen Skrjabin Reverenz: Er malt dessen mit Schwarze Messe betitelte Neunte Klaviersonate für Orchester aus. Dabei schuf er ein Wunder an Klangexplosionen und -feinheiten! Schostakowitschs 15. und letzte Sinfonie bleibt ein Werk voller Anklänge, ironisierter und gebrochener Zitate und Rätsel – eine faszinierende Rückschau auf Leben und Wirken.
Am 29. (11 Uhr) und 30.6. (20 Uhr) im GROSSEN HAUS

„Eine ZAUBERFLÖTE, die Spaß macht,

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und zwar Erwachsenen und Kindern, eine Familien-Zauberflöte.“ Der Neue Merker
Zum letzten Mal in dieser Spielzeit erkämpft Tamino sich seine Pamina, trällert Papageno sorglos munter seine Lieder im GROSSEN HAUS.
Mozarts Zauberflöte verzaubert am 28.6. mit Charme, Spannung und ihren wohlbekannten Liedern Jung und Alt.

Es gibt noch Restkarten und Stehplätze!
Zurück kommt sie ins GROSSE HAUS am 10.1.15!

 

 

„Ein echter Volltreffer!“

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„Das Faszinierende an Verdis Maskenball, nämlich dessen Doppelbödigkeit, der böse Witz, die Ironie und die rhythmisch akzentuierten sarkastischen Liedchen der Verschwörer kommen (…) bestens zur Geltung.“ BNN.
Aron Stiehl schafft gemeinsam mit Friedrich Eggert und Doey Lüthi ein ebenso gewieftes wie gewitztes Durcheinander mit opulentem Erscheinungsbild.

Zum letzten Mal in dieser Spielzeit ist Verdis Oper um Schein und Sein am 27.6. um 20 Uhr zu sehen, am 5.10. kommt sie zurück ins GROSSE HAUS!

 

 

Herzlich willkommen bei unserem VOLKSTHEATER-FESTIVAL!

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Mit Lampenfieber, tosendem Applaus und jeder Menge strahlende Gesichter hat es gestern begonnen!

Nach der Seniorentheatergruppe BaSta, die ihre Produktion Ich war 1914 fünfundzwanzig zeigten, bewiesen die Jugendlichen und Studierenden der Gruppe Jung II und der Grenzgänger und Wegelagerer ihr Bühnentalent. Eröffnet wurde das Festival von Schauspieldirektor Jan Linders, für musikalische Begleitung sorgte die Band The Mellons, die mit ihrer Musik das Publikum in beste Feierlaune brachte. Mit einem actionreichen Four Corners Match ging der erste Tag des VOLKSTHEATER-FESTIVALS zu Ende.
Am Samstag geht es um 16 Uhr mit der Werkschau der Gruppe Jung I weiter, gefolgt von der Gruppe Und so weiter um 18 Uhr sowie der Gruppe Erna um 19.30 Uhr. Unser buntes Rahmenprogramm bietet außerdem weitere Attraktionen für Groß und Klein – wir freuen uns auf einen zweiten großartigen Festivaltag!
Der Eintritt zu allen Werkschauen und dem Rahmenprogramm ist frei!
Das ganze Festivalprogramm finden Sie hier.

Kommen Sie alle in die INSEL

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Am 27. und 28.6. ist es soweit - das STAATSTHEATER lädt zum 3. VOLKSTHEATER-FESTIVAL ein.

Es ist der jährliche Höhepunkt der sieben Volkstheatergruppen, bei denen Karlsruherinnen und Karlsruher zwischen 7 und 75 Jahren präsentieren, was sie während der Spielzeit probiert, geschrieben, experimentiert und herausgefunden haben.
Neben der Produktion der Senioren-Theatergruppe BaSta Ich war 1914 fünfundzwanzig, die im Rahmen der 22. EUROPÄISCHEN KULTURTAGE Premiere hatte, zeigen die Volkstheatergruppen in ihren Werkschauen, wie man das Publikum am besten zum Lachen bringt (Gruppe Jung I), was man macht, wenn bei einer Probe plötzlich Publikum im Zuschauerraum sitzt (Gruppe Jung II) oder was man beim Versuch eines gemeinsamen Alltags alles auf der Bühne produzieren kann (Gruppe Und so weiter). Die Jugendlichen und Studierenden stellen Fragen an sich und unsere Gesellschaft, nehmen dabei Begriffe wie Freiheit und Gleichheit genauer unter die Lupe (Gruppe Grenzgänger und Wegelagerer) und beschäftigen sich mit ihren eigenen Verhaltensmustern (Gruppe Erna).

Beim bunten Rahmenprogramm können die Besucherinnen und Besucher selbst aktiv werden. Ob beim Four Corners Match, einem kühlen Getränk im Festivalzentrum oder der Abschlussparty am Samstagabend mit Band und DJane little L – für gute Unterhaltung und jede Menge Spaß ist gesorgt!

Der Eintritt zu allen Werkschauen und dem Rahmenprogramm ist frei.

 

 

Von Sehnsucht, Liebe und Lebensdurst

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„… Es geht rund zwischen diesen exzellenten Schauspielern, die dem Publikum kaum einen ruhigen Augenblick gönnen.“ BT

Drei vom Leben betrogene, drei Charaktermenschen, drei Kämpfernaturen – drei Menschen, die so viel verbindet und die doch unterschiedlicher nicht sein könnten.

In Endstation Sehnsucht lässt Tennessee Williams sie schonungslos aufeinanderprallen. Inszenierte Realität zwischen Sinnlichkeit, Tod und Einsamkeit.

Nur noch am Donnerstag um 20.00 im KLEINEN HAUS!

 

 

GMD Justin Brown verlängert bis 2018/Konzertplan der STAATSKAPELLE vorgestellt

Generalintendant Peter Spuhler, Generalmusikdirektor Justin Brown, Orchesterdirektor Axel Schlicksupp - Foto: Felix Grünschloß

Generalintendant Peter Spuhler, Generalmusikdirektor Justin Brown und Orchesterdirektor und Konzertdramaturg Axel Schlicksupp stellten auf einer Pressekonferenz am 24.6. im STAATSTHEATER KARLSRUHE die Konzertsaison 2014/15 der BADISCHEN STAATSKAPELLE vor. Sie vereint Bekanntes und Unbekanntes, Weltstars und Nachwuchstalente und reicht von großen Sinfoniekonzerten bis hin zu kleineren, vielfach spartenübergreifenden Konzertformaten.
Eine wichtige Personalie gab Generalintendant Peter Spuhler gleich zu Beginn der Pressekonferenz bekannt. Der Vertrag mit Generalmusikdirektor Justin Brown wird bis Ende der Saison 2017/18 verlängert. „Ich bin mir mit Justin Brown einig, dass wir die erfolgreiche gemeinsame Arbeit bis 2018 fortsetzen wollen“, so Peter Spuhler anlässlich der Vorstellung. „Ich bedanke mich und bin froh und glücklich, die Zusammenarbeit mit Peter Spuhler und den hervorragenden Musikerinnen und Musikern der BADISCHEN STAATSKAPELLE weiter führen zu können“, freut sich Justin Brown. „Es gibt noch Vieles gemeinsam zu entdecken!“

VON TRÄUMEN UND LEIDENSCHAFTEN ist das neue Spielzeitmotto des STAATSTHEATERS, beides findet sich in den Sinfoniekonzerten der kommenden Saison. So erklingt z. B. bereits im 1. Sinfoniekonzert erklingt mit Jesper Kochs Cellokonzert Dreamscapes ein Traumstück von heute. Die Sinfoniekonzertreihe endet mit Berlioz‘ leidenschaftlicher Symphonie fantastique, deren dritter Satz seine Überschrift zum Spielzeitmotto gab.
Das Besondere an dieser Konzertsaison ist, dass in beinahe jedem der Sinfoniekonzerte zeitgenössische Solo-Konzerte präsentiert werden. Neben dem erwähnten Jesper Koch gehören Thomas Adès, Thomas Larcher, Wolfgang Rihm und Miroslav Srnka zu den gespielten lebenden Komponisten.

Als Gäste werden sowohl Weltstars wie Viktoria Mullova (Geige, 3. Sinfonie- & 1. Sonderkonzert) oder Vesselina Kasarova (3. Sonderkonzert) erwartet, aber auch aufstrebende Nachwuchstalente wie Augustin Hadelich (Geige, 6. Sinfoniekonzert) oder José Luís Gomez (Dirigent, Neujahrskonzert). Zu Mullova und Hadelich kommt mit Linus Roth ein weiterer wunderbarer Meister der Violine. Er spielt als deutsche Erstaufführung das Violinkonzert Mieczysław Weinbergs, dessen Passagierin großen Eindruck hinterlassen hat. Zum ersten Mal wird eine Frau die STAATSKAPELLE dirigieren: Im 2. Sinfoniekonzert begrüßen wir mit Mei-Ann Chen eine in den USA bereits hoch geachtete, bei uns jedoch noch zu entdeckende Dirigentin.
Eine große Ehre wird es für Generalmusikdirektor Justin Brown und die STAATSKAPELLE sein, das Benefizkonzert des Bundespräsidenten auszurichten.

Ihre Verankerung in der Stadt Karlsruhe zeigt die BADISCHE STAATSKAPELLE, in dem sie in jeder ihrer Reihen ein Konzert dem Stadtjubiläum widmet: Von der großen Uraufführung zweier neuer Werke Wolfgang Rihms im 5. Sinfoniekonzert, der Beteiligung am Eröffnungsfest des Stadtgeburtstages vor dem Schloss bis hin zu einem Kammerkonzert Extra und einem Kinderkonzert, die jeweils Musik von Karlsruher Komponisten präsentieren.

Neue Formate werden das Konzertprogramm bereichern. Als „Lückenschluss“ der Altersgruppe unter sechs Jahren gibt es neu die Kleinkinderkonzerte ab 3 Jahren. Sie sollen auf spielerische Weise an die Musik heranführen und werden von einzelnen pädagogisch begeisterten Mitgliedern der STAATSKAPELLE gestaltet.

Neu ist auch die spartenübergreifende Zusammenarbeit mit weiteren Künstlern des STAATSTHEATERS beim Sonntagscafé mit Salonmusik oder bei Kammerkonzert und Tanz gemeinsam mit dem STAATSBALLETT.

„Diese Konzertsaison ist die für mich schönste und inhaltlich überzeugendste meiner Zeit in Karlsruhe“, so Justin Brown abschließend, „ich freue mich sehr auf das kommende gemeinsame Jahr. Ein herzliches Dankeschön an die BADISCHE STAATSKAPELLE, an Generalintendant Peter Spuhler, Chefdramaturg Dr. Bernd Feuchtner sowie Orchesterdirektor Joscha Schaback und Konzertdramaturg Axel Schlicksupp.“

 

Vier wahre Geschichten von Grenzen und Wegen

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Ein Leben ohne Halt, ohne Zuhause, ohne Sicherheit, jeden Tag neu beginnen und nicht vorankommen, wo ist Freiheit, was ist Freiheit?
Aiat Fayez schildert in Fremdkörper vier tragikomische Momentaufnahmen zur Asylpolitik. Was bedeutet dieser Begriff, Asyl, für Hilfesuchende? Was bedeutet ein Leben ohne Aufenthaltsgenehmigung in Europa?

DAS NEUE STÜCK 21 wagt die Auseinandersetzung mit dem Tabuthema, vorsichtig, drastisch ehrlich, vier Realitäten aus vier verschiedenen Welten – und doch immer vor demselben Hintergrund. Michael Letmathe inszeniert Fremdkörper als szenische Lesung mit den Schauspielern Florentine Krafft, Lisa Schlegel, Michel Brandt und Matthias Lamp. Im Anschluss findet ein Autorengespräch mit Dramaturg Jens Peters und dem 35jährigen Aiat Fayez statt, bei dem man auch den Autor, der selbst 2010 aus Protest gegen die Ausländerpolitik Frankreichs Paris verlassen hat, näher kennenlernen kann.

Heute Abend um 20 Uhr im STUDIO

 

 

HEUTE noch in SCHWANENSEE!

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Schwanensee ist das beliebteste aller klassischen Ballette, und wohl deshalb hat kaum ein anderes Werk der Tanzgeschichte hat so viele unterschiedliche Interpretationen erfahren wie dieses. Eine der am stärksten beachteten Neufassungen in jüngerer Zeit ist Christopher Wheeldons Choreografie aus dem Jahre 2004, die nach ihrer Uraufführung in Philadelphia vom STAATSBALLETT KARLSRUHE im November 2009 als DEUTSCHE ERSTAUFFÜHRUNG präsentiert werden konnte. Aufgrund der anhaltenden Nachfrage gelangte sie für vier Vorstellungen auch in der Spielzeit 2014/15 erneut auf den Spielplan. Am Donnerstag geht nun die vorerst letzte Vorstellung um 19:30 Uhr über die Bühne des GROSSEN HAUS.

Christopher Wheeldon siedelt das Geschehen Anfang des 20. Jahrhunderts in Paris an, in einem Ballettsaal, wo Schwanensee geprobt wird. Die Tändeleien zwischen den Herren der Gesellschaft und den Damen des Ballettensembles veranlassen den Ersten Solisten dazu, in der Handlung des geprobten Balletts geistige Zuflucht zu suchen. Er identifiziert sich mit dem Schicksal des Prinzen Siegfried, der sich – von den Verheiratungsplänen seiner Familie abgestoßen – in die gleichermaßen schöne wie geheimnisumwitterte Odette verliebt. Aus dieser Situation heraus etabliert Wheeldon ein raffiniertes Spiel zwischen zwei Handlungsebenen, welche der märchenhaften Sphäre der originalen Balletthandlung das reizvolle Kolorit der lebensfrohen Pariser Künstlerwelt hinzufügt, wie sie etwa von Edgar Degas in seinen Gemälden auf unvergessliche Weise eingefangen worden ist.

 

 

 

Herzlichen Glückwunsch, Erich Maria Remarque!

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Am Sonntag hätte der Schriftsteller, dessen Roman Im Westen nichts Neues wir als Klassenzimmerstück zeigen, Geburtstag gefeiert!
Seine hauptsächlich pazifistisch geprägten Romane, in denen er die Grausamkeit des Krieges thematisiert, sind bis heute wichtige Zeugnisse der Geschichte.
2014 hundert Jahre nach Beginn des Ersten Weltkrieges will die Inszenierung Remarques` wohl berühmtesten Roman über diese traumatische Zeit lebendig werden lassen und den jungen Zuschauern zeigen, wie kurz der Weg aus dem Klassenzimmer in den Kriegseinsatz war und vielleicht noch ist.
Das Klassenzimmerstück können Sie direkt bei Claudia Gruber
T 0721 20 10 10 20 E-MAIL schulen@staatstheater.karlsruhe.de buchen.

MAIENSCHLAGER-Autorin beim Bachmann-Wettbewerb

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Wir gratulieren!

Katharina Gericke ist zum diesjährigen, renommierten Ingeborg Bachmann-Wettbewerb eingeladen. Ihr Stück Maienschlager können Sie aktuell bei uns im KLEINEN HAUS sehen.
Insgesamt nehmen 14 Autorinnen und Autoren an den Tagen der deutschsprachigen Literatur 2014 teil, die vom 2. bis 6. Juli im ORF-Theater des ORF-Landesstudio Kärnten stattfinden. Der Ingeborg-Bachmann-Preis wird am 6. Juli zum 38. Mal in Klagenfurt am Wörthersee vergeben und ist einer der wichtigsten literarischen Auszeichnungen im deutschsprachigen Raum.
Im Fernsehprogramm 3sat werden alle Lesungen und Diskussionen live übertragen. Insgesamt werden im Rahmen des Wettbewerbs fünf Preise vergeben. Zum Hauptpreis kommen der Kelag-Preis, gestiftet von der Kärntner-Elektrizitäts-Aktiengesellschaft in der Höhe von 10.000 Euro, der 3sat-Preis in der Höhe von 7.500 Euro, der Mr. Heyn´s Ernst-Willner-Preis, gestiftet zu 100 Prozent von der Buchhandlung Heyn – Klagenfurt in der Höhe von 5.000 Euro und der BKS-Bank-Publikumspreis, der durch eine Wahl im Internet entschieden wird.
Seit 2009 vergibt die Landeshauptstadt Klagenfurt am Wörthersee ein Stadtschreiberstipendium in der Höhe von 5.000 Euro an den Gewinner oder die Gewinnerin des Publikumspreises.
Heute zeigen wir Katharina Gerickes Stück um 20 Uhr im KLEINEN HAUS. Alle weiteren Termine in dieser Spielzeit finden Sie hier.
„Am Staatstheater Karlsruhe hat Stefan Otteni den schönen, poetischen Stoff stimmig und atmosphärisch dicht inszeniert und dafür eine zeitlos starke Formensprache gefunden, die das Stück trotz aller geschichtlichen Detailtreue ganz nah an moderne Erfahrungswelten heranrückt.“ nachtkritik.de

 

 

Zwei Preise für drei tolle Schauspielerinnen

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Mitten in das Gespräch der drei Darstellerinnen von Die deutsche Ayse mit den Zuschauern kam die Nachricht aus Dortmund: Das Gastspiel des Theaters Münster begeisterte nicht nur gestern das Publikum in Karlsruhe, sondern hat beim Theatertreffen NRW gleich zwei Preise gewonnen, den Publikumspreis und den Preis der Jugendjury. Herzlichen Glückwunsch!
Das Recherchestück des türkisch-deutschen Autors, Regisseurs und Schauspielers Tuğsal Moğul beschreibt so innig wie humorvoll die Geschichten von Gastarbeiterinnen aus der Türkei – und dreht die Perspektive am Schluss überraschend um. Sein interkulturelles Stück Fremdraumpflege ist weiter in Karlsruher Wohnzimmern zu sehen, das nächste mal an diesem Sonntag, 22.6.. Alle weiteren Termine finden Sie hier.

Walisische Poesie trifft auf britischen Jazz

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Als Hommage an den walisischen Dichter Dylan Thomas, der in diesem Jahr seinen 100. Geburtstag feiern würde, liest Ensemblemitglied Ronald Funke am 22.6. bei Jazz und Literatur aus dessen Kurzgeschichten sowie aus Unter dem Milchwald.

Die Sprachkunstwerke des Walisers erzählen von Kindheits- und Jugenderinnerungen, mal lustig, mal ernst, in jedem Falle authentisch. Für das richtige Ambiente sorgen am Sonntag wieder die Musiker des Jazzclubs Karlsruhe, die die Lesung mit Auszügen aus der eigens für Thomas‘ komponierten Suite des begnadeten Jazzpianisten Stan Tracey untermalen.

Am Sonntag um 11 Uhr im MITTLEREN FOYER

Theaterkasse am 23.6. geschlossen!

Am Montag bleiben das Abonnementbüro und der Kartenverkauf wegen einer Betriebsveranstaltung geschlossen.

Unser Webshop hat natürlich durchgehend geöffnet! Am 24.6. ist die Kasse, wie gewohnt, wieder ab 10 Uhr für Sie da.

DIE DEUTSCHE AYŞE - Drei starke Frauen

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Tuğsal Moğul, den die Karlsruher schon als Regisseur und Autor von Fremdraumpflege kennen, setzt sich in seinem Stück Die deutsche Ayse - Türkische Lebensbäume mit den Lebensläufen dreier türkischer Frauen der ersten Einwanderer-Generation in Deutschland auseinander und schafft „ …ein spitzzüngiges Sittenbild über die Anfänge der Migration in Deutschland. Über starke Frauen, die in der Fremde ihren Mann standen und trotz aller Anfeindungen voller (Überlebens-)Elan mitwirkten am wirtschaftlichen Widererstarken ihrer neuen Heimat. Tuğsal Moğul hat ihnen ein längst fälliges Denkmal gesetzt." Westfälische Nachrichten
Einmaliges Gastspiel des Theaters Münster
Nur am 20.6. um 20 Uhr im STUDIO

GISELLE zum letzten Mal in dieser Spielzeit!

Am Freitag um 20 Uhr zeigen wir noch ein Mal vor den Theaterferien das Ballett von Peter Wright im GROSSEN HAUS.
„…eine traumverloren schöne Aufführung, die den ganzen Zauber und Ausdruck klassischen Tanzes beschwört.“ Pforzheimer Zeitung

Karten können Sie sich direkt hier sichern.
Zurück auf dem Spielplan wird es dann am 1.4.2015 sein.

 

 

 

Liebeszwist im KLEINEN HAUS

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Zwischen Ohnmacht und lodernden Gefühlen liefern sich Emily Hindrichs, Christina Bock, Eleazar Rodriguez und Gabriel Urrutia Benet beim 4. Liederabend am 21.6. ein gesangliches Liebesduell. Jung und heißblütig sind die einen und verlangen dem Leben alles ab. Gereift und abgeklärt sind die anderen und glauben, über den Dingen zu stehen. Mit Liedern von Fauré, Bizet, Hahn, Debussy, Chausson und Ravel bestreiten sie zahlreiche Wege der Liebe, die unterschiedlicher nicht sein könnten und sich dennoch in jedem Einzelnen vereint wiederfinden.
Gerade konnten Sie Christina Bock, Emily Hindrichs und Eleazar Rodriguez in der erfolgreichen Premiere von Das Kind und die Zauberdinge/Die Nachtigall im GROSSEN HAUS erleben, jetzt können Sie sie unterstützt von unserem Ensemblemitglied Gabriel Urrutia Benet als Liedsänger/innen kennenlernen.

TSCHICK zum ersten Mal mit Katharina Breier und Michel Brandt – TOI, TOI, TOI!

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Ab heute sehen Sie unsere Erfolgsproduktion Tschick in neuer Besetzung. Neben Ralf Wegner werden Michel Brandt und Katharina Breier auf der Bühne der INSEL stehen und die Geschichte der wahnwitzigen Reise zweier ungleicher Freunde für kleine und große Zuschauer erzählen. Wir schicken ein ganz herzliches TOI, TOI, TOI!

Verpassen Sie nicht unsere nächsten Vorstellungen am 21.6. und 5.7.14.

„Ein Stück voll Geschwindigkeit, Witz und subtiler Tiefe: „Eine reizvolle Inszenierung, die man sich nicht entgehen lassen sollte“, sagt auch die BNN.

B-Premiere DAS KIND UND DIE ZAUBERDINGE / DIE NACHTIGALL: TOI, TOI, TOI!

 - Foto: Felix Grünschloß

Morgen, 18.6., um 20 Uhr freuen wir uns auf die B-Premiere von Das Kind und die Zauberdinge / Die Nachtigall im GROSSEN HAUS.

Die Premiere der beiden Opern von Ravel und Strawinsky wurde begeistert aufegnommen. Die dpa schrieb: „Die Badische Staatskapelle, der Staatsopernchor und die Kinder des Cantus Juvenum sangen und musizierten unter der Leitung von Christoph Gedschold mit einer Sicherheit und Leichtigkeit, als würde es sich um zwei kinderleichte Partituren handeln.“

Unter der musikalischen Leitung von Christoph Gedschold, feiern in der B-Premiere unsere Ensemblemitglieder Steven Ebel als der Fischer, Katharine Tier als der Tod und Kammersängerin Julia Mazur als ein Schäfer sowie Balletttänzerin Kyoko Watanabe in der Rolle der japanischen Nachtigall ihr Debüt.

Wir schicken Euch ein herzliches Toi,Toi,Toi!

Was tut die Zeit mit mir?

 - Foto: Felix Grünschloß

Schon zum 40. Mal machen die Schauspieler von Alice am 18.6. Lewis Carrolls Bestseller als Musical erfahrbar– wir gratulieren zu so vielen begeisternden Vorstellungen!

„Allein was das achtköpfige Ensemble (plus vier Kleindarsteller) und die sechsköpfige Band hier leisten, ist den Applaus wert – auch musikalisch ist der (…) Abend ein Fest (…), jeder Soundeffekt, vom Türequietschen bis zur Warnsirene, kommt punktgenau aus dem Orchestergraben.“ BNN

Nur noch zwei Mal in Karlsruhe, am 18.6. und am 8.7. um 20 Uhr im KLEINEN HAUS!

Wohnzimmer vs. Weltmeisterschaft?

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Ein bunt gemischtes Publikum fand sich gestern im OUTER SPACE ein, um den bereits 3. Halt von Per Anhalter: Lesung bis in die Unendlichkeit zu erleben. Trotz Deutschlands WM-Auftakt war das Weltraum-Wohnzimmer bis auf den letzten Platz besetzt – von der Tribüne direkt ins Theater. Der 3. Halt führte uns ins Reich der Wortkunst. Mit unterschiedlichsten Texten, untermalt von kreativen visuellen und akustischen Effekten, beamten wir mit den Autoren Jörg Hartmann, Jannis Wulle, Markus Vögele, Giuliano Comperato, Simon Kienzler (gelesen von Henning Möller) und Vika ein überirdisches Abendprogramm in unsere Spacebase. Das Publikum belohnte die galaktischen Wortkreationen mit viel Applaus und ließ den Abend gemeinsam mit den Künstlern entspannt bei Wein und Sekt in Karlsruhes erstem Weltraum-Wohnzimmer ausklingen.

Wann wir zum letzten Mal Halt auf der Theaterterrasse machen und was euch erwartet, erfahrt ihr im Logbuch!

Willkommen in der BADISCHEN STAATSKAPELLE

Beim heutigen Talk im Studio wollen wir Ihnen neue Mitglieder der BADISCHEN STAATSKAPELLE vorstellen: Gregor Anger (Vorspieler der 2. Geigen), Tamar Romach (Solo-Flötistin) und Dominik Zinsstag (Solo-Horn) gehören zu den jungen Musikerinnen und Musikern, die seit nicht allzu langer Zeit unser Ensemble bereichern. Die Veranstaltung der Gesellschaft der Freunde wird moderiert von Katrin Lorbeer, der stellvertretenden Vorsitzenden der GdF. Begrüßen Sie heute Abend um 20 Uhr mit uns drei neue Gesichter im STUDIO – und im STAATSTHEATER KARLSRUHE!

Ein intensives Hörerlebnis im 4. KAMMERKONZERT

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Großer Applaus im gut besuchten KLEINEN HAUS: Fünf Musiker der STAATSKAPELLE hatten sich ein starkes und klanggewaltiges Programm für den Kammerkonzert-Morgen herausgesucht, das mit seiner Fülle von Farben beeindruckte. Eine Entdeckung stand am Beginn: Das in Karlsruhe uraufgeführte Streichquintett des ehemaligen Hofkapellmeisters Otto Dessoff, das nach Johannes Brahms auch die heutigen Zuhörer mit seiner Opulenz beeindruckte. Hier wurde das Streichquartett aus Viola Schmitz, Ayu Ideue, Christoph Klein und Benjamin Groocock um Violoncello-Konzertmeister Thomas Gieron ergänzt. Kraftvoll und dramatisch-herb dann das 3. Streichquartett Bartóks, bevor das Konzert in einem beeindruckenden Finale mit Schumanns 3. Streichquartett großartig zu Ende ging.

Im 5. Kammerkonzert kommen mit Klarinette und Horn noch zwei Bläser zu den Streichern hinzu, die die Klangpalette in einem spannenden Programm nochmals erweitern. Nicht verpassen!

5. KAMMERKONZERT 20.07.2014 11.00 KLEINES HAUS

Peter Spuhler einstimmig in Vorstand der Intendantengruppe gewählt

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Gestern ist die Jahrestagung des Deutschen Bühnenvereins in Mannheim zu Ende gegangen. Themen der Tagung waren u. a. die Auswirkungen des geplanten Freihandelsabkommens auf die deutsche Kultur und das deutsche Theatersystems sowie der offene Brief des Mannheimer Schauspielintendanten Burkhard C. Kosminski zur Stellung der Theater in Deutschland und einer Umwidmung des Solidaritätszuschlags für Bildung und Kultur.

Im Rahmen des Treffens fanden auch Wahlen statt. So wurde der Karlsruher Generalintendant Peter Spuhler ohne Gegenstimme in den Vorstand der Intendantengruppe des Bühnenvereins gewählt. Die Intendantengruppe ist die Arbeitsgruppe der deutschen Intendanten im Bühnenverein. Vorsitzender der Gruppe ist der Intendant des Deutschen Theaters Berlin, Ulrich Khuon. Darüber hinaus gehören ihr Generalintendant Hasko Weber aus Weimar als stellvertretender Vorsitzender, Cathérine Miville, die Intendantin des Stadttheater Giessen, Holger Schultze, Intendant des Theater Heidelberg, Staatsintendant Peter Theiler aus Nürnberg, Intendantin Juliane Votteler aus Augsburg und der Intendant des Hans Otto Theater Potsdam Tobias Wellemeyer an.

 

Zwei traumhafte Fabel-Opern zum Entdecken

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Das Publikum ist mit dem Soldaten zum Kind geworden und hat mit dem Soldaten die Nachtigall gehört. Der Spot wird langsam kleiner und geht dann aus, zunächst ist es ganz ruhig im GROSSEN HAUS, dann langer Applaus und Bravo nach beiden Stücken für das Ensemble und die Mitglieder des OPERNSTUDIOS rund um Christina Bock und Emily Hindrichs, die 1. Solistin des STAATBALLETTS Blythe Newman, den BADISCHEN STAATSOPERNCHOR, den Kinderchor, die BADISCHE STAATSKAPELLE unter der Leitung von Christoph Gedschold, die Regisseure Tobias Heyder und Tim Plegge, den das Publikum schon als Choreographen von Momo und Orpheus aus Mythos kennt, Janine Werthmann, die schon für Dino und die Arche, Alice und Ein Sommernachtstraum wunderschöne Kostüme entworfen hat und Bühnenbildner Frank Philipp Schlößmann, der im GROSEN HAUS bereits für die Bühne von Romeo und Julia auf dem Dorfe und Die Vestalin verantwortlich war und für die Studenten der Kunstakademie Karlsruhe.

Vor dem Applaus: Zwei märchenhafte französische Opern, die Sie noch nie in Karlsruhe gesehen haben, zwei junge Regisseure, der eine inszeniert zum ersten Mal an einem Staatstheater und wird die nächste Spielzeit an der Oper Frankfurt mit der Uraufführung Sirenen von Rolf Riehm eröffnen, der andere inszeniert seine erste Oper und wird ab der nächsten Spielzeit Ballettdirektor des Hessischen Staatsballetts sein, ein Ausstatter-Team, das beeindruckende Kostüme und eine tolle Bühne als Rahmen geschaffen hat, ein großartiges Ensemble, das Menschen, Tiere und Gegenstände verkörpert, drei Künstler von der Kunstakademie Karlsruhe, die live auf der Bühne malen, eine Tänzerin aus dem STAATSBALLETT und dazu die wunderbar farbige Musik von Maurice Ravel und Igor Strawinsky - all das haben wir heute Abend bei der Premiere, mit der das STAATSTHEATER seine Spielplanreihe „Französische Oper“ fortsetzt, erlebt!

Entdecken Sie Das Kind und die Zauberdinge/Die Nachtigall schon am 18.6. um 20 Uhr bei der B-Premiere im GROSSEN HAUS

 

 

„Die Waffen sollen endlich schweigen“

Nach der berührenden Uraufführung des Stücks des ukrainischen Autors Dmytro Ternovyi Hohe Auflösung, war das Publikum zum Gespräch mit dem Autor eingeladen. Mit auf dem Podium waren der Initiator des Dramatikerwettbewerbs „Über Grenzen sprechen“, Christian Papke, und die Regisseurin des Abends, Mina Salehpour.

Am Gespräch beteiligten sich nicht nur zahlreiche Karlsruherinnen und Karlsruher, sondern auch ukrainische MitbürgerInnen und StudentInnen aus Kiew. In einem bewegenden Statement macht eine Ukrainerin, die schon länger in Karlsruhe lebt, deutlich, dass im Donbass Kämpfe stattfinden, zwischen Separatisten mit Armeeangehörigen, und trotz der erfolgreichen Demonstrationen am Maidan, trotz der Wahl des neuen Präsidenten Poroschenko, die Ukraine noch lange nicht die Krise überwunden hat. Das Stück Hohe Auflösung erinnert an die, die auf dem Maidan erschossen wurden. Doch wer erinnert sich an die Leute, die jetzt gerade in der Ukraine sterben müssen?
Im Anschluss an jede Vorstellung von Hohe Auflösung diskutieren wir mit in Deutschland wohnhaften Ukrainern und Russen, die aktuelle Lage in der Ukraine.

Die nächsten Male am Mittwoch, den 25.6. und am Sonntag, den 29.6 im STUDIO.

 

 

Der Sonntag beginnt mit KAMMERMUSIK!

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Ein Juwel gleich zu Beginn: Das Streichquintett des ehemaligen Karlsruher Hofkapellmeisters Otto Dessoff eröffnet den Kammermusik-Sonntag. Das Werk in seiner opulenten Klangfülle und großem Reichtum der Erfindung beeindruckte Dessoffs Kollegen und Freund Johannes Brahms nach der Karlsruher Uraufführung sehr.

Die überaus positive Bewertung Theodor W. Adornos trug viel zur Verbreitung des 3.Streichquartetts von Béla Bartók bei, dessen dramatisch-herber Charakter mit einer Fülle von Klangfarben kontrastiert. Die drei Streichquartette Robert Schumanns entstanden alle in dessen „Kammermusikjahr“ 1842. An diese Form wagte er sich erst im Alter von 32, zu mächtig schienen die Vorbilder wie Haydn, Mozart oder auch Beethoven. Größtes Vorbild war jedoch die formal stringente Komponierweise Mendelssohns, dem Schumann folgerichtig auch sein 3.Streichquartett widmete.

Am Sonntag um 11 Uhr im KLEINEN HAUS und anschließend Brunch im MITTLEREN FOYER

 

Hörerlebnis von und mit Robert Wilson

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Die Aufzeichnung der eindrucksvollen Klang-Montage Monsters of Grace II wird am 15.6. um 18:20 Uhr im SWR 2 ausgestrahlt!
Isabelle Huppert, Angela Winkler, Jürgen Holtz, Anna Graenzer und Christopher Knowles machen die vielfältigen Mischung akustischer Variationen im affinen Arrangement Wilsons zu einem ganz besonderen Hörerlebnis.

Der seit Jahren international geschätzte Regisseur Robert Wilson, der bisher mit Opern- und Theateraufführungen, mit Bühnenbildern, Lichtinstallationen und Choreografien Aufsehen erregte, hat sich einem ersten Hörspiel angenommen – im November zeigten wir das prominent besetzte Monsters of Grace II im Rahmen der ARD Hörspieltage im KLEINEN HAUS. Sollten Sie es also verpasst haben oder es einfach nochmals hören wollen, am Sonntag das Radio einschalten.

 

 

Zum WM-Auftakt: TOI, TOI, TOI nach Brasilien und Karten für AUS sichern!

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Am Donnerstag ist es so weit – die Fußball-WM 2014 startet in Brasilien!

Wir schicken unserer Nationalelf ein herzliches Toi, Toi, Toi für ihr erstes Spiel am 16.6. – obwohl, hier im Theater werden die Daumen für alle Nationen gedrückt!

Für alle Fußballfans hat auch das STAATSTHEATER einen Tipp: am 19.6. und am 5.7. können Sie im STUDIO Tobias Rauschs KSC-Projekt Aus - Das Leben nach dem Spiel erleben. Nur am 12.6. -bis unsere Theaterkasse schließt (18:30 Uhr)- haben Sie die Möglichkeit, 2 Karten zum Preis von einer zu bekommen!

Fußball auf der Bühne statt der Leinwand!

 

 

VOLKSTHEATER in der letzten Vorstellung von GAS

Ein Thema von „zentralster Wichtigkeit für uns heute“, urteilte die Rheinpfalz über die Inszenierung des Regie-Altmeisters Hansgünther Heyme.
Mit Gas I & II aus der Sozialen Trilogie Georg Kaisers ist „Heyme … eine Sternstunde packenden politischen Theaters geglückt.“, Recklinghäuser Zeitung.
In der letzten Vorstellung am Donnerstag um 20 Uhr tritt einmalig ein großer VOLKSTHEATER-Chor in Kaisers visionärem Stück über Energie und ihre Gewalt auf. Karlsruher Bürger, die sich bereits an Projekten wie 100 Prozent Karlsruhe oder 100 Dokumente beteiligt haben, verkörpern eine Gesellschaft im Zwiespalt zwischen Risiko und Verantwortung.

Nur am 12.6. um 20 Uhr im KLEINEN HAUS!

 

 

Französisch klingende Gefühle im STUDIO

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Der Liederabend Jacques Brel – on n’oublie rien entführt Sie in die Welt des melancholischen Charmeurs, den Wind und die Liebe liebend, der in seiner Musik nachdenklich über Moral, Mut und Tod sinniert. Schauspieler Natanaël Lienhard interpretiert gemeinsam mit Jacob Bussmann dieses wunderbare Stück moderner französischer Musik - zum letzten Mal in dieser Spielzeit am 14.6. um 19.30 Uhr im STUDIO.

„(...) Ansteckend, dieser Zweckoptimismus des vergeblich wartenden Verliebten in Madeleine, dieses lässige Swingen in Rosa. Berührend, die bebende Stille in Ne me quitte pas. Bestürzend, die schwarze Melancholie in La ville s'endormait." BNN

 

 

 

Herzlichen Glückwunsch, RICHARD STRAUSS!

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Im Jahre 2014 gilt es nicht nur am Mittwoch seinen 150. Geburtstag zu feiern, was das STAATSTHEATER in der nächsten Spielzeit mit einer Wiederaufnahme Des Rosenkavaliers gerne tut, sondern auch an die Musik seiner unterdrückten Zeitgenossen zu erinnern. Im Oktober ist es 70 Jahre her, dass Hans Krása, der Komponist von Verlobung im Traum, in Auschwitz ermordet wurde. Obwohl seine Oper zweifelsfrei zu der Reihe „Meisterwerke des 20. Jahrhunderts“ zählt, gab es bisher noch keine eigene deutsche Produktion.
Wir freuen uns, Ihnen dieses Werk als Eröffnungspremiere der Spielzeit 14/15 vorzustellen!

Alle weiteren Informationen finden Sie hier.

Debüt für Justus Thorau

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Heute dirigiert unser Kapellmeister Justus Thorau zum ersten Mal Ein Maskenball im GROSSEN HAUS.
Wir schicken ihm ein ganz herzliches TOI,TOI,TOI!

„Ein Maskenball in der Inszenierung von Aron Stiehl ist ein echter Volltreffer.“ (Delta-News) Also sollten Sie ihn nicht verpassen!
Verdis Oper zeigen wir in dieser Spielzeit nur noch heute um 20 Uhr und am 27.6..

Vorstellungsausfall im STUDIO

Wegen einer Erkrankung im Ensemble muss unser NSU-Projekt Rechtsmaterial am Mittwoch im STUDIO leider entfallen.

Kartenbesitzer können die Karten an der Theaterkasse für die Folgevorstellung eintauschten oder haben die Möglichkeit, ohne Aufpreis die Vorstellung des Musicals Alice im KLEINEN HAUS bzw. Ein Maskenball im GROSSEN HAUS zu besuchen.

Zum nächsten Mal zeigen wir Rechtsmaterial am 18.6., alle weiteren Termine in dieser Spielzeit finden Sie hier

„Unbestritten ist hier ein gewinnbringender Theaterabend von Relevanz entstanden, der weit ausholt, um das vermeintlich einmalige Phänomen Rechtsextremismus als Kontinuität der deutschen Geschichte herauszuarbeiten – und das mit Erfolg.” Mannheimer Morgen

Festival PREMIÈRES 2014 in Straßburg übergibt an 2015 in Karlsruhe

Mit einem traditionellen Bal populaire vor dem Théâtre National de Strasbourg ist am Sonntagabend das 9. Festival PREMIÈRES, das von den Theatern TNS und Le Maillon in Straßburg und dem STAATSTHEATER KARLSRUHE veranstaltet wird, nach vier Tagen erfolgreich zu Ende gegangen.

TNS-Intendantin Julie Brochen und Le Maillon-Direktor Bernard Fleury dankten den Förderern aus Frankreich und der Stadt Karlsruhe und den neun Theatergruppen aus Belgien, Deutschland, Estland, Frankreich, Italien, Polen, der Schweiz und Ungarn für ihre von Kuratorin Barbara Engelhardt in ganz Europa ausgesuchten künstlerischen Beiträge.

Unterschiedliche junge Regiehandschriften zu präsentieren, geprägt von Ausbildungsformen und Themen in den Ländern, ist das Ziel des international beachteten, bedeutendsten Festivals junger Theaterkünstler, das mit 9 Inszenierungen aus 8 Ländern in 18 Vorstellungen an 7 Spielorten am Pfingstwochenende stattfand.

Ein Jahr lang hatte das Festivalteam nach den interessantesten Arbeiten junger Theatermacher aus ganz Europa gesucht, die nicht mehr als fünf professionelle Inszenierungen herausgebracht haben sollten. Die Produktionen wurden jeweils deutsch und französisch übertitelt, eine zweisprachige Festivalzeitung junger deutscher und französischer Journalisten informierte über Künstler und Programm. Die Anfangszeiten der Stücke waren so versetzt, dass die Besucher bis zu vier Inszenierungen an einem Tag sehen konnten. Ein Bus-Shuttle vom Karlsruher Hauptbahnhof brachte die Karlsruher dabei täglich bequem über den Rhein und zurück.

Musikalisch feinsinniger Abschluss war die Produktion When I die des Schweizers Thom Luz, die von Frankreich gleich zu den Autorentheatertagen am Deutschen Theater Berlin weiterreiste. Karlsruhes Schauspieldirektor Jan Linders verabschiedete das Publikum aus Straßburg und Karlsruhe sowie die internationalen Gäste, bedankte sich für ihre Begeisterungsfähigkeit trotz hochsommerlicher Temperaturen und lud sie schon jetzt für die 10. Ausgabe vom 4. bis 7.6.2015 nach Karlsruhe ein. „Karlsruhe ist nicht die Partnerstadt, aber die junge Geliebte von Straßburg, und ich freue mich, das PREMIÈRES schon jetzt zu einem festen Baustein in der Zusammenarbeit beider Städte am Rhein geworden ist. 1914 haben sich Deutschland und Frankreich beschossen, 2014 tauschen wir Kultur aus ganz Europa aus.“

Bei der Abschlussdiskussion vertraten die jungen Theatermacher nicht nur ihre jeweilige künstlerische Position, sondern berichteten auch von den zunehmenden Schwierigkeiten, mit denen der künstlerische Nachwuchs in von der Krise betroffenen Ländern Europas zu kämpfen hat. Aktuelle Bilder und Informationen und die vier Ausgaben der zweisprachigen Festivalzeitung zum Nachlesen unter www.festivalpremieres.eu

Seit seiner Gründung 2005 hat das Festival PREMIÈRES vielen mittlerweile berühmten und gefragten Regisseuren die Türen geöffnet, beispielsweise der Polin Marta Górnicka, den Ungarn Viktor Bodó und Kornél Mundruczó, dem Schweizer Roger Vontobel, dem Deutsch-Portugiesen Antú Romero Nunes, dem Griechen Sarantos Zervoulakos, dem Belgier Fabrice Murgia und dem Deutschen Tilmann Köhler. 2014 sind vier PREMIÈRES-Regisseure zum renommierten Festival d’Avignon eingeladen.

Förderer von PREMIÈRES 2014 waren auf französischer Seite die Region Alsace, das Departement du Bas-Rhin, die Stadt Straßburg und das französische Kulturministerium. Entscheidend beigetragen zur Finanzierung des diesjährigen Festivals hat die Stadt Karlsruhe.

Vorstellungsänderung im GROSSEN HAUS

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Verletzungsbedingt muss die Vorstellung Giselle am 15.6. im GROSSEN HAUS leider entfallen. Stattdessen zeigt das STAATSBALLETT Youri Vámos‘ Dornröschen – Die letzte Zarentochter.
„Es war eine Aufführung, die … durch grandiose Bilder und hinreißende Momente zu bezaubern wusste.“, rühmte die Rheinpfalz diesen Abend.
Alle regulär verkauften Tickets sind ohne weiteres für die Ersatzvorstellung gültig. Falls Sie Dornröschen – Die letzte Zarentochter bereits gesehen haben sollten, können Sie Ihre Karten selbstverständlich an der Kasse eintauschen.

Die Karten aller Weihnachtsgeschenk-Abonnenten für Giselle am 15.6. sind automatisch für die Ersatz-Vorstellung Dornröschen – Die letzte Zarentochter am selben Tag um 19 Uhr gültig. Die Vorstellung von Dornröschen – Die letzte Zarentochter, die im Weihnachtsgeschenk-Abonnement für den 4.4.15 angesetzt war, wird durch Giselle ersetzt – so verpassen Sie nichts!

„Wenn sich Geschichte ins Leben einmischt"

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sagt der Autor im Nachgespräch, „dann wird es emotional“. Sehr stark berührt hat das Ende von Hohe Auflösung gestern Abend im STUDIO.
Black, dann langer Applaus für das Ensemble, den eigens angereisten ukrainischen Autor Dmytro Ternovyi und das Regieteam rund um FAUST-Preisträgerin Mina Salehpour.

Mit Hohe Auflösung, einem Stück, das zwischen Boulevardkomödie, politischem und surrealem Theater changiert, gewann Ternovyi im Februar 2013 den bedeutendsten osteuropäischen Dramenwettbewerb „Über Grenzen sprechen“. Am Montag fand die überregional beachtete Uraufführung im STUDIO statt – erste Pressereaktionen hier.
Das sehr aktuelle politische Stück erzählt prophetisch von den Ereignissen der letzten Februartage in der Ukraine – kurz bevor scharf geschossen wurde.
Am Premierenabend stellten sich der Autor, die Regisseurin und der Gründer des Wettbewerbs Christian Papke den Fragen des Publikums zur aktuellen Situation in der Ukriane, zum Stück und seiner Umsetzung.
Bei allen weiteren Vorstellungen laden wir unser Publikum zum Nachgespräch mit in Karlsruhe lebenden Ukrainern über die Situation in der Ukraine ein.
Zum nächsten Mal können Sie Hohe Auflösung am 25.6. sehen, alle weiteren Termine finden Sie hier.

Das STAATSTHEATER zeigte bereits die Uraufführung des Gewinnerstücks von „Über Grenzen sprechen“ 2011 Am falschen Ort aus Rumänien im STUDIO und setzt am 27.6. mit der Uraufführung von Aufstand über einen türkisch-kurdischen Künstler, in Koproduktion mit dem Berliner Maxim Gorki Theater seine Beschäftigung mit aktuellen politischen Stoffen fort.

Das STAATSTHEATER gratuliert!

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Wolfram Höll gewinnt mit seinem Stück Und dann den mit 15.000 Euro dotierten Mülheimer Dramatikerpreis 2014!
Der Autor wagt in seinem Stück den Rückblick auf eine Kindheit im ostdeutschen Neubaugebiet, der um verschiedene Verlusterfahrungen kreist: den Verlust der Mutter, eines Landes, einer sozialen Rolle.
2012 wurde es schon beim Stückemarkt des Berliner Theatertreffens von Deutschlandradio Kultur zum besten Theatertext als Hörspiel gewählt und beim Heidelberger Stückemarkt mit dem Nachwuchspreis ausgezeichnet.

In Karlsruhe konnten unsere Zuschauer Und dann im Rahmen von DAS NEUE STÜCK im STUDIO kennenlernen. Das SCHAUSPIEL präsentiert hier junge Autoren und aktuelle Theatertexte in der monatlichen Reihe. Die Stücke werden in Zusammenarbeit mit der VOLKSTHEATER-Gruppe Spielplan ausgewählt und von Regieassistenten oder Schauspielern des STAATSTHEATERS szenisch eingerichtet. Studierende aus der Szenografieklasse von Prof. Heike Schuppelius an der Karlsruher Hochschule für Gestaltung sorgen für eine Ausstattung, die den Texten versuchsweise einen Spiel-Raum bietet. Im Anschluss stellen sich die Dramatiker im Gespräch mit Dramaturgen den Fragen des Publikums.
Das nächste NEUE STÜCK zeigen wir am 24.6. - dann können Sie Fremdkörper von Aiat Fayez entdecken.

PREMIÈRES: Ganz Europa so nah

DEHORS - am Samstag um 19 Uhr und am Sonntag um 16:30 Uhr in Straßburg http://www.staatstheater.karlsruhe.de/programm/info/1831/ - Foto:

Wetter, Publikum, Schauspieler: alles spielt mit beim 9. Festival Premières junger europäischer Regisseure. Im Blog www.festivalpremieres.eu lässt sich auch auf Deutsch die gute Stimmung in Straßburg miterleben. Heute gibt es 5 Festivalpremieren aus Deutschland, Belgien, Ungarn, der Schweiz und Frankreich und bis tief in die Nacht DJ Jerry Tale aus Berlin.
Morgen fährt um 12.30 noch einmal der Bus-Shuttle aus Karlsruhe über den Rhein - Zustieg für 5 EUR auch kurzfristig möglich - Abfahrt am Südausgang des Hauptbahnhofs, Rückkehr gegen 22 Uhr.

HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH: Die Gewinnerinnen des RING AWARD 14 stehen fest

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Die Regisseurin Verena Stoiber (D) und die Bühnengestalterin Sophia Schneider (D) konnten bei diesem Internationalen Wettbewerb für Regie und Bühnengestaltung die Hauptpreise für sich entscheiden. Sie erhielten somit den RING AWARD (ein Inszenierungsangebot an den Grazer Spielstätten), den Preis des Landes Steiermark (3000 Euro) und den Preis der Stadt Graz (3000 Euro).

Zusätzlich ergingen an das Team folgende Sonderpreise in Form von Inszenierungsangeboten, die von den Intendanten vergeben wurden:
• Deutsche Oper Berlin Intendant Dietmar Schwarz
• Staatstheater Karlsruhe Intendant Peter Spuhler
• Staatstheater Nürnberg Intendant Peter Teiler

Generalintendant Peter Spuhler: „Ich freue sich sehr für die beiden Gewinnerinnen und ganz besonders auf ihre Arbeit am STAATSTHEATER.“

Weitere Preise
Die Komische Oper Berlin vergab einen Preis im Wert von 1.500 Euro ebenfalls an das RING AWARD 14 Gewinnerteam Stoiber und Schneider, das auch den Zusatzpreis der Intendantenjury im Wert von 2.000 Euro erhielt, gestiftet vom Richard Wagner Verband International und übergeben von dessen Präsidenten Thomas Krakow. Der Zusatzpreis der Kunstuniversität Graz, vergeben durch Rektor Robert Höldrich, ging an das Team Christiane Lutz (Regie) & Natascha Maraval (Ausstattung), das ebenso ein Inszenierungsangebot von Intendant Roland Geyer am Theater an der Wien erhielt. Jedes Team bekam darüber hinaus 6.000 Euro für die Teilnahme am Finale.

Die Publikumspreise
Der erste Publikumspreis, ein Inszenierungsangebot am Staatstheater Cottbus unter der Intendanz von Martin Schüler, ging an das Team Christiane Lutz (D) & Natascha Marval (A). Dan Turdén (SWE) & Marie Moberg (DK) konnten hier den zweiten, mit 1000 Euro dotierten Preis für sich entscheiden. Der dritte Platz mit 500 Euro ging an Verena Stoiber & Sophia Schneider.

Die Gewinner
Verena Stoiber, geboren in Zwiesel/ Bayern, studierte Schauspiel- und Musiktheaterregie an der Bayerischen Theaterakademie August Everding in München bei Cornel Franz und Klaus Zehelein. Im Rahmen des Regiestudiums inszenierte sie u.a. „Bremer Freiheit“ (Rainer Werner Fassbinder). Damit wurde sie zum Körber Studio Junge Regie ans Thalia Theater Hamburg eingeladen. Ihre Inszenierung des Schauspiel- und Musiktheaterprojekts „Treffen“ wurde im Rahmen des Internationalen Theaterfestivals „Spielart“ in München uraufgeführt. Im Anschluss daran wurde sie vom Landestheater Niederbayern eingeladen, die Oper „Eugen Onegin“ als Diplominszenierung für mehrere Spielstätten in Szene zu setzen. Nach längeren Auslandsaufenthalten in Rom, Barcelona und Buenos Aires kehrte sie 2010 nach Deutschland zurück, wo sie noch im selben Jahr als Regieassistentin und Abendspielleiterin an die Oper Stuttgart engagiert wurde. Hier hatte sie bisher die Möglichkeit, u.a. mit Jossi Wieler und Sergio Morabito, Anna Viebrock und Calixto Bieito zusammenzuarbeiten.

Die Münchnerin Sophia Schneider studierte von 2006 bis 2012 Bühnen- und Kostümbild an der Akademie der bildenden Künste in Stuttgart bei Martin Zehetgruber, Anna Eiermann sowie Bettina Walter. Anschließend studierte sie ein weiteres Semester Freie Kunst an der École supérieure des arts décoratifs in Strasbourg bei Gerard Starck. Neben Assistenzen an der Staatsoper Stuttgart und der Ruhrtriennale, vorwiegend in Produktionen mit Calixto Bieito, stattete sie mehrfach Projekte der Akademie der darstellenden Künste Baden- Württemberg aus. Die Inszenierung „Von toten Vögeln“ von Vanessa Emde wurde 2012 zum Körberfestival im Thalia Theater Hamburg eingeladen. 2009 gestaltete sie Bühne und Kostüme für die Produktion „Alice im Wunderland“ unter der Regie von Marc Günther in Freiburg. Zu dem Film „Great“ (Dog Ear Films Berlin), der mehrfach Auszeichnungen erhalten hat, gestaltete sie 2012 das Set Design. 2013 war sie Stipendiatin der 17. Internationalen Schillertage Mannheim. Neben Bühnen- und Kostümarbeiten ist Sophia Schneider auch als freie Künstlerin tätig.

Rückblick RING AWARD 14
Der RING AWARD 14 hatte es in sich: Mit 196 Teilnehmern, 91 Teams aus 29 Nationen ist dies der bisher absolute Teilnehmerrekord des Internationalen Wettbewerbs für Regie und Bühnengestaltung. Keine leichte Aufgabe war es daher für die hochkarätige Jury, aus den vielen qualitativ sehr hochwertigen Einreichungen die 12 Semifinale-Teams auszuwählen. Diese haben Anfang Jänner um den Einzug ins Finale gekämpft. Von ihnen wurde erwartet, dass sie für den zweiten Akt der Oper »Der Freischütz« ein detailliertes Regiekonzept mit der dazugehörigen Bühnengestaltungslösung erstellen. Die für das Semifinale erarbeiteten Regiekonzepte und Bühnengestaltungslösungen wurden von den Teams im Rahmen einer Publikumsveranstaltung in der Montagehalle der Oper Graz vor der RING AWARD-Jury präsentiert. Zuvor gaben bereits Arbeitsprobe vor der Jury Auskunft über die handwerklichen Fähigkeiten der sich bewerbenden Regisseure, die Bühnengestalter wurden ebenfalls im Vorfeld kritisch zu ihren Konzepten befragt. Aufgabe der Finalisten in der dritten Wettbewerbsstufe, dem Finale, war es dann, den zweiten Akt der Oper »Der Freischütz« innerhalb von sieben Arbeitstagen mit Sängern sowie musikalischer Begleitung szenisch zu erarbeiten.

Gewinnerteams vergangener RING AWARDS sind in Karlsruhe gut bekannt. Regisseur Tobias Kratzer und Ausstatter Rainer Sellmaier konnten 2008 alle Preise des Wettbewerbs gewinnen und haben in dieser Spielzeit am STAATSTHEATER Die Meistersinger von Nürnberg auf die Bühne gebracht. Holger Müller-Brandes (Die Passagierin) war ebenso Ring-Award Gewinner wie Sam Brown (Der Sieg von Zeit und Wahrheit / Der Sieg von Schönheit und Täuschung) und David Hermann, der zu Intendanzbeginn von Peter Spuhler Die Trojaner inszenierte und im Juli mit Boris Godunow Premiere feiert.

 

 

Auf Wiedersehen, liebe Frau Hersmann!

Der ehemalige Generalintendant des STAATSTHEATERS Achim Thorwald, Doris Hersmann und Generalintendant Peter Spuhler - Foto: Jochen Klenk

Nach 49 erfüllten Jahren sagt Doris Hersmann dem Theater Adieu. Zumindest in beruflicher Hinsicht. 14 Jahre leitete die Diplom-Kostümbildnerin die Kostümabteilung des STAATSTHEATERS und war verantwortlich für die Damen- und Herrenschneider, Ankleider, Hutmacherinnen und Modistinnen, die Waffenmeister, Schuhmacher und natürlich für den gesamten Kostümfundus. Eine Mammutaufgabe, die der Theaterfrau immer sehr viel Spaß gemacht hat. Als verantwortliche Kostümbildnerin stattete sie am STAATSTHEATER u. a. Der kleine Horrorladen, Anatevka, Das Land des Lächelns oder Così fan tutte -die Wiederaufnahme wird in der nächsten Spielzeit zu sehen sein- aus, um nur einige wenige zu nennen.

Gleich zwei Theaterintendanten verabschiedeten die Kostümdirektorin heute. Generalintendant Peter Spuhler und sein Vorgänger Achim Thorwald bedankten sich für die Zusammenarbeit, die sie nie als Arbeit empfunden hätten. Beide hoben ihrer Ansprache den ganz bemerkenswerten Umgang von Doris Hersmann mit ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern hervor.
Ihr Studium absolvierte sie an der Fachhochschule für Kunst und Design in Köln kombiniert mit Theaterwissenschaften bei Prof. Babenhausen an der Universität Köln nachdem sie am Schauspielhaus Düsseldorf zuvor eine Lehre zur Schneiderin gemacht hatte. Bereits während ihres Studiums assistierte sie bei Jean Pierre Ponnelle und Prof. Theo Otto an den Bühnen der Stadt Köln, der Deutschen Oper am Rhein, dem Schauspielhaus Düsseldorf und bei den Salzburger Festspielen.
Im Festengagement arbeitete sie als Kostümbildnerin und Kostümdirektorin am Staatstheater Saarbrücken, an den Stadttheatern von Regensburg sowie von St. Gallen und dem Volkstheater Rostock, bevor sie von Pavel Fieber ans STAATSTHEATER engagiert wurde. Als Kostümbildnerin gastierte sie u. a. am Staatstheater Wiesbaden, am Mainfranken Theater Würzburg, am Opernhaus Graz, am Alten Schauspiel Stuttgart, in Bern und Luzern und stattete für den Saarländischen Rundfunk und das Schweizer Fernsehen DRS Produktionen aus. Ihre Abteilungen leitete sie stets unter dem Motto „als Wir sind wir stark“.

 

 

 

PREMIERES FESTIVAL in Strasbourg erfolgreich eröffnet

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Jubel für die ersten, durchweg ausverkauften Vorstellungen in Straßburg: Amatorki nach dem Roman Die Liebhaberinnen von Elfriede Jelinek in der Regie von Ewelina Marciniak pointierte witzig und tänzerisch den Geschlechterkampf. Legionnaires, inszeniert von Valters Silis, arbeitet mit beeindruckenden jungen Schauspielern ein Kapitel deutsch-lettischer Geschichte auf – die Zwangsrekrutierung von Letten in die Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg. Die biographische Performance Past is Present von Corinne Maier mit dem in Berlin lebenden Filmemacher Shaheen Dill-Riaz und seiner in der ganzen Welt verstreuten Familie bildete im Maillon den Abschluss des starken ersten Festivaltages.
Eine Foto-Ausstellung im Maillon mit Impressionen von Alexandre Schlub erinnert an Premières 2013 in Karlsruhe und verweist zugleich auf das nächste Festival am STAATSTHEATER 2015.
Alle Aufführungen sind heute noch einmal zu sehen – für Kurzentschlossene gibt es online unter http://www.festivalpremieres.eu noch Karten und Tickets für den 5 EUR Busshuttle nach Strasbourg und zurück. Bis zum Pfingstsonntag sind neun Produktionen aus acht Ländern zu sehen – also los zu einem Theater-Ausflug nach Frankreich!
Das ganze Programm finden Sie hier.

 

 

 

 

 

 

Eine GALA für DIE MEISTERSINGER

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„...eine der anregendsten Meistersinger-Deutungen der jüngeren Vergangenheit.... Tobias Kratzer ist mit seiner Meistersinger-Inszenierung in Karlsruhe ein Coup geglückt.“, Opernwelt.

Am Sonntag begrüßen wir den international renommierten Albert Dohmen in der Rolle des Hans Sachs sowie Dimitry Ivashchenko, der in den letzten Jahren u.a. in Glasgow, Wien, Paris und München Erfolge feierte, als Pogner. Sie ergänzen das „ausgezeichnete Niveau“, Opernglas, der hochgelobten Karlsruher Besetzung.

Jedoch nur für einen Abend, erleben Sie die spritzige Inszenierung Kratzers der Meistersinger von Nürnberg mit Starbesetzung am 8.6. um 17.00 im GROSSEN HAUS

SCHÖNE PFINGSTEN!

HOHE AUFLÖSUNG feiert am Pfingstmontag Premiere - Foto: Felix Grünschloß

Das STAATSTHEATER wünscht Ihnen einen erholsame und abwechslungsreiche Feiertage und freut sich natürlich, wenn Sie es auch zu Pfingsten besuchen!
Wir zeigen am Sonntag schon um 15 Uhr in der INSEL unsere Produktion der Seniorentheatergruppe BaSta Ich war 1914 fünfundzwanzig, im GROSSEN HAUS eine Operngala zu Die Meistersinger von Nürnberg, musikalisch und passend zum Wetter wird es heute Abend im KLEINEN HAUS. Dort spielen wir Ein Sommernachtstraum. Die Komödie Benefiz - Jeder rettet einen Afrikaner steht im STUDIO um 19 Uhr auf dem Spielplan. Und natürlich nicht zu vergessen: Sie können auch für 5,- nach Straßburg und zurück um unser Festival PREMIÈRES. Hier  finden Sie alle Informationen.
Am Pfingstmontag steht dann eine Uraufführung an. Wir zeigen in der Regie von FAUST-Preis Gewinnerin Mina Salehpour Hohe Auflösung, ein aktuelles Stück aus der Ukraine von Dmytro Ternovyi.

Es ist für jeden und jedes Wetter, was dabei :-)!

Funke für Cofalka-Adami

Ronald Funke - Foto:

Am Freitag übernimmt in Maienschlager Ronald Funke die Rolle des Rabbi für Klaus Cofalka-Adami. Katharina Gerickes tief berührende Utopie der Liebe eines Hitlerjungen zu einem Juden während des Naziregimes ist der beeindruckende Versuch einer poetischen Annäherung an den Expressionismus und zugleich die Schilderung eines illusorischen „Frühlings Erwachens“ in der Nazizeit. „Am Staatstheater Karlsruhe hat Stefan Otteni den schönen, poetischen Stoff stimmig und atmosphärisch dicht inszeniert und dafür eine zeitlos starke Formensprache gefunden, die das Stück trotz aller geschichtlichen Detailtreue ganz nah an moderne Erfahrungswelten heranrückt.“ nachtkritik.de

Am Freitag um 20.00 im KLEINEN HAUS

 

 

Anastasia für Wolak

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Sanja Anastasia wird für die erkrankte Ks Ewa Wolak am Freitag in der Partie der Ulrica in Ein Maskenball zu hören sein. Wir schicken ihr ein ganz herzliches Toi,Toi,Toi!

Die Mezzosopranistin stammt aus Belgrad/Serbien und studierte Gesang in Graz und Wien. Sie ist Preisträgerin zahlreicher Wettbewerbe, u. a. des Internationalen Wettbewerb der »Jeunesses Musicales« in Belgrad 2003, der italienischen Gesangswettbewerbe »Vincenzo Bellini« und »Enrico Caruso« 2004 und des Wettbewerbs der Kammeroper Schloss Rheinsberg 2007.
Seit der Spielzeit 2011/12 gehört sie zum Ensemble des Staatstheaters Mainz, wo sie u. a. Ulrica (Un ballo in maschera), Lucretia (The Rape of Lucretia), Klytämnestra (Elektra) und Olga (Eugen Onegin) sang. Ihr Repertoire umfasst Partien wie Carmen, Santuzza (Cavalleria rusticana), Dorabella (Così fan tutte), Charlotte (Werther), Romeo (I Capuleti e i Montecchi), Amneris (Aida). Sie gastiert in Österreich, Frankreich, Tschechien, Polen, Italien, Slowenien, Serbien, der Schweiz und Japan und ist auch als Konzertsängerin mit einem breitgefächerten Repertoire gefragt.

 

STAATSMITTE – Ein Samstag mit Kultur und Party!

AGNES - Foto:

Für nur 7,00 Euro können Schüler, Auszubildende & Studierende am 7.6. ins STAATSTHEATER und anschließend mit dem Theaterticket zum Feiern in Die Stadtmitte in der Baumeisterstr. 3.
Im STAATSTHEATER gibt es an diesem Abend: Das Ballett Schwanensee im GROSSEN HAUS, „…das schwerste aller Ballette, das unbekannte mit dem großen Namen. Wer es in Karlsruhe sieht, dem wird es nie mehr fremd vorkommen.“, FAZ, sowie im KLEINEN HAUS das Schauspiel Gas I & II aus der Sozialen Trilogie von Georg Kaiser, „…eine Sternstunde packenden politischen Theaters…“, Recklinghäuser Zeitung. Mit Agnes können Sie im STUDIO einen „grandiose(n) Höhepunkt des Karlsruher Schauspiels…“, BNN, erleben!

 

PREMIÈRES: HEUTE geht`s los!



PREMIÈRES: Neun Produktionen aus acht Ländern sind 2014 in unseren drei Partnertheatern vom 5.- 8.6. in Straßburg zu sehen. Belgien, Deutschland, Estland, Frankreich, Italien, Polen, die Schweiz und Ungarn sind die Heimatländer der jungen Künstler, die beim 9. Festival zu entdecken sind. Die Produktionen laufen zeitlich versetzt in mehreren Spielstätten in Straßburg, so dass die Zuschauer auch bei einem eintägigen Besuch ein intensives Festival erleben können. Informationen finden Sie auf Deutsch auf der Festival-Website http://www.festivalpremieres.eu/.

Die Zukunft des europäischen Theaters ist nur einen Sprung über den Rhein entfernt – für deutsche Übertitel, eine zweisprachige Festivalzeitung, Parties und Diskussionen ist gesorgt. Karten und Bustickets für nur 5,- € hin und zurück gibt es bequem an der Theaterkasse des STAATSTHEATERS, telefonisch unter 0721-933 333 und online.

Willkommen DTHG in Karlsruhe

Britta Wirtz, Geschäftsführerin KMK Karlsruhe, Bürgermeister Wolfram Jäger und Arved Hammerstädt, Vorstandsmitglied der DTHG und Generalintendant Peter Spuhler - Foto:

Heute hat unser Generalintendant Peter Spuhler gemeinsam mit Britta Wirtz, Geschäftsführerin KMK Karlsruhe, Bürgermeister Wolfram Jäger und Arved Hammerstädt, Vorstandsmitglied der DTHG, die diesjährige Bühnentechnischen Tagung der DTHG in Karlsruhe mit vielfältigem Programm und Messe eröffnet.
Bis zum Freitag werden in der Schwarzwaldhalle rund 2000 Gäste erwartet. Es gibt für das Fachpublikum ein interessantes Programm, Vorträge, Ausstellungen und natürlich die Möglichkeit zum Austausch mit Kollegen über Herausforderungen für die Zukunft: Sicherheit, Arbeitsqualität, Barrierefreiheit, Nachhaltigkeit/Umweltschutz und natürlich bestmögliche Voraussetzungen für die Kunst.
Danke an die DTHG fürs Kommen, die nach 1976 mit ihrer 57. Tagung zum 2. Mal in Karlsruhe ist!

 

 

MICHAEL QUAST bringt CARMEN zum Lachen!

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Es wird wieder rasant und heiter musikalisch im KLEINEN HAUS, wenn Michael Quast und Sabine Fischmann ihre Version Carmens auf der Bühne zelebrieren. Bereits Die Fledermaus und Don Giovanni überzeugten durch gekonnte Karikatur ohne dem klassischen Kern der Werke zu nahe zu treten. Nun kommt mit Carmen à trois ein weiteres freudvolles Spektakel aus der Feder Quasts zu uns - nur am 5.6. um 20 Uhr im KLEINEN HAUS! 

 

Das STAATSTHEATER im Kino

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Ein Portrait über Regisseur Aron Stiehl, der am STAATSTHEATER bereits mit großem Erfolg die Operette Ritter Blaubart, Tannhäuser und Ein Maskenball inszenierte, ist am 4., 7. und 10. Juni in der Kinemathek Karlsruhe zu sehen. Birgit-Karin Weber begleitete den Künstler bei seiner Arbeit und auch außerhalb dieser – ein einfühlsamer Film über den Zwist zwischen Alltagsnormalität und künstlerischen Schaffen.

Zudem erhalten Sie auf Vorlage des Kinotickets für Aron und die Liebe zur Oper 20% Ermäßigung für die Vorstellungen von Ein Maskenball am 6., 11. und 27. 6. jeweils um 20 Uhr.

Tanzen Sie Tango?!

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Mitreißende Rhythmen von José Bragato und Astor Piazzolla, Tanz mit dem STAATSBALLETT und Tanz für alle – das vereint das spartenübergreifende Konzert Tango Revolucionario.

Nach ausverkauften Vorstellungen in der INSEL kommen zwei Klarinettisten der BADISCHEN STAATSKAPELLE, Leonie Gerlach und Frank Nebl, und Kapellmeister Steven Moore am Klavier erstmals ins KLEINE HAUS, um ihre Arrangements mit ungewöhnlichen Farben vorzustellen. Verstärkt werden sie durch vier Paare des STAATSBALLETTS KARLSRUHE, die zu ausgewählten Stücken Tango-Choreografien von Reginaldo Oliveira & Kt. Flavio Salamanka präsentieren.
Am Ende des Konzerts am Mittwoch um 20 Uhr laden die Klänge von Tango-DJ Brigitte Albert das Publikum selbst zum Tanzen auf die Bühne ein.

Unsere Helden 20 – Auf Wiedersehen!

Zum letzten Mal plaudern UNSERE HELDEN am Dienstag um 19 Uhr aus allen Sparten aus dem Nähkästchen, teilen ihre Geschichten und Anekdoten in der LANDESBIBLIOTHEK mit Ihnen. Über 80 Ensemblemitglieder haben wir Ihnen so über die letzten Spielzeiten persönlich vorgestellt, nun beschließen Flötistin Tamar Romach, Schauspielerin Sophia Löffler, Tänzerin Rafaelle Queiroz und Sängerin Christina Niessen unter der Moderation von Renatus Meszar diese Reihe – ab der nächsten Spielzeit wandelt sich das Format: Was bewegt unsere Künstler privat, was befeuert ihre Leidenschaften? Unter dem Motto WAS WIR LIEBEN präsentieren Ihnen Ensemblemitglieder ihre Lieblingsoper, -bücher und –choreographien oder stellen ihre Instrumente vor.

Der Eintritt bleibt frei, die Termine entnehmen Sie bitte dem jeweiligen Monatsleporello!

PREMIÈRES – der Countdown läuft!

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Es ist das bedeutendste europäische Festival für junge Regisseure und ihre ersten Inszenierungen und startet am Donnerstag! Neun Produktionen aus acht Ländern sind 2014 in unseren drei Partnertheatern in Straßburg zu sehen. Belgien, Deutschland, Estland, Frankreich, Italien, Polen, die Schweiz und Ungarn sind die Heimatländer der jungen Künstler, die beim 9. Festival zu entdecken sind. Die Produktionen laufen zeitlich versetzt in mehreren Spielstätten in Straßburg, so dass die Zuschauer auch bei einem eintägigen Besuch ein intensives Festival erleben können. Das genaue Programm steht zum Download bereit. Aktuelle Informationen finden Sie auf Deutsch auf der Festival-Website.

Die Zukunft des europäischen Theaters ist nur einen Sprung über den Rhein entfernt – für deutsche Übertitel, eine zweisprachige Festivalzeitung und Parties und Diskussionen ist gesorgt. Karten und Bustickets für nur 5,- € hin und zurück gibt es bequem an der Theaterkasse des STAATSTHEATERS, telefonisch unter 0721-933 333 und online hier.

 

 

Vorstellungsausfall in der INSEL

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Leider muss die Vorstellung unseres Stücks für alle ab 5 Jahren am Dienstag entfallen.
Mia schläft woanders kann man wieder am 12.6. im JUNGEN STAATSTHEATER sehen!

„Statt plakativen Plattitüden und bunten Glitzerbildern liefert Büschelberger eine feinsinnige Kombination aus zielsicherer Klarheit und geheimnisvollem Nebel für Augen und Ohren … Großes Spiel für die kleinen Zuschauer.“ BNN

Von Zauberdingen und der Macht der Musik

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Zwei märchenhafte französische Opern, zwei junge Regisseure und ein Ausstatter-Team, jede Menge Sänger, die Menschen, Tiere und Gegenstände verkörpern, vier Künstler von der Kunstakademie Karlsruhe, die live auf der Bühne malen werden, sogar eine Tänzerin aus dem STAATSBALLETT und dazu die wunderbar farbige Musik von Maurice Ravel und Igor Strawinsky: Davon kündete die sonntägliche Matinee zur Premiere Das Kind und die Zauberdinge/Die Nachtigall im UNTEREN FOYER.

Die Regisseure Tobias Heyder, der im September mit seiner Inszenierung der Uraufführung Sirenen von Rolf Riehm die Spielzeit an der Oper Frankfurt eröffnen wird, und Choreograf Tim Plegge, dessen erste Operninszenierung wir in Karlsruhe sehen werden, sowie Kapellmeister Justus Thorau und Dramaturg Raphael Rösler gaben Einblick in die Handlung und Entstehungsgeschichte der beiden Opern, stellten Inszenierungskonzepte mit Bühnenbild- und Kostümentwürfen vor und berichteten von den Probenarbeiten zur nächsten Opernpremiere, mit der das STAATSTHEATER KARLSRUHE die französische Spielplanlinie fortsetzt.
Und natürlich gab es auch einen musikalischen Vorgeschmack. Begleitet von Justus Thorau präsentierten unsere Ensemblemitglieder Dilara Baştar und Emily Hindrichs und Tamar Romach, Solo-Flötistin der BADISCHEN STAATSKAPELLE, Ausschnitte aus beiden Opern und machten dem neugierigen Publikum Lust auf die Premiere am 14.6. im GROSSEN HAUS.

 

 

INTERNATIONALER KINDERTAG AM 1.6. – Wir freuen uns mit!

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Das JUNGE STAATSTHEATER gratuliert allen Kindern zum Internationalen Kindertag! Wir wünschen euch einen wunderschönen Sonntag mit Sonne, Erdbeeren und allem was dazugehört. Wer mit uns und den Kulturlotsen feiern möchte, kann sich heute schon den 13.7. rot im Kalender anstreichen, denn an diesem Tag schmeißen wir eine Party in der INSEL. Kommt alle zum FAMILIENSOMMERFEST DER KULTURLOTSEN. Es erwarten euch wilde Aktionen und Geschichten, Theaterspaß und Wassereis. Unter bunten Girlanden werden wir den Sommer willkommen heißen und wer mag, kann als krönenden Abschluss um 15 Uhr die Vorstellung von Stadt Land Fluss besuchen.

Wir sehen uns im JUNGEN STAATSTHEATER!

Peter Spuhler in Jury für FEDORA Opernpreis

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Mit dem Fedora Rolf Liebermann Prize for Opera werden herausragende Opern-Neuproduktionen ausgezeichnet, die in Kooperation von mindestens zwei europäischen Opernhäusern oder Festivals entstanden sind.
Im Vordergrund steht die Teamarbeit von Künstlern verschiedenster Ausrichtung und Nationalität: Komponisten, Choreografen, Dirigenten, Librettisten, Regisseuren oder Bühnen- und Kostümbildnern. Während der Opera Europa Konferenz in der letzten Woche in Venedig wurde der Preis ausgeschrieben und die Fedora-Website freigeschaltet.

Die Fedora Preise – einmal für Oper und einmal für Ballett – werden von zwei Jurys vergeben. Neben John Allison (Editor Opera Magazin), Pierre Audi (Director Dutch National Opera), Kjell Englund (Managing Artistic Director Norrlands Operan), Bernard Foccroulle (Director Festival d’Aix en Provence), Kasper Holten (Director Royal Opera House), Nicholas Payne (Director Opera Europa) ist der Generalintendant des STAATSTHEATERS KARLSRUHE, Peter Spuhler, Mitglied der Jury.
Über die Vergabe des Ballettpreises entscheiden: Wiebke Hüster (Tanzkritikerin FAZ), Manuel Legris (Director Wiener Staatsballett), Johannes Öhmann (Director Royal Swedish Ballet), Nicholas Payne (Director Opera Europa), Alistair Spalding (Artistic Director Sadler’s Wells Theatre London)
Auf einer festlichen Gala am 6. Januar 2015 im Palais Garnier in Paris werden die Gewinner der Fedora Preise 2015 bekannt gegeben.
Weitere Informationen finden Sie hier

Ein spannender Wettkampf der Wörter!

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Im ausverkauften KLEINEN HAUS traten am Freitag tote gegen lebendige junge Dichter an, beim POETRY SLAM DEAD OR ALIVE!
Mit einem nur knappem Vorsprung von 11 Punkten gewann das Team der lebenden Dichter, Dominique Macri, Daniel Soriano und Jan Philipp Zymny, den Wettkampf. Besonderen Applaus aber auch für die toten Dichter: die Ensemblemitglieder Veronika Bachfischer, die als Shakespeare die zweitbeste Einzelwertung hatte, Simon Bauer als Charles Bukowski und Daniel Friedl als Heinrich Heine.
Slam-Fans können sich auf den BW-Slam vom 18.-20.9. im Tollhaus freuen (http://www.bwslam2014.de/) und den nächsten DEAD OR ALIVE-Slam am 2. Oktober im GROSSEN HAUS des STAATSTHEATERS, zur Eröffnung der 2. Karlsruher Literaturtage! 

Märchenhafte Meisterwerke am SONNTAG VOR DER PREMIERE

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Strawinskys Die Nachtigall ist ein faszinierendes Plädoyer für den Gesang und seine lebendige Fähigkeit, den Menschen zu berühren. Das 1914 in Paris mit den legendären Ballets Russes von Sergei Dhiagilew uraufgeführte Werk wird – mit einer Tänzerin des BADISCHEN STAATSBALLETTS – von Momo und Mythos-Choreograf Tim Plegge inszeniert, der hiermit seine erste Opernregie vorstellt. Ab der nächsten Spielzeit wird er Ballettdirektor des Hessischen Staatsballetts sein. Lernen Sie ihn und seine Arbeit im Gespräch kennen und erfahren Sie schon jetzt Alles rund um unsere beiden Kurzopern, die ihr Premiere am 14.6. feiern werden. Für die zweite Oper des Abends Ravels Das Kind und die Zauberdinge zeichnet sich der junge Opernregisseur Tobias Heyder, auch er wird am Sonntag um 11 Uhr im MITTLEREN FOYER einen Einblick in seine Arbeit geben, verantwortlich. Das Verhalten des Menschen gegenüber seiner Umgebung wird in ihr zum Thema: Ein ungehorsames, trotziges Kind überschreitet seine Grenzen und fügt seiner Umwelt Schaden zu, bis sich die Natur zur Wehr setzt und das Kind zur Einsicht bringt. Das STAATSTHEATER setzt mit diesem Abend die französische Spielplanlinie mit zwei märchenhaften Meisterwerken des frühen 20. Jahrhunderts fort.

Natürlich bekommen Sie auch einen musikalischen Vorgeschmack. Begleitet von unserem Kapellmeister Justus Thorau hören Sie unsere Ensemblemitglieder Dilara Baştar, Christina Bock und Emily Hindrichs.
Am Sonntag um 11 Uhr im MITTLEREN FOYER

FREMDRAUMPFLEGE – endlich wieder Karten!

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Für das seit seiner Premiere im Januar immer ausverkaufte interkulturelle Stück Fremdraumpflege gibt es am 1.6., 20.00 Uhr, noch Karten.
„STAATSTHEATER veranstaltet interkulturelles Drama in Karlsruher Privatwohnungen - Ein Glücksfall für die Theaterszene ... unbedingt hingehen und miterleben.“ Badisches Tagblatt
Jetzt haben Sie die Chance dazu. Den Ort, an dem es spielt, erfahren Sie beim Kartenkauf.

Ein letztes Mal ins ALL

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Mit David Bowie und Frank Sinatra abheben! „Erstklassige Unterhaltung ... Lienhard und Bussmann bewegen sich traumwandlerisch sicher durch die Gefühls- und Tonlagen ... Melancholie und Komik, Spaß am ausgelassenen Spiel mit einer Prise Belustigung über die Träume von gestern.“ BNN

Der Liederabend Lieder aus dem All mit Natanael Lienhard und Jacob Bussmann, den Machern von Jacques Brel - on n`oublie rien, startet am 1.6. um 19 Uhr zum allerletzten Mal zum Mond und darüberhinaus.

Bei Brel sind die beiden wieder am 14.6. im STUDIO zu erleben.

Stars der Ballettwelt in Karlsruhe

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Die Ballett Gala am Samstag bildet den Höhepunkt und festlichen Abschluss der 8. KARLSRUHER BALLETTWOCHE nach dem erfolgreichen Gastspiel des Balletts der Staatsoper Hannover und einem auf drei Abende verteilten Einblick in das aktuelle Repertoire des STAATSBALLETTS KARLSRUHE. Ballettdirektorin Birgit Keil ist es erneut gelungen, Solisten der führenden Ballettcompagnien Europas für einen Auftritt in Karlsruhe zu gewinnen, namentlich Marianela Núñez und Thiago Soares vom Royal Ballet in London, Lucia Lacarra und Marlon Dino vom Bayerischen Staatsballett, Maria Eichwald und Filip Barankiewicz vom Stuttgarter Ballett, Catherine Franco & Denis Piza vom Ballett der Staatsoper Hannover, Eric Gauthier, Leiter der am Theaterhaus Stuttgart beheimateten Compagnie Gauthier Dance sowie Thiago Bordin vom Hamburg Ballett, der nicht nur ein Solo von Jörg Mannes tanzen wird, sondern unter dem Titel Sibelius für B. auch ein neues Stück für das gesamte Ensemble des STAATSBALLETTS KARLSRUHE kreiert hat. Eine weitere Uraufführung eigens für die Gala steuert Ensemblemitglied Reginaldo Oliveira bei, der für vier seiner Kollegen aus dem Ensemble unter dem Titel Attacke ein Stück auf Musik von Dmitri Schostakowitsch choreografiert hat.

Es begleitet die BADISCHE STAATSKAPELLE unter der Leitung von Steven Moore und Justus Thorau. Es gibt noch wenige Restkarten!

Ein abwechslungsreicher Abend mit Ina Schlingenspiepen

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Scarlatti, Bellini und Donizetti - Italiener, die wunderschöne Melodien geschrieben haben.
So sind an diesem Liederabend mit Ks. Ina Schlingensiepen u. a. die Arie Caldo Sangue aus dem Oratorium Il Sedecia und Sestos Cessate di piagarmi aus Il Pompeo zu hören.

Melodien wie Casta diva aus Vincenzo Bellinis Norma oder auch Quanto è bella, quanto è cara aus Gaetano Donizettis Der Liebestrank machten diese Opernkomponisten bis zum heutigen Tag beliebt.
Bellinis Lieder sind wie die Arien seiner Opern voll von Sehnsucht, Freude und Schmerz. Es stehen u. a. Bellinis Lieder Bella luna che inargenti oder Per pietà bell’idol mio auf dem Programm. Gaetano Donizetti galt bis ins 20. Jahrhundert als ehrenwerter „Ritter“. Dass Donizetti ein ungezügeltes Liebes-Leben verbrachte und letztlich einer Syphilis-Erkrankung erlag, war der breiten Öffentlichkeit bis dahin nicht bekannt. In Liedern wie Amiamo und La Gondola hat der Komponist seinen amourösen Leidenschaften ein musikalisches Denkmal gesetzt.

Als Richard Strauss im Jahr 1886 seine Gesangsschülerin und spätere Frau Pauline de Ahna kennenlernte, schlug sich dies auch in der Textauswahl und im Stil seiner Liedkompositionen nieder. So ist anlässlich seines 150. Geburtstages das klingende Vermächtnis in einer Auswahl an leidenschaftlichen Liedern zu hören, die in diesem glücklichen Lebensabschnitt des Komponisten entstanden sind.
Es wartet auf sie also ein durch und durch leidenschaftlicher Liederabend mit Ks Ina Schlingensiepen am Samstag um 19:30 Uhr im KLEINEN HAUS

Opernkrimi DER DIEB SINGT feiert Premiere im Klassenzimmer

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„Bin ich entflohn!“, schallte es heute Morgen im Klassenzimmer der 6b der Sophie-Scholl-Realschule. Diese letzten Tönen singend, befreit sich Meisterdieb Fabrizio di Santo von seinen Handschellen und stürzt aus dem Raum, dicht gefolgt von Pianist und Undercover-Polizist Dupin. Mit dieser fulminanten Verfolgungsjagd endet die Premiere der ersten Klassenzimmeroper des STAATSTHEATERS. Der Dieb singt und lässt 26 erstaunte und gefesselte Jugendliche zurück. Mit enormer Spielfreude, Charme und einer Prise Selbstironie machten Sänger Gabriel Urrutia Benet und Pianist Steven Moore die Kunstform Oper 45 Minuten lang aus nächster Nähe erlebbar. Ob als Model auf dem Frisierstuhl, Komplize bei der Verfolgungsjagd oder Experte beim Aufbau des Klaviers – die Schülerinnen und Schüler waren in vielen Momenten aktiv am Geschehen beteiligt und wurden somit im besonderen Maße Teil des Opernerlebnisses.
Das anschließende Nachgespräch mit Theaterpädagogin Magdalena Falkenhahn und dem Regieteam bot Raum für Fragen der Jugendlichen und einige Anekdoten aus der Welt des Theaters. Als besonderes Highlight gab es für die Schülerinnen und Schüler zum Abschluss individuell signierte Autogrammkarten von Sänger Gabriel Urrutia Benet. Oper als packendes Theatererlebnis für alle – so das Resümee des jugendlichen Premierenpublikums!

Buchbar ist die Oper fürs Klassenzimmer bei Claudia Gruber T 0721 20 10 10 20 oder per E-MAIL schulen@staatstheater.karlsruhe.de

DEAD OR ALIVE ist zurück! Schnell sein - diesmal gibt`s noch wenige Karten!

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Schon zweimal -beide Male ausverkauft- sind berühmte tote Dichter gegen aufstrebende, junge lebende Dichter am STAATSTHEATER zu einem Wettkampf der Extraklasse angetreten. In der dritten Ausgabe kämpfen auf der Seite der Lebenden diesmal Daniel Soriano aus Freiburg, Dominique Macri aus Hanau und Jan Philipp Zymny aus Wuppertal um die Gunst der Publikums-Juroren.
Doch die Konkurrenz schläft nicht: Kein Geringerer als der Dichter aller Dichter, William Shakespeare, stellt sich zu seinem 450. Geburtstag der Frage, ob seine Texte auch ein heutiges Publikum noch mitreißen können. Unterstützt wird er von nicht weniger talentierten Kollegen: Heinrich Heine und Charles Bukowski. Moderiert wird der Poetry Slam wie immer kongenial von Tobias Gralke und Philipp Herold.

SLAMMER Dominique Macri, Daniel Soriano, Jan Philipp Zymny
TOTE DICHTER Veronika Bachfischer, Simon Bauer, Daniel Friedl
MODERATION Tobias Gralke, Philipp Herold
AUSSTATTUNG Johannes Fried

Am 30.5. um 20 Uhr im KLEINEN HAUS

Der nächste Poetry Slam Dead or Alive ist am 2.10.14 im GROSSEN HAUS zur Eröffnung der 2. Karlsruher Literaturtage!

Die Ps sind wieder da!

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Am 5. Juni ist es wieder soweit: das Festival PREMIÈRES startet – in diesem Jahr in Straßburg. Wie schon im letzten Jahr infizieren die Ps Karlsruhe mit Theaterfieber.
Das seit 2013 zum grenzübergreifenden Projekt ausgeweitete Festival für junge europäische Regisseure begrüßt vom 5. bis 8. Juni 9 Stücke aus 8 Ländern. Für deutsche Übertitel und französische Gastfreundschaft ist gesorgt. Damit auch das Karlsruher Publikum nicht zu kurz kommt, fahren täglich Shuttlebusse zwischen Straßburg und Karlsruhe, und dann heisst es: für 5,- Euro nach Straßburg und zurück!

Das ganze Programm des Festivals finden Sie auf Deutsch hier

22. EUROPÄISCHE KULTURTAGE erfolgreich zu Ende gegangen

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Am Sonntagabend endeten mit der Aufführung von Benjamin Brittens War Requiem die 22. EUROPÄISCHEN KULTURTAGE Karlsruhe. 19 Tage lang haben Kunstprojekte, Ausstellungen, Opern, Theaterstücke, Führungen, Filme, Lesungen, Performances, Konzerte, Vorträge und Diskussionen vielschichtige Aspekte des Ersten Weltkrieges lebendig werden lassen. Die EUROPÄISCHEN KULTURTAGE stellten so in Deutschland die bislang umfassendste Form künstlerischer Auseinandersetzung mit dem Ersten Weltkrieg dar.
35 Karlsruher Institutionen aus Kultur, Wissenschaft und Politik hatten rund 130 Veranstaltungen konzipiert.
"Das Festival war auf Vernetzung, gemeinsame Forschung, Stärkung der Kulturszene und die intensive Beschäftigung mit einem Thema angelegt", so Dr. Susanne Asche, Kulturamtsleiterin der Stadt Karlsruhe.
Mit der Vielfalt und Vielschichtigkeit der Veranstaltungen hat sich ein unverwechselbares Karlsruher Profil herauskristallisiert. Die durch das Festival gestärkten – auch grenzüberschreitenden – Kooperationsnetzwerke haben dazu beigetragen, dass es eine überregionale und nachhaltige Ausstrahlung entwickelt hat. „Es wird auch in Zukunft bei den EUROPÄISCHEN KULTURTAGEN für die Karlsruher Akteure und das Publikum darum gehen, ins Gespräch zu kommen und sich untereinander zu ermutigen, schwierige Themen anzugehen.“
Schauspieldirektor Jan Linders, Programmverantwortlicher für das STAATSTHEATER stellt fest: „Entscheidend war der künstlerische Weg aus der Geschichte in die Gegenwart, über die politische Oper Doctor Atomic hin zu den aktuellen Aufständen in der Türkei, zum Prozess gegen die NSU, zu Kriegserklärungen von jungen europäischen Autoren und zum Frieden in unserer Stadt. Karlsruhe redet wieder über Biographien. Zur Auseinandersetzung mit der eigenen Familiengeschichte haben bei uns im Theater besonders die Volkstheater-Projekte 100 Dokumente mit fast 100 Bürgern, Ich war 1914 fünfundzwanzig mit Senioren und Gloire & Glanz mit deutschen und französischen Schülern im Rahmen des Vermittlungsprogramms „Baustelle Frieden“ beigetragen.“

Die künstlerische und wissenschaftliche Vorbereitung der EUROPÄISCHEN KULTURTAGE hat lang verschüttete Erkenntnisse zu Tage gefördert. Viele Dokumente aus dem Privatbesitz Karlsruher Bürgerinnen und Bürger ermöglichten neue Einblicke in das Leben im Ersten Weltkrieg, aber auch die Recherche in Archiven war erkenntnisreich: So gab es wissenschaftliche Entdeckungen rund um den Fliegerangriff am Fronleichnamstag 1916. Recherchen im Archiv der Evangelischen Landeskirche führten zur Entdeckung der Karlsruher Komponistin, Pianistin und Schriftstellerin Clara Faisst.
Viele Ausstellungen werden in den nächsten Wochen und Monaten noch zu sehen sein, und französische Partner Teile des Programms der Europäischen Kulturtage übernehmen. Das Kunstprojekt „Contenus 2013/2014“ wird in seinen Workshops 2015 auf Inhalte der EUROPÄISCHEN KULTURTAGE zurückgreifen. Der Karlsruher Hauptfriedhof und dessen InfoCenter begleiten weiterhin in Führungen und einer Ausstellung das Gedenken an die Opfer des Ersten Weltkrieges. Die künstlerisch akzentuierten Spuren des Ersten Weltkrieges in Karlsruhe bleiben im Stadtraum sichtbar, sei es in Form des Kriegerdenkmals für den „Unsichtbaren Helden“ am Lidellplatz oder in Form von Mohnblumen, die in Kürze durch ihre Blüten die Erinnerung wach rufen, z. B. am K-Punkt beim STAATSTHEATER. Kulturamt und STAATSTHEATER werden Inhalte, Reden und Vorträge für die Öffentlichkeit dokumentieren und unter www.europaeische-kulturtage.de darüber informieren.

Die nächsten EUROPÄISCHEN KULTURTAGE finden im Frühjahr 2016 statt. Erste Planungen hierzu sind bereits in Gang.

Der Vorverkauf für JULI läuft!

BORIS GODUNOW Premiere am 19.7. - Foto: Felix Grünschloß

Ab sofort können Sie sich für alle Vorstellungen im Juli Karten sichern – vor der Spielzeitpause nochmal ins Theater!

Gerade für viele Vorstellungen im STUDIO heißt es, schnell sein: Unsere Komödien Der Vorname, Richtfest und Benefiz - Jeder rettet einen Afrikaner stehen wieder auf dem Programm. Aus - Das Leben nach dem Spiel, Agnes, Rechtsmaterial, Aufstand und Fremdraumpflege warten auf weitere Besucher!

Zum letzten Mal auf dem Programm stehen Hohe Auflösung, Das letzte Band/Bis dass der Tag euch scheidet und Müdigkeitsgesellschaft/Versuch über die Müdigkeit im STUDIO. In der INSEL zeigen wir zum letzten Mal Ich war 1914 fünfundzwanzig, Matti und Sami und die drei größten Fehler des Universums, Roma Romeo und Sinti Carmen und Das Kamel ohne Höcker.
Das Musical Alice ist nur noch am 8.7. im KLEINEN HAUS zu sehen, bevor es dann auf Gastspiel an das Deutsche Theater München geht.
Premiere feiern wir in der Oper von Boris Godunow und im Ballett zeigen wir insgesamt nur 5x Choreografen stellen sich vor.
Das gesamte Programm finden Sie hier.

MEISTERSINGER: Die neue Ausgabe der OPERNWELT ist online

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Die neue Ausgabe der OPERNWELT ist da und unsere Meistersinger sind auf dem Cover!

"Tobias Kratzer ist mit seiner Meistersinger-Inszenierung in Karlsruhe ein Coup geglückt (…) eine der anregendsten «Meistersinger»-Deutungen der jüngeren Vergangenheit" schreibt Heinz W. Koch in der Juniausgabe der Fachzeitschrift.

Zum nächsten Mal können Sie Die Meistersinger von Nürnberg  am 1.6. im GROSSEN HAUS sehen.

Freunde für Fremde in RECHTSMATERIAL

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Am kommenden Donnerstag werden einige Vorstandsmitglieder und die Vorstandsvorsitzende, die Altstadträtin und Pfarrerin Gertrud Stihler, des gemeinnützigen Vereins Freunde für Fremde e.V. die Vorstellung Rechtsmaterial besuchen und im Anschluss im Publikumsgespräch ihre Sichtweise und ihre Erfahrungen mit Ausländerfeindlichkeit und Rassismus in unserer Gesellschaft schildern.
Wer Lust hat, sich an der Diskussion zu beteiligen ist herzlich eingeladen!

"Unbestritten ist hier ein gewinnbringender Theaterabend von Relevanz entstanden, der weit ausholt, um das vermeintlich einmalige Phänomen Rechtsextremismus als Kontinuität der deutschen Geschichte herauszuarbeiten – und das mit Erfolg." Mannheimer Morgen
Die Vorstellung beginnt um 19 Uhr im STUDIO

Erinnerung als Schlachtfeld

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Gavrilo Princip - der Attentäter von Sarajewo ein Held oder ein Terrorist?
Zum Abschluss der EUROPÄISCHEN KULTURTAGE präsentierten Regine Dura und Hans-Werner Kroesinger mit Videos, Musik, Texten und Dokumenten ihre Recherchen zum Ersten Weltkrieg in Istanbul, Belgrad und Sarajewo. Zum Stadtjubiläum 2015 bereiten die wichtigsten deutschen Dokumentartheatermacher unter dem Titel Stolpersteine Staatstheater eine Recherche zur Gleischaltung des Theaters 1933 vor; die Premiere ist für Juni 2015 geplant.

VERRÜCKTES BLUT - Karten sichern für die nächste Spielzeit!

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Fast immer ausverkauft und ein absoluter Publikumserfolg: das aufsehenerregende Stück des Türken Nurkan Erpulat und des Deutschen Jens Hillje pointiert die Interkultur-Debatte so virtuos wie witzig und "am Schluss werden Schillers Räuber und die Ausgegrenzten von heute tatsächlich eins.“ BNN
Morgen zeigen wir die Inszenierung von Dominik Günther zum letzten Mal in dieser Spielzeit und es gibt wieder nur noch Restkarten.
Diejenigen, die sich aber schon heute einen Platz für die nächste Spielzeit sichern wollen, können das tun. Der Vorverkauf für die Vorstellung am 10.12. hat begonnen!
Schulklassen buchen ihre Karten direkt bei Claudia Gruber - telefonisch unter 0721-20101020 oder per Mail unter schulen@staatstheater.karlsruhe.de.

Drei Uraufführungen begeistern bei NACHTKLÄNGEN

Applaus im MALSAAL - Foto:

Großen Applaus gab es für drei Uraufführungen von drei Komponisten an drei unterschiedlichen Orten: Die 2. NachtKlänge – Verfehlte Siege sorgten für ein beinahe ausverkauftes Haus am späten Samstagabend. Jeweils eingeleitet von zwei der Kagelschen Märsche um den Sieg zu verfehlen sorgten Kompositionen von Nico Sauer, Zeynep Geizlioglu und Gilles Schuehmacher für ein abwechslungsreiches Abschlusskonzert der EUROPÄISCHEN KULTURTAGE am STAATSTHEATER.
Deutsch-Afrika 2014 von Nico Sauer im STUDIO unterhielt mit seinen musiktheatralischen Elementen ganz im Sinne Maricio Kagels. Der Malsaal war ungewöhnlicher Konzertort für die kontrastreiche und packende Uraufführung von Drive der türkischen Komponistin Zeynep Geizlioglu, Ernst von Siemens-Förderpreisträgerin 2012. Mit seinem ungemein farbigen Klanggemälde Mémorial überraschte der in Deutschland noch viel zu wenig bekannte französische Komponist Gilles Schuehmacher. Mit Umsicht und Charme stellte Kapellmeister Ulrich Wagner die anwesenden Komponisten vor und führte die Mitglieder der BADISCHEN STAATSKAPELLE gewohnt sicher durch die unterschiedlichen Klänge und Räume.
Die letzten NachtKlänge in dieser Spielzeit gibt es am 4.7. und sie präsentieren neue Werke aus Wolfgang Rihms Kompositionsklasse. 

Das neue Spielzeitheft ist da!

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Ab sofort finden Sie es überall im Theater und können es natürlich auch online in unserem Downloadbereich durchblättern.

Informieren Sie sich schon jetzt über die kommende Spielzeit, erfahren Sie Alles über unsere Abonnementangebote, unsere Extras und unser Programm, das Ihnen außergewöhnlich viel Zeitgenössisches und eine weit überdurchschnittliche Zahl an Werken bietet, die neu für Sie sind.
Umso größer ist hoffentlich Ihre Neugier!
Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen und Entdecken!

Schauen Sie..., Hören Sie..., Tanzen Sie…, Schlafen Sie… , Frühstücken Sie…, Leben Sie!

Gerardo Naumanns Stück „verwandelt Alltag und Erinnerungen der Stadtbewohner in einen dramatischen Theaterstoff. In 100 Dokumente überlagern sich Realität und Fiktion“ dpa.

80 Karlsruherinnen und Karlsruher stehen nacheinander auf der Bühne und berichten authentisch über die faszinierenden Geschichten hinter als banal-bürokratisch abgestempelten Schriftstücken und/oder Erlebnissen. Den Zuschauern ist freigestellt, wann sie kommen und wann sie wieder gehen, da wird 24 Stunden lang gelesen, gespielt, getanzt und geschlafen – gespielte Realität, reales Spiel – das bleibt dem Besucher überlassen.

ZUM LETZTEN MAL im KLEINEN HAUS vom 24.5., 17.00 bis zum 25.5., 17.00

TICKETS & INFOS hier 

Peter Spuhler in Jury für Kulturpreis BW

 - Foto: Falk von Traubenberg

Mit 25.000 Euro ist er dotiert und wird von der Baden-Württemberg Stiftung und den Volks- und Raiffeisenbanken vergeben: der Kulturpreis Baden-Württemberg!

Für den Preis 2015 in der Sparte Darstellende Kunst wurde Generalintendant Peter Spuhler in die Jury berufen. Weitere Jurymitglieder sind: Marc-Oliver Hendriks, Geschäftsführender Intendant Die Staatstheater Stuttgart, Barbara Mundel, Intendantin Theater Freiburg, Andreas Mölich-Zebhauser, Intendant Festspielhaus und Festspiele Baden-Baden, Thomas Wördehoff, Intendant Ludwigsburger Schlossfestspiele, Nicolai B. Forstbauer, Stuttgarter Nachrichten, und Michael Hübl, Badische Neueste Nachrichten.
Diese Jury schlägt Künstler oder Institutionen, die in den letzten 10 Jahren Herausragendes im Bereich der Darstellenden Kunst geleistet und im deutschsprachigen Raum Anerkennung gefunden haben, vor. Über die Vergabe von Haupt- und Förderpreis entscheidet dann der Stiftungsrat der Stiftung Kulturpreis Baden-Württemberg der Volksbanken Raiffeisenbanken und der Baden-Württemberg Stiftung.

Der Kulturpreis Baden-Württemberg wird im Juni/Juli 2015 bereits zum 7. Mal vergeben.

 

 

Wandel durch musikalische Uraufführungen

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Drei junge, preisgekrönte Komponisten aus der Türkei, Frankreich und Deutschland stellen in drei Uraufführungen ihre Sicht auf die Thematik Frieden und Krieg vor: Nico Sauer und Zeynep Gedizlioglu sind dem Karlsruher Publikum bereits als Schüler und Stipendiaten Wolfgang Rihms bekannt, mit Gilles Schuehmacher kommt ein spannender Komponist aus dem benachbarten Elsass hinzu. Sie alle beziehen sich mit Mauricio Kagel auf einen „Klassiker der Moderne“.

Als Wandelkonzert präsentieren sich die NachtKlänge 2 zu den EUROPÄISCHEN KULTURTAGEN 2014 und öffnen sonst nicht zugängliche Räume des STAATSTHEATERS für das Konzertpublikum. Alle neuen Kompositionen sind Aufträge des STAATSTHEATERS, gefördert von der Hoepfner-Stiftung.
Ein einmaliges Erlebnis, am Samstag um 21.30 Uhr, Treffpunkt ist die Kassenhalle.

 

 

 

Herzlichen Glückwunsch zum 201., Richard!

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Heute feiern wir den Geburtstag von Richard Wagner. Wir gratulieren ihm, der die Gattung Oper wie kaum ein anderer revolutionierte und erneuerte!
Aktuell zeigen wir seine Meistersinger von Nürnberg-Inszenierung Tobias Kratzer, musikalische Leitung unser Generalmusikdirektor Justin Brown- im GROSSEN HAUS.

Wir freuen uns heute am Geburtstag des Komponisten über die tolle Kritik für Tobias Kratzer und seine Wagnerinszenierungen in DIE WELT!  Zum nächsten Mal zeigen wir seine Arbeit in Karlsruhe am 1.6. um 17 Uhr!

Gesammelte Erinnerungen

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„Von seinem Schlachtfeld-Projekt lernt man vor allem, dass eine Geschichte ihre Tendenz völlig ändern kann, wenn man sie früher als üblich beginnen lässt.“ DIE ZEIT
Gemeinsam mit Filmemacherin Regine Dura hat der Theatermacher Hans-Werner Krösinger auf Einladung des Goethe Instituts an der Südosteuropa-Front des Ersten Weltkriegs recherchiert, in Belgrad, Sarajevo, in Deutschland und Österreich und auch in Istanbul, wo am Schwarzen Meer gefallene deutsche Soldaten angeschwemmt wurden, die nun im Park der Künstlerakademie Tarabye am Bosporus bestattet sind.
Schlachtfeld Erinnerung lässt in Fotos, Dias, Texten, Filmausschnitten, Briefen und Flugblättern den Krieg leben – und wird nun, kurz vor der Uraufführung im Berliner HAU, heute um 17 Uhr im STUDIO des STAATSTHEATERS KARLSRUHE vorgestellt.
Um 19:30 Uhr können Sie dann zum Abschluss der EUROPÄISCHEN KULTURTAGE in der Evangelische Stadtkirche Karlsruhe das War Requiem von Benjamin Britten hören.

Geschichtsträchtige Noten

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Die Schönheit der Natur und des Lebens, aber auch die Vergänglichkeit, Impulsivität, Trauer und Expressivität der Zeit des Ersten Weltkriegs spiegeln sich in zwei der vier Werke des 4. Sonderkonzerts im Rahmen der EUROPÄISCHEN KULTURTAGE 2014.
Mit dem Wormser Rudi Stephan und dem Engländer George Butterworth starben zwei der hoffnungsvollsten Talente der europäischen Musikwelt im Schützengraben – das wenige, das sie uns hinterlassen konnten, ist von einem ganz eigenen Zauber und unbedingt hörenswert. Rudi Stephans von Armin Kolarczyk gesungener Liebeszauber und Butterworths A Shropshire Lad bergen die Stimmung des Umbruchs, sind voller Hoffnung und verbliebener Sehnsucht – noch wenig ahnend von dem kommenden jähen Untergang ihrer Welt. Das Konzert schließt eindrücklich mit der meditativen und tröstlichen Sinfonie der Klagelieder Henryk Góreckis, gemeinsam gestaltet durch Ks. Barbara Dobrzanska, Generalmusikdirektor Justin Brown und die BADISCHE STAATSKAPELLE.

Das 4. Sonderkonzert am 23.5. 19.00 mit Ks. Barbara Dobrzanska, Armin Kolarczyk und Axel Schlicksupp als Moderator wird dirigiert von Generalmusikdirektor Justin Brown.

 

Mit JAZZ & LITERATUR die Waffen nieder!

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Ganz im Zeichen der EUROPÄISCHEN KULTURTAGE 2014 – Krieg und Frieden – spielen diesen Sonntag die Musiker des Jazzclubs Karlsruhe zu Texten über Pazifismus von Bertha von Suttner bis Malala Yousufzai. Unsere Schauspieler Ursula Grossenbacher und Ronald Funke geben den freiheitsliebenden Autoren ihre Stimme, füllen die Worte mit Frieden, Streben und Überzeugung.

JAZZ & LITERATUR am 25.5. um 15 Uhr im MITTLEREN FOYER

Grosses Theater aus Paris in Karlsruhe

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Clôture de l’amour (Ende einer Liebe - die Geschichte einer Trennung) – ein packendes Szenario über Liebe, Schmerz, Wut, Auflehnung und Geschlechterkampf. Die Geschichte einer Trennung. Kraftvoll, schonungslos und tiefblickend.Packend gespielt vom Autor und Regiseeur selbst, Pascal Rambert, und seiner kongenialen Partnerin Audrey Bonnet.

Auf der ganzen Welt vielfach nachgespielt kommt nun die Uraufführungs-Inszenierung von Pascal Rambert nach Karlsruhe, die bereits 2011 beim Festival d‘Avignon frenetisch gefeiert wurde. Eine intime, mitreißende Offenlegung des Kräftemessens zwischen Mann und Frau, das uns allen leidlich vertraut und doch so undurchschaubar ist.

Gastspiel in französischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Nur am 21. und 22.5. im KLEINEN HAUS

 

 

AUFSTAND als Lesung und Autorendiskussion

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Mely Kiyak, die deutsch-türkische Autorin, wird am Donnerstag gemeinsam mit dem Schauspieler Mehmet Yilmaz aus ihrem Stück Aufstand über die Ereignisse um den Gezi Park im Sommer 2013 lesen. Anschließend diskutiert sie mit dem Publikum und dem ungarischen Regisseur Andras Dömötör über ihren Text und die aktuelle politische Situation in der Türkei.

Diese Veranstaltung wird die Voraufführung der Uraufführung ersetzen. Die zweite Voraufführung am 23.5. entfällt.
Die Premiere des Auftragswerks Aufstand, einer Koproduktion des STAATSTHEATERS mit dem Gorki Theater Berlin, findet wie geplant am 27.6. im STUDIO statt.

 

Lieder aus den Zeiten des Krieges

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Mit lang anhaltendem Applaus nahm das Publikum beim 3. Liederabend die Uraufführung Reise der Soldaten auf. Der Tenor Steven Ebel, Mitglied der Kompositionsklasse von Wolfgang Rihm, hatte Gedichte mit Kriegserfahrungen u. a. von Guillaume Apollinaire, Giuseppe Ungaretti und Siegfried Sassoon vertont. Der Liederabend fand im Rahmen der EUROPÄISCHEN KULTURTAGE unter dem Motto „Frieden und Krieg“ statt. So waren außerdem Lieder aus der Zeit des Ersten Weltkriegs von Ivor Gurney, Lili Boulanger, Richard Strauss und Charles Ives zu hören, die Ebel mit viel Gefühl darbot. Als Kulisse diente dabei das Bühnenbild des Stückes Gas I & II von Georg Kaiser. Mit dem beschwingten Lied Memories von Charles Ives sorgten Steven Ebel und sein Begleiter am Klavier, Casting-Direktor John Parr, für einen heiteren, mit Ovationen gefeierten Ausklang.

Der nächste Liederabend findet am 31.5. mit Ks. Ina Schlingensiepen statt.

Haber und Immerwahr

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Die Reihe DAS NEUE STÜCK präsentierte gestern im OUTER SPACE im Rahmen der 22. EUROPÄISCHE KULTURTAGE und als Abschluss des Symposiums Immer noch: KRIEG! Vom Giftgas zur Drohne des ZAK das Stück Farben des Schweizer Autors Mathieu Bertholet. Das vielschichtige, detailliert recherchierte und zugleich packende Stück, das in Schlaglichtern Momente aus Claras Leben hervorblitzen, aber auch das Grauen des Krieges und die zerstörerische Wirkung des Gases spürbar werden lässt, wurde vom Publikum begeistert aufgenommen.
Es erzählt das Leben von Clara Immerwahr, der ersten Frau, die im Fach Chemie promovierte, und ihrer Ehe mit Fritz Haber, dem Erfinder des Giftgases. Beide lebten bis 1912 in Karlsruhe, bevor Haber nach Berlin berufen wurde und dort bald seine Forschungen in den Dienst des Krieges stellte. Die HfG-Studentinnen Mona Altmann, Anna Knöller und Iris Weigel hatten den OUTER SPACE in ein Schlachtfeld, eine Naturlandschaft oder auch ein Grab für Clara verwandelt, die sich umbrachte, nachdem das von ihrem Mann entwickelte Giftgas im Ersten Weltkrieg zum ersten Mal eingesetzt worden war.
Mathias Hannus hatte für seine szenische Einrichtung eine Soundkulisse erstellt, die Fliegerstaffeln ebenso wie das Atmen unter einer Gasmaske oder Naturgeräusche beinhaltete.
Im Anschluss an die Lesung mit Sophia Löffler, Antonia Mohr, Daniel Friedl, Ronald Funke, Matthias Lamp und André Wagner diskutierte Dramaturgin Kerstin Grübmeyer mit dem Autor, der Leiterin des ZAK, Prof. Caroline Robertson-von Trotha und dem Chemiker und Haber-Forscher Prof. Dr. Wolfram Thiemann über das Stück und die Ethik in den Wissenschaften.
Das nächste NEUE STÜCK gibt es am 24.6. im STUDIO! Fremdkörper von Aiat Fayez

Ein aufwühlendes und versöhnliches 7. SINFONIEKONZERT

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Eindringliche Musik mit Kraft und Emotionen beeindruckte das Publikum im 7. Sinfoniekonzert im Rahmen der EUROPÄISCHEN KULTURTAGE 2014. Generalmusikdirektor Justin Brown erläuterte zu Beginn seine Programmwahl zum Thema Frieden und Krieg – in der ersten Konzerthälfte mit den zu Beginn des 1. Weltkrieges entstandenen aufwühlend-emotionalen Drei Orchesterstücken Alban Bergs und dem erschütternden Bericht eines Überlebenden aus Warschau von Arnold Schoenberg für Sprecher und Männerchor. Gemeinsam mit Opernensemblemitglied Renatus Meszar wussten die STAATSKAPELLE sowie die Herren des STAATSOPERN- und EXTRACHORES das Werk zu einer eindringlichen Anklage gegen die Gräuel des Krieges zu formen. Den versöhnlichen und tröstlichen Schluss eines nachdenklich machenden Konzerts bildete Henryk Goreckis 3. Sinfonie, beim Schlussapplaus vor allem gefeiert wegen der herausragenden Interpretation des Sopransolos durch Kammersängerin Barbara Dobrzanska.

Am Montag noch einmal zu hören:

19.05. 20.00 GROSSES HAUS

Und in neuer Programmzusammenstellung im 4. Sonderkonzert:
23.05. 19.00 GROSSES HAUS

VON TRÄUMEN UND LEIDENSCHAFTEN – Das neue Spielzeitheft ist online!

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Sie können online im neuen Spielzeitheft blättern und hier in unserem Download - Bereich finden Sie es.
Informieren Sie sich schon jetzt über die kommende Spielzeit, denn Sie werden in ihr ein Programm entdecken, das Ihnen außergewöhnlich viel Zeitgenössisches und eine weit überdurchschnittliche Zahl an Werken bietet, die neu für Sie sind. Umso größer ist hoffentlich Ihre Neugier!

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Entdecken!
In den Händen halten können Sie es ab Ende Mai.

Virtuose Eleganz wirbelt letztmalig durch die Luft

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Als eindrückliches Dokument einer glückhaften Verbindung von choreografischer Meisterschaft und zeitlos wirkungsmächtiger Musik hat die DEUTSCHE ERSTAUFFÜHRUNG von Heinz Spoerlis Bach-Ballettabend In den Winden im Nichts seit ihrer Premiere im Frühjahr 2013 beim Karlsruher Publikum starken Widerhall gefunden.
Am Sonntag besteht nun zum letzten Mal die Gelegenheit dazu, Spoerlis choreografische Auseinandersetzung mit Johann Sebastian Bachs Suiten BWV 1008, 1009 und 1012 zu erleben. Alle drei Suiten werden live von Alexandre Vay am Cello musiziert.
In dem von Sergio Cavero gestalteten Bühnenraum, der durch einen großen Ring aus Metall symbolisch aufgeladen wird, folgt auch die Choreografie einer – nicht zuletzt durch Bachs Musik vorgegebenen –kreisförmigen Struktur. Unter Bezugnahme auf die traditionelle Vorstellung von den Vier Elementen stellt Spoerli in diesem Stück besonders die Luft in den Vordergrund. Soli, Pas de deux und Ensemblesequenzen sind von virtuoser Eleganz und berührender Musikalität geprägt und lassen den Abend zu einem intensiven Erlebnis werden.

Ein Tag des Respekts

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HEUTE wird seit 2005 der Internationale Tag gegen Homophobie begangen. Ziel des Tages war es von Beginn an, internationale Aktivitäten zu koordinieren und Respekt für Lesben und Schwule einzufordern. Mit dem Stück Maienschlager von Katharina Gericke zeigt das STAATSTHEATER eine so berührende wie gefährdete Liebesgeschichte zwischen zwei Jungen, mitten im Nazi-Regime: Der Hitlerjunge Mark verliebt sich in den jüdischen Jungen Jakob. Wie die beiden trotz aller Grenzen und Widerstände dennoch versuchen, ihre Liebe zu leben, entwirft die Autorin als utopisches wie politisches Märchen, das für Akzeptanz wirbt und gegen die Unterdrückung menschlicher Gefühle kämpft.
„Am Staatstheater Karlsruhe hat Stefan Otteni den schönen, poetischen Stoff stimmig und atmosphärisch dicht inszeniert und dafür eine zeitlos starke Formensprache gefunden, die das Stück trotz aller geschichtlichen Detailtreue ganz nah an moderne Erfahrungswelten heranrückt.“ nachtkritik.de
Die nächsten Vorstellungen 6. und 10.6. - alle weiteren Vorstellungen finden Sie hier.

GLOIRE & GLANZ: Parole Frieden!

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Seit knapp einer Woche setzen sich Schülerinnen und Schüler aus Karlsruhe und Frankreich sowie Karlsruherinnen und Karlsruher in künstlerischen Workshops mit dem Thema der diesjährigen EUROPÄISCHEN KULTURTAGE, 2014 – 1914. Frieden und Krieg, auseinander. Von der Geschichte scheinbar unbelastete Bürgerinnen und Bürger erlauben Einblicke in Europabilder ihrer Generation, ihre Visionen von Gesellschaft und Leben und nehmen dabei besonders die deutsch-französische Freundschaft in den Blick. Gemeinsam erarbeiten sie die Gloire & Glanz Performance, welche am Samstag um 18 Uhr in den FOYERS des STAATSTHEATERS einmalig zur Aufführung kommt.
Wer wissen will, was die letzten Tage bei den Gloire & Glanz Workshops alles passiert ist und wie die Szenen, Choreografien und Installationen der Performance entstanden sind – einfach auf unserem Gloire & Glanz Blog Parole Frieden auf Facebook oder Wordpress vorbeischauen.

 

 

FARBEN kennenlernen im OUTER SPACE

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Fritz Haber, Professor in Karlsruhe bis 1912, erfand das Giftgas. Seine Frau Clara trieb er damit in den Selbstmord. Zum Abschluss des ZAK-Symposiums „Vom Giftgas zur Drohne“ präsentieren wir das Drama über das jüdische Paar in unserer Reihe DAS NEUE STÜCK.
Am Sonntag um 15 Uhr können Sie Farben von Mathieu Bertholet in einer Szenischen Lesung mit Sophia Löffler, Antonia Mohr, Daniel Friedl, Ronald Funke, Matthias Lamp und André Wagner kennenlernen und im Anschluss an einem Publikumsgespräch über das Stück und dessen Thematik teilnehmen.
Wir zeigen das NEUE STÜCK in diesem Monat im Rahmen der EUROPÄISCHE KULTURTAGE 2014.
EINRICHTUNG Mathias Hannus BÜHNE & KOSTÜME Mona Altmann, Anna Knöller, Iris Weigel Studierende der Staatlichen Hochschule für Gestaltung Karlsruhe

18.5. 15.00 OUTER SPACE

4 junge internationale Autoren im OUTER SPACE – HEUTE noch einmal

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Vier Autoren haben gestern im OUTER SPACE des STAATSTHEATERS wortgewaltig der Gier, der Profitsucht, der Kriegstreiberei und der Verflechtung von orthodoxer Kirche und Staat den Kampf angesagt. Als Repräsentanten der Partnerstädte Karlsruhes trugen Sergey Bychkov aus Krasnodar, Nataša Antoluv aus Rijeka, Deborah Stevenson aus Nottingham und Peca Stefan für Temeswar persönlich ihre Texte auf Russisch, Deutsch, Kroatisch und Englisch vor, gedolmetscht von Studenten des Fachbereichs Translations-, Sprach- und Kulturwissenschaft der Universität Mainz in Germersheim. Im Anschluss nutzte das Publikum die Gelegenheit, die angesprochenen Themen im persönlichen Gespräch mit den Autoren zu vertiefen. Heute noch einmal um 20.30 Uhr Kriegserklärungen im OUTER SPACE im Rahmen der EUROPÄISCHEN KULTURTAGE. 

 

Ein LIEDERABEND mit Uraufführung

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Wie verarbeiten Komponisten und Schriftsteller unterschiedlicher Nationen ihre Erfahrungen mit dem Ersten Weltkrieg?
Der 3. Liederabend hinterfragt das Thema auf verschiedenen Ebenen. Die Werkauswahl gewährt einen Blick in die künstlerischen Strömungen Frankreichs, Italiens, Englands und Deutschlands. Ensemblemitglied Steven Ebel komponierte zu diesem Anlass den Zyklus Soldiers’ Journey oder Reise der Soldaten, den der Tenor an diesem Abend selbst uraufführen wird.
Es handelt sich um ein Werk nach Texten aus der Zeit des Ersten Weltkriegs, u. a. von Guillaume Apollinaire, Giuseppe Ungaretti, Ivor Gurney und Thomas Mann.
Mit seiner Komposition Tagebuch eines jungen Dichters gewann Steven Ebel den Kompositionspreis beim Boston Contempo Festival und war der erste Sänger-Komponist, der seine Komposition im Royal Opera House, London aufführen durfte. Seit einigen Monaten ist er Mitglieder der Kompositionsklasse von Wolfgang Rihm.
Am Samstag um 19:30 Uhr im KLEINEN HAUS

 

 

Vorstellungsausfall in der INSEL

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Leider muss die Vorstellung unseres Tanztheaters für die Allerkleinsten ab 3 Jahren am Freitag entfallen.
Fieren, schlottern und schwitzen kann man wieder am 25.6. im JUNGEN STAATSTHEATER!
„In einer intelligenten Mischung aus Quatsch und Tanz vermittelt das Stück den jungen Zuhörern auf ganz subtile Weise, wie man sich in Bewegung ausdrücken kann.“ BNN

STAATSMITTE – Ein Samstag mit Kultur und Party!

RIO REISER - KÖNIG VON DEUTSCHLAND - Foto:

Für nur 7,00 Euro können Schüler, Auszubildende & Studierende am 17.5. ins STAATSTHEATER KARLSRUHE
und anschließend mit dem Theaterticket zum Feiern in Die Stadtmitte in der Baumeisterstr. 3. www.stadtmitte.de

Im STAATSTHEATER gibt es an diesem Abend: Die musikalische Biografie Rio Reiser – König von Deutschland im GROSSEN HAUS „mit einem beängstigend guten Hauptdarsteller: Jan Andreesen hat selbst das Zeug zum Rockstar.“ musicals, den 3. Liederabend mit unserem Ensemblemitglied Steven Ebel und für Alle, die sich vorm Feiern noch ein bisschen ausruhen wollen, Müdigkeitsgesellschaft/Versuch über die Müdigkeit im STUDIO!

 

 

Was ist der Krieg heute? - Ein Projekt junger europäischer Autoren

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Überwachungsstaat, Hunger, Neokapitalismus, Klimakatastrophe: Welchem Weltproblem müssen wir heute den Krieg erklären?
Drei Autoren aus den Partnerstädten Karlsruhes Krasnodar in Rußland, Temeswar in Rumänien und Rijeka in Kroatien, sowie die Spoken Word Künstlerin Deborah Stevenson aus Nottingham in England haben sich genau diese Frage gestellt.

Da geht es um Gesellschaft, Politik, Heimat, um eigene Erfahrungen, Reflektion und Ängste sowie Hoffnungen. Und darum, gehört zu werden.
Was bedeutet Krieg in Zeiten des Internets, wo beginnt er und was macht er mit der globalen Gesellschaft?

Kriegserklärungen ist ein Projekt der EUROPÄISCHEN KULTURTAGE 2014, realisiert mit jungen Autoren aus Karlsruhes Partnerstädten - am 15. und 16.6. um 20.00 Uhr im OUTER SPACE
MIT Peca Stefan (am 15.5. vertreten durch unser Ensemblemitglied Simon Bauer) ,Nataša Antulov, Deborah Stevenson, Sergey Bychkov

 

 

HERZLICHEN DANK! Der erste Stifter ist gefunden

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Schon am ersten Tag unserer STAATSTHEATERSTIFTUNG wurde sie großzügig unterstützt!
Und zwar vom Karlsruher Mäzen Gerhard Merkle, der sich beispielhaft für seine Oper und sein STAATSTHEATER engagiert und als Erster auf der Stiftertafel im FOYER verewigt sein wird.
Wir freuen uns sehr darüber!
Generalintendant Peter Spuhler, Michael Huber, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Karlsruhe Ettlingen, und Lutz Boden, Vorstandsmitglied der Sparkasse Karlsruhe Ettlingen, hatten den Fonds erst gestern in einem Pressegespräch vorgestellt. Um einen Beitrag zur Zukunft des STAATSTHEATERS und der kulturellen Bildung künftiger Generationen zu leisten, sind Zustiftungen jederzeit und in jeder Höhe möglich. Ab einer Spende von 20.000 Euro wird der Stifter auf einer Tafel im FOYER genannt.
Alle weiteren Informationen finden Sie hier oder erhalten Sie gerne per E-Mail an stiftungsfonds@staatstheater.karlsruhe.de und selbstverständlich persönlich bei Generalintendant Peter Spuhler 0721 2557 213 oder von Seiten der Sparkasse beim geschäftsführenden Vorstandsmitglied Lutz Boden gutestun@stiftung-gutes-tun.deoder telefonisch 0721 146 1597.

 

Farbiges Kammerspiel mit Live-Musik - nur noch heute

 - Foto: Jochen Klenk

Starker Applaus für das Gastspiel im KLEINEN HAUS: Das Kammer-Ensemble des Podium Festivals Esslingen und die Schauspieler Isa Weiß und Uwe Topmann präsentierten Die Geschichte vom Soldaten mit ausdrucksstarkem Spiel, Tanz und Witz.
Daniel Pfluger hatte die Kammeroper von 1917 auf faszinierende Video-Animationen des Kollektivs motionfruit raffiniert und spannend inszeniert.
Am heutigen Donnerstag ist das Meisterwerk von Strawinsky und Ramuz noch einmal um 20.00 Uhr zu erleben.

„Politische Oper“ entdecken mit dem KOMBITICKET!

Zum letzten mal am 16.5. 
DIE PASSAGIERIN - Foto: Falk von Traubenberg

Am 15.5. zeigt das STAATSTHEATER die Faust-Oper des Atomzeitalters Doctor Atomic (dann nur noch 2x am 21. und 25.5.) und am folgenden Tag die Auschwitz-Oper Die Passagierin – diese zum letzten Mal!
Beim Kauf eines Kombitickets für beide Vorstellungen erhalten Sie 20 % Ermäßigung.
"Dem Regisseur Yuval Sharon ist ein Meisterwerk gelungen" schreibt das Badische Tagblatt über die fesselnde Inszenierung von Doctor Atomic. Der Mannheimer Morgen beschreibt Die Passagierin unter der Regie von Holger Müller-Brandes als „Wahrscheinlich… wichtigste Opern-Entdeckung der letzten Jahre.“
Also nicht verpassen!

 

STAATSTHEATER gründet Stiftungsfonds

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Das STAATSTHEATER KARLSRUHE arbeitet intensiv und erfolgreich daran, allen Gesellschaftsschichten der Stadt und der Region die kulturelle Teilhabe zu ermöglichen. Der neu gegründete Stiftungsfonds unter der Dachstiftung „Gutes Tun“ der Sparkasse Karlsruhe-Ettlingen sichert diese wichtige Arbeit an und in der Gesellschaft auf Dauer.

Generalintendant Peter Spuhler, Michael Huber, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Karlsruhe Ettlingen, und Lutz Boden, Vorstandsmitglied der Sparkasse Karlsruhe Ettlingen, stellten in einem Pressegespräch den neuen Stiftungsfonds vor.
„Zugegebenermaßen wird es noch einige Jahre dauern, bis das Stiftungsvermögen einen Umfang erreicht hat, damit aus den Erträgen tatsächlich ganze Projekte finanziert werden können. Aber jetzt ist ein guter Zeitpunkt, mit der Stiftungsarbeit zu beginnen“, meint Peter Spuhler und zeigt sich zuversichtlich, dass sich genügend Stifter finden werden, denen das Theater wichtig genug ist, um dieser Institution auch über die eigene Lebensspanne hinaus beizustehen, indem Teile des Privatvermögens zugestiftet werden.
„Die Sparkassenstiftung GUTES TUN als Dachstiftung hat mit dem separaten Stiftungsfonds Strukturen geschaffen, um die wertvolle kulturelle Arbeit des Badischen Staatstheaters zu unterstützen“, so Vorstandsvorsitzender Michael Huber.
Über den Stiftungsfonds BADISCHES STAATSTHEATER KARLSRUHE kann ein beständiges Zeichen auch über das aktive Leben hinaus weitergegeben werden.
Um einen Beitrag zur Zukunft des STAATSTHEATERS und der kulturellen Bildung künftiger Generationen zu leisten, sind Zustiftungen jederzeit und in jeder Höhe möglich. Die Sparkasse ist mit gutem Beispiel voran gegangen und hat den Stiftungsfonds mit 20.000 Euro ausgestattet. Für die Verwaltung der Stiftung muss kein Geld aufgewendet werden. Zustiftungen in gleicher Höhe – in einem Betrag oder über mehrere Jahre akkumuliert – verdienen sich das Prädikat, namentlich als Stifter genannt zu werden.

Weitere Informationen gerne per E-Mail an stiftungsfonds@staatstheater.karlsruhe.de.

Oder persönlich bei Generalintendant Peter Spuhler 0721 3557 213 oder von Seiten der Sparkasse beim geschäftsführenden Vorstandsmitglied Lutz Boden gutestun@stiftung-gutes-tun.de oder telefonisch 0721 146 1597.

 

 

Musical mit Ilja Richter

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Heute Abend ist der Schauspieler, Sänger und Synchronsprecher Ilja Richter noch einmal das kanadische Flieger-As Billy Bishop. Zusammen mit Ursula Grossenbacher und Henning Nöhren singt und spricht er im SWR-Live-Hörspiel die Geschichte des Weltkriegspiloten. In Leonhard Koppelmanns Version des Heldenlieds aus dem Ersten Weltkrieg begleitet eine dreiköpfige Combo die Schauspieler. Die besondere Vorstellung im Rahmen der EKT 2014 wird von SWR 2 aufgezeichnet. Billy Bishop steigt auf – heute um 20.00 Uhr zum letzten Mal im KLEINEN HAUS!

Ein ganz besonderes Bühnenspektakel

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„Zusammen mit dem Regisseur Daniel Pfluger und dem Animationskollektiv “motionfruit” entstand eine wunderbare Symbiose aus Musik, Theater und Filmanimation […] Die perfekte Verschmelzung von Schauspiel und Animation war gleich von Anfang an eindrucksvoll geglückt.“ musik heute, 6.5.13
Eine verhängnisvolle Begegnung mit dem Teufel bringt einen unglückseligen jungen Soldaten in ein verwirrendes Spiel mit der Zeit. Strawinsky animated: Die Geschichte von Soldaten schafft eine zeitgenössische Mischung aus Musik, Theater und Animation. Multimedia-Theater, das im Rahmen des PODIUM Festivals Esslingen 2013 entstand – bei den EUROPÄISCHEN KULTURTAGEN 2014 ist es nun zwei Male in Karlsruhe zu sehen und bringt damit eine weitere Arbeit von Daniel Pfluger, dessen Inszenierungen Alice und Ein Sommernachtstraum aktuell im KLEINEN HAUS zu sehen sind, ins STAATSTHEATER.

Am 14. und 15.5. um 20.00 Uhr im KLEINEN HAUS

 

 

 

Das STAATSTHEATER beim 19. DEUTSCHEN PRÄVENTIONSTAG

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Rund um den Kongresszentrumsplatz finden heute und morgen Vorträge, Workshops und Sonderausstellungen zum Thema Prävention statt.
Der bundesweite deutsche Präventionstag findet erstmals in Karlsruhe statt.
Das STAATSTHEATER ist zusammen mit dem Kulturbüro der Stadt Karlsruhe am Gemeinschaftstand der Stadt Karlsruhe in der Schwarzwaldhalle vertreten und informiert vor Ort über Produktionen, produktionsbegleitende Workshops für Kinder, Jugendliche und Erwachsene und präventive Programme des Theaters, wie die Patenschaftsprojekte Kulturlotsen und Kulturausflug.
Der 19. Deutsche Präventionstag wurde heute eröffnet von Erich Marks, Geschäftsführer des dt. Präventionstages, Manuela Schwesig, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Dr. Frank Mentrup, Oberbürgermeister der Stadt Kalrsruhe, Rainhold Gall, Innenminister des Landes Baden-Württemberg, Prof. Dr. Hans-Jürgen Kerner, Kongresspräsident und Vorsitzender der Deutschen Stiftung für Verbrechensverhütung und Straffälligenhilfe, Dr. Wiebke Steffen, Gutachterin des Deutschen Präventionstages und Prof. Dr. Manuel Eisner, University of Cambridge.
Weitere Infos unter http://www.praeventionstag.de/

Krieg der Monologe

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Günther Barton, Schauspieler aus Berlin, präsentierte im STUDIO am Sonntagabend fünf Soldatinnen und Soldaten vom italienischen Futuristen und späteren Faschisten F.T. Marinetti bis zum braven Soldaten Schweijk, Ernst Jüngers Tagebucheinträge aus dem zweiten Weltkrieg und Texten aus dem Irakkrieg. Zusammengestellt und inszeniert hatte den virtuosen Sprech- und Spielmarathon der Dramaturg und Regisseur Georg Achim Mies, der damit 35 Jahre nach seinem Engagement am STAATSTHEATER wieder nach Karlsruhe kam.

Am Montag gehen die EUROPÄISCHEN KULTURTAGE am STAATSTHEATER weiter mit der STUDIO-Lesung Menschen im Krieg mit unseren Schauspielern Katharina Breier, Ronald Funke und Matthias Lamp zur Ausstellung im Generallandesarchiv.

 

 

Herzlichen Dank für 100 DOKUMENTE

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an Nico Arfmann, Mert Bağcı, Belarmino Barros, Felipa-Maria Bautista, Najoua Benzarti, Manfred Bögle, Felix Bouché, Semi Çakar, Mariana Victoria Del Valle Contrera, Hannah Cooke, Jelena Delić, Harald Denecken, Jera Diarc, Heike Drechsler, Jürgen Dürmeier, Monica Eisenbraun, Thomas Fischer, Erika Fix, Frank Frede, Andreas Galander, Thomas Geiss, Jutta Gemeinhardt, Otto-Heinrich Gruschwitz, Thomas Heintzmann, Maren Hochgesand, Johannes Huß, Gülay İşcan-Piliç Julia Jäger, Ibadete Kadrijaj, Susan Kambeck, Ali Karasu, Solmaz Keshavarzi, Alexander Kist, Friedrich Klappenbach, Arno Kohlem, Karin Krauss, Gabriela Lang, Yelitza Laya, Ursula Leuchte-Wetterling, Caroline Löffler, Katharina Löffler, Philipp Lorch, Sander Lybeer,Gerhard Maier, Elena Mamchur, Hanja Martés, Nadine Mondry, Axel Müller, Sebastian Nitka, Thomas Georg Pfanner, Caroline-Sophie Pilling, Martin Pöll, Philipp Rautzenberg, Ulrich Rothweiler, qwqwi (Frank Bierlein, Lukas Fütterer, David Loscher, Pia Matthes, Markus Zielke), Hiltrud Saumer, Johanna Saumer, Marie Saumer, Mayra Scheffel, Martin Scheffer, Jennifer C. Scheydt, Eveline Schlachter, Caroline Schnapp, Martina Schöppenthau, Marcel Seekircher, Svetlana Shibaeva, Julia Sinner, Firas Skandrani, Margot Steinmetz, Tatjana Stürmer, Silvia Szillat, Luise Voß, Semra Wangler, Katharina Wolle, Tim Wörle, Kemal Yıldırım, Arndt Zimmermann und natürlich an das ganze Team hinter der Bühne!
Wir zeigen unser VOLKSTHEATER-Projekt noch zweimal am 16. und 24.5. im KLEINEN HAUS.
Alle Infos finden Sie hier.

Wirken Sie mit!

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Während die Premiere des VOLKSTHEATER-Projekts 100 Dokumente im KLEINEN HAUS läuft, haben auch Sie noch die Chance aktiv an den EUROPÄISCHEN KULTURTAGEN mitzuwirken - melden Sie sich einfach für einen der GLOIRE & GLANZ WORKSHOPS (Tanz, Musik oder Kunst) an und werden Sie Teil der großen GLOIRE & GLANZ PERFORMANCE am Samstag, 17.5. um 18 Uhr

WORKSHOPS I Di, 13. & Mi 14.5. von 14 – 18 Uhr & Sa 10 – 20 Uhr
WORKSHOPS II Do 15. & Fr 16.5. von 14 – 18 Uhr & Sa 10 – 20 Uhr
ANMELDUNG & INFORMATIONEN volkstheater@staatstheater.karlsruhe.de oder 0721 725 809 23

 

TANZWORKSHOP I & II mit Alex B (15 - 30 Jahre)

https://www.facebook.com/events/577086819072767/

KUNSTWORKSHOP I & II mit Jana Blöchle (Mindestalter: 12 Jahre)

https://www.facebook.com/events/656553111084823/

MUSIKWORKSHOP I & II mit Udo Koloska (I 7 - 15 Jahre, II Mindestalter 10 Jahre)

https://www.facebook.com/events/1446248778951853/

Ilja Richter hebt ab

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Licht aus, Spot an: Der bekannte Fernsehmoderator und Schauspieler singt und liest am 12. und 13. Mai William Avery Bishop, den „erfolgreichsten“ Jagdpiloten des Ersten Weltkriegs.

Der Protagonist des Episoden-Musicals wird Sinnbild für den fragwürdigen Ruhm von Kriegshelden. Mit hintergründigem Witz entlarvt das Broadway-Musical den Mythos vom „anständigen“ Krieg.
Leonhard Koppelmann inszeniert die Radiofassung des Heldenlieds aus dem Ersten Weltkrieg als Live-Hörspiel für eine Band und drei Schauspieler.
Seien sie live dabei, wenn Ilja Richter, Ursula Grossenbacher und Henning Nöhren im Rahmen der EUROPÄISCHEN KULTURTAGE im KLEINEN HAUS die Doppeldecker aufsteigen lassen!
Eine Kooperation mit SWR2!

 

KARLSRUHE feiert die European Opera Days!

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Journey to the opera! hallt es durch das FOYER des STAATSTHEATERS.
Unter diesem Motto stehen die diesjährigen European Opera Days und für diesen Tag hat der Komponist Anno Schreier einen ganz besonderen Kanon geschrieben, der so heißt wie das Motto des Tages.
Alle Karlsruherinnen und Karlsruher waren eingeladen zu einer Öffentlichen Chorprobe unter der Leitung unseres stellvertretenden Chordirektor des STAATSOPERNCHORES Stefan Neubert und haben im UNTEREN FOYER den Kanon einstudiert.
Mit dabei waren Ensemblemitglieder des STAATSTHEATERS, Mitglieder des Extrachores, Vertreter von Chören in der Stadt - und vor allem Sie, unsere singbegeisterten Zuschauer! Herzlichen Dank!
Es geht an diesem Tag für die Oper um eine Reise, die durch die Musik nationale und sprachliche Grenzen überwinden kann und deren Ausgangs- und Endpunkt die Öffnung der Oper in alle Gesellschaftsschichten und das kulturelle Leben der Stadt sein soll. Karlsruhe hat sich mit seinen Stimmen auf die Reise begeben.
Jeder, der mitsingen wollte, hatte im Anschluss die Möglichkeit, die Vorstellung der politischen Oper Doctor Atomic kostenfrei zu besuchen.

 

Erlebte Geschichte im KLASSENZIMMER

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Grammophonmusik, Schweigen, dann starker Applaus im Klassenzimmer 209 des LESSING GYMNASIUMS in Karlsruhe, wo Schüler*innen der achten, neunten und zehnten Klassen, gemeinsam mit Vertretern der Stadt und der Presse heute im Rahmen der EUROPÄISCHEN KULTURTAGE 2014 die Premiere von Im Westen nichts Neues erleben konnten.
Mit viel Sensibilität aber auch der nötigen Härte machte Schauspielerin Katharina Breier die Geschichte des jungen Soldaten Paul Bäumer, der den feurigen Reden seines Lehrers folgend, in einen Krieg zieht, auch 100 Jahre nach Kriegsausbruch noch erschreckend greifbar. Dabei beschränkte sie sich nicht auf das Erzählen allein, sondern bezog das Publikum aktiv mit ein. Unter den Schulbänken ging man in Deckung und schütze sich vor den schrecklichen Angriffen der Geschichte.
Im anschließenden Nachgespräch mit Theaterpädagogin Judith Franke und dem Regieteam hatte das Publikum die Gelegenheit Fragen zu stellen und wurde selbst gefragt:
Was hat Paul Bäumers Geschichte, was hat der 1. Weltkrieg mit mir zu tun? Wie kurz ist der Weg von der Schulbank an die Front tatsächlich?
Nach Fragen fragen ist Im Westen nichts Neues die zweite Produktion des JUNGEN STAATSTHEATERS, die speziell für das Klassenzimmer entwickelt wurde.

Buchbar bei Claudia Gruber unter 0721 20 10 10 20

Team STAATSTHEATER geht an den Start!

 - Foto: Jochen Klenk

Die 25. Badische Meile steht vor der Tür- am 11.5. nimmt erstmals auch ein Team des STAATSTHEATERS am großen Karlsruher Sportevent teil!
Den Spaßlauf, der mit 8,88889 Kilometern genau die 1819 von Markgraf Carl Friedrich festgelegte „Badische Meile“ misst, treten für uns Tanja Linsel (BADISCHE STAATSKAPELLE) , Christine Hübner (Regieassistenz OPER), Moritz Saläcker (Beleuchter), Marcel Niederhöfer (EDV), Michelangelo Sabatino (Technik), Christoph Pöschko (Beleuchtung), Dietmar Maurus (Personalabteilung), Andreas Flick (Beleuchtung), Wolfram Lauel (BADISCHE STAATSKAPELLE) und Marie-Luise Lietzmann (Malsaal) und als Ersatzmann Jan Pallmer (Ton) an.

Wir wünschen unserem Team viel Erfolg, Spaß und Durchhaltevermögen!

Ein ROCKSTAR zum MUTTERTAG

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Sie wollen Ihrer Mutter eine Freude machen? Sie mag Musik und Sie möchten gerne etwas mit ihr zusammen erleben?
Das richtige Geschenk bekommen Sie am 10.5. im STAATSTHEATER.
Kaufen Sie für Ihre Mutter an diesem Tag eine Karte für unsere musikalische Biografie Rio Reiser - König von Deutschland  am 17.5. im GROSSEN HAUS, und Ihre Begleitkarte ist für Sie kostenfrei.
„Der Polit-Rock lebt … mit einem beängstigend guten Hauptdarsteller: Jan Andreesen hat selbst das Zeug zum Rockstar.“ Musicals
Das STAATSTHEATER wünscht einen schönen MUTTERTAG, und mit Musik wird er sicher noch ein bisschen schöner!

 

Vorstellungsausfall in der INSEL

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Unser Tanztheater für die Allerkleinsten muss leider am Sonntag entfallen.
„In einer intelligenten Mischung aus Quatsch und Tanz vermittelt das Stück den jungen Zuhörern auf ganz subtile Weise, wie man sich in Bewegung ausdrücken kann.“ BNN
Frierschlotterschwitz gibt es dann zum nächsten Mal am 16.5. in der INSEL zu sehen.

 

 

 

Eine Welt ohne Kriege

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Das ist größte Traum der Menschheit.
Doch hinter den Gräueltaten dieser dunklen Kapitel verbirgt sich oft auch eine beschämende Lust, ein sadistischer Drang nach Machtgefühl und scheinbarer Größe des Einzelnen.
Aus Texten von Friedrich Schiller, Ernst Jünger, F.T. Marinetti und Jaroslav Hašek schafft Georg-Achim Mies eine realitätsnahe Collage aus Moral, Friedensliebe und dem Brutalen in uns. Es spielt der Berliner Film- und Theaterschauspieler Günter Barton, der in den 1990er Jahren u. a. mit George Tabori arbeitete.

In Zeiten des Krieges? und danach!  Gastspiel im Rahmen der EUROPÄISCHEN KULTURTAGE am 11.5. um 19 Uhr im STUDIO

 

 

Das NEUE MAGAZIN ist da!

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Ab sofort finden Sie das Magazin Nr.11 - diesmal mit dem Schwerpunkt „politisches Theater"- überall im Theater und bald an den gewohnten Auslagestellen in der Stadt!
Informieren Sie sich schon jetzt über die kommenden Produktionen und erfahren Sie alle Neuigkeiten rund um das STAATSTHEATER.
Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen!

Auch online haben wir es für Sie bereitgestellt.

 

 

Die Phantasie des Mannes

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„Regisseur Wengenroth treibt für sein Bühnen-Extrakt Theweleits Collageprinzip auf die Spitze. … Das ist gut gemacht, mit raffiniert gestalteten Übergängen und sehr unterhaltsam.“ (Nachtkritik.de)
Zum letzten Mal steht Klaus Cofalka-Adami als Klaus seinen Mann zwischen, unter und neben vier Frauen, die ihre Frau stehen – und sein Mannsein bedrohen?
Denn „bei der Prägung des "soldatischen Mannes" ist die Frau im Wege. Das ist eine der Wahrheiten des Klassikers Männerphantasien, mit dem der Kulturtheoretiker Klaus Theweleit 1977 Furore machte.“ (dpa)

Nur noch HEUTE um 20 Uhr im STUDIO

HEUTE! European Opera Days: Journey to the opera!

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Unter diesem Motto stehen die diesjährigen European Opera Days am 10.5. Es geht um eine Reise, die durch die Musik nationale und sprachliche Grenzen überwinden kann und deren Ausgangs- und Endpunkt die Öffnung der Oper in alle Gesellschaftsschichten und das kulturelle Leben der Stadt sein soll.
Das STAATSTHEATER feiert natürlich mit! Am Samstag laden wir alle Karlsruherinnen und Karlsruher um 14 Uhr zu einer öffentlichen Chorprobe ins FOYER des Theaters ein.
Komponist Anno Schreier hat einen ganz besonderen Kanon für diesen Tag geschrieben, und er heißt wie das Motto des Tages: "Journey to the opera!".
Mit dabei sind Ensemblemitglieder des STAATSTHEATERS, Mitglieder des Extrachores, Vertreter von Chören in der Stadt - und vor allem Sie, unsere singbegeisterten Zuschauer!

Leiten wird die Probe und natürlich auch die anschließende Aufführung um 14:30 Uhr –eine halbe Stunde vor Beginn der politischen Oper Doctor Atomic- der stellvertretende Chordirektor des STAATSOPERNCHORES Stefan Neubert.

Jeder, der mitsingen möchte, ist herzlich willkommen und erhält zur Feier dieses Tages für die Vorstellung der Oper Doctor Atomic eine Freikarte! Reisen Sie mit!

 

 

„Von Explosion zu Explosion"

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Die Gas-Dramen aus der Sozialen Trilogie von Georg Kaiser sind eine Wiederentdeckung mit verblüffender Aktualität: Sie stellen in hochexpressionistischer Sprache den Konflikt von Wirtschaft und Umwelt, die Risiken der Hochtechnologie und das ethische Dilemma der kriegerischen Nutzung von ziviler Technik dar.
Die Hauptdarsteller Andrej Kaminsky und Jan Andreesen spielten Miliardärsohn und Ingenieur in Gas I und Großingenieur und Miliardärarbeiter in Gas II. Gespannt verfolgten die Zuschauer, wie sie und das Ensemble den beeindruckenden Raum bespielten. Sebastian Hannak hat eine geborstene Fabrik auf zwei Ebenen in das KLEINE HAUS des STAATSTHEATERS gesetzt, deren Ausläufer in den Zuschauerraum hineinragen und so das Publikum miteinbeziehen.
Mit dieser Inszenierung kehrt der große Mann des Regietheaters Hansgünter Heyme, nach 50 Jahren ans STAATSTHEATER zurück und zeigt mit ihr die große Schauspiel-Premiere zu den EUROPÄISCHEN KULTURTAGEN.
"Heyme ist eine Sternstunde packenden politischen Theaters geglückt." Recklinghäuser Zeitung, 11.5.13 über die Premiere bei den RUHRFESTSPIELEN RECKLINGHAUSEN 2013

Gas I &II ist noch am 11., 18., 23. und 25.5., 7.6. und zum letzten Mal am 12.6. im KLEINEN HAUS zu sehen.

Texte und Fotos zu Ehren eines großen Theatermachers

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Am 24.5. würde er seinen 100. Geburtstag feiern: George Tabori

Geboren am Vorabend des Ersten Weltkriegs in Budapest, ging er nach dem Abitur als Hotelfachschüler nach Berlin, musste 1933 als Jude vor den Nazis fliehen und zog 1935 nach London. Zwischen 1941 und 1943 arbeitete er als Auslandskorrespondent und britischer Spion in Sofia und Istanbul, Palästina und Ägypten. Sein Vater wurde 1944 in Auschwitz ermordet, seine Mutter entkam der Deporation. Davon erzählt sein Stück Mutters Courage. 1947 ging Tabori als Drehbuchautor nach Hollywood, lernte Brecht, Feuchtwanger und Thomas Mann kennen und wurde der Geliebte von Greta Garbo. 1955 kam er als Theaterautor nach New York und inszenierte 1969 erstmals in Deutschland. Mit seinen tragikomischen Stücken wie Mein Kampf über den jungen Hitler vor dem Ersten Weltkrieg und Die Goldberg-Variationen über die Erschaffung der Welt wurde er erst in hohem Alter berühmt. Bis 1990 leitete er in Wien das Theater Der Kreis, in dem ihm Generalintendant Peter Spuhler und Schauspieldirektor Jan Linders assistierten.
Am 9.5. zeigen wir ab 22 Uhr im STUDIO eine Lesung Tabori 100 mit Sts. Stefan Viering und eröffnen im Foyer die Ausstellung Tabori Backstage mit Fotos von Thomas Räse.

Alles im Rahmen der EUROPÄISCHEN KULTURTAGE 2014, alle Informationen finden Sie hier.

 

 

 

Die EUROPÄISCHEN KULTURTAGE sind ein guter Moment sich zu erinnern

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Ernst Toller, der begeistert in den Ersten Weltkrieg zog, kehrte traumatisiert zurück. In seiner Lyrik und dem autobiografischen Roman „Eine Jugend in Deutschland“ verarbeitete er seine Erlebnisse und so war die erste Aktion, die auf das Thema der 22. EUROPÄISCHEN KULTURTAGE einstimmte die Hörinstallation Vormorgen, die im OUTER SPACE auf der Terrasse des STAATSTHEATERS zu erleben ist.

Die feierliche Eröffnung erfolgte mit einem Festakt im KLEINEN HAUS. Im Beisein von Kulturamtsleiterin Dr. Susanne Asche und vielen Vertretern der beteiligten Kulturinstitutionen, des Stadtrates und Abgesandter aus Daegu, Nancy und Straßburg eröffnete Generalintendant Peter Spuhler die 22. EUROPÄISCHEN KULTURTAGE. Nach den Grußworten von Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup und Staatssekretär Jürgen Walter folgte der Höhepunkt der Eröffnungsfeier, die Festrede von Prof. Dr. Andreas Voßkuhle, dem Präsidenten des Bundesverfassungsgerichtes. Anschaulich und fesselnd unternahm er eine „tour de raison“ durch die verschiedenen Friedensdimensionen des Grundgesetztes. Auch die Kunst kam zu Wort mit vier Auszügen aus der VOLKSTHEATER Produktion 100 Dokumente dem 24-Stunden Projekt, das am 10.5. im KLEINEN HAUS Premiere hat.
Prof. Harald Siebenmorgen, Leiter des Badischen Landesmuseums, und Elisabeth Haug, Kuratorin, stimmten auf die Ausstellung über Propaganda-Keramik Mit Herz und Hand fürs Vaterland ein. Einzelne Exponate sind im UNTEREN FOYER des STAATSTHEATERS zu besichtigen.

Im Anschluss an den Empfang zeigten 12 von 33 Kulturinstitutionen Auszüge aus ihrem Programm für die 22. EUROPÄISCHEN KULTURTAGE.
Das größte Festival Baden-Württembergs, das des Beginns des Ersten Weltkrieges vor 100 Jahren gedenkt, findet vom 7. bis zum 25. Mai in über 30 Kulturinstitutionen der Stadt Karlsruhe statt.

Das gesamte Programm finden Sie hier http://www.europaeische-kulturtage.de/

 

 

Friedl für Wegner

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In der morgigen Vorstellung Kamel ohne Höcker spielt Daniel Friedl für den erkrankten Ralf Wegner. Wir schicken ihm ein herzliches TOI,TOI,TOI!
Das Stück um den 15-jährigen Halim, einen schwedischen Araber, oder arabischen Schweden, der nach dem Tod seiner Mutter für die Erhaltung seiner arabischen Wurzeln und gegen die eigene „Schwedisierung“ kämpft und dabei auf seinem Weg vom „Stressmacher“ zum „Gedankensultan“ gefährlich nah an Abgründen vorbei schrammt, wurde bei den Baden-Württembergischen Theatertagen 2013 in Pforzheim begeistert gefeiert.
Der Stoff von Jonas Hassen Khemiri, in der Regie von Faust-Preisträgerin und Khemiri-Expertin Mina Salehpour wird nur noch wenige Male in der INSEL zu sehen sein.
Salehpours Inszenierung Hohe Auflösung wird am 9.6. im STUDIO Premiere feiern.

 

 

Wichtige Partner zu Besuch im STAATSTHEATER

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Gestern haben Generalintendant Peter Spuhler und seine Spartenleiter den Vertrauensstellen des STAATSTHEATERS das Programm für die nächste Spielzeit vorgestellt.
Unsere Partner für auswärtige Abonnenten bringen Sie ganz bequem mit dem Bus aus dem Umland ins Theater!

Sie finden diese Stellen in: ACHERN /BÜHL Faller-Reisen GmbH, BAD BERGZABERN Doris Mayer, BRETTEN Hannelore Vogt, EDENKOBEN Werner Müller, FORBACH Heinz Glauner, FORST Brigitte Landvatter, GERMERSHEIM Renate Kropfitsch, GOSSERSWEILER Albrecht Hafner, GRABEN - NEUDORF Sofie Debatin, HAMBRÜCKEN Josef Baron, HUTTENHEIM Angelika Förtsch, KUPPENHEIM Marita Renz, KRONAU Brigitte Schwab, LANDAU Werner Müller, NEUSATZ Margarete Käser, OBERHAUSEN Ingrid Weser

Nach einem gemeinsamen Abendessen mit Vertretern des Theaters haben sich die „Theaterbotschafter“ noch gemeinsam Benefiz - Jeder rettet einen Afrikaner im STUDIO angesehen.

Wir bedanken uns für einen schönen Abend und vor allem für ihr großes Engagement!

 

 

 

„Ein echter Weitwurf

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…ist dem 34 Jahre alten Regisseur Tobias Kratzer in Karlsruhe gelungen, der Wagners „Meistersinger“ ohne Geschichts- und Pflichtvergessenheit zurückführt zu dem, was sie doch einmal sein sollten: eine komische Oper." Schrieb die Frankfurter Rundschau über einen außergewöhnlichen Abend am STAATSTHEATER, der mit 15minütigem Applaus endete.

Selten war zuletzt ein solch intensiver und kontroverser Buh- und Bravosturm für die Regie zu erleben wie bei der Premiere von Die Meistersinger von Nürnberg am 27.4. .
Am Mittwoch zeigen wir die B-Premiere der Wagneroper und freuen uns auf das Debüt von Christina Niessen in der Partie der Eva und Ks Edward Gauntt, den Sie Sixtus Beckmesser erleben werden.
Für alle weiteren Termine am 11.5., 1.6., 8.6. (Operngala), 19.6. und zum letzten Mal in dieser Spielzeit am 12.7. können Sie sich schon jetzt Karten sichern.

 

 

Vier Sieger!

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Der Gewinner des diesjährigen Siemens-Opernwettbewerbs steht fest: es ist der 23-jährige Bariton Mehrmet Altiparmak. Gewinner des zweiten Preises ist der Bass Ugur Okay, den dritten Preis gewann die Sopranistin Ekin Naz Kaptan. Erstmals nahm mit Tolger Siner ein Countertenor am Wettbewerb teil und wurde mit einem Sonderpreis ausgezeichnet. Es gibt derzeit außer ihm nur einen weiteren türkischen Countertenor.
Die diesjährige Jury bestand aus Yekta Kara, Initiatorin des Wettbewerbs und Grande Dame der türkischen Oper, Carl Philipp von Maldeghem, Intendant des Landestheaters Salzburg, Peter Spuhler, Generalintendant des STAATSTHEATER, Peter Theiler, Staatsintendant des Staatstheaters Nürnberg und Buket Yarman von Siemens Türkei.
Der Gewinner des ersten Preises kommt traditionellerweise für mindestens ein Jahr nach Karlsruhe und wird dort Mitglied des OPERNSTUDIOS. Der zweite Preis wird ins Opernstudio des Landestheaters Salzburg aufgenommen. Der dritte Preis beinhaltet die Teilnahme an einem Gesangs-Sommerkurs in Salzburg, der Sonderpreis ist finanziell dortiert. Der Siemens-Gesangswettbewerb fand zum 31. Mal statt und ist der wichtigste Wettbewerb für junge Stimmen der Türkei.

 

22. EUROPÄISCHE KULTURTAGE KARLSRUHE 2014 als gelungenes Beispiel der kulturpolitischen Kooperation

v.l.n.r.: Jan Linders (Schauspieldirektor Staatstheater Karlsruhe), Dr. Frank Mentrup (Oberbürgermeister Stadt Karlsruhe), Theresia Bauer (Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg), Dr. Susanne Asche (Leiterin Kulturamt der Stadt Karlsruhe) - Foto:

zwischen der Stadt Karlsruhe und dem Land Baden-Württemberg in Stuttgart der Presse vorgestellt

Vom 7. bis 25. Mai 2014 finden über 100 Veranstaltungen zum Thema 2014–1914 / Frieden + Krieg statt. Die Veranstalter, das Kulturamt der Stadt Karlsruhe und das STAATSTHEATER Karlsruhe, erinnern gemeinsam mit über 30 weiteren deutschen und französischen Institutionen aus Kultur und Wissenschaft an den Beginn des Ersten Weltkrieges im August 1914. Mit zeitgenössischen künstlerischen Mitteln nehmen sie auch dessen Folgen bis in die Gegenwart in den Blick. Eröffnet wird das Festival am Mittwoch, 7.5., im KLEINEN HAUS mit einem Vortrag des Präsidenten des Bundesverfassungsgerichts Professor Dr. Andreas Voßkuhle.

„Die EUROPÄISCHEN KULTURTAGE haben als größte Veranstaltung in Baden-Württemberg zum Thema '100 Jahre Beginn des Ersten Weltkriegs' eine Bedeutung, die bundesweit gilt“, so Ministerin Theresia Bauer auf der Pressekonferenz am 5.5. in Stuttgart. Sie bezeichnete das Festival über die „Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts“ als gemeinsames Friedensprojekt.
Der Karlsruher Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup betonte, dass die EUROPÄISCHEN KULTURTAGE nicht nur eine historische, sondern auch eine künstlerische Auseinandersetzung mit dem Thema seien. „Als Residenz des Rechts besitzt Karlsruhe eine besondere Verpflichtung.“ Er verwies mit Blick auf Frankreich auf das gemeinsame Interesse, diese Epoche aufzuarbeiten.
Der Veranstaltungsreigen umfasst Ausstellungen, Konzerte, Vorträge, Lesungen, Diskussionen, Oper, Schauspiel und Filme. Der Film war im Ersten Weltkrieg ein neues Medium. Die Kinemathek Karlsruhe zeigt filmische Auseinandersetzungen mit dem Thema Krieg bis in die Zeit des Vietnamkrieges.
Einen weiten Bogen spannt das Staatstheater Karlsruhe: Vom expressionistischen Drama Gas I & II von Georg Kaiser, einer Kooperation mit den Ruhrfestspielen Recklinghausen, über aktuelle politische Dramatik, die sich mit den Aufständen in der Türkei und Kriegserklärungen junger Autoren aus europäischen Partnerstädten in Ost und West befassen, bis zu John Adams Oper Doctor Atomic, in der es um die Verantwortung für die Folgen des technischen Fortschritts geht. Für den Ersten Weltkrieg entwickelten Forscher technologische Neuerungen vom industriell erzeugten Giftgas über Panzer bis zu Flugzeugen – die Entwicklung „Vom Giftgas zur Drohne“ diskutiert das Symposium des Zentrums für Angewandte Kulturwissenschaften am Karlsruher Institut für Technologie (KIT).
In weiten Kreisen der Bevölkerung der beteiligten Nationen wurde der Erste Weltkrieg mit großem Jubel begrüßt. Viele Künstler meldeten sich als Freiwillige. Wie Kriegserfahrungen ihr künstlerisches Werk beeinflussten, zeigen die Staatliche Kunsthalle Karlsruhe und die Städtische Galerie Karlsruhe mit Werken aus ihren Sammlungen.
Der Erste Weltkrieg wird in Deutschland durch die Erinnerungen an den Zweiten Weltkrieg überlagert. Das Erinnern an den Ersten Weltkrieg bedeutet daher auch Spurensuche: Im Kunstprojekt Mémoires perdues des Kulturamtes der Stadt Karlsruhe machen sich eine Künstlerin und zwei Künstler mit zeitgenössischen Mitteln auf die Suche nach den bewusst oder unbewusst verschütteten Spuren des Ersten Weltkrieges in der Stadt. Erinnerung bestimmt auch das das 24-stündige Volkstheater-Projekt 100 Dokumente des Staatstheaters, in dem Karlsruherinnen und Karlsruher auf persönliche Wendepunkte zurückschauen.
Die Städtischen Historischen Museen Karlsruhe im Prinz-Max-Palais und im Pfinzgaumuseum in der Durlacher Karlsburg zeichnen in der Doppelausstellung Der Krieg daheim die vielfältigen Folgen des Krieges auf das Leben in der frontnahen Residenz nach. Diese war Garnisonsstadt und Standort großer Munitionsfabriken. Schnell wurde sie auch zum Lazarettstandort. Dass Soldaten an Neuigkeiten interessiert waren und sich im Schützengraben mit Literatur ablenken wollten, zeigt die Badische Landesbibliothek Karlsruhe in der Ausstellung Die Deutsche Feldpresse 1914/18.
Ein Erfolg der Europäischen Idee spiegelt sich in deutsch-französischen Projekten: Bereits im März öffnete das Generallandesarchiv Karlsruhe seine Pforten für die erste länderüberschreitende Ausstellung Menschen im Krieg. 1914 – 1918 am Oberrhein / Vivre en temps de guerre. Des deux côtés du Rhin 1914 – 1918, die es gemeinsam mit den Archives départementales du Haut-Rhin in Colmar zeigt. Weitere Projekte überschreiten die Grenze, wie die Workshop-Performance Gloire & Glanz, die unter der Federführung des STAATSTHEATERS Jugendliche aus Frankreich und Karlsruhe zusammenführt.
Krieg findet auch musikalisch Niederschlag. In den Konzerten der BADISCHEN STAATSKAPELLE sind Werke gefallener Künstler zu hören, und zeitgenössische Komponisten setzen sich in Auftragsarbeiten des STAATSTHEATERS mit dem Thema auseinander, unter anderem zu hören in der zweiten Ausgabe des Wandelkonzerts Nachtklänge. Auch die Evangelische Stadtkirche, die Katholische Stadtkirche St. Stephan und weitere Ensembles wie das Studio Vocale oder das Klavierkonzert der vhs Karlsruhe bringen sich musikalisch ein. Mit einer Aufführung von Benjamin Brittens War Requiem in der Evangelischen Stadtkirche enden die 22. EUROPÄISCHEN KULTURTAGE KARLSRUHE 2014.
Zahlreiche Vorträge bereichern das Programm. Auf zwei gilt es besonders hinzuweisen: Über Währungskooperationen als Eine Frage von Krieg oder Frieden spricht Joachim Nagel, Vorstandsmitglied der Deutschen Bundesbank; und der Richter am Internationalen Strafgerichtshof für das ehemalige Jugoslawien Christoph Flügge behandelt das Thema Friedenssicherung durch Völkerstrafrecht.
Das Vermittlungsprogramm Baustelle Frieden wendet sich speziell an Kinder und Jugendliche.
Alle Informationen zu den 22. EUROPÄISCHEN KULTURTAGEN KARLSRUHE 2014 gibt es auch unter www.europaeische-kulturtage.de.

 

 

 

Kögel für Raffell

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Kurzfristig wird heute Sabrina Kögel für die erkrankte Rebecca Raffell als Dritte Dame in der 100. Vorstellung von Die Zauberflöte einspringen.
Gastengagements führten die Karlsruherin bereits u. a. an das Opernhaus Zürich, an die Semper Oper Dresden, das Nationaltheater Mannheim , die Staatstheater in Nürnberg, Mainz und Saarbrücken und an das Theater am Gärtnerplatz in München. Im Jahr 2013 war sie am Opernhaus Oslo in einer Stefan Herheim Inszenierung und bei den Bregenzer Festspielen als "2. Dame" in Die Zauberflöte (Inszenierung David Pountney, musikalische Leitung Patrick Summers) zu erleben.
Ergänzt wird Sabrina Kögels umfangreiche Opern- und Konzerttätigkeit durch die Arbeit mit renommierten Dirigenten wie Anthony Bramall, Jaques Delacôte, Dan Ettinger, Daniele Gatti, Sigfried Köhler, Mauricio Kagel, John Fiore, Constantin Trinks u.a.
Wir schicken ihr für heute Abend ein herzliches TOI,TOI,TOI!

 

 

Herzlichen Glückwunsch, Stefan Otteni!

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Wir gratulieren dem Regisseur, dessen Inszenierung Maienschlager vor kurzem im KLEINEN HAUS Premiere hatte.
Seine Inszenierung des Stückes Eine Schneise vom österreichischen Autor Händl Klaus am Staatstheater Nürnberg wurde auf dem Heidelberger Stückemarkt mit dem NachSpielPreis ausgezeichnet. Auf der Preisverleihung am Sonntag Abend lobte Jurorin Barbara Behrendt (Theater der Zeit, Die Deutsche Bühne) Eine Schneise als besonders musikalisch, und das, obwohl Ottenis Inszenierung ganz auf Musik verzichtet und die Musikalität ganz aus der Sprachrhythmik entstehen lässt. Der undotierte NachSpielPreis ist verbunden mit einer Gastspieleinladung zu den Mülheimer Theatertagen NRW, Eine Schneise wird 2015 im dortigen Rahmenprogramm gezeigt werden.
Maienschlager ist wieder zu sehen am 6.6. im KLEINEN HAUS zu sehen. Alle Termine finden Sie hier.
Außerdem gibt es nur noch für wenige Vorstellungen von Stefan Ottenis Inszenierung Müdigkeitsgesellschaft / Versuch über die Müdigkeit: zum nächsten Mal am 17.5.!

 

 

100 DOKUMENTE-Regisseur zeigt Dokumentarfilm

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In einer Sondervorführung präsentierte die Kinemathek Karlsruhe am vergangenen Freitag den mehrfach preisgekrönten argentinischen Dokumentarfilm Ricardo Bär über den gleichnamigen deutschstämmigen Pastoren-Anwärter und die Welt der deutschen Kolonisten im äußersten Norden Argentiniens. Der Film von Nele Wohlatz und Gerardo Naumann zeigt den Alltag in einer seltsamen, fremden Welt und ist gleichzeitig auch ein kritischer Essay darüber, wie die dokumentarische Lust am Anderen zum aggressiven Eindringen in einen hermetisch versiegelten Lebensraum wird.

Naumann, der als Autor und Regisseur zur Zeit mit ca. 100 Karlsruhern arbeitet, diskutierte den Film und seine Arbeitsweise zwischen Dokumentation und Fiktion mit dem Publikum und Kinemathek-Programmmacher Michael Endepols (siehe Foto).

Das VOLKSTHEATER-Projekt 100 Dokumente hat am 10.5. im Rahmen der EUROPÄISCHEN KULTURTAGE Premiere im KLEINEN HAUS, es spielt nur dreimal jeweils 24 Stunden am Stück. Sie können jederzeit dazukommen und wieder gehen!

 

Wundervoll!

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Standing Ovations, Jubel und anhaltender Beifall für 4 YOUR SOUL und unser Ensemblemitglied Ks. Edward Gauntt, der für dieses Gastspiel die Formation erstmals ans STAATSTHEATER eingeladen hat. Songs wie Bridge Over Troubled Water oder Got to Get you into My Life erklangen in einem nie gehörten stimmlichen Mix aus Jazz, Soul, Pop und Klassik. Nella Fantasia oder Ol` Man River war Gänsehautgefühl pur. Auch Händel? Ja, Großartig! But Who May Abide aus The Messiah war mein Höhepunkt.
Wir bedanken uns für einen Abend für die Seele bei Cae Gauntt, Sandie Wollasch, Eda Zanki, Florian Sitzmann, Tommy Baldu und dem wundervollen Edward Gauntt!
Den Sie übrigens am Mittwoch in der B-Premiere von Die Meistersinger von Nürnberg in der Partie des Sixtus Beckmesser wiedertreffen können.

 

Tanz und Musik auf allen Kanälen

 - Foto: Felix Grünschloss

das bot DER BALL am gestrigen Samstag. Bis in die frühen Morgenstunden feierten die Gäste, genossen die Galaprogramme im KLEINEN und im GROSSEN HAUS und tanzten bis zur völligen Erschöpfung. Gastsopranistin Emily Magee zeigte mit Arien von Korngold, Verdi und aus Loewes My fair Lady eine breite Palette ihrer Sangeskunst, Kammersängerin Ina Schlingensiepen begeisterte ihr Publikum mit der Arie der Giuditta Meine Lippen sie küssen so heiß. Unterstützung erhielt sie von ihren Kollegen den Ensemblemitgliedern Andrea Shin und Seung-Gi Jung. Ein weiteres Highlight im GROSSEN HAUS war die Premiere von Lokalmatador Max Giesinger mit der BADISCHEN STAATSKAPELLE. Zum ersten Mal interpretierte der junge Voice of Germany Finalist Songs mit großem Sinfonieorchester. Neben John Lennons Imagine mit Blutsbrüder auch einen Titel seines neuen am 30.5. erscheinenden Albums.
Auf die dem Galaprogramm folgende rauschende Ball-Tanz-Nacht stimmten das Showtanzpaar Madeline Weingärtner & Moritz Krauter und das STAATSBALLETT KARLSRUHE, das neben Auszügen aus dem Repertoire traditionell mit dem Kaiserwalzer von Johann Strauß die Tanzfläche für das Publikum eröffnete.

Im KLEINEN HAUS lud das Berliner Comedy Trio die Geschwister Pfister zur stimmigen Zeitreise in die 50er Jahre ein. Mit Käfer, Petticoat und Luigis Taverne entführten sie musikalisch perfekt in das Italien der deutschen Nachkriegszeit. Die eher politischen 80er beschworen die Ensemblemitglieder Florentine Krafft und Jan Andreesen mit Auszügen aus der Produktion Rio Reiser – König von Deutschland herauf. Von Steven Moore am Flügel gefühlvoll begleitet verzauberten sie die Zuhörer.

Bis nach 24.00 Uhr jagte ein künstlerisches Highlight das andere nur unterbrochen von jeweiligen Tanzrunden mit dem Orchester Pepe Lienhard, der Konrad Kater Kapelle, der Silvio Dalla Brida Band, DJ René Hagdorn im STUDIO, Salsa DJ Rumbero, Tango Argentino und Roberto Romeno in den Foyers. Zur Mitternacht strapazierten Annette Postel und Gunzi Heil nochmals die Lachmuskeln des Publikums im GROSSEN HAUS und im Anschluss gab Max Giesinger – dieses Mal unplugged und im KLEINEN HAUS – ein feines, einstündiges Konzert mit eigenen z. T. noch unveröffentlichten Songs. Begeistert aufgenommen von seinen jungen Fans.

Überhaupt ein Zeichen dieses BALLS: viele junge Gesichter durchmischten das Publikum und zeigten, dass der BALL als größter Theaterball des Südwestens ein Tanz-, Kultur und Gesellschaftsevent für alle Generationen ist. Der nächste BALL ist am 9.5.15. Im Kalender schon mal anstreichen!

 

 

 

Happy Birthday, Papageno!

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Wir feiern am Dienstag die 100. VORSTELLUNG der Zauberflöte!
Vor 16 Jahren, am 29.11.1998, hatte das Stück in der Regie von Ulrich Peters am STAATSTHEATER Premiere und ist immer noch ein Publikumsrenner für Groß und Klein.
In dieser Vorstellung gibt es ein Wiedersehen mit Sebastian Kohlhepp als Tamino, der in den Spielzeiten 2011/12 bis 2012/13 in Karlsruhe engagiert war und nun Ensemblemitglied der Wiener Staatsoper ist.
Und ein Debüt gibt es auch: unser Kapellmeister Justus Thorau dirigiert zum ersten Mal DIE ZAUBERFLÖTE – Toi, Toi, Toi!

 

Ukraine in der Diskussion- Das STAATSTHEATER dabei

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Am Mittwochabend haben Ute Baggeröhr, Michel Brandt, Frank Wiegard und Assistent Mathias Hannus eine Veranstaltung des ZAK zur politischen Situation in der Ukraine mit der Lesung einer Szene aus Dmytro Ternvoyis Stück Hohe Auflösung eröffnet. Ein interessiertes und nachdenkliches Publikum lauschte im vollbesetzten Studentenhaus auf dem KIT Campus den sprechenden Steinen, die in der Szene aus dem Boden des Kiewer Majdan-Platzes herausgelöst wurden um auf die Milizen geworfen zu werden.
Das Stück Hohe Auflösung, das die Entwicklung auf dem Majdan bis zum ersten Steinwurf auf die Scharfschützen tragikomisch vorwegnimmt, wird am Pfingstmontag, den 9.6. im STUDIO in der Regie von Mina Salehpour uraufgeführt. Im Anschluss an jede Vorstellung wird es mit einem Gast ein Gespräch zur aktuellen Lage in der Ukraine geben.

Hauptakt der Veranstaltung war der Vortrag des Rußlandbeauftragen der Bundesregierung Dr. h.c. Gernot Erler, der über die Ursprünge, Entwicklung und heutige Lage in der Ukraine und der Motivation Russlands, die Krim zu sichern, kritisch referierte. Zahlreiche emotionale Wortmeldungen im Anschluss zeigten das brennende Interesse der Karlsruher und der Studenten des KIT am aktuellen Konflikt.

Weitere Vorstellungen von Hohe Auflösung: 25., 29.6., 3., 8., 14., 25.7.2014

 

ROBERTA INVERNIZZI bei SWR 2

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Wenn Sie es verpasst haben oder ein Fan geworden sind, können Sie am Samstag ab 20:03 Uhr das herausragende Konzert der INTERNATIONALEN HÄNDEL-FESTSPIELE 2014 mit der Sopranistin und dem Orchestre Atlante unter der Leitung von Michael Form vom 27.02. hören.
http://www.swr.de/swr2/programm/-/id=661104/date=20140503/1htom2d/index.html

Roberta Invernizzi können Sie auch bei den HÄNDEL-FESTSPIELEN 2015 erleben. Sie übernimmt die Partie der Medea, die spektakuläre Frauenpartie in Teseo.
Karten können Sie sich schon sichern!

 

Ein Sonntagabend mit Crossover aus Klassik und Pop

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In vielen ausverkauften Konzerten war 4 YOUR SOUL bisher im Umkreis zu erleben. Am 4.5. um 20 Uhr geben Sie ein Gastspiel im GROSSEN HAUS!
Ks. Edward Gauntt, Opernsänger in unserem Ensemble, trifft auf die Gesangsformation 4 YOUR SOUL mit den Musikern Tommy Baldu (Ringsgwandl) und Florian Sitzmann (Söhne Mannheims).
Beenden Sie mit Lieder wie These Are the Days, Bridge over Troubled Water bis hin zu Nessun dorma aus Turandot das Wochenende und starten Sie beschwingt in den Mai.

Gastspiel-Konzert EDWARD GAUNTT MEETS 4 YOUR SOUL am Sonntag im GROSSEN HAUS

 

DER BALL: LATE NIGHT TICKETS laden zum Tanzen ein!

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Es ist noch nicht zu spät!
Für alle Kurzentschlossenen DER BALLbesucher hat unsere Kasse heute nochmal von 18:30 Uhr bis 20:30 Uhr (Laufkarten und Late Night Tickets) und von 22:30-23:30 Uhr (Late Night Tickets) geöffnet.
Sichern Sie sich ihr Late Night Ticket zum Sonderpreis von
29, – Euro und tanzen Sie bis tief in die Nacht. Der Einlass mit diesem Ticket ist ab 23 Uhr möglich.

Alle Informationen rund um DER BALL 2014 finden Sie hier.

Was ist Fairness – sozial und wirtschaftlich?

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Vielen Menschen ist Fair Trade eine geläufige Formulierung, wenige wissen, was wirklich damit gemeint ist. Viele würden sich gern mehr engagieren, was aber sinnvoll ist, können nur wenige einschätzen.
Zu diesem aktuellen Thema rappt, singt und tanzt das Ensemble des Hope-Theatre aus Nairobi. Junge Kenianer, Österreicher und Deutsche haben unter der Leitung des österreichischen Schauspielers und Regisseurs Stephan Bruckmeier eine Theatercollage erarbeitet, die in einem einmaligen Gastspiel bei uns im STUDIO zu sehen ist.
Die Bildungsrevue unter der Schirmherrschaft von Ministerpräsident Winfried Kretschmann beschäftigt sich mit Fairness im Alltag, im Umgang mit dem Anderen, zwischen armen und reichen Ländern sowie im Handel und Konsum. Nach der Vorstellung gibt es ein Publikumsgespräch zu diesen politischen Themen und Fragen.

The Fair Trade Play am 6.5. um 20 Uhr im STUDIO
Alle weiteren Information finden Sie hier

 

DER BALL: Der Countdown läuft!

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Wir freuen uns auf DER BALL am 3.5. und stellen Ihnen einige Gäste vor:
Wer sie noch nicht kennt, lebt zumindest in Sachen Kabarett ganz offensichtlich hinter den Uranus-Monden: Die GESCHWISTER PFISTER haben sich in den letzten Jahren mit schrillschräg-komisch-schönen Programmen zielstrebig in die Herzen ihres Publikums gesungen und gespielt.

Im Kabarett sind die PFISTERS und das Begleittrio um Jo Roloff praktisch schon seit ihrer ersten Show unbestrittene Meister. Bei DER BALL fragen Sie im KLEINEN HAUS Wie wär’s, wie wär’s und entführen ihre Zuschauer nach Italien. Ob im Cabrio auf dem Alpenpass, beim Campen am Gardasee, in der Villa von Ralph Siegel oder nachts in Rom – die Pfisters haben immer das passende Lied auf den Lippen.
Unterwegs treffen sie nicht nur auf diverse Einheimische, sondern in Luigis Taverne auch auf allerhand bekannte Show- und Schlagergrößen der 50er- bis 70er-Jahre.

http://geschwister-pfister.de/

DER BALL: Der Countdown läuft!

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Die amerikanische Sopranistin Emily Magee ist eine der wichtigsten neuen Stimmen unserer Generation. Seit ihrem Europa-Debüt 1996 hatte sie Auftritte an so traditionsreichen Häusern wie der Mailänder Scala, der Bayerischen Staatsoper München, dem Teatro Comunale in Florenz und dem Châtelet in Paris. Sie arbeitete bereits mit bedeutenden Dirigenten wie Daniel Barenboim, Riccardo Chailly, Riccardo Muti, Bruno Bartoletti, Antonio Pappano, Daniele Gatti, Jeffrey Tate und Zubin Mehta.
Bei DER BALL 2014 wird sie im GROSSEN HAUS ihre Lieblingsarie „Glück, das mir verblieb” aus Die tote Stadt von Erich Wolfgang Korngold, „Pace, Pace” aus Verdis La forza del destino und „I could have danced all night” aus dem beliebten Musical My fair Lady singen.

Film von Gerardo Naumann im Studio 3

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Der argentinische Regisseur, der gerade die 24-stündige Performance 100 Dokumente bei uns leitet, wird am Freitag um 19 Uhr der Kinemathek seinen Dokumentarfilm Ricardo Bär präsentieren. Im Film geht es um den deutschstämmigen Ricardo Bär, der in Argentinien in einer entlegenen baptistischen Gemeinde lebt. Der Film zeigt den Alltag in einer fremden Welt und ist zudem ein kritischer Essay darüber, wie die dokumentarische Lust am Anderen zum Eindringen in einen hermetisch versiegelten Lebensraum wird.
Die Premiere von 100 Dokumente zeigen wir im Rahmen der EUROPÄISCHEN KULTURTAGE am 10.5. ab 17 Uhr.
Sie können bei diesem besonderen Projekt jederzeit dazukommen und wieder gehen.
Auf Vorlage des Kinotickets erhalten Sie 20% Ermäßigung für eine der Vorstellungen. Termine:
10., 16. und 24.5. jeweils von 17 bis 17 Uhr.

 

„Was kann denn die Apfelsine dafür …“

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Das Kamel ohne Höcker ist zurück!

Das Stück um den 15-jährigen Halim, einen schwedischen Araber, oder arabischen Schweden, der nach dem Tod seiner Mutter für die Erhaltung seiner arabischen Wurzeln und gegen die eigene „Schwedisierung“ kämpft und dabei auf seinem Weg vom „Stressmacher“ zum „Gedankensultan“ gefährlich nah an Abgründen vorbei schrammt, wurde bei den Baden-Württembergischen Theatertagen 2013 in Pforzheim begeistert gefeiert.
Ab heute Abend um 19 Uhr ist der Stoff von Jonas Hassen Khemiri, in der Regie von FAUST-Preisträgerin und Khemiri-Expertin Mina Salehpour endlich wieder in der INSEL zu sehen.
Salehpours Inszenierung Hohe Auflösung wird am 9.6. im STUDIO Premiere feiern.
Alle weiteren Termine finden Sie hier.

 

 

DER BALL: Der Countdown läuft!

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Wir freuen uns auf DER BALL am 3.5. und stellen Ihnen einige Gäste vor:
MAX GIESINGER
Schon als Kind mit seiner Gitarre verwachsen erlebt er diverse Bandprojekte und kleine Gigs sowie eine Zeit als Straßenmusiker in Australien. 2011 ein Wendepunkt: THE VOICE OF GERMANY wird auf ihn aufmerksam, er nimmt teil und schafft es bis ins Finale. Er bekommt Angebote von Managern und großen Labels – doch die bekannten Pfade des Popbusiness liegen
ihm nicht. Er entscheidet sich, loszulassen nimmt die Dinge selbst in die Hand. Sein Debütalbum Laufen Lernen erscheint am 30.5.14.
DER BALL ist für Max eine doppelte Premiere: Der Song Blutsbrüder des neuen Albums kommt im GROSSEN HAUS zur Uraufführung und zum ersten Mal tritt der Singer-Songwriter mit großem Orchester auf, Imagine von John Lennon wird sein zweites Stück der Gala. Außerdem gibt es Max Giesinger unplugged bei der Mitternachtsshow im KLEINEN HAUS.

 

Das NEUE MAGAZIN ist online!

Sie können schon online im Magazin - diesmal mit dem Schwerpunkt „politisches Theater"- blättern und hier in unserem Download - Bereich finden Sie es.
Informieren Sie sich schon jetzt über die kommenden Produktionen und erfahren Sie alle Neuigkeiten rund um das STAATSTHEATER.
Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen!
In den Händen halten können Sie es ab Anfang Mai.

Herzlichen Glückwunsch, liebe Agnes!

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Fast immer ausverkauft, Tausende von Besuchern haben sie schon gesehen und waren begeistert.
HEUTE um 20 Uhr zeigen wir sie zum 70. Mal und wieder kann man keine Karten mehr bekommen – Agnes von Peter Stamm.
Die nächste Vorstellung ist auch schon ausverkauft, aber wir haben alle Termine bis zum Ende der Spielzeit für Sie in der Verkauf gegeben. Also Karten jetzt sichern und direkt hier buchen.
"Der Erfolg dieses vorzüglichen, 100-minütigen Abends, zweifellos ein grandioser Höhepunkt des Karlsruher Schauspiels seit Monaten, wird durch die atmosphärisch verstärkende Ausstattung von Alois Gallé eindringlich befördert“ BNN
Für Schulklassen können Sie Karten direkt bei Claudia Gruber, die sie telefonisch unter 0721-20101020 oder per Mail unter schulen@staatstheater.karlsruhe.de erreichen, buchen.

 

Russland, Ukraine und der Westen – STAATSTHEATER zu Gast im KIT

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Im Rahmen einer Veranstaltung des ZAK zur politischen Situation in der Ukraine werden wir einen Ausschnitt unserer Uraufführung Hohe Auflösung zeigen. Das Stück setzt sich mit den Unruhen in der Ukraine auseinandersetzt und wird am 9.6. Premiere im STUDIO haben.
In unserer Reihe DAS NEUE STÜCK haben wir es bereits als Szenische Lesung gezeigt, finden Sie hier weitere Informationen.
Der SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. h.c. Gernot Erler ist seit 2013 Russland-Koordinator der Bundesregierung. In einem Vortrag wird er die aktuelle Lage in der Ukraine bewerten und Auswege aus der Krise skizzieren.
Grußwort: Jens Görisch, Geschäftsführer des ZAK | Zentrum für Angewandte Kulturwissenschaft und Studium Generale am KIT
Im Anschluss wird eine Publikumsdiskussion stattfinden, die durch Berichte von Betroffenen der Krise bereichert wird.
Am 30.4. um 19 Uhr im Festsaal des Studentenhauses, Adenauerring 7, KIT Campus Süd. Der Eintritt ist frei!

 

Ein Tag für den Tanz!

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Heute wird überall auf der Welt der Tanz gefeiert!
Der Welttanztag wurde vom Internationalen Komitee des Tanzes des Internationalen Theater Institutes (ITI der UNESCO) angeregt, und im Jahr 1982 erstmals ausgerufen, um den Tanz als universelle Sprache in der Welt zu würdigen.
Er findet weltweit jedes Jahr am 29.4. statt, dem Geburtstag des französischen Tänzers und Choreografen Jean-Georges Noverre (1727–1810), einem der wichtigsten Wegbereiter des klassischen Balletts in seiner heutigen Form.
Auch wir feiern mit und verlosen 1x2 Karten für unseren Ballettabend Mythos am 14.5. im GROSSEN HAUS.

Wer hat die Choreografie für die drei Kreationen des Abends übernommen? Schicken Sie uns die drei Namen an kommunikation@staatstheater.karlsruhe.de als Erste/r und gewinnen Sie die Karten!

 

Eine in Vielem außergewöhnliche Premiere

 - Foto: Falk von Traubenberg

erlebte das STAATSTHEATER gestern im GROSSEN HAUS.
Nicht allein, dass mit den Meistersingern erstmals seit vielen Jahren eine der längsten Wagneropern auf die Bühne gebracht wurde - wissen doch die Wagner Fans, dass diese „Komische Oper" eine immense Herausforderung an ein Haus und vor allem ein Inszenierungsteam stellt: geht es doch um nichts Geringeres als die Kunst selbst.
Hierfür waren Wagnerfans aus ganz Deutschland und aus Österreich angereist. Sogar aus Graz kam eine Delegation - das war vor allem dem Inszenierungsteam geschuldet: Tobias Kratzer und Rainer Sellmaier, den Grazer Ring Award Gewinnern 2008 (alle Preise)- dem wichtigsten Opernpreis für junge Regisseure.
Selten im STAATSTHEATER war zuletzt ein solch intensiver und kontroverser Buh- und Bravosturm für die Regie zu erleben wie hier.
Das Publikum war geteilt: auf der einen Seite riesige Begeisterung für die kluge Ausarbeitung und Belebung von Wagners Geschichte einer Konfrontation eines jungen Künstlers mit der etablierten Tradition und die ausdrucksstarken Bilder, die einen auf eine Zeitreise mitnehmen von der Uraufführung über Neu-Bayreuth bis zum Regietheater. Auf der anderen Seite vollständige Ablehnung. Doch alle waren sich einig: hier hatte etwas Besonderes stattgefunden - und es war keine Minute langweilig.
Ungeteilt -15 Minuten Applaus, der längste in der der Oper in der derzeitigen Intendanz- war der Jubel für Sänger, STAATSOPERNCHOR, Extrachor, die BADISCHE STAATSKAPELLE und Generalmusikdirektor Justin Brown. Viele Sänger hatten Rollendebüts: Rachel Nicholls (Eva) , Stefanie Schaefer (Magdalene), Andrew Finden (Konrad Nachtigall), Lucas Harbour (Fritz Kothner), Seung-Gi Jung (Nachtwächter), Avtandil Kaspeli (Hans Foltz), Armin Kolarczyk (Sixtus Beckmesser), Renatus Meszar (Hans Sachs), Luiz Molz (Hans Schwarz), Eleazar Rodriguez (David), Max Friedrich Schäffer (Kunz Vogelgesang), Ks. Klaus Schneider (Ulrich Eißlinger), Ks. Hans-Jörg Weinschenk (Augustin Moser), Yang Xu (Herman Ortel) und Nando Zickgraf (Balthasar Zorn).
Insgesamt präsentierte sich das Ensemble des STAATSTHEATERS in Bestform, ergänzt durch die drei begeistert aufgenommenen Gäste: Rachel Nicholls, Guido Jentjens und Daniel Kirch.
Die B-Premiere von Die Meistersinger von Nürnberg zeigen wir am 7.5. um 17 Uhr im GROSSEN HAUS. Christina Niessen wird in dieser Vorstellung ihr Debüt in der Partie der Eva geben und Ks Edward Gauntt erleben Sie als Sixtus Beckmesser.

Für alle weiteren Termine am 11.5., 1.6., 8.6. (Operngala), 19.6. und zum letzten Mal in dieser Spielzeit am 12.7. können Sie sich schon jetzt Karten sichern.

 

Zwei außergewöhnliche Produktionen zu den EUROPÄISCHEN KULTURTAGEN im Gespräch

Das Team von 100 DOKUMENTE - Foto:

Dramaturg Michael Nijs stellte am Sonntag vor der Premiere den argentinischen Regisseur Gerardo Naumann vor, der von seiner Theaterarbeit in Fabriken erzählte und von den Vorbereitungen für sein bisher größtes Projekt, das Volkstheater 100 Dokumente, in dem in 24 Stunden an die 100 Karlsruher im KLEINEN HAUS zu Wort kommen. bei dieser Produktion haben Sie jederzeit die Möglichkeit aus- und zuzusteigen.
Zwei Karlsruher berichteten von ihren Szenen: die ehemalige Tabak-Einkäuferin Susan Kambeck stellt im Dialog mit ihrer kleinen Tochter vor, wie diese in 30 Jahren leben will, und der junge Architekt Sebastian Nitka, der Straßenbahn-Haltestellen entwirft, schildert seinen Weg von Durlach quer durch die Stadt zum Büro in der Yorckstraße und wie man die Zeit in der Straßenbahn noch besser nutzen könnte.

Um eine Fabrik geht es auch im Schauspiel Gas I & II, das die Regie-Legende Hansgünther Heyme mit großem Ensemble in einem außergewöhnlichen Bühnenbild inszeniert. Im Gespräch mit Schauspieldirektor Jan Linders erzählte er von seinem bewegten Leben als Kind eines Gesellschaftstanz-Paares: Im Krieg in Berlin mehrfach verschüttet, Architekturstudium in Karlsruhe, hier auch Schauspielausbildung und erste Assistenzen, Lehrjahre beim großen Dokumentar-Theaterregisseur Erwin Piscator, erste frühe Erfolge und Skandale im In- und Ausland. Gas I & II von Georg Kaiser ist für Heyme aktueller denn je, denn es geht um die Gefahren der friedlichen und kriegerischen Nutzung von Energie und der Dialektik des Proletariats, das die Verhältnisse oft befestigt, die es bekämpfen will.
Für beide Premieren im KLEINEN HAUS am 8.5. (Gas) und 10.5. (100 Dokumente) gibt es noch Karten.

 

GISELLE mit neuem Dirigenten

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Ein herzliches Toi, Toi, Toi unserem Kapellmeister Steven Moore, der am, 26.4. zum ersten Mal das Ballett Giselle geben wird!
„…eine traumverloren schöne Aufführung, die den ganzen Zauber und Ausdruck klassischen Tanzes beschwört.“ Pforzheimer Zeitung
Also nicht verpassen: es gibt nur noch wenige Plätze!
Am Samstag um 19:30 Uhr im GROSSEN HAUS

 

Der Vorverkauf für JUNI läuft!

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Ab sofort können Sie sich für alle Vorstellungen im Juni Karten sichern.
Gerade für viele Vorstellungen im STUDIO heißt es, schnell sein: Agnes, Aus - Das Leben nach dem Spiel, Der Vorname und Fremdraumpflege warten auf weitere Besucher!
Wegen der großen Nachfrage kommt Jaques Brel ab dem 14.6. zurück ins STUDIO und wir sind gespannt auf zwei besonders aktuelle und politische Uraufführungen: ein Stück aus der Ukraine von Dymtro Ternovyi Hohe Auflösung in der Regie von FAUST-Preis Gewinnerin Mina Salehpour und Aufstand von Mely Kiyak. Hier reflektiert ein kurdischer Künstler sein Leben in der Türkei. Er beobachtet die Protestbewegungen der jüngeren Vergangenheit und die staatlichen, gesellschaftlichen, kulturellen und künstlerischen Reaktionen darauf.

In Straßburg wird in diesem Jahr PREMIERES, das Festival für junge europäische Regisseure, im Juni stattfinden. Im nächsten Jahr wird es wieder am STAATSTHEATER veranstaltet. Das ganze Programm finden Sie hier.
Im GROSSEN HAUS feiern wir die Premiere der Doppeloper Das Kind und die Zauberdinge/ Die Nachtigall und zeigen zum letzten Mal Gas I & II und Endstation Sehnsucht im KLEINEN HAUS. 

Schlegel für Baggeröhr

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Wegen einer Erkrankung von Ute Baggeröhr wird Lisa Schlegel am Samstag in Maienschlager, Katharina Gerickes Stück über eine doppelt verbotene Liebe, zu sehen sein.
Sie übernimmt die Rolle der Viola Warweser für ihr Kollegin – wir schicken ihr ein herzliches TOI,TOI,TOI!
„Am Staatstheater Karlsruhe hat Stefan Otteni den schönen, poetischen Stoff stimmig und atmosphärisch dicht inszeniert und dafür eine zeitlos starke Formensprache gefunden, die das Stück trotz aller geschichtlichen Detailtreue ganz nah an moderne Erfahrungswelten heranrückt.“ nachtkritik.de

Maienschlager um 19:30 Uhr im KLEINEN HAUS

Landung geglückt: Erfolgreicher Einzug in den OUTER SPACE

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50 Weltraumreisende fanden sich gestern zum Auftakt der Veranstaltungsreihe PER ANHALTER im OUTER SPACE ein, bis zu den Türen hinaus drängten sich interstellare Theaterbesucher beim 1. HALT: POETRY SPACE - KRIEG DER WORTE. Das Per Anhalter-Team begrüßte fünf überirdische Slam Poeten auf der Bühne: Rolf Suter, Marie-Theres Schwinn, Linda Bockmeyer, Benjamin Steinhager und Keda Paskali enführten die Spacecowboys und -girls in ferne Welten und unentdeckte Sphären.

Galaktischer Applaus rühmte bewegende Momente und herzliches Lachen - ein toller Abend, ein tolles Team und tolle Aussichten: Am 22.5. geht's weiter, beim 2. HALT:
MEDIENKARAOKE verwandeln wir unsere Spacebase erneut in ein Mekka für Weltraumreisende!

 

HEUTE! Vorstellungsänderung im KLEINEN HAUS

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HEUTE! Vorstellungsänderung im KLEINEN HAUS

Wegen einer Erkrankung im Ensemble kann die Vorstellung von Tennessee Williams Endstation Sehnsucht am Freitag, 25.4. nicht stattfinden.
Stattdessen bietet das SCHAUSPIEL um 20 Uhr die Komödie Benefiz – jeder rettet einen Afrikaner von Ingrid Lausund im KLEINEN HAUS.
„Ein tolles Stück, witzig, wortreich und trotzdem ernsthaft … großartige Leistung erbringen dabei die Schauspieler“ schreibt das Badische Tagblatt über das Stück.
Eintrittskarten und Aboausweise behalten ihre Gültigkeit oder können vor der Vorstellung an der Tages- und Abendkasse gegen eine andere Vorstellung kostenlos getauscht werden.

 

 

Schon 25x und immer noch nicht müde!

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„Ein entspanntes Publikum gibt sich staunend einer angenehmen Wir-Müdigkeit hin: Das muss man erlebt haben!“ (Badisches Tagblatt) und das kann man erleben am Freitag schon zum 25. Mal im STUDIO.
Aus dem Essay Müdigkeitsgesellschaft des bis 2012 an der HfG lehrenden Koreaners Byung-Chul Han und Peter Handkes Versuch über die Müdigkeit hat der Regisseur Stefan Otteni einen Theaterabend gemacht, an dem nicht nur über die Müdigkeit gesprochen, sondern an dem sie für das Publikum erfahrbar gemacht wird. Das STUDIO wird zu einer Schlafhöhle, in der die Besucher gemeinsam mit unseren Schauspielern auf Matratzen Platz nehmen, statt auf Stühlen.
Also hinlegen und müde werden - oder, noch besser, geistige Anregung mitnehmen am 25.4. um 20 Uhr!

 

Happy Birthday, William Shakespeare!

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Am 23.4., auch wenn das nicht so richtig sicher ist, feiern wir den Geburtstag des großen englischen Dramatikers.
„Wenn dann zwei um eine werben, ist der Spaß fast schon zum Sterben. Und der größte Spaß entsteht, wenn sich etwas falschrum dreht." - Ja, so ist das in seinem Sommernachtstraum, den Sie am Sonntag wieder im KLEINEN HAUS erleben können.
„… das ausgezeichnete Schauspielensemble des Badischen Staatstheaters hat Shakespeares meist gespieltes Stück zu einem urkomischen Theatererlebnis gemacht … einfach alles erscheint in dieser Karlsruher Neuinszenierung … handgemacht, ursprünglich und dabei stimmig.“ Badisches Tagblatt Also nicht verpassen! Für Sonntag gibt es noch Stehplätze und alle weiteren Termine finden Sie hier.

„Was da nicht drin steht, gibt es nicht.“

Seit 38 Jahren im Theater, davon 23 Jahre in Karlsruhe, 10 Intendanten, 6 verschiedene Theater und jederzeit ein großes Buch mit 1000den von Terminen.
Gudrun Pappermann lernte die Theaterarbeit von der Pike auf. Sie begann ihre Theaterlaufbahn an der Städtischen Bühne Hagen als Assistentin im Künstlerischen Betriebsbüro und Mitarbeiterin in der Dramaturgie. Weitere Stationen waren die Städtischen Bühnen Osnabrück, das Freiburger Theater, das Schauspiel der Württembergischen Staatstheater Stuttgart und das Theater Bremen, wo sie jeweils als Chefdisponentin und Leiterin des künstlerischen Betriebsbüros arbeitete.
Seite 1991 war Gudrun Pappermann Künstlerische Betriebsdirektorin am STAATSTHEATER und leitete die planerischen Geschicke des Theaters mit erfahrener und sicherer Hand und mit einem berühmt, berüchtigten Dispositionsbuch, in das alles eingetragen wurde. „Was da nicht drin steht, gibt es nicht.“
Heute hat sie sich in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet und wünscht ihrer Nachfolgerin Monika Pichler, dass sie auch einmal so zufrieden und erfüllt Abschied vom Theaterleben nehmen könne. Natürlich hält der Ruhestand neue Herausforderungen und Aufgaben bereit, woran nicht zuletzt die lieben Kollegen schuld sind, die für den ersten Laptop gesammelt haben. „Eine zweckgebunde Spende“ wie Generalintendant Peter Spuhler klar stellte. Gespannt darf nunmehr auf die erste Mail erwartet werden!
Nicht nur unser Generalintendant wird die „nicht verbieg- und verrückbare, immer gradlinige“ und deshalb so wichtige Frau Pappermann vermissen.
Das STAATSTHEATER KARLSRUHE sagt AUF WIEDERSEHEN, liebe Frau Pappermann und DANKE!

Noch ein Mal zu den WILDEN KERLEN

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Am Mittwoch zeigen wir zum letzten Mal im KLEINEN HAUS unsere Kinderoper für alle Besucher ab 8 Jahren.

Gehen Sie mit ihren Kindern und Max auf eine abenteuerliche und musikalische Reise:
Vor dem Schlafengehen macht Max Krach. „Wilder Kerl“ sagt seine Mutter zu ihm und schickt ihn ohne Essen ins Bett. Doch siehe da, plötzlich wird sein Zimmer zu einem Wald, das Bett zu einem Boot und der Fußboden zu einem Meer. Max segelt zu den wilden Kerlen und wird ihr König.
„Dank der fantasievollen Bilder und auf moralisierende Momente konsequent verzichtenden Regie bieten diese „Wo die wilden Kerle wohnen“ ein für jüngere und ältere Theaterfreude gleichermaßen begeisterndes Erlebnis." Die Rheinpfalz

Also nicht entgehen lassen am 23.4. um 18 Uhr

Ein Jubiläum der Liebe

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Am Ostermontag zeigen wir zum 25. Mal im KLEINEN HAUS den Klassiker Kabale und Liebe in der Inszenierung von Simone Blattner.
„Wir brauchen dieses mutige, radikale Theater mit seinen großartigen schauspielerischen Leistungen mehr als je zuvor.“ schrieb die BNN über die Premiere zu Spielzeitbeginn und so ist es: fast immer ausverkauft ist Schillers „Verbotene Liebe", Hunderte von Schülern haben die Aufführung schon besucht und mit den beiden Hauptdarstellern, Sophia Löffler und Thomas Halle, gelitten und geliebt.
Also nicht entgehen lassen, auch wenn Sie kein Schüler mehr sind!
Am 21.4. um 19 Uhr im KLEINEN HAUS, es gibt noch Karten!

John Treleaven rettet Oster-Vorstellung

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Im März wurde er in der Partie des Tannhäuser minutenlang vom Publikum gefeiert und nun rettet John Treleaven durch sein Einspringen für den erkrankten Scott McAllister die Vorstellung des Tannhäuser am Ostersonntag. Herzlichen Dank!

 "Was würde ein derart interessanter, überragender „Tannhäuser“ in Bayreuth erst für Furore machen!" schrieb die Frankfurter Rundschau über die Premiere. Am 20.4. haben Sie zum letzten Mal die Möglichkeit die Inszenierung von Aron Stiehl im GROSSEN HAUS zu sehen.

Eine wahrlich meisterhafte Einführung

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Der Pianist und Musikwissenschaftler Stefan Mickisch spielte und redete sich in die Herzen des Publikums bei seinen Erklärungen rund um Wagners Die Meistersinger von Nürnberg und machte so die Zuschauer noch neugieriger auf unsere Premiere im GROSSEN HAUS.
Kenntnisreich und mit Witz trug er den historischen Kontext des im Mittelalter angesiedelten Stückes zusammen und stellte kunstvoll die musikalischen Zusammenhänge zwischen anderen Wagneropern, zu den Werken von Richard Strauss und sogar zu den Klaviersonaten von Arnold Schoenberg her.
Prof. Dr. Hans-Michael Schneider, Vorsitzender des Karlsruher Richard-Wagner-Verbands dankte als Veranstalter dem STAATSTHEATER für die gute Zusammenarbeit.
Der Karlsruher Wagnerverband unterstützt seinerseits die kommende Premiere Die Meistersinger von Nürnberg am 27.4. mit einer grosszügigen Spende. Herzlichen Dank!

FROHE OSTERN: Jeden Tag ein Ei!

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Seit Gründonnerstag hatten Sie die Möglichkeit, immer mal wieder bis Ostersonntag auf der Facebookseite des STAATSTHEATERS Theaterkarten für die Ostertage zu gewinnen.

Wir spielen für Sie: Stefan Mickisch- Die Meistersinger von Nürnberg, Prinz Friedrich von Homburg, Irgendwann in der Nacht, Ballett: Dornröschen - Die letzte Zarentochter, Musical: Alice, Agnes, Mia schläft woanders, Tannhäuser, Maienschlager, Rechtsmaterial, Rio Reiser - König von Deutschland und Kabale und Liebe.  
Welche Eier der STAATSTHEATER-Hase für Sie ausgesucht hat, erfahren Sie ab Mittwoch auf unserer Facebookseite!

 

Liebe muss sein!

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Am Ende hält sich die Liebe sich fest, dann fallen Steine, dumpfe Schläge und dann Black.
Beifall und Jubel für das ganze Ensemble und das Regieteam. Applaus auch für zwei Debütanten Johannes Schumacher als Jakob Glücksleben und Luis Quintana als Peter Hundt, die in der Inszenierung des Karlsruhers Stefan Otteni ihren Einstand im Ensemble geben. Herzlich willkommen!
Tief berührt fühlt man sich, erschrocken, ertappt und vor allem mitten in einer sehr aktuellen Debatte über die „sexuelle Vielfalt“ im Bildungsplan 2015 in Baden-Württemberg. Maienschlager eröffnet als Diskussionsbeitrag des STAATSTHEATERS die historische Perspektive auf das, was uns gerade fast täglich in den Medien und im Alltag begegnet.
Das Stück von Katharina Gericke erzählt von einer Liebe, die viele Grenzen überschreitet: Der 16-jährige Hitlerjunge Mark Warweser und der 15-jährigen Jude Jakob Glücksleben verlieben sich und erleben, wie Familie und Freunde ihre gefährdete Liebe unterstützen. Dramatisch spitzt die Autorin das Schlussbild zu: Vor dem Hintergrund der sogenannten Reichspogromnacht feiern die beiden ihre Hochzeitsnacht. Die Jugendlichen erleben ihr sexuelles Erwachen in einer grausamen Zeit, die eine andere Liebe nicht duldet.
Verpassen Sie nicht zu sehen, wie sich die Autorin des Stückes, das 1996 den Heidelberger Stückemarkt gewann, dem Thema nähert und mit großer Personnage, einer sehr eigenen Sprache und genauem Wissen um die Historie einen Stoff auf ungewöhnliche Weise, voller Humor und Idealismus, für die große Schauspielbühne bearbeitet hat.

Das neue Opernleitungsteam im Gespräch

und natürlich war man auf der Bühne im GROSSEN HAUS unterwegs: 
v.l. der neue stellvertretende Operndirektor Achim Sieben, Operndramaturg Raphael Rösler, der neue leitende Dramaturg in der Oper Carsten Jenß, Generalmusikdirektor Justin Brown und der neue Operndirektor Michael Fichtenholz - Foto: Felix Grünschloß

Der neue Operndirektor Michael Fichtenholz und der neue leitende Dramaturg in der Oper Carsten Jenß haben sich bei Kaffee und Keksen den Journalisten der Region sowie Vertretern des Richard-Wagner-Verbandes Karlsruhe und der Händel-Gesellschaft Karlsruhe vorgestellt.
In ungezwungener Atmosphäre beantwortete das neue Team, humorvoll und kompetent, alle Fragen.
Man freue sich auf Karlsruhe, die Zusammenarbeit mit der STAATSKAPELLE und dem STAATSOPERNCHOR und sei glücklich an einem so traditionsreichen Haus in den nächsten Jahren wirken zu dürfen.

 

Wie man DIE MEISTERSINGER noch viel besser versteht?

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Eine „moderne Mischung aus Leonard Bernstein, Viktor Borge und Marcel Prawy“ (Focus) erklärt es Ihnen!
Im Rahmen der Premiere Die Meistersinger von Nürnberg am 27.4. bietet der Richard-Wagner-Verband Karlsruhe am Karfreitag einen Vorgeschmack der Extraklasse: der renommierte Wagnerkenner Stefan Mickisch ist mit einem ganz besonderen Einführungsvortrag am Flügel zu erleben.
Bereits in der vergangenen Spielzeit war der für seine Bayreuther Vorträge berühmte Pianist und Musikwissenschaftler mit einer Veranstaltung zum Ring des Nibelungen am STAATSTHEATER KARLSRUHE zu Gast.
Am 18.4. um 11 Uhr im GROSSEN HAUS

 

 

Benefizkonzert des Bundespräsidenten im STAATSTHEATER

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Das alljährliche BENEFIZKONZERT DES BUNDESPRÄSIDENTEN findet im kommenden Jahr in Karlsruhe statt: Am 23.6.15 wird Joachim Gauck im STAATSTHEATER erwartet und die BADISCHE STAATSKAPELLE wird unter Leitung von Generalmusikdirektor Justin Brown spielen. Der Erlös des Konzerts kommt der Alzheimer Gesellschaft Baden-Württemberg und der Deutschen Alzheimer Gesellschaft zugute.
„Das Benefizkonzert gibt uns eine ausgezeichnete Möglichkeit, ein herausragendes Orchester Baden-Württembergs über die Landesgrenzen hinaus bekanntzumachen“, sagte ein Sprecher von Ministerpräsident Winfried Kretschmann.

Das STAATSTHEATER freut sich sehr auf diesen besonderen Besuch!

Stockmann ausgezeichnet mit DRAMATIKERPREIS 2014 des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft

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Wir gratulieren!
Der Schriftsteller erhält den mit 10.000 Euro dotierten Preis und folgt so Autoren wie Händl Klaus, Nuran David Calis, Thomas Freyer, Philipp Löhle, Ewald Palmetshofer, Juliane Kann, Dirk Laucke, Oliver Kluck, Wolfram Lotz und Anne Lepper. Stockmann macht "politisches Theater, das auch formal durch die Verwendung ganz unterschiedlicher Formen und Sprachen" überzeugt, sagt unser Generalintendant und Jurymitglied Peter Spuhler über das Stück Tod und Auferstehung der Welt meiner Eltern in mir von Nis-Momme Stockmann. Es wird in der kommenden Spielzeit 2014/15 am 21.5.15 in der Regie von Simone Blattner im KLEINEN HAUS in Karlsruhe Premiere feiern!

Neben Peter Spuhler gehörten der Jury Markus Kerber (Vorsitzender Gremium Darstellende Kunst des Kulturkreises), Andreas Beck (Schauspielhaus Wien), Hermann Beil (Deutsche Akademie der Darstellenden Künste), Nicola Bramkamp (Theater Bonn), Burkhard Kosminski (Nationaltheater Mannheim), Christina Zintl (Theatertreffen Stückemarkt), Frank Grischa Feitsch (Feitsch & Feitsch Rechtsanwaltsgesellschaft mbH), Antonia Ruder (BMW Group), Stephan Frucht (Kulturkreis) und Franziska Rieger (Kulturkreis) an.

 

Frank Dupree gewinnt DEUTSCHEN MUSIKWETTBEWERB

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Das STAATSTHEATER KARLSRUHE gratuliert Frank Dupree: Der in Karlsruhe ausgebildete junge Pianist aus Rastatt hat als einziger Preisträger den Preis des Deutschen Musikwettbewerbs 2014 gewonnen.
Bereits vor einigen Jahren ist er mit der BADISCHEN STAATSKAPELLE in einem Sinfoniekonzert aufgetreten und hat bei GMD Justin Brown eine Produktionsassistenz absolviert.
Das Abschlusskonzert des Musikwettbewerbs mit dem Beethoven Orchester Bonn kann hier nachgehört werden.

 

 

 

 

Letzter PRINZ VON HOMBURG am Karfreitag um 19 Uhr

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Entgegen der Angabe auf unserem Monatsleporello beginnt die letzte Vorstellung des Schauspiels von Heinrich von Kleist am Freitag um 19 Uhr im KLEINEN HAUS!
„Die Inszenierung bietet schöne Bilder und optische Effekte und mit Matthias Lamp als Homburg einen lange jungenhaft-unbekümmerten, nach der Liebe Nataliens und nach Ruhm strebenden Darsteller mit Profil.“ Mannheimer Morgen

Am Freitag steht die Inszenierung von Martin Nimz zum letzten Mal auf dem Spielplan!

 

 

 

Sigurdarson zu Gast für Meszar

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In den nächsten beiden Vorstellungen von Doctor Atomic wird Olafur Sigurdarson für unser Ensemblemitglied Renatus Meszar in der Partie des General Leslie Groves zu hören sein. Er hat diese schon bei der Deutschen Erstaufführung der Oper von John Adams in Saarbrücken gesungen.
Der Bariton wurde an der Söngskólann in Reykjavík, der Royal Academy of Music in London und der Royal Scottish Academy of Music and Drama in Glasgow ausgebildet. Seit der Spielzeit 2008/09 ist er festes Ensemblemitglied am Staatstheater Saarbrücken und war dort u. a. als Don Pizarro in Fidelio, Escamillo in Carmen, Jochanaan in Salome, Klingsor in Parsifal und zuletzt als Méphistophélès in Berlioz’ Fausts Verdammnis und Rigoletto in Verdis gleichnamiger Oper zu erleben.
In den letzten Jahren führten den Sänger Gastengagements u. a. an die Opera Holland Park, Opera North und die Grange Park Opera in England, an die Staatstheater Darmstadt und Wiesbaden sowie die Volksoper Wien, wo er zahlreiche Partien seines Fachs sang. Für seine Verkörperung des Rigoletto an der Opera Holland Park und der Isländischen Oper wurde er mit dem Audience Prize ausgezeichnet bzw. dem Icelandic Music Award zum »Sänger des Jahres« gekürt.

Wir schicken ihm für die Vorstellungen am 16.4. und 10.5. im GROSSEN HAUS ein ganz herzliches Toi,Toi,Toi!

 

 

Timo Krstin zum KÖRBER STUDIO JUNGE REGIE

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Der 34jährige Regisseur, der in der INSEL mit der Uraufführung Roma Romeo und Sinti Carmen die Spielzeit eröffnete, ist zum wichtigsten Wettbewerb junger Regisseure ans Hamburger Thalia Theater eingeladen.

Am 26.5. zeigt er in der Gaußstraße sein eigenes Stück Die Versenkung des Atom-U-Boots Kursk durch den Feigling Steven Jobs. Seine Diplominszenierung an der Zürcher Hochschule der Künste war im Juni 2013 als Beitrag zum Festival PREMIERES schon im Medientheater des ZKM zu sehen. Wir wünschen Timo Toitoitoi!
Hier finden Sie das ganze Programm.

 

 

 

 

STAATSTHEATER stellt Spielplan 2014/15 vor: Politisches Theater – Gesellschaftlich engagiert

Axel Schlicksupp (Orchesterdirektor), Justin Brown (Generalmusikdirektor), Ulrike Stöck (Leiterin JUNGES STAATSTHEATER), Peter Spuhler (Generalintendant), Monika Pichler (Künstlerische Betriebsdirektorin), Jan Linders (Schauspieldirektor), Kt. Birgit Keil (Ballettdirektorin) - Foto: Falk von Traubenberg

„Erst, wenn sich das Theater für die Gesellschaft interessiert, wird sich die Gesellschaft für das Theater interessieren“, begrüßte Generalintendant Peter Spuhler auf der Pressekonferenz am 10.4. die anwesenden Journalisten. Zusammen mit seinen Spartenleitern und Generalmusikdirektor Justin Brown stellte er den Spielplan für die Saison 2014/15 vor.
Die Öffnung des STAATSTHEATERS nach Außen, die unlängst die Nominierung beim International Opera Award in der Kategorie Accessibility eingebracht hat, eine starke überregionale Resonanz und andauernd hohe Besucherzahlen, zeigen das Vertrauen und die Neugier des Publikums gleichermaßen.
Unter dem Motto „Von Träumen und Leidenschaften“ bringt die Saison 2014/15 einen Spielplan, der außergewöhnlich viel Zeitgenössisches – Erst- und Uraufführungen – und eine überdurchschnittliche Zahl an eher unbekannten Werken verzeichnet. „Das Theater von Morgen denken, dabei herausfordernd, bisweilen radikal und immer gesellschaftlich relevant sein, hole das Theater von Heute aus seinem Elfenbeinturm“, so Spuhler weiter. Dazu gehöre auch, immer wieder neue Gesichter zu zeigen und neue Handschriften vorzustellen.
Zum ersten Mal in Karlsruhe werden u. a. in der Spielzeit 2014/15 arbeiten: Ingo Kerkhof, Anna Bergmann, Keith Warner, Nico and the Navigators, Jacopo Spirei, Malte C. Lachmann, Marlene Anna Schäfer, Jan-Philipp Gloger, Katrin Plötner, Florian Hertweck und Lee Beagley als Regisseure sowie Tilo Steffens, Ben Baur und Nikolaus Webern als Bühnenbildner.
Des 150. Geburtstages von Richard Strauss wird nicht nur mit einer Wiederaufnahme des Rosenkavaliers gedacht, sondern auch mit Musik eines seiner unterdrückten Zeitgenossen. Im Oktober 2014 ist es siebzig Jahre her, dass Hans Krása, der Komponist von Verlobung im Traum, im Konzentrationslager ermordet wurde. Obwohl seine Oper zweifelsfrei zu der Reihe „Meisterwerke des 20. Jahrhunderts“ zählt, gab es bisher noch keine deutsche Produktion. Ebenfalls eine Wiederentdeckung ist Jacques Offenbachs Fantasio. Der hauptsächlich wegen seiner bissigen politischen Operetten bekannte Komponist schenkt uns einen Beitrag zur Reihe „Politische Oper“. Die szenische Uraufführung der Neuausgabe dieses Werkes ist in Karlsruhe zu erleben. Zuletzt wurde es 1927 von einem deutschen Theater produziert.
Als neuer Operndirektor wird Michael Fichtenholz vom Moskauer Bolschoi ans STAATSTHEATER verpflichtet, der auch die Künstlerische Leitung der INTERNATIONALEN HÄNDEL-FESTSPIELE übernehmen wird. Ihm zur Seite steht Carsten Jenß als neuer Leitender Dramaturg der OPER; Jenß wechselt aus der Position des stellvertretenden Operndirektors vom Staatstheater Mainz nach Karlsruhe. Gemeinsam mit Dr. Achim Sieben – bisher persönlicher Referent von Peter Spuhler und ab der Spielzeit 2014/15 stellvertretender Operndirektor – und mit Musikdramaturg Raphael Rösler wird künftig ein starkes und kompetentes Team die Geschicke der Sparte lenken.
Das STAATSBALLETT bringt gleich zwei Besonderheiten auf den Spielplan. Zum einen die Uraufführung eines abendfüllenden Handlungsballetts nach Franz Kafkas Roman Der Prozess in der Choreografie von Davide Bombana und der Ausstattung der renommierten Künstlerin rosalie. Zum anderen John Crankos komödiantisches Meisterwerk Der Widerspenstigen Zähmung, eine der bekanntesten Ballettkomödien des Repertoires und ein Meilenstein im Schaffen dieser herausragenden Choreografenpersönlichkeit des 20. Jahrhunderts. Dies konnte nur durch die langjährige Verbindung der Ballettdirektorin Birgit Keil zur Person und zum Schaffen John Crankos ermöglicht werden und ist eine Auszeichnung für das STAATSBALLETT.
Das SCHAUSPIEL weckt mit 13 zeitgenössischen Werken wichtiger Autoren der Gegenwart die Lust an der Entdeckung des Neuen. Nach dem Roman von Hermann Hesse wird in einem völlig umgestalteten KLEINEN HAUS Das Glasperlenspiel in Serie gezeigt. Mit Schatten (Eurydike sagt) erlebt ein Werk der Nobelpreisträgerin Elfriede Jelinek seine Deutsche Erstaufführung. Das Team von Rechtsmaterial fühlt auf der Spur von Edward Snowden dem Alptraum der totalen Überwachung in der Uraufführung Ich bereue nichts nach. Die Uraufführung von Jörn Klares Du sollst den Wald nicht vor dem Hasen loben setzt die Beschäftigung des SCHAUSPIELS mit dem Thema „Die Kunst des Alterns“ fort. Heideggers Hefte nach dessen Überlegungen II–XV ist eine weitere Uraufführung in der Reihe „Philosophisches Theater.“
Seit Beginn der Spielzeit hat das JUNGE STAATSTHEATER einen Zuwachs von 62 Schulen und Kindergärten, die bisher das Haus noch nicht besucht hatten. Mitverantwortlich für diese positive Entwicklung ist sicherlich das breite Angebot: vom Theater für die Allerkleinsten, das in der Spielzeit 2014/15 seine Fortsetzung findet bis hin zur Jugendoper ab 14 Jahren. Ulrike Stöck, Leiterin des JUNGEN STAATSTHEATERS, wird nach Border mit der Deutschen Erstaufführung von Knight Crew ihre zweite Inszenierung in diesem Genre auf die Bühne des KLEINEN HAUSES bringen.
Alle Produktionen und die neuen Ensemblemitglieder finden Sie hier.

Das neue Opernteam stellt sich in einer eigenen Pressekonferenz am 17.4. um 14.30 Uhr vor.
Der umfangreiche Konzertspielplan der BADISCHEN STAATSKAPELLE wird auf einer Pressekonferenz am 21.5. um 14 Uhr bekannt gegeben.

Der Vorverkauf für die Monate September und Oktober startet am 7.7 – Vorverkauf für Spielzeit 14/15 startet am 15.9.

 

Lamp für Bauer

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Wegen einer Erkrankung unseres Ensemblemitglieds Simon Bauer übernimmt heute sein Kollege für ihn.
Matthias Lamp wird um 15 Uhr als Wurm in Kabale und Liebe zu sehen sein. Wir schicken ihm ein herzliches Toi,Toi,Toi!
Es gibt noch Karten!
"Wir brauchen dieses mutige, radikale Theater mit seinen großartigen schauspielerischen Leistungen mehr als je zuvor.“ schreibt die BNN über die Premiere der Inszenierung von Simone Blattner.
Zum nächsten und 25. Mal können Sie das Stück, dann wieder mit Simon Bauer am 21.4. im KLEINEN HAUS sehen.

Vorstellungsausfall im STUDIO

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Wegen einer Erkrankung im Ensemble muss Benefiz - Jeder rettet einen Afrikaner heute leider entfallen!
„Ein tolles Stück, witzig, wortreich und trotzdem ernsthaft ... großartige Leistung erbringen dabei die Schauspieler“ schreibt das Badische Tagblatt über die Komödie von Ingrid Lausund.

Zum nächsten Mal können Sie das Stück am 23.4. um 20 Uhr sehen. Alle weiteren Termine finden Sie hier.
Karten können Sie an der Theaterkasse gegen eine andere Vorstellung eintauschen oder zurückgeben.

RICCARDO im RADIO

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Unsere diesjährige Händeloper Riccardo Primo war nicht nur ein Augen-, sondern auch ein Ohrenschmaus und immer ausverkauft.
Der Mitschnitt von SWR 2 von diesem Höhepunkt der 37. INTERNATIONALEN HÄNDEL-FESTSPIELE wird am Sonntag, 13.4. ab 20.03 Uhr bei SWR2 zu hören sein, also lassen Sie sich das nicht entgehen.
„Musikalisch ist die Produktion allemal ein Ereignis. Die Deutschen Händel-Solisten spielen unter Michael Hofstetter in großer Besetzung (alleine drei Lauten) fulminant. Der Dirigent weiß alle Reize der Partitur ideal auszuspielen. Seine Wiedergabe hat immense Spannung, aber auch große Innigkeit bei den klagenden und empfindsamen Affekten. Exzellent hat Thomas Leininger die Rezitative einstudiert." Die Rheinpfalz
Sollten Sie in dieser Spielzeit den Riccardo Primo verpasst haben, können Sie schon jetzt Karten für die Wiederaufnahme zu den HÄNDEL-FESTSPIELEN 2015 sichern!

MAIENSCHLAGER-Autorin kommt nach Karlsruhe

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Zur Matinee Sonntag vor der Premiere über die nächste Schauspielpremiere Maienschlager reist Katharina Gericke, die Autorin, aus Berlin an. Am 13.4. um 11Uhr wird sie sich mit Regisseur Stefan Otteni, Dramaturgin Kerstin Grübmeyer und den Schauspielern Michel Brandt und Johannes Schumacher über die Inszenierung ihres ersten großen Stückes unterhalten. Wozu wir sie ganz herzlich einladen.
Das Stück gewann 1996 den Wettbewerb des Heidelberger Stückemarktes und wurde bereits mehrfach nachgespielt. Es erzählt die so berührende wie ungewöhnliche Liebesgeschichte eines Hitlerjungen zu einem jüdischen Jungen im Jahr 1938 in Potsdam. Gerade heute, in einer Zeit, in der Debatten über Genderpolitik in Bildungsplänen und anderswo wieder heftig geführt werden, erhält Maienschlager eine erneute Aktualität.
Die Premiere des Stückes zeigen wir am 17.4. im KLEINEN HAUS

Jubiläumsschwitzen im JUNGEN STAATSTHEATER

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Am Samstag feiert unser Tanztheater für die Allerkleinsten ab 3 Jahren seine 25. Vorstellung in der INSEL.
„In einer intelligenten Mischung aus Quatsch und Tanz vermittelt das Stück den jungen Zuhörern auf ganz subtile Weise, wie man sich in Bewegung ausdrücken kann“ (BNN), wie man friert, wie man schlottert und wie man schwitzt.
Morgen um 15 Uhr können Sie und ihre Familie sich wieder auf eine Reise durch alle Jahreszeiten begeben.
Wir gratulieren, FrierSchlotterSchwitz!

 

Florentine Krafft auf der Leinwand

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Am Sonntag ist unsere Schauspielerin in der SCHAUBURG zu sehen. Dort wird ihr Film TEMPO GIRL bei den Independent days 14 gezeigt: Die junge Möchtegern-Schriftstellerin Dominique Piepermann lebt ein unstetes Leben in Berlins Hipster-Community. Als ihr Verleger ihr Manuskript als unauthentisch ablehnt, flüchtet sie sich mit Kebabverkäufer Deniz in ein vergessenes Tal in den Schweizer Alpen, wo sie mit Liebe, Verlust und einem Fiat-Panda-vernarrten Zuhälter konfrontiert wird. Verlassen, gedemütigt aber inspiriert kehrt sie mit ihrem ersten Roman nach Berlin zurück: TEMPO GIRL - DIE GESCHICHTE EINER GENERATION.
Regie: Dominik Locher
Darsteller: Florentine Krafft, José Barros, Anatole Taubman

Am 13.4. um 14:30 Uhr in der SCHAUBURG auf der Leinwand, um 19 Uhr können Sie sie dann wieder live im STUDIO sehen bei Aus - Das Leben nach dem Spiel!

 

Es summt! Die Bienen kommen!

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Ab dem Frühsommer wurden Bienenstöcke auf dem Dach des STAATSTHEATERS aufgestellt, und am Samstag ist es soweit die ersten Bienen ziehen ein.
Damit beteiligt sich das STAATSTHEATER an der Initiative Deutschland summt!, die im letzten Jahr im „Land der Ideen“ Bundessieger in der Kategorie Umwelt wurde!
Das Projekt soll die Aufmerksamkeit für die Biene, die Stadtnatur und unsere Abhängigkeit von einem funktionierenden Ökosystem schaffen.
Verantwortlich für die Bienen auf dem Dach des STAATSTHEATERS wird Imker Daniel Götz sein, der künftig auch einen STAATSTHEATER-Honig vertreiben wird.
Weitere Informationen unter http://www.toe-net.de/index.html

 

MICHAEL FICHTENHOLZ wird OPERNDIREKTOR ab der Spielzeit 14/15

 - Foto: Falk von Traubenberg

MICHAEL FICHTENHOLZ
OPER | OPERNDIREKTOR & KÜNSTLERISCHER LEITER DER INTERNATIONALEN HÄNDEL-FESTSPIELE

1978 in Moskau geboren, studierte Michael Fichtenholz Musikwissenschaften und schloss mit einer Diplomarbeit zum Thema „Georg Friedrich Händels Zauberopern und ihr venezianischer Hintergrund “ ab. In seinen Studienjahren hat er sich einen Namen als Musikkritiker und Journalist gemacht und berichtete regelmäßig für die führenden russischen Medien: die Zeitschriften „Kommersant“, „Izvestia“, „Vedomosti“, sowie „Afisha“, „TimeOut Moscow“ und viele andere mehr.
Von 2002 bis 2006 arbeitete er als Programmdirektor der Moskauer Osterfestspiele, die von Valery Gergiev gegründet und geleitet wurden. Hier zählten zu seinen Aufgaben die Ausarbeitung der Festspielprogramme, die Zusammenstellung und Redaktion des Festspielprogrammheftes sowie Künstlerbetreuung. Diese Erfahrungen ermöglichten ihm ein Engagement an der Moskauer Philharmonie, wo er 2005 eingeladen wurde, um Konzertserien zu konzipieren und zu veranstalten. Seine Konzertserien Weltopernstars in Moskau sowie Opernmeisterstücke haben großes Interesse sowohl beim Publikum als auch bei den russischen und internationalen Meiden geweckt, denn in der Konzertserie traten erstmals in Russland so prominente Sänger auf wie Joyce DiDonato, Anna Caterina Antonacci, Daniela Barcellona, Nadja Michael, Annick Massis, Sumi Jo, Veronique Gens, Sally Matthews.
Russische Erstaufführungen der Werke Orlando, Ariodante, Hercules von Händel, Idomeneo von Mozart, L’anima del filosofo von Haydn, sowie die Welterstaufführung von dem Choroper Bojarynia Morosowa von Rodion Shchedrin mit internationalen Besetzungen wurden von der Presse zu den Höhepunkten der Moskauer Konzertspielzeit gezählt. Von 2007 bis 2009 und von 2013 bis 2014 wurde er auch als Programmdirektor des russischen Nationalorchester tätig, wo er mit den Dirigenten Mikhail Pletnev, Vladimir Jurowski, Sir Mark Elder, Ingo Metzmacher, Paavo Jarvi, Christoph-Matthias Müller, Paul Daniel, Patrick Summers zusammenarbeitete.

2009 wurde Michael Fichtenholz am Bolshoi-Theater in Moskau die Position als Leiter der langfristigen Programmplanung und als Direktor des von ihm im Oktober 2009 gegründeten Opernstudios angeboten. In den folgenden Jahren holte er die international bedeutenden Regisseure Stephen Lawless, Antony McDonald, Adrian Noble und Richard Jones ans Bolschoi und erweiterte das Repertoire des Hauses mit Titeln von Richard Strauss, Leos Janacek, Maurice Ravel, Wolfgang Amadeus Mozart und Vincenzo Bellini wesentlich. Auf seine Initiative hin arbeiteten viele international beutende Sänger, Dirigenten, Bühnenbilder und Kostümdesigner in Moskau und zahlreiche gemeinsame Projekte und Koproduktionen mit führenden europäischen Opernhäusern (English National Opera, La Monnaie Brüssels, Opera National de Paris etc.) konnten realisiert werden.
Im Herbst 2014 wird er als Operndirektor und künstlerischer Leiter der HÄNDEL-FESTSPIELE an das STAATSTHEATER KARLSRUHE wechseln.

 

 

CARSTEN JENSS wird LEITENDER DRAMATURG in der OPER ab der Spielzeit 14/15

 - Foto: Falk von Traubenberg

CARSTEN JENSS
OPER | Leitender Dramaturg

1979 wurde Carsten Jenß geboren, studierte Theaterwissenschaft / Kulturelle Kommunikation, Neuere deutsche Literatur und Kunstgeschichte an der Humboldt-Universität zu Berlin. Ab 2004 arbeitete er im Künstlerischen Betriebsbüro der Deutschen Oper Berlin und gehörte der Dramaturgie des Hauses anschließend zunächst als freier Mitarbeiter an, bevor er 2006 Dramaturg an diesem Haus wurde. Neben der dramaturgischen Arbeit mit Regisseuren wie Christopher Alden, Tatjana Gürbaca und Johannes Schaaf initiierte und moderierte er die Gesprächsreihe Dimensionen zu Repertoire- und Neuproduktionen – mit Gästen wie Friedrich Wilhelm Graf, Helgard Haug/Daniel Wetzel (Rimini-Protokoll), Thomas Macho, Joseph Vogl, Herfried Münkler, Wilhelm Genazino oder Sigrid Weigel. Zusammen mit Prof. Thomas Macho leitete er das Seminar „Oper und Revolution“ an der Humboldt-Universität und begleitete „Rimini-Protokoll“ bei der „Hauptversammlung“ im Berliner ICC.
Als Gast-Dramaturg arbeitete Carsten Jenß 2009 an der Vlaamse Opera in Antwerpen (Mazeppa Regie Tatjana Gürbaca) und am Teatro Pérez Galdos auf Gran Canaria (Tannhäuser Regie Katharina Wagner). Im selben Jahr wechselte er als Leitender Musikdramaturg ans Staatstheater Mainz, wo er zunächst mit Operndirektor Roland Spohr arbeitete und danach unter Operndirektorin Tatjana Gürbaca stellvertretender Operndirektor wurde.
Ein Hauptaugenmerk der gemeinsamen Arbeit galt der Stärkung eines Opernrepertoires des 20. und 21. Jahrhunderts – u. a. mit Szymanowskis Król Roger (Regie Joan Anton Rechi), Sciarrinos Macbeth (Regie Tatjana Gürbaca), Ligetis Le Grand Macabre (Regie Lorenzo Fioroni), Henzes Der Prinz von Homburg (Regie Christof Nel). Mit Werken wie Franz Lehárs Eva (Regie Cordula Däuper) oder Arrigo Boitos Mefistofele (Regie Lorenzo Fioroni) standen immer wieder auch seltener gespielte Werke des 19. und frühen 20. Jahrhunderts auf dem Spielplan. Das Barockzeitalter war mit Werken wie Alessandro Scarlattis Cain und Carlo Pallavicinos La Gerusalemme liberata vertreten.
Die gemeinsam mit Regisseur Georg Schütky konzipierten Musiktheaterabende Maria Hilf und Ein Herzschlag ist keine Massenbewegung schufen spannungsreiche Werk-Konstellationen. Ein ästhetisch vielfältiges Gepräge erhielt die Oper am Staatstheater Mainz auch durch die Arbeit von Regisseuren wie Vera Nemirova (u. a. La Traviata), Sandra Leupold (u. a. Tannhäuser), Johannes Erath (Eugen Onegin) und Tilman Knabe (u. a. Tristan und Isolde). Carsten Jenß rief auch die begleitende Reihe Träum weiter ins Leben, die das Ensemble in szenischen Liederabenden, skurrilen Performances und heiteren Talkshows präsentierte.

2010 konzipierte und moderierte er die Reihe Zäsuren – Bayreuther Festspielgespräche mit Gästen wie Stephan Mösch, Gustav Seibt und Hermann Nitsch. Als Vortragender bzw. Podiumsgast war Jenß zu den Symposien Klang und Musik im Werk Walter Benjamins an der Berliner Akademie der Künste 2010 und 2013 zu Wagner spielen – Wagner denken – Wagner diskutieren an der Deutschen Oper Berlin geladen. Im Herbst 2014 wird er als leitender Dramaturg der Oper am STAATSTHEATER beginnen.

 

 

 

 

 

 

 

KAMEL kommt um 19 Uhr zurück!

 - Foto:

Die Wiederaufnahme unseres Stücks für alle ab 15 Jahren wird am 30.4. nicht um 11 Uhr, sondern um 19 Uhr im JUNGEN STAATSTHEATER stattfinden.
Weil an seiner Schule der Arabischunterricht gestrichen wird, begibt sich Halim auf die Suche nach seiner Identität.
„In der Insel inszeniert die gebürtige Iranerin Mina Salehpour (die in diesem Jahr mit dem FAUST-Preis ausgezeichnet wurde) das Stück mit Humor, Ironie und viel Spaß an haarsträubenden Klischees, ohne das sensible Thema zu bagatellisieren.“ BNN Hier finden Sie die nächsten Termine von Das Kamel ohne Höcker.

 

 

Festival PREMIÈRES für junge europäische Regisseure - Programm vorgestellt

DEHOR - Foto: Alice Piemme

Die Veranstalter TNS, LE MAILLON und STAATSTHEATER KARLSRUHE das Programm des Festivals  Premières 2014 vorgestellt.

Das Festival spielt mit 9 Inszenierungen in 18 Vorstellungen aus 8 Ländern in 9 Sprachen an 7 Spielorten 2014 wieder in Straßburg! Die Zukunft des europäischen Theaters trifft sich einen Katzensprung von Karlsruhe entfernt. Ein Bus-Shuttle, deutsche Übertitel und eine zweisprachige Festivalzeitung laden alle Deutschen Theaterfreunde herzlich ein.

137 Inszenierungen junger Regisseure aus allen Himmelsrichtungen Europas sichtete die Programmkommission durch Aufführungsbesuche und per DVD, 28 Produktionen kamen in die engere Wahl: Am 9.4.14 stellten die Kuratorin Barbara Engelhardt, Programmleiter Olivier Chabrillange vom Théâtre National de Strasbourg und Schauspieldirektor Jan Linders die neun 2014 nach Straßburg eingeladenen Produktionen in Karlsruhe vor.
„Das Festival ist mit dem doppelten Sprung über den Rhein ein echtes europäisches Festival geworden. In der Zusammenarbeit von zwei französischen und einem deutschen Theater hat Premières eine dauerhafte Zukunft und kann seine Aufgabe nachhaltig erfüllen“, freute sich Olivier Chabrillange vom TNS über die Fortsetzung der Kooperation. „Unser Programm zeigt: In einem Kontinent in der Krise kann die Kunst des Theaters verbinden und Menschen ins Gespräch bringen. Wir unterstützen mit unseren Einladungen Künstler aus Ländern, die kritisches Theater nicht mehr fördern, zum Beispiel Ungarn“, so Jan Linders in seinem Fazit.

Ein Jahr lang hat das Festivalteam nach den interessantesten Arbeiten junger Theatermacher aus ganz Europa gesucht, die nicht mehr als fünf professionelle Inszenierungen herausgebracht haben sollten. Die Produktionen werden jeweils deutsch und französisch übertitelt, eine zweisprachige Festivalzeitung junger deutscher und französischer Journalisten informiert über Künstler und Programm. Die Anfangszeiten sind so versetzt, dass die Besucher bis zu vier Inszenierungen an einem Tag sehen können. Ein Bus-Shuttle vom Karlsruher Hauptbahnhof bringt die Karlsruher täglich bequem nach Straßburg und zurück; an Bord führt jeweils ein Dramaturg in das Programm des Tages ein.

Kuratorin Barbara Engelhardt stellte die neun Produktionen zwischen Adaption eines Romans von Elfriede Jelinek, politischer Performance, formalem Experiment, Auseinandersetzung mit den Genres Oper und Tanz und mit Themen wie transnationalen Familien, Glück und Schizophrenie vor. Die jungen Regisseurinnen und Regisseure sind so unterschiedlich wie ihre Handschriften, ihre Ausbildung und ihr Alter. Die meisten zeigen ihre Arbeiten im Rahmen des Festivals  zum ersten Mal außerhalb ihres eigenen Landes. „Junge Theaterkünstler haben es immer schwerer Fuß zu fassen, deshalb ist Premières als Plattform so wichtig. Daneben ist die Begegnung ein zentrales Moment des Festivals. Begegnung sowohl des internationalen Publikums mit den Künstlern und untereinander als auch der Künstler mit neuen Zuschauern ", so Barbara Engelhardt.

Die Regisseure von PREMIÈRES 2014 sind: Ewelina Marciniak (Polen), Valters Sīlis (Lettland), Corinne Maier (Schweiz), die Gruppe Codice Ivan (Italien), die Gruppe FUX (Deutschland), Antoine Laubin (Belgien), Dániel D. Kovács (Ungarn), Thom Luz (Schweiz) sowie Vilma Pitrinaïte und Thomas Pondevie (Frankreich).
Seit 2005 hat das Festival vielen mittlerweile berühmten und gefragten Regisseuren die Türen geöffnet, beispielsweise der Serbin Sanja Mitrovic, der Polin Marta Górnicka, den Ungarn Viktor Bodó und Kornél Mundruczó, dem Schweizer Roger Vontobel, dem Deutsch-Portugiesen Antú Romero Nunes, dem Griechen Sarantos Zervoulakos, dem Belgier Fabrice Murgia und dem Deutschen Tilmann Köhler. 2014 sind vier Premières-Regisseure zum renommierten Festival d’Avignon eingeladen.
Förderer von Premières 2014 sind auf französischer Seite die Region Alsace, das Departement du Bas-Rhin, die Stadt Straßburg und das französische Kulturministerium. Entscheidend beigetragen zur Finanzierung des diesjährigen Festivals hat die Stadt Karlsruhe. Kulturbürgermeister Wolfram Jäger sagte dazu bei der Präsentation des Programms in Straßburg am 7.4.: „Karlsruhe hat die Einladung von Straßburg, das Festival gemeinsam zu veranstalten, gern angenommen, denn wir beiden großen Städte am Oberrhein haben die Chance, durch enge Zusammenarbeit das Herz Europas zu stärken – und in welchem Bereich ginge das leidenschaftlicher als in der Kultur? Ich wünsche mir, dass viele Karlsruher Theaterfreunde in diesem Jahr diese Chance wahrnehmen und nach Straßburg fahren.“
Der Kartenverkauf – Einheitspreis 13 Euro, freie Platzwahl – läuft ab sofort an den Theaterkassen in beiden Städten sowie auf der eigenen Website http://www.festivalpremieres.eu/. Käufer des Festivalpasses zu 13 Euro (Sonderpreis 7 Euro für Abonnenten) erhalten ermäßigten Eintritt von 7 Euro. Damit lohnt sich der Festivalpass „Carte Premières“ schon ab drei Vorstellungen. Auf der Webseite finden sich schon jetzt Trailer für alle Produktionen und ein zweisprachiger Blog. Die nächste Ausgabe von Premières wird vom 4. bis 7. Juni 2015 wieder in Karlsruhe stattfinden – als Prolog zum Stadtjubiläum feiert das Festival hier seinen 10. Geburtstag.

 

 

Vertrag mit Peter Spuhler als Generalintendant wird bis 2021 verlängert

 - Foto: Falk von Traubenberg

Peter Spuhler hat mit großer Energie und Kreativität wichtige Impulse gesetzt. Damit ist es ihm gemeinsam mit seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gelungen, das Badische Staatstheater mit vielfältigen Aktivitäten noch stärker für die Gesellschaft zu öffnen und dessen überregionale Anerkennung weiter zu steigern. Die Vertragsverlängerung schafft die notwendige Planungssicherheit, um die außerordentlich erfolgreiche Entwicklung weiter voranzutreiben.
Peter Spuhler bleibt über das Jahr 2016 hinaus Generalintendant am Badischen Staatstheater. Der Verwaltungsrat hat in seiner heutigen Sitzung (9. April) unter dem Vorsitz von Ministerin Theresia Bauer einstimmig beschlossen, seinen laufenden Vertrag um weitere fünf Jahre bis August 2021 zu verlängern.
„Das Badische Staatstheater hat unter der Leitung von Peter Spuhler eine ausgesprochen positive Entwicklung genommen. Dies zeigt sich sowohl an der außergewöhnlichen Steigerung der Publikumsresonanz als auch an der erfolgreichen Positionierung des Theaters in der Kulturszene vor Ort und weit darüber hinaus“, sagte Kunstministerin Theresia Bauer zu der Entscheidung. Die frühzeitige Vertragsverlängerung sei Ausdruck der Anerkennung dieses großen Engagements zugunsten des Theaters. Darüber hinaus werde auch die notwendige Kontinuität sichergestellt, wie sie zur Bewältigung der in den kommenden Jahren anstehenden Sanierungsmaßnahmen notwendig sei.
Auch der Karlsruher Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup begrüßt die Vertragsverlängerung: „Wir alle konnten seit Beginn der Intendanz Spuhler neben einer erfreulichen Intensivierung der künstlerischen Arbeit vor allem eine Öffnung des Theaters in alle Bereiche unserer Stadtgesellschaft wahrnehmen, die dem Badischen Staatstheater auch neue Besucher erschloss. Wir freuen uns deshalb, dass Peter Spuhler seine Arbeit in Karlsruhe fortsetzen wird".
Peter Spuhler ist seit September 2011 Generalintendant des Badischen Staatstheaters in Karlsruhe. Zuvor war er nach Stationen an Theatern in Stendal, Rostock und Tübingen sechs Jahre lang Intendant des Theaters und Orchesters Heidelberg. Rechtsträger des Badischen Staatstheaters ist das Land. Auf der Grundlage eines Staatsvertrages wird das Theater hälftig durch die Stadt Karlsruhe mitfinanziert. Zum 1. September 2014 wird das Badische Staatstheater in einen Landesbetrieb umgewandelt.

Pressemitteilung des MINISTERIUM FÜR WISSENSCHAFT, FORSCHUNG UND KUNST

International Opera Awards verliehen

Gemeinsam mit der Opera Australia in Sydney, der Ruhr Triennale, der Scottish Opera und dem Teatro Sociale di Como war das STAATSTHEATER bei den International Opera Awards 2014 in London in der Kategorie Accessibility nominiert.
Am Montag fand die Preisverleihung statt und wir gratulieren dem Teatro Sociale di Como zum Gewinn der Kategorie! 

Die Kategorie steht für die Aktivitäten des STAATSTHEATERS, die ein neues Publikum und neue Zielgruppen ansprechen. Dies geschieht zum einen inhaltlich, zum anderen durch viele Maßnahmen, die das Haus öffnen. Exemplarisch dafür ist die Reihe „politische Oper“, die in jedem Jahr eine Position im Spielplan belegt. Regelmäßig werden Kinder- und Jugendopern im GROSSEN und im KLEINEN HAUS und bald auch im Klassenzimmer aufgeführt. Volkstheater in der Oper ermöglicht Laien neben Profis auf der Bühne zu stehen. Für diese Vielfalt des Spielplans wurde das STAATSTHEATER zuletzt u. a. für das beste Opernprogramm in Deutschland ausgezeichnet.
Die Neuausrichtung des Opernballs, zahlreiche Vermittlungsprogramme, die umfangreiche Kommunikation auf jedem Kanal des Hauses, thematisch flankierende Marketingaktionen und neue Partner in der Stadt lassen das STAATSTHEATER verstärkt regional und international wirken. Neue Zuschauergruppen wurden für das Musiktheater gewonnen.
Oper mit Audiodeskription für blinde und sehbehinderte Menschen, der freie Eintritt für Studierende, das Foyer mit WLAN als Lernort für Studierende und Übertitelungen in Fremdsprachen wie z. B. Türkisch helfen, Schwellenängste zu überwinden und Oper besser zu verstehen. Für diese Öffnungsmaßnahmen wurde das STAATSTHEATER bereits zweimal als Ort im „Land der Ideen“ ausgezeichnet.

Die Jurymitglieder sind:
John Allison, Herausgeber des Opera magazine und Kritiker des Sunday Telegraph, Hugh Canning, Chefkritiker der Sunday Times, George Loomis, Kritiker für den International Herald Tribune, The Financial Times und das Opera magazine, Fiona Maddocks, Kritikerin des Observer, Sir Peter Jonas, ehemaliger Staatsintendant der Bayerischen Staatsoper, Elaine Padmore, bis 2011 Direktorin der Opera Covent Garden sowie Nicholas Payne, Direktor von Opera Europa.

Alle weiteren Informationen finden Sie hier.

 

Tanzen bis in die Mittagsstunden

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120 Menschen genossen am Sonntagmorgen Tanz, Musik und ein reichhaltiges Buffet im MITTLEREN FOYER. Gemeinsam mit DER BALL-Partner Tanzschule Gutmann veranstaltete das STAATSTHEATER KARLSRUHE zum ersten Mal das Tanzfrühstück: Von 10 bis 13 Uhr konnten die Gäste sich an einem reichhaltigen Frühstücksbuffet satt essen und ausgiebig Chachacha, Rumba, Walzer, Jive, Discofox und vieles mehr tanzen. Zuletzt war niemand mehr auf seinem Platz zu halten – alle bevölkerten die Tanzflächen, schwangen selbst das Bein oder bejubelten eine der kleinen Einlagen der Tanzlehrer. Die Stimmung war großartig, nicht nur das Essen ein Genuss und zum Ende war die Freude groß, als Roberto Fasiello, Gesellschafter der Tanzschule Gutmann, ankündigte, dass das Tanzfrühstück auf jeden Fall wiederholt werden soll.

Wer bald nochmal im STAATSTHEATER tanzen will, dem sei DER BALL am 3.5. ans Herz gelegt. Mit einem außergewöhnlichen und vielfältigen Programm wie selten und mit fünf Dancefloors im ganzen Haus wird DER BALL ein Feuerwerk für alle Liebhaber des Tanzes. Beliebte Szene-DJs und bekannte Tanzbands spielen hier auf.

Wann es das Tanzfrühstück zum nächsten Mal gibt, erfahren Sie aus unserem Monatsleporello und auf der Internetseite.

Endstation Sehnsucht?!


„Plötzlich steht Blanche Stanley gegenüber, dem Simon Bauer die Gefährlichkeit eines intelligenten Grizzlys gibt. Bauer ist nicht melancholisch sexy, eher düster körperbetont. Er weiß, was er tut, wenn er das T-Shirt abstreift." so Jürgen Berger in der Rheinpfalz über die Premiere von Endstation Sehnsucht.

Am Montag werden sich Hauptdarsteller Simon Bauer, Dramaturg Konstantin Küspert und der Theologe und Pfarrer PD Dr. Wolfgang Vögele im UNTEREN FOYER zum Gespräch treffen: das Schauspiel wirft diverse Fragen auf, nach dem richtigen Leben, einer zeitgemäßen Sexualmoral und dem Streben nach Glück – wer sie diskutieren möchte, ist herzlich eingeladen zum Theatergespräch über Gott und die Welt am Montag um 19 Uhr.

Der Eintritt ist frei.

"Das schönste Ballett, das man sich vorstellen kann"

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wie Galina Ulanowa einst sagte. Kaum ein anderes Werk der Ballettgeschichte hat so viele unterschiedliche Interpretationen erfahren wie dieses; immer wieder besinnt man sich auf das in Musik und Tanz angelegte, zutiefst menschliche Ideal von Liebe und Treue. Eine der am stärksten beachteten Neufassungen in jüngerer Zeit ist Christopher Wheeldons Choreografie aus dem Jahre 2004, die nach ihrer Uraufführung in Philadelphia vom STAATSBALLETT im November 2009 als DEUTSCHE ERSTAUFFÜHRUNG präsentiert werden konnte. Nun gelangt sie aufgrund der anhaltenden Nachfrage für vier Vorstellungen erneut auf den Spielplan.
Christopher Wheeldon siedelt das Geschehen Anfang des 20. Jahrhunderts in Paris an, in einem Ballettsaal, wo Schwanensee geprobt wird. Die Tändeleien zwischen den Herren der Gesellschaft und den Damen des Ballettensembles veranlassen den Ersten Solisten dazu, in der Handlung des geprobten Balletts geistige Zuflucht zu suchen. Er identifiziert sich mit dem Schicksal des Prinzen Siegfried, der sich – von den Verheiratungsplänen seiner Familie abgestoßen – in die gleichermaßen schöne wie geheimnisumwitterte Odette verliebt. Aus dieser Situation heraus etabliert Wheeldon ein raffiniertes Spiel zwischen zwei Handlungsebenen, welche der märchenhaften Sphäre der originalen Balletthandlung das reizvolle Kolorit der lebensfrohen Pariser Künstlerwelt hinzufügt, wie sie etwa von Edgar Degas in seinen Gemälden auf unvergessliche Weise eingefangen worden ist.

Für die Wiederaufnahme am Sonntag sind Restkarten in einigen Preiskategorien sowie Stehplatzkarten erhältlich. Für die Vorstellung am 11.4. sind derzeit lediglich Stehplatzkarten verfügbar. Also Karten sichern für den 7.6. oder 26.6. (zum letzten Mal in dieser Spielzeit)

 

 

Kritische Parkplatzsituation am Wochenende!

Aufgrund von mehreren Parallelveranstaltungen im Umkreis des STAATSTHEATERS ist am 5. und 6.4. mit einer Überlastung der örtlichen Parkhäuser zu rechnen.
Wir empfehlen unseren Besuchern deshalb, genügend Zeit für die Anreise einzuplanen oder öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen.
Unsere Eintritts- und Abonnementkarten berechtigen am Vorstellungstag bis 3 Uhr des Folgetages zur Hin- und Rückfahrt im KVV-Verbundgebiet. Ausgenommen sind Dienst-, Frei- und Ehrenkarten.

Vorstellungsausfall IRGENDWANN IN DER NACHT

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Am 5.4. muss die Vorstellung des Stückes von Etel Adnan wegen Erkrankungen im Ensemble leider entfallen.
Zum nächsten und letzten Mal in Karlsruhe ist die Uraufführung des Prologs der Europäischen Theaterkooperation The Art of Ageing am 18.4. um 19 Uhr im STUDIO zu sehen.

„… selten werden Liebe und Verlust als derart virtuoses Bühnenerlebnis fassbar!“ die-deutsche-buehne.de

Der Tag beginnt zu tanzen

Machen Sie sich einen ganz besonderen Sonntag mit unserer neue Reihe Tanzfrühstück im STAATSTHEATER.
Erstmals laden wir Sie gemeinsam mit der Tanzschule Gutmann am 6.4. ab 10 Uhr ins MITTLERE FOYER zum Tanz und zu einem reichhaltigen Frühstücksbuffet ein.
Roberto Fassielo lässt Sie Standard, Latein und Tango tanzen – für jeden Tanzstil ist etwas dabei!
Also Musik an und los geht’s – auch als schöne Vorbereitung auf DER BALL am 3.5.

120 angemeldete Tänzer haben wir schon, damit ist es für diesen Termin ausverkauft. Wann es das Tanzfrühstück zum nächsten Mal gibt, erfahren Sie -sobald es feststeht- in unserem Monatsleporello und auf der Internetseite.

 

Besta für Funke

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Wegen einer Verletzung von Ronald Funke übernimmt am Donnerstag Robert Besta für seinen Kollegen.
Er wird in der Rolle des Hofmarschalls von Kalb in Kabale und Liebe zu sehen sein. Toi,Toi,Toi!
„Wir brauchen dieses mutige, radikale Theater mit seinen großartigen schauspielerischen Leistungen mehr als je zuvor.“ schrieb die BNN über die Inszenierung von Simone Blattner, die seit der Premiere immer ausverkauft ist.
Es gibt für Donnerstag und die Vorstellung am 6.4. noch wenige Sitzplatzkarten, die Stehplätze sind geöffnet.
Alle weiteren Vorstellungen finden Sie hier.

WOLFGANG SIEBER feiert Geburtstag – Das JUNGE STAATSTHEATER bekommt Geschenke

Veronika Bachfischer aus dem Ensemble des JUNGEN STAATSTHEATERS überreicht das erste Stück Torte an Wolfgang Sieber - Foto:

Von ganzem Herzen bedankt sich das JUNGE STAATSTHEATER bei Herrn Wolfgang Sieber, der gestern zur Feier seines 75. Geburtstages ins MITTLERE FOYER geladen hatte.
Statt Geschenken hatte der ehemalige Verwaltungsdirektor des STAATSTHEATERS von seinen zahlreichen Gästen Spenden für das JUNGE STAATSTHEATER erbeten, die er nach der Feier an die stellvertretende Leiterin, Annalena Schott, übergab.
Lieber Herr Sieber, nicht nur dafür wollen wir uns bedanken, sondern auch für die Offenheit und Herzlichkeit mit der Sie unserer jungen Sparte stets begegnen. Sie sind uns nicht nur Förderer, sondern vor allem ein guter Freund und wir schätzen uns glücklich Sie an unserer Seite zu wissen!

VIELEN DANK!
Ihr JUNGES STAATSTHEATER

 

Petean für Salsi bei OPERNGALA: EIN MASKENBALL

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Wegen einer Erkrankung von Luca Salsi übernimmt der rumänische Bariton George Petean die Partie des Graf Anckarström.
Er gastiert genau wie sein Kollege regelmäßig auf den großen internationalen Bühnen wie der Deutschen Oper Berlin, der Vlaamse Opera Amsterdam und dem Teatro del Liceu in Barcelona.
Von 2002 bis 2010 war er Ensemblemitglied an der Staatsoper Hamburg. Dazu kamen Engagements wie u. a. Figaro in Il barbiere di Siviglia am Royal Opera House Covent Garden, Belcore in L’elisir d’amore an der Opéra de Paris, die Titelpartie in Donizettis Le Duc d’Albe an der Metropolitan Opera New York, die Titelpartie in Rigoletto an der Opéra national du Rhin in Straßburg und jüngst Giorgio Germont in La traviata an der Wiener Staatsoper.
Zu seinen zukünftigen Engagements zählen u. a. die Titelpartie von Rigoletto am Opernhaus Zürich, Belcore in L’elisir d’amore an der Opéra de Monte Carlo und 2015 Germont in La traviata am Royal Opera House Covent Garden.
Am Samstag um 19:30 Uhr ist er in Karlsruhe zu Gast und wird neben unseren Ensemblemitgliedern, sowie Marcello Giordani in Ein Maskenball auf der Bühne stehen.

Cofalka-Adami für Funke

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Wegen einer Verletzung von Ronald Funke wird heute Klaus Cofalka-Adami für seinen Kollegen übernehmen.

Er spielt in Benefiz – Jeder rettet einen Afrikaner die Rolle des Eckard. Wir schicken ihm ein ganz herzliches Toi,Toi,Toi!

„Ein tolles Stück, witzig, wortreich und trotzdem ernsthaft … großartige Leistung erbringen dabei die Schauspieler“ schreibt das Badische Tagblatt

Tollkühne Achterbahnfahrt durch die Abgründe unserer Gesellschaft

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Der Bäcker hat sieben Kinder – und das ist noch das normalste an diesem Text.
In kurzen Szenen bebildert Jakob Nolte ein Panoptikum unserer Zeit, überzeichnet es mit Irritationen voll lyrischer Schönheit.
Am Donnerstag stellen wir Ihnen wieder ein NEUES STÜCK in einer Szenischen Lesung im STUDIO vor: Vita Dissoziativa

MIT Veronika Bachfischer, Jan Andreesen, Daniel Friedl, Matthias Lamp und Ralf Wegner
EINRICHTUNG Mathias Hannus BÜHNE & KOSTÜME Petros Tasiopoulos, Studierender der Staatlichen Hochschule für Gestaltung Karlsruhe

Die Lesung beginnt um 20 Uhr, anschließend Autorengespräch!

 

Schon gespannt auf DIE MEISTERSINGER?

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Talk im Studio, eine Veranstaltung der Gesellschaft der Freunde des Badischen Staatstheaters Karlsruhe e. V., widmet sich heute unserer Inszenierung Die Meistersinger von Nürnberg, deren Premiere wir am 27.4. im GROSSEN HAUS feiern.
Junker Walther von Stolzing überschreitet auf seiner leidenschaftlichen Suche nach künstlerischer Neuerung die Grenzen der bestehenden Konventionen und ist den Nürnberger Bürgern und Meistersingern deswegen verdächtig. Der revolutionäre Komponist Wagner widmete sich in seinem komischen „Satyrspiel“ der Welt des mittelalterlichen Meistersangs und schuf eine immerwährend aktuelle Parabel über Pedanterie und Phantasielosigkeit, die unsere Sicht auf künstlerische Innovation hinterfragt. Dem Tannhäuser folgt mit Die Meistersinger von Nürnberg Wagners Plädoyer für Neugier auf Neues, mit dem Generalmusikdirektor Justin Brown seinen Wagner-Zyklus fortsetzt. Tobias Kratzer, der 2008 beim Ring Award alle Preise gewann, kennt das Karlsruher Publikum schon als Regisseur von Wallenberg, 2012/13 inszenierte er u. a. einen aufsehenerregenden Tannhäuser an der Oper Bremen und 2013/14 Wagners Lohengrin zum Intendanzstart von Hasko Weber am Nationaltheater Weimar. Ein weiteres Projekt dieser Spielzeit sind Die Hugenotten am Staatstheater Nürnberg.

MIT Tobias Kratzer Regisseur, GMD Justin Brown Musikalischer Leiter und Raphael Rösler Dramaturg
MODERATION Katrin Lorbeer
Am Dienstag um 20:15 Uhr im STUDIO
Der Eintritt ist frei

 

Die Sanierung und Erweiterung nimmt Gestalt an

Der Architektenwettbewerb ist gestartet, und wir sind jetzt schon gespannt auf die 25 Ideen, aus denen Ende dieses Jahres das Preisgericht die Sieger kürt. Für die Teilnahme können sich Büros bewerben, die Erfahrungen in der Planung und Ausführung von Kulturbauten mit dem Schwerpunkt Aufführung/Veranstaltung UND Erfahrungen in Umbau und Sanierung von Gebäuden mit komplexen technischen Zusammenhängen haben. Vorab haben sich das Land Baden Württemberg, die Stadt und das Theater darauf geeinigt international renommierte Büros, die genau dieses Erfahrungen haben, darum zu bitten sich als feststehende Teilnehmer setzen zu lassen.

Die gesetzten Teilnehmer sind (in alphabetischer Reihenfolge):
Delugan Meissl, Wien mit Wenzel + Wenzel, Karlsruhe www.dmaa.at
Dietrich/Untertrifaller, Bregenz www.dietrich.untertrifaller.com
Lederer, Ragnarsdottir, Oei, Stuttgart www.archlro.de
Lundgaard&Tranberg Arkitekter, Kopenhagen www.ltarkitekter.dk
pfp Architekten, Hamburg www.pfp-architekten.de
Snohetta, Oslo www.snoarc.no

Wenn Sie selbst teilnehmen wollen – hier die Ausschreibung:http://ted.europa.eu/udl?uri=TED:NOTICE:102000-2014:TEXT:DE:HTML&src=0

 Aufgabe der Teilnehmer wird es sein, ein neues Schauspielhaus mit Kinder- & Jugendtheater, Probebühnen, größere musikalische Überäume und handwerkliche Werkstätten zu planen. Bei der Neuplanung ist auch der bestehende Bau des Architekten Helmut Bätzner zu nutzen und zu sanieren. Die Träger, Land und Stadt, haben sich klar für die Erweiterung und Sanierung des Theater ausgesprochen – der Karlsruher Gemeinderat einstimmig – und stellen dafür 125 Mio € zur Verfügung (Baukostenindex 2012). Die Bauherrenaufgabe übernimmt Vermögen und Bau Baden-Württemberg, Amt Karlsruhe.

 

 

Herzlichen Glückwunsch, lieber Wolfgang Sieber!

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Heute feiert das Ehrenmitglied des STAATSTHEATERS seinen 75. Geburtstag .
Vom Finanzministerium des Landes Baden-Württembergs wechselte Wolfgang Sieber am 1.7.80 als Verwaltungsdirektor ans STAATSTHEATER. Gemeinsam mit dem damaligen Generalintendanten Günter Könemann war er wesentlicher Initiator der EUROPÄISCHEN KULTURTAGE (1983) und des jährlichen OPERNBALLS (1984), er sorgte für die Aufwertung der Händeltage zu den HÄNDELFESTSPIELEN, war an der Gründung des Orchesters der Deutschen Händel-Solisten beteiligt sowie Gründungs-Geschäftsführer der Internationalen Händel-Akademie (1986–1999).
Unter seiner Ägide wurden der Ankauf des Ergotti-Gebäudes, die Erweiterung und der Umbau der Probebühnen, der Anbau mit neuen Büros für die damalige Schauspieldirektion und -dramaturgie sowie das neue Kulissenmagazin im Killisfeld realisiert. Aufgrund seiner Verdienste um die deutsch-französische Zusammenarbeit auf kulturellem Gebiet wurde er 1992 von der französischen Regierung zum „Chevalier dans l’Ordre des Arts et Lettres“ erhoben.
1999 erhielt er das Bundesverdienstkreuz am Bande. Mit seinem Eintritt in den Ruhestand 2007 wurde Wolfgang Sieber zum Ehrenmitglied des Hauses ernannt und ist bis heute ein wichtiger Bestandteil des STAATSTHEATERS.
Wir gratulierten!

 

Der Briefroman-Bestseller von 1774 zum letzten Mal in dieser Spielzeit

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„Hier kann eine Theaterfassung für frisches Leben sorgen – und das tut die Aufführung …auf packende Weise.“ BNN

Die Leiden des jungen Werther zeigen wir noch am Dienstag um 11 Uhr im STUDIO, aber in der nächsten Spielzeit kommt er zurück.
Für morgen gibt es nur noch wenige Restkarten.

 

 

Starker Applaus für Vivian Fungs HARFENKONZERT im 6. SINFONIEKONZERT

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„Das war das beste moderne Stück, das ich je gehört habe“ – so lauteten zahlreiche Kommentare des beeindruckten Publikums nach der europäischen Erstaufführung des vom STAATSTHEATER mit weiteren Partnern in den USA beauftragten Harfenkonzerts der kanadischen Komponistin Vivian Fung. Die gespannte Aufmerksamkeit und der befreite Applaus galten einem Werk, das mit der Einbeziehung unterschiedlichster Stile alle Klangfarben der Harfe herauslockt. Der Jubel wendete sich jedoch auch an die junge amerikanische Harfenistin Bridget Kibbey, die bereits zuvor in Germaine Tailleferres Concertino für Harfe höchste Virtuosität mit Anmut und gleichzeitig kraftvollem Spiel kombiniert hatte.

Nach der Pause saß die BADISCHE STAATSKAPELLE dann in anderer Aufstellung, vor allem die zweiten Geigen waren nach rechts und damit den ersten gegenüber gewandert. Der stellvertretende Generalmusikdirektor Johannes Willig als künstlerischer Leiter hatte sich bei der abschließenden Frühlingssinfonie Robert Schumanns für die „deutsche“ Aufstellung entschieden, außerdem spielten die Blechbläser mit Naturinstrumenten, wie es in der Entstehungszeit üblich war. Dadurch erreichte er einen ausgenommen klaren und deutlichen Mischklang mit wunderbaren Dialogen zwischen den Instrumentengruppen – ein strahlender musikalischer Frühlingsbeginn!

Passend zur glänzenden Wetterlage gibt es diesen Auftakt zur schönsten Jahreszeit noch einmal im Montagskonzert, für das noch Karten erhältlich sind:

6. SINFONIEKONZERT 31.3. 20:00 GROSSES HAUS

Ausstellung OPFER RECHTER GEWALT eröffnet

Schauspieldirektor Jan Linders zeigt Hüseyin Avni Karslıoğlu, Botschafter der Republik Türkei in Berlin die die Ausstellung im FOYER - Foto: ONUK

In Anwesenheit von Hüseyin Avni Karslıoğlu, Botschafter der Republik Türkei in Berlin und Generalkonsul Serhat Aksen wurde heute im Rahmen der Uraufführung von Rechtsmaterial im FOYER des STAATSTHEATERS die Wanderausstellung eröffnet.
Sie ist ein Projekt der Berliner Künstlerin Rebecca Forner und der Opferperspektive e.V. in Kooperation mit der Friedrich-Ebert-Stiftung und wird von heute an bis zum Ende der Spielzeit zu sehen sein.
"Die Ausstellung protraitiert Menschen, die in Deutschland seit 1990 rechter Gewalt zum Opfer gefallen sind. Viele wurden getötet, weil für sie im rechten Weltbild kein Platz ist; manche, weil sie den Mut hatten, Nazi-Parolen zu widersprechen. Einige Schicksale bewegten die Öffentlichkeit, viele wurden nur am Rande zu Kenntnis genommen, vergessen sind die meisten.

Von vielen der Toten wurde nie ein Foto veröffentlicht, von manchen nicht einmal ihr Name. "Den Opfern einen Namen geben" wollten die Frankfurter Rundschau und Der Tagesspiegel, als sie im Herbst 2000 erstmals eine Chronik der 93 Opfer rechter Gewalt seit der deutschen Vereinigung publizierten. Das Bundesinnenministerium hatte für diesen Zeitraum nur 24 Todesfälle mit einem rechten Hintergrund registriert, Heute erkennt die Bundesregierung 63 der für die Jahre 1990 bis 2013 dokumentierten Fälle als Opfer rechter Gewalttaten an. Diese Ausstellung erinnert an 169 Menschen. Sie ist eine Dokumentation wider das Verdrängen und Relativieren rechter Gewalt." Opferperspektive e. V. / Potsdam

Weitere Informationen unter www.opfer-rechter-gewalt.de

Das Unfassbare fassen, das Schweigen brechen - Ein NSU-Projekt

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Betroffenheit nach der Premiere von Rechtsmaterial. Ein Publikumsgespräch mit den Schauspielern Sophia Löffler, Simon Bauer, Daniel Friedl, Ronald Funke, Thomas Halle, Matthias Lamp, Thiemo Schwarz und dem Inszenierungsteam rundete die Uraufführung von Jan-Christoph Gockel und Konstantin Küspert im STUDIO ab.
Hüseyin Avni Karslıoğlu, Botschafter der Republik Türkei in Berlin, berichtete einfühlsam von seinen Treffen mit den Opferfamilien, erinnerte an den Schmerz, der an Angehörigen der Opfer auch durch die Ermittlungen zugefügt wurde, und lobte die Darsteller für den intensiven Theaterabend. Der Karlsruher Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup dankte für die Sicherung und Präsentation des Materials, das damit nicht in Vergessenheit gerate. Er wies darauf hin, dass es u. a. durch das Schweigen Beate Zschäpes nicht gelänge, die Täter als Monster zu entlarven. Gerade die Banalität des Bösen und die Tatsache, dass auf der Bühne keine Lösung aufgezeigt werde, zwinge zur Wachsamkeit für die Phänomene.

Das Projekt spiegelt die Geschichte um den Nationalsozialistischen Untergrund mit recherchiertem Material aus der Gegenwart, der jüngeren und mittleren Vergangenheit und den 20er Jahren – und zeigt so die Kontinuität organisierten rechtsextremen Terrors in Deutschland, eines Phänomens, welches eben nicht so neu ist, wie es sich zunächst anfühlen mag.
In dieser Überlegung ist die Parallelsetzung des NSU mit der von der NS-Propaganda ausgeschmückten Geschichte um den Weltkriegssoldaten Albert Leo Schlageter, der die französische Ruhrbesetzung 1923 mit Gewalt bekämpft, folgerichtig – insbesondere, da es erstaunliche Ähnlichkeiten in den Figurenkonstellation gibt.
Ausschnitte aus dem nationalsozialistischen Propagandastück Schlageter von Hanns Johst als dramatische Vorlage kombinierten der Regisseur Jan-Christoph Gockel und Dramaturg und Autor Konstantin Küspert mit verschiedenen Audio- Video- und Textelementen, die durch umfassende Recherche – etwa beim NSU-Prozess in München oder im Winzerclub in Jena – zusammengetragen werden konnten.

Rechtsmaterial ist Teil der Auseinandersetzung des STAATSTHEATERS mit dem Themenkomplex Rechtsextremismus; die Produktionen Maienschlager und Die Passagierin greifen das Motiv Nationalsozialismus auf, Hohe Auflösung die Thematik des Aufstandes und der Revolution, für das Stadtjubiläum bereitet das Schauspiel ein Recherchestück zur Gleichschaltung des Theaters und zu den Restriktionen, denen Künstler ab 1933 ausgesetzt waren, vor.

Als Prolog und rahmendes Element der Inszenierung wird die Ausstellung Opfer rechter Gewalt bis zum Ende der Spielzeit im FOYER des STAATSTHEATERS gezeigt.

 

 

 

Jamsession in der INSEL

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Ein zauberhafter Abend im JUNGEN STAATSTHEATER! Bereits zum dritten Mal in dieser Spielzeit verwandelte sich die INSEL bei Freiheit:Bühne! in eine Open Stage und gab jungen Karlsruher Musikerinnen und Musikern die Möglichkeit, Bühnenluft zu schnuppern. Das neue Format des JUNGEN STAATSTHEATERS steht jedes Mal unter einem anderen Motto und bietet Jugendlichen und jungen Erwachsenen eine Plattform, ihre Talente vor Publikum zu präsentieren.

Ob Pop, Rock oder Jazz – bei Freiheit:Bühne! zum Thema Jamsession war für jeden Musikgeschmack was dabei. Einige Musiker überzeugten dabei nicht nur mit Coversongs sondern bewiesen ihre Songwriterqualitäten mit selbstgeschriebenen Liedern.

 

Dreifache Frauen-Power im 6. SINFONIEKONZERT

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Zwei Komponistinnen und eine Solistin stehen auf dem Programm eines Sinfoniekonzerts mit frühlingshafter Leichtigkeit:
Die junge US-amerikanische Harfenistin Bridget Kibbey spielt das heiter perlende Concertino der französischen Impressionistin Germaine Tailleferre und die europäische Erstaufführung des Harfenkonzerts der Kanadierin Vivian Fung. Diese wird auch selbst anwesend sein, wenn die nach der Uraufführung revidierte Fassung von der BADISCHEN STAATSKAPELLE unter dem stellvertretenden Generalmusikdirektor Johannes Willig aus der Taufe gehoben wird. Seien Sie mit uns gespannt auf das Auftragswerk der BADISCHEN STAATSKAPELLE, des Alabama Symphony Orchestra, des San Jose Chamber Orchestra, des Metropolis Ensemble New York und der Phillips Collection of Arts.

Das Konzert endet passend zur Jahreszeit mit der heiteren Ersten Sinfonie von Robert Schumann, die vielleicht noch mehr vom privaten als vom jahreszeitlichen Frühling inspiriert wurde: Endlich war er vereint mit seiner geliebten Clara.

Wer Komponistin und Solistin ganz persönlich und nicht nur musikalisch kennenlernen möchte, ist herzlich zur Konzerteinführung mit Künstlern 45 Minuten vor Beginn eingeladen.
30.3.14 11.00 & 31.3.14 20.00 GROSSES HAUS ca. 2 ¼ Stunden, eine Pause
Konzerteinführung mit Künstlern jeweils 45 Minuten vor Beginn

 

Wochen gegen Rassismus gehen zu Ende

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Mit über 100 Veranstaltungen seit dem 15. März haben die 2. Karlsruher Wochen gegen Rassismus ein starkes Signal gegen „gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit“ in der Stadt gesetzt.
Das STAATSTHEATER war mit zahlreichen Theateraufführungen, u. a. Benefiz – jeder rettet einen Afrikaner, dabei, sowie mit der Diskussionsveranstaltung Schau hin Karlsruhe am 24.3. im FOYER, in der Karlsruher BügerInnen mit ExpertInnen zum Thema und vor allem zu Gegenstrategien und Bürgercourage diskutierten.
Am Sonntag, 30.3., gehen die Wochen zu Ende, u. a. mit der großen Abschlussveranstaltung Wir feiern die Vielfalt von 14 bis 20 h im Tollhaus.
Wer mit einer Theaterveranstaltung den Abschluss der Wochen feiern möchte, sollte sich um 19 Uhr die letzte Vorstellung von Am falschen Ort ansehen, die berührend schlichte Inszenierung bringt Flüchtlingsschicksale aus Rumänien auf die Bühne. Die Premiere von Rechtsmaterial, dem NSU-Projekt von Jan-Christoph Gockel und Konstantin Küspert am Samstag, 29.3., ist leider bereits ausverkauft, aber für alle Vorstellungen im April sind noch Karten zu haben. Hier finden Sie bereits erste Pressestimmen.

Der Link zum Gesamtprogramm der Karlsruher Wochen gegen Rassismus http://www.karlsruhe.de/b1/kultur/interkultur/gegenrassismus/2014

 

„Dein Wort gegen Rassismus“ im ZKM

Im Rahmen der 2. Karlsruher Wochen gegen Rassismus lesen heute u. a. Schauspieldirektor Jan Linders und die Ensemblemitglieder Ursula Grossenbacher und Veronika Bachfischer Texte gegen Rassismus auf der Langen LeseNacht im Medientheater des ZKM, veranstaltet von Amnesty International Karlsruhe, dem Kulturamt und dem ZKM. Sie sind dabei in prominenter Gesellschaft: Auch ZKM-Chef Peter Weibel und OB Dr. Frank Mentrup sind unter den Lesenden, sowie Karlsruher Bürgerinnen und Bürger.
Die Lange LeseNacht beginnt um 20 h und endet gegen 23 h, die Musik kommt von Zill feat. N. Rieger, 7Ender & U.W.E. with friends.

KARLSRUHE und der STANDING MAN

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Seit den Protesten im Juni 2013 auf dem Istanbuler Taksim Platz und im benachbarten Gezi Park treffen sich Karlsruher freitags um 14 Uhr vor dem ZKM, um für Menschenrechte und Meinungsfreiheit zu demonstrieren.
Die Protestform des stummen Stehens hatte der türkische Choreograph Erdem Gündüz erfunden, er kam an diesem Freitag im Rahmen der Ausstellung "Gobal Activism" nach Karlsruhe. Zum Thema bereitet das STAATSTHEATER bereitet in Koproduktion mit dem Gorki Theater Berlin die Uraufführung Aufstand der deutsch-türkischen Autorin Mely Kiyak vor - Voraufführungen am 22. und 23.5. im STUDIO.

"Ein scharfer Vorgeschmack auf THEATER DER WELT"?

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„Mich interessiert der Dialog.“ Mit diesem Leitsatz präsentierte Kurator Matthias Lilienthal, zukünftiger Intendant der Münchner Kammerspiele, das Programm des Festivals Theater der Welt, das vom 23.5. bis 8.6. in Mannheim stattfindet. Performances aus dem Libanon sind ein Schwerpunkt des internationalen Festivals, und so kochte Lilienthal zusammen mit den Zuschauern an langen Tischen Gerichte aus der Levante: Zitronenlimonade mit Minze, Tabouleh Salat und Batata Harra, ein scharfes Kartoffelgericht. Dazu gab es Videos aus den Produktionen und Gespräche mit Schauspieldirektor Jan Linders und Ko-Kuratorin Anna Mülter.

ZUKUNFTSTAG bringt Einblick in Theaterberufe

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Wie wird man Plastikerin und was macht ein Theaterpädagoge? Am heutigen ZUKUNFTSTAG haben fünf Jungs und sieben Mädchen das STAATSTHEATER erkundet und dabei unterschiedliche Theaterberufe kennengelernt.
Während die Jungs in das Aufgabenfeld eines Theaterpädagogen hineingeschnupperten, erkundeten die Mädchen vor allem die handwerklich-technischen Berufe am Theater.
Nach einem gemeinsamen Mittagessen in der Theaterkantine präsentierten sich beide Gruppen das Erlebte in szenischen Präsentationen und tauschten sich über das Gesehene aus.

Ein ereignisreicher Tag, der nicht nur den Teilnehmenden viel Spaß bereitet hat!

Vielfalt, Stars & Tanzen am 3.5. bei DER BALL

Das diesjährige Programm haben Generalintendant Peter Spuhler, Verwaltungsdirektor Michael Obermeier, Operndirektor Joscha Schaback und Roberto Fassielo von der Tanzschule Gutmann zusammen vorgestellt. - Foto: ONUK

Der Karlsruher Opernball vereint seit über 30 Jahren eine festliche Gala, Kabarett und Kleinkunst vom Feinsten, kulinarische Genüsse so wie jede Menge Spaß, Unterhaltung, Tanz und Musik im ganzen STAATSTHEATER KARLSRUHE. Der diesjährige BALL bietet ein so vielfältiges und aufregendes Programm wie selten!

Das GROSSE HAUS
Stargast des Galaprogramms ist die amerikanische Ausnahmesopranistin Emily Magee. Mit ihrer „Stimme hinreißenden Glanzes“ (New York Times) beehrte sie unter anderem die Staatsoper Wien, das Gran Teatre del Liceu in Barcelona, die Berliner Philharmoniker und nun auch den BALL des STAATSTHEATERS KARLSRUHE. Gemeinsam mit dem Gesangsensemble der OPER, dem STAATSOPERNCHOR und dem STAATSBALLETT erleben Sie eine glamouröse Gala.
Mit dabei ist auch Max Giesinger, Singer-Songwriter aus Karlsruhe und bekannt durch seinen bundesweiten Erfolg bei „The Voice of Germany“. Sein Auftritt bei DER BALL ist gleich eine mehrfache Premiere: Zum ersten Mal tritt er mit großem Sinfonieorchester auf und spielt zusammen mit der BADISCHEN STAATSKAPELLE Blutsbrüder, einen Song, der erst am 30. Mai auf seinem neuen Album erscheinen wird. Die Landesmeister im Standardtanz Moritz Krauter und Madeline Weingärtner treten zur Gala auf. Die beliebten Kabarettisten Annette Postel und Gunzi Heil kitzeln Ihre Lachmuskeln zur Mitternachtsshow.

Das KLEINE HAUS
„Wie wär‘s, wie wär‘s?“ fragt das Comedy-Trio Die Geschwister Pfister! Mit Ursli & Toni Pfister, Fräulein Schneider und dem Jo Roloff Trio geht es auf nach Italien. Ob im Cabrio auf dem Alpenpass, in der Villa von Ralph Siegel oder nachts in Rom – die Pfisters haben immer das passende Lied auf den Lippen. Unterwegs treffen sie nicht nur auf diverse Einheimische, sondern in Luigis Taverne auch auf allerhand bekannte Show- und Schlagergrößen der 50er- bis 70er-Jahre.
O sole mio! „Unterhaltend und entlarvend zugleich, zum Schreien komisch. Großartig!“ urteilte das Kulturradio rbb über die kultigen schweizerisch-deutschen Musikkabarettisten.

Max Giesinger spielt gemeinsam mit Steffen Graef unplugged zur Mitternachtsshow.

ÜBERALL TANZEN
Zahlreiche Künstlerinnen und Künstler sorgen dafür, dass der größte Theaterball des Südwestens auch zu einem unvergesslichen Tanzerlebnis wird: Das Orchester Pepe Lienhard und die Konrad Kater Kapelle spielen im GROSSEN, die Silvio Dalla Brida Band Swing bis Pop im KLEINEN HAUS, Salsa-DJ Rumbero und das Silencio Tango Orchestra bringen Lateinamerika in die FOYERS und SWR-DJ René Hagdorn bringt die Disco im STUDIO zum Beben. Und wem das nicht reicht, der kann mit BALL-Legende Roberto Moreno zu Flamenco und Schlager den Morgen herbei tanzen. Neues zu lernen und Vergessenes wieder zu entdecken, dabei hilft DER BALL-Partner Tanzschule Gutmann. Tanz und Musik im ganzen Haus!
Moderiert wird DER BALL von Lokalmatador Martin Wacker im GROSSEN HAUS sowie der Kabarettistin Annette Postel im KLEINEN HAUS.

 

Herzlichen Glückwunsch, Peter Stamm

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Der Schweizer Schriftsteller erhält in diesem Jahr den Friedrich-Hölderlin-Preis der Stadt Bad Homburg.
Mit genauem Blick durchleuchte Stamm das Leben seiner Personen, seine Sprache bleibe „auf nüchterne Weise empathisch“, teilte die Jury mit.
Der Preis erinnert an die vier Lebensjahre des Dichters Hölderlin (1770-1843) in Bad Homburg. Preisträger waren bisher u. a. Peter Härtling und Martin Walser.

Die deutschsprachige Erstaufführung von Stamms erstem Roman Agnes zeigen wir weiter mit sehr großem Erfolg im STUDIO. Am 29.4. spielen wir das Stück zum 70. Mal, fast immer ausverkauft.
Karten können Sie sich im Moment noch für die Vorstellungen am 19.4. und 27.5. sichern!
Schulklassen buchen Karten bei Claudia Gruber - telefonisch unter 0721-20101020 oder per Mail unter schulen@staatstheater.karlsruhe.de.

 

 

Wege und Wünsche

In der Badischen Landesbibliothek haben Sie am Donnerstag die Möglichkeit, vier Ensemblemitglieder aus unterschiedlichen Sparten persönlich kennen zu lernen.
Ungeschminkt und in Natura schlüpfen sie in die Rollen ihrer selbst und plaudern aus dem Künstlernähkästchen.
Werdegang, offene und erfüllte Wunschträume – auch außerhalb der Bretter, die die Welt bedeuten, haben sie so Einiges zu erzählen! Um 19 Uhr erwarten Sie die brasilianische Ballett-Solistin Patricia Namba, Schauspielerin Antonia Mohr und Tenor Matthias Wohlbrecht. Als Moderator führt Sie Ralf Wegner aus dem Ensemble des JUNGEN STAATSTHEATERS durch den Abend. Der Eintritt ist frei!

 

 

Vorstellungsänderungen im KLEINEN HAUS

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Die Vorstellungen von Endstation Sehnsucht am Mittwoch, den 26.3. und am Dienstag, den 1.4., jeweils um 20 Uhr im KLEINEN HAUS entfallen wegen einer Verletzung im Ensemble.
Wir spielen stattdessen an beiden Tagen jeweils um 20 Uhr im KLEINEN HAUS die Komödie Benefiz – Jeder rettet einen Afrikaner.
„Ein tolles Stück, witzig, wortreich und trotzdem ernsthaft … großartige Leistung erbringen dabei die Schauspieler“ schreibt das Badische Tagblatt über das Stück.
Eintrittskarten und Aboausweise behalten ihre Gültigkeit oder können an der Tages- und Abendkasse gegen eine andere Vorstellung kostenlos getauscht werden.

 

 

Streik der Verkehrsbetriebe Karlsruhe am Mittwoch

Wegen des Warnstreiks der VBK erreichen Sie das STAATSTHEATER am 26.3. von 3 Uhr bis Donnerstagnacht, 3 Uhr nur mit den S-Bahnlinien S1, S11, S4, S41 und dem Stadtbus 10.
Die INSEL erreichen Sie während des Streiks nur mit den S-Bahnlinien S51 und S52.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Feiern sie mit dem STAATSTHEATER den WELTTHEATERTAG!

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Am 27.3. wird weltweit mit Preisverleihungen, Theaterfesten, Galaveranstaltungen und anderen Aktionen das THEATER geehrt.
In diesem Jahr verfasst der international tätigeTheatermacher Brett Bailey aus Südafrika die Botschaft zu diesem Welttheatertag, die an Theatern und über die Medien in allen Sprachen verbreitet wird.
In Karlsruhe feiern wir natürlich auch: Im STUDIO zeigen wir Von Batata Harra zu Moqueca, eine Kochshow mit dem zukünftigen Intendanten der Münchner Kammerspiele Matthias Lilienthal und unserem Schauspieldirektor Jan Linders.
Dort bekommen Sie im wahrsten Sinne des Wortes einen Vorgeschmack auf das wohl bedeutendste internationale Theaterfestival THEATER DER WELT, das in diesem Jahr vom 23. 5. bis 8. 6. in Mannheim stattfinden wird. Der Eintritt ist frei!
Im KLEINEN und GROSSEN HAUS zeigen wir zwei Theaterklassiker, Tschechows Die Möwe und Verdis Ein Maskenball.
Für alle Kurzentschlossenen, die Mitfeiern wollen, bieten wir ab 1 Stunde vor Vorstellungsbeginn zwei Tickets für eine dieser Aufführungen zum Preis von einem an!
Alle Veranstaltungen beginnen um 20 Uhr

 

RECHTSMATERIAL: Ständiger Vertreter des Generalbundesanwalts Rainer Griesbaum im Gespräch

RECHTSMATERIAL - Foto:

SWR 2 Kulturgespräch 24.3.2014

"NSU als Drama und Tragödie
...
Der NSU hat im Theater gerade Hochkonjunktur. In Frankfurt gab es bereits eine hoch umstrittene Aufführung, weitere werden im Frühjahr folgen, in München und in Köln. Diese Woche steht aber erst einmal die Uraufführung des NSU-Projekts von Jan-Christoph Gockel und Konstantin Küspert auf dem Spielplan des Badischen Staatstheaters in Karlsruhe. "Rechtsmaterial" heißt das Stück, bei dessen Inszenierung sich die beiden Theatermachen haben beraten lassen, und zwar von keinem geringerem als der Bundesanwaltschaft, die im Fall des NSU die Ermittlungen führt, namentlich von Rainer Griesbaum, der bis Ende des vergangenen Jahrs die Terrorismusabteilung beim Generalbundesanwalt leitete."
Das ganze Gespräch finden Sie hier.

 

Der Vorverkauf für Mai läuft, und es gibt jede Menge zu sehen!

GAS I & II - Foto:

Ab sofort können Sie sich für alle Vorstellungen im Mai Karten sichern. Gerade für viele Vorstellungen im STUDIO heißt es, schnell sein: Die Uraufführung des NSU-Projekts Rechtsmaterial von Jan-Christoph Gockel zeigen wir am 29.3. und sind bereits ausverkauft, auch im Mai zeigen wir es wieder. Unsere Komödien Benefiz - Jeder rettet einen Afrikaner, Richtfest und Der Vorname stehen auf dem Programm. Agnes, Aus - Das Leben nach dem Spiel, Müdigkeitsgesellschaft/Versuch über die Müdigkeit und Fremdraumpflege warten auf weitere Besucher!

Zum letzten Mal auf dem Programm: Männerphantasien, 100 Dokumente und unsere „Politischen Opern“ Die Passagierin und Doctor Atomic (am 15. und 16.5. können Sie die beiden Opern mit einem Kombiticket besuchen. Sie bekommen auf eine erworbene Karte dann einen Nachlass von 20%)

Zum letzten Mal in dieser Spielzeit: Die Ballette In den Winden im Nichts und Dornröschen- Die letzte Zarentochter, Verrücktes Blut.
Wir freuen uns auf DER BALL 2014 am 3.5., DIE EUROPÄISCHEN KULURTAGE vom 7.-25.5. und natürlich DIE BALLETT WOCHE!

Premiere feiern wir von: Gas I & II, dem Klassenzimmerstück Im Westen nichts Neues, der Klassenzimmeroper Der Dieb singt, des VOLKSTHEATER-Projekts 100 Dokumente (nur 3x!), des Live-Hörspiels Billy Bishop steigt auf, Ich war 1914 fünfundzwanzig, Kriegserklärungen und Aufstand (Voraufführungen).

 

Programm für die 22. EUROPÄISCHEN KULTURTAGE 2014 vorgestellt

Vom 7. bis 25. Mai finden über 100 Veranstaltungen zum Thema 2014–1914 / Frieden + Krieg statt
Heute haben der Karlsruher Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup, die Leiterin des Kulturamtes der Stadt Karlsruhe Dr. Susanne Asche und der Generalintendant des Staatstheaters Karlsruhe Peter Spuhler im Karlsruher Rathaus das Programm der 22. EUROPÄISCHEN KULTURTAGE KARLSRUHE 2014 vorgestellt.
Die Veranstalter, Kulturamt und Staatstheater, erinnern unter dem Motto 2014 – 1914 / Frieden + Krieg in über einhundert Veranstaltungen gemeinsam mit über 30 weiteren deutschen und französischen Institutionen aus Kultur und Wissenschaft an den Beginn des Ersten Weltkrieges im August 1914. Mit zeitgenössischen künstlerischen Mitteln nehmen sie auch dessen Folgen bis in die Gegenwart in den Blick.

Eröffnet wird das Festival am 7.5. im KLEINEN HAUS des STAATSTHEATERS mit einem Vortrag des Präsidenten des Bundesverfassungsgerichts Professor Dr. Andreas Voßkuhle.

Der Veranstaltungsreigen umfasst Ausstellungen, Konzerte, Vorträge, Lesungen, Diskussionen, Oper, Schauspiel und Filme. Der Film war im Ersten Weltkrieg ein neues Medium. Die Kinemathek Karlsruhe zeigt filmische Auseinandersetzungen mit dem Thema Krieg bis in die Zeit des Vietnamkrieges. Einen weiten Bogen spannt das Staatstheater Karlsruhe: Vom expressionistischen Drama Gas I & II von Georg Kaiser, einer Kooperation mit den Ruhrfestspielen Recklinghausen, über aktuelle Theaterstücke, die sich mit den jüngsten bürgerkriegsähnlichen Aufständen in der Türkei befassen bis zu John Adams Oper Doctor Atomic in der es um die Verantwortung für die Folgen des technischen Fortschritts geht. Für den Ersten Weltkrieg entwickelten Forscher technologische Neuerungen vom industriell erzeugten Giftgas über Panzer bis zu Flugzeugen – die Entwicklung „Vom Giftgas zur Drohne“ diskutiert das Symposium des Zentrums für Angewandte Kulturwissenschaften am KIT. In weiten Kreisen der Bevölkerungen der beteiligten Nationen wurde der Erste Weltkrieg mit großem Jubel begrüßt. Viele Künstler meldeten sich als Freiwillige. Wie Kriegserfahrungen ihr künstlerisches Werk beeinflussten, zeigen die Staatliche Kunsthalle Karlsruhe und die Städtische Galerie Karlsruhe mit Werken aus ihren Sammlungen.
Der Erste Weltkrieg wird in Deutschland durch die Erinnerungen an den Zweiten Weltkrieg überlagert. Das Erinnern an den Ersten Weltkrieg bedeutet daher auch Spurensuche: Im Kunstprojekt 2 „Mémoires perdues“ des Kulturamtes der Stadt Karlsruhe machen sich drei Künstler mit
zeitgenössischen Mitteln auf die Suche nach den bewusst oder unbewusst verschütteten Spuren des Ersten Weltkrieges in der Stadt. Erinnerung bestimmt auch das Volkstheater-Projekt 100 Dokumente des STAATSTHEATERS, in dem Karlsruherinnen und Karlsruher auf persönliche Wendepunkte zurückschauen.
Die Städtischen Historischen Museen im Prinz-Max-Palais und im Pfinzgaumuseum in der Durlacher Karlsburg zeichnen in der Doppelausstellung „Der Krieg daheim“ die vielfältigen Folgen des Krieges auf das Leben in der frontnahen Residenz nach. Diese war Garnisonsstadt und Standort großer Munitionsfabriken. Schnell wurde sie auch zum Lazarettstandort. Dass Soldaten an Neuigkeiten interessiert waren und sich im Schützengraben mit Literatur ablenken wollten, zeigt die Badische Landesbibliothek in der Ausstellung „Die Deutsche Feldpresse 1914/18“.
Ein Erfolg der Europäischen Idee spiegelt sich in deutsch-französischen Projekten: Schon im März öffnet das Generallandesarchiv Karlsruhe seine Pforten für die erste länderüberschreitende Ausstellung „Menschen im Krieg. 1914 – 1918 am Oberrhein / Vivre en temps de guerre. Des deux côtés du Rhin 1914 – 1918“, die es gemeinsam mit den Archives départementales du Haut-Rhin in Colmar veranstaltet. Weitere Projekte überschreiten die Grenze, wie die Workshop-Performance Gloire & Glanz, die unter der Federführung des Staatstheaters Jugendliche aus Nancy und
Karlsruhe zusammenführt.
Krieg findet auch musikalisch Niederschlag. In den Konzerten der BADISCHEN STAATSKAPELLE sind Werke gefallener Künstler zu hören, und zeitgenössische Komponisten setzen sich in Auftragsarbeiten des Staatstheaters mit dem Thema auseinander, unter anderem zu hören in der zweiten Ausgabe des Wandelkonzerts Nachtklänge. Auch die Evangelische Stadtkirche, die Katholische Stadtkirche St. Stephan und weitere Ensembles wie das Studio Vocale oder das Klavierkonzert der vhs Karlsruhe bringen sich musikalisch ein. Mit einer Aufführung von Benjamin Brittens „War Requiem“ in der Evangelischen Stadtkirche enden die 22. EUROPÄISCHEN KULTURTAGE.

Zahlreiche Vorträge bereichern das Programm. Auf zwei gilt es besonders hinzuweisen: Über Währungskooperationen als „Eine Frage von Krieg oder Frieden“ spricht Joachim Nagel, Vorstandsmitglied der Deutschen Bundesbank; und der Richter am Internationalen Strafgerichtshof für das ehemalige Jugoslawien Christoph Flügge behandelt das Thema „Friedenssicherung durch Völkerstrafrecht“.

Ausführliche Informationen über die 22. EUROPÄISCHEN KULTURTAGE KARLSRUHE 2014 sind im eben erschienenen Programmbuch des Festivals zu finden. Für das Vermittlungsprogramm für Kinder und Jugendliche, „Baustelle Frieden“, erscheint ein spezielles Programmheft Ende März. Alle Informationen zu den 22. EUROPÄISCHEN KULTURTAGEN gibt es auch unter http://www.europaeische-kulturtage.de/

Hochkonzentrierte Atmosphäre im 3. KAMMERKONZERT

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Man hätte eine Stecknadel fallen hören können, so hochkonzentriert und gespannt war die Atmosphäre beim 3. Kammerkonzert. Das KLEINE HAUS war bis auf Stehplätze ausverkauft, und dies bei einem auf den ersten Blick eher sperrigen Programm: Kontrastreiche Werke von Kodály und Bartók hatten sich die Musiker der BADISCHEN STAATSKAPELLE und Generalmusikdirektor Justin Brown ausgesucht. Das Konzert kulminierte abschließend in Bartóks Sonate für die ungewöhnliche Besetzung mit zwei Pianisten und zwei Schlagzeugern, ein brillantes und vielfarbiges Werk mit spannenden Gegenüberstellungen von Rhythmik und Melodik. Die ganze Spannung im Publikum entlud sich in einem lebhaften Applaus für alle Beteiligten. Über 80 Besucher nahmen am anschließenden Angebot Sonntags-Brunch teil, wo sich noch einige interessante Gespräche mit Künstlern entspannten.

Bis zum 4. Kammerkonzert vergehen nun fast drei Monate, dennoch sollte man sich schnell Karten sichern – die letzten beiden Konzerte waren ausverkauft!

Wunderbare Musik und viel zu lachen im 3. KINDERKONZERT

Großen Applaus gab es im 3. Kinderkonzert für die Musik von Franz Schubert, dem das Konzert gewidmet war. Professor Florestan alias Christian Firmbach hatte eine große Kiste mit Gegenständen und natürlich Noten von Schubert gefunden. Beim Erzählen der lustigen und unterhaltsame Geschichten rund um den Wiener Komponisten war der zerstreute und ziemlich vorwitzige Professor kaum zu stoppen. Zum Glück war Maestro Eusebius alias Ulrich Wagner zur Stelle, der gemeinsam mit der BADISCHEN STAATSKAPELLE viele Ausschnitte aus Schuberts wunderbarer Musik präsentierte. Ein Konzert über Schubert ohne Lieder wäre fast undenkbar: Einen besonders herzlichen Applaus bekam dabei der Tenor Thomas Seidel, der kurzfristig für die erkrankte Christina Bock eingesprungen war. Nachdem der große Publikums-Chor sich dann noch zum Träumen unter den Lindenbaum gelegt hatte, war ein begeistert gefeiertes Kinderkonzert auch schon wieder vorbei. In der Vorstellung um 15 Uhr kann man es aber noch einmal erleben, es gibt noch Karten!

3. KINDERKONZERT 23.3.14 15.00 GROSSES HAUS

Ein Raum voller Geschichten

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Am Ende der drei Uraufführungen standen langanhaltender, stürmischer Applaus und Jubel, in den sich immer wieder Bravorufe mischten.
Der dreiteilige Ballettabend Mythos beeindruckte gestern die Zuschauer im GROSSEN HAUS.
Reginaldo Oliveira führte in Der Fall M. vor, wie eine Frau, die große Schuld auf sich geladen hat, an einem Ort fernab jeder Erdschwere Versöhnung mit sich selbst und ihrer Vergangenheit findet. Tim Plegge zeigte in seinem Stück Orpheus auf, wie ein magischer Moment zur Überwindung auch der schwersten Verlusterfahrung führen kann, und Jörg Mannes ließ aus seinem Spiegelgleichnis die Botschaft herausleuchten, dass wir uns selbst von Zwängen entlasten können, wenn wir bereit sind, die Welt öfter wie ein Kind zu sehen.
Mit den Kostümen von Judith Adam und Heidi de Raad in Sebastian Hannaks beeindruckendem Bühnenbild und im exquisiten Licht von Stefan Woinke haben sich diese drei ganz unterschiedlich angelegten Geschichten aufs Beste entfaltet.

Die kreisrunde, in den Zuschauerraum hereinragende Fläche des Bühnenbodens erwies sich als sinnbildlich für die Art und Weise, wie das Publikum in die Geschehnisse hineingezogen wurde. Gleich bei Der Fall M. war eine tiefe innere Bewegtheit der Zuschauer zu spüren, die sich nach einem verhaltenen Moment des Nachklingens in großem Applaus äußerte. Im zweiten Stück war dann förmlich mit Händen zu greifen, wie die Besucher gemeinsam mit den Protagonisten in den Reigen aus Klang, Licht und Bewegung eintauchten. Bei Spiegelgleichnis sorgte die magische Schönheit des enthüllten Spiegelkabinetts für Staunen, ebenso wie der feine, augenzwinkernde Humor des Stückes.

Die Solisten und das gesamte Ballettensemble präsentierten sich, getragen von einer Woge der Anteilnahme des Publikums, in Hochform.
Sind Sie neugierig? Zum nächsten Mal zeigen wir die Kreationen am 30.3. im GROSSEN HAUS

 

Ein Anderer schaut in den Koffer

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THOMAS SEIDEL wird beim 3. Kinderkonzert für unser erkranktes Ensemblemitglied Christina Bock einspringen.

Der Tenor spürt jetzt gemeinsam mit Professor Florestan und Maestro Eusebius in den Hinterlassenschaften von Franz Schubert spannende Begebenheiten und wunderbare Musik auf.

Ein zerstreuter Professor, ein helfender Maestro – mit viel Humor begeben sich Christian Firmbach und Ulrich Wagner auf eine liebevolle Suche nach den Liedern und virtuosen Kompositionen des Wiener Komponisten.

Am Sonntag um 11 Uhr und um 15 Uhr im GROSSEN HAUS

Was wir nicht sehen wollen - Statement gegen Rassismus

Ein Forum für ganz Deutschland, in dem Menschen ihre Erfahrungen mit Rassismus im Alltag schildern – Hilferuf und Aufruf zum Handeln zugleich.
Der rasante Erfolg Kübra Gümüşays Blog in der Bevölkerung und seine hohe Beachtung in den Medien zeigen die Aktualität und Brisanz dieses Themas. #SchauHin löste eine bundesweite Diskussion aus – zu einem Thema, das uns alle betrifft!

Das Schau-Hin-World-Café im STAATSTHEATER gibt die Möglichkeit, eigene Erfahrungen zu schildern, Berichte über Erfahrungen anderer und über Erlebnisse, Meinungen und Problematiken zu diskutieren.
Am 24.3. um 19.00 Uhr im MITTLEREN FOYER, der Eintritt ist frei!

 

Andere Besetzung, trotzdem WILD

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Wegen einer kurzfristigen Erkrankung von Christina Bock übernehmen heute Tamara Klivadenko a. G. die Partie der Mama und Riccarda Gross a. G. die Rolle der Zippy für unser Ensemblemitglied in der Kinderoper Wo die wilden Kerle wohnen.
Sie werden die Partien singen, die Regieassistentin Katrin Laier übernimmt die szenische Darstellung.
Wir schicken euch ein ganz herzliches TOI,TOI,TOI!

Für die Vorstellung um 18 Uhr gibt es noch Stehplatzkarten, dann zeigen wir die Oper für alle ab 8 Jahren nur noch 2x: am 3. und 23.4.

Mit geklautem Auto 90!

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Wir gratulieren Ralf Wegner, Natanaël Lienhard und Veronika Bachfischer, den Schauspielern von Tschick – die Geschichte der wahnwitzigen Reise zweier ungleicher Freunde – feiert ihre 90. Vorstellung in der INSEL.
Ein Stück voll Geschwindigkeit, Witz und subtiler Tiefe: „Eine reizvolle Inszenierung, die man sich nicht entgehen lassen sollte“, sagt auch die BNN.
Am Sonntag um 17 Uhr ist das Stück leider schon ausverkauft, genau wie die Folgevorstellung am 25.3.

Wieder Karten gibt es für die Vorstellungen im April.
Für Schulklassen können Sie Karten bei Claudia Gruber, die sie telefonisch unter 0721-20101020 oder per Mail unter schulen@staatstheater.karlsruhe.de erreichen, buchen.

 

3. KINDERKONZERT –Schubertiade im GROSSEN HAUS

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Professor Florestan und Maestro Eusebius spüren in den Hinterlassenschaften des Wiener Komponisten spannende Begebenheiten und wunderbare Musik auf.

Ein zerstreuter Professor, ein helfender Maestro – mit viel Humor begeben sich Christian Firmbach und Ulrich Wagner auf eine liebevolle Suche nach Franz Schuberts Liedern und virtuosen Kompositionen.
Am Sonntag um 11 Uhr und um 15 Uhr im GROSSEN HAUS

 

Musikalische Impressionen aus Ungarn

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GMD Justin Brown und die Mitglieder der BADISCHEN STAATSKAPELLE gehen mit Werken Kodálys und Bartóks auf eine Reise durch die musikalische Vielfalt Ungarns.
Von typisch folkloristischer Pentatonik bis hin zu Bartóks brillanter, vielfarbiger Sonate für zwei Klaviere und Schlagzeug erwartet Sie beim 3. Kammerkonzert ein farbenfrohes Programm zwischen theatralischer Spannung, eingängiger Melodik und einnehmender Rhythmik.
Am Sonntag um 11 Uhr im KLEINEN HAUS – es gibt nur noch wenige Karten! Und wenn Sie möchten, besuchen Sie gerne den anschließenden Sonntags-Brunch im MITTLEREN FOYER

 

Ein Tag für die Alte Musik!

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Der heutige Europäische Tag der Alten Musik bietet Anlass zur Vorfreude auf die INTERNATIONALEN HÄNDEL-FESTSPIELE 2015 mit Teseo mit Valer Sabadus und der Wiederaufnahme von Riccardo Primo mit Franco Fagioli.
Und für alle Ungeduldigen auf das Vorkonzert am 28.9. mit einem weiteren Countertenor der Extraklasse, Max Emanuel Cencic.
Für sein Konzert Rokoko verlosen wir zwei Freikarten.
Reinhören? – Hier http://www.wdr3.de/av/audiocdrezensionmaxemanuelcencicsingtarienvonhassewdr100-audioplayer.html
Einfach unsere Frage beantworten: Wann starten die HÄNDEL-FESTSPIELE 2015?

Antwort bitte per Mail bis 17 Uhr am 21.3. an: kommunikation@staatstheater.karlsruhe.de

 

Wir wünschen Ihnen einen schönen Frühlingstag und einen Tag für die Musik!

 

HURRA! Welttag des Theaters für Kinder und Jugendliche

Wir, das JUNGE STAATSTHEATER KARLSRUHE, gratulieren allen Kinder- und Jugendtheatern auf der Welt zu unserem gemeinsamen Tag!
Natürlich haben auch wir mit unserem jungen Publikum gefeiert! Mit dem 1. Kinderkammerkonzert: Von Bücherfressern, Dachbodengespenstern und anderen Helden und einer Vorher-Nachher-Neben mir-Aktion.

Im KLEINEN HAUS las Schauspieler Gunnar Schmidt Kurzgeschichten von Cornelia Funke, begleitet von der BADISCHEN STAATSKAPELLE, die Musik spielte von Albinoni und Händel bis Strawinski. Währenddessen konnten die Schüler*innen des Literatur- und Theaterkurses des Gymnasiums Karlsbad, die heute unsere Vorstellung von Neben mir besuchten, einen besonderen Blick hinter die Kulissen der INSEL werfen. Schon vor der Vorstellung durften sie in den Saal und die unberührte Bühne untersuchen.
Nach der Vorstellung fand auf der Bühne ein Gespräch mit den Schauspieler*innen statt. All das haben sie in Vorher-Nachher-Bildern mit ihren Handykameras festgehalten und die Fotos werden in den nächsten Wochen auf der facebook-Seite des JUNGEN STAATSTHEATERS zu bewundern sein.

Alle Informationen und eine World Day Message von John Kani (Südafrika) finden Sie hier.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Büschelberger für Derleder

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Für die erkrankte Eva Derleder übernimmt Annette Büschelberger am Sonntag ihre Rolle in Irgendwann in der Nacht.
Annette Büschelberger wurde in Dresden geboren und studierte Schauspiel an der Theaterhochschule „Hans Otto“ in Leipzig. Sie spielte u. a. in Darmstadt, am Nationaltheater Weimar und am Theater Heidelberg.
Seit 1989 unterrichtet sie an Kunsthochschulen und arbeitet als Regisseurin. Von 2001 bis 2011 leitete sie das Kinder- und Jugendtheater zwinger3 in Heidelberg. Seit 2011 ist Annette Büschelberger als freischaffende Schauspielerin, Regisseurin und Autorin tätig.
In dieser Spielzeit ist sie am STAATSTHEATER als Charlotte in Richtfest zu sehen. Außerdem läuft ihre Inszenierung von Mia schläft woanders im Repertoire des JUNGEN STAATSTHEATERS.

„… selten werden Liebe und Verlust als derart virtuoses Bühnenerlebnis fassbar!“ die-deutsche-buehne.de
Wir zeigen das Stück nur noch drei Mal: am 23.3, 5. und 18.4. im STUDIO

 

 

HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH, Peter Handke!

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Der Österreicher erhält den International Ibsen Award 2014, der eine Persönlichkeit, Organisation oder Institution aus dem künstlerischen oder kulturellen Bereich auszeichnet, die Bedeutendes im Geist von Henrik Ibsen geleistet hat. Der Preis soll kritische Debatten zu wesentlichen gesellschaftlichen und existenziellen Themen anstoßen und wurde 2007 durch das norwegische Parlament ins Leben gerufen.
Das STAATSTHEATER gratuliert dem Autor ganz besonders, da Stücke von ihm regelmäßig auf dem Spielplan des Schauspiels stehen.
Seit der Spielzeit 12/13 läuft sehr erfolgreich in einem Doppelabend als Uraufführung sein Text Versuch über die Müdigkeit und seit Dezember steht in einem weiteren Doppelabend mit Becketts Das letzte Band Handkes Bis dass der Tag euch scheidet auf dem Programm.
In der Spielzeit 11/12 konnte das Publikum Immer noch Sturm im STUDIO sehen. 
Müdigkeitsgesellschaft/Versuch über die Müdigkeit zum nächsten Mal am 10.4. um zum 25. Mal am 25.4. im STUDIO
Das letzte Band/Bis dass der Tag euch scheidet am 24.4. im STUDIO

 

 

Weinbergs ergreifende Auschwitz-Oper DIE PASSAGIERIN wieder auf dem Spielplan!

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„…ein großer Opernabend abseits der gewohnten Pfade. Sehenswert!“ schreibt die BNN.
Am Freitag zeigen wir die Wiederaufnahme dieser bewegenden und wichtigen Oper von Mieczysław Weinberg im GROSSEN HAUS, deren DEUTSCHE ERSTAUFFÜHRUNG wir im Mai letzten Jahres auf die Bühne gebracht haben.
„Unfassbar, welche Vielfalt von Renaissance bis Foxtrott Weinberg einsetzt, ohne die Identität seiner Musik zu gefährden" DIE ZEIT - Sie sollten diese Oper wirklich nicht verpassen!

Nur fünf Mal: am 21., 29.3., 4.4., 13. und 16.5.
Am 15.5. kommt dazu noch Doctor Atomic - die dritte Produktion unserer Reihe „Politische Oper".

Für diese beiden Vorstellungen bieten wir ein Kombiticket an: eine Karte erhalten Sie dann mit einem Nachlass von 20%.

 

 

HEUTE! Vorstellungsänderung im KLEINEN HAUS

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Wegen einer Verletzung im Ensemble kann die Vorstellung von Tennessee Williams Endstation Sehnsucht am Donnerstag, 20.3. nicht stattfinden.
Stattdessen bietet das SCHAUSPIEL um 20 Uhr die Komödie Benefiz – jeder rettet einen Afrikaner von Ingrid Lausund im KLEINEN HAUS.
„Ein tolles Stück, witzig, wortreich und trotzdem ernsthaft … großartige Leistung erbringen dabei die Schauspieler“ schreibt das Badische Tagblatt über das Stück.
Eintrittskarten und Aboausweise behalten ihre Gültigkeit oder können vor der Vorstellung an der Tages- und Abendkasse gegen eine andere Vorstellung kostenlos getauscht werden.

 

 

 

Entschleierung erregt große Aufmerksamkeit

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Weit über hundert Zuschauer hatten sich am Sonntagvormittag im KLEINEN HAUS eingefunden, um mitzuerleben, wie die ersten Schleier über dem kurz vor der Premiere stehenden Ballettabend Mythos gelüftet wurden.

Im Gespräch mit Ballettdramaturg Dr. Christoph Gaiser gaben die beteiligten Choreografen Reginaldo Oliveira, Tim Plegge und Jörg Mannes Auskunft über ihre jeweiligen Werkkonzeptionen. Sebastian Hannak erläuterte auf anschauliche Weise sein Bühnenbild, in welches alle drei Teile des Abends eingebunden sind, und Judith Adam vermittelte einen Einblick in die Vielfalt der in den Beiträgen Der Fall M. und Orpheus zum Einsatz kommenden Kostüme. Besonderen Anklang fand die Leistung des Ballettensembles bei den zwischen das Gespräch eingestreuten tänzerischen Kostproben, die beim Publikum herzlichen und langanhaltenden Applaus auslösten.

Streik der Verkehrsbetriebe Karlsruhe am 18.3.

Wegen des Warnstreiks der VBK erreichen Sie das STAATSTHEATER von Dienstagmorgen, 3 Uhr bis Mittwochnacht, 3 Uhr nur mit den S-Bahnlinien S1, S11, S4, S41 und dem Stadtbus 10.

Die INSEL erreichen Sie während des Streiks nur mit den S-Bahnlinien S51 und S52.

Weitere Informationen finden Sie hier.

KARLSRUHER WOCHEN GEGEN RASSISMUS eröffnet

Seit Samstag veranstalten Karlsruher Kulturinstitutionen bis zum 30.3. die zweiten WOCHEN GEGEN RASSISMUS.

Bei der Eröffnung im Rathaus durch OB Dr. Frank Mentrup setzte sich Hadija Haruna, Journalistin und Vorstandsmitglied der Initiative Schwarze Menschen in Deutschland e.V., mit dem Konzept des "kritischen Weißseins" auseinander.

Das STAATSTHEATER beteiligt sich an den Wochen mit der Uraufführung des NSU-Projekts Rechtsmaterial am 29.3. im STUDIO, der Holocaust-Oper Die Passagierin, der Komödie Benefiz - Jeder rettet einen Afrikaner, dem interkulturellen Wohnzimmer-Stück Fremdraumpflege, dem Jugendstück Roma Romeo und Sinti Carmen und der letzten Vorstellung des Flüchtlingsstücks Am falschen Ort.

Liebe über Sprachgrenzen hinweg

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Ein hingerissenes Fachpublikum bedankte sich im belgischen Liège bei Antonia Mohr und der französischen Schauspielerin Yvette Poirier für die Lesung zweier berührender Szenen aus Irgendwann in der Nacht.
Es war ein Dialog über Sprachgrenzen hinweg, auf Englisch und Französisch, möglich gemacht durch die Autorin Etel Adnan, die das Stück in beiden Sprachen verfasst hat und dessen Uraufführung im STUDIO des STAATSTHEATERS zu sehen ist.

Die Lesung wurde im Rahmen der jährlichen Hauptversammlung der European Theatre Convention (ETC) gezeigt, ein Treffen zahlreicher europäischer Partnertheater. Im Rahmen der Konferenz wurden die Projekte der Kooperation DIE KUNST DES ALTERNS präsentiert. Das Schauspiel des STAATSTHEATERS produziert zusammen mit dem Nationaltheater unserer Partnerstadt Temeswar in Rumänien ein Projekt, das die demografische Wende in Europa zum Thema hat. Den Text verfasst der bekannte rumänische Autor Peca Stefan. Etel Adnan, die Autorin von Irgendwann in der Nacht ist Patronin der Kooperation, das Stück der Prolog dazu.

Irgendwann in der Nacht ist nur noch wenige Male in Karlsruhe zu sehen: am 23.3., 5. und 18.4. im STUDIO

Auf Wiedersehen und herzlichen Dank, John Treleaven

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Der Heldentenor in fast allen grossen Partien seines Faches, singt am Sonntag seine letzte Vorstellung am STAATSTHEATER.

Treleaven, der früher schon in Karlsruhe gastierte, war von der Spielzeit 11/12 bis 12/13 festes Ensemblemitglied und sang hier u. a. die Partie des Aeneas aus Berlioz Die Trojaner in der Opern-Eröffnungspremiere zu Beginn der Generalintendanz von Peter Spuhler. Ausserdem war er als Peter Grimes und in Wagnerpartien zu hören.
Mit Tannhäuser feierte er einen seiner grössten Erfolge und mit diesem wird er sich auch verabschieden.
Das STAATSTHEATER bedankt sich für seine herausragende künstlerische Arbeit und wünscht ihm und seinem Publikum eine wunderschöne letzte Vorstellung!
Für die Vorstellung heute um 17 Uhr im GROSSEN HAUS gibt es noch Stehplatzkarten

Der MYTHOS entschleiert sich

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In den Ballettsälen des STAATSTHEATERS KARLSRUHE laufen derzeit fieberhaft die Vorbereitungen auf die Premiere des dreiteiligen Ballettabends Mythos, die am 22. März um
19 Uhr im GROSSEN HAUS stattfinden wird.
Um das Publikum an dieser Aktivität teilhaben zu lassen und ihm eine Einstimmung auf das bevorstehende Bühnenerlebnis zu ermöglichen, werden am kommenden Sonntag, 16. 3. um 11 Uhr beim SONNTAG VOR DER PREMIERE einige Kostproben aus den drei neu geschaffenen Stücken von Reginaldo Oliveira, Tim Plegge und Jörg Mannes gezeigt.

Dazwischen lässt sich aus dem Gespräch zwischen den Choreografen, dem Bühnenbildner Sebastian Hannak, weiteren Teammitgliedern und dem Ballettdramaturgen Dr. Christoph Gaiser vielerlei Wissenswertes über die Hintergründe der einzelnen Werkkonzeptionen und über den Erfindungs- und Probenprozess erfahren.

Am Sonntag um 11 Uhr im KLEINEN HAUS

 

ACHTUNG: Parkplatzsituation

Aufgrund mehrerer Parallelveranstaltungen am Freitag, 14.3. im Umkreis des STAATSTHEATERS empfehlen wir unseren Besuchern die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln.

Die Parkhäuser rechnen mit sehr großem Andrang.

 

 

 

Kleindarsteller gesucht

Maienschlager - Foto: Felix Grünschloß

Für die Produktion Maienschlager in der Regie von Stefan Otteni (Premiere am 17.4. im KLEINEN HAUS) sucht das Staatstheater noch spielfreudige Jungen im Alter zwischen 10 und 14 Jahren für eine kleine Rolle.
Im Stück von Katharina Gericke geht es um die Liebesgeschichte zweier junger Menschen zur Nazizeit, die einen ungewöhnlichen Verlauf nimmt.
Voraussetzung wäre die Freude am Singen!
Interessenten melden sich bitte so bald wie möglich per E-Mail bei Sdramaturgie@staatstheater.karlsruhe.de oder täglich von 9-13 h telefonisch unter 0721-201800716.

 

SCHAU HIN!

RECHTSMATERIAL Ein NSU-Projekt von Jan-Christoph Gockel & Konstantin Küspert. URAUFFÜHRUNG - Foto: Felix Grünschloß

 

Am Freitag beginnen die 2. KARLSRUHER WOCHEN GEGEN RASSISMUS, die vom 15. – 31.3. viele Veranstaltungen zum Thema in der ganzen Stadt präsentieren.
Das STAATSTHEATER zeigt im Rahmen der zwei Wochen u. a. die Uraufführung des NSU - Projekts Rechtsmaterial von Jan-Christoph Gockel und Konstantin Küspert.
Zum Start der WOCHEN GEGEN RASSISMUS können KarlsruherInnen auf der Seite www.schau-hin-karlsruhe.de und an verschiedenen Stellen in der Stadt ihre Alltagserfahrungen mit Rassismus schildern, die im 24.3. im  World Caféim MITTLEREN FOYER vorgestellt und diskutiert werden.
Die Idee geht auf den „SchauHin“-Blog der Journalistin Kübra Gümüsay zurück, die über Twitter Berichte von Menschen aus ganz Deutschland über ihre alltäglichen Rassismus- Erfahrungen sammelt.
Schildern Sie Ihre Erlebnisse und setzen Sie so ein Zeichen gegen Rassismus!

Abschlussparty der art Karlsruhe im STAATSTHEATER

Heute startet die Kunstmesse art Karlsruhe 2014

Zum Ende der Messe am 15.3. laden mood und art Karlsruhe zur After Art Party. Elektronische Musik steuern Willie Graff, Hans Nieswandt, Thomas Brand & Shahrokh Dini bei.
Eine interaktive Trommelperformance mit N.U. Unruh (Einstürzende Neubauten), Live Piano und Videokunst bilden das Rahmenprogramm.
Informationen unter mood-lounge.de, Karten an der Theaterkasse und unter reservix.de

Am 15.3. ab 22.00 Uhr in den FOYERS des STAATSTHEATERS

 

VOLKSTHEATER zum Bürgerbühnenfestival eingeladen

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Zum ersten Mal treffen sich Bürgerbühnen-Produktionen aus ganz Europa vom 17. bis 24. 5. in Dresden, und Karlsruhe ist mit dabei.
Eine (Mikro)ökonomische Weltgeschichte, getanzt, die Performance des Pariser Regisseurs Pascal Rambert mit 4 Schauspielerinnen, dem Philosophen Emmanuel Alloa und 50 auf der Bühne ihre Texte schreibenden Karlsruher Bürgern ist am 18.5. im Staatsschauspiel zu sehen.

Weitere Stücke des Festivals kommen u.a. vom Burgtheater Wien, dem Ro Theater Rotterdam, dem Archa Theater Prag, dem Deutschen Theater Berlin, dem Nationaltheater Mannheim, aus Moldawien, Polen, Dänemark, der Schweiz, der freien Szene und dem gastgebenden Dresden. Damit will das Theater mit Menschen aus der Stadt neue Theaterentwicklungen und eigene Kunstformen präsentieren. Zur fünfköpfigen Jury gehört u.a. der Karlsruher Schauspieldirektor Jan Linders.
Weitere Informationen: www.staatsschauspiel-dresden.de

 

 

Neuer Takt für WILDE KERLE

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Am Donnerstag wird zum ersten Mal unser Kapellmeister Justus Thorau die musikalische Leitung der Kinderoper Wo die wilden Kerle wohnen haben.
Wir schicken ihm ein ganz herzliches TOI,TOI,TOI!

Ein „für jüngere und ältere Theaterfreude gleichermaßen begeisterndes Erlebnis“ (Die Rheinpfalz) zeigen dann wir nur noch wenige Male im KLEINEN HAUS am: 18.,19. und 22.3., am 3. und zum letzten Mal am 23.4..

Also Karten sichern und schauen Wo die wilden Kerle wohnen.

 

 

Tank für Grobe

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Am Donnerstag sehen Sie Staatsschauspieler Timo Tank in der Rolle des Oberon in Ein Sommernachtstraum.
Er übernimmt für seinen Kollegen Tim Grobe in "einem urkomischen Theatererlebnis". Badisches Tagblatt
Wir schicken ihm ein ganz herzliches Toi, toi, toi und wünschen Ihnen einen wunderbaren musikalischen Sommernachtstraum!
Also so oder so nicht verpassen!
Für Donnerstag gibt es noch wenige Karten.

Alle Termine finden Sie hier.

Der Tanznachwuchs zu Gast im KLEINEN HAUS

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Nur dreimal!
Mit einem neuen Programm, das gleichermaßen Szenen aus Ballettklassikern sowie Kreationen aus dem Bereich des Modern Dance umfasst und somit – einem funkelnden Kaleidoskop gleich – große Vielfalt in stilistischer und musikalischer Hinsicht bietet, präsentieren die Studierenden der von Prof. Birgit Keil geleiteten AKADEMIE DES TANZES MANNHEIM bereits zum dritten Mal dem Karlsruher Publikum eine unterhaltsame Schau ihres umfangreichen Könnens.

Am 11., 15. und 29.3. im KLEINEN HAUS – es gibt nur noch wenige Karten!

 

5. SINFONIEKONZERT im Gedenken an Gerard Mortier

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Das STAATSTHEATER KARLSRUHE und der Dirigent Tomáš Hanus widmen das heutige 5. Sinfoniekonzert dem Gedenken an den belgischen Intendanten und Theatervisionär Gerard Mortier. Der unermüdliche Streiter für die Erneuerung der Oper und die Gewinnung neuer Publikumsschichten war in der Nacht zum Sonntag 70-jährig verstorben. Die Kulturwelt verliert einen mutigen Gestalter, die einer ganzen neue Generation an Theatermachern Vorbild war und ist. Dazu zählt auch Tomáš Hanus, dem die Widmung des Konzerts ein persönliches Anliegen ist, da er Mortier die internationale Entdeckung durch die Berufung an die Pariser Oper verdankt.

Die WOCHE DER BRÜDERLICHKEIT ist eröffnet

Gemeinsam mit OB Dr. Frank Mentrup  hat unser Generalintendant Peter Spuhler gestern im Rathaus die Woche der Brüderlichkeit eröffnet.  
Wir wurden mehrfach gebeten, die Rede zur Verfügung zu stellen. Hier ist sie:

Sehr geehrte Vorsitzende, insbesondere liebe Frau Rosenberg, ich freue mich sehr über die Einladung und es ist eine Ehre für mich, hier sprechen zu dürfen.

Wir haben es gerade gehört: Das Thema der diesjährigen Woche der Brüderlichkeit heißt „Freiheit, Vielfalt, Europa.“

Ich möchte Ihnen dazu eine Geschichte erzählen. Das heißt eigentlich, eine Reihe von Geschichten. Beurteilen Sie bitte selbst, was sie mit „Freiheit, Vielfalt und Europa“ zu tun haben. Vielleicht fügen sich die Geschichten am Ende zu einer Aussage. Und bitte haben Sie Verständnis, wenn ich das Thema auf das beziehe, von dem ich etwas verstehe, hoffentlich etwas verstehe, das Theater.
Im Jahr 2009 fuhren der jetzige Karlsruher Schauspieldirektor Jan Linders und ich mit einer Reihe von Schauspielern nach Israel. Für Linders war es der 10. Israel-Besuch in 5 Jahren. Für mich und viele der Darsteller war das Land neu. Einige der Schauspieler waren noch nie außerhalb Europas, hatten bis dahin keinen Reisepass. Brauchten ihn nicht. Wir waren Teil eines Theaterprojektes, das uns für zwei Jahre mit dem Beit-Lessin-Theater in Tel Aviv verbinden würde. Gemeinsam entstanden in der Folge sechs Inszenierungen.

Den Anfang machte das Rechercheprojekt They call me Jeckisch. Die Jeckes sind die deutschstämmigen, vor dem zweiten Weltkrieg eingewanderten Juden in Palästina. Über sie gibt es eine Vielzahl von Urteilen und Vorurteilen. Sie werden angeblich so genannt, weil sie sich weigerten, auch bei größter Hitze ihre Jacken abzulegen.
Offensichtlich behielten sie auch im heiligen Land ihre deutschen Traditionen und Eigenheiten bei - die da angeblich sind: Pünktlichkeit, Ordentlichkeit, aber auch Besserwisserei. Und es gibt eine Vielzahl von Witzen über die Jeckes.
Wir führten über 70 Interviews mit Angehörigen der ersten Generation, die sich über das Interesse freuten - und mit ihren ebenfalls neugierigen und engagierten Enkeln, der sogenannten dritten Generation. Die zweite Generation weigert sich oftmals, über ihre Beziehung zu Deutschland und den Holocaust zu reden. Dann kombinierten wir das dokumentarische Material zu einem Stück.

Die Aufführung wurde von zwei israelischen Schauspielern, Michael Hanegbi und Hadas Kalderon, sowie Ute Baggeröhr und Frank Wiegard aus unserem Ensemble gespielt. Für die Endproben reisten die beiden Israelis erstmals in ihrem Leben nach Deutschland. Hadas‘ Großvater war der berühmte jiddische Schriftsteller und Holocaust-Überlebende Abraham Sutzkever. Er starb zwei Tage vor der Premiere. In der bewegendsten Szene des Abends spielte Hadas mithilfe ihres IPhones ein Gespräch ein, das sie mit ihrem Großvater geführt hatte: wie sie ihn fragte, ob sie nach Deutschland reisen dürfe – und er es ihr schließlich erlaubte. Ohne diese Erlaubnis wäre sie nicht zu uns gekommen.
Die Diskussionen während der Proben dieser Inszenierungen waren so heftig, dass wir sie ebenfalls zum Gegenstand der Aufführung machten. Das gab der bewegenden Produktion eine weitere, wichtige Ebene.
Gerade der Austausch der gegensätzlichen Haltungen ließ am Ende das Verstehen wachsen. Nach den Vorstellungen wurde mit dem Publikum oft noch bis tief in die Nacht weiter gesprochen.
In der zweiten Inszenierung untersuchten wir, wieder auf der Basis von Recherchen, den Schmelztiegel Tel Aviv. Wir beteiligten erneut israelische und deutsche Darsteller und den deutsch-jüdischen Regisseur Stéphane Bittoun. Diesmal wurde in Israel geprobt. Wir stießen auf Menschen, die sich für die Inkarnation Jesu halten, andere, die im Untergrund leben usw. Die Aufführung war in Israel nicht unumstritten.
Das dritte Projekt war das Stück einer jungen israelischen Autorin über medizinische Menschenexperimente der Nazis und die ethische Frage, ob man deren Ergebnisse zur Heilung etwa von Erbkrankheiten wie Alzheimer verwenden darf. Das vierte Projekt über die Dreiecksbeziehung eines alten Juden, eines mittelalten Deutschen und eines jungen Palästinensers harrt bis heute seiner endgültigen Verwirklichung. Das fünfte Projekt war die fiktive Räumung der Heidelberger Universität als Performance von israelischen Tänzern zusammen mit echten deutschen Polizisten und Feuerwehrleuten.
Im sechsten und abschließenden Projekt untersuchten wir unsere eigene Situation kritisch. Wir nannten es Peace Syndrome. Es ging um das deutsche Bedürfnis, Frieden in die Welt zu bringen. Also um mit einem europäischen Pass ausgestattete, jederzeit zur Rückkehr fähige Friedens-Abenteurer oder: Friedens-Touristen.

Immer waren an diesen Projekten - auf Initiative des sehr engagierten damaligen Leiters des Goethe-Instituts, Georg Blochmann, israelische bildende Künstler beteiligt, überwanden Grenzen des Zweidimensionalen, schufen Räume und arbeiteten erstmals in Theaterzusammenhängen.

Möglich wurde dieser Austausch durch ein Programm der Bundeskulturstiftung "Wanderlust". Die Idee dahinter: Die Kulturstiftung des Bundes unterstützte deutsche Stadt-, Staats- und Landestheater, die das Fernweh gepackt hatte und die sich zu neuen Horizonten aufmachen wollten, um von anderen Theatersystemen, Spielweisen und Stoffen zu lernen. Der Fonds Wanderlust förderte auf Antrag eine feste Austauschpartnerschaft mit einem ausländischen Theater für die Dauer von bis zu drei Jahren. Die konkrete Gestaltung der Partnerschaft oblag den jeweiligen Theatern, entsprechend deren Interesse und Möglichkeiten. Es war wünschenswert, möglichst viele Mitarbeiter der Häuser an der Zusammenarbeit zu beteiligen. Insgesamt waren 20 Länder, 22 deutsche Städte und 28 deutsche Theater involviert. 1300 Theatermitarbeiter profitierten von diesem Austausch.
Am Ende unserer zweijährigen Zusammenarbeit war Freundschaft gewachsen. Eine Freundschaft, die es möglich machte, in vielfach anderer Meinung zu sein und sich dennoch wert zu schätzen.Viele der beteiligten deutschen Schauspieler beschrieben die gemeinsame Arbeit als wichtigste in ihrem Berufsleben.
Jeder hielt übrigens, zumindest am Anfang, sein Theatersystem und dessen Qualität für überlegen. Aber es gab eine Menge voneinander zu lernen.
Israel ist ein Land mit 7 Mio Einwohnern und 4,5 Mio Theaterzuschauern. Man geht bereits am Nachmittag ins Theater, nach dem Einkaufen, oftmals mit Einkaufstüten. Dann ist abends die zweite Vorstellung. Der Applaus währt kurz, ist kenntnisreich und, wenn verdient, heftig.
Die Stücke sind alle zeitgenössisch. Natürlich. Alles ist Gegenwart. Selbstverständlich gibt es vielfältige Formen des reinen Unterhaltungstheaters. Es gibt aber auch, und das ist das Interessante, die Diskussion der gesellschaftlich relevanten Fragen auf der Bühne.

Ich gebe Ihnen einige Bespiele:
- Ist das äthiopische Kindermädchen am plötzlichen Tod des Babys schuld - oder sind das Vorurteile?
- Soll sich der schwule Lehrer, der von einer Schülerin des sexuellen Übergriffs beschuldigt wird, durch sein coming out vor dem Verlust des Arbeitsplatzes retten?
- Oder wie steht es mit der Solidarität in einem Frauenhaus, in dem moslemische und jüdische Opfer männlicher Gewalt aufeinandertreffen.

Das Theater ist in Israel einer der wichtigen Orte des Nachdenkens über die Gesellschaft und der beispielhaften Erörterung von sozialen Problemstellungen. Die israelischen Kollegen blickten mit Mitleid auf uns, dass wir mit neuen Stücken eine Vorstellungszahl von 10-20 Aufführungen erreichen. Sie erzielen 100, manchmal über 1000. Und natürlich ist diese zeitgenössische Dramatik nicht in kleine Spielstätten verbannt. Entsprechend sehen und diskutieren über sie also das Zehnfache, wenn nicht das Hundertfache von Besuchern. „Ich erreiche oft mehr Menschen mit meinen Themen als das israelische Fernsehen,“ so meine äußerst selbstbewusste Kollegin vom Beit Lessin Theater.

Ich wusste übrigens, dass sie - wie die Intendantin der israelischen Oper - Deutsch verstand und sprach. Aber sie würde unsere Sprache nicht benutzen. Sie ist Angehörige der zweiten Generation. Theater in Israel ist politisch, zumindest gesellschaftspolitisch. Es nimmt Stellung. Es bietet Anlass zur Diskussion.
Als letzten Satz von Peace Syndrome sagte der in Berlin lebende israelische Theatermacher Ariel Nil-Levy übrigens auf der Bühne: „Euer deutsches Theater ist so schlapp, dass ihr die Migranten und die Israelis holen müsst, um es wieder interessant zu machen.“

Ich wechsele nach Deutschland, ins Jahr 1933 und zitiere aus der „Karlsruher Theatergeschichte“, dem Buch, das die gleichnamige Ausstellung des Generallandesarchivs 1982 im Badischen Staatstheater begleitete.
„Fast alle Intendanten mussten damals ihre Posten räumen, obwohl sie, wie der Karlsruher Intendant Dr. Hans Waag, keineswegs „links“ waren und teilweise das völkische Theater bereits vor 1933 gefördert hatten. Aber ihr Name stand doch für den Kulturbetrieb der Systemzeit, für Expressionismus und DADA, Arbeitertheater und Förderung nicht-deutscher Autoren, die das deutsche Volk mit pazifistischen, internationalistischen, unmoralischen Vorstellungen „verseuchten“, so steht es im Kapitel „Theater im Dienste des NS-Staates“

„Es hat wenige Bereiche des öffentlichen Lebens gegeben“, liest man weiter, „in denen sich die nationalsozialistische Machtergreifung des Jahres 1933 so radikal ausgewirkt hat, wie gerade im Theaterleben …“ Die „Entjudung“, wie es damals hieß, des gerade neu so benannten Badischen Staatstheaters war bereits Ende Juli 1933 abgeschlossen. Also nur drei Monate nach der Reichstagswahl vom 5. März 1933. Genauer gesagt: eigentlich nur eine Woche nach dem Wechsel der Verantwortlichkeiten vor Ort.
Am 8. März legte die Reichregierung die Geschäfte der alten badischen Landesregierung in die Hände des neuen Reichkommissars. Zwei Tage später erschien ein programmatischer Artikel des späteren Präsidenten der Reichsschrifttumskammer Hanns Johst in der Karlsruher NSDAP-Zeitung „Der Führer“ über „das neue Drama“, in der die „Neuordnung des deutschen Bühnenlebens“ programmatisch angekündigt wurde. Am 16.März erhielten die jüdischen und „politisch unzuverlässigen“ Künstler ihre formularhafte Kündigung, von der sie zuvor aus der Zeitung erfahren hatten. Der Intendant war einen Tag vorher entlassen worden.
Mich hat beim Lesen dieser Satz besonders berührt: „die sie zuvor aus der Zeitung erfahren hatten“. D. h. nicht nur die Betroffen hatten es vorher erfahren – sondern mit ihnen auch viele andere: Kollegen, Zuschauer, Bürger. Und was taten sie? Es sind mir keine nennenswerten Formen öffentlichen Widerstands bekannt. Wir müssen uns offensichtlich an den Gedanken gewöhnen, dass die deutschen Theater keineswegs Orte des Widerstands waren – so sehr wir uns das heute zurückblickend wünschen würden. Und daran, dass das Publikum offensichtlich selbst bei Menschen, die sie vor kurzem noch bewundert hatten, ebenfalls Zurückhaltung statt Haltung übte.
Wenn wir heute zurückschauen, kann es uns nur beschämen, wie gering die öffentliche Auflehnung damals war, wie wenig ausgeprägt Mut und Hilfsstellung – und wie groß auch hier die Bereitschaft zum Verrat am Mitmenschen, am Kollegen und zur Karriere wider das eigene Gewissen. Wer auch immer hofft, dass Theater Orte der Aufklärung sind, muss sich mit dieser irritierenden Teilnahmslosigkeit, dem Schweigen und Nicht-Stellung-Beziehen auseinandersetzen.
Was aber stand in dem Artikel von Hanns Johst, – der übrigens als Autor bereits ab 1927 in Karlsruhe gespielt wurde? „Das Drama war zuletzt am augenscheinlichsten die Stätte der Zersetzung, der Auseinandersetzung, der Materialismen, der Parteilichkeit. Das kommende Theater wird Kult werden müssen“ Die Karlsruher Theatergeschichte führt weiter aus: „Damit hat ein führender Funktionär angedeutet, welche Rolle dem Theater im NS-Staat zugedacht war. Nachdem es in radikaler Abkehr von allen Tendenzen der Zwanzigerjahre das experimentelle Theater hinter sich gelassen hatte, sollte es zum Ausdruck gesunden Volkstums zurückfinden, sollte die in der nationalsozialistischen Ideologie verankerten Grundwerte des deutschen Menschen darstellen und damit dem völkischen Gedanken ihren sinnfälligen Ausdruck verleihen. Am Ende dieser Entwicklung sollte das kultische Theater stehen, dessen Inhalte freilich recht verschwommen bleiben, zumal sich bald abzeichnete, dass es sich auf der herkömmlichen Bühne nicht verwirklichen lies.“
In Karlsruhe wurden, wie überall in Deutschland, ab März 1933 nur noch deutsche Autoren gespielt. Mit Ausnahme von Shakespeare übrigens (weil absurderweise Die lustigen Weiber von Windsor, warum auch immer, eines von Hitlers Lieblingsstücken Hitler war).
Schauen wir uns die Gegensätze einmal an: Auf der einen Seite, sie haben es gehört, Internationalität, pazifistisches und „unmoralisches“, „zersetzendes“ Gedankengut – auf der anderen Seite das rein „Deutsche“, die Klassiker, der Kanon, das „Kultische“, der „völkische Gedanke“. Also ganz ausdrücklich nicht mehr ein Theater der Offenheit, der Vielfalt, des freien gesellschaftlichen Diskurses. Im Umkehrschluss zu den Vorgaben der Nazizeit müsste also ein Theater der Internationalität, der Widersprüchlichkeit und des Pazifismus ein erstrebenswertes Ziel sein.Ein Theater, das Grenzen auslotet und zur Diskussion stellt, das Widersprüche aufzeigt und Komplexität, nicht Einfachheit, vermittelt.
Während unseres zweiten Aufenthalts in Israel bereisten wir auf Initiative von Jan Linders auch die sogenannte Westbank. In Jenin hatten Nachbarn von mir aus Tübingen ein Kino eröffnet, um die Menschen dort mit Filmen kulturell zu versorgen. Vielleicht haben sie davon gehört: das „Cinema Jenin“. Doch das ist eine eigene Geschichte.

Im Flüchtlingslager von Jenin, einem der Zentren des anti-israelischen Widerstands bzw. des Terrorismus in den Zeiten der zweiten Intifada, gibt es auch ein Theater. Es nennt sich heute das "Freedom Theater" und wurde schon in den 1990er Jahren gegründet von Arna Mer, einer mit einem Palästinenser verheirateten kommunistischen jüdischen Schauspielerin. 2002 wurde das Theater von israelischen Truppen auf der Suche nach Terroristen zerstört, 2006 von ihrem Sohn Juliano Mer Khamis wieder aufgebaut.
Der auch zeitweilig in Karlsruhe, unter der Intendanz von Pavel Fieber, engagierte Schauspieler Stefan Wolf-Schönburg, arbeitete dort intensiv mit jugendlichen Schauspielschülern. Im Internet findet sich ein hochemotionaler und dennoch informativer Blog über seine Erlebnisse.

Können Sie sich vorstellen, was es bedeutet, in dieser politisch und religiös gleichermaßen spannungsgeladenen Situation Stücke wie Farm der Tiere oder Frühlings Erwachen mit Jugendlichen aufzuführen? Im ersten Jahr meiner Intendanz luden Jan Linders und ich Juliano Mer-Khamis mit der Produktion Was noch? zu einem einmaligen Gastspiel nach Karlsruhe ein. Vielleicht hat es jemand von ihnen gesehen?

Erstmals sahen die jungen Darstellerinnen und Darsteller durch diese Reise das Meer, einen Flughafen, eine Bahn, einen See. Einer benutzte die Theaterfahrt als Chance, nicht mehr zurückzukehren - sondern sich nach Norwegen durchzuschlagen. „Ist es nicht verrückt“, sagte damals eine israelische Besucherin, dass ich nach Deutschland fahren muss, um eine Gruppe Theater spielen zu sehen, die 30km von mir entfernt wohnt?
Dieses Theater lotete die Grenzen sehr weit aus. Für einige Menschen offensichtlich zu weit. Wenige Monate vor diesem Gastspiel wurde Juliano Mer-Khamis durch Unbekannte im Auto vor seinem Theater erschossen. Auf den Knien hatte er seinen kleinen Sohn. Dieser überlebte, wie auch das Kindermädchen, weil die Ermordung aus nächster Nähe, von einem Motorrad aus, geschah.
Mer-Khamis sagte von sich, dass er 100 Prozent Israeli und 100 Prozent Palästinenser sei - und er machte sich damit keine Freunde. Sein Mut hat ihn das Leben gekostet. Bis heute ist der Mord nicht aufgeklärt.
Die Lage in Jenin hat sich nicht verbessert. Aber das Theater existiert noch und spielt weiter.

Wo beginnt Brüderlichkeit? Mit Interesse?

„Warum eigentlich diese Angst vor dem Fremden“, war eine der zentralen Fragen gestern bei unserer intensiven Publikumsdiskussion nach unserem Auftragswerk zu Sinti und Roma Roma Romeo und Sinti Carmen im JUNGEN STAATSTHEATER.
Als wir im Mai 2011, im Oktober des gleichen Jahres und im Mai 2012 die Besucher unseres Schauspiels nach ihren Werthaltungen fragten, kam heraus, dass sich die Karlsruher von ihrem Schauspieltheater politisches Engagement wünschen. Dass sie erwarten, dass gesellschaftlich relevante Themen behandelt werden.
Wir haben diesen Anspruch ernstgenommen. Er trifft auch unser eigenes Bedürfnis. Wir denken, dass man aus der Geschichte durchaus lernen kann.
Zur Zeit haben Sie Gelegenheit, mit Doctor Atomic und Die Passagierin Opern über den Bau der Atombombe und das Vernichtungslager Auschwitz zu sehen – in der meines Wissens nur bei uns existierenden Reihe „politische Oper“. Setzen Sie sich dieser wichtigen Erfahrung bitte aus – wenn Sie das noch nicht getan haben. Es wird sie verändern.

Ebenso werden wir mit Rechtsmaterial ein Stück zum Nationalsozialistischen Untergrund auf die Bühne bringen. Es ist hochinteressant, die NSU-Terrorzelle mit der Terroristen-Gruppe im SCHLAGETER-Drama von Hanns Johst zu vergleichen. Eben jenes Hanns Johst, der oben mehrfach Erwähnung fand. Regisseur Jan-Christoph Gockel will aufzeigen, dass der Rechtsterrorismus in Deutschland eine Geschichte hat und Polizei und Verfassungsschutz eigentlich nicht überraschen konnte.
In Maienschlager schließlich erzählen wir die Geschichte der doppelt unmöglichen Liebe eines Hitlerjungen zu einem jüdischen Jungen während der NS-Zeit. Hier wird von der jungen Autorin Katharina Gericke eine Utopie der Brüderlichkeit gezeichnet – vor dem Hintergrund der uns alle präsenten Geschichte. Aufstand heißt ein Werk, das wir zusammen mit dem Maxim-Gorki-Theater Berlin über die Widerstandsbewegung in der Türkei in Auftrag gegeben haben und das als Voraufführung bei den EUROPÄISCHEN KULTURTAGEN zu sehen sein wird.
Am Pfingstmontag schließlich wird ein Text in Karlsruhe zur Aufführung kommen, der Hohe Auflösung heißt. Er stammt vom ukrainischen Autor Dymtro Ternovyi und spielt in einer Wohnung mit Blick auf den Maidan-Platz. Scharfschützen wollen von dort auf Demonstranten schießen, ein syrischer Flüchtling hält sich hier versteckt, Pflastersteine (!) – ja, Sie haben richtig gehört – diskutieren über den Wert des Lebens – und der Freiheit. Das Stück wurde vor über einem Jahr geschrieben.
In eben jener Hotellobby, in der noch vor wenigen Wochen unser Dramaturg Michael Gmaj zusammen mit der jungen, persisch-stämmigen Regisseurin Mina Salehpour und dem Autor über den Text sprachen, sahen wir im Fernsehen vor wenigen Tagen die Leichen des ukrainischen Widerstands liegen. Die Realität hat das Stück in ihrer visionären Kraft überholt. Das Werk sah in seinem Titel und in seinem Inhalt die Zukunft voraus. Wir sind stolz darauf, dass die Uraufführung bei uns in Karlsruhe stattfindet.

Warum erzähle ich das alles? Nicht als Werbeblock für das Staatstheater.
Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie das Badische Staatstheater während meiner Intendanz als politischen Ort wahrnehmen – nicht im platten Sinne von Parteipolitik, sondern in dem weiteren einer Fragen-stellenden und Grenzen-auslotenden Institution, die gesellschaftlich interessiert- und engagiert ist. Ich bin fest davon überzeugt, dass das eine der wesentlichen Aufgaben staatlich und kommunal finanzierter Kultur ist.
Ich freue mich, dass wir mit Menschen aus über 40 Nationen neben der Universität voraussichtlich der interkulturellste Arbeitgeber in Karlsruhe sind. Das ist für uns eine Frage der Ehre. Es ist aber - wie bei den Hochschulen - auch Voraussetzung für unsere Qualität.
Unsere Grenzen werden immer weiter. Ich persönlich genieße das sehr. Ich habe Freude an allem mir Neuen, Unbekannten – und ich möchte diese Freude gerne weitergeben.

Karlsruhe ist eine Kulturstadt im Herzen Europas. Ihre Gründung war beispielhaft: ein Dokument der Toleranz, Offenheit, Klugheit – und des über die Grenzen hinaus zielenden Blicks. Dieser steht ihr weiterhin gut. Es gilt, ihn zu pflegen und fördern.
Diese Offenheit sollte sich auch in unserem Theater spiegeln und es auszeichnen. Es sollte eine Bühne sein für die Geschichten aller Menschen, die in unserer Stadt leben. Nicht allein der typisch deutschen. Und wir werden uns daran gewöhnten, auch auf der Schauspielbühne andere Sprachen zu hören als allein die unsrige. Nein, nicht nur gewöhnen: wir sollten es aktiv herbeiführen, mit Freude möglichst viel von der vorhandene Vielfalt auskosten und stolz darauf sein.

Ich meinerseits bin stolz, in einer Stadt zu leben, die den Mut hat, Krieg – und die Suche nach Frieden zum Gegenstand von Europäischen Kulturtagen zu machen. Allein die Einrichtung von EUROPÄISCHEN Kulturtagen finde ich bemerkenswert.

Als ehemaliger, kurzzeitiger Sinologe fände ich es inzwischen aber auch angemessen, den Horizont noch mehr zu weiten. Wäre es nicht schön, wenn Karlsruhe sich zusätzlich zu den vorhandenen eine Partnerstadt oder eine Kulturpartnerschaft außerhalb Europas wählen würde? Aus Neugier, aus Freude am Unbekannten – und im eigenen egoistischen Interesse, um etwas zu lernen und Brüderlichkeit zu üben.

Das können wir, das können Sie tun, wenn wir alle wollen. Was noch?
Theater hat für mich auch etwas mit Zeugenschaft zu tun.

Wir haben vor einigen Wochen erstmals Stolpersteine im Gedenken an zwei entrechtete und verfolgte Künstler des Staatstheaters verlegt, die Sängerin Lilly Jank und den Schauspieler Paul Gemmecke.
Doch noch fehlen Steine. Und es fehlt vor allem auch ein angemessener, gedenkender Hinweis auf den jüdischen Generalmusikdirektor Hermann Levi in Karlsruhe. Vor wenigen Tagen haben wir den Entschluss gefasst, uns anlässlich des Stadtjubiläums in einer Inszenierung mit eben jenen Künstlern des Staatstheaters zu beschäftigen, die in der Nazizeit Beruf, Zukunft und ihr Leben verloren. Anlass dafür war dieser Vortrag. Ich hoffe, das wird sie freuen! In Zusammenhang mit der Aufführung dieses Werks im Frühjahr 2015 könnten die Stolpersteine vervollständigt und der Platz vor dem Staatstheater zum „Hermann-Levi-Platz“ werden.

Denn im Gegensatz zu Felix Mottl, seinem antisemitischen Nachfolger, von dem die Bemerkung überliefert ist „wenn es nicht sein muss, wollen wir doch die Juden außen lassen“, wird des großen jüdischen Dirigenten, der Mozarts Opern ins Deutsche übersetzt und den Parsifal uraufgeführt hat, in Karlsruhe bisher nicht durch einen Ort gedacht.
Ich denke wirklich, dass wir etwas ändern können, wenn wir es wollen.

Ich wünsche der Woche der Brüderlichkeit einen großen, aufklärerischen Erfolg.

Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.

 

„Diese Leute verstehen nichts" - Angeregte Diskussion in der INSEL

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Nach der 11. Vorstellung von Roma Romeo und Sinti Carmen zeigte das JUNGE STAATSTHEATER Ausschnitte aus der Dokumentation „Deutschlands neue Slums - Das Geschäft mit den Armutseinwanderern".
Am anschließenden Publikumsgespräch beteiligten sich nicht nur TV-Autor und Kameramann Esat Mogul sowie das gesamte Produktionsteam von Roma Romeo und Sinti Carmen, sondern auch rund 20 Karlsruherinnen und Karlsruher. Die Themen bewegten sich von der Lebenssituation deutscher Roma und Sinti, Deutschlands Einwanderungspolitik und jüngste politische Entwicklungen in der Schweiz hin zu ganz persönlichen Erfahrungen zum Thema Diskriminierung und Integration, die die Gesprächsteilnehmer auf der Bühne und im Publikum miteinander teilten. Über eine Stunde lang wurde heiß diskutiert.

Wir danken allen Beteiligten für einen rundum gelungenen und anregenden Abend, der uns froh aber auch nachdenklich gemacht hat.
Zum nächsten Mal kann man das Stück über die Grenzen von Klischee und Wahrheit, Liebe, Hass und Vorurteile und über das Leben, das irgendwo da draußen auf uns wartet am 26.3. in der INSEL sehen.

Alle ab 12 Jahren sind herzlich willkommen zu einer Uraufführung, die zum Nachdenken anregt: Roma Romeo und Sinti Carmen
Für Schulklassen können Sie Karten direkt bei Claudia Gruber, die sie telefonisch unter 0721-20101020 oder per Mail unter schulen@staatstheater.karlsruhe.de erreichen, buchen.

Jubel und Ergriffenheit im 5. SINFONIEKONZERT

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Mit lauten Jubel und begeisterten Bravo-Rufen bedankte sich das Publikum im 5. Sinfoniekonzert bei der Solistin Chloë Hanslip, dem Dirigenten Tomáš Hanus und der BADISCHEN STAATSKAPELLE. Hanslip hatte eine mitreißende Interpretation von Mendelssohns e-Moll-Violinkonzert dargeboten, die Solo-Stimme immer eingebettet in den Orchesterklang – den Interpreten gelang so eine im besten Sinne beinahe kammermusikalische Darbietung.

Tief beeindruckt und ergriffen, aber dennoch begeistert dann die Reaktionen nach dem zweiten Konzertteil: Die große Sinfonie Asrael des Tschechen Josef Suk mit ihren fünf starken Sätzen war für die meisten eine Entdeckung. Diese Sinfonie von Mahlerscher Wucht und Größe schrieb Suk zum Andenken an seinen Schwiegervater Antonín Dvořáks. Während der Komposition starb Suks Frau, woraufhin er zwei Sätze neu schuf – die Sinfonie beeindruckte als ergreifender Trauer- und gleichzeitig elegischer Liebesgesang für zwei geliebte Menschen.

Im Montagskonzert kann dieses faszinierende Konzert noch einmal erlebt werden: 10.03.2014 GROSSES HAUS

Rio lebt! - „Allein machen Sie dich ein.

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Dieser Spruch von Rio stimmt immer noch." sagte gestern auf der Bühne ein ganz besonderer Gast:
Peter Möbius, der Bruder von Rio Reiser, war nach Rio Reiser - König von Deutschland voller Emotion und hat es sich nicht nehmen lassen, nach dem tosenden Applaus ein paar Worte zu sagen : „Ich träume manchmal, dass Rio gar nicht tot ist und dann beschimpfe ich ihn, dass er uns so an der Nase herumgeführt hat. Heute ging es mir auch so – Rio lebt. Ihr habt schön gezeigt, wie eine Gruppe von Menschen gemeinsam mehr kann als einer allein, und wenn einer doch alles alleine machen will, er sehr schnell in die Einsamkeit und ins Ausgebranntsein geraten kann.“
Wir bedanken uns sehr für diesen Besuch, der vielen von uns Rio noch näher gebracht hat!
Zum nächsten Mal können Sie den Abend am 26.3. im GROSSEN HAUS sehen.

Das STUDIO feiert Jenny

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Permanente Lacher im gut gefüllten Zuschauerraum und andauernder Applaus am Schluss - die geheimnisvolle Jenny Jannowitz und der tragische Sympath Karlo Kollmar verzauberten gestern das STUDIO - Publikum.
Im Anschluss an die von Michael Letmathe eingerichtete szenische Lesung ordnete der charmante Autor Michel Decar sein mit dem diesjährigen Kleist-Förderpreis für junge Dramatik ausgezeichnetes Stück literatur- und kulturgeschichtlich ein.
Die Uraufführung am 12.6. bei den Ruhrfestspielen Recklinghausen in einer Produktion des Staatstheaters Braunschweig erwarten wir mit großer Spannung.

In unserer Reihe DAS NEUE STÜCK stellen wir am 3.4. wieder etwas zum Entdecken vor: Vita Dissoziativa von Jakob Nolte.

 

WOCHE DER BRÜDERLICHKEIT beginnt am Sonntag

Am 9.3. eröffnen OB Dr. Frank Mentrup und unser Generalintendant Peter Spuhler um 19.30 Uhr im Rathaus die Woche der Brüderlichkeit. Sie wird dieses Jahr unter dem Motto: Freiheit-Vielfalt-Europa veranstaltet.

Bis zum 17.3. finden sechs Veranstaltungen statt.
Den Anfang macht der frühere württembergische Landesrabbiner Joël Berger, der am 10.3 um 19.30 Uhr aus seinem Buch "Der Mann mit dem Hut –Geschichten meines Lebens" liest.

Am Mittwoch, 12.3. , gibt der Chor „Alef“ der jüdischen Kultusgemeinde um 19 Uhr ein Konzert. Der Vorsitzende der jüdischen Gemeinde David Seldner führt am 17. 3. um 19 Uhr durch die Synagoge. Herren sollten dabei ihren Kopf bedecken.

"Sie hatten Träume", heißt ein Konzert von Studenten der Musikhochschule mit Werken von durch die Nazis ermordeten jüdischen Komponisten am 11. 3. um 19 Uhr in der Landesbibliothek.

Den Film "Kaddisch für einen Freund" wird am 12. 3. um 19 Uhr in der Schauburg.

Alle weiteren Informationen finden Sie hier

Herzlichen Glückwunsch, Wolfram Höll!

Heute wurden die Nominierungen für den Mülheimer Dramatikerpreis 2014 bekanntgegeben.
Darunter ist das Stück UND DANN von Wolfram Höll.
Wir haben es in der vergangenen Spielzeit in unserer Reihe DAS NEUE STÜCK in einer Szenischen Lesung und einem Autorengespräch vorgestellt. Hier finden Sie alle Nominierten. 

Wir drücken die Daumen!

Um 20 Uhr zeigen wir im STUDIO wieder ein NEUES STÜCK vor: JENNY JANNOWITZ von Michel Decar.

Es gibt immer wieder etwas zu entdecken...

Ein offenes und freies Europa,

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kultureller Austausch und die Möglichkeit, sich allerorten ein sicheres Leben aufzubauen – so der Traum eines vereinten Europas.
Die Realität sieht anders aus. Gerade Migranten aus Osteuropa werden oftmals mit Vorurteilen, Ablehnung und Aggressivität konfrontiert. Hinzukommen Armut, Arbeitslosigkeit und Ausbeutung.

Autor und Kameramann Esat Mogul begleitet in seiner Reportage "Deutschlands neue Slums – Das Geschäft mit den Armutseinwanderern" Migranten aus Bulgarien und Rumänien bei ihrem täglichen Ringen um ein menschenwürdiges Leben und fragt, wer an den Menschen, die nichts haben, verdient.

Auch das JUNGE STAATSTHEATER widmet sich der brisanten Thematik und nähert sich dieser auf ganz eigene Weise: Roma Romeo und Sinti Carmen lotet die Grenzen von Klischee und Wahrheit aus und stellt die Fragen nach der eigenen (kulturellen) Identität. Mit vielen ortsansässigen Sinti und Roma stellen Integration und Umgang mit fremden Kulturen gerade auch für die Stadt Karlsruhe wichtige Themen dar. Die jüngsten politischen Entwicklungen in der Schweiz zeigen zudem in alarmierender Weise, wie die Angst einer kulturellen Überflutung einen eisernen Wohlstandschauvinismus hervorrufen kann.

Ein brennendes Thema, bei dem viel Redebedarf besteht: wir laden Sie und Euch am Samstag herzlich zum Mitdiskutieren im Anschluss an die Vorstellung ein.

Neben dem Gespräch mit Esat Mogul und dem Produktionsteam des JUNGEN STAATSTHEATERS werden Ausschnitte der Reportage Deutschlands neue Slums – Das Geschäft mit den Armutseinwanderern gezeigt.

Roma Romeo und Sinti Carmen beginnt um 17 Uhr, die Diskussion gegen 18:15 Uhr in der INSEL

 

Ein Geigenfest und Sinfonik in Mahlerscher Größe

Eines der beliebtesten Violinkonzerte gespielt von einer zweifachen ECHO Klassik-Preisträgerin und eine unbekannte, aber grandiose und überwältigende Sinfonie erwartet die Besucher des 5. Sinfoniekonzerts.
Die Britin Chloë Hanslip ist mit ihren 26 Jahren bereits auf beinahe allen großen Bühnen der Welt aufgetreten, erst vor kurzem wurde sie vom SWR als eines der „Fräuleinwunder“ an der Geige porträtiert. In Karlsruhe präsentiert sie mit Mendelssohns e-Moll-Violinkonzert einen wahren Hit, der seit seiner Uraufführung die Zuhörer verzaubert.
Weitaus weniger bekannt, aber dafür umso entdeckenswerter ist die große Arael-Sinfonie des Tschechen Josef Suk, Lieblingsschüler und dann Schwiegersohn von keinem Geringeren als Antonín Dvořák. Suk schrieb diese Sinfonie von Mahlerscher Wucht und Größe zum Andenken an seinen Schwiegervater und zitiert deswegen auch Motive aus Dvořáks Werken. Während der Komposition starb Suks Frau, woraufhin er zwei Sätze neu schuf – die Sinfonie wurde so ein ergreifender Trauer- und gleichzeitig elegischer Liebesgesang für zwei geliebte Menschen.
Die BADISCHE STAATSKAPELLE freut sich auf dieses Konzert mit dem tschechischen Dirigenten Tomáš Hanus, der vor zwei Jahren mit einer großartigen Neunten von Antonin Dvořák bleibenden Eindruck hinterlassen hatte – sowohl vom Publikum wie vom Orchester war es sehr erwünscht, ihn wieder einzuladen.

Am Sonntag um 11 Uhr und am Montag um 20 Uhr im GROSSEN HAUS

 

 

Carmen Fuggiss zu Gast in DOCTOR ATOMIC

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Am Freitag wird die Mezzosopranistin für unser Ensemblemitglied Katharine Tier übernehmen.

Sie hat die Partie der Kitty Oppenheimer bereits in der Deutschen Erstaufführung der Oper von John Adams 2010 am Saarländischen Staatstheater gesungen.

Nach Ihrem Studium in Karlsruhe und Frankfurt gewann sie verschiedene Preise (u. a. den Bundeswettbewerb für Gesang). Durch feste Engagements in Mannheim, Würzburg und Hannover wie auch durch unzählige Gastspiele konnte sie sich als Lyrische Koloratursopranistin mit Schwerpunkt auf den Partien von Mozart und Richard Strauss etablieren. Alban Bergs Lulu und Aribert Reimanns Melusine sind zwei ihrer Glanzrollen in der Neuen Musik. Operngastspiele und Konzertreisen führten die Carmen Fuggiss nach Berlin, Dresden, Hamburg, München, Barcelona, Bilbao, Lissabon, Bordeaux, Lyon, Charlotte (USA), sowie zu den Festspielen in Salzburg, Wien, Rom und Brüssel.

Wir schicken ihr ein ganz herzliches TOI,TOI,TOI.

„Dem Regisseur der Aufführung Yuval Sharon ist ein Meisterwerk gelungen.“ SWR2 – Sehen Sie sich es an!

Am Freitag um 19:30 Uhr im GROSSEN HAUS

 

ASCHERMITTWOCH DER KÜNSTLER mit Schauspieldirektor Jan Linders

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„Umgang mit heiligen Räumen“:
Auf Einladung von Erzbischof Dr. Robert Zollitsch nahm Schauspieldirektor Jan Linders am Mittwoch in Freiburg an einer Podiumsdiskussion teil, die von Tobias Licht, dem Leiter des Bildungszentrums Karlsruhe, moderiert wurde.
Prof. Dr. Albert Gerhards, Liturgiewissenschaftler an der Universität Bonn, zog eine Traditionslinie vom Zweiten Tempel zu den Sakralbauten der Nachkriegsmoderne und betonte deren schützenswerte Qualität.
Die Berliner Architektin Prof. Hilde Léon sprach über Kirchen als konzentrierte Architekturgeschichte und die Notwendigkeit der Balance von individueller und gemeinschaftlicher Erfahrung.
Jan Linders verglich die konstitutiven Schwellenerlebnisse in Kirchen und Theatern, stellte die relative Freiheit eines Kirchgängers – zu Bewegung, Gesang, Blickwechsel – im Vergleich zum Theaterbesucher dar und erklärte die Öffnung als beiden Institutionen gemeinsame Aufgabe.

 

Ein Meisterwerk Verdis zum letzten Mal

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„Wer noch kein Verdi-Fan sein sollte, kann es bei diesem Rigoletto werden!“ schreibt das Badische Tagblatt.
Wenn Sie bisher unseren Rigoletto verpasst haben, können Sie sich für die letzte Vorstellung am Sonntag noch einen Stehplatz sichern.
Sie beginnt um 19 Uhr im GROSSEN HAUS!

 

 

OPERNWELT: „Ein lang nachhallender Abend“

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Lesen Sie die Rezension zu Doctor Atomic in der digitalen Märzausgabe von OPERNWELT. Ihr Code* zum Download: owdrattka
So geht´s: Laden Sie sich einfach die Opernwelt-App herunter. Gehen in der App auf Einstellungen und geben dort den Code ein, dann können Sie die Märzausgabe kostenlos herunterladen. *Einlösbar für Android und iOS.

Doctor Atomic zum nächsten mal am Freitag um 19:30 Uhr im GROSSEN HAUS!

 

Zweimal kein KAMEL

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Am 11. und am 12.3. muss die Vorstellung von Kamel ohne Höcker in der INSEL leider entfallen.
Die Wiederaufnahme findet nun für alle ab 15 Jahren am 30.4. im JUNGEN STAATSTHEATER statt.
Weil an seiner Schule der Arabischunterricht gestrichen wird, begibt sich Halim auf die Suche nach seiner Identität.

„In der Insel inszeniert die gebürtige Iranerin Mina Salehpour das Stück mit Humor, Ironie und viel Spaß an haarsträubenden Klischees, ohne das sensible Thema zu bagatellisieren.“ BNN
Kommen Sie also gerne mit auf die Suche!

Für Schulklassen können Sie Karten direkt bei Claudia Gruber, die sie telefonisch unter 0721-20101020 oder per Mail unter schulen@staatstheater.karlsruhe.de erreichen, buchen.

 

 

Karlo Kollmar hat eine ganze Jahreszeit verschlafen

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Michel Decar hat ein schwindelerregendes Stück über den alltäglichen Wahnsinn der modernen Welt geschrieben – und damit den Kleist-Förderpreis 2014 für junge Dramatik gewonnen.
DAS NEUE STÜCK 18 am Freitag um 20 Uhr im STUDIO ist diesmal Jenny Jannowitz.

In einer szenischen Lesung mit Jan Andreesen, Veronika Bachfischer, Katharina Breier, Klaus Cofalka-Adami, Ursula Grossenbacher und Sebastian Reich und einem anschließenden Autorengespräch stellen wir Ihnen auch im März ein NEUES STÜCK vor.

Im nächsten Monat folgt am 3.4. Vita Dissoziativa von Jakob Nolte – entdecken Sie mit!

 

 

TWO 4 ONE erfolgreich bei der Gala der Tanzbiennale in Heidelberg

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Am vergangenen Samstag präsentierten Arman Aslizadyan und Reginaldo Oliveira ihre Choreografie Two for One, die 2012 für Choreografen stellen sich vor kreiert wurde, bei der Gala der Tanzbiennale Heidelberg: „Elegant und frech ist dabei vieles, und das ist Absicht, wo die Begeisterung für eine Kunstsparte manifestiert werden soll, an der die Rotstifte – entgegen dem steigenden Popularitätstrend beim Publikum – meist zuerst angesetzt werden. Zum Beispiel mit Two 4 One, einem lustigen und dennoch höchst kunstvollen Duett von und mit Arman Aslizadyan und Reginaldo Oliveira, die sich – mit Barcodes geschminkt – gegenseitig so lange über den roten Scannerpunkt der Bühnenmitte ziehen, bis der Saal tobt. Das dürfte vielen Kurpfälzern Lust gemacht haben, Birgit Keils gar nicht so fernem Badischen Staatsballett in Karlsruhe wieder einmal einen Besuch abzustatten.“ Mannheimer Morgen

Wer die Gala der Tanzbiennale Heidelberg verpasst hat, aber mehr von Reginaldo Oliveiras choreografischer Arbeit sehen möchte: Am 22.3. wird seine Choreografie Der Fall M. im Rahmen des Ballettabends Mythos uraufgeführt, seine erste Auftragsarbeit für das STAATSBALLETT KARLSRUHE. Und Arman Aslizadyan wird auch in dieser Spielzeit wieder mit einer Choreografie bei Choreografen stellen sich vor vertreten sein, zu sehen ab dem 5.7. im KLEINEN HAUS.

 

DIE MÖWE kommt zurück!

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„…hervorragende Schauspieler … grandioses Bühnenbild … Kostüme voller Witz und Zitate …großartig übersetzte Texte“ Badisches Tagblatt

Ab Donnerstag ist im KLEINEN HAUS für vier Vorstellungen wieder Tschechows berühmtestes Werk, Die Möwe, in der Inszenierung von Jan-Christoph Gockel zu erleben. Aktuell arbeitet er im STUDIO an der Uraufführung des NSU-Projekts Rechtsmaterial.
Für die Wiederaufnahme übernimmt Veronika Bachfischer aus dem Ensemble des JUNGEN STAATSTHEATERS die Rolle der Mascha und Berthold Toetzke, der langjähriges Ensemblemitglied an den Theatern in Karlsruhe, Mannheim und zuletzt Essen war, die Rolle des Gutsbesitzers.

Dem ganzen Ensemble und vor allen den beiden neuen Kollegen wünschen wir für die Wiederaufnahme ein ganz herzliches TOI, TOI, TOI !
Am 6., 14., 27.3. und 11.4.

Vorstellungsänderungen im APRIL

Wo die wilden Kerle wohnen - Foto: Falk von Traubenberg

Wegen der großen Nachfrage wird es am Donnerstag, den 3.4. um 11:30 Uhr im KLEINEN HAUS eine zusätzliche Vorstellung von unserer Kinderoper Wo die wilden Kerle wohnen geben.
Wir freuen uns also einmal mehr auf alle Besucher ab 8 Jahren.
Deswegen entfällt am Mittwoch, den 2.4. entfällt unsere Operette Die Fledermaus im GROSSEN HAUS.
Zum nächsten Mal im April steht sie dann am 29.4. auf dem Programm.
Bereits erworbene Karten können Sie an der Theaterkasse zurückgeben oder gegen eine andere Fledermaus eintauschen.
Am Dienstag, den 15.4. entfällt der Doppelabend Das letzte Band/Bis dass der Tag uns scheidet im STUDIO.
Er ist wieder am 24.4. oder zusehen oder Sie sehen ihn früher an, dann kommen Sie gerne am 5.3.

 

Spanien, Mexiko und Brasilien im KLEINEN HAUS

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Mit langem Applaus verabschiedete das Publikum Gabriel Urrutia Benet (Bariton: Spanien), Eleazar Rodriguez (Tenor: Mexiko) und Luiz Molz (Bass: Brasilien) und erntete mit Granada und Abracadabra noch zwei Zugaben.
Unser drei Ensemblemitglieder hatten ihre Zuhörer mit Canciones und Zarzuelas aus dem Liederabend extra-Programm Pasión Española über anderthalb Stunden bestens unterhalten.
Studienleiter Jan Roelof Wolthuis begleitete am Klavier.

Gabriel Urrutia Benet, der auch den letzten Teil des Abends mit Liedern, ja Popsongs, aus den 70er und 80er Jahren bestritt, führte durch den Abend und bewies sich auch als professioneller Gitarrist.
Nächster Liederabend extra – ohne Frauen geht die Chose nicht
Mit Christina Niessen, Ks. Ina Schlingensiepen und Stefanie Schaefer

29.6. KLEINES HAUS

 

 

Tomsche für Schlingensiepen

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Wie auch schon in der letzten Vorstellung, wird unser ehemaliges Ensemblemitglied Diana Tomsche für die erkrankte Ks. Ina Schlingensiepen in Die Fledermaus zu sehen sein. Sie übernimmt die Partie der Adele.
Auch in Rigoletto am Sonntag wird sie für Ks. Ina Schlingensiepen einspringen.

Wir bedanken uns für das Einspringen beim letzten Mal und wünschen TOI,TOI,TOI für morgen!

INTERNATIONALE HÄNDEL-FESTSPIELE gehen erfolgreich zu Ende

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Mit der dritten und letzten Vorstellung des Marionettentheaters: Rinaldo gehen heute am 3.3. die INTERNATIONALEN HÄNDEL-FESTSPIELE KARLSRUHE zu Ende. Klarer Publikumserfolg war die Oper Riccardo Primo, die in der barock informierten Inszenierung des Franzosen Benjamin Lazar 6.545 Menschen begeisterte.
Insgesamt fünf Vorstellungen sowie eine öffentliche Generalprobe waren bereits Wochen im Voraus ausverkauft, und ein überregionales Presseecho wie selten zeigte das große Interesse, das der Produktion entgegen gebracht wurde.
Das Concerto Romano, ein junges italienisches Ensemble, das sich der römischen Musik des 17. Jahrhunderts verschrieben hat, berührte mit seiner fröhlichen und reinen Darbietung im barocken Asam-Saal des Ettlinger Schlosses zutiefst.
Zum Höhepunkt der HÄNDEL-FESTSPIELE am 27.2. zogen Riccardo Primo im GROSSEN HAUS, das Barockballett Voyage en Europe im Konzerthaus, sowie der Liederabend von Roberta Invernizzi im KLEINEN HAUS 1.864 Barockfans an.
Das Festkonzert der Internationalen Händel-Solisten dirigierte in diesem Jahr mit Nicholas McGegan ein Barock-Experte von weltweitem Renommee.
The Messiah als Benefizkonzert zugunsten der abgesagten Händel-Festspiele 2013 in Halle, die im letzten Sommer ein Opfer der Saale-Flut wurden, zeigte die tiefe Verbundenheit der Stadt Karlsruhe mit ihrer Partnerstadt.
Zwei Jugendkonzerte unter der musikalischen Leitung des jungen Justus Thorau brachten den deutschen Superstar in England einem jungen Publikum näher. Die Lautten Compagney bildete mit ihrem Konzert Handel with Care den Auftakt für das Finale am vergangenen Wochenende. Unter der musikalischen Leitung von Wolfgang Katschner ließ die zauberhafte Darstellung der Marionetten-Compagnie Carlo Colla e Figli von Händels Oper Rinaldo das GROSSE HAUS regelrecht ausflippen.
15.374 Zuschauerinnen und Zuschauer besuchten die INTERNATIONALEN HÄNDEL-FESTSPIELE 2014 bis jetzt. Dazu kommt noch die Abendkasse der letzten Rinaldo Vorstellung am 3.3. Damit gibt es ein kleines Zuschauerplus im Vergleich zum vergangenen Jahr. Ebenso wurde auf der Einnahmenseite das Einspielergebnis von 2013 leicht übertroffen.

Seit 21.2. sind die INTERNATIONALEN HÄNDEL-FESTSPIELE 2015 im Vorverkauf. Neben der Wiederaufnahme von Riccardo Primo in der Premierenbesetzung u. a. mit Franco Fagioli, steht als Opernneuproduktion Teseo auf dem Programm. Die musikalische Leitung liegt in den Händen von Michael Form. Es singen Roberta Invernizzi, Yetzabel Arias Fernández, Ks. Ina Schlingensiepen, Valer Sabadus, Flavio Ferri-Benedetti und Terry Wey. Ferner wird Richard Baker ein Galakonzert der Mezzosopranistin Vesselina Kasarova, einem Superstar der Barockszene dirigieren.

 

 

 

 

KURZFRISTIGE Vorstellungsänderung im STUDIO

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Wegen einer Erkrankung im Ensemble zeigen wir heute Abend um 20 Uhr die Komödie Benefiz - Jeder rettet einen Afrikaner anstelle von Der Vorname.

„Ein tolles Stück, witzig, wortreich und trotzdem ernsthaft … großartige Leistung erbringen dabei die Schauspieler“ schreibt das Badische Tagblatt über das Stück von Ingrid Lausund.

Karten behalten ihre Gültigkeit: Sie können mit Ihren Karten heute Abend die Vorstellung Benefiz besuchen.
Wenn Sie das nicht möchten, tauschen Sie die Karten gerne innerhalb der nächsten fünf Werktage an unserer Theaterkasse um.

 

Vorstellungsausfall in der INSEL

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Leider muss die Vorstellung von Frierschlotterschwitz morgen im JUNGEN STAATSTHEATER entfallen.
Zum nächsten Mal gibt es Tanztheater für die Allerkleinsten ab 3 Jahren am Mittwoch um 15 Uhr zu sehen.

„In einer intelligenten Mischung aus Quatsch und Tanz vermittelt das Stück den jungen Zuhörern auf ganz subtile Weise, wie man sich in Bewegung ausdrücken kann.“ BNN
Also: Mittanzen!

Ein LIEDERABEND mit südländischem Feuer!

Melodien wie Amor, vida de mi vida oder Júrame erreichten durch die Interpretationen von Placido Domingo und Rolando Villazon weltweite Bekanntheit.
Neben folkloristischem Repertoire aus dem mexikanischen und portugiesischen Raum stehen u. a. Werke spanischer Komponisten der ernsten Oper wie Enrique Granados oder auch berühmter Sänger wie Joan Manuel Serrat aus dem populär-folkloristischen Bereich am Montag um 20 Uhr im KLEINEN HAUS auf dem Programm.
Die Melodien wurden zum allgemeinen Liedgut im spanischen und südamerikanischen Raum und sorgen mit ihrem temperamentvollen Feuer und ihrer tiefen Melancholie bei Menschen auf der ganzen Welt für ergreifende Momente!

So oder so dieser Liederabend verspricht viel Gefühl!

Mit unseren Ensemblemitgliedern Luiz Molz, Eleazar Rodriguez und Gabriel Urrutia Benet

 

RINALDO: GROSSES HAUS flippt aus!

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Jubelstürme, Bravi, Pfiffe und Standing Ovations für die Sänger -Hagen Matzeit, Olivia Vermeulen, Gesche Geier, Yosemeh Adjei, Tobias Berndt, Florian Götz, Artem Krutko- und die Lautten Compagney Berlin unter der Leitung von Wolfgang Katschner.
Der Vorhang geht auf, man sieht die Puppenspieler des weltberühmten Mailänder Puppentheaters Carlo Colla & Figli, und dann gibt es kein Halten mehr: es war einfach zauberhaft und wunderschön, was die Besucher der HÄNDEL-FESTSPIELE heute Abend erleben durften und entlassen wurden Sie alle mit verzauberten Blicken.

Lieber Herr Händel, das ist also eine Zauberoper, ein musikalisches und szenisches Feuerwerk. – vielen Dank, dafür!

Das dürfen Sie auf gar keinen Fall verpassen – noch am Sonntag um 15 Uhr und am Montag um 19:30 Uhr im GROSSEN HAUS

Kurzfristige Besetzungsänderung bei RINALDO

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Wegen einer Erkrankung von Aleksandra Zamojska wird Gesche Geier in allen drei Marionettentheater: Rinaldo-Vorstellungen die Partie der Armida übernehmen.

Die gebürtige Rostockerin absolvierte ihre Gesangsausbildung an der Dresdner Musikhochschule „ Carl Maria v. Weber“ bei Frau Prof. Heidi Petzold und legte 2003 ihr Solistenexamen mit Auszeichnung ab.
Sie gastierte u.a. mit der Philharmonie Dresden, im Leipziger Gewandhaus, an der Staatsoperette Dresden, den Theatern Basel, Winterthur, Innsbruck, Linz, Mönchengladbach, Hof, am Schleswig-Holsteinischen Landestheater, im Markgräflichen Opernhaus Bayreuth, bei Festivals wie dem Leipziger Bachfest und den Händelfestspielen Halle, ferner in Produktionen der Studiobühne Bayreuth und der Festspiele Schloss Neersen.

In den Spielzeiten 2005 bis 2011 war sie Ensemblemitglied des Theaters Regensburg und konnte sich ein umfassendes Repertoire in Oper, Operette und auch Musical aneignen. Besonders als Lulu, Norina, Zdenka, Olympia, Antonia und Gräfin Almaviva und zuletzt in der Hosenrolle Plistene in der Entdeckung „Il ritorno d’Ulisse“ von Simon Mayr feierte sie hier Erfolge. Ebenso war sie in zahlreichen Uraufführungen zu hören. 2010 war die Sopranistin Stipendiatin der Richard-Wagner-Stipendienstiftung.
Wir schicken ihr ein ganz herzliches TOI,TOI,TOI!

 

Auf einmal war HÄNDEL mitten in der Stadt

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Wer gestern Nachmittag einen Einkaufsbummel durch die Postgalerie in Karlsruhe machte, wurde unverhofft Teil eines musikalischen Flashmobs.

Im Rahmen der 37. HÄNDEL-FESTSPIELE versammelten sich über 60 Sängerinnen und Sänger der Lutherana und anderer Karlsruher Chöre und ließen Händels berühmtes Halleluja aus dem Messias-Oratorium erklingen. Das ganze Oratorium können Sie am Sonntag in der CHRISTUSKIRCHE genießen und gleichzeitig helfen: es findet als BENEFIZKONZERT für die Händelfestspiele Halle statt, die nach dem verheerenden Hochwasser 2013 kurzfristig abgesagt werden mussten.

Die Sängerinnen und Sänger waren mitten unter die Passanten gemischt und gaben sich erst nach und nach zu erkennen. Justus Thorau, der am Sonntag das 2. Jugendkonzert - Ein deutscher Superstar in England dirigieren wird, begleitete den Chor am Klavier.

Am Ende gab es viel Applaus und einen Einkaufsbummel, den wohl niemand so schnell vergisst. Ein Video dazu finden Sie hier.

Händel-Arien in Perfektion

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Mit lang anhaltenden Applaus erklatschte sich das Publikum eine betörend dargebotene Zugabe

Davor kamen die Zuschauer im KLEINEN HAUS beim Arienkonzert von Roberta Invernizzi und dem Orchestre Atlante unter der Leitung von Michael Form in den Genuss eines abwechslungsreichen und spannend dargebotenen Programms.

Die international gefeierte Solistin präsentierte mit großer Intensität verschiedene Arien aus Händels Opern und gab mit ihren facettenreichen Ausdrucksmöglichkeiten und perfekter Stimmbeherrschung Einblick in ihre Gesangskunst. Insbesondere die Arien aus Händels Teseo begeisterten das Publikum, das sich auf Teseo mit der Sopranistin als Medea und Michael Form als Dirigent bei den HÄNDEL-FESTSPIELEN 2015 freuen kann. Das Orchester erwies sich unter seinem Musikalischen Leiter, der auch als Solist an der Blockflöte in Erscheinung trat, als Weltklasse-Ensemble, von dem das Publikum noch lange danach schwärmte.

Das Konzert wurde vom SWR2 aufgezeichnet und wird am 3.5.14 um 20.03h ausgestrahlt.

 

 

Händels RINALDO mit Marionetten und Sängern

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Ein außergewöhnliches Erlebnis verspricht die zweite Festspiel-Oper: Auf der Bühne steht ein komplettes Marionettentheater, und nicht irgend eines, sondern das weltberühmte Mailänder Puppentheater Carlo Colla & Figli, das mit seinen großen Marionetten seit 1861 einen ausgezeichneten Ruf genießt. Gesungen wird von sieben großartigen Solisten: Hagen Matzeit, Olivia Vermeulen, Aleksandra Zamojska, Yosemeh Adjei, Tobias Berndt, Florian Götz und Artem Krutko, im Orchestergraben begleitet von der renommierten Lautten Compagney Berlin unter der Leitung von Wolfgang Katschner.

Damit wird die programmatische Linie der diesjährigen HÄNDEL-FESTSPIELE fortgeführt, die verschiedene Formen der Wiederbelebung der barocken Bühnenästhetik verfolgt.

Nur dreimal: am 1., 2. und 3.3. im GROSSEN HAUS

 

Der Vorverkauf für April läuft!

Maienschlager - Foto: Felix Grünschloß

Ab sofort können Sie sich für alle Vorstellungen im April Karten sichern.

Gerade für viele Vorstellungen im STUDIO heißt es, schnell sein:. Unsere Komödien Benefiz - Jeder rettet einen Afrikaner und Der Vorname stehen wieder auf dem Programm. Agnes, Aus - Das Leben nach dem Spiel, Müdigkeitsgesellschaft/Versuch über die Müdigkeit und Fremdraumpflege warten auf weitere Besucher!

Am 28.3. zeigen die Uraufführung des NSU-Projekts von Jan-Christoph Gockel & Konstantin Küspert: Rechtsmaterial. Die Premiere ist schon ausverkauft, also die Apriltermine vormerken.

Zum letzten Mal auf dem Programm: Die Leiden des jungen Werther und Tannhäuser (zum letzten Mal in dieser Spielzeit), Die Möwe, Prinz Friedrich von Homburg, Irgendwann in der Nacht und Wo die wilden Kerle wohnen.

Wir freuen uns auf das erste Tanzfrühstück, auf die Wiederaufnahme von Schwanensee und die Premieren von Maienschlager im KLEINEN HAUS und Die Meistersinger von Nürnberg im GROSSEN HAUS.

DER MESSIAS – ein Benefizkonzert

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Helfen und gleichzeitig geniessen heisst es am Sonntag um 19 Uhr in der CHRISTUSKIRCHE am MÜHLBURGER TOR:

Das Saale-Hochwasser dieses Sommers hat zur Absage der Händel-Festspiele in Halle geführt, was dieses befreundete Festival an den Abgrund der Existenzgefährdung gebracht hat.Spontane Solidarität war die Folge, auch die Händel-Gesellschaft Karlsruhe e. V. hat ihr Herbstkonzert als Benefiz für Halle durchgeführt.

Die INTERNATIONALEN HÄNDEL-FESTSPIELE KARLSRUHE halten es für selbstverständlich, den Händel-Freunden in Halle ihre Hilfe anzubieten: So wird das diesjährige Oratorienkonzert mit Händels Messias zugleich ein Benefiz-Konzert für Halle sein.
Die Oper Halle schickt ihr Ensemblemitglied Romelia Lichtenstein – bei allen Händel-Freunden bekannt und beliebt aus den Hallischen Händel-Aufführungen – nach Karlsruhe, die weiteren Solisten, Rebecca Raffell, Steven Ebel und Lisandro Abadie steuert das STAATSTHEATER bei.

Die Leitung der Aufführung von The Messiah – gesungen natürlich in der englischen Originalsprache – in der Christuskirche liegt bei Kirchenmusikdirektor Carsten Wiebusch, es spielt das Karlsruher Barockorchester, es singt der Kammerchor der Christuskirche. Alle Künstler verzichten für den guten Zweck auf ihr Honorar.

Am 2.3. um 19 Uhr in der CHRISTUSKIRCHE am Mühlburger Tor

Mit Unterstützung der Händel-Gesellschaft Karlsruhe e. V.

 

Vielen Dank fürs MIT-HÄNDELN!

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Unser GEWINNSPIEL ist beendet - die Gewinner werden am Donnerstag per Mail benachrichtigt und haben jeweils 2 Karten für die Premiere von Marionettentheater: RINALDO am 1.3. gewonnen - HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH!

Was machen Sänger, wenn sie nicht singen?

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Der eine bereitet sich auf die nächste große Partie vor, der andere gibt Gesangsunterricht und ein dritter komponiert – so wie unser Ensemblemitglied Steven Ebel!

Der Tenor wurde an der Hochschule für Musik Karlsruhe in die Kompositionsklasse von Wolfgang Rihm aufgenommen. Wir gratulieren ihm dazu sehr herzlich!

Wer den Tenor nicht nur in seinen vielen Partien auf der Opernbühne, sondern auch als Komponist kennenlernen möchte, kann sich auf den 3. Liederabend im Rahmen der EUROPÄISCHEN KULTURTAGE am 17.4. freuen: Auf dem Programm steht unter anderem die Uraufführung von Ebels Liederzyklus Soldiers’ Journey oder Reise der Soldaten, der auf Texten aus der Zeit des Ersten Weltkriegs, beispielsweise von Guillaume Apollinaire, Giuseppe Ungaretti, Ivor Gurney oder Thomas Mann basiert.

Zunächst ist er beim Benefizkonzert zu Gunsten der HÄNDEL-FESTSPIELE HALLE am Sonntag in der CHRISTUSKIRCHE zu erleben.

 

SWR2 CLUSTER live zu Gast bei den HÄNDEL-FESTSPIELEN

Die tägliche Radiosendung des SWR wird am Donnerstag aus dem UNTEREN FOYER des STAATSTHEATERS ausgestrahlt. Hier können Sie die Sendung nochmals anhören.

Als Gesprächspartner für die Moderatorin Ines Pasch sind dabei: Festspiel-Leiter Bernd Feuchtner, der Alte-Musik-Experte und musikalische Leiter von Riccardo Primo Michael Hofstetter, Adrian Navarro, Spezialist für historische Aufführungspraxis im Ballett sowie der neue Leiter der HÄNDEL-AKADEMIE, Michael Form, der am Abend das Konzert mit Roberta Invernizzi und dem Orchestre Atlante im KLEINEN HAUS dirigieren wird .

 

 

 

Reisen Sie mit Max!

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Langanhaltender Applaus im KLEINEN HAUS für die Premiere unserer Kinderoper Wo die wilden Kerle wohnen für alle ab 8 Jahren!
Wie im Bilderbuch von Maurice Sendak unternimmt Max im Mondschein eine Reise auf hoher See – und wo landet er?
Bei den wilden Kerlen, aber keine Angst Max träumt nur und wird sogar der Chef der Kerle: Max wird König - Balabus, balabus!
Haben Sie Lust mit ihm zu träumen oder kennen Sie einen kleinen Träumer oder eine Träumerin? Dann reisen Sie mit ihm und der BADISCHEN STAATSKAPELLE unter der Leitung von Christoph Gedschold in die Welt der wilden Kerle!

Wieder am Dienstag im KLEINEN HAUS, und wer verkleidet kommt als wilder Kerl, darf kostenlos eine Begleitperson mitbringen.

 

THE MESSIAH als Predigt

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- dieser schöne Gedanke durchzog heute den Ökumenischen Festgottesdienst der HÄNDEL-FESTSPIELE 2014 in der Evangelische Stadtkirche am Marktplatz.

Etwa 350 Menschen lauschten den Worten der Bibel und den Erläuterungen, denen die Musik sie unterzog, sowie der Predigt von Dekan Streckert und der Liturgie von Pfarrer Keller.

Ks. Barbara Dobrzanska, Rebecca Raffell und Steven Ebel, sowie Mitglieder der STAATSKAPELLE mit KMD Markus Christian Raiser gestalteten Auszüge aus Händels Oratorium und zwei Orgelkonzerten mit Wärme und Beredtsamkeit.

 

Als Wilder Kerl in DIE WILDEN KERLE

 - Foto: Falk von Traubenberg

Am Dienstag, 25.2., um 19 Uhr freut sich das STAATSTHEATER auf diejenigen Besucher, die als Wilder Kerl verkleidet in die Vorstellung von Wo die wilden Kerle wohnen gehen.

Als Belohnung darf der Verkleidete eine Begleitperson mitbringen, die kostenlos in die Vorstellung kommt! Die Oper von Oliver Knussen erzählt die Geschichte des berühmten Kinderbuchs von Maurice Sendak. Regisseurin Annette Weber, Bühnenbildner Steven Koop sowie die Kostümbildnerin Julia Schnittger bringen die Geschichte in behutsamer Anlehnung an die berühmten Zeichnungen von Maurice Sendak auf die Bühne. Der Erste koordinierte Kapellmeister des STAATSTHEATERS, Christoph Gedschold, dirigiert die BADISCHE STAATSKAPELLE, die mitten auf der Bühne des Kleinen Hauses sitzt. Eine Stunde vor der Vorstellung bietet das JUNGE STAATSTHEATER eine Wilde-Kerle-Bastelaktion an.

Gleichzeitig feiert in dieser Vorstellung Lydia Leitner ihr Debüt in der Partie des Max - Toi,Toi,Toi!

 

Beifallsstürme für CARAVAGGIOS ROM

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Mit dem Ensemble Concerto Romano im barocken ausverkauften Asam-Saal: Die frühbarocke Musik einer Kirche, die zu den Armen geht und in deren Sprache spricht, berührte in ihrer Fröhlichkeit und Reinheit die Zuschauer zutiefst.

Jan Andreesen aus unserem Schauspielensemble las dazwischen mit Einfühlung und Augenzwinkern zeitgenössische Texte, die das Programm noch lebendiger werden ließen.

 

Herzlichen Glückwunsch, Georg Friedrich Händel!

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Am Sonntag feiert er Geburtstag und wir feiern hier in Karlsruhe seine Festspiele: Die INTERNATIONALEN HÄNDEL-FESTSPIELE 2014 sind in vollem Gange!

Krafft für Kitzl

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Florentine Krafft übernimmt in der morgigen Vorstellung von Dantons Tod die Rolle der Lucile für die erkrankte Joanna Kitzl.

Liebe Florentine, wir schicken Dir ein herzliches TOI,TOI,TOI!

Für die Vorstellung um 20 Uhr im KLEINEN HAUS gibt es noch Stehplatzkarten.

Zum nächsten Mal ist sie dann am 23.3. mit französischen Übertiteln zu sehen.

RICCARDO auch zu Hause

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Ab sofort können Sie an unserer Tageskasse oder zu jeder Riccardo Primo - Vorstellung Poster, die Bilder der Aufführung zeigen, erwerben.
Zusätzlich dazu haben wir ein Postkartenset aus 5 Postkarten für Sie zusammengestellt.
Ein Poster zur Erinnerung oder als Grundlage zur Autogrammjagd kostet 5 Euro, das Postkartenset 6 Euro.

Es sind wunderschöne, stimmungsvolle Fotos, die Sie an unseren Riccardo Primo denken lassen! Das STAATSTHEATER bedankt sich bei seinem Fotografen Falk von Traubenberg!

Weitere Fotos finden Sie auch in einer kleinen Ausstellung im FOYER des STAATSTHEATERS.

RICCARDO PRIMO: Jubel für die Spitzentöne!

 - Foto: Falk von Traubenberg

Begeisterter, langanhaltender, rhythmischer Applaus und Bravi zur Premiere der diesjährigen Händeloper. Sie gelten dem jungen Franzosen Benjamin Lazar, der zum ersten Mal in Deutschland inszeniert hat, und seinem Team, dem Sängerensemble rund um Countertenor Franco Fagioli und den DEUTSCHEN HÄNDEL-SOLISTEN unter der Leitung von Michael Hofstetter.

Wie in einem Traum sitzt man im Zuschauerraum sieht eine beeindruckende Bühne, unglaubliche Kostüme und Darsteller, die sich wie in einem Gemälde bewegen.
Kerzenschein umgibt den hinreißenden Gesang und die wahnsinnig farbenreiche musikalische Darstellung.
Mystisch, nein einfach wunderschön! „Freue Dich, meine Seele!“ singt Pulcheria – und ja, das tut sie, sie freut sich! Die HÄNDEL-FESTSPIELE haben begonnen!

Riccardo PrimoFür die Vorstellungen in dieser Spielzeit gibt es nur noch Stehplätze.
Der Vorverkauf für die Wiederaufnahme 2015 läuft – Karte sichern.

HÄNDEL-FESTSPIELE 2015: Der Vorverkauf hat begonnen

Zur heutigen Eröffnung der HÄNDEL-FESTSPIELE startet auch der offizielle Vorverkauf für ausgewählte Vorstellungen der INTERNATIONALEN HÄNDEL-FESTSPIELE 2015 vom 20.2. – 2.3.15.

Für folgende Vorstellungen können Sie sich hier oder an der Theaterkasse bereits Karten sichern:

Teseo Die Produktion vereint ein hochkarätiges Sängerensemble u. a. mit der international gefeierten Sopranistin Roberta Invernizzi und dem Countertenor Valer Sabadus, der mit seinen Auftritten bereits ganz Europa begeisterte.

Die Wiederaufnahme von Riccardo Primo: Das Highlight der diesjährigen HÄNDEL-FESTSPIELE – schon seit Wochen ausverkauft – wird 2015 wieder aufgenommen. Die Titelrolle in der Inszenierung von Benjamin Lazar in barockem Stil mit Kerzenschein singt wiederum der gefeierte Countertenor Franco Fagioli und das Galakonzert: Vesselina Kasarova - ein Superstar der Barockszene zu Gast bei den INTERNATIONALEN HÄNDEL-FESTSPIELEN 2015.

Einen ersten Vorgeschmack gibt es schon am 28.9.: Max Emanuel Cencic wir zu gast im GROSSEN HAUS sein.

Es geht los!

 

Bachfischer für Kitzl

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Wegen Erkrankung im Ensemble übernimmt Veronika Bachfischer heute die Rolle der Mariam in Verrücktes Blut.
Liebe Veronika, wir schicken Dir ein TOI,TOI,TOI!

Die Vorstellung heute ist leider ausverkauft. Die Nachfrage aber ist so groß, dass es am 27.5. noch eine letzte zusätzliche Vorstellung der interkulturellen Komödie im KLEINEN HAUS gibt ; die Inszenierung von Dominik Günther wird im Herbst 2014 wieder aufgenommen.

 

 

 

 

Dmytro Ternovyi zur Lage in der Ukraine: „Mit unseren heutigen Taten gestalten wir die Zukunft!"

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Hier finden Sie ein Interview von ihm mit INKA.

Der ukrainische Autor war am Wochenende im STAATSTHEATER zu Gast und hat die Szenische Lesung seines Stückes Hohe Auflösung besucht.
Die Uraufführung des Stückes zeigen wir am 9.6. im STUDIO. Inszenieren wird die FAUST-Preis-Gewinnerin Mina Salehpour.

 

 

Eine bejubelte Probe im Kerzenschein!

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Ausverkauft, 100 Stehplätze für eine Generalprobe an das Publikum gegeben – die Nachfrage nach der diesjährigen Händeloper Riccardo Primo ist riesig!

Und wie der begeisterte Applaus des Publikums gestern schon verriet, erwartet die Zuschauer etwas ganz Besonderes: Wie ein mittelalterliches Gemälde mit einer anrührenden Darstellung historischer Begebenheiten, so wirkt die Inszenierung von Benjamin Lazar und seinem Teams, das in Frankreich mit Arbeiten in barocker Aufführungspraxis bereits Furore gemacht hat, grandiose Kostüme und natürlich großartige Musik mit tollen Stimmen: eine unglaublich farbenreiche musikalische Darstellung durch Michael Hofstetter und die Deutschen Händel-Solisten. Auch die Sänger, allen voran Publikumsliebling Franco Fagioli, ersangen sich höchsten Respekt des Publikums.

Die HÄNDEL-FESTSPIELE 2014 stehen vor der Tür! Wir eröffnen sie am Freitag um 18 Uhr im MITTLEREN FOYER!

Für einige Vorstellung von Riccardo Primo gibt es noch Stehplätze - der Vorverkauf für die Wiederaufnahme 2015 beginnt am Freitag!

Monika Wiedemer für Joanna Kitzl

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Wegen Erkrankung im Ensemble übernimmt Monika Wiedemer heute Abend in der Komödie Benefiz - Jeder rettet einen Afrikaner die Rolle der Christine.

Diese Rolle hat Monika Wiedemer, in Karlsruhe bekannt aus Dylan und Der Mann der die Welt ass, schon mit großem Erfolg am Stadttheater Konstanz gespielt.

Wir schicken ihr ein herzliches TOI,TOI,TOI!

Es gibt noch wenige Karten!

„Raumchoreografien“ ab sofort im Foyer erhältlich

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Ab sofort ist die DVD Raumchoreografien – Begegnungen mit dem Werk der Bildhauerin Gerlinde Beck Choreografien von Barbara Blanche, Reginaldo Oliveira und Kt. Flavio Salamanka am Stand der Theaterbuchhandlung im Foyer sowie im Musikhaus Schleile erhältlich! Der Film, der am 5.12.13 im Rahmen der 19. Filmschau Baden-Württemberg in Stuttgart Premiere hatte, setzt sich choreografisch mit dem Werk der Stahlbildhauerin Gerlinde Beck auseinander und zeigt, wie einzigartig Beck in ihrem künstlerischen Schaffen raum- und gattungsübergreifend arbeitete und wie nahe sie dem Tanz stand.

HÄNDEL-FESTSPIELE: Der Countdown läuft!

 - Foto: Falk von Traubenberg

Wegen der großen Nachfrage haben wir die Generalprobe von Riccardo Primo am Mittwoch für Zuschauer geöffnet!

Das Interesse an der diesjährigen Händeloper ist so stark, dass wir auch für morgen nur noch wenige Stehplätze zur Verfügung haben.
Also, beeilen Sie sich, wenn Sie noch einen haben möchten!

Für Alle, die in diesem Jahr kein Glück hatten, der Vorverkauf für die Wiederaufnahme 2015 beginnt am 21.2.!

 

Der Traum von einer freien Ukraine

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Mit einem starken und langen Applaus bedankte sich das Publikum im voll besuchten STUDIO für die szenische Einrichtung des Stücks Hohe Auflösung beim Team und dem extra aus der Ukraine angereisten Autor Dmytro Ternovyi. Die Lesung war die Abschlussveranstaltung der 18. Karlsruher Gespräche, in der es um den Handel mit Waren, Daten und Menschen ging – und somit auch um freie Grenzen.

Im anschließenden Autorengespräch sprach Dmytro Ternovyi mit der Direktorin des ZAK, Frau Prof. Dr. Caroline Robertson-von Trotha und dem Dramaturgen Michael Gmaj über die derzeitige brisante Situation in der Ukraine. Zahlreichen Fragen aus dem Publikum zeigten, wie groß das Interesse der Karlsruher an den Entwicklungen in Kiew ist. Ternovyi erzählte von seinem Traum einer eigenständigen Ukraine, die eng mit der EU zusammenarbeitet, Meinungsfreiheit und freies Reisen ermöglicht.
Am Pfingstmontag, den 9.6., erlebt Hohe Auflösung, das Gewinnerstück des Wettbewerbs ÜBER GRENZEN SPRECHEN 2013, in der Regie von Mina Salehpour seine Uraufführung am STAATSTHEATER KARLSRUHE. Seien Sie dabei!

Wo und wie wohnen WILDE KERLE?

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Am Dienstag können es alle Neugierigen ab 8 Jahren schon vor der Premiere erfahren: Ab 18 Uhr gibt es eine Einführung zu unserer Kinderoper im MITTLEREN FOYER und danach öffnen wir eine Probe. Man kann also hinter die Kulissen schauen und zusehen, was die Wilden Kerle so kurz vor ihrer Premiere noch einstudieren müssen. Der Eintritt ist für alle Zuschauer bis 12 Jahren frei!

Die erste Vorstellung von Wo die wilden Kerle wohnen wohnen zeigen wir am 23.2. um 15 Uhr im KLEINEN HAUS. Alle weiteren Termine findet man hier.

Am Ende der Begriffe beginnen die Geschichten

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Ingo Schulze zu Besuch im STAATSTHEATER: Als künstlerischer Beitrag zu den 18. Karlsruher Gesprächen las der Dresdner Schriftsteller verschiedene Texte rund um sein Buch „Unsere schönen neunen Kleider. Gegen die marktkonforme Demokratie – für demokratiekonforme Märkte“. In der anschließenden Diskussion mit dem Publikum im voll besetzten STUDIO stellte Prof. Dr. Caroline Robertson-von Trotha, Leiterin des Zentrums für Angewandte Kulturwissenschaften am KIT, die Verbindung zum Symposiumsthema „Die Welt(markt)gesellschaft: Vom Handel mit Waren, Daten und Menschen“ her.

Das größte KINDERKONZERT aller Zeiten

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So viele Musiker waren noch nie auf der Bühne bei einem Kinderkonzert der BADISCHEN STAATSKAPELLE – über 160 Mitwirkende spielten bei der vom Publikum begeistert aufgenommenen REISE UM DIE WELT. Zu Gast waren zwei der drei Patenorchester vom Helmholtz-Gymnasium, die unter der Leitung von Margit Binder und Monika Weiler und unterstützt durch Musiker der STAATSKAPELLE ein anspruchsvolles Programm einstudiert hatten. Die Pulte wurden zwischen den jungen Musikern und den Profimusikern der BADISCHEN STAATSKAPELLE geteilt und so reisten sie gemeinsam von Argentinien über Mexiko, nach Irland mit der Flöten-Solistin Karin Algner, Marokko und Kasachstan und weiter nach Südamerika, wie Dirigent und Moderator Ulrich Wagner an einem riesigen Globus zeigte.
Er führte auch gewohnt charmant durch das Programm und wurde am Ende genauso lauthals gefeiert wie alle anderen Beteiligten.

Das 3. Kinderkonzert findet am 23.3. statt, dann beschäftigen sich Professor Florestan und Maestro Eusebius mit dem Komponisten Franz Schubert und schauen mal in seinen Koffer. 

„Oh Mist, jetzt wird`s dunkel"

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flüsterte ein Kind im Publikum seiner Mutter zu. Am Ende wurde es wieder hell und anhaltender Beifall beendete Mias Übernachtung und damit die Premiere von Mia schläft woanders. Jetzt steht ein Stück auf dem Spielplan des JUNGEN STAATSTHEATERS, das vor allem für Vorschüler etwas ganz Besonders sein kann, denn in diesem Alter steht die erste Übernachtung „auswärts" oft ja kurz bevor. Pija Lindenbaums Buch, das 2012 mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis in der Sparte Bilderbuch ausgezeichnet wurde, ist am JUNGEN STAATSTHEATER zum ersten Mal auf der Bühne zu erleben.

Oder erinnern Sie sich noch, als Sie zum ersten Mal woanders übernachtet haben? Nein? Dann fühlen Sie mit Mia, denn Sie darf Mia zum ersten Mal woanders übernachten: bei ihrer neuen besten Freundin Cerisia. Mia freut sich wie verrückt. Bei Cerisia angekommen ist dann aber doch alles anders als erwartet. Es riecht komisch, es gibt einen Hund und Meerschweinchen, einen großen Bruder und sogar eine Uroma, die ihre Zähne rausnehmen kann.
Als es Zeit zum Schlafen ist, löscht Cerisia das Licht und Mia kann nichts mehr sehen. Wo ist Cerisia jetzt? Mia macht sich auf die Suche – und da gibt es Einiges zu erleben!

Wieder ist es Regisseurin Annette Büschelberger und Ausstatterin Susanne Cholet gelungen, Kindern vertrauten Alltag in ungewohnter Weise erlebbar zu machen. Wie das Team es auch schon bei so groß - so klein oder beim Märchen Die zertanzten Schuhe getan hat.

Die nächsten Übernachtungstermine finden Sie hier

Vorverkaufsstart für die HÄNDEL-FESTSPIELE 2015 ab dem 21.2.

Riccardo Primo - Foto: Falk von Traubenberg

Die diesjährigen INTERNATIONALEN HÄNDEL-FESTSPIELE stehen unmittelbar bevor und versprechen mit der Oper Riccardo Primo, dem Liederabend von Roberta Invernizzi, dem Barockballett Voyage en Europe, dem Marionettentheater Rinaldo, dem Konzert Handel with Care mit der Lautten Compagney und vielen weiteren Veranstaltungen ein hochkarätiges, abwechslungsreiches Programm.

Zur Eröffnung am 21.2.14 startet nun der offizielle Vorverkauf für ausgewählte Vorstellungen der INTERNATIONALEN HÄNDEL-FESTSPIELE 2015 vom 20.2. – 2.3.15.

Abonnentinnen und Abonnenten, Mitglieder der Händel-Gesellschaft und Mitglieder der Gesellschaft der Freunde des STAATSTHEATERS KARLSRUHE erhalten ein exklusives Vorverkaufsrecht für die INTERNATIONALEN HÄNDEL-FESTSPIELE 2015 ab dem 19.2.14

Teseo
Oper von Georg Friedrich Händel
Die Produktion vereint ein hochkarätiges Sängerensemble u. a. mit der international gefeierten Sopranistin Roberta Invernizzi und dem Countertenor Valer Sabadus, der mit seinen Auftritten bereits ganz Europa begeisterte.

Musikalische Leitung Michael Form MIT Roberta Invernizzi, Yetzabel Arias Fernádez, Ks. Ina Schlingensiepen – Valer Sabadus, Flavio Ferri-Benedetti, Terry Wey
Deutsche Händel-Solisten
Premiere 20. & 27.2.,1.3.15 GROSSES HAUS


Riccardo Primo
Oper von Georg Friedrich Händel | WIEDERAUFNAHME
Das Highlight der diesjährigen HÄNDEL-FESTSPIELE – schon seit Wochen ausverkauft – wird 2015 wieder aufgenommen. Die Titelrolle in der Inszenierung von Benjamin Lazar in barockem Stil mit Kerzenschein singt wiederum der gefeierte Countertenor Franco Fagioli.

Musikalische Leitung Michael Hofstetter Regie Benjamin Lazar
MIT Emily Hindrichs, Claire Lefilliâtre – Franco Fagioli, Lisandro Abadie, Nicholas Tamagna, Andrew Finden
Deutsche Händel-Solisten
WA-Premiere 24., 26. & 28.2.15 GROSSES HAUS


Galakonzert: VESSELINA KASAROVA
Mit
Vesselina Ksarova ist ein Superstar der Barockszene zu Gast bei den INTERNATIONALEN HÄNDEL-FESTSPIELEN 2015
Musikalische Leitung Paul Goodwin
BADISCHE STAATSKAPELLE
2.3.15 GROSSES HAUS

 

 

Aus aktuellem Anlass: DAS NEUE STÜCK aus der UKRAINE

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Im Rahmen der 18. Karlsruher Gespräche „Die Welt(markt)gesellschaft: Vom Handel mit Waren, Daten und Menschen“
Auf dem Maidan, dem Kiewer Unabhängigkeitsplatz, demonstrieren hunderttausende Menschen gegen ihre repressive Regierung und für eine Annäherung an Europa. Hohe Auflösung, das Gewinnerstück des Wettbewerbs „Über Grenzen sprechen“ von Dmytro Ternovyi, gibt mit Witz dem Unmut der ukrainischen Bevölkerung eine Sprache.
Im Anschluss an die szenische Lesung findet eine Diskussion mit dem Autor statt, zu der wir Sie ganz herzlich einladen!
Im Juni werden wir das Stück in einer Inszenierung von Mina Salepour, Gewinnerin des Theaterpreises DER FAUST, im STUDIO uraufführen.
Die szenische Lesung mit Florentine Krafft, Antonia Mohr, Jan Andreesen, Michel Brandt und Matthias Lamp beginnt am Sonntag um 18 Uhr im STUDIO.

HÄNDEL-FESTSPIELE: Der Countdown läuft!

 - Foto: Falk von Traubenberg

Am 21.2. eröffnen wir um 18 Uhr die Festspiele!

Erste Eindrücke von und über unsere diesjährige Händel-Oper Riccardo Primo können Sie schon am Sonntag im KLEINEN HAUS bekommen.

Erleben Sie den musikalischen Leiter Michael Hofstetter, Regisseur Benjamin Lazar und Kostümbildner Alain Blanchot im Gespräch mit dem künstlerischen Leiter der Händel-Festspiele und Dramaturgen Dr. Bernd Feuchtner und hören Sie Ausschnitte aus der Oper: Claire Lefilliâtre und Nicholas Tamagna werden Sie musikalisch auf die Festspiele einstimmen.

Für die öffentliche Generalprobe und wenige Vorstellungen von Riccardo Primo gibt es noch wenige Stehplätze. Alle Termine finden Sie hier.
Der Vorverkauf für die Wiederaufnahme 2015 startet am 21.2. – also schnell sein!

AGNES schon im Frühlingsverkauf

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Wegen der großen Nachfrage sind schon jetzt die April- und Maivorstellungen von Peter Stamms Agnes im Verkauf!

Eine „rundum empfehlenswerte Produktion“, schreibt die BNN über das Stück, das eine Liebesbeziehung auf die Probe stellt.

Karten können Sie direkt hier buchen.

Für Schulklassen können Sie Karten bei Claudia Gruber, die sie telefonisch unter 0721-20101020 oder per Mail unter schulen@staatstheater.karlsruhe.de erreichen, buchen.

 

KULTUR & PARTY an einem Abend?

Ja, das geht!
Für nur 7,00 Euro können Schüler, Auszubildende & Studierende am 15.2. ins STAATSTHEATER KARLSRUHE und anschließend mit dem Theaterticket zum Feiern in Die Stadtmitte!
Für Die Zauberflöte und Ein Sommernachtstraum gibt es noch Stehplätze! Abheben von den Sitzplätzen kann man noch bei Lieder aus dem All im STUDIO!
Karten sichern!

 

Letztmals fliegt ein Bett durch die Lüfte

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Es ist nicht nur ein Weihnachts-, sondern auch ein ausgesprochenes Winterballett, das Youri Vámos mit seiner Neudeutung des Ballettklassikers Der Nussknacker geschaffen hat.
Deshalb steht Der Nussknacker - Eine Weihnachtsgeschichte auch nach dem offiziellen Ende der Weihnachtszeit noch ein letztes Mal für diese Saison auf dem Spielplan. Wer noch einmal die Gelegenheit nutzen will, die Geschehnisse um den griesgrämigen Geldverleiher Scrooge zu verfolgen, der von Geistern in seinem Bett durch die Lüfte getragen wird, sich selbst und das Mädchen Clara mit ihrem Nussknackerprinzen in einer wunderbaren Winterwelt sieht und am Ende zum Wohltäter in seiner ärmlichen Straße wird, kann noch Stehplatzkarten für die heutige Vorstellung erwerben.
In den Hauptrollen sind Sabrina Velloso als Clara, Bruna Andrade als Weihnachtsgeist, Kammertänzer Flavio Salamanka als Nussknackergeist, Admill Kuyler als Scrooge und Arman Aslizadyan als Bob Cratchit und Todesgeist zu sehen.
Es begleitet die BADISCHE STAATSKAPELLE unter Leitung von Steven Moore.

 

FREMDRAUM-Platz für April sichern!

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Wegen der großen Nachfrage haben wir schon jetzt die April-Vorstellungen von unserer Uraufführung Fremdraumpflege in der Verkauf gegeben.

Wo die Vorstellung genau stattfindet, erfahren Sie jeweils nach dem Kartenverkauf, da das Stück in Privatwohnungen spielt und was da genau passiert? – Anschauen!

Alle Termine finden Sie hier

Ein unvergesslicher Abend zum Valentinstag

Ein unvergesslicher Abend zum Valentinstag - Foto:

Heute und morgen können Sie Laufkarten zu DER BALL zum Sonderpreis von 70 Euro erwerben: Verschenken Sie einen außergewöhnlichen Abend beim größten Theaterball im Südwesten! Ein vielfältiges Programm und zahlreiche Gelegenheiten zum Tanzen erwarten Sie.

Hier geht’s zum Webshop, persönliche Beratung erhalten Sie im BALL-Büro unter 0721 / 3557 325.

 

PS: Tanzschritte vergessen? Unser BALL-Partner Tanzschule Gutmann bietet BALL-Gästen Sonderkonditionen und Intensivkurse.

AM FALSCHEN ORT mit Marie-Agnes Reintgen

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In der vorletzten und letzten Vorstellung des berührenden Dokumentarstück über Flüchtlinge an Europas Grenzen wird Marie-Agnes Reintgen, bekannt aus zahlreichen Auftritten in verschiedensten Film- und Theaterproduktionen, für die erkrankte Eva Derleder einspringen.
Ihr zweites Engagement hatte sie von 1968-1970 in Karlsruhe, und heute tritt sie zum ersten mal wieder im STAATSTHEATER auf.
Ein herzliches toi! toi! toi! für ihre Premiere heute Abend im STUDIO und willkommen zurück!
Zum letzten Mal zeigen wir die Produktion am 30.3. als Abschluss der Karlsruher Wochen gegen Rassismus

STAATSKAPELLE auf dem Weg zum größten Konzert der Saison

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Drei Orchester reisen um die Welt im 2. Kinderkonzert

 Über 170 Mitwirkende brechen auf zu einer Reise um die Welt – im 2. Kinderkonzert spielt die BADISCHE STAATSKAPELLE mit zwei Schulorchestern des Helmholtz-Gymnasiums. Die Konzerte sind das erste Resultat der Orchesterpatenschaft der STAATSKAPELLE mit den Helmholtz-Orchestern im Konzertprogramm des STAATSTHEATERS – und gleichzeitig das erste VOLKSTHEATER-Projekt.

Gerade fanden die ersten gemeinsamen Orchesterproben mit „geteilten Pulten“ im Probenzentrum in der NANCY-HALLE statt, da das gemeinsame Riesenorchester nicht in den Orchesterprobenraum passt. Die Aufregung der kleinen Musiker war groß, denn sie lernten zum ersten Mal ihre Pultnachbarn und den Dirigent und Moderator Ulrich Wagner kennen, mit dem sie zusammen die musikalische Weltreise antreten werden. Nach den erfolgreichen Proben freuen sich alle auf die gemeinsamen Konzerte am Sonntag!

16.2. 11.00 & 15.00 GROSSES HAUS

 

 

Lernen Sie uns kennen!

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In der 18. Ausgabe von Unsere Helden können Sie diesmal Alles von und über Rio Reiser-Darsteller Jan Andreesen, Ballett-Solist Arman Aslizadyan und Bariton Gabriel Urrutia Benet, der gerade in der Partie des Robert Oppenheimer in Doctor Atomic Premiere gefeiert hat, erfahren.
Die Moderation übernimmt unser Ensemblemitglied Christina Niessen.
Der Eintritt ist frei!
HEUTE um 19 Uhr in der BADISCHEN LANDESBIBLIOTHEK

HÄNDEL-FESTSPIELE: Mit-Händeln & Gewinnen!

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Wir haben 20 goldene Händel-Büsten in der Karlsruher Innenstadt verteilt und auf jeder finden Sie eine Frage aus unserem Quiz rund um den berühmten Komponisten Georg Friedrich Händel.

Schicken Sie uns die Lösung!
Alle Informationen finden Sie hier.

 

Lindau lacht

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"Tolle Schauspieler", lobten Besucher am Ausgang des Theaters Lindau das Gastspiel Der Vorname des STAATSTHEATERS am Dienstagabend.

Wo die fünf Darsteller sonst 140 Zuschauer im STUDIO begeistern, waren in der Inselstadt am Bodensee diesmal über 600 Menschen amüsiert über die französische Familienkomõdie. Unsere Technik hatte dafür das grosse Bücherregal eigens auseinandergeschraubt (siehe Foto).

Ein besonders herzlicher Applaus galt Susanne Buchenberger, die kurzfristig für die erkrankte Ute Baggeröhr eingesprungen war.
Die nächsten Vorstellungen von Der Vorname sind am 19. und 26.2. in Karlsruhe, allerdings schon ausverkauft. Wieder Karten gibt es für die Vorstellungen im März. Direkt hier Karten sichern.

„Unseld, welch ein Name, er hat mir Glück gebracht“:

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Zwei Tage vor dem 25. Todestag Thomas Bernhards lasen und spielten Hermann Beil, der Lieblingsdramaturg des österreichischen Autors, und Staatsschauspieler Stefan Viering aus dem dramatischen Briefwechsel zwischen Dichter und Verleger.

Das Publikum verfolgte am Montag zweieinhalb Stunden amüsiert und gebannt das Auf- und Ab zwischen Dichter und Verleger in Briefen, Telegrammen und Besuchsnotizen, das man auch eine Liebesbeziehung nennen könnte.

„Ich habe diesen Mann geliebt“, so der Suhrkamp-Verleger kurz nach dem Bruch mit Bernhard und dessen Tod im Februar 1989.

Eine improvisierte Affäre

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Im vollbesetzten MITTLEREN FOYER folgten die Fans von Jazz & Literatur am Sonntag morgen der Kurzgeschichte Was in Erinnerung bleibt, gelesen von unserer Ensemble-Schauspielerin Antonia Mohr.

Die Nobelpreisträgerin Alice Munro beschreibt darin so knapp wie poetisch die Erinnerung an einen einmaligen Ehebruch, eine flüchtige, aber für immer in Erinnerung bleibende Affäre zwischen einer Frau und einem Freund ihres Mannes.

Mit Kontrabass, Violine und Blockflöte malte die Band „alles frei erfunden“ dazwischen faszinierende Klangbilder.

Die nächste Folge von Jazz & Literatur ist im Rahmen der EUROPÄISCHEN KULTURTAGE Texten von Pazifistinnen gewidmet und beginnt am 25.5. ausnahmsweise um 15 Uhr.

 

DOCTOR ATOMIC im Theatergespräch

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„Armin Kolarczyk als Oppenheimer wirkt unglaublich stark. Sein Auftritt zum Ende des ersten Aktes hat Gänsehautfeeling. Hier zitiert er ein Geistliches Sonett aus dem England des 17. Jahrhunderts. Verzweiflung und Hoffnung prägen diesen Text. Doch der Zuschauer weiß, dass die Katastrophe nicht mehr zu verhindern ist." so der SWR 2 über die Premiere von Doctor Atomic.
Am Montag werden sich Hauptdarsteller Armin Kolarczyk, Dramaturg Dr. Bernd Feuchtner und die Theologin Prof. Dr. Susanne Sandherr im UNTEREN FOYER zum Gespräch treffen: die Oper wirft verschiedenste Fragen auf, so nach der Verantwortung der Wissenschaft, nach der Qualität zwischenmenschlicher Beziehungen oder danach, wem die Erde gehört (und ob sie jemandem gehört) – wer sie diskutieren möchte, ist herzlich eingeladen zum Theatergespräch über Gott und die Welt am Montag um 19 Uhr.

DYLAN wird kurzzeitig Hesse!

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Starker Applaus und Standing Ovations im Opernhaus am Samstag bei der Premiere von Dylan - the times they are a-changin` am Staatstheater Darmstadt.

Die musikalische Biografie von Heiner Kondschak scheint auch das Darmstädter Publikum mitgerissen zu haben, so die Stimmen im Anschluss an die Vorstellung.

Unsere Produktion ist bis Juli in Hessen zu sehen, dann noch am Deutschen Theater in München und kehrt am 4.10. zurück auf die Bühne im GROSSEN HAUS in Karlsruhe.
Sie können sich schon jetzt noch zum alten Preis Karten sichern.

Dylan rockt Deutschland - verpassen Sie es nicht!

Beil Bernhard Viering

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Am 12.2. jährt sich der Todestag des österreichischen Dramatikers und Prosaschriftstellers Thomas Bernhard zum 25. Mal.
Zu Bernhards Ehren kommt dessen langjähriger Dramaturg und Arbeitspartner Hermann Beil nach Karlsruhe, dem der Dichter in seinem Dramolett Claus Peymann und Hermann Beil auf der Sulzwiese ein humorvolles Denkmal gesetzt hat.

Hermann Beil und Staatsschauspieler Stefan Viering lesen aus dem 2009 veröffentlichten umfangreichen Briefwechsel von Thomas Bernhard mit seinem Verleger Siegfried Unseld – einem veritablen Drama in Briefen.

Im STAATSTHEATER gab es sechs Inszenierungen seiner Werke zu sehen, zuletzt in der Saison 2010/11 Der Theatermacher mit Stefan Viering in der Titelrolle.
Am 10.2. um 20 Uhr im STUDIO

 

Hören Sie manchmal Stimmen aus dem ALL?

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Und können sie singen? Wenn ja, dann Applaus und Bravo, erst eine Zugabe und dann eine zweite.

Sie singen auf englisch, auf deutsch, auf französisch und auf russisch – sie singen von Liebe, von Leid, von Frieden, von Kontrolle und von und um Alles, was mit und um den Mond herum passieren kann.

Am Ende haben Sie 20 Lieder und Songs von 1806 bis 2008 gehört und haben ganz mühelos viele Planeten besucht und einen Ausflug ins All unternommen.

Wenn Sie dann auf ihrem Heimweg oder das nächste Mal einfach nur so Stimmen von oben hören, dann machen Sie sich keine Sorgen: es sind nur Tom und Juri!

Schon am Samstag können Sie um 19:30 Uhr im STUDIO wieder mit auf die Reise kommen.

Weitere Termine von Lieder aus dem All finden Sie hier

Positive Publikumsbilanz des STAATSTHEATERS nach Halbzeit

SCHAUSPIEL mit größtem Zuwachs

Die Bilanz des ersten Halbjahres der Spielzeit 2013/14 ist sehr erfreulich. Im Vergleich zur vergangenen Spielzeit ist von September bis Januar in Karlsruhe ein Plus von 8.682 auf insgesamt 142.948 Besucher zu verzeichnen. Die Zahl der Zuschauer aus auswärtigen Gastspielen des STAATSTHEATERS konnte um 8.147 auf insgesamt 9.900 gesteigert werden, was zu einer Gesamtbesucherzahl von 152.848 führt (Steigerung: 16.829).

Den höchsten Zuwachs weist die Sparte SCHAUSPIEL auf mit 9.627 Zuschauern (7.732 in Karlsruhe, 1.895 bei auswärtigen Gastspielen). Damit konnte das SCHAUSPIEL seit dem Intendanzwechsel seine Besucherzahlen fast verdoppeln von durchschnittlich 21.600 auf 39.100 Besucher. Das Publikum des JUNGEN STAATSTHEATERS ist nicht in der Betrachtung der Zahlen des SCHAUSPIELS enthalten, sondern wird extra erfasst.
Direkt hinter dem SCHAUSPIEL rangiert die OPER mit einem Plus von 7.457 Zuschauern (5.694 in Karlsruhe, 1.763 bei auswärtigen Gastspielen). Die Tannhäuser Produktion in der Ausstattung von rosalie flog nach Südkorea, und in Ludwigsburg war man zu Gast mit Die Hochzeit des Figaro.

Einen leichten Zuwachs verzeichnet das BALLETT mit 837 Zuschauern ebenfalls inklusive seiner Gastspiele. Im Oktober 13 war das STAATSBALLETT zu Gast bei „Bangkok’s 15th International Festival of Dance and Music“ mit der Produktion Giselle und einer glamourösen Ballettgala in Anwesenheit der Prinzessin Maha Chakri Sirindhorn.

 

BENEFIZ statt ENDSTATION SEHNSUCHT

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Wegen einer Erkrankung im Ensemble kann die Vorstellung von Tennessee Williams Endstation Sehnsucht am Freitag 7.2. nicht stattfinden. Stattdessen bietet das SCHAUSPIEL um 20 Uhr die Produktion Benefiz - Jeder rettet einen Afrikaner von Ingrid Lausund erstmals im KLEINEN HAUS.
„Ein tolles Stück, witzig, wortreich und trotzdem ernsthaft […] großartige Leistung erbringen dabei die Schauspieler“ schrieb das Badische Tagblatt über die Premiere von Benefiz.

Eintrittskarten und Aboausweise behalten ihre Gültigkeit oder können vor der Vorstellung an der Tages- und Abendkasse gegen eine andere Vorstellung kostenlos getauscht werden.

 

„..ein Fest der Sinne!“ (opernnetz) – nur drei Mal!

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„Was würde ein derart interessanter, überragender „Tannhäuser“ in Bayreuth erst für Furore machen!“ (Frankfurter Rundschau)

Große Stimmen erheben sich am Sonntag wieder zum Sängerkrieg auf der Wartburg, den Wagners Tannhäuser mit opulenten Klängen beschreibt. Im farbenfroh faszinierenden Bühnenbild der Lichtkünstlerin rosalie bilden Tänzer, Sänger und Orchester ein imposantes Gesamtbild.
Nur drei Mal ist das in dieser Spielzeit zu erleben, seien Sie dabei!
Wiederaufnahme am 9.2., weitere Vorstellungen am 16.3. und am 20.4. im GROSSEN HAUS.

 

DYLAN – die Tour startet!

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Die musikalische Erfolgsbiografie von Heiner Kondschak wandert bis Juli ins Repertoire des Staatstheaters Darmstadt und an das Deutsche Theater München. Am Samstag feiert sie ihre Premiere in Darmstadt!
Lieber Bob, liebes Ensemble, liebe Band und liebe Kollegen in Darmstadt wir schicken euch allen ein TOI,TOI,TOI!

Ab der kommenden Spielzeit 2014/15 wird Dylan wieder bei uns in Karlsruhe zu sehen sein. Sie können schon jetzt Karten - noch zum alten Preis - für die Wiederaufnahme am 4.10. buchen.

 

 

RECHTSMATERIAL: Karten sichern für April!

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Wir haben wegen der großen Nachfrage schon jetzt alle Vorstellungstermine von Rechtsmaterial für April in den Verkauf gegeben.

Die Uraufführung des NSU-Projekts von Jan-Christoph Gockel & Konstantin Küspert findet am 29.3. im STUDIO statt.

 

JAZZ & LITERATUR – es gibt wieder Karten

Antonia Mohr - Foto:

Wegen der großen Nachfrage haben wir weitere Plätze für Sie geöffnet: Nun haben noch mehr Zuschauer, die Möglichkeit ihre Sonntag mit Jazz & Literatur zu eröffnen.

Antonia Mohr liest die Kurzgeschichte Was in Erinnerung bleibt von Alice Munro, der großen kanadischen Erzählerin und Nobelpreisträgerin 2013. Dazu improvisiert die Band „alles frei erfunden“ besondere Jazzklänge.

Am Sonntag um 11 Uhr im MITTLEREN FOYER

Wir gratulieren Klaus Theweleit!

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Der „unkonventionelle Grenzgänger und Querdenker zwischen Psychoanalyse, Literatur, Kunst und Popkultur bis zur Politik“, so die Jury, erhält den Reinhold-Schneider-Preis der Stadt Freiburg, der in diesem Jahr in der Sparte Literatur verliehen wird. Der Kulturwissenschaftler, Schriftsteller und ehemalige Professor für Kunst und Theorie an der Staatlichen Kunstakademie Karlsruhe erhält den Preis für sein in Themen und Stil außergewöhnliche und seit Jahrzehnten international viel beachtete Werk, teilt die Akademie mit.
Am 10.5. im Rahmen der EUROPÄISCHEN KULTURTAGE 2014 spielen wir Männerphantasien von Patrick Wengenroth nach Klaus Theweleit zum letzten Mal.

Also Termin schon jetzt notieren!

 

DANKE AUGUSTE – Es war GANS schön mit dir

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Applaus für die Löwenhaupts! Zum allerletzten Mal konnte man sie und ihr besonderes Haustier heute auf der Bühne des KLEINEN HAUSES bewundern.

Nach insgesamt vier gemeinsamen Monaten wird uns diese schrullig-liebenswerte Familie, die von Regisseurin Catja Baumann so liebenswert in Szene gesetzt wurde, fehlen.

Das JUNGE STAATSTHEATER dankt den Schauspielern Christina Dom, Kirsten Hildisch, Olga Nasfeter, Carla Weingarten, Alexander Jaschik und Benedikt Schörnig für insgesamt 73 großartige Vorstellungen der Weihnachtsgans Auguste, zu denen wir insgesamt 22.243 Zuschauerinnen und Zuschauer, davon fast 15.000 Schülerinnen und Schüler aus Karlsruhe und Umgebung begrüßen durften.

Carmen, Cherubino, Orlowsky, Eliza, Maria und andere

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Mit einem Lächeln auf dem Lippen, viel Applaus und zwei Zugaben entließ das Publikum die Sänger des Liederabends Zwei Seelen – eine Stimme, ein Abend rund um Freud und Leid eines Mezzosoprans, gesungen und erzählt von Stefanie Schaefer.

Es war ein Stück Theaterglück im Grippe-Unglück des Alltags: Der eigentlich vorgesehene Bariton Christian Grygas musste absagen. Kammersänger Edward Gauntt sprang ein, übernahm nicht nur auswendig einen Großteil der Lieder, sondern steuerte auch neue hinzu und fügte sich so ins halbszenische Geschehen ein, dass man hätte meinen können, die beiden hätten wesentlich mehr als zwei Proben gehabt. Als West-Side-Story-Gast verzauberte Eleazar Rodriguez am Schluss mit Maria. Am Klavier begleitete Justus Thorau. Die drei Sänger schlossen den Abend mit einem Song ab, dessen Titel sich nicht besser auf die Lebensgeister des Theaters beziehen könnte, die erweckt werden, wenn am Abend der „Lappen hochgehen“ muss: Tonight!

Der nächste Liederabend extra– PASIÓN ESPAÑOLA mit Luiz Molz, Eleazar Rodriguez und Gabriel Urrutia Benet findet am 3.3. im KLEINEN HAUS statt.

 

Der Vorverkauf für März läuft!

Rechtsmaterial - Foto:

Ab sofort können Sie sich für alle Vorstellungen im März Karten sichern.
Gerade für viele Vorstellungen im STUDIO heißt es, schnell sein:. Unsere Komödien Richtfest, Benefiz - Jeder rettet einen Afrikaner und Der Vorname stehen wieder auf dem Programm. Agnes, Aus - Das Leben nach dem Spiel und Müdigkeitsgesellschaft/Versuch über die Müdigkeit warten auf weitere Besucher! Am 28.3. zeigen wir zum ersten mal das NSU-Projekt von Jan-Christoph Gockel & Konstantin Küspert: Rechtsmaterial und zum letzten Mal haben Sie am 30.3. die Möglichkeit, Am falschen Ort zu sehen.

Wir freuen uns im KLEINEN HAUS auf die Wiederaufnahme von Tschechows Die Möwe und auf einen ganz besonderen Ballettabend: drei Uraufführungen zeigt das STAATSBALLETT in Mythos. Premiere am 22.3.

 

VERRÜCKTES BLUT wegen der großen Nachfrage auch im Mai!

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In der dritten Spielzeit ist das Stück von Nurkan Erpulat und Jens Hillje immer noch so gefragt, dass das STAATSTHEATER es möglich gemacht hat, es noch ein zusätzliches Mal zu spielen.

Sie können sich schon jetzt hier Karten für die letzte Vorstellung am 27.5. sichern.
Vorher zeigen wir Verrücktes Blut noch am 5. und 21.2.

Verpassen Sie es nicht, denn „der Text setzt dabei lustvoll und ungemein unterhaltend auf die Hinterfragung von Klischees, lässt scheinbare Wahrheiten über Migranten à la Sarrazin ganz schnell an der Realität verpuffen. Und er stellt, ohne lehrhaft erhobenen Zeigefinger, auch die Frage, zu welchen Mittel ein scheinbar gut gemeinter Erziehungsansatz greifen darf, ohne ins Gegenteil umzuschlagen." Badisches Tagblatt

Atemlose Spannung im 4. SINFONIEKONZERT

Von der ersten bis zur letzten Note gebannt verfolgten die Zuhörer des 4. Sinfoniekonzerts französische und französisch inspirierte Werke von Poulenc, Messiaen und Strawinsky. Die Spannung und die Begeisterung waren so groß, dass sie sich zwischen dem 2. und 3. Satz des Messiaen in einem spontanen Applaus entluden! Für einige Besucher war die Interpretation der Trois petites Liturgies de la Présence Divine von Olivier Messiaen bereits der Höhepunkt des Konzerts, wozu auch die beeindruckenden Leistungen der Solisten Nathalie Forget an den Ondes Martenot und Miho Uchida am Klavier beitrugen.

GMD Justin Brown hatte ein außergewöhnliches Programm zusammengestellt, das vom christlich-Liturgischen bis hin zum archaisch-Mythologischen reichte und dabei beinahe alle Sparten des Hauses vereinte. Waren es im ersten Konzertteil die Damen des STAATSOPERN- und EXTRACHORES, so kamen im zweiten Teil zu den Chor-Herren noch als Sprecher der Schauspieler Gunnar Schmidt sowie die Sänger Matthias Wohlbrecht, Ks. Ewa Wolak, Renatus Meszar, Luiz Molz sowie Steven Ebel hinzu. Sie sorgten für eine exzeptionelle Aufführung des selten zu hörenden Opern-Oratoriums Oedipus Rex von Igor Strawinsky. Sonder-Applaus gab es für die hervorragenden Chöre, einstudiert von Chordirektor Ulrich Wagner und seinem Assistenten Stefan Neubert.

Einige Besucher waren derart beeindruckt von den unbekannten Werken und ihrer Interpretation, dass sie unbedingt zur Wiederholung des Konzerts wiederkommen wollen – noch gibt es Karten!
Am 3.2.14 um 20.00 Uhr im GROSSEN HAUS

Zirkus in der INSEL

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In ausgelassener Atmosphäre zeigten junge Karlsruher Jongleure und Akrobatinnen ihr Können und begeisterten das Publikum mit jeder Menge Tricks und spektakulären Kunststücken. Auch die Zuschauer wurden im Laufe des Abends vom Bühnenfieber gepackt und probierten gemeinsam mit den Artisten das ein oder andere Kabinettstückchen aus.

Im Anschluss an das offizielle Programm klang der Abend bei angeregten Gesprächen im BLAUEN SALON der INSEL aus.

Manege frei hieß es am Freitag Abend in der INSEL und verwandelte die Bühne des JUNGEN STAATSTHEATERS in eine Zirkusarena. Zum zweiten Mal in dieser Spielzeit öffnete das JUNGE STAATSTHEATER beim neuen Open Stage Format Freiheit: Bühne! seine Tür und hieß Zirkus- und Kleinkunstbegeisterte Jugendliche willkommen.

Das nächste Mal findet Freiheit: Bühne! wieder im März statt – dann steht der Abend ganz unter dem Motto Jamsession.

ANMELDUNG & INFORMATION volkstheater@staatstheater.karlsruhe.de

DOCTOR ATOMIC zündet auch bei B-Premiere

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Sehr beeindruckt zeigte sich das Publikum auch der B-Premiere von Doctor Atomic:

Gabriel Urrutia Benet, der die Titelrolle zum ersten Mal sang, erhielt viel Beifall, besonders nach der großartigen Arie "Batter my heart". Auch Max Friedrich Schäffer hatte sein erfolgreiches Debüt in der Rolle des politisch engagierten Physikers Robert Wilson.
Sowohl der raffinierte Einsatz von Animationen im ersten Teil als auch der faszinierende Stillstand der Zeit im zweiten Teil brachten die farbenreiche Musik von John Adams sehr gut zur Wirkung, wie viele lebhafte Äußerungen nach der Vorstellung zeigten.

Die Vorstellung warf verschiedenste Fragen auf, so nach der Verantwortung der Wissenschaft, nach der Qualität zwischenmenschlicher Beziehungen oder danach, wem die Erde gehört (und ob sie jemandem gehört) – wer sie diskutieren möchte, ist herzlich eingeladen zum Theatergespräch über Gott und die Welt am 10. 2. um 19 Uhr im UNTEREN FOYER.

Die nächste Vorstellung von Doctor Atomic findet am 13.2. im GROSSEN HAUS statt.

Edward Gauntt und Eleazar Rodriguez an der Seite von Stefanie Schaefer

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Christian Grygas, Duettpartner von Stefanie Schaefer bei deren Liederabend Extra – Zwei Stimmen – eine Seele am Sonntag, 2.2. im KLEINEN HAUS des STAATSTHEATERS ist leider erkrankt. Die Ensemblemitglieder Edward Gauntt und Eleazar Rodriguez springen ein und ergänzen das abwechslungsreiche Programm der Mezzosopranistin u. a. mit Songs aus dem Musical West-Side-Story und weiteren Highlights der Opern- und Operettenliteratur.

Ein merkwürdiges Instrument im 4. SINFONIEKONZERT

Einen Vorläufer des Synthesizers gibt es am Sonntag und Montag im 4. Sinfoniekonzert zu bewundern: Die Ondes Martenot, erfunden im Jahr 1928. Was es mit diesem ungewöhnlichen und merkwürdigen Instrument auf sich hat, erklärt die „Ondistin“ Nathalie Forget im diesem Video.

Interesse geweckt? Dann kommen Sie doch ins Konzert:

2.2.14 11.00 & 3.2.14 20.00 GROSSES HAUS

Wie klingt es, wenn man in einer Sommernacht träumt?

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Schon zur Pause Applaus, am Ende Tränen vor Lachen und Jubel. Dazwischen ein Theaterabend mit tollen Darsteller und einzigartiger Musik: die Nagelorgel, das Scharnierophon (eine Art Xylophon aus Scharnieren), die Tonglocken aus Blumentöpfen, die Basstonne, der Rehfiep Hubertus, die Blechschnecke – Sie schaffen für den Wald und die Traumwelt der Elfen einen ganz eigenen, unerhörten Klang. In ihm begegnen sich die Liebenden wie im Musical, Oberon und Titania streiten sich mittels barocker Lieder, die Bühnenhandwerker erspielen sich ganz ohne Musik den Ernst der Liebe.
Und das in einer farbenfrohen, aufwändigen Ausstattung, die mit historischen Versatzelementen spielt und die Aufführungsgeschichte zitiert.
All das können Sie erleben und seit heute Abend nicht nur in einer Sommernacht und nicht nur im Traum: Ein Sommernachtstraum!

Alle weiteren Vorstellungen finden Sie hier.

Ende gut, Ende gut

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Großer Applaus hinterher für Staatsschauspielerin Eva Derleder und Ursula Grossenbacher, sowie für Regie und Bühne. Überdurchschnittlich viele Zuschauer blieben nach der Lesung noch für ein angeregtes Gespräch mit dem Autor, Jörn Klare, berichteten von eigenen Erfahrungen mit dementen Angehörigen und lobten die handwerkliche Qualität des Textes. Ein Stück, welches den Nerv der Karlsruher trifft.

Fast ausverkauft waren gestern die 60 Plätze des speziell bestuhlten STUDIOS, gebannt und still saßen die Zuschauer um das Bühnenquadrat und verfolgten die Szenische Lesung des Zwei - Personen - Stücks Du sollst den Wald nicht vor dem Hasen loben über eine Tochter auf der Suche nach ihrer Herkunft und eine Mutter, die in der Demenz verschwindet.

Das nächste NEUE STÜCK – Hohe Auflösung im Rahmen der Karlsruher Gespräche zeigen wir am 16.2. um 18 Uhr im STUDIO.

 

BREL hebt ab ins ALL – letzte Chance!

Lieder aus dem All ab dem 7.2. im STUDIO - Foto:

„Eine anrührende und hinreißende Hommage an die Chansons“ (BNN) hat Natanaël Lienhard mit seinem Team im Liederabend Jaques Brel - on n`oublie rien auf die Bühne im STUDIO gebracht. Zum letzten Mal zeigen wir das Stück am 1.2. und es gibt nur noch wenige Karten, also jetzt sichern!

Aber keine Sorge, Natanaël Lienhard kommt zurück und hebt mit seinem Team musikalisch ab: Lieder aus dem All. Von „Fly Me To The Moon“ bis zu „Völlig losgelöst“ können Sie ab dem 7.2. viele Songs zum Abheben im STUDIO erleben. Ihre Karten können Sie sich direkt hier sichern.

 

 

„Das liegt nicht nur an der grandiosen Inszenierung

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von Yuval Sharon. Das liegt auch am literarisch wertvollen Libretto, aus Zitaten, Gedichten und traditionellen Schriften zusammengestellt von Peter Sellars. Diese Texte verbinden sich mit der Musik von John Adams zu einer faszinierenden Einheit.“ SWR 2
Morgen zeigen wir im GROSSEN HAUS nach der von Publikum und Presse begeistert aufgenommenen Premiere am Samstag die B-Premiere von Doctor Atomic und schicken ein TOI,TOI,TOI an Gabriel Urrutia Benet in der Partie des Robert Oppenheimer und Max Friedrich Schäffer, der als Robert Wilson auf der Bühne stehen wird!

Am 30.1. um 19:30 Uhr – Karten können Sie direkt hier buchen.

 

„Ich bleibe...noch ein bisschen.“

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Die Tochter weiß fast nichts über ihren Vater, und die Mutter will nichts erzählen. Mit allen Mitteln versucht die Tochter, die Informationen zu bekommen, die sie braucht. Sie weiß, sie hat nicht mehr viel Zeit – die Mutter ist dement.

Du sollst den Wald nicht vor dem Hasen loben von Jörn Klare ist eine zarte, berührende und mitunter sehr komische Auseinandersetzung mit einer Lebensphase, in der Erinnerungen ihre Bedeutung verlieren und die unser Bewusstsein für Vernunft, Logik und Sprache radikal in Frage stellt.

Die szenische Lesung ist Teil des Themenschwerpunkts „Die Kunst des Alterns“, der mit der Uraufführung von Irgendwann in der Nacht der 88jährigen Autorin Etel Adnan im STUDIO eröffnet wurde.

DAS NEUE STÜCK 16 am Mittwoch um 20 Uhr im STUDIO

 

 

 

„FREMDRAUMPFLEGE sollte man sich nicht entgehen lassen“

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schreibt die BNN über die Premiere.
Wegen der großen Nachfrage haben Sie schon jetzt die Möglichkeit, sich Plätze im März für unsere Uraufführung in Kooperation mit dem Theater Pforzheim zu sichern.
Da die Handlung in einem Wohnzimmer stattfindet, wird das Stück jeweils in einem anderen Wohnzimmer aufgeführt. Wo genau erfahren Sie beim Kartenkauf!
Im Zentrum des Geschehens sind ein Mann und eine Frau, zwei Seelen mit einer eigenen Geschichte und einer eigenen Herkunft. Eigentlich zwei Menschen, die sich nicht begegnen würden, wenn da nicht außerordentliche Umstände wären...

Alle Termine finden Sie hier.

 

Frühjahrsmüde?

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Wir können Ihnen helfen und haben die Märzvorstellung von Müdigkeitsgesellschaft/Versuch über die Müdigkeit wegen der großen Nachfrage schon in den Verkauf gegeben!
Reservieren Sie sich Ihre Matratze direkt hier.

 

Das PROGRAMMBUCH der HÄNDEL- FESTSPIELE ist online!

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Hier können Sie sich schon jetzt ausführlich auf die FESTSPIELE vom 21.2.-3.3. vorbereiten

„Ringsum schlagen Blitze ein“,

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die Musik bäumt sich auf, trotzdem hätte man eine Stecknadel fallen hören am Ende der Premiere im GROSSEN HAUS.

Danach starker Jubel und tosender Applaus für das Inszenierungsteam, das Ensemble rund um Armin Kolarczyk, den BADISCHEN STAATSOPERNCHOR, den musikalischen Leiter Johannes Willig und die BADISCHE STAATSKAPELLE.

Davor sitzt man im Zuschauerraum und ist zu gleichen Teilen gefesselt, gebannt und begeistert: Berührende Bilder, ein immer in Bewegung bleibender Bühnenraum, Darsteller und eine Musik, die eindrücklicher nicht sein könnte und Fragen, die sich immer wieder stellen. Ist das Machbare auch immer das, was gemacht werden sollte?

All das haben wir am Samstag bei der Premiere von John Adams Oper in der Regie des jungen Amerikaners Yuval Sharon, der sich mit dieser Oper in Europa vorstellt, erlebt. Entdecken Sie ihn!

Doctor Atomic ist die Faust-Oper des technischen Zeitalters, sie zeigt die Gefährdung des Wissenschaftlers an den politischen Frontlinien und nach Wallenberg und Die Passagierin die dritte „Politische Oper“ am STAATSTHEATER.
Sie sollten sie nicht verpassen!
Eine erste Kritik der dpa finden Sie hier

Die B-Premiere von Doctor Atomic feiern wir am 30.1. im GROSSEN HAUS

 

Elfenklänge am Sonntagmorgen

Florian Rynkowski präsentiert die selbstgebauten Instrumente - Foto:

Nach kräftigem Applaus strömten heute Morgen die Zuschauer der Matinee-Veranstaltung auf die Bühne, um die selbstgebauten Instrumente der musikalischen Inszenierung von Ein Sommernachtstraum selbst auszuprobieren.
Am Sonntag vor der Premiere, diesmal im KLEINEN HAUS, berichtete Regisseur Daniel Pfluger, dessen Musical-Inszenierung Alice gerade im Schauspiel zu sehen ist, über die Hintergründe seiner Arbeit am Sommernachtstraum. Florentine Krafft und Matthias Lamp, die Helena und Lysander spielen, präsentierten jeweils zwei ihrer Lieder und erzählten von der Probenarbeit. Tim Grobe, als Elfenkönig Oberon besetzt, beeindruckte mit der Interpretation einer neu komponierten Barock-Arie.

Doch Höhepunkt war wohl die Präsentation der eigens gebauten Instrumente, die auch alle von den Rynkowski-Brüdern liebevoll benannt wurden. Vom Scharnierophon über die Tonglocken, dem Flexaton bis zum Stahl-Sputnik gab es einiges zu entdecken.

Lassen Sie sich ab Do., den 30.1., in einen magisch klingenden Elfenwald entführen – dann feiert Ein Sommernachtstraum Premiere!

Virtuose Eleganz wirbelt wieder durch die Luft

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Als eindrückliches Dokument einer glückhaften Verbindung von choreografischer Meisterschaft und zeitlos wirkungsmächtiger Musik hat die DEUTSCHE ERSTAUFFÜHRUNG von Heinz Spoerlis Bach-Ballettabend In den Winden im Nichts im Frühjahr 2013 beim Karlsruher Publikum starken Widerhall gefunden.
Nun kehrt die Erfolgsproduktion ab 29. 1. für drei Vorstellungen auf den Spielplan zurück. Dass das STAATSBALLETT KARLSRUHE diese Wiederaufnahme nur eine Woche nach der Reprise von Giselle und mitten in den Proben zum Ballettabend Mythos präsentieren kann, stellt einmal mehr die große Leistungsfähigkeit der Compagnie unter Beweis.
Ballettdirektorin Prof. Keil war es ein besonderes Anliegen, nach zwei Galabeiträgen und dem Ballett Nocturnes auch ein abendfüllendes Werk von Heinz Spoerli – dem langjährigen Leiter der Ballettcompagnien in Basel, Düsseldorf/Duisburg und Zürich – in Karlsruhe zeigen zu können. Spoerli vertraute daraufhin, nicht zuletzt aufgrund seiner langjährigen persönlichen Verbundenheit mit Birgit Keil und Vladimir Klos, eines seiner vier großen Bach-Ballette (uraufgeführt 1993) der Karlsruher Compagnie zur Einstudierung an.

Musikalische Grundlage der Aufführung sind Johann Sebastian Bachs Cellosuiten BWV 1008, 1009 und 1012, die abwechselnd von Alexandre Vay oder István Vardai live gespielt werden. In dem von Sergio Cavero gestalteten Bühnenraum, der durch einen großen Ring aus Metall symbolisch aufgeladen wird, folgt auch die Choreografie einer – nicht zuletzt durch Bachs Musik vorgegebenen –kreisförmigen Struktur. Unter Bezugnahme auf die traditionelle Vorstellung von den Vier Elementen stellt Spoerli in diesem Stück besonders die Luft in den Vordergrund. Soli, Pas de deux und Ensemblesequenzen sind von virtuoser Eleganz und berührender Musikalität geprägt und lassen den Abend zu einem intensiven Erlebnis werden.

Für die Wiederaufnahmevorstellung am 29.1. gibt es noch Karten - alle Termine finden Sie hier.

 

 

 

Spendenkonto für Staatstheatersanierung eröffnet

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Nach dem klaren Bekenntnis der Politik zur Generalsanierung des STAATSTHEATERS durch den Gemeinderatsbeschluss am Dienstag, dem 21.1., beteiligen sich nun auch die Bürgerinnen und Bürger Karlsruhes und setzen so ein weiteres wichtiges Zeichen für die Stadt und die Zukunft des Theaters.

Dem Wunsch des Gemeinderats nach Bürgerbeteiligung entsprechend eröffneten am Freitag, 24.1., Generalintendant Peter Spuhler und Verwaltungsdirektor Michael Obermeier bei der BBBank ein Sanierungskonto. Gabriele Kellermann, Mitglied des Vorstandes der BBBank, überraschte die Theaterleitung mit dem ersten großen Betrag von 10.000 EUR für die anstehende Generalsanierung des STAATSTHEATERS KARLSRUHE. Bereits in der vergangenen Woche wurde eine erste kleinere Einzahlung von einer Gruppe geleistet, die sich bei einer Sanierungsführung durch das STAATSTHEATER spontan zu einem Beitrag entschlossen hatte. Beide Beträge sind auf ihre Art großartig!

Das Konto 222 222 1 (BLZ 660 908 00, BBBank) mit dem Verwendungszweck „Sanierung Staatstheater“ steht ab sofort für alle Unterstützer des Bauvorhabens zur Verfügung. Gerne werden auch Spendenbescheinigungen ausgestellt.

Schon jetzt dankt das STAATSTHEATER allen, die sich an diesem wichtigen Projekt beteiligen!

 

Wie wohl Shakespeares Zauberwald klingt?

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Am Sonntag vor der Premiere laden wir Sie herzlich ein, Alles über die musikalische Inszenierung von Ein Sommernachtstraum zu erfahren. Regisseur Daniel Pfluger, das Inszenierungsteam und der musikalische Leiter Clemens Rynkowski, der gemeinsam mit seinen Brüdern Florian und David Rynkowski aus dem Holzverschnitt und Metallschrott des STAATSTHEATERS Instrumente entworfen hat, werden am Sonntag im KLEINEN HAUS sein und freuen sich auf Ihre Fragen.
Im Gespräch mit Dramaturg Michael Gmaj wird Daniel Pfluger, dessen Musical-Inszenierung Alice gerade im KLEINEN HAUS zu sehen ist, von der Entstehung des Stückes und der Zusammenarbeit mit den Musikern berichten.

Kostproben der eigens für die Karlsruher Inszenierung komponierten Songs, mit den Liedtexten des Poetry Slammers Tobias Gralke gibt es auch: Tim Grobe, Florentine Krafft und Matthias Lamp nehmen Sie mit in den Zauberwald.

Am Sonntag um 11 Uhr im KLEINEN HAUS – Premiere feiern wir am 30.1.!

 

 

Unser BOB zu Gast in Ludwigsburg

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Von der ersten Szene an ein sehr herzlicher Empfang des Ludwigsburger Publikums für die musikalische Biographie Dylan - the times they are a-changin` von Heiner Kondschak.

Am Schluss Bravos für jeden einzelnen Musiker und Schauspieler - ein gutes Vorzeichen für die Aufführungsserie am Staatstheater Darmstadt ab 8.2. und am gerade wiedereröffneten Deutschen Theater in München ab dem 15.7..

Ab 4.10. kommt Bob wieder ins GROSSE HAUS des STAATSTHEATERS – Karten können Sie sich jetzt noch zum alten Preis hier sichern.

 

Wann haben Sie eigentlich zuletzt gespendet?

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Schon während des Stücks viele Lacher und zum Schluss begeisterter langanhaltender Applaus für die Darsteller und das junge Inszenierungsteam!
Mit Benefiz - Jeder rettet einen Afrikaner gibt es nun nach Der Vorname und Richtfest eine weitere Komödie im STUDIO zu sehen.
Wie halten Sie es eigentlich mit Ihrem eigenen politischen Engagement? Sind Sie bereit, Fehler zu machen? Und sind Sie sich dieser Fehler überhaupt bewusst?

Benefiz ist eine ebenso politische wie menschliche Komödie und vielleicht - nein, bestimmt - finden Sie sich in einem der fünf Typen wieder.

Versuchen Sie es: die nächste Vorstellung zeigen wir am 30.1. (es gibt noch wenige Karten). Alle weiteren Termin finden Sie hier.

 

Spielstättenwechsel am 27.2.14

Roberta Invernizzi - Foto:

Barockballett Voyage en Europe im Konzerthaus wegen großer Nachfrage
Roberta Invernizzi Konzert zieht um ins KLEINE HAUS

Wie bei den HÄNDELFESTSPIELEN 2012 gibt es eine große Nachfrage nach dem Barockballett. Die diesjährige Produktion Voyage en Europe der Compagnie de danse L’éventail zeigt in der Choreografie von Marie-Geneviève Massé eine tänzerische Reise durch das Europa des Barock. Wegen der so gut wie ausgeschöpften Platzkapazität im geplanten KLEINEN HAUS tauscht das STAATSTHEATER den Ballettabend mit dem Konzert von Roberta Invernizzi.

Der Wechsel von Cleopatra – Arien für Händels Diven in die intimere Atmosphäre des KLEINEN HAUSES kommt aus akustischen Gründen auch der Aufzeichnung des SWRs zu Gute.

Beide Vorstellungen beginnen wie angekündigt um 20.00 Uhr.
Die neuen Eintrittskarten werden Ihnen von der Theaterkasse zugeschickt.

 

 

Lust, mal selbst auf der Bühne zu stehen?

Das STAATSTHEATER sucht Statisten
Für kommende Neuproduktionen der Oper werden Statisten im Alter von 17- 50 Jahren gesucht.
Wichtige Voraussetzungen für den Einsatz als Statist/in sind Freude und Interesse am Theater sowie ein hohes Maß an Zuverlässigkeit und Flexibilität!

Das Casting findet am Samstag, den 25. Januar, um 13 Uhr in den Probebühnen des STAATSTHEATERS in der Nancyhalle am Festplatz statt (zwischen Konzerthaus und Schwarzwaldhalle).

Anmeldung bitte unter oliver.reichenbacher@staatstheater.karlsruhe.de

 

Ein großer Tag für die Kultur in Karlsruhe!

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In einer öffentlichen Sitzung hat der Karlsruher Gemeinderat am 21.1. ohne Gegenstimme bei nur drei Enthaltungen einer Generalsanierung und Erweiterung des STAATSTHEATERS KARLSRUHE mit einem Kostenvolumen von 125 Millionen Euro zugestimmt. Diese Kosten werden je hälftig vom Land Baden-Württemberg und der Stadt Karlsruhe getragen und der künftigen Baupreisentwicklung angepasst.
Ein Architektenwettbewerb kann nun zeitnah ausgeschrieben werden. Erster Bauabschnitt wird der Neubau eines Schauspielhauses mit integriertem JUNGEM STAATSTHEATER sein. In den direkt anschließenden Abschnitten werden neue musikalische Probenräume und Werkstatträume verwirklicht. Als letzter Bauabschnitt erfolgt die Sanierung des Bestandsgebäudes.

Von Seiten des STAATSTHEATERS begleitet Ivica Fulir als Technischer Direktor Generalsanierung & Neubau die Bauphasen.

„Ich bin sehr glücklich über den starken Rückhalt durch den Karlsruher Gemeinderat“, so Generalintendant Peter Spuhler in direktem Anschluss an die Abstimmung.

OB Frank Mentrup bat Spuhler das deutliche Zeichen an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des STAATSTHEATERS zu übermitteln.

 

Nach dem rauschenden Erfolg in Bangkok: GISELLE wieder im Spielplan!

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Giselle gilt neben Schwanensee als Inbegriff des romantischen Balletts. Auf einer slawischen Volkssage beruhend, auf die Heinrich Heine 1835 in De l’Allemagne hinwies, zieht das Stück bis zum heutigen Tage die Zuschauer durch die Gegenüberstellung von dörflichem Leben und den Geschehnissen in einer unheimlichen Geisterwelt in den Bann. Eine der bedeutendsten Fassungen im Geiste der Uraufführung schuf Peter Wright im Jahre 1966. Sie wurde in der Spielzeit 04/05 dem Karlsruher Publikum erstmals präsentiert, im November 2012, im Zuge der Jubiläumsspielzeit des STAATSBALLETTS, dann neu einstudiert und begeisterte bei einem Gastspiel des STAATSBALLETT in Bangkok neben Prinzessin Sirindhorn auch Hunderte von Zuschauern im fernen Thailand.

Wegen der großen Nachfrage beim Publikum gelangt Giselle ab dem 22.1. nun wieder auf den Spielplan.

Die Handlung ist bestimmt durch das Schicksal des Bauernmädchens Giselle, das sich in den Grafen Albrecht verliebt hat. Dieser hat unter falschem Namen um sie geworben, ist aber eigentlich mit der Adligen Bathilde verlobt. Als der Schwindel auffliegt, verliert Giselle den Verstand und nimmt sich das Leben. An ihrem Grab nehmen die Willis – die Geister junger Frauen, welche unverheiratet zu Tode gekommen sind – Gestalt an. Myrtha, die Königin der Willis, ruft die verstorbene Giselle in ihren Kreis. Wie alle Männer, die sich nachts dem Grabe nähern, soll auch der von tiefen Schuldgefühlen herbeigetriebene Albrecht in einen tödlich endenden Tanz gezwungen werden. Doch Giselle stellt sich schützend vor Albrecht und rettet ihm das Leben, denn ihre Liebe geht über den Tod hinaus.

In der Titelrolle tanzt Elisiane Büchele, in weiteren Hauptpartien Kt. Flavio Salamanka als Albrecht und Bruna Andrade als Myrtha.

Für die Wiederaufnahmevorstellung sind noch Karten erhältlich, bis Juni 2014 folgen noch sechs weitere Vorstellungen.

 

 

DOCTOR ATOMIC macht neugierig!

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Mit großer Faszination folgten die Besucher von „Sonntag vor der Premiere“ der Einführung in die Oper Doctor Atomic von John Adams.
In der Hauprolle des Atombomben-Erfinders J. Robert Oppenheimer gab Bariton Gabriel Urrutia Benet zu Beginn der gespaltenen Persönlichkeit des Physikers Ausdruck. Tenor Steven Ebel portraitierte die Gewissensnöte eines anderen Physikers vor dem Atombombentest. Dirigent Johannes Willig demonstrierte an weiteren Klangbeispielen, wie großartig der Komponist mit Chor und Orchester umgeht.
Das Regieteam um den amerikanischen Regisseur Yuval Sharon erläuterte lebhaft, warum der erste Akt mit der Form von Comics spielt und der zweite Akt eine ganz andere Darstellung für die Agonie vor der Zündung verlangt.
Ist das Machbare auch immer das, was gemacht werden sollte? Ist die Technik das einzige, das Macht hat auf dieser Erde?

Sind Sie neugierig? Premiere am 25.1. im GROSSEN HAUS

Offene Probe bei BENEFIZ

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Wer einmal unseren Schauspielern beim Proben zuschauen möchte, ist herzlich eingeladen!
Kurz vor der Premiere der Komödie Benefiz - Jeder retet einen Afrikaner von Ingrid Lausund begrüßen wir gerne interessierte Zuschauer zu einer Probe:
am Montag, 20.1.14 um 19 Uhr im STUDIO.

Bitte melden Sie sich per E-Mail bis Sonntag Abend verbindlich an bei kerstin.gruebmeyer@staatstheater.karlsruhe.de.

Wir behalten uns vor, Einzelnen bei Überfüllung wieder abzusagen.

Premiere feiert das Stück am 23.1. - alle Termine und weitere Informationen finden Sie hier.

„Ein Meilenstein der Rezeptionsgeschichte, …“ mit Galagästen

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„…ein hervorragend durchdachtes und einen immensen psychologischen Einschlag aufweisendes Musiktheater ersten Ranges.“ Der.opernfreund entsteht, wenn Die Fledermaus abhebt.

Am 19.1. fliegt sie in besonderer Besetzung: Bei unserer Galavorstellung erwarten Sie Kammersänger Martin Gantner als Eisenstein und die international bekannte Sopranistin Solveig Kringelborn in der Partie der Rosalinde, die gemeinsam mit unserem Ensemble unter der musikalischen Leitung von Generalmusikdirektor Justin Brown an diesem Abend zu erleben sein werden. Fliegen Sie mit!

Die nächste Galavorstellung findet am 5.4. statt. Dann freuen wir uns auf Marcello Giordani und Luca Salsi in Ein Maskenball

 

Träumen mit Musik und Geschichten von Cornelia Funke

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Nach dem Riesenerfolg wird es wiederholt!

Fesselnde Geschichten und faszinierende Musik entführen im 1. Kinderkammerkonzert in das Land der Bücherfresser und Dachbodengespenster: Drei Musiker der STAATSKAPELLE und Erzähler Gunnar Schmidt erwecken die Helden der großartigen Kinderbuchautorin zum Leben. Lassen Sie sich einladen zum Hören, Träumen und Weiterspinnen – und im Anschluss vielleicht auch den eigenen Dachboden nach versteckten Geschichten zu durchstöbern…

So urteilte die BNN: „Passend zu den spannenden und bis ins kleinste Detail liebevoll vorgetragenen Abenteuern gibt’s während der Vorstellung viele witzige Einfälle und tolle Überraschungen, die beim Kinderkammerkonzert für strahlende Augen sorgen. Abgerundet durch Musik von Igor Strawinsky, Georg Friedrich Händel, Tomaso Albinoni, Martin Nitschmann und Charlie Parker vergehen die 70 Minuten wie im Flug.“

 

18.1.2014 15.00 KLEINES HAUS

Helden näher kennenlernen?!

Haben Sie Lust, Ensemblemitglieder persönlich zu treffen und Spannendes aus dem Theaterleben aus erster Hand zu erfahren?

Am Donnerstag 16.1., um 19 Uhr begrüßen Sie die brasilianische Ballett-Solistin Sabrina Velloso, Schauspielerin Ute Baggeröhr, Larissa Wäspy aus dem Opernstudio sowie Violinist Gregor Anger von der BADISCHEN STAATSKAPELLE in der BADISCHEN LANDESBIBLIOTHEK – ein Querschnitt durch das STAATSTHEATER, Künstler aus vier Sparten sind vertreten und stehen Ihnen Rede und Antwort. Christina Niessen, Mitglied des Opernensembles, moderiert den Abend. Der Eintritt ist frei.

Gespannt auf DOCTOR ATOMIC?

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Doctor Atomic ist die Faust-Oper des technischen Zeitalters, sie zeigt die Gefährdung des Wissenschaftlers an den politischen Frontlinien: Ist das Machbare auch immer das, was gemacht werden sollte? Ist die Technik das einzige, das Macht hat auf dieser Erde?
Das STAATSTHEATER setzt nach Wallenberg und Die Passagierin mit John Adams Doctor Atomic seine Reihe der politischen Oper fort.

Regie führt der amerikanische Regisseur Yuval Sharon, der sich mit dieser Arbeit zum ersten Mal in Europa vorstellt.
Chefdramaturg Bernd Feuchtner gibt im Gespräch mit ihm, Bühnenbildner Dirk Becker und Kostümbildnerin Sarah Rolke und dem musikalischen Leiter Johannes Willig einen Einblick in ihre Arbeit: Kommen Sie mit dem Regieteam ins Gespräch über Inhalt und Form der Inszenierung und die Musik zu welcher sie entsteht.
Einen Vorgeschmack geben unsere Ensemblemitglieder Dilara Baştar, Gabriel Urrutia Benet und Steven Ebel.

Am 19.1. um 11 Uhr im MITTLEREN FOYER

WEIHNACHTSGANS AUGUSTE wird 70

Wir gratulieren unserem Märchenensemble zur 70. Vorstellung!

Nur noch wenige Male werden die Familie Löwenhaupt und ihr besonderes Haustier im KLEINEN HAUS zu sehen sein. Wer es bis jetzt versäumt hat Peterle, Elli, die Eltern Löwenhaupt, Oma Gertrud und natürlich Auguste kennenzulernen, dem bleibt noch wenig Zeit sich die letzten Karten zu sichern.
Das letzte Mal wird unsere Auguste am 4. Februar über die Bühne watscheln.

Die letzten Termine: 15.1. & 3.,4.2.14

Papapapapapageeeeeeeeno! - Die „Flöte“ zaubert wieder

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Zur Wiederaufnahme von Mozarts Zauberflöte begrüßte das Publikum im ausverkauften STAATSTHEATER eine seiner Lieblingsproduktionen mit Bravos und viel Zwischenapplaus. Zum Polieren des Klassikers hatte Regisseur Ulrich Peters noch einmal Hand angelegt. Zwar musste Ensemblemitglied Emily Hinrichs wegen Erkrankung kurzfristig absagen, aber Estelle Kruger vom Nationaltheater Mannheimer sprang ein und gab eine beeindruckende Königin der Nacht. Mit sichtlichem Spaß an ihren Partien sangen und spielte das Ensemble rund um Eleazar Rodriguez als Tamino, Andrew Finden als Papageno und Ks. Konstantin Gorny als Sarastro. Opernstudiomitglied Lydia Leitner gelang ein wunderbares Debüt als Papagena. Christoph Gedschold am Pult führte STAATSOPERNCHOR sowie die BADISCHE STAATSKAPELLE zu Höchstleistungen.

Wieder am 15.2. im GROSSEN HAUS!
Alle Termine finden Sie hier.  

Mit viel Abwechslung in den Sonntag beim 2. KAMMERKONZERT

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Ein ausverkauftes KLEINES HAUS genoss sichtlich das vielgestaltige und abwechslungsreiche Programm des 2. Kammerkonzerts, das Daniel Bollinger, Solo-Klarinettist der BADISCHEN STAATSKAPELLE, und die Mezzosopranistin Christina Bock aus dem Opernensemble des STAATSTHEATERS zusammengestellt hatten. Gemeinsam mit den STAATSKAPELLEN-Klarinettisten Martin Nitschmann und Jochen Weidner sowie der Pianistin Freya Jung von der Karlsruher Musikhochschule ließen sie Gattungsgrenzen verschwinden: Kammermusikalisches stand neben Kunstliedern, Begleiter wurden zu Solisten und umgekehrt – jedes Werk in diesem spannenden Konzert eröffnete ein ganz neues Klangspektrum. Für Abwechslung sorgte anschließend auch noch die Theatergastronomie, deren Sonntags-Brunch-Buffet sich mehr als 60 Besucher gemeinsam mit den Künstlern schmecken ließen.

Grenzüberschreitungen erwarten die Kammermusikfreunde auch beim Kammerkonzert Extra, das im Rahmen der Internationalen Händel-Festspiele ein Programm zwischen Zeiten und Stilen, Formen und Gattungen präsentiert und den Bogen vom Barock bis zum Jazz schlägt. Ein Höhepunkt der Grenzgänge werden die Stoffskulpturen sein, die die Musik mit suggestiven Bewegungen begleiten und beleben.
24.2.14 20.00 KLEINES HAUS

Das NEUE Magazin ist da!

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Sie können es jetzt überall im Theater und bald auch an unseren Auslagestellen in der Stadt bekommen.

Online finden Sie es hier.

Herzlich willkommen zum THEATERFLOHMARKT

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Am 13.1. von 16.00 – 19.00 Uhr öffnet das STAATSTHEATER KARLSRUHE seine Pforten für den Theaterflohmarkt.

Neben Kostümen, Perücken, Masken werden auch wieder Gegenstände und Geräte aus Elektroakustik, Beleuchtung und Musikalien angeboten.
Umkleidekabinen und fachkundige Mitarbeiter stehen bereit. Der Einlass erfolgt durch die Kassenhalle.
Kommen Sie vorbei!

RIO REISER bei ATTAC

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Am Samstag 11.1. findet im Tollhaus unter dem Motto „Arbeit – Armut – Würde“ der Kongress von Attac Karlsruhe statt.

Das STAATSTHEATER KARLSRUHE beteiligt sich wie in den Vorjahren am künstlerischen Rahmenprogramm. Jan Andreesen und Florentine Krafft singen um 17:15 Uhr drei Songs aus der musikalischen Biographie Rio Reiser - König von Deutschland.

Damit erinnern sie an die Aktualität des politischen Engagements von Rio und seiner Band „Ton Steine Scherben“ zwischen Hausbesetzung, Friedens- und Ökologiebewegung.

Zum nächsten Mal im GROSSEN HAUS ist Rio mit seiner Band am 24.1. zu sehen

Grenzüberschreitungen im 2. KAMMERKONZERT

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Wie durchlässig die Grenzen zwischen Kammerkonzert und Liederabend sein können, zeigt das vielgestaltige Programm des 2. Kammerkonzerts. Dafür holen sich die Klarinettisten der STAATSKAPELLE Verstärkung im Opernensemble durch Mezzosopranistin Christina Bock und an der Karlsruher Musikhochschule, wo Freya Jung Liedbegleitung studiert. Gemeinsam präsentieren sie ein ungewöhnliches und abwechslungsreiches Programm, das die Gattungsgrenzen verschwinden lässt: Kammermusikalisches steht neben Kunstliedern, Begleiter werden zu Solisten und umgekehrt – jedes Werk in diesem spannenden Konzert eröffnet ein ganz neues Klangspektrum.
Und nach dem Konzert fallen noch mehr Grenzen, wenn sich Künstler und Publikum beim gemütlichen Sonntags-Brunch im MITTLEREN FOYER treffen.

Am 12.1.14 um 11.00 Uhr im KLEINES HAUS

Das STAATSTHEATER auf Sendung

 - Foto: Falk von Traubenberg

Jeden Mittwoch um 17.00 Uhr sendet der Junge Kulturkanal der HfM Karlsruhe eine Stunde lang News und Geschichten rund um das Theaterleben: Der MUSENGAUL – die Magazinsendung des BADISCHEN STAATSTHEATERS KARLSRUHE.
Nicht verpassen! Immer Mittwochs um 17.00 Uhr auf: www.jungerkulturkanal.de/sendung.html?id=15124

 

Papageno! - Papagena!

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tiriliert der allzeit beliebte Vogelfänger in Mozarts beliebtem Klassiker Die Zauberflöte ab dem 12.1. wieder im GROSSEN HAUS und seine Papagena ist eine Neue: Lydia Leitner wird ihr Debüt feiern! Toi, Toi, Toi!
Liebevoll gestaltet lockt die Inszenierung Ulrich Peters, der die Wiederaufnahme selbst einstudiert hat, Jung und Alt in eine verträumte Welt voll zauberhafter Charaktere und Figuren - opulente Bilder und virtuose Klänge schaffen drei wundervolle Opernstunden.

Und damit wirklich jeder das Spektakel genießen kann, wird die Zauberflöte mit sowohl deutschen als auch englischen Übertiteln gezeigt!

Die Segel gehisst

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Der Fliegende Holländer zum letzten Mal im GROSSEN HAUS. Tosend lässt das Orchester die rauen Klippen Norwegens auferstehen, ein Sturm aus Klängen wirbelt das Publikum auf das Schiff des holländischen Seglers, das Wagners Komposition erschafft.
Zum letzten Mal ist die romantische Oper in der Regie Achim Thorwalds am 10.1. zu sehen, Christoph Gedschold dirigiert das musikalische Spektakel, dessen packenden Melodien Ihnen in Erinnerung bleiben werden!

Es gibt noch wenige Stehplätze!

Zum letzten Mal am 10.1. um 20 Uhr im GROSSEN HAUS

 

Ein bunter Strauß aus Liedern

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Mit lang anhaltendem Applaus endete am Sonntag der Liederabend unseres neuen Ensemblemitglieds Emily Hindrichs. Die Sopranistin bot ein vielseitiges Programm, dass mit Liedern von Richard Strauss, Hugo Wolf, Joseph Schwantner, Claude Debussy und Francis Poulenc eine interessante Mischung diverser Komponisten in verschiedenen Sprachen war. Passend zum Dreikönigstag war unter den Hugo Wolf – Liedern auch Schlafendes Jesuskind zu hören.

Von weihnachtlicher Stimmung war bei Strauss‘ Ophelia-Liedern keine Rede mehr: Wahnsinn und Todessehnsucht durchzogen die Monologe aus Shakespeares Hamlet-Drama. Lieder von Poulenc und Debussy entführten das Publikum ins Frankreich des 19. und 20. Jahrhunderts. Den Abschluss machte eine weitere Gruppe von Strauss-Liedern sowie als Zugabe der Song Bill aus dem Musical Show-Boat und Ich hab’ in Penna einen Liebsten wohnen aus dem Italienischen Liederbuch von Hugo Wolf.

Der nächste Liederabend, ist ein Liederabend extra ZWEI SEELEN – EINE STIMME mit Stefanie Schaefer am 2.2. im KLEINEN HAUS

Noch zwei Mal wird geheiratet!

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Im Januar zeigen wir noch am 7. und zum letzten Mal am 17. Mozarts Die Hochzeit des Figaro im GROSSEN HAUS.

Die musikalische Leitung übernimmt dabei der Erste Koordinierte Kapellmeister Christoph Gedschold und feiert damit sein Debüt bei dieser Produktion.

Wir schicken ihm ein herzliches TOI,TOI,TOI und laden Sie ein, Gäste der beiden letzten Hochzeiten zu werden!

Vorverkauf für DYLAN im Oktober ist gestartet

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Zum letzten Mal in dieser Spielzeit in Karlsruhe spielt Dylan - the times they are a-changin`heute vor ausverkauftem GROSSEN HAUS. Danach ist der Abend zunächst am Staatstheater Darmstadt und dann am Deutschen Theater in München zu sehen.

Wegen der großen Nachfrage hat das STAATSTHEATER es deshalb schon jetzt möglich gemacht, den Vorverkauf für die Wiederaufnahme am 4.10. zu starten.

Sichern Sie sich hier also gleich ihre Karten für die nächste Spielzeit - noch zum alten Preis!

 

Schöne Aussichten

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Das JUNGE STAATSTHEATER feiert nach einem gelungenen Jahreswechsel weiter und freut sich darüber, dass Frierschlotterschwitz, unser Tanztheater für die Allerkleinsten, zum 9. Internationalen und 15. Baden-Württembergischen Kinder- und Jugendtheaterfestival SCHÖNE AUSSICHT eingeladen ist.

Das alle zwei Jahre stattfindende Theaterfestival, das seit 2004 vom Jungen Ensemble Stuttgart (JES) ausgerichtet wird, hat sich zu einem international renommierten Festival entwickelt, das wichtige Impulse für die Arbeit in Baden-Württemberg und ganz Europa gibt. Wir freuen uns vom 17. bis zum 24. Mai in Stuttgart spielen zu dürfen!

Wer keine fünf Monate warten will, kann sich Frierschlotterschwitz an folgenden Terminen in der INSEL ansehen: 11./16./17.1. & weitere Termine.

Der erste LIEDERABEND in Karlsruhe für Emily Hindrichs

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Seit Beginn der Spielzeit 2013/14 ist sie Ensemblemitglied am STAATSTHEATER KARLSRUHE und singt hier u. a. Oscar in Ein Maskenball, wird im Februar als Costanza in Riccardo Primo Premiere feiern und übernimmt die Partien der Prinzessin, Feuer und Nachtigall in Das Kind und die Zauberdinge sowie die Titelpartie in Die Nachtigall.

Am Sonntag stellt sie sich im KLEINEN HAUS in einem abwechslungsreichen Liederabend vor: Passend zu Epiphanias erklingt u. a. Hugo Wolfs Schlafendes Jesuskind. Alles andere als idyllisch geht es in den drei Ophelia-Liedern von Richard Strauss zu. Joseph Schwantner vertonte in den 70ger Jahren zwei Gedichte von Agueda Pizarro, bei denen Text und Musik kunstreiche Traumbilder entstehen lassen. Von Claude Debussy sind neben Verlaine-Vertonungen zwei Lieder seiner Auseinandersetzung mit der Commedia dell’arte zu hören. Francis Poulenc lässt in seinem Zyklus La Courte Paille Kindheitserinnerungen auferstehen.

Emily Hindrichs am 5.1. um 19 Uhr im KLEINEN HAUS

Auf bald, BOB!

Es gibt noch einige Stehplätze für Dylan - the times they are a-changin` am Samstag im GROSSEN HAUS!

Zum letzten Mal in dieser Spielzeit ist „die unbedingt sehenswerte Karlsruher Bob-Dylan-Revue" (Die Rheinpfalz) zu sehen, bevor sie zunächst am 23.1. in Ludwigsburg (Forum am Schlosspark) zu Gast sein wird und dann ans Staatstheater Darmstadt und ans Deutschen Theater in München kommt.

Aber keine Sorge, Bob ist in der nächsten Spielzeit zurück in Karlsruhe und Karten können Sie sich direkt hier sichern!

Jubel und Standing Ovations beim NEUJAHRSKONZERT

Am Ende hielt es niemand mehr auf dem Sitz: Mit Standing Ovations verabschiedete sich das Publikum von der BADISCHEN STAATSKAPELLE, GMD Justin Brown und den acht Solisten, die gemeinsam ein unvergessliches Neujahrskonzert präsentierten. Ausschließlich Werke von Leonard Bernstein standen auf dem Programm, das Justin Brown zusammengestellt hatte – er ehrte damit seinen langjährigen Mentor, mit dem er fünf Jahre lang zusammengearbeitet hatte.
Die Mitglieder des Opernensembles Emily Hindrichs, Heidi Melton, Katharine Tier, Steven Ebel, Eleazar Rodriguez, Ks Edward Gauntt und Andrew Finden begeisterten mit Arien und Ensemblestücken aus Bernsteins Musicals, die neue Solo-Fötistin Tamar Romach mit dem eindrücklichen Werk Halil, das für einen bewegenden Kontrapunkt im Programm sorgte. Ein weiterer Star des Abends war das Orchester: Die BADISCHE STAATSKAPELLE entwickelte einen unglaublichen Swing und Drive, war beim Bernstein-Kenner Justin Brown aber auch in besten Händen. Er moderierte humorvoll durch die Werkauswahl und wünschte allen Besucherinnen und Besuchern im Namen aller Mitarbeiter und der Leitung des STAATSTHEATERS ein gutes neues Jahr – musikalisch hätte es besser nicht beginnen können!

Eine neue Rose fürs ALICE-Ensemble

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Bei der Silvester-Wiederaufnahme des Musicals Alice mit Musik von Tom Waits nach dem Buch von Lewis Carroll singt und spielt zum ersten Mal Rebecca Raffell aus dem Opernensemble die Rollen Rose, Katze und Humpty Dumpty und wechselt sich dann bei den weiteren Vorstellungen mit Hannes Fischer ab.

Wir wünschen toitoitoi!

Die Vorstellung ist leider ausverkauft.

Sichern Sie sich also Karten für eine Folgevorstellung.

Alle Termine finden Sie hier.

Immer noch in Märchenstimmung?

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Auch zwischen den Jahren können Sie bei uns Geschichten erleben, die der ganzen Familie Freude machen:

„ ...eine Vielzahl verspielter Einfälle“ (Die Rheinpfalz) hält unsere Märchenspiel Hänsel und Gretel –am 28.12. zum letzten Mal in dieser Spielzeit- für Sie bereit, aber auch unsere Weihnachtsgans ist wieder für Sie da.

Auguste und die Familie Löwenhaupt warten an diesem Wochenende gleich viermal unter dem Sternenhimmel im KLEINEN HAUS darauf, Ihnen und Ihren Kindern ein Weihnachtsmärchen zu erzählen. Alle Termine finden Sie hier.

 

Auf ein musikalisches Neujahr!

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GMD Justin Brown und die BADISCHE STAATSKAPELLE haben zum Jahresbeginn Mitglieder des Opernensembles eingeladen, um gemeinsam ein Feuerwerk aus Arien, Ensembles und Orchesterstücken auf die Bühne zu bringen. Freuen Sie sich auf mitreißende Melodien aus Bernsteins Musicals!
Ein besserer musikalischer Sachwalter als Justin Brown ist für dieses Konzert kaum denkbar: Fünf Jahre lang war er „Lennie’s“ Assistent.
Unser Neujahrskonzert am 1.1. um 19 Uhr im GROSSEN HAUS - Es gibt noch Stehplätze!

Ein musikalisches Abendessen gibt es auf der Bühne des STUDIOS: Dinner for one mit Songs ist der Klassiker live und in Farbe – und statt James ist es nun Jimmy, dessen Sohn, der Miss Sophie einen unvergesslichen Abend bereiten und damit seine heimliche Liebe für die alte Lady zum Ausdruck bringen möchte. Wird es ihm gelingen, Miss Sophie zu erobern? Doch auch Miss Sophie hat ihre Geheimnisse, die sie mit „Besame Mucho“, Edith Piaf oder sogar Madonna auszudrücken versteht. Ob beide es am Ende wagen werden, „so etwas dummes“ zueinander zu sagen wie „Ich liebe dich“? We´ll try our very best!
Am 1.1. um 19 Uhr zum letzten Mal - Es gibt nur noch wenige Karten!

FROHE WEIHNACHTEN und einen GUTEN RUTSCH!

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Liebes Publikum,

das STAATSTHEATER KARLSRUHE wünscht: FROHE WEIHNACHTEN und wunderschöne Feiertage!

Am 24.12. haben wir leider geschlossen, aber schon ab dem 25.12. sind wir wieder für Sie da.

Und dann gibt es am STAATSTHEATER all das: 

Wann haben Sie zuletzt eine Gans lebendig auf der Bühne gesehen? Unsere Gans kann sprechen, sie kann tanzen, sie kann lachen, aber auch traurig sein. Sie denken, das geht nicht? Dann ist es Zeit – nicht nur für Kinder ab 6 Jahren – für Die Weihnachtsgans Auguste.

Ein getanztes Märchen kann Sie im GROSSEN HAUS verzaubern: Das STAATSBALLETT KARLSRUHE entführt seine Zuschauer mit Dornröschen – Die letzte Zarentochter in die glanzvolle Welt des russischen Zarenhofes.

Am ersten und zweiten Weihnachtsfeiertag dreht es sich in Oper und Schauspiel um die Liebe. Zwei Klassiker stehen auf dem Programm: Schillers Kabale und Liebe und Verdis Ein Maskenball.

Welche Märchen fehlen noch? Die musikalischen! Mit diesen und unserem Publikum starten wir ins neue Jahr: Dinner for One mit Songs (nur 3x am 23., 25.12. & 1.1.) im STUDIO, Alice im KLEINEN HAUS und Die Fledermaus mit einer Silvester-Überraschungseinlage im GROSSEN HAUS.

Das ganze Programm finden Sie hier.  

 

Ein neues Täubchen für die FLEDERMAUS

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Am Sonntagabend debütieren in der Inszenierung: Christina Niessen in der Partie der Rosalinde und Stefanie Schaefer als Prinz Orlofsky.
Kapellmeister Steven Moore wird zum ersten Mal die musikalische Leitung der Operette haben.

Wir schicken euch allen ein ganz herzliches Toi,Toi,Toi!

Die Fledermaus am Sonntag um 19 Uhr  

Lust, weiter zu feiern? Feiern Sie mit uns den Gesang!

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In Donizettis Regimentstochter, einem Meisterwerk des Belcanto, steht die Vokalkunst im Vordergrund.

„Die pfiffige Regie von Aurelia Eggers ... bettet das Ganze in einen höchst vergnüglichen Rahmen ... Unter Johannes Willig lässt die Badische Staatskapelle Donizettis Musik mit schwungvoller Eleganz aufblühen ... Insgesamt ein Genuss ist diese Aufführung.“ Pamina

Am 27.12. zum letzten Mal im GROSSEN HAUS

Besondere Weihnachten für unsere AUGUSTE

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Mit ihrer 50. Vorstellung hat sich unsere Weihnachtsgans heute morgen auf Weihnachten vorbereitet. Am Nachmittag hat sie gleich noch ihre 51. Vorstellung gespielt und somit schon Hunderten von Kindern ein schönes Märchen erzählt.
Am 26.12. kommt sie mit einer Doppelvorstellung zurück und wird bis Februar noch sehr viele Zuschauer verzaubern!

Frohe Weihnachten, an unsere liebe AUGUSTE und das ganze Ensemble!

Theater bei Ihnen zu Hause?

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URAUFFÜHRUNG in einer Privatwohnung: Überraschte Zuschauer und viel Applaus gab es gestern für Rashida Aljunied vom Theater Pforzheim und Klaus Cofalka-Adami vom Ensemble des STAATSTHEATERS: Im gemeinsamen Projekt Fremdraumpflege, entwickelt und inszeniert vom deutsch-türkischen Autor und Regisseur Tuğsal Moğul, haben ein deutscher Wohnungsnachbar und eine ägyptische Notärztin eine interkulturelle Begegnung.

Das Auftragswerk, gefördert im Innovationsfonds Kunst des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst wird in Privatwohnungen in Pforzheim und Karlsruhe gespielt. Die Karlsruher Premiere findet am 19.1. statt.

Alle Termine finden Sie hier. Die Spielorte werden bei Kartenkauf bekannt gegeben

 

 

 



Wir laden Sie nur dreimal zum DINNER,

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dafür aber mit Musik ein!

Auf der Bühne des STUDIOS ist der Klassiker live und in Farbe – und statt James ist es nun Jimmy, dessen Sohn, der Miss Sophie einen unvergesslichen Abend bereiten und damit seine heimliche Liebe für die alte Lady zum Ausdruck bringen möchte. Doch da sind auch die anderen Herren – Sir Toby, Admiral von Schneider, Mr. Pommeroy und Mr. Winterbottom – die in Miss Sophies Erinnerung noch sehr lebendig sind und Jimmy ganz schön Konkurrenz machen. Wird es ihm gelingen, Miss Sophie zu erobern? Zur Hilfe kommen ihm jedenfalls Elvis Costello, Michael Jackson, Chet Baker, Joe Cocker, Tom Jones und Frank Sinatra – und natürlich Birdy am Klavier. Doch auch Miss Sophie hat ihre Geheimnisse, die sie mit „Besame Mucho“, Edith Piaf oder sogar Madonna auszudrücken versteht. Ob beide es am Ende wagen werden, „so etwas dummes“ zueinander zu sagen wie „Ich liebe dich“? We´ll try our very best!

Dinner for one mit Songs – nur dreimal: am 23. und 25.12. und am 1.1. – es gibt nur noch wenige Karten!

Sie suchen noch schnell ein WEIHNACHTSGESCHENK?

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Und haben sich bis zum letzten Moment gedrückt? - Wir können Ihnen helfen!

Ein WEIHNACHTS-GESCHENKABO: 8 Vorstellungen aus allen Sparten ab 63,50 Euro
Ein SCHAUSPIEL-GESCHENKABO: 6 Vorstellungen im Schauspiel ab 45,00 Euro

Oder einfach ein Theatergeschenkgutschein?
Unsere Kasse hat noch bis 18:30 Uhr für Sie geffönet. Beeilen Sie sich!
Sie finden sie in der Baumeisterstr. 11!
Hier können Sie auch online buchen.

Der alte Schriftsteller und sein Echo

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Großer, langanhaltender Applaus für zwei große Darsteller: Achim Thorwald und Ursula Grossenbacher für ihre STUDIO-Premiere gefeiert

Im STUDIO des STAATSTHEATERS hatten am Freitag abend zwei literarisch äußerst dichte Stücke Premiere: Das letzte Band, Samuel Becketts berühmter Einakter wurde von Achim Thorwald, dem ehemaligen Generalintendanten des STAATSTHEATERS, gespielt und inszeniert. Ein alter Schriftsteller führt ein Selbstgespräch mit seiner Vergangenheit und einem Tonbandgerät. Ursula Grossenbacher antwortete in der Rolle der namenlosen Geliebten mit dem Monolog Bis daß der Tag euch scheidet, den Peter Handke 2008 als Echo auf Becketts Klassiker schrieb und der in Deutschland in dieser Kombination bisher nur an den Münchner Kammerspielen aufgeführt wurde.

Konzert unter der Leitung von Kapellmeister Ulrich Wagner am 29.12. im Deutschlandfunk

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Er ist Chordirektor, Kapellmeister, Leiter der Kinderkonzerte und der Experte für zeitgenössische Musik am STAATSTHEATER: Ulrich Wagner.

Im September wurde er zum Beethovenfest in Bonn eingeladen, um das renommierte Ensemble Modern im Jubiläumskonzert der Ernst von Siemens Musikstiftung zu leiten. Die Stiftung zählt zu den wichtigsten Förderern zeitgenössischen Komponierens in Deutschland. In einer Reihe von hochkarätigen internationalen Konzerten beging die Stiftung im Herbst dieses Jahres ihr 40-jähriges Bestehen. Der Deutschlandfunk dokumentierte das Jubiläumskonzert im Rahmen des Bonner Beethovenfests mit Werken dreier Preisträger, darunter auch Wolfgang Rihm.

29.12.13 21.05 Deutschlandfunk

Konzertdokument der Woche http://www.deutschlandfunk.de/programmvorschau.281.de.html?drbm:date=29.12.2013

AUS zu Gast im AKTUELLEN SPORTSTUDIO

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Im ZDF heißt es am Samstag: Bühne frei!
Unser Ensemble von Aus - Das Leben nach dem Spiel ist mit zwei Auszügen aus dem Stück zu Gast in der traditionsreichen Sportsendung.
Der Autor und Regisseur von Aus Tobias Rausch ist anschließend Teil der Diskussionsrunde im SPORTSTUDIO, die sich mit dem Thema des Stücks beschäftigt:
Wie geht es weiter, wenn im Fußballerleben Aufmerksamkeit und Rampenlicht wegbrechen?
Weitere Teilnehmer an der Diskussion sind: „Euro-Eddy“ Edgar Schmitt und Ex-Nationalspieler Tobias Rau.
Alle weiteren Informationen finden Sie hier genauso wie ein Interview mit unserem Ensemblemitglied Gunnar Schmidt.

DAS AKTUELLE SPORTSTUDIO am Samstag um 23 Uhr im ZDF
Wer die Sendung verpasst hat: hier finden Sie Auszüge zum "Nachschauen".   

 

 

Das NEUE MAGAZIN ist online!

Sie können schon online im Magazin blättern und hier in unserem Download - Bereich finden Sie es.
Informieren Sie sich schon jetzt über die kommenden Produktionen!
Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen!

In den Händen halten können Sie es ab dem 8.1.14.

Programmheft zum gefeierten 2. SONDERKONZERT jetzt online

Das 2. Sonderkonzert mit dem phantastischen RSO Stuttgart am vergangenen Sonntag wurde begeistert beklatscht: Großen Eindruck hinterließ sowohl das präzis-klare und dennoch emotionale Dirigat des jungen Dima Slobodeniouk wie auch der spannende Doppel-Auftritt des Komponisten Jörg Widmann, der nach der Präsentation eines eigenen Werkes den Saal mit seiner Klarinette als Solist verzauberte.

Einen kleinen Wermutstropfen hatte das Konzert jedoch: Wegen einer Fehllieferung blieben die Programmhefte leider in Stuttgart liegen. Zum Glück wurde das Konzert moderiert, der Solist und Komponist Jörg Widmann führte voller Begeisterung im Gespräch mit Orchesterdirektor Axel Schlicksupp in die Werke ein.
Wer sich nun noch weiter informieren möchte, kann dies ab sofort tun: Das Programmheft steht zum Download bereit.
Die gedruckten Exemplare werden beim nächsten Sonderkonzert am 25. Februar gratis erhältlich sein.

3. Sonderkonzert 25.2. 19.00 GROSSES HAUS
Mit Moderation und Künstlertreff

 

 

Wer noch ein Weihnachtsgeschenk braucht:

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ein Film von und mit Barbara Blanche, Reginaldo Oliveira und Kt. Flavio Salamanka ist soeben erschienen!

Am 5.12.13 hatte der Film „Raumchoreografien – Begegnungen mit dem Werk der Bildhauerin Gerlinde Beck“ mit Choreografien von Barbara Blanche, Reginaldo Oliveira und Kt. Flavio Salamanka im Rahmen der 19. Filmschau Baden-Württemberg in Stuttgart Premiere. Der Film setzt sich choreografisch mit dem Werk der Stahlbildhauerin Gerlinde Beck auseinander und zeigt, wie einzigartig Beck in ihrem künstlerischen Schaffen raum- und gattungsübergreifend arbeitete und wie nahe sie dem Tanz stand. Jetzt ist die DVD herausgekommen und für 10,00 € zuzgl. Versandkosten über die Galerie Schlichtenmaier erhältlich:

Galerie Schlichtenmaier
Schloss Dätzingen
71120 Grafenau
Tel. 07033 / 413 94

Galerie Schlichtenmaier
Kleiner Schlossplatz 11
70173 Stuttgart
Tel. 0711 / 120 41 51

 

Beginnen Sie Ihr Weihnachtsfest doch mit einem Lied!

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Wann gab es den ersten Weihnachtsbaum und was hat Coca-Cola mit dem Weihnachtsmann zu tun?
Lassen Sie sich von adventlicher Musik, einer Weihnachtsgeschichte und einer festlichen Bühnenausstattung verzaubern.
Dilara Baştar, Ks. Barbara Dobrzanska, Heidi Melton, Larissa Wäspy, Steven Ebel, Andrew Finden, Ks. Edward Gauntt und Yang Xu, der BADISCHE STAATSOPERNCHOR und die BADISCHE STAATSKAPELLE, Partnerchöre aus der Stadt und die Ballettschule La Remise gestalten das Programm. Es moderieren Veronika Bachfischer und Sebastian Reich vom JUNGEN STAATSTHEATER.
Den Abschluss des Konzerts bildet das gemeinsame Singen von Weihnachtsliedern.

Das Weihnachtssingen am 21.12. um 19:30 Uhr und am 22.12. um 16 Uhr und um 19 Uhr

Kurzfristiger Helfer für WERTHER

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Schauspieler und Regisseur Gernot Grünewald übernimmt heute in seiner Inszenierung Die Leiden des jungen Werther kurzfristig die Titelrolle für den erkrankten Michel Brandt.
Lieber Gernot, TOI,TOI,TOI

Flieg, FLEDERMAUS flieg!

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Am 19.12. feiern wir die B-Premiere unserer diesjährigen Operette im GROSSEN HAUS.

Wir schicken ganz herzliche TOI,TOI,TOIs an Lydia Leitner aus unserem OPERNSTUDIO, Sharleen Joynt als Gast und Katharine Tier aus unserem Opernensemble und natürlich an die Herren: Andrew Finden, Kammersänger Klaus Schneider, Max Friedrich Schäffer, Andrea Shin und als Gäste Kammersänger Tero Hannula und Martin Wacker als Frosch!

Leider ist Christina Niessen kurzfristig erkrankt, Heidi Melton wird für sie die Rolle der Rosalinde, die sie auch bei der Premiere am Samstag gesungen hat, übernehmen.
Zum ersten Mal wird Christina Niessen dann am 29.12. um 19 Uhr zu hören sein.
Abflug für die Fledermaus ist um 20 Uhr!

 

 

Innovative Ideen des STAATSTHEATERS gewinnen Förderung

Passend zu Weihnachten eine schöne Nachricht aus dem Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst:

Die Jury des Innovationsfonds Kunst hat für 2014 zwei Projekten der Sparte VOLKSTHEATER eine Förderung zugesprochen. Unter professioneller Anleitung wird ein VOLKSTHEATER-Chor gegründet, in dem Menschen mit und ohne Migrationshintergrund gemeinsam interkulturell arbeiten und in Veranstaltungen des STAATSTHEATERS wie z.B. Jugendkonzerte oder zum Stadtjubiläum 2015 einbezogen werden.

Eine Gruppe von Schülern wird zusammen mit professionellen Übersetzern zu TEXTPILOTEN, indem sie Theaterszenen fremdsprachiger zeitgenössischer Dramatik ins Deutsche übersetzen und aufführen.

 

 

Und wieder fliegt ein Bett durch die Lüfte

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Mit seiner originellen Neufassung des weihnachtlichsten aller Ballette hat Youri Vámos die Herzen des Karlsruher Publikums im Sturm erobert. Nun kehrt Der Nussknacker - eine Weihnachtsgeschichte, der unter Beibehaltung von Peter Tschaikowskis stimmungsvoller Musik die Hoffmann’sche Märchenhandlung mit Charles Dickens‘ Geistergeschichte „A Christmas Carol“ verbindet, wieder auf den Spielplan des STAATSBALLETS KARLSRUHE zurück.

Nach der Wiederaufnahme am 17.12. im GROSSEN HAUS wird das Ensemble am 20.12. einen Gastauftritt im Forum am Schlosspark in Ludwigsburg absolvieren. Im neuen Jahr wird dann noch dreimal (am 18.1., 5.2. und 14.2.) auch in Karlsruhe die Gelegenheit bestehen, die Geschehnisse um den griesgrämigen Geldverleiher und Weihnachts-Verächter Scrooge zu sehen, der von Geistern in seinem Bett durch die Lüfte getragen wird, sich selbst und das Mädchen Clara mit ihrem Nussknackerprinzen in einer wunderbaren Weihnachtswelt sieht und am Ende zum Wohltäter in seiner ärmlichen Straße wird.

In der Wiederaufnahme am 17.12. sind in den Hauptrollen Sabrina Velloso als Clara, Kammertänzer Flavio Salamanka als Nussknackergeist, Bruna Andrade als Weihnachtsgeist und Admill Kuyler als Scrooge zu sehen. Als Bob Cratchit und Todesgeist debutiert Arman Aslizadyan. Bei den Vorstellungen in Karlsruhe begleitet die BADISCHE STAATSKAPELLE unter Leitung von Steven Moore.

Die Wiederaufnahme ist ausverkauft, für die Vorstellung am 18.1.2014 sind nur noch Stehplatzkarten erhältlich und für die beiden Vorstellungen im Februar 2014 sind noch in allen Kategorien jeweils einige Karten verfügbar. Also schnell sein!

Der VORVERKAUF für Februar läuft!

Lieder aus dem All ab dem 7.2. im STUDIO - Foto:

Ab sofort können Sie sich für alle Vorstellungen im Februar Karten sichern.
Gerade für viele Vorstellungen im STUDIO heißt es, schnell sein: Zum letzten Mal zeigen wir Jacques Brel - on n´oublie rien, bevor das Team musikalisch abhebt und 7.2. mit Lieder aus dem All Premiere feiert. Unsere Komödien Richtfest und Der Vorname stehen wieder auf dem Programm und werden Ende Januar noch durch Benefiz - Jeder rettet einen Afrikaner ergänzt.
Agnes, Aus - Das Leben nach dem Spiel und Müdigkeitsgesellschaft/Versuch über die Müdigkeit warten auf weitere Besucher! Zum letzten Mal in dieser Spielzeit: Die Leiden des jungen Werther!

Und natürlich freuen wir uns auf all unsere Gäste zu den INTERNATIONALEN HÄNDEL-FESTSPIELEN 2014! Das komplette Programm finden Sie hier.
Alle unsere Vorstellungen im Februar hier.

Glühwein und Dominasteine zur Eröffnung

Eine rote Schleife verhüllte den Eingang zum OUTER SPACE auf der Terrasse des STAATSTHEATERS! Jetzt ist sie offen, die Schleife, und Vertreter aller Sparten des Theaters feierten gemeinsam mit dem Publikum und Glühwein die Eröffnung der für heute und morgen Abend größten "Weihnachtskugel der Welt", unserem OUTER SPACE.

Den absoluten Höhepunkt der Eröffnung bildete DAS ETWAS ANDERE WEIHNACHTSKONZERT - EIN MILDER STERN HERNIEDER LACHT. Viele Lacher und eine Zugabe ernteten die drei Musiker der BADISCHEN STAATSKAPELLE Martin Nitschmann, Martin Müller und Markus Bodenseh und ihre verjazzten Weihnachtslieder, Christina Bock aus dem Opernensemble und Schauspieler Gunnar Schmidt. Warum Sie wirklich, also wirklich, kein Dosenkraut zu Weihnachten servieren sollten, können Sie nur noch einmal, heute Abend um 19 Uhr, im OUTER SPACE erleben. Sie sollten es wirklich nicht verpassen, denn Dominasteine haben einen ganz besonderen Geschmack :-)

Der Eintritt ist frei.

Bei DORNRÖSCHEN sang der ganze Saal

Bei DORNRÖSCHEN sang der ganze Saal - Foto: Katrin Lautenbach

So einen großen Chor hatte der Kinderkonzert-Leiter Ulrich Wagner schon lange nicht mehr zu dirigieren: Zwei Mal sang das komplette kleine und große Publikum aus voller Kehle das Dornröschen-Lied, passend zum Thema des 1. Kinderkonzerts am 3. Advent.

Zuvor waren bereits die zwölf guten Feen musikalisch aufgetreten sowie ganz leibhaftig die böse Fee Dämonia, verkörpert durch die mit großem Applaus gefeierte Christina Bock aus dem Opernensemble. Die Geschichte um die in 100jährigen Schlaf versetzte Prinzessin und ihre Rettung konnte gleich dreifach verfolgt werden: Wunderbar klar und deutlich erzählte das Vorlesekind Fabienne Stürmer aus der Klasse 6d des Lessing-Gymnasiums. Mit großem Engagement spielte die BADISCHE STAATSKAPELLE Musik gleich zweier Komponisten, die bekannte Ballett-Version von Peter Tschaikowski und die eher unbekannte Opern-Version von Engelbert Humperdinck. Malerisch unterlegt wurde der Klangzauber durch projizierte Bilder der Klasse 3a von der Grundschule Langensteinbach in Karlsbad.

Ein begeistertes Publikum feierte alle Beteiligten, viele Kinder trafen sich nach dem Konzert noch zum gemeinsamen Basteln von Kronen und Rosen zum Anstecken. Und alle wollen Wiederkommen zum nächsten Kinderkonzert, wenn mit zwei Schulorchestern des Helmholtz-Gymnasiums und der BADISCHEN STAATSKAPELLE ein Riesenorchester zu einer musikalischen Reise um die Welt einlädt:

2. KINDERKONZERT 16.02.2014 11.00 & 15.00 GROSSES HAUS

Eine FLEDERMAUS hebt ab – und was passiert dann?

 - Foto: Falk von Traubenberg

Man hört Walzer, viele bekannte Melodien und Texte, einen sprechenden nicht immer politisch korrekten ehemaligen Generalintendanten und ein Publikum, das nachdem der Vorhang wieder aufgegangen ist, dem Ensemble, der BADISCHEN STAATSKAPELLE unter der Leitung des Generalmusikdirektors Justin Brown und dem BADISCHEN STAATSOPERNCHOR Applaus und Jubel schenkt.

Man sieht eine Vielzahl bunter Charaktere in den unterschiedlichsten Kostümen, eine Bühne, die mehr kann als die meisten Bühnen und man sieht sie fliegen, die Fledermaus.

Man lächelt und lacht laut auf, man schmunzelt und grübelt auch mal – all das kann eine Operette und vor allem dann, wenn sie mit ihren schwungvollen, mitreißenden und unwiderstehlich komischen Nummern ihre Gattung auf den Gipfel treibt. Für das Regieteam gab es zu gleichen Teilen Bravi und Buhs, aber eben: eine Operette kann alles sein.

Für den Einen dies und für den Anderen das! Wahrscheinlich soll sie das sogar, denn auch so bleibt sie jung.

Fliegen Sie mit in die B-Premiere am Donnerstag im GROSSEN HAUS und machen Sie sich ihr eigenes Bild.

Zu Silvester führt unsere Fledermaus Sie mit einer besonderen Einlage Richtung Neues Jahr!

Man stellt eine Frage und plötzlich hat man vier!

 - Foto: Felix Grünschloß

Anhaltender Applaus und eine begeisterte Premierenklasse in der INSEL. Gerade ist die Uraufführung des Recherchestück von Carlos Manuel und Fred Pommerehn zu Ende gegangen.

Am Anfang war noch Leere: eine weiße Schräge, blaues Licht, sonst nichts. Drei Schauspieler versuchen sich zu orientieren. Wo ist hier eigentlich Norden? Sie lauschen dem Echo des Urknalls, fliegen auf Himmelsbahnen, umrunden die Erde und bilden sie ab. Die Bühne wird zur Karte. Karlsruhe ist dabei Ausgangspunkt und Ziel ihrer Reise auf der es einiges zu entdecken gibt!

Wir freuen uns über diese besondere Premiere, bei der Katharina Breier, unser neues Ensemblemitglied nun endlich ihren offiziellen Einstand am JUNGEN STAATSTHEATER feiern konnte.

Zum nächsten mal kann man Stadt Land Fluss, ein Recherchestück über Landkarten, schon am Samstag um 15 Uhr sehen.

Eine „moderne Mischung aus Leonard Bernstein, Viktor Borge und Marcel Prawy“

…nennt der Focus ihn und am 18.4. ist er zu Gast im STAATSTHEATER!
Im Rahmen der Premiere der Wagneroper Die Meistersinger von Nürnberg bietet der Richard-Wagner-Verband Karlsruhe  einen Vorgeschmack der Extraklasse: der renommierte Wagnerkenner Stefan Mickisch ist mit einem abendfüllenden Einführungsvortrag am Flügel zu erleben.
Bereits in der vergangenen Spielzeit war der für seine Bayreuther Vorträge berühmte Pianist und Musikwissenschaftler mit einer Veranstaltung zum Ring des Nibelungen am STAATSTHEATER zu Gast.

Nach Einführungsmatineen in Bayreuth wurde er rasch einer der renommiertesten und unterhaltsamsten Vermittler von Wagners Opern. Insbesondere seine weitreichenden Kenntnisse im musikwissenschaftlichen Bereich sowie ein umfassendes Musikrepertoire vom Barock bis zur Neuzeit bereichern seine Vorträge. Nicht zuletzt besticht Mickisch durch eine exquisite Mischung von Didaktik, Eloquenz und Humor, getreu der goldenen Regel antiker Rhetorik: docere, movere, delectare.

Ab sofort im Verkauf und dringend zu Empfehlen!

 

Eine neue Lady im KLEINEN HAUS

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Agnes Mann hat sich mit der Vorstellung Kabale und Liebe am 6.12. in den Mutterschutz verabschiedet.
Ab der morgigen Vorstellung übernimmt Ute Baggeröhr für sie die Rolle der Lady Milford.
Wir wünschen Toi, Toi, Toi, liebe Ute!

Erfolgreiche STARTERTAGUNG für Kulturbeauftragte an Schulen in Karlsruhe

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Zum ersten landesweiten Netzwerktreffen für die Kulturbeauftragten aller Schulen und Kultureinrichtungen des Landes Baden-Württemberg hat das Ministerium für Kultus, Jugend und Sport und das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg ins Zentrum für Kunst und Medientechnologie (ZKM) in Karlsruhe eingeladen.

Die Resonanz war überwältigend, über 300 Teilnehmerinnen und Teilnehmer folgten der Einladung, um sich entweder als Kulturbeauftragter einen Überblick über die baden-württembergische Kulturlandschaft zu verschaffen oder sich als Kulturinstitution zu präsentieren und über Angebote für Schulen und Lehrer zu informieren.

Das STAATSTHEATER war mit allen Sparten im ZKM vertreten und konnte viele neue Kontakte knüpfen, bereits bestehende vertiefen und innerhalb der „Beratungsinseln“ der Tagung über neue Projekte und Kooperationen zur regionalen Vernetzung mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern diskutieren.

Mit der Schaffung von Kulturbeauftragten wurde eine der Empfehlungen des Beirats für kulturelle Bildung umgesetzt, an denen dieser in mehrjähriger ehrenamtlicher Tätigkeit gearbeitet hatte. Allerdings fordert der Beirat, die Lehrer, die sich als Ansprechpartner für die Kultur zur Verfügung stellen, mit einem Stundendeputat auszustatten. Die vollständigen Empfehlung des Beirats finden Sie hier. Unser Generalintendant Peter Spuhler gehörte zum Redaktionsteam.

Die Eindrücke der Tagung sind unter diesem Link bei Twitter nachzulesen: https://twitter.com/startertagung

DORNRÖSCHEN wird am Sonntag wachgeküsst

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Im 1. Kinderkonzert in dieser Saison wird das bekannte Märchen neben der berühmten Fassung von Tschaikowski auch in der unbekannten, aber unbedingt entdeckenswerten Version von Humperdinck zu hören sein.

Der Dirigent und Moderator Ulrich Wagner bekommt Unterstützung durch ein Vorlesekind auf dem großen Königsthron, malerisch unterlegt wird der Klangzauber mit selbstgemalten Bildern von Schülern der Grundschule Karlsbad.

Am 15.12. um 11.00 Uhr und um 15.00 Uhr im 
GROSSES HAUS

Jörg Widmann spricht, spielt und komponiert im 2. SONDERKONZERT

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Das eine hat er natürlich bereits vorab getan: Komponieren! Widmanns Stück Armonica eröffnet das 2. Sonderkonzert am kommenden Sonntag, zu dessen Beginn der Komponist selbst kurz in sein Werk einführen wird.

Danach greift er selbst zum Instrument. Als Solist in Webers 1. Klarinettenkonzert wird er zeigen, dass er sich in beiden Bereichen gleichermaßen zuhause fühlt. Das reizvolle und abwechslungsreiche Gastkonzert des RSO Stuttgart unter der Leitung des jungen Dirigenten Dima Slobodeniuk endet mit Prokofjews 7. und letzter Sinfonie, die mit ihrer Durchsichtigkeit und warmen Melodik einen wehmütig-heiteren Rückblick auf das Leben und Wirken ihres Schöpfers gibt.
Am 15.2. um 19 Uhr im GROSSEN HAUS

Oper HÄNSEL UND GRETEL sammelt Spenden für die Stiftung Hänsel+Gretel

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Am Sonntag wurde die erfolgreiche Wiederaufnahme der Oper Hänsel und Gretel von Engelbert Humpedincks zum Anlass genommen, Spenden für den guten Zweck zu sammeln.
Nach der Inszenierung von Achim Thorwald machten Barbara Schäfer-Wiegand, 1. Vorsitzende des Stiftungsvorstandes, Anette van Echelpoel, Vorsitzende des Stiftungsbeirates und Jerome Braun, Geschäftsführer der Stiftung auf die Aktionen und Projekte der Stiftung Hänsel+Gretel aufmerksam.

Dank der großen Spendenbereitschaft des Publikums konnte eine stattliche Summe von 1.245,43 Euro gesammelt werden.

Mit dieser Spende kann die Stiftung weiterhin Projekte zur Förderung des Kinderbewusstseins initiieren und verbreiten. Seit fast 15 Jahren engagiert sich die Stiftung in weit über 250 Projekten - gemeinsam mit Partnern- um die Verbesserung der Situation für Kinder. Dazu initiiert und fördert Hänsel+Gretel Projekte und Initiativen, die Erwachsene stärker als bisher dazu veranlassen sollen, die Welt mit Kinderaugen zu sehen.

Zur Eröffnung des OUTER SPACE lassen wir einen Stern strahlen!

 - Foto: Falk von Traubenberg

Am 15.12.13 um 18.30 Uhr eröffnen Mitglieder aller Sparten den OUTER SPACE auf der Terrasse des STAATSTHEATERS: Er wird damit als freie, experimentelle Spielstätte für Mitglieder des Ensembles und Künstler aus Karlsruhe zu einem neuen Raum.
Die Vorstellungen, Aktionen und Ausstellungen, die dort stattfinden, werden wir jeweils kurzfristig ankündigen und natürlich auf unserer Homepage und Facebookseite veröffentlichen. Alle Veranstaltungen können Sie mit freiem Eintritt erleben.

Im Anschluss an die Eröffnung findet Das etwas andere Weihnachtskonzert - Ein milder Stern herniederlacht  als erste Veranstaltung seinen neuen Platz.

Sie erleben jazzige Weihnachtslieder und eine sehr freie Weihnachtsgeschichte von Ingrid Noll: Eine musikalischen Lesung in einer sehr freien und amüsanten Interpretation der weihnachtlichen Thematik.

Zum Fest der Liebe will eine Dienerin der Liebe endlich aus dem Geschäft aussteigen und seriös werden. Der weihnachtliche Heiratstermin wird jedoch unsanft durch frühere Kunden gestört…

Martin Nitschmann Klarinette
Martin Müller Gitarre
Markus Bodenseh Kontrabass
Gunnar Schmidt Erzähler

15. & 16.12.13 19 Uhr ca. 1 ¼ Stunde, keine Pause
Eintritt frei, Einlass maximal 50 Personen, freie Platzwahl

Feiern Sie mit uns in einem OUTER SPACE!

 

Weihnachten: Die richtige Zeit, um Hexen zu besiegen!

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Begeistert nahm das Publikum am gestrigen Sonntag die Doppelvorstellung der Wiederaufnahme von Engelbert Humpedincks Hänsel und Gretel auf. Groß und Klein bejubelten bei lang anhaltendem Schlussapplaus die Inszenierung Achim Thorwalds.
Gebannt lauschte jedermann der Knusperhexe, die von John Pickering a. G. in gruselig-packendem Tonfall interpretiert wurde. Sarah Hudarew bzw. Stefanie Schaefer (am Abend) als Hänsel und Ina Schlingensiepen bzw. Ks. Tiny Peters (am Abend) als Gretel bildeten ein jugendlich-frisches Geschwisterpaar, die jäh von der strengen Mutter (Claudia Iten a. G.) aus ihren Kinderträumen gerissen wurden. Jaco Venter sang wunderbar verschmitzt die Partie des Vaters Besenbinder.

Für märchenhaften Zauber sorgten sowohl Dilara Baştar als Sandmännchen und Larissa Wäspy als Taumännchen. Unterstützt wurden sie neben dem Kinderchor des Cantus Juvenumn von den Kindern der Ballettschule Corpus. Die STAATSKAPELLE unter der bewährten Leitung von Ulrich Wagner bewies erneut, dass Hänsel und Gretel eine verhext gute Oper ist.
Nur noch 2x in dieser Spielzeit am 20. und am 28.12.!

 

Wie kommt DIE FLEDERMAUS auf die Bühne?

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Voller Neugier auf unsere diesjährige Operetten-Inszenierung Die Fledermaus versammelte sich das Publikum am 2. Adventssonntag im UNTEREN FOYER zum SONNTAG VOR DER PREMIERE.
Im Gespräch mit Dramaturg Raphael Rösler gaben Generalmusikdirektor Justin Brown, der die musikalische Leitung der Produktion hat, und Regisseur Thilo Reinhardt, der die Produktion für den erkrankten Lorenzo Fioroni übernimmt, einen Einblick in die Arbeit rund um die Meister-Operette von Johann Strauß. Auf besonderes Interesse stießen neben dem ausgestellten Bühnenbild-Modell und den opulenten Kostümen die konzeptionelle Idee, Dr. Falke, der die Eisensteins für seine Rache instrumentalisiert, als Sigmund Freud zu deuten, der das Ehepaar in der Krise mit seiner Intrige auch wieder zusammenführt.

Abgerundet wurde das Gespräch mit gut gelaunten musikalischen Einlagen von Heidi Melton als Rosalinde, Sharleen Joynt als Adele und Matthias Wohlbrecht als Gabriel von Eisenstein, die, begleitet von Miho Uchida, mit Witz und Wohlklang die wunderbare Musik von Johann Strauß zum Klingen brachten

Die Fledermaus von Johann Strauß Sohn - Die Premiere feiern wir am 14.12. im GROSSEN HAUS

 

Diesmal hat FIGARO mit vielen Gästen in Ludwigsburg geheiratet

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Mit starkem Zwischenapplaus und einem sichtlich zufriedenem Publikum gastierte gestern Die Hochzeit des Figaro im Forum am Schlosspark in Ludwigsburg.

Der weit über 1000 Plätze fassende Saal war fast ausverkauft. Neben erfahrenen Sängern wie u. a. Christina Niessen als Graefin, Agnes Helen Schwebler als Susanna, Lucas Harbour als Figaro und Andrew Finden als Graf, debütierte Dilara Bastar in der Partie des Cherubino und sang und spielte sich damit in die Herzen der Zuschauer. Die junge türkische Sängerin ist in unserem OPERNSTUDIO und singt die Partie in den verbleibenden Vorstellungen am STAATSTHEATER (nur noch 2x im Januar!) sowie in der aktuellen Produktion der Karlsruher Musikhochschule. Die viel beklatschte BADISCHE STAATSKAPELLE dirigierte Steven Moore.

„Wir leben so, als seien wir unsterblich“

Etel Adnan - Foto: Felix Grünschloß

Die Badischen Neuesten Nachrichten waren dabei, als Etel Adnan die Uraufführung ihres Stücks Irgendwann in der Nacht, den Prolog der ETC-Kooperation The Art of Ageing am Donnerstag im STUDIO angesehen hat und heute ist ein Artikel von Andreas Jüttner über diesen Besuch erschienen.

Hier ein kurzer Auszug aus dem Artikel:

[…] Das Stück handelt von der Wiederbegegnung zweier gealterter Liebender, für die unversehens doch noch eine gemeinsame Zukunft möglich scheint – wenn sie sich zu einem radikalen Bekenntnis zueinander entschließen. Den Figuren in dem Stück gelingt dies nicht: „Wir haben so viel Angst davor, zu leiden, dass wir Entscheidungen treffen, unter denen wir noch mehr leiden“, beschreibt Etel Adnan im Gespräch nach der Aufführung das menschliche Grunddilemma, das hier dargestellt wird. Ebenso betont sie die Dringlichkeit der Entscheidung für die Liebe – eine Dringlichkeit, die symbolisiert wird durch eine dritte Figur, eine Sterbende, deren Ende Anlass für die Wiederbegegnung ist. „Wir leben so, als seien wir unsterblich“, hat Adnan im Hinblick auf den Umgang mit der Liebe beobachtet – und dieser Illusion den berührenden Appell ihres Stückes gegenübergestellt.

Ein zentrales Anliegen bei dem Text, dessen Figuren nur durch die Buchstaben A und B gekennzeichnet sind, war ihr die Universalität der Liebe: „Ich hatte mir vorgestellt, man könnte das Stück an drei Abenden hintereinander zeigen –einmal mit zwei Frauen, einmal mit zwei Männern und einmal mit einer Frau und einem Mann.“ Der junge Regisseur Mathias Hannus hatte für die Aufführung im Studio eine andere Lösung gefunden, die Adnan – die das Stück auf Englisch geschrieben und dann ins Französische übertragen hatte – ausdrücklich als „very beautiful“, sehr schön, lobte: Er tritt mit einem vierköpfigen Ensemble an und wechselt die Geschlechterkonstellationen während des Spiels.[…]

Etel Adnan nennt es „die Elektrizität zwischen den Schauspielern“, die in jeder Zusammenstellung spürbar anders gewesen sei. Man habe zeigen wollen, dass die Sätze zwar für alle Konstellationen passen, aber jeweils anders wirken, so Hannus. Etel Adnan störte sich nicht daran, dass sie als zwar mehrsprachige, aber des Deutschen nicht mächtige Zuschauerin die einzelnen Sätze nicht verstand. Das habe ihr Raum gegeben, die dahinterstehenden Emotionen deutlicher wahrzunehmen, sagte sie: „Sprache ist mehr als nur Information.“ […]

Irgendwann in der Nacht zum nächsten Mal am 3.1. im STUDIO

 

 

Herzlichen Glückwunsch, Mieczysław Weinberg!

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Am Sonntag hätte der Komponist seinen 94. Geburtstag gefeiert.

Wir haben in der letzten Spielzeit die DEUTSCHE ERSTAUFFÜHRUNG seiner Oper Die Passagierin gezeigt und werden sie ab dem 21.3. wieder auf dem Spielplan im GROSSEN HAUS haben.

„Das Publikum feiert nach einem Moment des betroffenen Schweigens das gesamte Ensemble mit intensivem Beifall ... zu Recht, denn diese Passagierin ist ein großer Opernabend abseits der gewohnten Pfade. Sehenswert!“ BNN

Die FLEDERMAUS ist im Anflug!

 - Foto:

Sie sind schon gespannt auf unsere diesjährige Operette?
Dann verschaffen Sie sich einen ersten Eindruck: Unser Generalmusikdirektor Justin Brown, der die musikalische Leitung der Produktion hat, und Regisseur Thilo Reinhardt geben im Gespräch mit Dramaturg Raphael Rösler einen Einblick in die Arbeit rund um die Operette von Johann Strauß.

Unterstützt werden Sie musikalisch von Heidi Melton, die Sie in der Partie der Rosalinde erleben werden, Sharleen Joynt als Gast, die als Adele zu hören sein wird und Matthias Wohlbrecht, der als Gabriel von Eisenstein auftritt.

Das Alles am Sonntag vor der Premiere: Die Fledermaus am 8.12. um 11 Uhr im UNTEREN FOYER

 

Die KAMMERKONZERT-Saison beginnt am 2. Advent

Krzysztof Meyer - Foto:

Endlich ist es soweit: Mit der ersten Sonntagsmatinee im KLEINEN HAUS beginnt die Kammerkonzert-Saison.
Freuen Sie sich auf drei faszinierende Werke für Klaviertrio, von einem ausdrucksstarken Werk des polnischen Zeitgenossen Krzysztof Meyer bis hin zu Klassikern der beiden Freunde Schumann und Brahms. Konzertmeister Stephan Skiba und Solo-Cellist Johann Ludwig begrüßen am Klavier den bekannten Pianisten Günter Ludwig, der unter Dirigenten wie Sir Georg Solti konzertierte und Kammerkonzertpartner von Legenden wie Nathan Milstein oder Janos Starker war.

Persönlich kennenlernen können sie die Musiker nach diesem faszinierenden Konzert beim anschließenden Sonntags-Brunch im MITTLEREN FOYER.
Karten können Sie direkt hier buchen.

Am 8.12. um 11 uhr im KLEINES HAUS

 

Theater der Generationen

Etel Adnan beim Publikumsgespräch im STUDIO - Foto:

Gestern war die Grande Dame der Nahost-Literatur, die 88-jährige Malerin, Lyrikerin und Autorin Etel Adnan im STAATSTHEATER KARLSRUHE zu Gast.

Zusammen mit ihrer Partnerin, der Künstlerin Simone Fattal, hat sie die Aufführung ihres Stücks Irgendwann in der Nacht besucht. Im Anschluss stellte sie sich mit dem 31-jährigen Regisseur Mathias Hannus und den Schauspielern den zahlreichen Fragen aus dem Publikum. Ein bewegender Abend der nicht nur Generationen zusammen brachte, sondern durch die Kosmopolitin Etel Adnan die ganze Welt umspannte – Sie stammt aus dem Libanon, lebte und arbeitete jahrelang in Frankreich und den USA, bis sie sich schließlich in Paris niederließ.

Zum nächsten Mal ist ihr Stück am 3.1. im STUDIO zu sehen!

 

Eine „besondere“ Weihnachtsgans zum Nikolaustag!

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Kinder aus unterschiedlichen sonderpädagogischen Einrichtungen der Stadt Karlsruhe und Umgebung haben heute das diesjährige Weihnachtsmärchen des STAATSTHEATERS besucht.
Seit vielen Jahren macht der Personalrat des Theaters es möglich, dass am Nikolaustag ein ganz besonderes Geschenk auf die Bühne im KLEINEN HAUS kommt. So kamen Schülerinnen und Schüler mit deren Betreuern und freuten sich über und mit der Weihnachtsgans Auguste.

Im Anschluss an die Vorstellung verteilte Generalintendant Peter Spuhler, als Nikolaus verkleidet, große Überraschungstüten. Darin enthalten: etwas zum Spielen, zum Naschen und etwas Gesundes.

Unterstützt wurde er dabei von Horst Lehmann, dem Vorsitzenden des Personalrats, Peter Knoll, Eva Kiel, Isabelle Holz und Manja Keul von der METRO Karlsruhe und dem Ensemble des Märchens.

Die Bäckerei Brotkorb schenkte jedem Kind für den Heimweg noch einen Dambedei und so haben gerade eben 600 strahlende Augen und rund 300 lachende Kinder das Theater verlassen.

„Das ist ein schöner Nikolaustag für alle“, sagte eine der Betreuerinnen nach der Vorstellung und so wünschen wir auch Ihnen allen: einen frohen Nikolaustag!

Thilo Reinhardt übernimmt für Lorenzo Fioroni

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Die Produktion Die Fledermaus, die am 14.12. Premiere hat, wird Thilo Reinhardt als Regisseur zu Ende bringen.
Reinhardt übernimmt die Produktion für den erkrankten Lorenzo Fioroni und führt dessen Konzept zu Ende.

Götz Friedrich Schüler Thilo Reinhardt war persönlicher Assistent von Ruth Berghaus und Achim Freyer. Seit 1995 arbeitet er als freischaffender Opernregisseur und inszenierte über 30 Produktionen u. a. am Opernhaus Leipzig, Staatstheater Braunschweig, Nationaltheater Weimar, an der Komischen Oper Berlin sowie im Musiktheater im Revier in Gelsenkirchen im Rahmen der RUHR.2010 – Kulturhauptstadt Europas.

Zauberwald für Jung und Alt

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Mit Hänsel und Gretel kommt ab dem 8.12. ein Märchen zurück auf die Bühne im GROSSEN HAUS .

Humperdincks Figuren singen sich in Achim Thorwalds Inszenierung durch einen lebhaft gestalteten Zauberwald, erzählen von fiesen Hexen und starken Kindern und vereinen so farbenfrohe Unterhaltung und märchenhafte Musik für die ganze Familie.
Nur vier Termine in dieser Spielzeit und alle natürlich rund um die „Märchenzeit“: Die Weihnachtszeit.
Am 8.12. gleich 2x um 15 Uhr und um 19 Uhr

Sichern Sie sich Ihre Karten direkt hier!

 

Unsere Tänzer auf der Leinwand

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Unter der Schirmherrschaft der Gerlinde-Beck-Stiftung ist im vergangenen Januar ein Film in unserem Ballettsaal entstanden, der sich choreografisch dem vielseitigen Werk der Stahlbildhauerin Gerlinde Beck (1930 – 2006) annähert. In einzigartiger Weise bringt Beck in ihrem künstlerischen Schaffen Skulptur, Malerei, Zeichnung und Konzeption in Einklang.
So schuf sie mit der „Klangstraße“ ein raum- und gattungsübergreifendes Kunstwerk, das zum Klingen gebracht werden kann und nun im Tanz seine Ergänzung findet.
Gerlinde Beck ließ sich von bildenden Künstlern wie Oskar Schlemmer, Wissenschaftlern wie Galileo Galilei, aber auch von Tänzern inspirieren. Skulpturen, die Dore Hoyer oder Josephine Baker gewidmet sind, werden nun mit Choreografien von Barbara Blanche, Reginaldo Oliveira und Flavio Salamanka in Beziehung gesetzt. Das Ergebnis hat die Regisseurin Kerstin Ergenzinger in einem Dokumentarfilm festgehalten. Ein filmisches Dokument, das zeigt, wie bewegt Stahlskulpturen sein können.

Choreografie & Tanz Barbara Blanche, Reginaldo Oliveira und Kt. Flavio Salamanka
Regie und Drehbuch Kerstin Ergenzinger
Komposition Albrecht Volz
Musik Albrecht Volz, Benjamin Volz, Nathalie Kottucz

Premiere bei der Filmschau Baden-Württemberg:
5.12., 19.00 Uhr im Metropol-Kino Stuttgart

 

 

Die Autorin Etel Adnan zu Gast!

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Die 88-jährige Malerin, Lyrikerin und Autorin besucht am Donnerstag, den 5.12., um 20 Uhr die Aufführung ihres Stücks Irgendwann in der Nacht.
Wir laden Sie herzlich zum anschließenden Publikumsgespräch mit der Autorin ein!

Etel Adnan stammt aus dem Libanon, lebte und arbeitete jahrelang in Frankreich und den USA, bis sie sich schließlich in Paris niederließ.

Sie stellte zuletzt 87 ihrer Werke an der documenta 13 aus und veröffentliche mit Sitt Marie-Rose einen Klassiker der Anti-Kriegs-Literatur.

Das STAATSTHEATER freut sich auf ihren Besuch!

Doppelstart im SCHAUSPIEL

BENEFIZ - Foto: Falk von Traubenberg EIN SOMMERNACHTSTRAUM - Foto: Falk von Traubenberg

Heute haben die Proben für Benefiz - Jeder rettet einen Afrikaner und Ein Sommernachtstraum begonnen.

Wir wünschen Euch allen eine schöne Probenzeit und freuen uns auf die Premieren am 23.1. im STUDIO und 30.1. im KLEINEN HAUS!

 

Halten wir zusammen!

Simon Bauer, Joanna Kitzl und Frank Wiegard aus unserem Schauspielensemble - Foto:

So muss es sein: es war ein Abend, der bunter nur schwer hätte sein können! Und genauso bunt ist auch das Leben - deshalb vergessen Sie gerade heute am WELTAIDS-TAG nicht, dass es Tage gibt, an denen man zusammenhalten sollte!

So haben schon am Freitag Mitglieder unseres Ensembles aus Ballett, Oper und Schauspiel und auch Gäste gezeigt, was es heisst Solidarität zu zeigen, für eine Sache einzustehen! Gemeinsam haben sie, moderiert von Andreas Geier, einen Abend zu Gunsten der Aids - Hilfe Karlsruhe e.V. auf die Bühne im KLEINEN HAUS gestellt, der nicht nur berührt hat, sondern auch amüsiert hat, an dem gesungen, gelacht, getanzt und geklatscht wurde.

Wir möchten uns bedanken bei allen Künstlern, allen Mitwirkenden hinter der Bühne und natürlich der Aids-Hilfe Karlsruhe e.V., die den Abend in Zusammenarbeit mit uns möglich gemacht hat.

Der VORVERKAUF für JANUAR läuft

Starten Sie mit uns ins Neue Jahr und sichern Sie sich jetzt Ihre Karte für das Neujahrskonzert: unser GMD Justin Brown dirigiert Bernstein.

Alle unsere Veranstaltungen im Januar finden Sie hier und ab sofort können Sie sich Karten für jede Spielstätte buchen!

Gerade für viele Vorstellungen im STUDIO heißt es, schnell sein: Agnes, Aus, Müdigkeitsgesellschaft/Versuch über die Müdigkeit und Der Vorname (Achtung, nur 1x im Januar!) und neu kommt dazu Benefiz – Jeder rettet einen Afrikaner, eine Komödie von Ingrid Lausund.

PETER GRIMES im Gespräch über Gott und die Welt

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In seiner Oper stellte Benjamin Britten die Bigotterie einer Gesellschaft in den Mittelpunkt, die zur Hetzmeute auf einen Außenseiter wird. Peter Grimes steht unter dem ungeheuerlichen Verdacht, den Tod zweier Fischerjungen verschuldet zu haben. Doch nachweisen kann man ihm nichts und dennoch treibt ihn die Gesellschaft, in der er lebt, in den Tod.

Pfarrer Dirk Keller, Dirigent Christoph Gedschold und Operndramaturg Raphael Rösler diskutieren mit dem Moderator Joachim Faber beim Theatergespräch über die sozialkritischen Fragen, die Brittens Meisterwerk an uns stellt.

HEUTE um 19 Uhr im UNTEREN FOYER - Der Eintritt ist frei.

 

 

Scheint auf Ihrem SONNENDECK tatsächlich immer die Sonne?

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Nein?
Und dann endet es trotzdem wie so oft in einer Komödie und Gott sei Dank: Mit einem schönen kalten Glas Weißwein –  das Licht geht kurz aus: Applaus und frenetischer Jubel.
Kennen Sie das, wenn man sich ertappt fühlt, sich selbst hört oder zwei Menschen z.B. in der Straßenbahn reden und man lauscht? Komisch, sprechen die von mir?
Und wie fühlt sich das an, wenn 110min lang 11 Leute das tun? Diese elf brillanten Darsteller - Jan Andreesen, Annette Büschelberger, Tim Grobe, Ursula Grossenbacher, Thomas Halle, Florentine Krafft, Matthias Lamp, Sophia Löffler, Lisa Schlegel, Gunnar Schmidt und André Wagner - wollen miteinander ein Haus bauen- ein Haus für alle Generationen und vor allem für alle gemeinsam.

Sehr oft lacht man, aber manchmal wird man auch nachdenklich, aber auf jeden Fall ist man berührt. „Das ist die Realität!“

Ja, genau da ist sie: die Realität, wenn im STUDIO „Wahlverwandte" zu einem Richtfest zusammenkommen!

Es ist angeRICHTet – Feiern Sie mit uns ein FEST! Ein Theaterfest - zum nächsten Mal am 3.12.

 

Erst EINS, dann ZWEI, dann DREI, dann VIER

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...dann steht das Christkind vor der Tür

Vom 1.12. bis 23.12. laden wir traditionell von 17 – 17.30 Uhr zum Adventskalender in die INSEL ein. Mal steckt die Weihnachtsgans Auguste hinter dem Türchen, mal wird getanzt, ein anderes Mal üben wir uns in Kunststücken oder lauschen weihnachtlichen Geschichten. Alle Kleinen und Großen ab 7 Jahren sind herzlich eingeladen, mit uns jeden Tag eine andere Überraschung zu entdecken, bis endlich Weihnachten ist. Eintritt frei

JUNGES STAATSTHEATER in der INSEL, Karlstr. 49b

Mit dabei sind außerdem der Mobi-Bus Karlsruhe, Zirkus Maccaroni, das Badische Landesmuseum Karlsruhe, das Sandkorn – Theater, die Staatliche Kunsthalle Karlsruhe, die Kunsthalle Heidelberg, das ZKM und Sieber Leseohren!

Fröhliches Chanukkah und Happy Thanksgiving!

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Wir wünschen allen unsere jüdischen Freunden und Ihren Familien ein frohes Lichterfest und unseren amerikanischen Kollegen und Zuschauern ein glückliches Thanksgiving!

Es gibt Tage, da sollte man zusammenhalten

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Ein solcher Tag ist der Welt-Aids-Tag!

Dann hört man mitreißende Arien, sieht glanzvolle Ballettkunst und erlebt packende Diskussionen ergänzt durch ernsthaft-satirische Blicke auf das stark betroffene Land Afrika – die Aids-Hilfe Karlsruhe lädt im STAATSTHEATER am 29.11. um 20 Uhr zur Gala zu Gunsten der Aids-Hilfe ein.
Neben Highlights aus allen Sparten und der eindrucksvollen Akrobatik der Burning Ropes präsentiert unser Ensemble Klassiker der Aids-Literatur von Detlev Meyer und geht u. a. mit Schillerpreisträger Rainald Goetz der Frage nach, ob Sex denn wirklich Spaß macht und vor allem wie.
Die vielfältigen Darbietungen werden ergänzt durch die Tombola, bei der es tolle Preise zu gewinnen gibt!

Und nicht zu verpassen: Bei der After-Show-Party (Abendkasse 5,- Euro; Einlass ab 22:30 Uhr über die Terrasse) verwandelt DJ Imanuel Cortez das MITTLERE FOYER mit einem Mix aus House, R’n’B und dem Besten aus 70’s, 80’s und 90’s bis in die frühen Morgenstunden zum heißen Dancefloor!

Eine Veranstaltung der Aids-Hilfe Karlsruhe e.V. in Zusammenarbeit mit dem BADISCHEN STAATSTHEATER KARLSRUHE.
 

Wir schicken viele TOI,TOI,TOIs in die Hochschule für Musik

Und sie gehen an die Mitglieder unseres OPERNSTUDIOS: Dilara Baştar, Doğuş Güney, Yang Xu und Nando Zickgraf und natürlich das ganze Team von Le nozze di Figaro.

Die Premiere feiert die Inszenierung von Institutsleiterin Prof. Andrea Raabe am 28.11., die B-Premiere kann man 30.11. im Schloss Gottesaue erleben.

Für beide Premieren schicken wir Euch unsere ganz herzlichen Grüßen!

 

 

„Die Neuen" im Schauspielstudio und ein preisgekrönter Koreaner

Zum letzten Mal vor dem Jahreswechsel haben Sie die Chance, unsere Ensemblemitglieder einmal ganz privat kennen zu lernen!

Renatus Meszar moderiert Sie heute schwungvoll durch den Abend – lange und kurze Anekdoten aus dem Leben und Schaffen unserer Künstler sorgen für die richtige Stimmung.

Am Donnerstag um 19 Uhr in der BADISCHEN LANDESBIBLIOTHEK, schneien Sie spontan vorbei, der Eintritt ist frei!

Dabei sind diesmal: die Neuzugänge im Schauspiel-Studio Andreas Ricci und Daniel Friedl sowie der Bariton Seung-Gi Jung, jüngst als „Bester Sänger“ beim Daegu International Opera Festival ausgezeichnet.

 

 

Schnell sein: Weitere Chance für Opera Swing Quartet!

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Bisher waren alle regulären Vorstellungen und Zusatztermine von OS 4 in ganz kurzer Zeit ausverkauft.
Deshalb hat sich das Quartet dazu entschlossen, sein Jubiläum ein weiteres zusätzliches Mal mit Ihnen zu feiern!

Mit Best of OS4 servieren die Weltenbummler zwischen Klassik und Jazz ihre originellsten und beliebtesten Tonmalereien aus 600 Bühnenshows in 20 Jahren.

Am 6.1. um 20 Uhr im KLEINEN HAUS. Karten können Sie ab sofort hier oder an der Tageskasse des THEATERS erwerben.

 

 

„Ein packender Opernabend“ (BNN) - Letzte Vorstellung PETER GRIMES

„Selten, dass einem Opernhaus eine Produktion gelingt, in der Musik und Szene, politischer Bezug und emotionale Berührtheit eine glückhafte Synthese eingehen.“ (Mannheimer Morgen)
Erleben Sie das Meisterwerk des 20. Jahrhunderts in einer Inszenierung des amerikanischen Regisseurs Christopher Alden und u. a. mit John Treleaven als Peter Grimes und Heidi Melton als Ellen Orford. Am Pult steht Generalmusikdirektor Justin Brown.
Das weite Meer, Wellen, Sturm, ein kleiner Ort an der britischen Küste mit seinen Bewohnern und ein verschrobener Fischer, dem Ungeheuerliches vorgeworfen wird – Benjamin Britten, der große britische Komponist, berührt mit der Geschichte über einen Außenseiter und überwältigender Musik.

Peter Grimes - letzte Vorstellung am 30.11. im GROSSEN HAUS

 

Eine Stimme, die den Himmel berührt

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Sie fragen sich, was ich damit meine? Dann haben Sie heute etwas verpasst! Diejenigen, die mit mir im Saal waren, wissen was ich meine: Jubel, Applaus, rhythmisches Klatschen, Standing Ovations! Bravissimo und tausend Dank an Franco Fagioli, Ricardo Minasi und das Ensemble Il Pomo d`Oro mit den Arien für Caffarelli.
Was für ein Vorgeschmack auf die HÄNDEL-FESTSPIELE 2014! Freuen Sie sich mit uns und Franco Fagioli auf Riccardo Primo und das komplette Programm vom 21.2.-3.3..
Seien Sie uns herzlich willkommen!

Eine Gans für die ganze Familie – zum 30. Mal lädt der Pflegekinderdienst zum Märchen

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Ein Foto gemeinsam mit der Weihnachtsgans Auguste und ihrem Peterle und das noch vor Vorstellungsbeginn!

Wenn der Karlsruher Pflegekinderdienst Karlsruher Eltern, Pflegeeltern und Kinder zum Weihnachtsmärchen einlädt, dann ist das möglich. Nicht nur den Kindern, sondern auch den Schauspielern war die Freude über die Begegnung zwischen ihnen und mit dem jungen Publikum sichtlich anzumerken. Nach einer herzlichen Begrüßung des Publikums durch die Leiterin des Karlsruher Jugendamts Frau Dr. Susanne Heynen, flitzten Auguste und die Familie Löwenhaupt dann auch in gewohnter Manier über die Bühne und konnten erneut beweisen – Die Weihnachtsgans Auguste ist ein Märchen für die ganze Familie. Ende November bereits in weihnachtliche Stimmung versetzt, blieben im Anschluss viele Familien zum gemeinsamen Basteln mit Mitarbeiter*innen des JUNGEN STAATSTHEATERS. Die Ergebnisse können Sie bald an unserem Weihnachtsbaum im FOYER bestaunen.

 

Wenn man auf einer INSEL singt,

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dann hört man von gefühlvoller Ballade bis Rocksong, von Opernarie bis Eigenkomposition einfach alles und ein Theatersaal entwickelt sich zu einer Showbühne - am Freitagabend haben junge Gesangstalente bei Freiheit: Bühne! das JUNGE STAATSTHEATER gestürmt und das Publikum mit ihren Talenten begeistert.

Die lockere Atmosphäre animierte nicht nur die Beteiligten zu spontanen Kollaborationen auf der Bühne, auch Gesangstalente aus dem Publikum tauschten kurzentschlossen ihren Sitzplatz mit dem Scheinwerferlicht.

Das nächste Mal findet Freiheit: Bühne! im Januar statt - dann sind alle Talente rund um das Motto Zirkus gefragt.

Anmeldung unter volkstheater@staatstheater.karlsruhe.de

 

Publikum und STAATSKAPELLE feiern Gastdirigent im 3. SINFONIEKONZERT

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Großen Beifall vom Publikum und den Musikern bekam der junge spanische Gastdirigent Antonio Méndez für ein begeisterndes 3.Sinfoniekonzert.

Gefeiert wurde sowohl seine exakte und durchhörbare Arbeit mit zwei beliebten Mozart-Sinfonien wie auch die kontrast- und farbenreiche Interpretation von zwei spanisch beeinflussten Werken der Impressionisten Debussy und Ravel. „Unbedingt wieder einladen!“ konnte man häufig hören – und ganz sicher noch einmal kommen wird Méndez tatsächlich: Morgen bei der Wiederholung im Montagskonzert. Bitte nicht verpassen!

"Welch eine Virtuosität!

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Welch eine Lust an Kapriolen und Läufen, an Trillern und Vokalstunts! Aber auch welch eine Ruhe in den langsamen Sätzen, welch Endlosigkeit in den Melodien!“ Süddeutsche Zeitung
Am Sonntag ist es soweit: Wir begrüßen Franco Fagioli, den Lieblings-Countertenor des Karlsruher Publikums!
Er gibt mit diesem Konzert einen Vorgeschmack auf die INTERNATIONALEN HÄNDEL-FESTSPIELE KARLSRUHE 2014, bei denen er in der Oper Riccardo Primo die Titelrolle singen wird.
Sein Programm Arien für Caffarelli erfährt in Karlsruhe seine Welturaufführung. Es ist soeben auch auf CD erschienen und erhielt sogleich fabelhafte Kritiken.

Am 24.11. um 19 Uhr im GROSSEN HAUS mit anschließender Autogrammstunde. Karten gibt es direkt hier.

P.S. Wir haben in dieser Woche die Generalprobe von Riccardo Primo für Sie geöffnet – für die Vorstellungen gibt es nur noch Stehplätze!

 

 

Was wollen Sie? - „Ich will keinen Realismus, ich will Zauber!“

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schreit Blanche verzweifelt, als ihre Konstruktion aus Wunschvorstellungen an der Wirklichkeit eines neuen Amerika zerschellt.
Nachdem sie dann von den Ärzten abgeführt wurde, ein Black und betroffenes Schweigen, dann langanhaltender Applaus mit Bravos für die Hauptdarsteller.
Zum ersten Mal seit 28 Jahren steht mit Ute Baggeröhr auf der Bühne des STAATSTHEATERS wieder eine Blanche DuBois, wird der Kampf der Südstaatenschönheit mit ihrem Schwager Stanley verhandelt.
In der Regie von Sebastian Schug, der als Williams-Experte in Karlsruhe schon Orpheus steigt herab auf die Bühne brachte und zuletzt Die Glasmenagerie erfolgreich in Mannheim inszeniert hat, werden die Traumwelten von Blanche verbildlicht und ihr Leiden erlebbar gemacht. Unterstützt wird das durch die Musikauswahl von Johannes Winde, der Klassiker amerikanischer Rockmusik mit eigenen Kompositionen zu einem dichten Soundtrack kombiniert – und so wieder selbst die triste Realität der Figuren auf der Bühne mit ein wenig Zauber verhängt.

Endstation Sehnsucht zum nächsten Mal im KLEINEN HAUS am 28.11. – alle weiteren Termine finden Sie hier.

 

 

Manuela Uhl erneut Senta

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Unser Stargast der letzten Operngala, Manuela Uhl, wird heute abend kurzfristig erneut als Senta für unser Ensemblemitglied Christina Niessen in Der fliegende Holländer einspringen!
Das STAATSTHEATER besetzt um, weil Christina Niessen am Samstag in der letzten Vorstellung von Peter Grimes als Ellen Orford für die erkrankte Heidi Melton auf der Bühne stehen wird.
Manuela Uhl „überzeugte mit differenziertem Rollenspiel in vielen lyrischen Farben und leisen Tönen, aber auch mit intensivem Nachdruck bei der sängerischen Gestaltung der Rolle.“ schrieb Die Rheinpfalz über ihren Auftritt.
Sollten Sie also die Gala verpasst haben, ist das ihre zweite Chance die international gefeierte Sopranistin zu erleben – es gibt nur noch wenige Sitzplätze, also beeilen sie sich.

Zwei Opernabende, die sie nicht verpassen sollten!

Kt Flavio Salamanka – vom Zarensohn zum Unbekannten!

Harriet Mills (Anastasia), Flavio Salamanka (Der Unbekannte), Ensemble - Foto: Jochen Klenk

Nach der umjubelten Premiere von Youri Vámos‘ Dornröschen – Die letzte Zarentochter am vergangenen Samstag steht nun für den 23.11. die B-Premiere an.

Kammertänzer Flavio Salamanka, der in der A-Premiere durch seine jugendlich-mitreissende Darstellung des Zarensohnes Alexei das Publikum zu Begeisterungsstürmen hinriss, wird seine darstellerische Wandlungsfähigkeit nunmehr in der Partie des geheimnisvollen Unbekannten unter Beweis stellen. Die darstellerisch nicht minder anspruchsvolle weibliche Hauptpartie wird von Harriet Mills getanzt. Pablo dos Santos, der seit nicht allzu langer Zeit zur Compagnie gehört, aber bereits mehrfach in Solorollen auf sich aufmerksam gemacht hat, wird von Flavio Salamanka die Rolle des Alexei übernehmen.

Dadurch ergibt sich - neben anderen Solorollen - auch ein Besetzungswechsel beim Blauen Vogel, der nun von Ed Louzardo und Moeka Katsuki getanzt wird.

Dornröschen – Die letzte Zarentochter am 23.11. um 19:30 Uhr im GROSSEN HAUS

Happy Birthday, lieber Mr. Britten!

Am kommenden Freitag wäre der britische Komponist Benjamin Britten, dem wir die wichtigste britische Oper des 20. Jahrhunderts -Peter Grimes- verdanken, 100 Jahre alt geworden.
Sie läuft derzeit und natürlich an seinem Geburtstag im GROSSEN HAUS des STAATSTHEATERS - Feiern Sie also mit!

Als besonderen Geburtstagsgruß bringt unser Tenor Steven Ebel, begleitet von Paul Harris, dem Orpheus Brittanicus ein kleines Ständchen.

Junge Gesangstalente gesucht!

Du wolltest schon immer mal Dein Gesangstalent auf der Bühne einem Publikum präsentieren? Im JUNGEN STAATSTHEATER gibt es dazu jetzt endlich die Gelegenheit bei unserer neuen Reihe Freiheit: Bühne! am 22.11. um 20 Uhr.

Ob als Gruppe, im Duett oder allein, ob Musical-Hit, Popsong oder Opern-Arie – einfach anmelden und Spaß haben.

Mikrofone, Klavier und CD-Player stehen zur Verfügung und wer mag, kann am Tag der Veranstaltung ab 19 Uhr zu einem kurzen Soundcheck in die INSEL kommen.

Anmeldung bis 21.11. unter volkstheater@staatstheater.karlsruhe.de

Klänge für einen SOMMERNACHTSTRAUM

Da werden Dachziegeln und Nägeln die eigentümlichsten Töne entlockt, Tonnen und Glocken zu neuen Instrumenten umfunktioniert! Um der Elfenwelt und dem verzauberten Wald einen ganz besonderen Klang zu verleihen, haben sich die Rynkowski-Brüder daran gemacht aus einfachsten Materialien eigene Instrumente zu entwickeln und zu bauen.

Eine Besonderheit der Inszenierung hier im STAATSTHEATER werden die von Poetry-Slammer Tobias Gralke verfassten und dem Musikalischen Leiter Clemens Rynkowski vertonten Lieder sein. Rynkowski zeichnete schon für die Musik bei Alice verantwortlich. Wieder im Programm ab dem 31.12.!

Ein Sommernachtstraum - alles Weitere ab dem 30.1.14 im KLEINEN HAUS

Spanisches Feuer und mitreißender Mozart

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Der preisgekrönte junge Spanier Antonio Méndez stand heute zum ersten Mal vor der BADISCHEN STAATSKAPELLE: Probenbeginn zum 3. Sinfoniekonzert! Freuen Sie sich mit der Pariser und der Großen g-Moll auf zwei ungemein beliebte Mozart-Sinfonien, ergänzt durch französische Sichtweisen auf das iberische Nachbarland: Debussys „Vision spanischer Landschaft, spanischen Treibens, spanischer Atmosphäre“ in Ibéria sowie Ravels sowohl sinnlich-geheimnisvolles wie tänzerisches Meisterwerk Rapsodie espagnole.

24.11.13 11.00 & 25.11.13 20.00 GROSSES HAUS

Diesmal hat der WEG in die Schweiz geführt

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und dafür bedankten sich rund 400 Zuschauer mit einem starken Applaus für die Reise in den Kosmos des psychologischen Dramas.
Samstagabend gastierte Der einsame Weg am Kurtheater im schweizerischen Baden bei Zürich. Das einzigartige Bühnenbild mit ganzen Baumstämmen kam in der Guckkastenbühne vor Ort zu ganz besonderer Geltung.

Erleben Sie Schnitzlers Kammerspiel, Freud fürchtete ihn als vermeintlichen „Doppelgänger“, am 27.11. wieder bei uns im KLEINEN HAUS.

Glanzvolle Eröffnungspremiere im Ballett

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Nachdem das Publikum bereits während der Aufführung immer wieder Szenenbeifall gespendet hatte, brach nach dem Verklingen des letzten Akkords rund zwölfminütiger Applaus los, in den sich viele Bravorufe mischten. Sie galten gleichermaßen der Leistung der Solisten, des Ensembles, der BADISCHEN STAATSKAPELLE unter Christoph Gedschold sowie Youri Vámos, der in Karlsruhe u. a. schon Der Nussknacker – Eine Weihnachtsgeschichte choreografiert hat.

Wie die Kraft der Gedanken einen fernen Raum öffnen und mit Glanz erfüllen kann, hat auf beeindruckende Weise die Premiere von Dornröschen – Die letzte Zarentochter am Samstagabend gezeigt. Vor ausverkauftem Haus, bot das Ensemble des Badischen Staatsballetts eine atmosphärisch dichte Aufführung, die gleichermaßen durch tänzerische Virtuosität, Opulenz in der Ausstattung und überzeugende Charakterisierung der Personen das Publikum in seinen Bann zog.

Mit Vámos‘ 1993 uraufgeführtem Stück, das auf subtile Weise Motive des Dornröschen-Stoffes mit den Geschehnissen um die angeblich der Ermordung entronnene Zarentochter Anastasia verbindet, wurde in der vor gut zehn Jahren begonnenen Reihe rekonstruierter oder neu gedeuteter Ballettklassiker des 19. Jahrhunderts ein funkelnder Schlussstein angefügt.

Bruna Andrade begegnete der komplex angelegten Hauptfigur mit höchster darstellerischer Intensität, Admill Kuyler erwies sich in der Rolle des Unbekannten als souveräner Gegenpart. Getragen von der Musik Peter I. Tschaikowskis gestalteten auch die übrigen Ensemblemitglieder in eindringlicher Weise die Rückblenden auf die feierlichen Anlässe bei Hofe sowie die psychologisch durchgearbeiteten Gegenwartsszenen.

Für die nächsten beiden Vorstellungen gibt es nur noch Stehplatzkarten.

Alle weiteren Termine finden Sie hier – sichern Sie sich ihre Karten und lassen Sie sich in die glanzvolle Welt des russischen Zarenhofes entführen!

Mina Salehpour erhält den Faust als beste Kinder- und Jugendtheaterregisseurin

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Für ihre Inszenierung Über Jungs am Grips Theater Berlin wurde die iranische Regisseurin am Samstagabend in Berlin mit dem „Theater-Oscar“ geehrt.
„Wir sind sehr glücklich und stolz über Minas Auszeichnung“, so Peter Spuhler, Generalintendant des STAATSTHEATERS KARLSRUHE. „Mina Salehpour ist eine junge Regisseurin mit großem Potential, Rhythmusgefühl und einer kraftvollen szenischen Fantasie. Ihre Motivationskraft bei den Schauspielern ist immer wieder aufs Neue beeindruckend, und sie hat ein starkes Team um sich versammelt. Ganz bewusst haben wir sie für eine Jugendproduktion und ein Stück im regulären Schauspiel-Spielplan engagiert“ 
Bei uns führt sie Regie bei der Uraufführung Hohe Auflösung von Dmytro Ternovyi, die im Juni 14 Premiere haben wird und war die Regisseurin des Jugendstücks Das Kamel ohne Höcker, das in dieser Spielzeit wiederaufgenommen wird.

 

 

Was kann das sein? - Schein oder Sein

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Die Lügen ihrer Leben, die die zwei Schwestern sich jahrelang vorhielten, kommen nach und nach ans Tageslicht – und vertiefen einerseits die Kluft zwischen den beiden Frauen in der Gesellschaft, schweißen sie jedoch andererseits emotional immer enger zusammen: Ein komplexes Drama zwischen emotionalen und gesellschaftlichen Zwängen, den Konventionen des Amerikas der 40er Jahre und den Grenzen der menschlichen Natur nimmt seinen Lauf. Die Realität drängt pochend in die Illusion – bis die Protagonistin dem Druck nicht mehr standhält…

Sebastian Schug, der mit Orpheus steigt herab bereits in der Spielzeit 11/12 einen modernen Klassiker von Tennessee Williams ins KLEINE HAUS gebracht hat, führt nun auch bei Endstation Sehnsucht Regie. Man kann den Wahlberliner mittlerweile sicherlich als Williams-Experten bezeichnen, inszeniert er doch in dieser Spielzeit auch Die Glasmenagerie in Mannheim und Eine Hotelbar in Tokyo in Kassel.

Stimmen Sie sich am Sonntag vor der Premiere mit Sebastian Schug, unseren Schauspielern Joanna Kitzl und Simon Bauer, Musiker Johannes Winde und Dramaturg Konstantin Küspert auf den modernen Klassiker ein!

Sonntag vor der Premiere am 17.11. um 11 Uhr

TSCHICK: erfolgreiches Jubiläum im JUNGEN STAATSTHEATER

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„...Und die Zuschauer? Die wollten [die Schauspieler] fast nicht mehr von der Bühne lassen und waren fasziniert, wie Orte aus dem Nichts auftauchen: Klassenzimmer, Swimmingpool, Schluchten, Autobahnraststätten und Müllkippen. Ja, wie eine ganze Welt Platz findet auf einer kleinen Bühne mit ein paar Requisiten. Eine reizvolle Inszenierung, die man sich nicht entgehen lassen sollte.“ BNN

Zur 75. Vorstellung unserer Inszenierung des Romans Tschick des kürzlich verstorbenen Wolfgang Herrndorf gratulieren und danken wir unseren Ensemblemitgliedern in der INSEL und natürlich Hunderten von Besuchern ab 14 Jahren.

Tschick zum 75. Mal am 16.11. – die nächsten drei Vorstellungen sind schon ausverkauft.
Für die Aufführung am 21.11. gibt es noch Karten – also schnell sein!
Alle weiteren Termine finden Sie hier!

RICCARDO PRIMO: wir öffnen die Generalprobe für Sie!

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Sie haben versucht Sitzplatzkarten für eine Aufführung von Händels Riccardo Primo zu bekommen? Innerhalb kurzer Zeit konnten wir leider nur noch Stehplatzkarten anbieten.

Wegen der grossen Nachfrage hat das STAATSTHEATER beschlossen, auch die Generalprobe für das Publikum zu öffnen. Zu einem Einheitspreis von 15,00 Euro haben Sie die Möglichkeit, Karten ab sofort an der Tageskasse oder im Internet direkt hier kaufen.

Die Titelrolle der barocken Inszenierung mit Kerzenlicht gestaltet der Altist Franco Fagioli, und mit Michael Hofstetter kommt der Dirigent ans Pult der Deutschen Händel- Solisten, der das Publikum der INTERNATIONALEN HÄNDEL-FESTSPIELE mit Werken wie La Resurrezione und Ariodante tief beeindruckt hat.

Riccardo Primo, die Generalprobe am 19.2. um 19 Uhr.
Premiere am 21.2. um 19 Uhr, für alle regulären Termine gibt es noch Stehplatzkarten!

Das komplette Programm der HÄNDEL-FESTSPIELE 2014 und die Termine für unsere zweite HÄNDEL-Oper innerhalb der Festspiele Rinaldo finden Sie hier.

Tangogefühl im November? - Zusatzkonzert wegen großer Nachfrage

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Ungemein beliebt sind die Tango-Abende in der INSEL mit der mitreißenden Musik der beiden Erneuerer des argentinischen Tangos, José Bragato und vor allem Astor Piazzolla.

So ist das Konzert am heutigen Freitag auch schon ausverkauft – aber ein Zusatztermin am 21.2.14 bereits geplant! Karten können Sie ab sofort hier kaufen.

15.11.13 20.00 INSEL
Zusatzkonzert 21.2.14 20.00 INSEL

ACHTUNG: ab dem 16.11. gilt ein anderer Fahrplan des KVV zum Theater!

Zwischen dem 16. und 18. 11. gilt ein Umleitungsfahrplan der KVV. Aktuell finden Sie die Fahplaninformationen während des Wochenendes immer HIER.

Ab dem 18.11.
Das STAATSTHEATER erreichen Sie vom Hauptbahnhof mit den Linien S1, S11, S4, S41 und STR2 über die Haltestelle Rüppurrer Tor, sowie mit dem Stadtbus 10 über die Haltestellen Ettlinger Tor und Volkswohnung/Staatstheater.
Von der Haltestelle Rüppurrer Tor gelangen Sie über die Baumeisterstraße zum STAATSTHEATER. Der Fußweg beträgt ca. 10 Minuten. Genauere Informationen zur Anfahrt finden Sie bei der Fahrplanauskunft des KVV.

Ihre Abonnement- oder Eintrittskarte für das STAATSTHEATER berechtigt Sie zur Benutzung von Verkehrsmitteln des Karlsruher Verkehrsverbundes (KVV) am Tag der Veranstaltung bis 3 Uhr des Folgetages. Dies gilt selbstverständlich auch für Karten, die über Internet gekauft und ausgedruckt wurden.

Mit dem PKW
Die Tiefgarage am STAATSTHEATER hat für Sie -wie gewohnt- geöffnet von Montag bis Samstag von 6.30 Uhr bis 1 Uhr und an Sonn- und Feiertagen von 9 bis 1 Uhr. Der Theatertarif beträgt ab zwei Stunden vor Vorstellungsbeginn für den ganzen Abend nur 4 Euro. Der normale Tarif beträgt bis zu einer Stunde 1,50 Euro, bis zu 3 Stunden 4,50 Euro und die Tagespauschale ist 12 Euro.

Lust auf Entdeckungen?

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Ein fesselndes NEUES STÜCK führte dazu, dass schon während der szenischen Lesung viel gelacht wurde und großer Applaus nach dem Black folgte. Am anschließenden Autorengespräch nahmen mehrere Dutzend Zuschauer teil.

Durch die Schauspieler Klaus Cofalka-Adami und Robert Besta, beide mit persönlicher Bindung an das Land und die Zeit, wurde die im Text beschriebene Stimmung als authentisch bestätigt und dank spannender Redebeiträge aus dem Publikum entwickelte sich ein kurzweiliges, 45 Minuten dauerndes Nachgespräch.

Das neue Stück 15 - Polen ist mein Italien Danzig, 1980: Dem leidenschaftlichen Träumer und legendär erfolglosem Regisseur Bela Roberti geht das Filmmaterial aus.
Bei seiner Suche nach Motiven findet er eine Gesellschaft im Wandel, ein Land im Umbruch - und eine neue Sicht auf seine eigene Arbeit.
In der ganz den Text den Vortritt lassenden Einrichtung von Regieassistent Michael Letmathe wurde im nahezu ausverkauften STUDIO der Text des jungen Berliner Autors Sascha Hargesheimer, der gerade bei der langen Nacht der neuen Dramatik in den Münchner Kammerspielen ausgezeichnet wurde, vorgestellt.

KSC zu Gast im STAATSTHEATER: Heimsieg für alle!

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Es gibt Momente im Theater und sicher auch im Stadion, da steht oder sitzt man da, schüttelt den Kopf, muss schmunzeln und sich fragen, ob eine Sache wirklich passiert oder ob die Bühne oder der grüne Rasen sie „hervorgezaubert“ haben.

Nicht hervorgezaubert, sondern wirklich da waren gestern Abend alle Spieler der aktuellen Profimannschaft des KSC, Trainer Markus Kauczinsky, Sportdirektor Jens Todt, Teammanager Burkhard Reich, das Präsidium mit Ingo Wellenreuther und zahlreiche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des KSC. Sie besuchten die Vorstellung von Aus - Das Leben nach dem Spiel, ein Projekt von Tobias Rausch, das auf der Basis von 70 Interviews mit ehemaligen Spielern, Trainer, Fans und Spielerfrauen entstanden ist. Auch von den Interviewpartnern waren viele im Publikum, darunter Edgar „Euro-Eddy" Schmitt oder Rainer Schütterle, Wolfgang Schüler oder Wilfried Trenkel.

Sowohl die Spieler der aktuellen Mannschaft als auch die ehemaligen Profispieler waren berührt und begeistert, lobten Schauspieler und Regie für einen Abend, der sich intensiv, genau und tiefgehend mit ihrem eigenen Leben beschäftigt, dabei viele verschiedene Facetten des „Aufhörens" oder auch „Rausfallens" im Fußball beleuchtet und sich nie auf nur eine Seite schlägt: Der enttäuschte Spieler, der suspendiert wird, kommt genauso zu Wort, wie der Trainer, der mit dem Rücken zur Wand steht, oder die Spielerfrau, die in der Fußballwelt nur funktionieren soll. Auch die Perspektive der Fans wird gezeigt, was für die Spieler eine neue, interessante Erfahrung war. Im Anschluss an die Vorstellung saßen Ensemble, Mannschaft und Ehemalige noch lange in der Kantine, bei Gesprächen über Fußball und Theater....

Premierenklassen: Erleben Sie und ihre Schüler Produktionen hautnah!

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Der Sportkurs der 12. Klasse des Albertus-Magnus-Gymnasiums Ettlingen hat sich in einem Vorbereitungsworkshop intensiv mit dem Ballett Dornröschen - Die letzte Zarentochter von Youri Vámos auseinandergesetzt und sich bei einem Probenbesuch im Ballettsaal einen unmittelbaren Eindruck davon verschafft. Beim gemeinsamen Nachgespräch wurden Eindrücke ausgetauscht, Fragen gestellt und diskutiert. Höhepunkt des Projekts bildet ein Vorstellungsbesuch, bei dem die fertige Produktion betrachtet werden kann.

In unserer Pädagogenpost kündigen wir über die gesamte Spielzeit kinder- und jugendrelevante Produktionen aus allen Sparten des STAATSTHEATERS an, bei denen es möglich ist, Premierenklasse zu werden. Sollten Sie Interesse haben, mit Ihrer Klasse eine Produktion als Premierenklasse zu begleiten, melden Sie sich gerne bei uns unter schulen@staatstheater.karlsruhe.de

Die Wirklichkeit ist immer das, was wir aus ihr machen

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…kommentierte die Jury des Münchner Förderpreises für deutschsprachige Dramatik Sascha Hargesheimers Stück Polen ist mein Italien, das am 5.10.13 im Rahmen der langen Nacht der neuen Dramatik in den Münchner Kammerspielen ausgezeichnet wurde.
Dreharbeiten in Polen, irgendwo zwischen Einöde und dem Ende der Welt – und plötzlich ist kein Film-Material mehr da. Statt den Streifen zum großen Durchbruch zu produzieren, sucht Science-Fiction-Regisseur Bela Roberti nun händeringend nach Ausreden für seine Crew – und findet sich selbst in einer Odyssee durch Erinnerung und Traum wieder.
„was würdest du filmen / mit dem letzten rest meine ich / wenn es der letzte rest film auf der welt wäre / was würdest du sehen wollen“ (Auszug aus dem Text)
Eine berührende Studie über die Zukunft, angesetzt im Polen des Jahres 1980.

Das Neue Stück 15 – Polen ist mein Italien
am 13.11. um 20 Uhr im STUDIO

Kulturelle Bildung: Übergabe der Empfehlungen des Fachbeirats

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Die Empfehlungen des Fachbeirats Kulturelle Bildung schaffen eine gute Grundlage, um die Kooperation zwischen Schule und Kultureinrichtungen weiter zu stärken. Inzwischen haben sich Über 1000 Schulen mit neuen Kulturbeauftragten gemeldet. Das bezeugt ein überwältigendes Engagement der Lehrerinnen und Lehrer und die große Bedeutung der Kultur in den Schulen. Als erste Maßnahme sollen Musik und Kunst/Werken in der Grundschule wieder eigenständige Fächer werden.
"Kulturelle Bildung ist ein ebenso wichtiger Bestandteil des Schulwesens wie das mathematisch-naturwissenschaftliche oder das sprachbezogene Lernen. Kulturelle Bildung ist in den Bildungsplänen aller Schularten fest verankert und wird mit den neuen Bildungsplänen ab 2015 noch weiter gestärkt." Dies sagte Minister Stoch anlässlich der Übergabe der Empfehlungen des Fachbeirats Kulturelle Bildung am Dienstag in Stuttgart. Ministerin Bauer ergänzte: „Mit dem Ziel der kulturellen Bildung wollen wir den Zugang für alle zur ästhetischen Bildung und zur Teilhabe am kulturellen Leben, unabhängig von der sozialen Herkunft, erreichen.“ Dabei sei kulturelle Bildung der Tradition, aber auch aktueller kultureller Ausdrucksformen verpflichtet. Beide Minister danken dem Beirat für sein großes Engagement und die hohe Sachkenntnis bei der Entwicklung der Empfehlungen.

Hieraus würden erste Maßnahmen bereits umgesetzt. So habe das Kultusministerium mit einem Aufruf die Schulen eingeladen, im Lehrerkollegium Kulturbeauftragte als Ansprechpartner und Lotsen für Kulturschaffende von außen einzurichten. Bereits nach wenigen Wochen hatten sich über 1000 Schulen in Baden-Württemberg mit neuen Kulturbeauftragten gemeldet („Kulturbeauftragte“ Lehrkräfte auf freiwilliger Basis, inzwischen 871 Schulen + 139 „Kultursprecher“ an Stuttgarter Schulen; insgesamt 1.010 Schulen). „Das bezeugt ein überwältigendes Engagement der Lehrerinnen und Lehrer und die große Bedeutung der Kultur in den Schulen“, so Stoch.

Lokale Kooperationen stärken
Mit den neuen Bildungsplänen werde es außerdem eine Stärkung des Fachunterrichts im musisch-ästhetischen Bereich geben. Beispielsweise soll zukünftig wieder eine getrennte Ausweisung von Sachunterricht und musisch-kultureller Bildung gelten. Musik und Kunst/Werken werden in der Grundschule wieder eigenständige Fächer. Allgemein sei es das Ziel, dass weitere regionale Strukturen der Zusammenarbeit, auch mit Unterstützung der Schulträger entstehen. Mit zwei großen Starter-Konferenzen am 11. Dezember 2013 im Zentrum für Kunst- und Medientechnologie in Karlsruhe und am 29. Januar 2014 im Kulturzentrum Roxy in Ulm werde die operative Zusammenarbeit von Schulen und Kultureinrichtungen weiter gefördert. "Wir wollen, dass Schulen noch stärker als Orte der Begegnung und der regionalen Zusammenarbeit ihre Stärken einbringen können," sagt Stoch.
Kunststaatsekretär Jürgen Walter, der den Fachbeirat leitete, wies darauf hin, dass man bereits auf viele vorhandene Erfolgsgeschichten aufbauen könne. Er nannte beispielhaft die Städte Heilbronn und Heidelberg, wo durch Finanzierung einer zusätzlichen Theaterpädagogenstelle mittlerweile 28, bzw. 36 Schulen verbindliche Kooperationsverträge mit ihren Theatern geschlossen hätten.
Walter: „Es geht in der Zukunft darum, verlässliche und nachhaltige Kooperationsstrukturen mit den Schulen zu unterstützen und Kultureinrichtung en als außerschulische Lernorte zu etablieren.“ Wichtiger als die Geschwindigkeit sei dabei insbesondere das nachhaltige Wachsen lokaler Kooperationen zwischen Schule und kultureller Einrichtung. Es sei langfristig am sinnvollsten, die bereits jetzt schon vorhandenen zahlreichen Projekte und Kooperationen vor Ort zu stärken: „Was von unten wächst, ist fest verwurzelt.“ Genau das werde mit Blick auf die Ganztagesschule gebraucht.

Über zwei Millionen Euro für kulturelle Bildung und interkulturelle Arbeit
Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst stellt allein 1,5 Millionen Euro an Projektmitteln für die kulturelle Bildung bereit. Darunter sind Mittel für freie Theater und Kleintheater, außerdem Sondermittel, um Pädagogik in den Kultureinrichtungen zu stärken, Kooperationen und Vernetzung zu fördern und pädagogische Angebote bekannt zu machen. In den Jahren 2013/14 haben die Regierungsfraktionen den entsprechenden Haushaltstitel um 400.000 Euro aufgestockt, vor allem zur Stärkung der kulturellen Bildung außerhalb der Ballungszentren. Hinzu kommen Mittel aus der zweiten Tranche des „Innovationsfonds in Höhe von etwa 800.000 Euro, die ausschließlich für kulturelle Bildung und interkulturelle Kulturarbeit zur Verfügung stehen.

Das Kultusministerium fördert die Kulturelle Bildung in Baden-Württemberg an den Schulen und im außerschulischen Bereich ebenfalls mit zahlreichen Maßnahmen, wie der Landesförderung von 238 Musikschulen und 28 Jugendkunstschulen. Hinzu kommen Programme wie die Förderung der musisch-kulturellen Erziehung an den Schulen, das Programm Kulturagenten für kreative Schulen, die Förderung der Theater- und Spielberatung und Kooperationsprogramme Schule-Verein im kulturellen Bereich. Auch über das Jugendbegleiterprogramm werden Maßnahmen der Kulturellen Bildung gefördert. Insgesamt setzt das Kultusministerium hier jährlich rund 20 Millionen Euro ein.

Die Empfehlungen des Fachbeirats enthalten über das Angesprochene hinaus viele gute Anregungen, betonten beide Minister. Es werde intensiv geprüft, was sich davon in nächster Zeit umsetzen lasse. Dabei dürften allerdings die Ziele der Haushaltskonsolidierung und einer nachhaltigen Haushaltspolitik nicht aus den Augen verloren werden. Die wichtige Botschaft sei aber: Die Kultur ist Partner beim Ausbau der Ganztagsschulen.

Der Fachbeirat für kulturelle Bildung, vertreten durch das Redaktionsteam Prof. Udo Dahmen (Pop-Akademie, Mannheim), Brigitte Dethier (JES, Stuttgart), Rolf Graser (Forum der Kulturen, Stuttgart), Ingrid Merkel (Akademie Schloss Rotenfels) und Peter Spuhler (Badisches Staatstheater, Karlsruhe), wies darauf hin, dass die Empfehlungen ein auf breiter Basis entstandenes gemeinschaftliches Ergebnis von Gesprächen und Hinweisen der Fachleute aus Kultur und Bildung seien: "Ziel ist es, Schule, Ausbildung und Kultureinrichtungen enger und effektiver miteinander zu verbinden - zum Vorteil aller Beteiligten."

Der Fachbeirat soll künftig als dauerhaftes Beratungs- und Vernetzungsgremium weiterhin 1 Mal jährlich tagen.

KSC am Dienstag zu Gast bei uns

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Das komplette Profiteam des Karlsruher SC wird am Dienstag die Vorstellung von Aus – das Leben nach dem Spiel um 20 Uhr im STUDIO ansehen.
Ab 15:20 Uhr können Sie zwei Karten für diese besondere Aufführung bei DIE NEUE WELLE gewinnen - viel Erfolg!

Das STAATSTHEATER freut sich auf den Besuch!

Erfolgreiche Entführung in die glanzvolle Welt des russischen Zarenhofes

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Youri Vámos, Ihnen sicher schon durch seine abendfüllenden Handlungsballette Ein Sommernachtstraum und Der Nussknacker – Eine Weihnachtsgeschichte als großes choreografisches Erzähltalent bekannt, hat dem Ballettklassiker des 19. Jahrhunderts eine besondere Interpretation entlockt, indem er Bezüge zwischen dem Märchen und dem sich seinem Ende zuneigenden zaristischen Russland herstellt: Dornröschen – Die letzte Zarentochter.
Über 250 Zuschauer hatten sich am Sonntagvormittag im GROSSEN HAUS eingefunden, um sich von Produktionsteam und Ballettensemble auf die Premiere einstimmen zu lassen. Im Gespräch mit Ballettdramaturg Christoph Gaiser erörterte Youri Vámos seine Werkkonzeption und erwies sich dabei als brillanter Plauderer, Steven Moore steuerte seitens der Musikalischen Leitung nicht minder eloquente Beiträge zu Tschaikowskis Musik bei. Besonderen Anklang fand die Leistung des Ballettensembles bei den zwischen das Gespräch eingestreuten tänzerischen Kostproben. Da sich unter diesen auch ein Auftritt zusammen mit Schülern der Karlsruher Ballettschule Lagunilla & Reijerink befand, sprach Ballettdirektorin Prof. Birgit Keil Schulleiterin Aina Reijerink-Lagunilla einen herzlichen Dank für die gute Zusammenarbeit zwischen Schule und STAATSBALLETT KARLSRUHE aus. Das abschließend dargebotene Finale des Zweiten Aktes löste beim Publikum derart herzlichen und langanhaltenden Applaus aus, dass der bereits geschlossene Vorhang mehrmals wieder aufgezogen werden musste.

Die Premiere feiern wir am Samstag im GROSSEN HAUS.

Wenn eine WEIHNACHTSGANS die Geige spielt

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Wann haben sie zuletzt eine Gans lebendig auf der Bühne gesehen?

Applaus für die Familie Löwenhaupt, Bravo für Auguste und rhythmisches Klatschen in allen Altersschichten für das ganze Ensemble und das Team der Weihnachtsgans Auguste.

Unsere Gans kann sprechen, sie kann tanzen, sie kann lachen, die beste Freundin von Peterle sein und einen Pullover tragen und das alles unter einem Sternenhimmel im KLEINEN HAUS.

Sie denken, das geht nicht? Dann ist es Zeit -nicht nur für Kinder- für ein Märchen: Ein Weihnachtsmärchen!

Wir freuen uns auf über 70 Vorstellungen mit unseren Darstellern und natürlich mit allen Zuschauern ab 6 Jahren im KLEINEN HAUS und wünschen Ihnen allen mit unserer Auguste eine schöne Vorweihnachtszeit!

Robert Wilson: MONSTERS OF GRACE 2 zu Gast

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Wir bedanken uns bei Robert Wilson, Isabelle Huppert, Christopher Knowles, Anna Graenzer, Angela Winkler, Jürgen Holtz und unseren Kooperationspartnern SWR 2 und hr2 für dieses grossartige Gastspiel: Monsters of Grace 2 im Rahmen der ARD-HÖRSPIELTAGE 2013!

Theaterkünstler als Nazi-Opfer – Stolpersteinverlegung vor dem STAATSTHEATER

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Erstmals wurden heute auf Initiative von Generalintendant Peter Spuhler und Schauspieldirektor Jan Linders zwei Stolpersteine zum Gedenken zweier entrechteter Künstler des STAATSTHEATERS direkt vor dem Haupteingang platziert: für die Sängerin Lilly Jankelowitz, die unter dem Künstlernamen Lilly Jank beim Publikum bekannt und beliebt war, ermordet 1944, und für den Schauspieler Paul Gemmeke, gestorben 1937.
Die Verlegung der Stolpersteine erfolgte durch den Kölner Künstler Gunter Demnig. Der Sprecher der Koordinationsgruppe Stolpersteine Karlsruhe, Altstadtrat Dr. Hans-Jürgen Vogt, informierte kurz über die Arbeit der Gruppe und betonte, dass Gunter Demnig durch die Stolpersteine NS-Opfer über ein bloßes Erinnern hinaus zurück in das heutige Leben hole. Stolpersteine erinnern mittlerweile an vielen Orten Deutschlands an Opfer der NS-Zeit, an verfolgte und ermordete Juden, Sinti und Roma, Homosexuelle, Kommunisten, Zeugen Jehova und Euthanasieopfer. http://www.stolpersteine-karlsruhe.de/ und http://www.stolpersteine.eu/

„Die Vergangenheit des STAATSTHEATERS gehört aufgearbeitet, und vielleicht ist das heute der Anstoß, damit zu beginnen“, so Generalintendant Peter Spuhler in seiner Gedenkansprache auf die beiden Künstler. Die Stolpersteine reihten sich direkt in das Gesamtkonzept des STAATSTHEATERS ein, und mit Produktionen wie „Wallenberg“ und „Die Passagierin“, die in der Reihe „Politische Oper“ auf dem Opernspielplan stehen, sei der Holocaust Thema der künstlerischen Rezeption. Dass nun der ehemaligen Ensemblemitglieder, die Opfer des NS-Regimes wurden, gedacht wird, ist für Peter Spuhler und seinen Schauspieldirektor Jan Linders ein längst überfälliges Zeichen. „Die Menschen sollten wissen, wie wichtig Gedenken ist, deshalb ist der Ort direkt vor dem Haupteingang sehr gut gewählt“, bekräftigte Linders, der Leben und Sterben des Staatsschauspielers und Charakterdarstellers Paul Gemmeke in seiner Ansprache vergegenwärtigte. Neben den beiden am 10.11. verlegten Steine für Lilly Jank und Paul Gemmeke, warten noch mindestens drei weitere Steine für Künstler des STAATSTHEATERS, die Opfer der Nazis wurden, auf ihren Platz vor dem Haus.
Um dem Gedenken an von den Nazis verfolgten und verfemten Künstlern Rechnung zu tragen, unterstützt Peter Spuhler den Herzenswunsch des ehemaligen Verwaltungsdirektors und Ehrenmitglieds des STAATSTHEATERS, Wolfgang Sieber, den Platz vor dem STAATSTHEATER als Herman-Levi-Platz zu benennen. Der aus einer bedeutenden jüdischen Familie stammende Levi war von 1864 bis 1872 Chefdirigent des Großherzoglichen Hoftheaters Karlsruhe.

Stolpersteine für Lilly Jank und Paul Gemmeke

Lilly Jank begann ihr Engagement 1928 und avancierte sehr schnell zu einer wichtigen Stütze des Ensembles. Sie begeisterte in Operetten wie Das weiße Rössl, das Dreimäderlhaus oder Der Vetter aus Dingsda ebenso wie in der Dreigroschenoper oder in kleineren Partien in Lohengrin und Der Freischütz. Im März 1933 endeten ihre Hoffnungen auf eine Gesangskarriere jäh mit ihrer Entlassung durch die Nazis. Während des Krieges lebte Lilly Jank mit ihrem Mann, dem Arzt Viktor Wahl, in Südfrankreich. Zwei Wochen nach Landung der Alliierten wurde die Familie inhaftiert und nach Deutschland deportiert. Lilly Jank starb im Oktober 1944 im Lager Ravensbrück. Sie wurde 37 Jahre alt.

Paul Gemmeke war der "dienstälteste" Schauspieler in Karlsruhe, schon im Jahr 1908 war er an das damalige Großherzogliche Hoftheater am Schlossplatz gekommen. Er galt bald als herausragender Charakterdarsteller und wurde im Jahr 1924 zum Staatsschauspieler ernannt. Seiner Ehe mit einer jüdischen Frau wegen legte das Kultusministerium den "Fall Gemmeke" Minister Goebbels als dem Präsidenten der Reichskulturkammer vor. Das Ergebnis: Im Februar 1936 wurde Gemmeke aus der Kammer ausgeschlossen, was automatisch die Lösung seines Vertrags zur Folge hatte. Im Wissen, nie wieder auf der Bühne stehen zu dürfen, nahm sich Paul Gemmeke am 25. Mai 1937 das Leben. Seine Frau Martha, jetzt ohne den (wenn auch unsicheren) Schutz einer sogenannten "privilegierten Ehe", wurde im Jahr 1942 zusammen mit ihrer Mutter in das Lager Theresienstadt in der Tschechoslowakei und von dort in das Todeslager Auschwitz deportiert.
Das STAATSTHEATERS KARLSRUHE hält es für wichtig, dass dieser Hausmitglieder und ihres Schicksals dauerhaft gedacht wird.

LAND DER IDEEN - TheaBib&Bar ist ein ausgezeichneter Ort!

v.l.n.r.: Peter Spuhler, Generalintendant des Staatstheaters Karlsruhe; Christine Montigel, Initiative „Deutschland – Land der Ideen“; Alexa Maria Kunz, House of Competence des KIT; Dominic S. Eberhardt, Enactus KIT (Projektinitiator TheaBib&Bar); Daniel Eberts, Enactus KIT (Projektleiter TheaBib&Bar); Michael Krämer, Filialleiter der Deutschen Bank Karlsruhe; Professor Alexander Wanner, Vizepräsident des KIT für Lehre und akademische Angelegenheiten - Foto: Felix Grünschloß

Inspirierende Lernkultur

Preisverleihung an die drei Karlsruher Initiatoren für TheaBib&Bar – Theater als Lernort, eine ausgezeichnete Idee für die Stadt von morgen

Im bundesweiten Innovationswettbewerb „Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen“ 2013/14 ist TheaBib&Bar – Theater als Lernort der drei Initiatoren House of Competence (HoC) am Karlsruher Institut für Technologie (KIT), der Hochschulgruppe Enactus und des STAATSTHEATERS am Samstag als einer von 100 Preisträgern ausgezeichnet worden. Zum Thema „Ideen finden Stadt“ liefert das Projekt eine Antwort auf die Frage, wie öffentliche Räume zeitweise zu digitalen Bibliotheken umgenutzt werden können und dadurch dringend benötigter Platz zum Lernen für Studierende geschaffen wird.

Die Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ und die Deutsche Bank zeichnen im Rahmen des Wettbewerbs gemeinsam Ideen und Projekte aus, die Lösungen für die Herausforderungen der Städte und Regionen von morgen bereithalten. Michael Krämer, Filialdirektor der Deutschen Bank in Karlsruhe, überreichte Alexa Kunz (HoC), Daniel Eberts (Enactus KIT) und Generalintendant Peter Spuhler (Staatstheater Karlsruhe) die Auszeichnung als „Ausgezeichneter Ort 2013/14“ und betonte: „Die TheaBib&Bar ist ein Ort der Begegnung und in der deutschen Hochschullandschaft absolut einzigartig. Hier arbeiten zwei zentrale Einrichtungen zusammen mit dem gemeinsamen Ziel, die Ressourcen ihrer Stadt verantwortungsvoll einzusetzen – ein Projekt mit Vorbildcharakter.“
Peter Spuhler kommentierte die Auszeichnung: „Wir sind sehr stolz, zum wiederholten Mal ein ‚Ausgezeichneter Ort‘ im Land der Ideen zu sein und damit eine Lösung für das Leben in der Stadt von morgen aufzeigen zu können. Außerhalb der normalen Vorstellungszeiten öffnet sich das Theater den unterschiedlichsten Gesellschaftsgruppen und wird so zum unverzichtbaren Bestandteil städtischen Lebens, einem Hauptziel meiner Arbeit.“
Wie Urlauber Liegestühle besetzen, so reservieren viele Studierende schon morgens die Tische in den Bibliotheken. Gerade in Prüfungszeiten kann der Platz zum Lernen knapp werden. Eine deutschlandweit einmalige Idee unterstützt hier und spart kommunale Gelder: Seit April 2013 kommen die Studierenden zum Lernen ins Foyer des Staatstheaters. Die „TheaBib“, die hier entstanden ist, bietet tagsüber 150 Sitzplätze sowie WLAN und eine Kaffeebar. Am Abend gehört das Foyer wieder dem Publikum – die jungen Zuschauer wissen jetzt, was hier gespielt wird.
„Das House of Competence am KIT forscht rund um das studentische Lernen, Leben und Arbeiten. Die Studien zeigen, dass geeignete Lernorte und die Beratung zu Arbeitstechniken eine wesentliche Rolle für den Lernerfolg spielen. In der TheaBib&Bar werden diese Ergebnisse erprobt und konkret umgesetzt. Den besonderen Charme des Ortes machen dabei die Nähe zur Südstadt aus, in der viele Studentinnen und Studenten leben, sowie der Kontakt zwischen Campus und Kultur“, sagt Alexander Wanner, KIT-Vizepräsident am KIT. „Mich freut besonders, dass die Auszeichnung im Land der Ideen auch die Arbeit der Hochschulgruppe würdigt, die sich hier für die studentische Lernkultur engagiert.“
Daniel Eberts, Projektleiter der TheaBib&Bar freut sich: „Wir Studenten sind wahnsinnig froh, das Theater als Ort für uns entdeckt zu haben. Nicht nur als Lernort, sondern auch für die Kultur am Abend.“
„Ideen sind unsere wichtigsten Rohstoffe. Sie bringen unser Gemeinwesen voran. Sie stärken den Standort. Und genau deswegen wollen wir sie sichtbar machen“, begründete Michael Krämer das langjährige Engagement der Deutschen Bank im Wettbewerb. Aus rund 1.000 Bewerbungen wählte die Expertenjury aus Wissenschaftlern, Wirtschaftsmanagern, Journalisten und Politikern gemeinsam mit einem vierköpfigen Fachbeirat das Projekt „TheaBib&Bar – Theater als Lernort“ als Preisträger aus.

Gefeierte NACHTKLÄNGE im Gedenken an Frithjof Haas

Mit lang anhaltendem Beifall und Bravorufen bedankte sich das Publikum in der sehr gut besuchten INSEL für ein farben- und abwechslungsreiches NachtKlänge-Konzert der BADISCHEN STAATSKAPELLE, das dem kürzlich verstorbenen ehemaligen Kapellmeister und Gründungsvater der Konzertreihe für zeitgenössische Musik gewidmet war: Frithjof Haas.
Der künstlerische Leiter und Dirigent Ulrich Wagner hatte ein beinahe symphonisches Programm rund um Hans Werner Henze und seine Schüler Jan Müller-Wieland, Jörg Widmann und Detlev Glanert zusammengestellt. Unterhaltsam und informativ führte Wagner in die komplexen und virtuosen Werke ein, dabei vom extra angereisten Komponisten Müller-Wieland unterstützt, der aus seiner Studienzeit bei Henze berichtete. Zum Ausklang des Konzertabends trafen sich Musiker und Gäste dann noch zum regen Austausch mit dem Publikum im Blauen Salon der INSEL.
Die nächsten NachtKlänge mit dem Titel Verfehlte Siege werden den angestammten Ort in der INSEL verlassen, wegen des großen Erfolgs im Vorjahr wird das Konzert zu den EUROPÄISCHEN KULTURTAGEN am 24.5.2014 wieder als Wandelkonzert in verschiedene sonst unzugängliche Räume des STAATSTHEATERS führen.

Stolpersteine zum Gedenken vor dem STAATSTHEATER

Halten Sie einen Moment mit uns inne: Erstmals werden am Sonntag auf Initiative von Generalintendant Peter Spuhler und Schauspieldirektor Jan Linders zwei Stolpersteine zu Ehren zweier entrechteter Künstler des STAATSTHEATERS vor dem Haus platziert: für die Sängerin Lilly Jankelowitz alias Lilly Jank, ermordet 1944, und für den Schauspieler Paul Gemmeke, gestorben 1937. Um 10:15 Uhr verlegt der Kölner Künstler Gunter Demnig die Steine, die mittlerweile an vielen Orten Deutschlands an Opfer der NS-Zeit, an verfolgte und ermordete Juden, Sinti und Roma, Homosexuelle, Kommunisten, Zeugen Jehova und Euthanasieopfer erinnern. http://www.stolpersteine-karlsruhe.de/

Lilly Jank begann ihr Engagement 1928 und avancierte sehr schnell zu einer wichtigen Stütze des Ensembles. Sie begeisterte in Operetten wie Das weiße Rössl, das Dreimäderlhaus oder Der Vetter aus Dingsda ebenso wie in der Dreigroschen-oper oder in kleineren Partien in Lohengrin und Der Freischütz. Im März 1933 endeten ihre Hoffnungen auf eine Gesangskarriere jäh mit ihrer Entlassung durch die Nazis. Während des Krieges lebte Lilly Jank mit ihrem Mann, dem Arzt Viktor Wahl, in Südfrankreich. Zwei Wochen nach Landung der Alliierten wurde die Familie inhaftiert und nach Deutschland deportiert. Lilly Jank starb im Oktober 1944 im Lager Ravensbrück. Sie wurde 37 Jahre alt.

Paul Gemmeke war der "dienstälteste" Schauspieler in Karlsruhe, schon im Jahr 1908 war er an das damalige Großherzogliche Hoftheater am Schlossplatz gekommen. Er galt bald als herausragender Charakterdarsteller und wurde im Jahr 1924 zum Staatsschauspieler ernannt. Seiner Ehe mit einer jüdischen Frau wegen legte das Kultusministerium den "Fall Gemmeke" Minister Goebbels als dem Präsidenten der Reichskulturkammer vor. Das Ergebnis: Im Februar 1936 wurde Gemmeke aus der Kammer ausgeschlossen, was automatisch die Lösung seines Vertrags zur Folge hatte. Im Wissen, nie wieder auf der Bühne stehen zu dürfen, nahm sich Paul Gemmeke am 25. Mai 1937 das Leben. Seine Frau Martha, jetzt ohne den (wenn auch unsicheren) Schutz einer sogenannten "privilegierten Ehe", wurde im Jahr 1942 zusammen mit ihrer Mutter in das Lager Theresienstadt in der Tschechoslowakei und von dort in das Todeslager Auschwitz deportiert.
Wir halten es für wichtig, dass dieser Hausmitglieder und ihres Schicksals dauerhaft gedacht wird!

Die Verlegung der Stolpersteine am Sonntag in Karlsruhe beginnt um 8:55 Uhr in der Wilhelmstr.4 und endet um 11 Uhr am Ständehaus.

LIVE im STAATSTHEATER Isabelle Huppert, Angela Winkler, Jürgen Holtz und Robert Wilson

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Der amerikanische Theatermagier Robert Wilson inszeniert in Karlsruhe im Rahmen der ARD Hörspieltage sein erstes Hörspiel mit prominenten Sprechern, eine Produktion von SWR 2 und hr 2. Aufgrund der Idee des Wilson-Teams und des SWR Hörspielchefs Ekkehard Skoruppa und der grossen Nachfrage hat das STAATSTHEATER es kurzfristig möglich gemacht, die öffentliche Aufzeichnung am Sonntag 10.11.13 um 11 Uhr im KLEINEN HAUS zu wiederholen. Karten zum Einheitspreis von 5 EURO gibt es ab sofort an der Tageskasse des STAATSTHEATERS und direkt hier.

In Form einer Montage setzt das Hörspiel sich zusammen aus einer Vielfalt von Texten und Tönen, Geräuschen und Musiken. Mit der Präzision eines hochkonzentrierten Dirigenten arrangiert Wilson sie in immer neuen Kombinationen: Fragmente aus der Antike, der frühen Neuzeit und jüngeren Gegenwart. Lucretius steht neben Goethe, Hölderlin neben Gertrude Stein, Ezra Pound neben Christopher Knowles. Gruppiert in drei Sektionen und vier Akten entsteht ein klanglich-musikalisches Werk, in dem der Schöpfer überraschender (Bühnen-)Bilder sich ganz auf die akustische Wirkung konzentriert.

Für sein Hörspiel konnte Wilson eine hochkarätige Besetzung gewinnen, die live im KLEINEN HAUS zu sehen sein wird: den vielfach ausgezeichneten französischen Star Isabelle Huppert ("Die Klavierspielerin", "8 Frauen", "Liebe"), die renommierten Theater- und Filmschauspieler Angela Winkler ("Die Flucht", "Drei", "Hell") und Jürgen Holtz ("Good Bye Lenin", "Deutschlandspiel"), die junge Schauspielerin Anna Graenzer vom Berliner Ensemble sowie den amerikanischen Dichter und Maler Christopher Knowles ("Einstein on the Beach"). Als Aufzeichnung kommen dazu die Stimmen von der großen alten Dame des Deutschen Theaters Berlin, Inge Keller, und die von Lady Gaga. Zu hören ist Musik von Dom Bouffard und Adam Lenz zu Video- und Fotoprojektionen.

Schauspieldirektor Jan Linders: „Peter Spuhler und ich freuen uns ungemein, die Idee des SWR Hörspielchefs Ekkehard Skoruppa aufgreifen zu können und Robert Wilson und seine großartigen Schauspieler im STAATSTHEATER zu empfangen. Wir beide haben Wilson 1990 in Wien kennengelernt; seit 1991 habe ich für Wilson als Assistent und Dramaturg gearbeitet. Sein Musical Alice mit Songs von Tom Waits läuft seit einem Jahr erfolgreich. Wir nehmen es ab Silvester 2013 in den Spielplan wieder auf.“

Für die Veranstaltung im ZKM Medientheater am 9.11. 19 Uhr werden noch wenige Karten am gleichen Tag ab 17:45 Uhr im ZKM ausgegeben. Die Veranstaltung im STAATSTHEATER ist ab sofort im Vorverkauf.

Weitere Informationen unter hoerspieltage.ard.de
Eine Kooperation des STAATSTHEATERS mit SWR 2 und hr 2.

10. ARD-Hörspieltage

SWR, HR2, Kulturstiftung des Bundes

Digitale europäische Theaterwoche auch bei uns!

Seien Sie im virtuellen Raum dabei oder kommen Sie live ins STAATSTHEATER:  Die European Theatre Convention (ETC) feiert ihren 25 . Geburtstag mit einem besonderen Projekt. 40 Partnertheater schließen sich zu einem virtuellen zusammen und jedes hat etwas ganz Besonderes zu bieten.

Das komplette Programm können Sie jederzeit unter http://webcasts.etc-cte.org/ mitverfolgt werden.

Am 9.11. zeigt das STAATSTHEATER zunächst um 15 Uhr als Theater für die Allerkleinsten das Tanzstück Frierschlotterschwitz. Die anschließende Diskussion in der INSEL wird als Livestream übertragen.

Die TheaBib&Bar wird um 18:30 Uhr mit dem Preis „Land der Ideen“ geehrt. Auch hier werden wir die anschließende Talkrunde live übertragen und sie später abrufbar auf der Internetseite der ETC bereit stellen.

Wollen Sie mitfeiern im LAND DER IDEEN?

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Am Samstag um 18.30 Uhr wird in einer Feierstunde im MITTLEREN FOYER eine beispielhafte Initiative der Studierendengruppe ENACTUS, des House of Competence am KIT und des STAATSTHEATERS KARLSRUHE prämiert: die TheaBib&Bar .
Sie verwandelt das MITTLERE FOYER tagsüber in einen Lernort für Studenten und ist damit eine von 100 zukunftsweisenden Ideen für die Stadt von morgen, die von einer hochkarätigen Jury ausgewählt wurde. Damit sind wir schon zum zweiten Mal nach 2012 ein ausgezeichneter Ort im Land der Ideen.
Der Eintritt ist frei – Sie sind herzlich eingeladen!

Poetry-Slammer gegen Dichterlegenden

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Im Rahmen der ARD Hörspieltage 2013 sind die Poeten am Freitag im Lichthof der HfG zu Gast.
Diesmal dabei als Slammer: Sophie Passmann, Wehwalt Koslovsky, Jannis Plastargias und Dalibor. Ihre Gegner kommen aus unserem Schauspielensemble und schlüpfen in die Rolle der Dichter: Ute Baggeröhr, Robert Besta, Matthias Lamp und Jan Andressen.
In Kooperation mit dem SWR ist der Poetry Slam - Dead or Alive ebenfalls am 30.12.13 und am 26.01.14 im SWR 2 Radio zu hören. Außerdem wird er live im Internet übertragen.
Alle weiteren Informationen hier.

Alles rund um DORNRÖSCHEN - DIE LETZTE ZARENTOCHTER

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In den Ballettsälen des STAATSTHEATERS KARLSRUHE laufen derzeit fieberhaft die Vorbereitungen auf die erste Saison-Premiere Dornröschen – Die letzte Zarentochter, die am 16. 11. um 19.00 Uhr im GROSSEN HAUS stattfinden wird. Um das Publikum an dieser Aktivität teilhaben zu lassen und ihm eine Einstimmung auf das bevorstehende Bühnenerlebnis zu ermöglichen, werden am kommenden Sonntag, 10. 11. um 11 Uhr nicht weniger als fünf Kostproben aus dem abendfüllenden Handlungsballett gezeigt.
Dazwischen lässt sich aus dem Gespräch zwischen Ballettdirektorin Prof. Birgit Keil, dem Choreografen Youri Vámos und dem Ballettdramaturgen Dr. Christoph Gaiser vielerlei Wissenswertes über die Hintergründe der Werkkonzeption und den Prozess der Einstudierung erfahren. Beteiligt sind nicht nur Ensemblemitglieder des STAATSBALLETTS KARLSRUHE, sondern auch Schüler der Ballettschule Lagunilla-Reijerink. Die Veranstaltung findet diesmal im GROSSEN HAUS statt.

Jan Müller-Wieland kommt zu den NACHTKLÄNGEN!

Hans Werner Henze - Foto:

Jan Müller-Wieland, einer der porträtierten Komponisten in den NachtKlängen 1 – Meisterklasse Hans Werner Henze, kommt am Freitag in die INSEL und wird selbst in sein Werk einführen. Kapellmeister Ulrich Wagner stellt Hans Werner Henze und drei seiner Schüler vor, neben Müller-Wieland auch noch Jörg Widmann und Detlef Glanert. Wagner wird dabei auch sicher die eine oder andere Querverbindung zu Karlsruhe aufdecken, bevor die drei sehr eindrücklichen und beinahe sinfonischen Werke der bekannten Komponist durch Mitglieder der BADISCHEN STAATSKAPELLE erklingen.

Ulrich Wagner und die BADISCHE STAATSKAPELLE widmen das Konzert dem Gedenken an den großartigen Musiker, Autor, Künstler und Menschen Frithjof Haas. Der am 25. Oktober verstorbene ehemalige Kapellmeister ist als langjähriger Leiter der Reihe „Zeitgenössische Musik im Karlsruher Schloss“ einer der Begründer der NächtKlänge am STAATSTHEATER KARLSRUHE.

Im Anschluss an das Konzert findet ein Umtrunk in der INSEL mit allen beteiligten Künstlern sowie Jan Müller-Wieland statt, zu dem auch das Publikum herzlich eingeladen ist.

LIVE im STAATSTHEATER Isabelle Huppert, Angela Winkler, Jürgen Holtz und Robert Wilson

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Der amerikanische Theatermagier Robert Wilson inszeniert in Karlsruhe im Rahmen der ARD Hörspieltage sein erstes Hörspiel mit prominenten Sprechern, eine Produktion von SWR 2 und hr 2. Aufgrund der Idee des Wilson-Teams und des SWR Hörspielchefs Ekkehard Skoruppa und der grossen Nachfrage hat das STAATSTHEATER es kurzfristig möglich gemacht, die öffentliche Aufzeichnung am Sonntag 10.11.13 um 11 Uhr im KLEINEN HAUS zu wiederholen. Karten zum Einheitspreis von 5 EURO gibt es ab sofort an der Tageskasse des STAATSTHEATERS und direkt hier.

In Form einer Montage setzt das Hörspiel sich zusammen aus einer Vielfalt von Texten und Tönen, Geräuschen und Musiken. Mit der Präzision eines hochkonzentrierten Dirigenten arrangiert Wilson sie in immer neuen Kombinationen: Fragmente aus der Antike, der frühen Neuzeit und jüngeren Gegenwart. Lucretius steht neben Goethe, Hölderlin neben Gertrude Stein, Ezra Pound neben Christopher Knowles. Gruppiert in drei Sektionen und vier Akten entsteht ein klanglich-musikalisches Werk, in dem der Schöpfer überraschender (Bühnen-)Bilder sich ganz auf die akustische Wirkung konzentriert.

Für sein Hörspiel konnte Wilson eine hochkarätige Besetzung gewinnen, die live im KLEINEN HAUS zu sehen sein wird: den vielfach ausgezeichneten französischen Star Isabelle Huppert ("Die Klavierspielerin", "8 Frauen", "Liebe"), die renommierten Theater- und Filmschauspieler Angela Winkler ("Die Flucht", "Drei", "Hell") und Jürgen Holtz ("Good Bye Lenin", "Deutschlandspiel"), die junge Schauspielerin Anna Graenzer vom Berliner Ensemble sowie den amerikanischen Dichter und Maler Christopher Knowles ("Einstein on the Beach"). Als Aufzeichnung kommen dazu die Stimmen von der großen alten Dame des Deutschen Theaters Berlin, Inge Keller, und die von Lady Gaga. Zu hören ist Musik von Dom Bouffard und Adam Lenz zu Video- und Fotoprojektionen.

Schauspieldirektor Jan Linders: „Peter Spuhler und ich freuen uns ungemein, die Idee des SWR Hörspielchefs Ekkehard Skoruppa aufgreifen zu können und Robert Wilson und seine großartigen Schauspieler im STAATSTHEATER zu empfangen. Wir beide haben Wilson 1990 in Wien kennengelernt; seit 1991 habe ich für Wilson als Assistent und Dramaturg gearbeitet. Sein Musical Alice mit Songs von Tom Waits läuft seit einem Jahr erfolgreich. Wir nehmen es ab Silvester 2013 in den Spielplan wieder auf.“

Für die Veranstaltung im ZKM Medientheater am 9.11. 19 Uhr werden noch wenige Karten am gleichen Tag ab 17:45 Uhr im ZKM ausgegeben. Die Veranstaltung im STAATSTHEATER ist ab sofort im Vorverkauf.

Weitere Informationen unter hoerspieltage.ard.de
Eine Kooperation des STAATSTHEATERS mit SWR 2 und hr 2.

10. ARD-Hörspieltage

SWR, HR2, Kulturstiftung des Bundes

Herzlichen Glückwunsch, liebe AGNES!

Katharina Breier - Foto:

Fast immer ausverkauft, über 6000 Besucher haben sie schon gesehen und waren begeistert.
Am Mittwoch zeigen wir sie zum 50. Mal und wieder kann man nur noch wenige Restkarten bekommen – Agnes von Peter Stamm.
Im Rahmen dieses Jubiläums freuen wir uns auf das Debüt von Katharina Breier in der Titelrolle. Toi, Toi, Toi.
"Der Erfolg dieses vorzüglichen, 100-minütigen Abends, zweifellos ein grandioser Höhepunkt des Karlsruher Schauspiels seit Monaten, wird durch die atmosphärisch verstärkende Ausstattung von Alois Gallé eindringlich befördert“ BNN

Karten können Sie direkt hier buchen.
Für Schulklassen können Sie Karten direkt bei Claudia Gruber, die sie telefonisch unter 0721-20101020 oder per Mail unter schulen@staatstheater.karlsruhe.de erreichen, buchen.

Der VORVERKAUF für DEZEMBER läuft

Dinner for one mit Songs - nur 3x im Programm! - Foto:

Ab sofort können Sie sich für alle Vorstellungen im Dezember Karten sichern.
Gerade für viele Vorstellungen im STUDIO heißt es, schnell sein: Agnes, AusMüdigkeitsgesellschaft/Versuch über die Müdigkeit und Der Vorname.
Insgesamt nur 3x zeigen wir Dinner for one mit Songs!

Zu Silvester können Sie sich mit der Operette Die Fledermaus und der Wiederaufnahme des Musicals Alice auf das Neue Jahr einstimmen.
Alle Vorstellungen im Dezember finden Sie hier.

RIGOLETTO ist zurück - nur noch 2x!

 - Foto:

Nach der ebenso ergreifenden und mitreißenden Wiederaufnahme von Verdis Oper spendete das Publikum den Künstlern auf der Bühne und im Orchestergraben im voll besetzten GROSSEN HAUS lang anhaltenden und dankbaren Beifall.
In der Inszenierung von Jim Lucassen verirren sich die Figuren um den verkrüppelten Hofnarren Rigoletto in ihrer eigenen Maskerade, die Ordnung des Volkes erlaubt kein Entrinnen. Liebe und Verzweiflung, Lügen und Leidenschaft setzen der Geschichte mit dem immer wieder erschütternden Tod Gildas schließlich ein tragisches Ende.
Unter der Musikalischen Leitung des 1. Kapellmeisters Johannes Willig brachten die Musiker der BADISCHEN STAATSKAPELLE, der STAATSOPERNCHOR und die Solisten die packende Drastik und betörende Schönheit von Verdis meisterhafter Komposition zum Klingen. Besonderes Interesse erweckten die Übertitel, die bei dieser Produktion in deutscher und türkischer Sprache eingeblendet wurden.

Rigoletto nur noch am 8.11. und 9.3. im GROSSEN HAUS

Der Körper eines Tänzers als Instrument der Tanzkunst

Für kurzentschlossene Tanzbegeisterte und solche, die es werden möchten: am Montag, 4.11. findet um 20.00 Uhr wieder ein TALK IM STUDIO der Gesellschaft der Freunde des Badischen Staatstheaters Karlsruhe e.V. statt, der sich diesmal ganz dem Tänzerkörper widmet. Und wer wäre geeigneter, sich dieses Themas anzunehmen, als Prof. Vladimir Klos, ehemaliger Erster Solist des Stuttgarter Balletts, der auf eine lange aktive Karriere als Balletttänzer auf den Bühnen dieser Welt zurückblickt, dann Professor an der Akademie des Tanzes Mannheim wurde und neben Ballettdirektorin Birgit Keil Stellvertretender Ballettdirektor des STAATSBALLETTS KARLSRUHE ist. Unterstützt wird er in seiner Demonstration dabei von Solisten des STAATSBALLETTS: Kt. Flavio Salamanka, Bruna Andrade, Blythe Newman, Admill Kuyler, Elisiane Büchele und Rafaelle Queiroz.

Der Kohlhaas der Ragtime-Ära

Zur ersten Folge von Jazz & Literatur dieser Spielzeit las Ensemblemitglied Ronald Funke aus dem Roman "Ragtime" des amerikanischen Schriftstellers E. L. Doctorow, das Roman Rothen Trio spielte Musik aus der Ära der "amerikanischen Klassik", dem Vorläufer des Jazz. Im vollbesetzten MITTLEREN FOYER folgten die Zuschauer gebannt der Geschichte des schwarzen Musiker Coalhouse Walker Jr., dem von weißen Feuerwehrleuten sein Ford beschädigt wird und dessen Versuche, Gerechtigkeit zu bekommen scheitern. Coalhouse begibt sich daraufhin auf einen Rachefeldzug nach dem Vorbild von Kleists Novellle "Michael Kohlhaas", die Doctorows Roman von 1975 hier als Geschichte rassistischer Unterdrückung variiert. Zugleich ist "Ragtime" ein ironisch-versiertes Sittengemälde des Amerika des frühen 20. Jahrhunderts, das historische Persönlichkeiten wie Henry Ford und den Bankier J.P. Morgan ebenso auftreten lässt, wie die archetypische amerikanische Familie, die in den Fall Coalhouse Walker verwickelt wird.

Der Kontrabassist und Komponist Roman Rothen hat eigens für die besondere Musik der "Ragtime"-Ära ein Trio zusammengestellt, mit Leonie Gerlach, Solo-Bassklarinettistin der BADISCHEN STAATSSKAPELLE an der Klarinette und Bassklarinette und Frieder Egri, Pianist und ebenfalls Komponist für Stumm- und Tonfilme am Flügel. Sie spielten Eigenkompositionen Roman Rothens ebenso wie frühe Klassiker des Jazz von Scott Joplin oder James F. Hanley. Herzlicher Applaus für alle Beteiligten nach zwei Stunden Eintauchen in die Äre des "Ragtime".

 

Neue Frau in den MÄNNERPHANTASIEN

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In der Wiederaufnahme des philosophischen Abends Männerphantasien steht ab sofort Antonia Mohr als vierte Frau auf der Bühne. Sie faszinierte am Samstag Abend das Publikum durch ihren Monolog der Roten Marie, eines im Krieg hingerichteten Mädchens, das bis zuletzt an die Liebe eines jungen Offiziers geglaubt hatte. Die nächste Vorstellung des Erfolgsbuchs von Klaus Theweleit über die Konstruktion des Männerbilds im kriegerischen 20. Jahrhundert ist am 12.12. im STUDIO zu erleben.

ÜBER GOTT UND DIE WELT SPRECHEN...

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...können Sie diesmal mit Chefdramaturg Dr. Bernd Feuchtner, Schauspielerin Sophia Löffler und Schauspieler Matthias Lamp, Schauspieldramaturg Michael Gmaj und Pfr. Dipl.-Theol. Marc Witzenbacher.

Prinz Friedrich von Homburg steht morgen Abend im Fokus: Der Prinz greift vorschnell in die Schlacht ein und gewinnt sie - auf Kosten der Autorität des Feldherrn. Gegen Gesetz und Befehl erfolgreich gehandelt zu haben ist auch 200 Jahre nach Kleist ein brennender ethischer Konflikt. Sein letztes Drama stellt zudem Traum und Wirklichkeit auf die Bühne und damit die ewig menschliche Frage, wie und ob überhaupt wir den Unterschied erkennen können.

Eine Veranstaltung der Kunst- und Theatergemeinde Karlsruhe.

4.11. um 19 Uhr im MITTLEREN FOYER - Der Eintritt ist frei

Verdis Maskierte Liebe zurück im GROSSEN HAUS

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"In mitreißenden Tempi und tänzerisch federnder Rhythmik machen Johannes Willig und die Badische Staatskapelle aus der bitterbösen Geschichte ein musikalisches Vergnügen." BT

Ein jeder hat zwei Gesichter, zwei Persönlichkeiten in der Gesellschaft, zwei Positionen zu behaupten. In Jim Lucassens Inszenierung von Rigoletto verirren sich die Maskierten in ihrer eigenen Maskerade, die Ordnung des Volkes erlaubt kein Entrinnen – Liebe und Verzweiflung, Lügen und Leidenschaft setzen der zwiespältigen Geschichte schließlich ein tragisches Ende.

Wieder ab dem 3.11. im GROSSEN HAUS   

Bei der Wiederaufnahme am Sonntag feiern unsere Mitglieder des OPERNSTUDIOS Dilara Baştar in der Partie der Giovanna, Yang Xu als Ceprano und Nando Zickgraf als Borsa Matteo ihr Debüt: TOI,TOI,TOI

TANNHÄUSER beeindruckt Korea

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Am Ende brandete lauter Applaus auf und dauerte fast 10 Minuten: das STAATSTHEATER gastierte am Freitag mit Wagners Tannhäuser passend zum Wagnerjahr beim Opernfestival in Daegu. Eine ganz besondere Leistung: unter enormer Anstrengung hat es das STAATSTHEATER geschafft, erstmals überhaupt Tannhäuser in Korea zu präsentieren.

Christoph Gedschold stand am Pult des Festivalorchesters und wurde nicht nur vom Publikum, sondern auch von seinen jungen Musikern beklatscht, die er zu einem großartigen Erfolg geführt hatte. Im wunderbar homogen singenden Ensemble um den Landgrafen (Avtandil Kaspeli) und seine Ritter (Lucas Harbour, Florian Kontschak, Max Friedrich Schäffer, Matthias Wohlbrecht) glänzten Kirsten Blanck als Venus/Elisabeth und John Treleaven als Tannhäuser. Das koreanische "Heimspiel" für unser Ensemblemitglied Seung-Gi Jung als Wolfram endete in großem Jubel.

Für die Millionenstadt Daegu war die ausgefallene Inszenierung von Aron Stiehl im Licht- und Bühnenraum von rosalie zunächst ungewohnt, wurde aber je länger desto intensiver wahrgenommen und zum Schluss gefeiert. Nicht zuletzt Dank einer fantastischen Leistung der technischen Abteilungen und der Gewerke des STAATSTHEATERS gelang ein außergewöhnlicher Abend. Am 3.11. wird die Wagneroper nochmals in Daegu zu sehen sein.

Wieder zurück in Karlsruhe ist sie ab dem 9.2. auf der Bühne im GROSSEN HAUS und wird danach nur noch zweimal gespielt: am 16.3. und 20.4.

„Die Ära des Ragtime“ – JAZZ UND LITERATUR

Große Persönlichkeiten, versammelt in der Stadt die niemals schläft. E. L. Doctorow, einer der wichtigsten zeitgenössischen Autoren der USA, vereint in seinem amüsanten, politisch und wirtschaftlich regelrecht abrechnenden Roman Ragtime Henry Ford, Harry Houdini und Sigmund Freud und weitere Größen des frühen 20. Jahrhunderts.
Das Roman Rothen Trio stimmt die passenden Klänge zu den von Schauspieler Ronald Funke gelesenen Texten an – eine Hommage an die Geburtsstunde des Jazz.

Am 3.11. um 11 Uhr im MITTLEREN FOYER

Von Männern und Luftschlössern

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„Regisseur Patrick Wengenroth hat aus dem 1200 Seiten starken Werk eine nachdenkliche und zugleich muntere Nummernrevue entwickelt eine Mischung komplexer Gesellschaftskritik gemischt mit Musikstücken von Schlagern bis Techno.“ Dpa
Männerphantasien bietet nicht nur eine geschickte Darstellung der philosophischen Texte Theweleits und Unterhaltung sondern auch Identifikationsmöglichkeiten für jeden männlichen Zuschauer.
Wo Frauen verstehen schütteln Männer den Kopf, wo Frauen den Kopf schütteln verstehen die Männer – ein Stück über Wahrheiten und Konflikte - mit sich selbst, der Gesellschaftsordnung und der Welt.
Wieder ab dem 2.11. im STUDIO

OPERA EUROPA: Neuer Vorstand

Auf der Herbstsitzung der europaweiten Vereinigung der Opernhäuser im Jerome Hynes Theatre in Wexford, Irland, wurde am Mittwochvormittag der Vorstand neu gewählt. Zum ersten Mal dabei sind Susanne Moser, Geschäftsführende Direktorin der Komischen Oper Berlin, Peter Spuhler, Generalintendant des BADISCHEN STAATSTHEATERS KARLSRUHE und Walter Vergnano, Sovrintendente des Theatro Regio di Torino.
Die Neuwahl des Vorstands zeigt das Interesse der Vereinigung, ihre Aktivitäten in Deutschland und in Italien zu verstärken. Das BADISCHE STAATSTHEATER KARLSRUHE ist traditionell stark vertreten, so ist Generalintendant a. D. Achim Thorwald Gründungs- und Ehrenmitglied von OPERA EUROPA.
OPERA EUROPA ist die führende Organisation professioneller Opernsparten, Opernhäuser und Opernfestivals in Europa. Der Zusammenschluss vereint derzeit 127 Mitglieder aus 35 verschiedenen Ländern. Die Zentrale ist in Brüssel. Mitglieder von OPERA EUROPA treffen sich zweimal im Jahr zu einer großen Konferenz, bei der in Arbeitskreisen zu opernspezifischen Themen diskutiert wird. 2010 ist das STAATSTHATER der Arbeitsgruppe Green Team bei beigetreten. OPERA EUROPA fördert beispielsweise Koproduktionen zwischen mehreren Häusern.

Die nächste Versammlung von OPERA EUROPA wird im Mai 2014 in Venedig stattfinden.

Das STAATSTHEATER KARLSRUHE gratuliert Tim Plegge!

 - Foto: Regina Brocke

Der junge Choreograf wird ab der Spielzeit 2013/14 Leiter der zusammengelegten Ballettensembles der Staatstheater Wiesbaden und Darmstadt.
Die Formung des HESSISCHEN STAATSBALLETTS wurde von den neuen Intendanten Eric Laufenberg in Wiesbaden und Karsten Wiegand in Darmstadt auf den Weg gebracht.

Ballettdirektorin Birgit Keil, für die Nachwuchsförderung ein zentraler Aspekt ihrer Arbeit ist, hatte Tim Plegge 2012 den Auftrag zu seinem ersten abendfüllenden Handlungsballett gegeben. Der Erfolg gab ihr Recht: Plegges Momo verzauberte in zahlreichen ausverkauften Vorstellungen Zuschauer jeden Alters.

Auch in dieser Spielzeit wird er eine Kreation für das STAATSBALLETT KARLSRUHE schaffen: Er entwickelt eine von drei Uraufführungen für den Ballettabend Mythos, der am 22.3.14 im GROSSEN HAUS Premiere feiern wird.

Toutes nos félicitations, “unserem” JACQUES BREL!

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Bereits die 40. gut besuchte Vorstellung von On n’oublie rien besingt Natanaël Lienhard am 1. 11. im STUDIO.
Anrührend und abwechslungsreich führt er mit den Liedern Jacques Brels durch die Höhen und Tiefen des Alltags, singt Erzählungen voll poetischer Emotion und Erinnerung, voll Ehrlichkeit und fast vergessener, alltäglicher Schönheit.

Wir gratulieren zu 40 erfolgreichen, gefühlvollen Vorstellungen!

„Wenn wir uns selbst fehlen, fehlt uns doch alles“

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„Hier kann eine Theaterfassung für frisches Leben sorgen – und das tut die Aufführung im Studio des Karlsruher Staatstheaters auf packende Weise.“ BNN

Mitreißend sowie behutsam emotional begeistern Michel Brandt, Veronika Bachfischer und Jan Andreesen in Grünewalds Inszenierung der Leiden des jungen Werthers.
Den wohl berühmtesten vergeblich Liebenden der deutschen Literatur überzeugend in die heutige Zeit versetzt, berührt dieser Werther nicht nur Herz sondern auch Geist.
Ein Stück, dass in der letzten Spielzeit nicht nur hunderte Oberstufenschüler überzeugt hat, ist ab dem 30.10. wieder im STUDIO zu sehen.

Karten für Schulklassen können Sie direkt bei Claudia Gruber: schulen@staatstheater.karlsruhe.de oder telefonisch 0721/20101020 bestellen.

Schauspieldirektor Jan Linders im Vorstand der Europäischen Theaterkonvention ETC

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Bei der Jubiläumstagung der Europäischen Theaterkonvention in Zagreb wählten die über 40 Mitgliedstheater am vergangenen Wochenende den Vorstand neu. Dubravka Vrgoc aus Kroatien wurde als Präsidentin bestätigt, dem „board of directors“ gehört für die nächsten zwei Jahre neben Jan Linders aus Karlsruhe, Generalintendant Joachim Klement aus Braunschweig, Bettina Pesch, die Geschäftsführende Direktorin des Theaters Dortmund sowie Theaterleiter aus Amsterdam, Lüttich, Maribor, Parma und Helsinki an.
Die ETC ist das größte Netzwerk von europäischen Sprechtheatern und Festivals; neu aufgenommen wurde unter anderem das Théâtre de la Manufacture aus Karlsruhes Partnerstadt Nancy. Ziele der ETC sind gemeinsame Theaterproduktionen, Weiterbildung von Theatermachern, Förderung von sprachlicher Vielfalt und Austausch von Künstlern und Publikum. Das STAATSTHEATER KARLSRUHE hat im Rahmen der ETC das französisch-deutsche Klassenzimmerstück Fragen fragen entwickelt und mit der Uraufführung von Irgendwann in der Nacht den Prolog zur Kooperation The Art of Ageing ausgerichtet. Vom 3. bis 11.11.13 veranstaltet die ETC zu ihrem 25. Jubiläum eine Aktionswoche, die im Internet zu verfolgen ist. Weitere Informationen http://www.etc-cte.org/

HOLLÄNDER landet erfolgreich wieder in Karlsruhe

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Jubel beim Publikum! Die Wiederaufnahme von Wagners Der Fliegende Holländer und das Karlsruhedebüt für einen Großteil der Ensemblemitglieder, allen voran Renatus Meszar als Holländer und Christina Niessen als Senta wurden am Sonntagabend im GROSSEN HAUS gefeiert.

Am Pult entlockte Johannes Willig der BADISCHEN STAATSKAPELLE einen Klangzauber von tosenden Unwetterstürmen bis hin zum lustigen Matrosentanz.

Der Regisseur und ehemalige Generalintendant Achim Thorwald sowie Chordirektor Ulrich Wagner – auch der BADISCHE STAATSOPERNCHOR glänzte an diesem Abend – wurden für die Wiedereinstudierung von einem ausverkauften HAUS mit großem Beifall belohnt.

Am 2.11. sind in der Operngala Tomasz Konieczny als Holländer, Reinhard Hagen als Daland und Manuela Uhl als Senta zu erleben.

Pavel Fieber "spilte a Lid" - und nicht nur eins!

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Mit sehr viel Applaus endete ein poetischer, melancholischer und hintergründig humorvoller Abend
Beim ersten Liederabend extra verzauberte der Sänger, Musiker, Schauspieler und ehemalige Generalintendant des STAATSTHEATERS Pavel Fieber mit jiddischen Liedern und Geschichten, die er zusammen mit der Klezmer-Formation bestehend aus den ausgezeichneten Musikern Wolfgang Weth (Klarinette), Markus Munzer-Dorn (Gitarre) und Peter Czerny (Bass) am Sonntagabend im KLEINEN HAUS auf die Bühne brachte.

Der nächste Liederabend extra findet am 2.2.14 mit unserem Ensemblemitglied Stefanie Schaefer statt: "Zwei Seelen - eine Stimme. Oper, Operette und Musical aus dem Leben eines Mezzo"

Das STAATSTHEATER KARLSRUHE trauert um Professor Frithjof Haas

Mit 91 Jahren ist in der Nacht von Freitag auf Samstag das Ehrenmitglied des STAATSTHEATERS Professor Frithjof Haas verstorben. Seine Verbindung mit dem STAATSTHEATER begann er 1948 als Studienleiter und Kapellmeister. Er leitete über 30 Operneinstudierungen, hat fast 100 verschiedene Opern dirigiert und zahlreiche Balletteinstudierungen musikalisch betreut. Große Verdienste hat sich Frithjof Haas mit der Etablierung und Leitung von Jugend-Sinfoniekonzerten, der Kammermusikreihe sowie der „Konzerte Zeitgenössischer Musik“ im Karlsruher Schloss erworben. 1957 bekam er einen Lehrauftrag an der Staatlichen Hochschule für Musik Karlsruhe. In Würdigung seiner fast 40-jährigen Zugehörigkeit und in Anerkennung seiner Verdienste um das STAATSTHEATER wurde Frithjof Haas bei seiner Verabschiedung in den Ruhestand 1987 zum Ehrenmitglied ernannt. Ebenfalls war er Ehrenmitglied des Richard-Wagner-Verbandes Karlsruhe. 1988 erhielt er das Bundesverdienstkreuz.

Das STAATSTHEATER trauert um den großartigen Musiker, Autor, Künstler und Menschen Frithjof Haas.

Karlsruhe-Debüts im FLIEGENDEN HOLLÄNDER

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„Wer nach diversen Bruchlandungen verunglückter Holländerflüge einem phänomenalen Höhenstart beiwohnen will dem sei die Reise nach Karlsruhe wärmstens anempfohlen!“ Online Musik Magazin
Wir schicken ein herzliches Toi, Toi, Toi an unsere Ensemblemitglieder Renatus Meszar, der zum ersten Mal in Karlsruhe in der Titelpartie zu hören sein wird, Luiz Molz als Daland und Steven Ebel in der Partie des Steuermanns, sowie an Christina Niessen als Senta und Rebecca Raffell, die in der Partie der Mary in Karlsruhe debütiert. Als Gast begrüßen wir Zurab Zurabishvili, den Sie zum ersten Mal in Karlsruhe als Erik erleben können.

Wiederaufnahme Der Fliegende Holländer am 27.10. um 19 Uhr im GROSSEN HAUS
Für die Wiederaufnahme gibt es noch Stehplätze!
Am 2.11. begrüßen wir zur Operngala Tomasz Konieczny als Holländer, Manuela Uhl als Senta und Reinhard Hagen als Daland.

Tomasz Konieczny zu Gast im FLIEGENDEN HOLLÄNDER

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In der Operngala Der Fliegende Holländer wird Tomasz Konieczny, einer der gefragtesten Wagnersänger seines Faches, für Marcus Jupither in der Titelpartie zu hören sein.

2013 feierte Konieczny einen großen Erfolg als Wotan/Wanderer im „Jubiläumsring“ der Wiener Staatsoper, an der Semperoper Dresden sang er Alberich in Rheingold und Siegfried, am Teatro Real Madrid gastierte er als Dr. Kolenat in Die Sache Makropulos. 2011 sang er Biterolf in Tannhäuser an der Opéra National de Paris. Außerdem gastierte er 2012 bei den Salzburger Festspielen als Stolzius in Zimmermanns Die Soldaten.
Ab 2002 war er Ensemblemitglied am Nationaltheater Mannheim. Seit 2006 gehört er fest zum Ensemble der Deutschen Oper am Rhein und erarbeitete sich weitere Fach-Partien wie u. a. Golaud in Pelléas et Mélisande, Amfortas in Parsifal, Kurwenal in Tristan und Isolde, Holländer in Der Fliegende Holländer und Escamillio in Carmen.

In weiteren Partien freuen wir uns auf Manuela Uhl (Senta) und Reinhard Hagen als Daland, die bei der Operngala am 2.11. um 19:30 Uhr zu Gast sein werden.

„Ein Stück Lebensweisheit“

nennt das Badische Tagblatt die Inszenierung des Dramas. Unter der Regie des jungen Österreichers Dominique Schnizer, entsteht ein tödliches Beziehungsgeflecht von Beziehungsunfähigen, deren Vergangenheit sich nicht mehr unterdrücken lässt. Als „großartig gespielt, tiefgründig, bitter, lakonisch“ wird das Stück Leben, das Der einsame Weg auf die Bühne im KLEINEN HAUS bringt, beschrieben.
Arthur Schnitzler spürt in seinen Werken meisterhaft dem Innenleben der menschlichen Seele nach. Folgen Sie ihm einen Theaterabend lang auf seiner Suche und auf seinem Weg.

Wir schicken ein Toi,toi,toi zu unserem neuen Ensemblemitglied Florentine Krafft. Sie übernimmt die Rolle der Johanna für Cornelia Gröschel.

Wieder ab dem 24.10. im KLEINEN HAUS

„Du willst dein Kind wirklich Adolf nennen?!“ – Die Suche nach dem richtigen VORNAMEN

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„Langeweile kommt an diesem Abend nicht auf“ schreibt die BNN über die Karlsruher Inszenierung des französischen Erfolgsstücks.
Regisseur Dominik Günther hat die kluge Konversationskomödie „witzig, rasant und ziemlich böse“ in der letzten Spielzeit ins STUDIO gebracht. Dort war sie so gut wie immer ausverkauft.
Auch in dieser Spielzeit ist für die Wiederaufnahme am 24.10. und die Folgevorstellung keine Karte mehr zu bekommen.

Für die Novembervorstelllungen von Der Vorname gibt es momentan noch Karten. Also schnell sein und direkt hier buchen!

GIOCONDA BELLI – eine Weltautorin zu Gast im STAATSTHEATER

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Mit großem Applaus wurde gestern im gut gefüllten KLEINEN HAUS die beeindruckende, international bekannte Autorin Gioconda Belli aus Nicaragua von einem überwiegend weiblichen Publikum begeistert gefeiert! Im Wechselspiel mit den einfühlsamen, atmosphärisch passenden Lieder des lateinamerikanischen Duos Sal Grupo präsentierte sie sinnlich und witzig neue, unveröffentlichte Gedichte und Highlights ihres poetischen Werks und beglückte das Publikum nach mehreren spritzigen Zugaben mit einer anschließenden Signierstunde im FOYER.

Wir gratulieren! 70 x TSCHICK in der INSEL

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„Eine reizvolle Inszenierung, die man sich nicht entgehen lassen sollte“, sagt die BNN - ganze 70 erfolgreiche, fast immer ausverkaufte Vorstellungen bestätigen die Begeisterung der Zuschauer.
Wolfgang Herrendorfs mitreißende Geschichte vom Erwachsenwerden, dem Sommer und den Schwierigkeiten einer Jugend, kreativ inszeniert von Ulrike Stöck ist nach wie vor ein Renner nicht nur für Jugendliche ab 14 Jahren, sondern auch für Erwachsene.
Also rechtzeitig Karten sichern!
Für Schulklassen direkt bei Claudia Gruber, die sie telefonisch unter 0721-20101020 oder per Mail unter schulen@staatstheater.karlsruhe.de erreichen können.
Tschick zum 70.Mal am 22.10. in der INSEL

Ein Ort offen für gute Ideen – 2. Karlsruher Jugendkonferenz tagte in der INSEL

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Schüler und Jugendliche erarbeiteten am Samstag in sechs Workshops Vorschläge, wie die Belange der Jugend in Gesellschaft, Politik und der Stadt Karlsruhe besser berücksichtigt werden können. Die 2. Karlsruher Jugendkonferenz bietet den Teilnehmern auch gleich die Gelegenheit, ihre Anliegen Vertretern aus Politik und Verwaltung zu präsentieren. Bürgermeister Martin Lenz, zahlreich anwesende Gemeinderäte und Landtagsabgeordnete zeigten sich begeistert und versprachen sich für die Realisierung vieler der Ideen einzusetzen. Unter den gezeigten Präsentationen gab es nicht nur eine Demonstration, sondern unter der Workshopleitung von Julia Schüttke, bis letzte Spielzeit Theaterpädagogin am STAATSTHEATER KARLSRUHE, auch eine szenische Auseinandersetzung mit den politischen Anliegen der Jugendlichen.

Die INSEL, der Sitz des JUNGEN STAATSTHEATERS, bot dabei den idealen Ort, nicht nur für die abschließende Plenumsdiskussion auf der Bühne, sondern auch für die, den Tag über stattfindende, kreative Auseinandersetzung in den Workshops.

Gemeinderat zu Besuch bei MOMO

Schauspieldirektor Jan Linders, Prof. Vladimir Klos, stellvertretender Ballettdirektor, Dr. Susanne Asche, Kulturamtsleiterin, Ballettdirektorin Kammertänzerin Prof. Birgit Keil und Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup - Foto: Alina Schmuch

Vielerorts ist es nicht mehr selbstverständlich, dass ein Gemeinderat in seiner politischen Funktion ins Theater geht. Wie glücklich kann sich also das STAATSTHEATER KARLSRUHE schätzen, Stadtvertreterinnen und –vertreter zu haben, die mit allen Fraktionen einmal im Jahr offiziell eine Vorstellung besuchen. Als sehr gute Idee bezeichnete es Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup in einer kurzen Ansprache während des Pausenempfangs, dass das STAATSTHEATER KARLSRUHE in diesem Jahr ins Ballett eingeladen habe. Die Geschichte von Momo über den Umgang mit Zeit und der Versuch der Einflussnahme auf unsere Entscheidungen und Verhaltensweisen sei nach wie vor von großer Aktualität, obwohl das Buch von Michael Ende aus den 70er Jahren stamme.
Das STAATSBALLETT KARLSRUHE, das gerade von einem sehr erfolgreichen Gastspiel in Bangkok zurückgekehrt war, bringt mit Momo eine Arbeit des jungen Choreografen Tim Plegge für zwei Vorstellungen auf die Bühne. Prof. Birgit Keil, die Direktorin des STAATSBALLETTS, hatte Plegge – der voraussichtlich die Leitung des Wiesbadener Balletts übernehmen wird – in der Spielzeit 2011/12 die Arbeit an Michael Endes berühmtem Jugendbuch anvertraut.

Das Publikum im vollbesetzten GROSSEN HAUS hatte sich von dem poetischen Handlungsballett verzaubern lassen und spendete begeisterten Applaus.

Wer mehr von Tim Plegge sehen will und keine Sitzplatzkarten mehr für Momo am 25.10. bekommt, kann sich den 22.3.14 vormerken, wenn die Produktion Mythos Premiere hat. Neben Jörg Mannes und Reginaldo Oliveira wird auch eine Kreation von Tim Plegge zu sehen sein.

 

Jubel für Pianistenlegende Leon Fleisher im 2. SINFONIEKONZERT

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Mit großem Beifall und Bravo-Rufen bedankte sich das Publikum bei Leon Fleisher für dessen Interpretation von Prokofjews 4. Klavierkonzert. Der inzwischen 85-jährige legendäre Pianist hatte es sich nach einem krankheitshalber abgesagten Auftritt 2011 nicht nehmen lassen, doch noch für einen gemeinsamen Auftritt mit seinem ehemaligen Schüler Justin Brown nach Karlsruhe zu kommen. GMD Brown und die BADISCHE STAATSKAPELLE wurden gefeiert für präzise und bewegende Interpretationen, aber auch für die ungewöhnliche Programmzusammenstellung, die das Klavierkonzert mit zwei Werken Arvo Pärts und gleich zwei Sinfonien des finnischen Meisters Jean Sibelius kombinierte.

MORGEN um 20 Uhr ist das Konzert nochmals im GROSSEN HAUS zu erleben!

Mehr Grenzen als Wege

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Schonungslos drastisch dokumentieren Alice Monica Marinescu und David Schwartz die dunklen Seiten des Auswanderns, geben Geschichten vom Wandeln zwischen Grenzen, von Scheitern und trügerischem Gewinn wieder. Am falschen Ort gewann 2012 den Dramatikerwettbewerb „Über Grenzen sprechen“; im Rahmen des Rumänienwochenendes nehmen wir es nun wieder auf.
Die von Manuel Braun inszenierten, frappierenden Erzählungen Betroffener erreichen gleichermaßen Herz und Verstand. Eine letzte, hoffnungslose Umarmung. Kapitulation und Fügung. Stille im Publikum. „Und nur ein Moment von so vielen dieses Stückes, die nicht vergehen werden.“ BNN
Ab dem 20.10. wieder im STUDIO, im Anschluss an die Wiederaufnahme findet ein Publikumsgespräch mit den beiden Autoren und dem Regisseur Manuel Braun statt. Weitere Vorstellungen am 26., 24. und 30.11.


Herta Müller gibt der Erinnerung eine Heimat

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Bewegend und doch auf charmante, eingängige Weise inszeniert Niky Wolcz die Uraufführung von Niederungen nach Erzählungen von Herta Müller – die Vorstellung ist bereits heute ausverkauft. Mit dem Ensemble des Deutschen Staatstheaters Temeswar, Karlsruhes rumänischer Partnerstadt, bringt er eine eindrucksvolle Fiktion der Texte der Nobelpreisträgerin zum ersten Mal auf die Bühne. Als Höhepunkt des Rumänienwochenendes präsentieren wir Ihnen „ein sehr bedeutendes Bild des Dorfes, das unter dem Imperium des Inaktiven brodelt, eine Familie, die zugleich Unterwerfung, Traurigkeit und Illusionen erlebt.“ Orizont.

Unterhaltsam und in perfekter Balance fließen verfahrene Situationen und trügerisch banale, tief dramatische Geschehnisse in einem stimmigen Geflecht zusammen, das die drückende Stimmung im Heimatdorf der Ich-Erzählerin erträglich und verständlich macht.

URAUFFÜHRUNG / Einmaliges Gastspiel des DEUTSCHEN STAATSTHEATERS TEMESWAR am 19.10. im KLEINEN HAUS

DIE LIEBE EINER WELTBÜRGERIN - Uraufführung im STUDIO

 - Foto: Felix Grünschloß

Im STUDIO feierte das Publikum am Donnerstagabend eine bewegende Premiere mit langem Applaus für die vier Schauspieler und das junge Regieteam. Das Karlsruher SCHAUSPIEL brachte die Uraufführung von Irgendwann in der Nacht auf die Bühne – sie ist der Prolog zur europäischen Theaterkooperation The Art of Ageing. Das Stück der 88-jährigen libanesisch-französisch-amerikanischen Lyrikerin, Essayistin und Bildenden Künstlerin Etel Adnan erzählt die Geschichte zweier alter Liebender, die nach Jahren der Trennung wieder am Sterbebett einer Freundin zusammenfinden. Etel Adnan wird am 22.11. der Vorstellung beiwohnen und anschließend an einem Publikumsgespräch teilnehmen.
Weitere Vorstellungen am 23.10., 22.11. und 05.12.

NUR DREI VORSTELLUNGEN! „Karlsruher Bob-Dylan-Revue ist ein Volltreffer“

schrieb die Rheinpfalz über die Premiere von Dylan – the times they are a-changin‘ und ab dem 20.10. steht sie wieder auf dem Spielplan im GROSSEN HAUS.
Die gefeierte, bisher quasi immer ausverkaufte, Biografie der Musik-Ikone geht somit schon in die dritte Spielzeit, in der sie sicher auch wieder Jung und Alt begeistern wird und Theater- und Musikfans gleichermaßen zum Mitklatschen animiert.

Eine außergewöhnliche Vorstellung im GROSSEN HAUS, die nicht nur dem Geist sondern auch dem Wippfuß Freude bereitet.
Mit Rio Reiser – König von Deutschland sind damit ab sofort zwei musikalische Biografien von Heiner Kondschak in Karlsruhe zu sehen.

Nur noch am 20.10., 26.11 und 4.1. – Der Vorverkauf läuft schon!


Klavierlegende Leon Fleisher zu Gast im 2. SINFONIEKONZERT!

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Lehrer trifft Schüler: Im 2. Sinfoniekonzert gibt es eine Begegnung zwischen GMD Justin Brown und seinem Lehrer Leon Fleisher, dem inzwischen 85-jährigen legendären Pianisten. Dessen phänomenale Karriere wurde auf ihrem Höhepunkt durch einen schweren Schicksalsschlag unterbrochen: Zwei Finger der rechten Hand waren plötzlich gelähmt und eine Fortsetzung der Laufbahn unmöglich. Nach einer Zeit des kompletten Verstummens verlegte sich Fleisher neben dem Unterrichten und Dirigieren deswegen auf das Repertoire für die linke Hand. Erst vor wenigen Jahren gab die Entdeckung der auch heilenden Wirkung von Botox seiner rechten Hand Gefühl und Beweglichkeit zurück.

Im Sinfoniekonzert spielt er Prokofjews 4. Klavierkonzert für die linke Hand, das mit seiner Themen- und Stilvielfalt, seinen Anspielungen und musikalischen Assoziationen ein mitreißendes und herausragendes Beispiel für die überbordende Phantasie des russischen Tonsetzers ist.

Nur 2x am 20.10. um 11 Uhr und am 21.10. um 20 Uhr!

„spritzig, spannend, kurios und ungemein weiblich“…

 - Foto:

…schreibt der Kölner Stadtanzeiger.

Ausdrucksstark vereint Gioconda Belli in ihren Texten Sinnlichkeit, Intellekt und Poesie, wie kaum eine andere Autorin Lateinamerikas spricht sie ehrlich und kraftvoll über Wünsche und die Phantasien einer Frau.
Ihre Gedichte zeugen von Willenskraft, Selbstbewusstsein und Stärke. Umrahmt durch greifbar gefühlvolle lateinamerikanischen Melodien von Grupo Sal verzaubert Die Frau lebt nicht vom Brot allein als eine „einmalige Collage von Musik und Poesie Lateinamerikas, voll mitreißender Lebensfreude und Hoffnung“ (Grupo Sal.de).

 Einmaliges Gastspiel im KLEINEN HAUS am 20.10. um 19 Uhr

 

 

Schüler feiern Büchner

 - Foto: Felix Grünschloß

Zu Georg Büchners 200. Geburtstag kamen heute 251 Schülerinnen und Schüler ins KLEINE HAUS, um sich Büchners Erstling, das politische Drama Dantons Tod anzusehen, das seit eineinhalb Jahren auch Abiturstoff ist. In Dantons Tod reflektiert der junge Revolutionär Büchner, der schon zu Schulzeiten mit "Bonjour, Citoyen! - "Guten Tag, Bürger!" grüßte und so seine revolutionäre Gesinnung preisgab, das Denken und Handeln der französischen Revolutionäre, die sich 1794 in politischen Machtkämpfen selbst zerstören und die Ziele der Revolution verraten haben. Beim Nachgespräch mit Frank Wiegard (Danton), Joanna Kitzl (Lucile) und Timo Tank (Robespierre) sowie Dramaturgin Kerstin Grübmeyer und Theaterpädagogin Anne Britting lobten die Schüler u. a., dass sie durch die Verkörperung und durch die schlanke Strichfassung das Stück besser verstanden und unterhaltsamer gefunden hätten als durch die reine Lektüre. Sie stellten Fragen nach den Kostümen, die Büchners Revolutionshelden auf subtile Weise ins heute holen, oder nach der Bedeutung der Rollen für die Schauspieler privat, außerdem nach der Entscheidung der Regisseurin Simone Blattner, fast alle Frauenrollen bis auf Lucile zu streichen und so eine "Männerwelt" zu erzählen, in der die einzige Frau und ihre Liebe zu Camille unter die Räder der politischen Ereignisse gerät. Auch die melancholischen Volkslieder, gesungen vom gesamten Ensemble, waren Thema der Diskussion, die den SchülerInnen einen emotionalen Einstieg in die Welt der Französischen Revolution ermöglichten. Viel Applaus gab es sowohl nach der Aufführung als auch am Ende des Nachgesprächs, für das Ensemble und für Georg Büchner. Wer Dantons Tod noch sehen will, hat vielfach Gelegenheit, so am 18.10., 2., 5., 6.11., 4., 10., 17.12. und weiteren Terminen im nächsten Jahr!

Schwungvoll ins Rumänienwochenende!

 - Foto:

Bevor am Samstag Herta Müllers Uraufführung Niederungen in einem Gastspiel des deutschen Theaters Temeswar im KLEINEN HAUS über die Bühne geht, startet das Rumänienwochenende des STAATSTHEATERS bereits am Freitagabend rasant, eindrucksvoll, und laut! Mihaela Michailov dokumentiert in Familie Offline schrill und offen eine verlassene Generation zwischen Heimatlosigkeit und der angeblichen „großen Chance“ im Ausland der Eltern. Best New Europlay setzt dem auf komödiantische Weise eine bissige Satire über Kommunikationsschwierigkeiten zwischen Industrie- und Entwicklungsländern entgegen. Sprachverwirrung und Existenzängste, Profilierungssucht und produktive Missverständnisse – Peca Ştefan schreibt so bitterböse wie treffsicher über die Fallen internationaler Kulturkooperationen.

 Im Anschluss an die Lesung im STUDIO findet eine Diskussion mit beiden Autoren statt.

EIN MASKENBALL: B-Premiere erster Klasse

 - Foto: Jochen Klenk

Die Besetzung der B-Premiere von Verdis Ein Maskenball erwies sich als gar nicht B-klassig, sondern ebenfalls erstklassig und wurde vom Publikum entsprechend lange und kräftig gefeiert. Seung-Gi Jung als Anckarström machte die Wandlung vom liebenden Freund zum erbitterten Feind durch vokale und spielerische Differenziertheit glaubhaft, Emily Hindrichs war ein brillanter Oscar, Gabriel Urrutia Benet ein fröhlicher Seemann, Yang Xu und Avtandil Kaspeli markante Verschwörer und Nando Zickgraf der übereifrige Richter. Regisseur Aron Stiehl ließ es sich nicht nehmen, selbst Rosen an die Darsteller und den Dirigenten Johannes Willig zu verteilen.

Herzlichen Glückwunsch zum 200. Geburtstag, Georg Büchner!

 - Foto: dpa/dpa

Stolze 200 Jahre wäre der jung verstorbene Autor heute geworden – wir gratulieren, und erfreuen uns auch heute seiner Werke. Auch das große Revolutionsdrama Dantons Tod, das momentan Sternchenthema an Gymnasien ist und am 18.10. im KLEINEN HAUS zu sehen sein wird, stammt aus der Feder des hessischen Schriftstellers!

Nur 2x: Es ist wieder Zeit für MOMO!

Bühnenprobe für die Wiederaufnahme Momo von Tim Plegge mit Flavio Salamanka als Beppo und Pablo dos Santos als Gigi - Foto:

Mit seiner tänzerischen Anverwandlung des Romanklassikers von Michael Ende, in welchem das Mädchen Momo durch die Kraft des Zuhörens den Verlust der Zeit und das Grau-Werden der Welt überwindet, hat Tim Plegge nicht nur sein erstes abendfüllendes Handlungsballett choreografiert, sondern auch einen Publikumserfolg erster Güte geschaffen. Sein Karrierefortgang / Erfolg spricht für sich: 2014 wird Tim Plegge voraussichtlich die Leitung des Balletts im Staatstheater Wiesbaden übernehmen.
Frankfurter Allgemeine Zeitung: „Man schaut Tim Plegges sanften, gefühlvollen und sehr musikalischen Tanzphrasen sehr gerne zu. Nirgends rutscht ihm etwas ins Gewöhnliche, Akrobatische oder Sentimentale ab, er ist erstaunlich stilsicher und um Nuancen bemüht.“

Nun kehrt das für alle Tanzfreunde ab 15 Jahren geeignete Stück für zwei Vorstellungen auf den Spielplan des STAATSBALLETTS KARLSRUHE zurück.

In der Wiederaufnahme am 19.10. sind unter anderem Blythe Newman in der Titelpartie, Flavio Salamanka als Beppo und Pablo dos Santos als Gigi zu sehen. Zum zweiten Mal zeigen wir Momo am 25.10. im GROSSEN HAUS

Abschied von Bangkok

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Das STAATSBALLETT KARLSRUHE vor dem Grand Palace kurz vor dem Rückflug nach Deutschland. Mittlerweile ist wieder Alltag bei der Compagnie eingekehrt, aber die Erinnerungen an die beiden rundum gelungenen Vorstellungen Giselle am 9.10.13 und die Ballett Gala in Anwesenheit der Prinzessin Maha Chakri Sirindhorn am 11.10.13 sind noch höchst lebendig.

„Am 9. Oktober begeisterte das Ballettensemble aus Deutschland unter der Direktion von Prof. Birgit Keil, der weltweit berühmten ehemaligen Primaballerina des Stuttgarter Balletts das überwiegend thailändische Publikum mit einer beeindruckenden Darbietung von „Giselle“, einem Stück, das sich an eine Heinrich Heine-Dichtung anlehnt. Prinzessin Sirindhorn war Ehrengast bei der Ballett-Gala, die sich am 11. Oktober anschloss und die mit einer einzigartigen Kombination aus klassischen und modernen Ballettstücken erneut die außerordentliche Qualität des Badischen Staatsballetts unter Beweis stellte. Das Publikum - die Aufführungen fanden an beiden Abenden vor vollem Haus statt - zeigte wahre Begeisterungsstürme.“ (Bericht über das Gastspiel auf der Homepage der Deutschen Botschaft Bangkok)

Immer wieder Glücksmomente – die Gesellschaft der Freunde als unverzichtbarer Partner

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„Mit 1.800 Mitgliedern haben wir so viele wie noch nie. Jetzt peilen wir 2.000 an“, verkündete Dr. Bernd Krüger, Vorstandsvorsitzender der Gesellschaft der Freunde des Badischen Staatstheaters e. V. bei der jährlichen Mitgliederversammlung am Montagabend. Dabei ist es der Gesellschaft ein wichtiges Anliegen, alle Bereiche und alle Abteilungen zu unterstützen. So übernimmt sie nicht nur die Kosten für den Stipendiaten des Siemens-Opernwettbewerbs in Istanbul Doğuş Güney sondern finanzierte auch ein neues Tonpult im STUDIO. Generalintendant Peter Spuhler bedankte sich im Namen aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für die Herzlichkeit und Offenheit mit der die Gesellschaft ihrer finanziellen Hilfe ein Gesicht gibt.

Jubiläum für die Revolutionäre


Dantons Tod feiert runden „Vorstellungsgeburtstag“: 30x schritt die Revolution mit Dantons Truppen schon über die Bühne des KLEINEN HAUSES, meist vor vollen Rängen gebannt Mitfiebernder.
Simone Blattner und das Ensemble verpacken 100 Minuten geballte Geschichte mitreißend in „exzellente schauspielerische Leistung“ (RMT-Magazin).
Auch die BNN legt die Inszenierung des Sternchenthemas (nicht nur) Schülern als „sinnlich erfahrbare Lektürehilfe ans Herz …“ – Schulkassen können unter schulen@staatstheater.karlsruhe.de oder telefonisch 0721/20101020 bei Claudia Gruber Karten für die begehrten Vorstellungen bestellen.
Dantons Tod zum 30x am 16.10.

Verdi feiert nochmal Premiere

„Mit einem mustergültig beseelenden Verdi gratuliert nun das Karlsruher Haus dem Jubilar mit der ersten Opernpremiere der Spielzeit.“ schrieb die BNN zur ersten Aufführung am Samstag im GROSSEN HAUS.
Am Mittwoch nun die B-Premiere von Ein Maskenball !
Ein Toi, toi, toi schicken wir an unser neues Ensemblemitglied Emily Hindrichs in der Partie des Oscar, Seung-Gi Jung, den Sie als Graf Anckarström erleben können, Avtandil Kaspeli (Horn) und Gabriel Urrutia Benet (Cristiano) und an unsere Mitglieder des OPERNSTUDIOS Yang Xu und Nando Zickgraf.

B-Premiere am 16.10. um 20 Uhr im GROSSEN HAUS. Alle weiteren Termine finden Sie hier.

Zusätzliches Konzert des OPERA SWING QUARTET im November

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Wegen der großen Nachfrage feiern die vier Musiker ihr Jubiläum im kommenden Monat zweimal.
Mit Best of OS4 servieren die Weltenbummler zwischen Klassik und Jazz ihre originellsten und beliebtesten Tonmalereien aus 600 Bühnenshows in 20 Jahren.
Für die Vorstellung am 3.11. und 1.12. im KLEINEN HAUS gibt es nur noch Stehplatzkarten, die zusätzliche Vorstellung am 17.11. um 20 Uhr ist heute in den Verkauf gegangen.
Also schnell sein! Karten können Sie direkt hier kaufen.

Französische Chansons helfen gegen regnerische Herbsttage

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In einer „anrührende(n) und hinreißend(en) Hommage an die Chansons“ (BNN) führt Natanaël Lienhard Sie in on n`oublie rien mit einem abendfüllenden Programm durch die einfühlsamen Lieder Jaques Brels. Als Held unter den Chansonniers singt er, poetisch wie kaum ein anderer, vom Leben und der Liebe, von Paris und Frauen. Gefühlvolle Geschichten aus der Schönheit des Alltags, die die Seele berühren.

Jacques Brel hat bereits in nicht weniger als knapp 40 fast immer ausverkauften Vorstellungen sein Publikum begeistert.

Wieder ab dem 19.10. im STUDIO, zum 40. Mal am 1.11.

Wach ich? Träum ich?

Immer wieder rinnt Sand auf die abfallende Bühne, auf der die Schauspieler 150 Minuten um Halt und Rechtfertigung kämpfen.

Ein kraftvolles Drama von Kleist, menschlich, bewegend und packend, das immer wieder versucht den Widerspruch von Gesetz und Gefühl zu überwinden.

„Die Inszenierung bietet schöne Bilder und optische Effekte und mit Matthias Lamp als Homburg einen lange jungenhaft-unbekümmerten, nach der Liebe Nataliens und nach Ruhm strebenden Darsteller mit Profil.“ Mannheimer Morgen

Prinz Friedrich von Homburg wieder ab dem 17.10. im KLEINEN HAUS

„Mustergültigen Verdi"

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 …nennt die BNN heute unseren Maskenball "... sie bieten dem hervorragend aufgestelltes Ensemble eine optimale Bühne für grossartige Einzelleistungen." "lang anhaltender Jubel".

Sichern Sie sich Ihren Sitzplatz: NEU aufgelegt und nur in dieser Spielzeit gibt es ein 4er Wahlabonnement zum Wagner- und Verdi-Jahr: Ein MaskenballRigoletto sowie Der fliegende Holländer, Tannhäuser und Die Meistersinger von Nürnberg sind als Wahlabo mit einer Ermäßigung von 20 % erhältlich. Alle weiteren Informationen finden Sie hier – auch online buchbar!

Neues Theater aus RUMÄNIEN

NIEDERUNGEN - Foto:

Als Auftakt einer langfristigen Kooperation mit dem Rumänischen Nationaltheater Temeswar im Rahmen des ETC-Projekts „The Art of Ageing“ veranstaltet das STAATSTHEATER KARLSRUHE ein dreitägiges Festival mit neuem Theater aus Rumänien, das vom Rumänischen Kulturinstitut in Berlin initiiert und maßgeblich unterstützt wurde.
Am Freitag 18.10. sind die Autoren Mihaela Michailov und Peca Ştefan mit zwei politischen Komödien in der Reihe DAS NEUE STÜCK zu Gast. Am Sonntag 20.10. wird die Uraufführungsinszenierung des preisgekrönten Flüchtlingsdramas Am falschen Ort wieder aufgenommen. Höhepunkt ist am Samstag 19.10. das Gastspiel des Deutschen Staatstheaters aus Karlsruhes Partnerstadt Temeswar, die Uraufführung von Herta Müllers Erzählungen aus ihrem ersten Buch Niederungen.

Musik und Geschichten von Cornelia Funke verzaubern beim KINDERKAMMERKONZERT

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Lauschen, Staunen, Lachen und Träumen – das alles konnte man heute im ausverkauften KLEINEN HAUS beim Kinderkammerkonzert 1. Auf einem alten verstaubten Dachboden finden Gunnar Schmidt und seine Freunde von der BADISCHEN STAATSKAPELLE neben Gerümpel auch Musikinstrumente und ganz viele Bücher. Mit viel Liebe und tollen Ideen entspinnen sie daraus ein Reigen von musikalisch untermalten Geschichten, voll von phantastischen Gestalten aus Cornelia Funkes Geschichtenwelt. Wie der nimmersatte Bücherfresser sogar selbst auf der Bühne lebendig wird, erleben Sie am besten selbst – bei der Wiederholung des Konzertes am 18. Januar:

KINDERKAMMERKONZERT 1 – VON BÜCHERFRESSERN, DACHBODENGESPENSTERN UND ANDEREN HELDEN

18.1.14 15.00 KLEINES HAUS

Highlights aus dem englischen Liedrepertoire

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Im ersten Liederabend dieser Spielzeit ist Altistin Rebecca Raffell zu erleben: Bei der Bearbeitung von Henry Purcells Mad Bess knüpfte Benjamin Britten an die englische Tradition an, Joseph Horovitz‘ Lady Macbeth-Lieder sind auf Shakespeare-Texte komponiert, Edward Elgars Sea Pictures gehören zu den Höhepunkten englischer Lieder. Wie später in Brittens Oper Peter Grimes steigern sich hier Klangbilder des Ozeans bis hin zum großen Sturm.
Außerdem werden ausgewählte Lieder von Ivor Gurney zu hören sein. Kommen Sie also mit zu einem herbstlichen Ausflug nach England!

Alle Liederabende in dieser Spielzeit finden Sie hier.

 

Wenn große Stimmen italienisch tanzen…

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…dann bekommen Sie Bravi und Jubel.

Am Samstag sind im ausverkauften GROSSEN HAUS die Zuschauer dem grauen Herbsttag entflohen und haben ihr Herz entflammt für und mit einer tragischen italienischen Liebe aus der Feder Giuseppe Verdis. Ein Maskenball bietet Paraderollen für die Ensemblestimmen des STAATSTHEATERS. Ein Fest für den perfekt einstudierten STAATSOPERNCHOR und ein Feuerwerk für die BADISCHE STAATSKAPELLE unter dem Dirigat von Johannes Willig.

Auf die Beiträge zum Wagner-Jahr 2013 folgt so nun am STAATSTHEATER die Hommage an den gleichaltrigen Verdi.

Lassen Sie sich diese herrlichen Stimmen und die großartige Musik nicht entgehen und fühlen Sie mit, denn „nur an dich denk ich und vergess die ganze Welt“ Verdi, Ein Maskenball

Die B-Premiere feiern wir am 16.10. im GROSSEN HAUS. Alle weiteren Termine finden Sie hier

 

Das NEUE MAGAZIN ist online!

Sie können schon online im Magazin blättern und hier in unserem Download - Bereich finden Sie es.

Informieren Sie sich schon jetzt über die kommenden Produktionen!
Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen!
In den Händen halten können Sie es ab Mitte Oktober.

Musik und Geschichten zum Träumen von Cornelia Funke

Fesselnde Geschichten und faszinierende Musik entführen im Kinderkammerkonzert 1 in das Land der Bücherfresser und Dachbodengespenster: Drei Musiker der Staatskapelle und Erzähler Gunnar Schmidt erwecken die Helden der großartigen Kinderbuchautorin zum Leben. Lassen Sie sich einladen zum Hören, Träumen und Weiterspinnen – und im Anschluss vielleicht auch den eigenen Dachboden nach versteckten Geschichten zu durchstöbern…

13.10.2013 11.00 KLEINES HAUS

Franco Fagioli zweifach ausgezeichnet

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Die neue CD Caffarelli des Countertenors löst bei Publikum wie Kritikern Begeisterung aus: Caffarelli sammelt nun wichtige Preise der Musikpresse ein.

Die neueste Ausgabe von CLASSICA nannte sie einen CHOC DU MOIS und schrieb "Farinelli hat einen ernstzunehmenden Rivalen bekommen...", während das OPÉRA Magazin Fagioli den DIAMANT D’OPÉRA verlieh.

Franco Fagioli ist mit Arien für Caffarelli live am 24.11. im GROSSEN HAUS zu Gast. Nicht verpassen!

Literaturklassiker auf migrantisch

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"Stürmischer, lang anhaltender Applaus." schrieb die BNN über Verrücktes Blut
Das aufsehenerregende Stück des Türken Nurkan Erpulat und des Deutschen Jens Hillje pointiert die Interkultur-Debatte so virtuos wie witzig, die heiklen Themen verstricken sich in Verrücktes Blut in der Regie von Dominik Günther zu einer mitreißenden Inszenierung, die zu denken gibt.

Wieder ab dem 10.10. im KLEINEN HAUS zu sehen.
Alle weiteren Termine finden Sie hier.

Jedem seine Matratze!

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Sie konnten in der letzten Spielzeit nie Karten bekommen, um im STAATSTHEATER einmal auf Matratzen liegend einen Theaterabend der besonderen Art zu erleben.
Jetzt haben Sie wieder Chancen - aber Achtung: die ersten beiden Vorstellungen sind bereits wieder ausverkauft!

Müdigkeitsgesellschaft/Versuch über die Müdigkeit Buchen Sie für den 3.11. jetzt übers Internet!
Alle weiteren Termien finden Sie hier.

Was Sie schon immer einmal wissen wollten

Vier Künstler plaudern aus dem Nähkästchen: In der ersten Ausgabe der neuen Spielzeit präsentieren sich mit Max Friedrich Schäffer und Ks. Edward Gauntt, Katharina Breier und Florentine Krafft alte und neue Ensemblemitglieder aus Oper, JUNGEM STAATSTHEATER und Schauspiel. Sopranistin Christina Niessen moderiert.

Interessante Fakten und Anekdoten aus dem Leben auf und hinter der Bühne werden Ihnen am 10.10. um 19 Uhr in der BADISCHEN LANDESBIBLIOTHEK bei Unsere Helden dargeboten.

„Brillant gebaute(s) Gefühlslabor“

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So schrieb die BNN über Christian Papkes Inszenierung, in der er aus Peter Stamms Debütroman Agnes „… zweifellos ein(en) grandiose(n) Höhepunkt des Karlsruher Schauspiels …“, BNN gesetzt hat.
Voll Hingabe und aufwühlender Zerrissenheit schweben Cornelia Gröschel und André Wagner als ergreifendes Liebespaar durch diese tiefgehende Liebesgeschichte.
„Großer Beifall für eine ausgezeichnete, rundum empfehlenswerte Produktion. …“ BNN.

Nach fast 40 ausverkauften Vorstellungen in der letzten Spielzeit wieder ab dem 9.10. im STUDIO!

Es lebe der König! DANTON kommt zurück

„Es ist einer der Momente, von denen das Theater lebt“ (Die Rheinpfalz), als am Ende von Simone Blattners‘ Inszenierung von Büchners Dantons Tod eben dieser letzte Ausruf der Auflehnung durch das KLEINE HAUS hallt. 110 Minuten lang strotzen die Schauspieler vor Kraft auf der Bühne und brillieren in Wortgefechten, die den Fortgang der Revolution bedeuten. „Dieser Danton wäre auch Schülern als sinnlich erfahrbare Lektürehilfe zu empfehlen – wie allen, die einen der stärksten Texte der deutschen Literatur nahegebracht bekommen wollen.“ BNN
Wiederaufnahme am 8.10. um 20 Uhr im KLEINEN HAUS, alle weiteren Termine finden Sie hier.

Statist für ENDSTATION SEHNSUCHT gesucht

Ute Baggeröhr - Foto:

Für die Produktion Endstation Sehnsucht suchen wir einen Kleindarsteller, der mindestens 16 Jahre alt ist, dunkle Haare / dunklen Teint hat und ein Rollenalter von 14-20 Jahren erfüllt.

Die Verfügbarkeit zu wochentäglichen Proben ab dem 4.11. bis zur Premiere am 21.11.13, sowie zu den Vorstellungen ab 21.11. wird vorausgesetzt. Bitte schicken Sie Ihre Bewerbungen direkt an konstantin.kuespert@staatstheater.karlsruhe.de

 

KSC ist bühnenreif: Trikottausch vor Premiere

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Der Cheftrainer des Karlsruher SC Markus Kauczinski und Generalintendant Peter Spuhler tauschten am Sonntagabend bei der Premiere des KSC-Recherchestücks Aus – Das Leben nach dem Spiel die Trikots von Kultur und Sport.

Sowohl der KSC als auch das STAATSTHEATER sind Repräsentanten der Stadt und wirken als Leuchttürme ins Umland, so Markus Kauczinski. Deshalb sei der Stadionneubau ebenso wichtig wie die Generalsanierung des STAATSTHEATERS. Man dürfe nicht einen gegen den anderen ausspielen, bekräftigte Peter Spuhler.

Das Projekt Aus – Das Leben nach dem Spiel von Regisseur Tobias Rausch holt das Spiel auf dem Rasen auf die Schauspielbühne des STUDIOS: Das Rechercheteam hat hierfür mit 57 ehemaligen Spielern und Trainern des Karlsruher SC gesprochen und fuhr u. a. nach Hamburg, Stuttgart, Pforzheim, Ötisheim, Villingen-Schwenningen, München, Kassel, Mannheim, Ellmau/Österreich, Landau, Braunschweig und Würzburg, sie skypten mit Aserbaidschan und Thailand, sie trafen sich mit ihren Interviewpartnern im Stadion, an Arbeitsplätzen, in Hotel-Lobbys, an Bahnhöfen, in Wohnzimmern, Sportbars, etlichen Cafés oder Vereinsgaststätten, in Hobby-Räumen oder im Hinterzimmer einer Bäckerei. Sie trafen auch Fans, ehemalige Zeugwarte, Journalisten – und spürten in den Gesprächen dem „Aus“-Moment und seinen Folgen nach.

Uraufführung: Über 70 mal der KSC

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Es war ein langer, ein sehr warmer Applaus. Einzelne Begeisterungsrufe gab es für das Rechercheprojekt Aus - Das Leben nach dem Spiel von Tobias Rausch. Es beruht auf über 70 Interviews mit KSC-Spielern, -Trainern, - Funktionären und Fans. Unter den Gästen auch KSC-Trainer Markus Kauzcinski, der mit Generalintendant Peter Spuhler Trikots tauschte und so Kultur und Sport nicht nur auf der Bühne zusammenwachsen lies. Nach der Uraufführung des Stücks fand der Trainer, genau wie alle anwesenden Vertreter des KSC, sehr herzliche Worte zur Aufführung und der Wichtigkeit des Themas für die Spieler.

„Du bist ein Hero, lebst in einer Welt, die mit dem normalen Leben nichts zu tun hat – und wenn du rauskommst, dann siehst du mal, wie‘s wirkliche Leben geht. Dann sagen die Leute: Na, biste jetzt kein Fußballprofi mehr? Du konntest nur Fußball kicken – hier kannste nichts.“ sagte Edgar Schmitt -Euro-Eddie- in einem der Interviews.
Von nun an können Sie im STUDIO erleben, wie es weitergeht im Leben nach dem AUS - von Fußballern, von uns allen.

Die nächsten Vorstellungen am 13. und 31.10.

VERWANDLUNGEN im KLEINEN HAUS

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Helen Schneider, die stimmgewaltige Rock- und Musicalikone, faszinierte am Sonntagabend das Karlsruher Publikum im STAATSTHEATER mit ihrem Musikprogramm Verwandlungen, in dem sie sich mit bissigem Humor und Songs von Bob Dylan bis zu Simon & Garfunkel, Grimms Märchen widmete, so wie sie die amerikanische Schriftstellerin Anne Sexton gesehen hat .

Eindringlich rezitierte Helen Schneider im weißen Cocktailkleid mit schwarzem Cape und einem Whiskeyglas in der Hand die ironisch bösen Gedichte und überzeugte nicht nur mit ihrer außergewöhnlichen Stimme, sondern auch als äußerst talentierte Schauspielerin: Mit großer Präsenz, emotionsgeladener Theatralik und berührenden Momenten präsentierte sie knapp zwei Stunden auf der Bühne humorvoll, traurig und zynisch Sextons Märchen und zog das Publikum mit ihrem berührend schönen Gesang in ihren Bann. 

RICCARDO PRIMO quasi ausverkauft!

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Für die Neuproduktion der INTERNATIONALEN HÄNDEL-FESTSPIELE 2014 gibt es nur noch wenige Sitzplätze.

Der Run auf die Karten liegt u. a. an Franco Fagioli, dem Lieblingscountertenor der Karlsruher, der auf dem Weg zur Weltkarriere ist: soeben wurde er von Manuel Brug (DIE WELT) in der Kritikerumfrage der Opernwelt als Sänger des Jahres genannt. Im Jahr 2011 wurde ihm die höchste musikalische Auszeichnung Italiens zuteil, der Abbiata-Preis, der zum ersten Mal seit dreißig Jahren an einen Countertenor vergeben wurde.

Wer den Weltstar noch mit Sitzplatz erleben will, kommt zu Arien für Caffarelli am 24.11. ins GROSSE HAUS. Das Programm ist soeben auf CD erschienen und hat sogleich fabelhafte Kritiken bekommen. Im STAATSTHEATER wird er das Programm zum ersten Mal live auf die Bühne bringen. Karten sichern!

Eine Geschichte voll Liebe und Witz

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Ab Sonntag ist Matti und Sami und die drei größten Fehler des Universums wieder mit einer „spielfreudigen und wandlungsfähigen Truppe, die blitzschnell in verschiedene Rollen schlüpft…“ (BT) in der INSEL zu sehen. Salah Naouras Kinderbuch beschreibt raffiniert und lehrreich das System der Lügen in der Welt der Großen. Und das Experimentieren der Kleinen mit eben diesem. Täuschung und Irren verstricken die kleine Familie in komödiantische Schieflagen. „Transportiert wurde die fast philosophische Geschichte in eine flotte Inszenierung (von Ulrike Stöck)…“ (BT) -
Für Alle ab 9 Jahren, die dem Regen entfliehen wollen, am 6.10. um 15 Uhr.
Alle weiteren Termine finden Sie hier.

Matinee ohne Masken

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Lassen Sie Sich beim Sonntag vor der Premiere: Ein Maskenball von Chefdramaturg Bernd Feuchtner, Regisseur Aaron Stiehl, dem musikalischen Leiter Johannes Willig, der Kostümbildnerin Doey Lüthi und den Sängern Emily Hindrichs, Seung-Gi Jung sowie der Pianistin Miho Uchida vom Zauber von Verdis Meisterwerk packen.
Mit der ersten Opernpremiere in der Spielzeit 13/14 erwartet Sie eine Oper über Liebe, Macht und Intrigen, in der zahlreiche Ensemblemitglieder in Paraderollen vertreten sind.

Am 6.10. um 11 Uhr im MITTLEREN FOYER
PREMIERE am 12.10. um 19 Uhr im GROSSEN HAUS

Zusätzliches Konzert des OPERA SWING QUARTET

Wegen der großen Nachfrage feiert das Opera Swing Quartet sein Jubiläum noch ein drittes Mal am 1.12.!
Mit Best of OS4 servieren die Weltenbummler zwischen Klassik und Jazz ihre originellsten und beliebtesten Tonmalereien aus 600 Bühnenshows in 20 Jahren.

Für die Vorstellung am Samstag, 5.10.13, sowie für die am 3.11.13 im KLEINEN HAUS gibt es nur noch wenige Restkarten.
Das Zusatzkonzert am 1.12.13 ist heute in den Verkauf gegangen.

Neun hohe Cs und ein glückliches Paar – DIE REGIMENTSTOCHTER ist wieder da!

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Mit Applaus und Bravos bedachte am gestrigen Abend das Publikum die Wiederaufnahme von Donizettis Regimentstochter. In die Herzen ihrer Zuschauer sangen sich Kammersängerin Ina Schlingensiepen als Marie und Eleazar Rodriguez als Tonio sowie alle weiteren Stimmen des Opernensembles. Die augenzwinkernde Inszenierung von Aurelia Eggers im Bühnenbild von Rainer Sellmaier zauberte immer wieder ein Lächeln auf die Gesichter im Saal. Am Pult der junge Dirigent Justus Thorau, der mit einem feinen und präzisen Donizetti-Dirigat die Solisten, den STAATSOPERNCHOR und die STAATSKAPELLE führte.
Alle weiteren Termine finden Sie hier.

Schillers „VERBOTENE LIEBE“ im Theater

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Starker Einzelapplaus für alle Darsteller und einhelliges Lob -ein einzelner Buhrufer ausgenommen- für die Inszenierung nach der Premiere von Kabale und Liebe gestern im KLEINEN HAUS.
Seit 15 Jahren endlich wieder in Karlsruhe zu sehen: Schillers große Liebestragödie!
Die Neuinszenierung von Simone Blattner holt das Stück über die direkte Spielweise und ein modernes Bühnen-und Kostümbild ins Heute, ohne dabei die Schiller-Sprache zu vernachlässigen.
Und so verschmelzen am Ende nicht nur Liebe und Sprache, sondern auch die Zuschauer und das große Liebespaar.

Zum nächsten Mal am 11.10.
Alle weiteren Termine finden Sie hier.  

20 Jahre OS4: Sie bringen die Oper zum Swingen!

Das Opera Swing Quartet feiert Jubiläum: Mit Best of OS4 servieren die Weltenbummler zwischen Klassik und Jazz ihre originellsten und beliebtesten Tonmalereien aus 600 Bühnenshows in 20 Jahren. Nicht verpassen!

5.10.13 19.30 & 3.11.13 19.00 KLEINES HAUS
Es gibt nur noch wenige Restkarten, also schnell sein

Schneewittchen vor dem Abgrund –VERWANDLUNGEN von Helen Schneider

 - Foto: Lutz Schelhorn

Rapunzel, Dornröschen, Rotkäppchen - die Stars unserer Kindheit, wer kennt sie nicht?

Von Anne Sexton in den „American way of life“ der 60er und 70er Jahre versetzt, erzählen ihre Geschichten nun mit Ironie und viel schwarzem Humor vom Erwachsen-Werden, von Liebe, Missbrauch, Widerstand, Sieg und Niederlage. In Verwandlungen spielt und singt Helen Schneider die voll bitterbösem Witz zu schonungslos ehrlichen Gedichten transformierten Variationen der Grimm’schen Märchen mit Ironie und Verstand: ein lebenssatter, gewitzter Theaterabend, durchwoben von Songs der 60er-Jahre.

Zu Gast am 6.10. um 19 Uhr im KLEINEN HAUS

JAHRESUMFRAGE OPERNWELT– Wir gratulieren unseren nominierten Künstlern

Die PAssagierin wieder am dem 21.3. im Programm - Foto:

In der jährlichen Umfrage der Fachzeitschrift Opernwelt wird das STAATSTHEATER KARLSRUHE mit seinen Künstlern mehrfach genannt.
Unter 50 Kritikern wird die BADISCHE STAATSKAPELLE zwei Mal als bestes Orchester nominiert von Alexander Dick (Badische Zeitung) und Hans-Klaus Jungheinrich (Frankfurter Rundschau).
Das beste Opernhaus wegen seines Spielplans sieht Egbert Tholl (Süddeutsche Zeitung) in Karlsruhe genau wie Jungheinrich wegen der Neuentdeckungen. Er nennt Die Passagierin von Mieczysław Weinberg, welche als DEUTSCHE ERSTAUFFÜHRUNG im Mai 2013 Premiere im GROSSEN HAUS hatte und ab dem 21.3. wieder zu sehen sein wird. Die Kostüme für diese Produktion entwarf Philipp Fürhofer, der für Stephan Mösch (Opernwelt) hier die besten Kostüme der Spielzeit gezeigt hat.
Friedrich Eggert hat für die Operette Der Vetter aus Dingsda für Alexander Dick die beste Bühne der Spielzeit gebaut – Kai Luehrs-Kaiser nennt Eggert auch für Madame Pompadour in Cottbus. Monika Beer (Fränkische Nachrichten) schreibt in dieser Kategorie: „Der Klangraum aus Farbe, Formen, Figuren und Licht von rosalie in Wagners Tannhäuser in Karlsruhe: unverwechselbar und wegweisend“.
Regisseur David Hermann, der in dieser Spielzeit Boris Godunow in Karlsruhe inszenieren wird, sorgte für Christian Wildhagen (FAZ) nicht nur für die Aufführung des Jahres mit Das Mädchen mit den Schwefelhölzern an der Deutschen Oper Berlin, sondern für Hartmut Regitz mit Die Zauberflöte in Antwerpen auch für das Ärgernis des Jahres.
Gleich drei Nennungen erhielt die Inszenierung von Thomas von Georg Friedrich Haas, eine Koproduktion der Schwetzinger Festspiele und des STAATSTHEATERS KARLSRUHE, die Egbert Tholl (Süddeutsche Zeitung), Susanne Benda (Stuttgarter Nachrichten) und Götz Thieme (Stuttgarter Zeitung) als Uraufführung des Jahres bewerteten.

Fritjof Haas, ehemaliger Kapellmeister des STAATSTHEATERS, schrieb mit MENSCHEN UM RICHARD WAGNER. VORTRÄGE UND AUFSÄTZE für Eleonore Büning (FAZ) das Buch des Jahres.
Und über noch einen Nominierten freut sich das STAATSTHEATER: Franco Fagioli wird von Manuel Brug (DIE WELT) als Sänger des Jahres benannt. Fagioli wird am 24.11. mit den Arien für Caffarelli im GROSSEN HAUS zu Gast sein und bei den diesjährigen HÄNDEL-FESTSPIELEN die Titelrolle in Riccardo Primo übernehmen.

Wir gratulieren den Kollegen der Komischen Oper und vor allem auch den Kollegen in Mannheim, die Weinbergs Der Idiot erfolgreich uraufführten, zum ersten und zweiten Platz als Opernhaus des Jahres.

Voten, Voten, Voten: LAND DER IDEEN – Abstimmung hat begonnen

 - Foto: Felix Grünschloß

Mit dem gemeinsamen Projekt TheaBib&Bar gehören das House of Competence (HoC) des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT), die KIT Hochschulgruppe Enactus
und das  STAATSTHEATER  zu einem der 100 „Ausgezeichneten Orte im Land der Ideen“.

Die TheaBib&Bar stellt das Theaterfoyer des STAATSTHEATERS KARLSRUHE den Studierenden des KIT und anderen Hochschülern als Lernort zur Verfügung. 150 Sitzplätze sowie W-LAN, Lernberater, einen Arbeitsmittelservice und eine Kaffeebar schaffen einen ungewöhnlichen Ort zum Lernen, Arbeiten und kreativen Denken.

HEUTE hat die Wahl zum Publikumssieger begonnen!
Hier können Sie für das Projekt abstimmen!

Der VORVERKAUF für November hat begonnen!

Hier finden Sie alle Vorstellungen im GROSSEN und KLEINEN HAUS, im STUDIO und in der INSEL!

Wie üblich können Sie die Karten online oder an der Theaterkasse erwerben.

Ein Fest für jeden Gesangsfan

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"Insgesamt ein Genuss ist diese Aufführung.“ schrieb Pamina über die Premiere!
In der Regimentstochter steht die Vokalkunst im Vordergrund, was unser Opernensemble in Donizettis witzigster Spieloper über eine Liebe, die alle Schranken überwindet, beweist.

Sie gehört zu den erfolgreichsten Stücken ihres Genres und brachte es alleine an der Pariser 0péra Comique auf über 1000 Aufführungen. Bis heute bezaubert sie das Publikum mit einem Füllhorn humorvoller, parodistischer und berührender Musik.

Wiederaufnahme ist am 3.10. um 19 Uhr im GROSSEN HAUS.
Alle weiteren Termine in dieser Spielzeit finden Sie hier.

Sonntagmorgen mit Hausmusik und Liebe

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Gut besuchte Matinee vor der Premiere Kabale und Liebe: Regisseurin Simone Blattner und Dramaturgin Kerstin Grübmeyer stellten das Konzept der Inszenierung und das Bühnenbild vor, Schauspieler gaben Kostproben und spielten Hausmusik aus dem Hause Miller. "Was ist Liebe heute?", "Wie sehen die Kostüme aus?", "In welchem Stil spielen Sie?" waren Fragen aus dem Publikum. Eine Dame wollte sich anhand der Matinee entscheiden, ob sie die Neuinszenierung besuchen solle. Der Schlussapplaus gab eine einhellige Antwort.

Kabale und Liebe Premiere am 2.10. im KLEINEN HAUS

RIO REISER: Ein König rockt Karlsruhe

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Junimond: absolute Stille bei der Premiere im GROSSEN HAUS, danach Schreie, Jubel und Applaus – Standing Ovations für den König der deutschen Rockmusik, „unseren Rio Reiser“ Jan Andreesen und das gesamte Ensemble.
Eine Zeit lebt wieder auf…seien Sie dabei und wenn Sie nicht dabei sein konnten, lernen Sie sie kennen.
P.S. Musik ist eine Waffe und meistens eine sehr starke!

Rio Reiser - König von Deutschland zum nächsten Mal am 5.10.

„Was für eine Farbigkeit. Mir fehlen die Worte!

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(…) Alle die nicht da waren haben ein wunderbares Konzert versäumt!“ So ein Besucher über das 1. Sinfoniekonzert.

Nachdem Andrew Normans Unstuck, Strauss‘ Don Quixote und Beethovens Siebte Sinfonie bereits beim vergangenen Sinfoniekonzert enthusiastisch bejubelt wurden, bietet sich nun beim 1. Sonderkonzert nochmals die Möglichkeit, an dieser Begeisterung teilzuhaben. Unter der musikalischen Leitung Justin Browns erweckt die BADISCHE STAATSKAPELLE die phantastischen Variationen Strauss‘ Don Quixote und Normans „Fragmentkollektion“ Unstuck zum Leben, mit den Konzertmeistern Franziska Dürr und Thomas Gieron mündet das furios lebendige Spiel in einem tänzerisch-fröhlichen Finale in Beethovens Siebter Sinfonie. Moderiert wird dieses Sonderkonzert von Orchesterdirektor Axel Schlicksupp, den sie –genau wie die Musiker selbst- im Anschluss im FOYER treffen können.

1. Sonderkonzert am 29.9.13 19.00 GROSSES HAUS mit Moderation

RIO REISER: Ihre Herzen beginnen zu rocken!

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Sie applaudieren sehr laut und rhythmisch, pfeifen und erheben sich von Ihren Sitzen. So muss sich das anfühlen!

Heute bei der Voraufführung -verpassen Sie nicht die Premiere am Samstag: Rio Reiser - König von Deutschland

SZENISCHE LESUNG in der INSEL anstelle von FRIERSCHLOTTERSCHWITZ

Aufgrund einer Erkrankung im Ensemble des JUNGEN STAATSTHEATERS zeigen wir am Samstag und Sonntag jeweils um 15 Uhr eine Szenische Lesung für Kinder ab 3 Jahren mit Katharina Breier und Ralf Wegner.
FrierSchlotterSchwitz muss leider entfallen. Die nächste Vorstellung findet am Sonntag dem 13.10. um 15 Uhr in der INSEL statt.
Wir freuen uns schon sehr darauf das Katharina Breier unerwartet schon morgen ihr Debüt in der INSEL feiert – seid dabei!

Erstes Tête-à-tête mit den Liebenden

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Stimmen Sie sich beim Sonntag vor der Premiere Kabale und Liebe auf Schillers Liebestragödie ein, mit der er bereits vor 230 Jahren das Publikum berührte.

Einen Vorgeschmack auf die Premiere geben Ihnen Regisseurin Simone Blattner, Dramaturgin Kerstin Grübmeyer, und die Schauspieler Sophia Löffler (Luise), Thomas Halle (Ferdinand), Lisa Schlegel (Millerin), Frank Wiegard (Miller), Simon Bauer (Wurm), sowie André Wagner (Präsident) am Sonntag, 29.9., um 11 Uhr im UNTEREN FOYER. Karten gibt’s hier.

Das berühmte Trauerspiel, ein Klassiker der deutschen Dramatik, fügt sich mit der Thematisierung politischer Barrieren/Limits, verpackt in eine scheinbar grenzenlose Liebe(sgeschichte) die an Intrigen und zerstörerischer Eifersucht zugrunde geht, blendend in das Thema der neuen Spielzeit „Von Grenzen und Wegen“ ein.

Simone Blattner, die bereits Amphitryon, Minna von Barnhelm und Dantons Tod im STAATSTHEATER inszenierte, versetzt die Liebenden Ferdinand und Luise in die heutige Zeit, in welcher uns statt „Geburt“ und „Stand“ Herkunft, Bildung und vor allem Einkommen voneinander trennen.

Das RIO-MOBIL ist da!

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Die Band von Rio Reiser - König von Deutschland ist vorgefahren.
Nun leben die Bandmitglieder bis zur Premiere in ihrem fahrbaren Zuhause vorm Haupteingang des STAATSTHEATERS und freuen sich außerhalb der Proben über Ihren Besuch !

So sehen sie ab Freitag (Voraufführung) und Samstag (Premiere) dann auf der Bühne aus und verwandeln das Opernhaus in einen „Rocktempel“.

Wir danken der Bürstner GmbH für das „Rio-Mobil“, Argos A 747 – 2, vor dem STAATSTHEATER

1. JUGENDKONZERT ohne Wiederholung – doch es wird rocken!

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Aufgrund des frühen Termins zu Beginn des neuen Schuljahres sind noch keine Konzertbesuche durch Schulklassen möglich. Deswegen werden die für 18.00 und 20.00 Uhr geplanten Konzerte auf 18.00 Uhr zusammengelegt.

Die Zuhörer erwartet eine furiose Interpretation von Beethovens rhythmusgeladener 7. Sinfonie, vorab mit Beispielen erläutert durch GMD Justin Brown und Orchesterdirektor Axel Schlicksupp. Im Finale tritt Beethoven dann sogar als Vorläufer der Rockmusik auf: Er war der eigentliche Erfinder des Off-Beats. Was man darunter versteht, präsentiert die BADISCHE STAATSKAPELLE live im KLEINEN HAUS!

1. Jugendkonzert
26.9.13 18.00 KLEINES HAUS

Sonntag vor der Premiere: RIO REISER – Junimond im Spätsommer

Sonntag vor der Premiere RIO REISER: der musikalische Leiter Jan S. Beyer, Rio-Darsteller Jan Andreesen, musiklaischer Leiter und Darsteller Jörg Wockenfuß, Schauspielerin Florentine Krafft, Regisseur Dominik Günther und Dramaturg Michael Gmaj - Foto:

Am Wahlsonntag präsentierte das Team um Rio Reiser - König von Deutschland, langjährigen Rio- und Scherben-Fans und einem interessierten Publikum, Songs aus dem Abend und gaben Einblicke in ihre Arbeit und die Musik von Reiser und den Ton Steine Scherben. Die Zuschauer beteiligten sich rege mit Fragen und diskutierten mit, die Fans zeigten sich beeindruckt durch die unverstärkt arrangierten Songs.
Nach der Begrüßung stimmte die Band als erstes "Alles Lüge", den Wahlkampfsong der Grünen 1986, an. Der Regisseur Dominik Günther erzählte von Claudia Roth, die mehrere Jahre Managerin der Ton Steine Scherben war, und Rio Reiser später in den Wahlkampf einspannte. Jörg Wockenfuß gab am Klavier einen Einblick in die Besonderheiten der Liedkompositionen der Scherben am Beispiel von "Junimond". Der Rio-Darsteller Jan Andreesen und Florentine Krafft berührten anschließend mit ihrer Interpretation des Songs.
Hagen von der Lieth, der schon an der Uraufführung des Abends beteiligt war und den das Publikum schon aus Dylan - the times they are a-changin` kennt, berichtete von der Entstehung des Stücks und der Zusammenarbeit mit Heiner Kondschak, Florentine Krafft von ihren ersten Schritten in Karlsruhe und der Freude gleich als erstes an einem musikalischen Abend beteiligt zu sein.
Doch auch die politische Motivation der Entstehung der Musik von Ton Steine Scherben sollte nicht außen vor bleiben.

Dominik Günther, Jörg Wockenfuß und Michael Gmaj diskutierten über die Beweggründe. Zum Schluss verabschiedete Jan Andreesen mit seinem Solo, allein am Klavier, Halt dich an meiner Liebe fest. Die Besucher dankten mit einem kräftigen Applaus.

Die musikalische Biografie Rio Reiser - König von Deutschland feiert am Samstag, den 28.09. seine Premiere im GROSSEN HAUS
Eine Voraufführung findet am Freitag um 20 Uhr im GROSSEN HAUS statt.

Herzlichen Glückwunsch, lieber Achim Thorwald

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Am 23.9. feierte Generalintendant a.D. und Ehrenmitglied des STAATSTHEATERS Achim Thorwald seinen 70. Geburtstag. Wir gratulieren!

Nach dem Abitur studierte er Schauspiel, Musik-, Kunst-, Literatur- und Theatergeschichte am Mozarteum in Salzburg. Als Schauspieler arbeitete er zunächst in Hamburg am Ernst-Deutsch-Theater und beim Fernsehen. 1967 ging Achim Thorwald an die Städtischen Bühnen Nürnberg. In Freiburg arbeitete er ab 1971 als Schauspieler, Regisseur, Dramaturg und Oberspielleiter. Von 1976 bis 1985 war Achim Thorwald Intendant der Württembergischen Landesbühne Esslingen und anschließend des Stadttheaters Würzburg. Weitere Station waren die Städtischen Bühnen Münster, die er als Generalintendant ab 1989 leitete. 1996 wurde Achim Thorwald zum Intendant des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden ernannt, bevor er 2002 nach Karlsruhe kam. Bis 2011 war er am STAATSTHEATER KARLSRUHE als Generalintendant, Operndirektor und Regisseur des Musiktheaters beschäftigt.

Währenddessen inszenierte er u. a. folgende Stücke: Carmen, Der Freischütz, Die Entführung aus dem Serail, Hexenjagd, Lotario, sowie Così fan tutte.

In dieser Spielzeit sind seine Inszenierungen von Hänsel und Gretel und Der fliegende Holländer wieder auf dem Spielplan des STAATSTHEATERS zu finden.

Sturm der Begeisterung nach dem 1. SINFONIEKONZERT

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Laute Bravorufe und lang anhaltender Applaus belohnte GMD Justin Brown und die Mitglieder der BADISCHEN STAATSKAPELLE für eine furiose und mitreißende Interpretation von Beethovens 7. Sinfonie zur Eröffnung der neuen Konzertsaison. Schon zu Beginn wurden die Besucher auf starke Rhythmen eingestimmt, die auch in Unstuck des jungen Zeitgenossen Andrew Norman sehr präsent sind. In der Mitte des Konzerts standen Cervantes unsterbliche Figuren Don Quixote und Sancho Pansa, von Richard Strauss in seinem Tongemälde Don Quixote kongenial vertont.

Die beiden Orchestersolisten Franziska Dürr und Thomas Gieron verliehen ihnen virtuosen, aber auch ruhig-nachdenklichen Charakter. Wer meinte, dass nach diesem Höhepunkt keine Steigerung mehr möglich sei, wurde durch Justin Browns Beethoven-Interpretation eines Besseren belehrt – mit unglaublicher Präzision und Spielfreude wuchs die STAATSKAPELLE wieder einmal über sich hinaus. Bitte nicht verpassen!

 

1. Sinfoniekonzert
23.9.13 20.00 GROSSES HAUS

Als 1. Sonderkonzert
29.9.13 19.00 GROSSES HAUS mit Moderation und anschließendem Künstlertreff

Beethovens 7. Sinfonie im 1. Jugendkonzert
26.9.13 18.00 & 20.00 KLEINES HAUS

„Wenn du anders bist als die anderen“ - Uraufführung im JUNGEN STAATSTHEATER

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„Die beste Premiere, die ich je im JUNGEN STAATSTHEATER gesehen habe!“, so eine Zuschauerin der gestrigen Premiere, mit der die Spielzeit im JUNGEN STAATSTHEATER eröffnet wurde. Das Publikum applaudierte am Ende minutenlang mit Händen und Füßen für Roma Romeo und Sinti Carmen.

Das Stück erzählt die Geschichte der beiden Jugendlichen Carmen und Josef, die ein Referat über Sinti und Roma halten sollen. „Ist das ‘ne Balkanband, oder sowas?“ will Josef am Anfang noch wissen, wird aber bald eines besseren belehrt. Die beiden Jugendlichen, die sich bei ihrer ersten Begegnung voller Leidenschaft hassen, brechen, dank der impulsiven Entscheidungsfreude Carmens, schließlich selbst als „Zigeuner“ verkleidet, zu einer Reise ins Unbekannte auf. Mit Hingabe und dem nötigen Gefühl für die Nöte des Erwachsenwerdens nähern sich die beiden Darsteller Veronika Bachfischer und Sebastian Reich ihren Figuren, denen im Verlauf der Handlung das Thema ihres Referats immer mehr zur Herzensangelegenheit wird, weil es sich Stück für Stück mit ihrer eigenen Suche nach Identität vermischt. „Wenn du anders bist als die anderen, dann beginnst du dich viel früher, damit auseinander zu setzen, wer du eigentlich bist.“

Autor Holger Schober, der seit 1997 für Bühne, Film und Fernsehen schreibt, dessen Werke in den letzten Jahren mehrfach ausgezeichnet wurden, und der dem Karlsruher Publikum spätestens seit seiner Inszenierung von Der kleine Muck bekannt ist, hat Roma Romeo und Sinti Carmen eigens für das JUNGE STAATSTHEATER geschrieben und war natürlich zu Gast bei der ersten Aufführung des Stückes in der INSEL. Die zusätzlichen Recherchen des Produktionsteams verleihen dem „Roadmovie für die Bühne“ persönliche Tiefe. Und so ist diese Uraufführung schön, lustig, traurig, ironisch, frech,… – für alle ab 12 Jahren.

Regisseur Timo Krstin hat mit dieser Inszenierung eines der brennendsten, aber konsequent ignorierten politischen Themen in Europa für ein junges Publikum erfahrbar gemacht. Den Raum dazu liefert Maude Vuilleumier, deren Bühne sich durch große Wandelbarkeit und Multifunktionalität auszeichnet und auf der eine Holzkiste Bildschirm, Gaskammer oder eben das Wohnmobil sein kann, in dem Carmen und Josef unterwegs sind – „so ein klappriges, wie man das halt so kennt, aus den Filmen“. Bekannt ist er dem Karlsruher Publikum seit Juni 2013. Sein Stück Die Versenkung des ATOM-U-Boots Kursk wurde beim PREMIÈRE Festival präsentiert.

Zigeuner boxt in Paderborn

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Beim Theaterfest in Paderborn zog Schauspieler Frank Wiegard am Samstag das Publikum in den Bann: Zigeuner-Boxer, das Solo von Reike Reiniger über den von den Nazis entrechteten und ermordeten Sinto-Boxer Johann Trollmann, war am Samstag das Begrüssungsgeschenk der Karlsruher Kollegen an Katharina Kreuzhage, die als Intendantin von Aalen nach Paderborn gewechselt ist.

Das STAATSTHEATER als HOUSE OF SLAM

Poetry Slam - Dead or Alive - Foto:

Fast sieben Stunden non stop slam im STUDIO und im KLEINEN HAUS und faszinierte Zuschauer aus allen Generationen: Für die Karlsruher Literaturtage 2013 zum Thema "Poetry Slam" hat sich das STAATSTHEATER am Samstag ganz der nationalen und regionalen Slam-Szene geöffnet.

Den Auftakt machten 8 Karlsruher Dichter, die unter der launigen Moderation von Matthias Benz und André Richter ein Autorika-Wortgefecht veranstalteten. Publikumssieger wurde der 22jähriger Philipp Rübenkönig.

Im total ausverkauften KLEINEN HAUS präsentierten Tobias Gralke und Philipp Herold auf der von Johannes Fried liebevoll gestalteten Bühne einen Dead or Alive Poetry Slam: Die drei Poeten Sophie Passmann, Aaron Schmitt und der Deutsche Meister 2011 Nektarios Vlachopoulos traten gegen die toten Dichter Ingeborg Bachmann, Johann Wolfgang Goethe und Robert Gernhardt an, mit täuschend echten Kostümen und Perücken von Stefanie Hofmann verkörpert von Ute Baggeröhr, Matthias Lamp und Gunnar Schmidt. Auch wenn die lebenden Slammer am Ende im Urteil der Publikumsjuroren knapp vorn lagen, werden die Ensembleschauspieler schon bald zur Revanche antreten: Am 8.11. um 21 Uhr sind sie Ehrengäste des SWR bei den Hörspieltagen im ZKM.

Zu nächtlicher Stunde zog das Publikum weiter ins STUDIO, wo Theresa Hahl und Temye Tesfu die Tonbänder des Ignaz Euling als Live-Hörspiel aufführten, magisch unterstützt durch die Zeichnungen des Illustrators Mehrdad Zaeri.

ACHTUNG Baden-Marathon!

Am Sonntagmorgen startet der Baden-Marathon durch die Karlsruher Innenstadt. Deswegen kann es zu Behinderungen auf dem Weg zum STAATSTHEATER kommen – wir bitten alle Besucher des 1. Sinfoniekonzerts und Sonntag vor der Premiere: Rio Reiser - König von Deutschland, entsprechend mehr Zeit einzuplanen!

Die Theater-Gastronomie ist ab eine Stunde vor Vorstellungsbeginn für Sie da.

Weitere Informationen unter www.badenmarathon.de

Mitreißende Tongemälde - Justin Brown startet KONZERTSAISON

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Mit zwei hervorragenden Orchestersolisten in Richard Strauss‘ Don Quixote eröffnet die BADISCHE STAATSKAPELLE die Konzertsaison 2013/14. Unter der Leitung von Justin Brown wird nach den unsterblichen Figuren von Sancho Pansa oder Dulcinea noch ein unbekanntes Werk lebendig, Unstuck des jungen zeitgenössischen Komponisten Andrew Norman. Die Musik zu Cervantes traurigem Helden bildet dann das Scharnier zu einem der größten Meisterwerke Beethovens, der von eindringlichen Rhythmen befeuerte Siebten Sinfonie. Ihr furioses Scherzo und tänzerisch-fröhliches Finale geben den packenden Startschuss in die neue Saison.

1. Sinfoniekonzert
22.9.13 11.00 & 23.9.13 20.00 GROSSES HAUS

Als 1. Sonderkonzert 29.9.13 19.00 GROSSES HAUS mit Moderation und anschließendem Künstlertreff

Was ist DIE LANGE NACHT DES SPOKEN WORD?

Poetry Slam: Dead or Alive - Foto:

Unter dem Motto DIE LANGE NACHT DES SPOKEN WORD zeigen wir am Samstag im Rahmen der KARLSRUHER LITERATURTAGE:

AUTORIKA – WORTGEFECHT: Der Monolog ist Waffe, die Argumente sind Punkt und Komma, das Spielfeld lebendige Spielfiguren. Acht Autoren treten in Zweier-Teams gegeneinander an und lesen sich bis ins große Finale. 
Eine innovative Literaturidee mit einem humorvollen und charmanten Gastgeber stellt sich im AUTORiKA-Wortgefecht seinem Publikum. 17:30 Uhr STUDIO 

POETRY-SLAM – DEAD OR ALIVE: Quicklebendige Poetry-Slammer gegen tote Dichterlegenden: Drei Spoken Word Artists treten gegen drei Schauspieler des STAATSTHEATERS (Ute Baggeröhr, Matthias Lamp und Gunnar Schmidt) an, die als Team der toten Dichter (Ingeborg Bachmann, Johann Wolfgang Goethe und Robert Gernhardt) ins Rennen gehen. 20:00 Uhr KLEINES HAUS

DIE TONBÄNDER DES IGNAZ EULING: Das Bühnenhörspiel nimmt den Mikrokosmos eines süddeutschen Dorfes unter die Lupe. Hier finden sich: eine Leiche, die keine ist, eine Schar grantelnder Charaktere und ein Testament, das droht, finstere Geheimnisse zu enthüllen. 22:15 Uhr STUDIO

Für die Veranstaltungen im STUDIO gibt es noch Karten.

DIE LANGE NACHT DES SPOKEN WORD wird gefördert aus Mitteln des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg und vom Kulturamt der Stadt Karlsruhe.

Die KARLSRUHER LITERATURTAGE 2013 vom 19.-22.9.2013 sind eine Initiative der Literarischen Gesellschaft e. V. zusammen mit der Karlsruher Literaturszene.

FIGARO heiratet in neuer Besetzung

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In der Wiederaufnahme von Die Hochzeit des Figaro am Samstag freuen wir uns auf die Debüts von Steven Moore, er übernimmt zum ersten Mal die musikalische Leitung der Mozart-Oper, unserer Ensemblemitglieder Christina Bock und Steven Ebel sowie der Mitglieder des Opernstudios Lydia Leitner und Nando Zickgraf.

Der ehemalige Generalintendant des STAATSTHEATERS Pavel Fieber hat die Proben mit dem Ensemble selbst geleitet, so dass auch die „ausgefeilte Personenführung und der morbide Charme ihrer Ausstattung“ (BNN) bei dieser Wiederaufnahme garantiert sind.
Allen Beteiligten ein herzliches Toi, toi, toi!
Weitere Vorstellungen: 13., 31.10., 27.11., 7. und 17.1.

Am 13.10. feiert Lucas Harbour in der Titelpartie sein Debüt!

Laufen, Laufen, Laufen

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Drei unserer Kollegen werden am Sonntag beim 31. Fiducia Baden-Marathon an den Start gehen.

Peter Bühl, Hornist der BADISCHEN STAATSKAPELLE, Christoph Pöschko, Beleuchtungsmeister im KLEINEN HAUS und Bühnentechniker Michelangelo Sabatino stellen sich dem Lauf quer durch Karlsruhe.

Wir drücken Euch die Daumen! Toi,Toi,Toi!

HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH zum Kindertag!

Wir gratulieren allen Kindern zum heutigen Weltkindertag und laden euch ganz herzlich ein, am 3.10. mit dem JUNGEN STAATSTHEATER zu feiern.
Gemeinsam mit über 50 anderen Institutionen aus Karlsruhe und der Region sind wir wieder mit einem Stand am Schloss und bringen Kindern eine besondere Überraschung mit. Abenteuerlustige Kinder können am Morgen des 3.10. von 10-12 Uhr in die verstecktesten Winkel des STAATSTHEATERS gucken – Ivica Fulir (Technischer Direktor Generalsanierung & Neubau) kennt das Haus wie seine Hosentasche und lässt im Rahmen des Maus Türöffner-Tages – eine Initiative des WDR – Kinder ab 6 Jahren hinter die vielen Geheimnisse des Theaters blicken und erklärt, wie die ganze Technik, die es hier zu bestaunen gibt eigentlich funktioniert und wofür man sie braucht.
Mit etwas Glück kommt uns sogar die Maus besuchen.
Anmelden können Eltern ihre Kinder unter theaterpaedagogik@staatstheater.karlsruhe.de

Das JUNGE STAATSTHEATER freut sich schon sehr, alle wieder zu treffen und neu Kinder kennenzulernen – lasst uns feiern!

„Auf in eine wunderschöne Spielzeit 2013/14!“

Hier finden Sie die Höhepunkte aus unserem diesjährigen Spielzeitcocktail, der am Samstagabend traditionell das Theaterfest abschloss und wegen der großen Nachfrage live ins KLEINE HAUS übertragen wurde.

Hören und sehen Sie im Schauspielteil Ausschnitte aus der musikalischen Biografie Rio Reiser – König von Deutschland, die am 28.9. die Spielzeit für das Schauspiel eröffnen wird, Kabale und Liebe, Endstation Sehnsucht und Aus – Das Leben nach dem Spiel.

Im Ballettteil bekommen Sie einen Eindruck von Youri Vamos` Dornröschen – Die letzte Zarentochter, Admill Kuyler und Rafaelle Queiroz tanzen einen Ausschnitt aus In den Winden im Nichts und Kammertänzer Flavio Salamanka zeigt mit Across the border eine Choreographie passend zum Spielzeitmotto VON GRENZEN UND WEGEN.

In der Oper präsentieren Kammersängerin Barbara Dobrzanska und Andrea Shin ein Duett aus Ein Maskenball, unser neues Ensemblemitglied Emily Hindrichs stellt sich mit einer Händel-Arie dem Publikum vor und weist so auf die kommenden HÄNDEL-FESTSPIELE hin. Sie wird in der diesjährigen Händel-Oper Riccardo Primo die Partie der Costanza übernehmen. Renatus Meszar zeigt einen Ausschnitt aus Die Meistersinger von Nürnberg, Christina Bock und Emily Hindrichs geben einen Vorgeschmack auf Das Kind und die Zauberdinge, Armin Kolarczyk auf unsere politische Oper in der nächsten Spielzeit Doctor Atomic und Kammersängerin Ina Schlingensiepen rundet den Opernteil mit einem Schlager ab.

RIO REISER: Sonntag vor der Premiere

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Am Sonntag vor der Premiere Rio Reiser - König von Deutschland können Sie schon jetzt einen Eindruck von der musikalischen Biografie von Heiner Kondschak bekommen.

In Rio Reiser – König von Deutschland werden der Sänger und seine Band wieder lebendig – im Zentrum steht dabei die Musik, die live von Schauspielern gespielt und gesungen wird. Nach Dylan – The Times They Are A-Changin’ kommt damit eine neue musikalische Biografie ins GROSSE HAUS.
Regie führt Dominik Günther, dessen erfolgreiche Inszenierungen Der Vorname im STUDIO und Verrücktes Blut im KLEINEN HAUS weiterhin zu sehen sind.

Mit dabei sind am Sonntag um 11 Uhr im KLEINEN HAUS der Dramaturg Michael Gmaj, Regisseur Dominik Günther, der musikalische Leiter Jörg Wockenfuß, Rio Reiser-Darsteller Jan Andreesen, Musiker und Schauspieler Till Bauer und Hagen von der Lieth und unser neues Ensemblemitglied Florentine Krafft.

Das JUNGE STAATSTHEATER feiert 2. Geburtstag!

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Am 18. September 2011 wurde die jüngste Sparte des STAATSTHEATERS mit einem großen Geburtstagsfest eröffnet.
Mittlerweile ist das JUNGE STAATSTHEATER aus Karlsruhe nicht mehr wegzudenken und erreicht mit seinem vielfältigen Spielplan Schülerinnen und Schüler aus Karlsruhe und der Region sogar bis weit über die Grenzen von Baden-Württemberg. Bereits bei der ersten Premiere der aktuellen Spielzeit am kommenden Samstag widmet sich das JUNGE STAATSTHEATER mit der Uraufführung Roma Romeo und Sinti Carmen einem aktuellen Thema für alle ab 12 Jahren: Carmen und Josef, die sich nicht leiden können, müssen gemeinsam ein Referat über „Zigeuner“ halten. Bald merken sie, dass dieses Thema mehr mit ihnen zu tun hat, als sie’s für möglich gehalten hätten.

Wir laden Sie und euch dazu ganz herzlich ein und freuen uns darauf, mit Ihnen und euch im Anschluss auf den 2. Geburtstag des JUNGEN STAATSTHEATERS mit einem Glas Orangensaft anzustoßen!

Soeben erschienen: Franco-Fagioli-CD ARIEN FÜR CAFFARELLI!

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Die Vorfreude auf das Gala-Konzert von Franco Fagioli am 24.11. kann noch größer werden, da sein Programm jetzt auch auf CD zu hören ist.
Der berühmte Countertenor singt dort Arien, die für den damals ebenso berühmten Kastraten Caffarelli geschrieben wurden.

Ab sofort ist die CD auch am Verkaufsstand des Musikhauses SCHLAILE im Theater zu bekommen. Geöffnet ist er zu Vorstellungen im GROSSEN HAUS.

Ergreifender PETER GRIMES eröffnet Opern-Spielzeit

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Bei der gestrigen B-Premiere von Brittens Opernerstling in der Inszenierung von Christopher Alden zeichnete Ks. Klaus Schneider die Titelfigur als einen von inneren und äußeren Stimmen Getriebenen, der aus einer Mischung aus Unglück, eigenem Verschulden und sozialem Druck immer weiter ins Abseits gerät. Während seiner großen Arie im 1. Akt „Now the Great Bear and Pleiades“ konnte man im Zuschauerraum die berühmte Stecknadel fallen hören, so gebannt lauschte das Publikum der intensiven Darstellung des Kammersängers.
An seiner Seite stand als Ellen Orford eine szenisch wie musikalisch überzeugende Christina Niessen, die mit ihrer Zerrissenheit und einer versonnen vorgetragenen „Embroidery“-Arie berührte. Die beiden Hauptfiguren wurden umrahmt von einem spielfreudigen Ensemble, von welchem die Debüts von Rebecca Raffell als launige Auntie, Luiz Molz als vergnügungssüchtigem Swallow, Andrew Finden als spleenigem Ned Keene und Larissa Wäspy als 2. Nichte hervorzuheben sind.

Im Orchestergraben leitete der Koordinierte 1. Kapellmeister Christoph Gedschold mit großer musikalischer Sensibilität die Aufführung von Brittens Drama. Bereits zur Pause brachte das Publikum seine Begeisterung mit Bravo-Rufen zum Ausdruck. Beim Schlussapplaus wurden Dirigent, Sängersolisten, der Staatsopernchor und die Badische Staatskapelle lang anhaltend für ihre Leistung gefeiert.

Peter Grimes weitere Vorstellungen: 20.9., 6., 18.10., 7., 22. und 30.11.