GÄSTEBUCH-ARCHIV SPIELZEIT 13/14

Herlinde Hummer schrieb am 23.07.2014:
Betreff: Allgemein
Ich möchte der Seniorentheatergruppe Basta und ihrem Regisseur Jochen Wietershofer zu dem Stück "ich war 1914 fünfundzwanzig" gratulieren
Wir sind aus Österreich und der Schweiz gekommen um dieses Stück zu sehen
Das Stück war sehr beeindruckend für uns
Die mit Distanz gesprochenen Texte, kamen eben durch diese Distanz erst richtig zum Ausdruck. Es wurde dadurch auch die Kaltschnäuzigkeit, der Hochmut und die Absurdität, mit der in diesen beiden Kriegen über das Leben von Millionen Menschen bstimmt wurde zum Ausdruck gebracht.
Zu Ehren unserer Vorfahren und aller Opfer, ---gegen das Vergessen,--- gerade im Hinblick auf die neuesten Demonstrationen in Berlin und anderswo zum Thema Nahostkonflikt.
Da werden wieder Rufe laut, bei denen es mir den kalten Schauer über den Rücken jagt und bei denen ich geglaubt habe, -- daß so etwas in Europa nicht mehr möglich ist,
im Hinblick auf das alles, sollten solche Produktionen in allen Theatern wieder wieder mehr gefördert und gespielt werden. Weg von kaum nachvollziehbaren Theaterstücken, weg von unseren kleinen Sorgen, hin zu sinnvollen Theaterstücken.
Selbst auf die Gefahr hin, daß es immer Stimmen gibt die sagen, "das kann ich schon nicht mehr hören".
Das wäre der eigentliche Auftrag von Theater.
Ein großes Lob der Theatergruppe BaSta und vor allem ihrem Regisseur
Jochen Wietershofer
Liebe Grüße aus Österreich
Herlinde Hummer
Suzannne Richter schrieb am 22.07.2014:
Betreff: DAS NEUE STÜCK 22 – GRUPPE DRAMA
Aktuell, bewegend, amüsant und nachdenklich machend zugleich! Acht ganz unterschiedliche Mini-Dramen in nur einer Theaterstunde, auf der Bühne abgeteilt und doch verbunden durch das Karlsruher Leitthema "Bauzäune".
Ganz fabelhaft fand ich das Altersheim-Drama „Zwei Schwestern“ von Ute Schramm sowie die ergreifende Begegnung einer alten Jüdin mit ihrem Haus der Kindheit in „Kein Tag wie jeder andere“ von Renata Bäckel. In beiden Stücken wurden die Protagonistinnen von Eva Derleder gespielt, ja verkörpert und beseelt: So emotional packend kann Theater sein, wenn erdachte Personen von einer Profi-Schauspielerin zum Leben erweckt werden und auf der Bühne plötzlich als ganz authentisch wirkende Menschen mit all ihrer Lebenserfahrung und ihren Widersprüchlichkeiten agieren!
Leider hatten nicht alle der Autoren das Glück, dass ihre Dramentexte so engagiert umgesetzt wurden; jedes der Stücke hätte das wirklich verdient gehabt.
Daher mein Wunsch als Theaterbesucherin; Stücke auf der Bühne sollten gespielt und nicht etwa passagenweise ohne Blickkontakt von großen Papierblättern abgelesen werden, selbst wenn es „nur“ Produktionen von Karlsruher Autoren sind, denn: Eine Aufführung ist ja keine Probe.
In dieser Hinsicht freue ich mich auf weitere „Neue Stücke“, mit mehr spürbarer, durchgehender Begeisterung und dem „Funken“, der leicht überspringen kann. Dies haben einige der Performer dieser Mini-Dramen ja bewiesen, indem sie den manchen Stücken innewohnenden Humor auf gekonnte Weise auf die Bühne gebracht haben.
Gordana Ancic schrieb am 21.07.2014:
Betreff: ICH WAR 1914 FÜNFUNDZWANZIG
Vielen Dank und großes Kompliment an die Seniorentheatergruppe BaSta zu diesem Theaterstück! Ein ernstes Thema beeindruckend, sensibel und überzeugend umgesetzt. Die Schlichtheit der Inszenierung hat es erlaubt sich auf die Texte zu konzentrieren, die von den Darsteller/innen in der notwendigen Distanz und doch persönlich umgesetzt wurden. Dem Ensemble ist es mit dem Stück gelungen einen auch historisch weiten Bogen zu spannen, und doch die -leider weiterhin- Aktualität von kriegerischen Auseinandersetzungen durchscheinen zu lassen. Ein wichtiger Beitrag zu den Europäischen Kulturtagen!
wietershofer schrieb am 21.07.2014:
Das "BaSta" - Ensemble freut sich, dass Ihnen die Inszenierung gefallen hat und dankt Ihnen für Ihren Besuch.
Helmut Rumpf-Hufnagel schrieb am 20.07.2014:
Betreff: ICH WAR 1914 FÜNFUNDZWANZIG
Sehr verehrtes Ensemble,
Ich bin von Ihrer Aufführung , die ich gestern erlebt habe, sehr beeindruckt.
Anfangs war mir der minimalistische Ansatz zu minimalistisch, aber gerade diese Minimalität hat im weiteren Verlauf die Dichte und die Authentizität betont und verstärkt.
Mehr "Drumherum" wäre zuviel gewesen.
Die fortdauernde Anwesenheit der Kriegserfahrungen in den Generationen , vermittelt über Elternhäuser, oft unbewußt , und damit umso nachhaltiger, ist immer noch weitgehend unerkannt. Die Mitglieder des Ensembles haben sich dem Dienst an dieser Erkenntnis gestellt,und dafür möchte ich meine außerordentliche Hochachtung aussprechen. Mögen Sie doch bitte noch weitere Aufführungen verwirklichen.
Mit allen guten Wünschen
Ihr
Helmut Rumpf-Hufnagel
Hüll schrieb am 20.07.2014:
Betreff: DER DIEB SINGT
Herzlichen Dank an das Ensemble!

http://realschule-kuppenheim.de/aktuelles-1/
Petra Mohr schrieb am 19.07.2014:
Betreff: KABALE UND LIEBE

Ejn wunderbarer Theaterabend! Wunderbare Schauspieler. Die Inszenierung mit dem kleinbürgerlichen "Haus" eine total gelungene Umsetzung. Für unser "Theater-Team" ein schöner Abschluss einer guten Saison im Staatstheater. Danach ein Drink auf der sommerlich warmen Terrasse - DANKE !!!

Rolf schrieb am 16.07.2014:
Betreff: Allgemein

Eine schwierige Situation wurde gut gelöst. Sehr kurzfristig erkrankte ein Schauspieler. Der Regisseur übernahm seinen Part, mit dem Buch in der Hand. Für alle Beteiligten war dies eine sehr belastende Situation, es kommt hinzu, dass es auf das Ende der Spielzeit zugeht. Dennoch war die Aufführung gelungen. Gerade auch wegen der widrigen Umstände konnte man sehen und bei diesem textlastigen Stück auch hören, wie gut und professionell die Akteure sind. Das war eine enorme Energieleistung. Es ist gut gewesen, dass man sich dazu entschieden hat, das Stück zu zeigen gestern Abend. Ich fand es auch spannend, zu sehen, wie Theater in der Realität eben auch sein kann, auch wenn nicht alles glatt geht. Dankeschön.

Nici schrieb am 23.06.2014:
Betreff: BALLETT: MYTHOS
Ich möchte ein Kompliment an Flavio auch an dieser Stelle weitergeben. Mein Vater hat den "Fall M" gesehen und mir dazu geschrieben: "Wenn du Flavio wieder siehst, dann sprech im ein großes Lob von mir aus. Im ersten Teil "Der Fall M" hat er mit seiner Partnerin die Gefühle und Empfindungen im Tanz so ausgedrückt wie ich das noch nie gesehen habe. Ich glaube, das kann man nicht besser machen. Wir waren sehr beeindruckt von dieser Balettdarstellung."
Dem Kompliment kann ich mich nur anschließen: Bruna und Flavio erzählen nicht nur eine Geschichte mit ihren Körpern, sondern all das Vielschichtige, was hinter dieser Geschichte vorborgen liegt.
Ein sehr intensives Ballett. Ich bin absoluter Reginaldo Oliviera-Fan, ein wirklich großartiges Choreografie-Talent (und ich hoffe, dass er noch mehr Chancen hier in Karlsruhe bekommt!!!). Manchmal fürchte ich mich fast, eins seiner Stücke zu sehen, weil diese sehr intensiv auf mich wirken und ich das Erfahrene tagelang mit mir herumtrage. Das ist Kunst!
m. moll schrieb am 21.06.2014:
Betreff: BALLETT: MYTHOS
liebes ballettensemble,
noch nie war ich so ge- und berührt von einem ballett wie heute nachmittag von "der fall m.".
ich sass mit "feuchten augen" im publikum - und am ende des stückes war ich dermassen ergriffen, dass jeglicher applaus die "stille danach" fast schon störte...
mein grösster respekt gilt bruna andrade und flavio salamanka - was für eine aussrahlung, was für eine präsenz...
dank und respekt - und dem verletzten ensemblemitglied baldige und vollständige genesung!
m. moll
Sabine Kötzing schrieb am 21.06.2014:
Betreff: MAIENSCHLAGER
Meine Freundin und ich waren am 20.6. in der Abendvorstellung im Kleinen Haus.
Wir waren durchweg begeistert von dem Stück: es war spannend inszeniert, hatte ein tolles Bühnenbild mit sehr guten Stilmitteln, sehr schöne Kostüme und hervorragende Schauspieler!! Besonders die beiden Hauptdarsteller hatten eine grosse Bühnenpräsenz - alles in allem ein Genuss!!
Vielen Dank! Das war Theater wie es meiner Meinung nach sein soll!
Avi Applestein schrieb am 17.06.2014:
Betreff: BALLETT: SCHWANENSEE

An sich ist Schwanensee ein ästhetisches Vergnügen für Geist und Seele. Diese Aufführung der Karlsruher Ballett Compagnie übertrifft, für mich, alles, was man von diesem Stück kennt: mit einer Inszenierung, die luftig und dicht zu gleich ist, und in der alle Beteiligten mit Leichtigkeit und Seriosität zu bezaubern vermögen, dies alles hat mich in Rausch versetzt und mir in einem höchsten Maße Vergnügen und ein fröhliches inneres Lächeln beschert - Die Bravorufe habt ihr vollends verdient! Danke, danke, danke, dass ihr so etwas Schönes kreieren könnt !! Ich bin für und wegen diese/r Aufführung von Köln angereist, und glaube es noch einmal zu tun, um diesen Zauber wieder zu erleben - wer es verpaßt, ist tatsächlich etwas Wunderbarem nicht begegnet.

Avi Applestein schrieb am 17.06.2014:
Betreff: BALLETT: GISELLE
Giselle - eine Freude, die im zweiten Akt ihren Höhepunkt fand mit den schwebenden Willis und den tänzerischen Fähigkeiten, wie ich sie bei Natalia Osipova genieße, hier bei Bruna Andrade als Myrtha. Das ganze Corps de Ballet ist auf beträchtlich hohem Niveau. Das war meine erste Begegnung mit dieser Ballettcompagnie, die mich direkt verleitete zu einem nächsten Besuch in Schwanensee.
Dorothee Jungmann-Schmidt schrieb am 17.06.2014:
Betreff: BALLETT: MYTHOS
Ballettabend "Mythos"
Nach der Premiere haben mein Mann und ich ein 2. Mal „Mythos“ gesehen und waren wiederum tief beeindruckt - v.a. von „der Fall M“ . Wir werden es auch ein drittes Mal anschauen! Der Inhalt regt uns nachhaltig zu Gesprächen und Auseinandersetzung an wie selten ein Ballett.

Es ist total beeindruckend, wie die Körper- und Bewegungssprache menschlicher Gefühle vom Choreografen zu Tanz geformt wurde und wie die Tänzer und Tänzerinnen dies umgesetzt haben – mit einer Intensität, dass man von Anfang an total in den Bann gezogen wurde.
Viele ergreifende Momente und bewegende Entwicklungen habe ich als Zuschauer durchlebt. Ganz besonders stark war für mich der Prozess, den Medea durchlebte und der sie zum verzweifelten Racheakt der Kindstötung führte. Dieses mehr und mehr Gefangen sein in der eigenen Gefühlswelt, dieses sich Winden, einen Ausweg suchend und dabei immer mehr das Menschliche verlierend… das hat Bruna Andrade unglaublich intensiv verkörpert. Es war ein Prozess, der sich in einer Art Eigendynamik zu einer Abwärtsschraube in die dunkelste, animalischste Seite des Menschseins entwickelte. Als sie aufstand und zur Wiege wankte, war sie (Medea) nur noch ein Schatten ihrer selbst. Bruna Andrade hat dies mit ihrem Tanz total verkörpert!
Die Situation der Medea an dieser Stelle so zu interpretieren und eine entsprechende Bewegungssprache dafür zu finden, scheint mir eine spezielle Stärke von Reginaldo Oviera.
(toll, dass es so kreative und mutige junge Choreografen im Karlsruher Ensemble gibt!)

Ebenso stark waren viele andere Szenen wie letztendlich dann ganz besonders der Schluss mit Bruna Andrade und Flavio Salamanka. Wie erlösend für den Betrachter (und gegen alles Klischee!) ist es, dass auch die Hintergründe, die zu einem Schuldigwerden führen gesehen werden, und dass sich jemand dazu bekennt. Großartig getanzt!!! mit solch einer Intensität und Klarheit im Ausdruck – man konnte sich nicht entziehen.
Ich könnte noch vieles Schreiben, ….möchte aber nur nochmals erwähnen, wie intensiv im Ausdruck das ganze Ensemble getanzt hat – in jedem Moment.

Ich wünsche mir sehr, dass neben den wunderbaren klassischen Abenden auch solche Ballettabende wie dieser im Programm vertreten sind.
(Wenn ich nichts über Orpheus und das Spiegelgleichnis schreibe, ist es, weil mir das Schreiben zu lang wird.)
Dorothee Jungmann-Schmidt
Barbara Deußen-Applestein schrieb am 11.06.2014:
Betreff: BALLETT: SCHWANENSEE
Ich habe Schwanensee wahrscheinlich an die 50 mal gesehen, war fast immer begeistert von diesem Kunstwerk des Klassischen Balletts, und daher habe ich nicht erwartet , in dieser Weise einen Abend voller neuer Einsichten und Höhepunkte zu erleben. Diese Inszenierung aber, in der es Christopher Wheeldon gelingt Schwanensee neu zu erzählen, ohne das Ursprüngliche des Werkes aus den Augen zu verlieren, hat mich wirklich überzeugt. Mehr noch, die Tänzerinnen und Tänzer der Karlsruher Compagnie füllten die Idee mit Leben und schenkten uns einen hoch professionellen , aber auch sehr berührenden Ballettabend.
Und noch einen besonderen Glückwunsch an Harriett Mills , die als Odette/Odile in meinen Augen während des Abends mit dem Laufe der Geschichte wuchs! Danke aber an alle Beteiligten für dieses wunderschöne Erlebnis. Ich werde ganz sicher wiederkommen!
detlef boitin, ilona fux, rosmarie rastetter schrieb am 04.06.2014:
Betreff: ICH WAR 1914 FÜNFUNDZWANZIG

Die Aufführung war sehr beeindruckend. Die Monologe haben uns sehr gefallen. Vieles hatten wir in diesem Ausmaß nicht gewusst. Auch die Texteinblendungen haben viel über diese Zeit ausgesagt.

Wietershofer schrieb am 26.06.2014:
Es freut die Ensmblemitglieder von "BaSta" sehr, dass Ihnen die Aufführung gefallen hat, vielen Dank für Ihren Besuch!
Jost Ammon schrieb am 02.06.2014:
Betreff: DIE MEISTERSINGER VON NÜRNBERG

Wow! Gratulation zu der absolut beeindruckenden Inszenierung! Schon so viele Wagner Opern habe ich gesehen, die Meistersänger aber waren noch nie dabei. Gleich das erste mal so ein Glückstreffer! Ob es viele Inszenierungen gibt, die die ständig gegenwärtige Ironie so gut herausarbeiten? Endlich wird eine Verbindung von Wagners rastlosem Wesen auf der Suche nach neuen künstlerischen Ideen und seinem Werk, in dem das Neue auf absolut sicherer Beherrschung der Regeln fußt (Glen Gould: Wagner is applied Bach) sichtbar: Kinder, schafft Neues! Das Stück trieft ja nur so von Ironie, die sich aus diesem Gegensatz von Regelbeherrschung und Regelerweiterung ergibt, aus dem Wechselspiel von Orthodoxie und Innovation, von Gruppe und Individuum. Und diese Ironie ist voll im Libretto angelegt! Da findet sich Wagner, der Revolutionär! Das Bühnenbild ist nichts weniger als hervorragend in seinen verschiedenen Ebenen, die Seminar-/Übeungsräume, die Mister-Minit Bude bis hin zum "Festsaal", der den Sängerwettstreit in die heutige Song-Contest- und Eventkultur mit Liveübertragung transponiert - was für eine packende Szenografie! Das Schlussbild: rechts Beckmesser, wie er verzweifelt versucht, die Scherben der Wagnerbüste, d.h. das nun überholte Regelwerk zu flicken, nein besser: zu konservieren. Demgegenüber tritt links der symbolische Einwanderer in die etablierte Gesellschaft als das Neue ein und zieht mit einem hocherfreuten Mädel ab. Bei mir hat die ganze Inszenierung die Frage aufgeworfen, wie es zum Schlussgesang von Hans Sachs gekommen sein mag: er passt überhaupt nicht. Nachdem Stolzing den Siegerkranz mitsamt der Ehrung abgelehnt hat, hätte Schluss sein müssen. Ob Wagner diesen Schlussgesang also tatsächlich auf Drängen von Cosima zugefügt hat? Nach dieser Inszenierung muss man es denken. Was mich ebenfalls stark fasziniert hat: erstmals ist für mich Wagners Interesse fürs Theater, die Dramaturgie, das szenische Timing und die Bühneneffekte sichtbar geworden. Die Handlung treibt ständig voran, verdichtet sich und strebt, ganz wie die Komposition, aus der Verbindung/Kombination/Erweiterung der Handlungsstränge immer wieder zu Höhepunkten, die dann aufgelöst werden. Das hat die Inszenierung richtig gut wiedergegeben - im Sinne einer Show, bei der man immer wieder vornübergebeugt sitzt, weil man wissen will, wie es weiter geht. Aber auch Details: Beckmessers geringelter Pulli - ein Schelm, wer Böses dabei denkt, z.B. an die Freizeitkleidung eines großen deutschen Interpretationskonservierers... Allerdings merkt man auch, dass die Musik nicht leicht zu spielen ist, während der Ouvertüre musste die Staatskapelle erst zu sich finden, um Rhytmusgruppe und Streicher zu synchronisieren. Vor allem aber frage ich mich, ob man so laut spielen muss, dass den Sängern beinahe Unmögliches abverlangt wird: um wieder auf Glen Gould zurück zu kommen: in seiner Aufnahme der Transkription zeigt er, wie man die Ouvertüre akzentuieren kann u. ich könnte mir vorstellen, dass man durch eine solche Akzentuierung jene Spielräume in der Gesamtdynamik erhält, die es den Sängern erlaubt, eigene Dynamik zu entwickeln. Und das wäre ihnen zu wünschen, denn sie sind gut, sehr gut sogar, nicht nur gesanglich - das sowieso - sondern auch schauspielerisch. Und noch so jung, dass man ihnen nichts mehr wünscht, als dass sie nicht im wahrsten Sinne des Wortes verheizt werden. Alles in allem: ein wunderbarer Abend, Respekt und hats off!

Ganzhorn, Christine schrieb am 01.06.2014:
Betreff: BALLETT GALA
Fantastisch ! Das Programm war dieses Mal eindeutig "entstaubt" und daher sehr abwechslungsreich, wir waren durchgehend gefesselt von der Kreativität und den Leistungen.Es war eine tolle Gala!
Trudel Zimmermann schrieb am 26.05.2014:
Betreff: BALLETT GALA
Danke, für solch ein wunderbare und unschlagbares Programm. Ich freue sehr mich auf die Ballettgala.
Liebe Grüße an alle Künstler.
Lars-Uwe Luther schrieb am 20.05.2014:
Betreff: DIE MEISTERSINGER VON NÜRNBERG

Ich dachte ja, "Die Meistersinger von Nürnberg" werden nie mehr mein Freund, aber diese großartige Inszenierung bei Euch hat mich restlos begeistert! Die Anreise aus Berlin nur für diesen Abend hat sich wirklich gelohnt. Viel besser als die Puppenstube z.B. an der Deutschen Oper, die Herrn Büttner ganz offensichtlich besser gefallen hätte. Herr Büttner scheint es da mit Beckmesser zu halten, ich eher mit Sachs (und Wagner): Kinder schafft Neues! Die Inszenierung zeigt extrem intelligent das Spannungsfeld von Alt und Neu, von Regeln und Innovation und stellt die zentralen Themen des Librettos und der Musik auf der Ebene der Bühne und in den Charakteren wieder dar. Genau das muss gutes Regietheater leisten - kein Klamauk, sondern Transposition der Themen des Stücks in einen anderen und auch moderneren Kontext. Bei der Bilderflut konnte es einem einfach nicht langweilig werden. Auch sängerisch hat mich der Abend (B-Premiere) überzeugt. Bravi an Christina Niessen für ihr Rollendebut und Renatus Meszar überzeugenden Sachs; Edward Gauntt als Beckmesser war das schwächste Glied in der starken Kette für mich, vermutlich nicht sein bester Abend. Danke an das Team des Staatstheaters für den tollen Abend - da komme ich gerne wieder mal nach Karlsruhe!

Laura Rolli schrieb am 13.05.2014:
Betreff: IM WESTEN NICHTS NEUES
Für mich war die Theatervorstellung "Im Westen nichts Neues" etwas ganz Besonderes: die familiäre Atmosphäre im Klassenzimmer, die Nähe zur Schauspielerin und vor allem, dass wir als Zuschauer in das Stück integriert wurden - es war einfach klasse! Das Anprobieren der Gasmaske wird mir noch lange in Erinnerung bleiben. Außerdem fand ich es bewundernswert und im Nachhinein sehr clever, dass die männliche Rolle von einer Frau gespielt wurde, was ich mir am Anfang kaum vorstellen konnte. Ich bin stolz und glücklich, dass die Premiere des Stückes im Lessing-Gymnasium stattgefunden hat und ich dabei sein durfte. (Laura, 17 Jahre)
Jochen Petin schrieb am 12.05.2014:
Betreff: DIE MEISTERSINGER VON NÜRNBERG
Vielen Dank für diese wunderbare Inszenierung und hervorragende Aufführung der Meistersinger!
Denn mit dieser Arbeit wurde – ganz werkgetreu und dennoch sehr modern in seiner Fragestellung - eine für die Entwicklungsfähigkeit der Gesellschaft wichtiges Thema angesprochen: Das Neue ist schwer, sowohl für den Einzelnen als auch für die Gesellschaft. Neues zu schaffen, zu erkennen und anzuerkennen, bleibt eine ständige Herausforderung.
Gezeigt wurde dies zum einen in der individuell psychologischen Dimension des Künstlers in der Auseinandersetzung nicht nur mit der Gesellschaft, sondern auch mit sich. So wurde sehr deutlich, dass das gute Neue weder aus purer Autonomie (des Künstlers) noch reiner Orthodoxie (der Gesellschaft), sondern in einer Dialektik von Regelsetzung und –verstoß entsteht, die erkannt und auch vertreten sein will. Hans Sachs als hervorgehobener Person mit viel Autorität ist diese Lektion hervorragend nachvollziehbar gelungen.
Zum anderen, und das machte für mich das Besondere der Inszenierung aus, wird auf die historisch-hermeneutische Dimension von Kunstproduktion, vor allem aber auch –rezeption aufmerksam gemacht. Die Idee, mehrere Bühnenbild-Zitate einzusetzen und den Zuschauer dadurch für die Relativität des Zugangs zu einem Stück zu sensibilisieren, war dafür eigentlich naheliegend und sehr wirkungsvoll. Dass dabei „Sehen“ noch nicht „Verstehen“ ist, macht ja Beckmessers Auftritt deutlich. Dass aber auch „Verstehen“ - in bestem hermeneutischen Sinn – nie endgültig, d.h. Verständnis immer neu zu bilden ist, wurde an der Mehrzahl der zitierten Inszenierungsweisen deutlich.
In Summe: Vielen Dank dafür, dieses so wichtige Thema des „Neuen“ so vielschichtig, so vergnüglich und in künstlerisch in jeder Weise hervorragender Form bearbeitet zu haben!
Lars-Uwe Luther schrieb am 20.05.2014:
Danke Herr Petit, genauso habe ich das auch gesehen und empfunden - das macht die Intelligenz dieser Inszenierung aus!
Bernd Büttner schrieb am 08.05.2014:
Betreff: DIE MEISTERSINGER VON NÜRNBERG

Ich war ich der B-Premiere. Leider muß ich sagen, daß ich sehr unzufrienden bin. Diese Art der modernistischen Bühnenbilder mag ich nicht. Wieso haben Sie denn nicht das alte Nürnberg wiedererstehen lassen? Wieso gab es keine Festwiese mit dem Einmarsch der Zünfte? Wieso kommt als Walther von Stolzing ein Gast der nicht singen kann?

Raphael Rösler schrieb am 12.05.2014:
Sehr geehrter Herr Büttner,
haben Sie herzlichen Dank für Ihre Nachricht und Ihre offenen Worte! Schade, dass Ihnen die Inszenierung nicht gefallen hat.
Es war dem Team und uns wichtig, mit Wagners Meistersingern eine Geschichte über einen angehenden Künstler der Gegenwart und über ein heutiges, sinnbildliches Nürnberg zu erzählen. Wie findet ein Stolzing unserer Zeit seine eigene Stimme angesichts der vielfältigen stilistischen Möglichkeiten oder der reichen Rezeptionsgeschichte? Das ist auch der Hintergrund für die neue Sicht auf die Festwiese im 3. Akt: Der rote Raum ist ein abstrakt gestalteter "Raum des Gesangs", ein überhöhter Ort der musikalischen Aufführung, in dem die Vergangenheit mit historischen Gesangsaufnahmen präsent ist. Auch Richard Wagner hatte mit dieser Oper letztlich keine historische Rekonstruktion des Meistergesangs des 16. Jahrhunderts im Sinn, sondern wollte vielmehr die Situation der Kunst seiner Zeit reflektieren - projiziert in eine längst vergangene und bezeichnenderweise ausgestorbene Musikkultur. Übrigens ist das deutschlandweite Echo, auch das der Fachkritik, auf diese Produktion überwiegend sehr positiv. So bezeichnete beispielsweise die Frankfurter Rundschau die Inszenierung als „echten Weitwurf“. Weitere Pressestimmen mit Links zu den vollständigen Artikeln finden Sie hier: http://www.staatstheater.karlsruhe.de/programm/presse/1675/.

Hinsichtlich der Leistung von Daniel Kirch gehen unsere Meinungen offensichtlich auseinander.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr
Raphael Rösler, Dramaturg
Lars-Uwe Luther schrieb am 20.05.2014:
Sehr geehrter Herr Büttner,

dass das keine Nürnberger Puppenstube werden würde, war ja klar, bevor Sie sich ins Theater gesetzt haben. Wenn es aber das ist, was Sie anspricht - und das ist natürlich völlig in Ordnung, weil persönlicher Geschmack - dann gibt es überall in Deutschland und auf der Welt Inszenierungen, die Sie zufrieden stellen dürften.

Ich persönlich halte auch nichts von Regietheater-Klamauk, um des Klamauks Willen. Aber Oper muss sich fortentwickeln (ist es nicht am Ende das, was Wagner uns mit den Meistersinger auch sagen wollte?) - und diese Inszenierung hat das aus meiner Sicht in hervorragender Weise getan.

Lars-Uwe Luther - Mit-Zuschauer in der B-Premiere
Christine R. schrieb am 05.05.2014:
Betreff: EDWARD GAUNTT MEETS 4 YOUR SOUL
Ein wunderschöner "souliger" Abend in der ungewohnten Kulisse des Staatstheaters. 4 tolle Sänger/innen und 2 Musiker, denen man anmerkte, dass sie mit Leib und Seele Musiker und Sänger sind, und die Spaß daran haben, das Publikum zu unterhalten. Bitte mehr solcher "Gastauftritte" im Theater !
Irmgard Hocher schrieb am 05.05.2014:
Betreff: EDWARD GAUNTT MEETS 4 YOUR SOUL

Hallo, das Konzert war super super super, könnte man öfter hören.

Karl Russwurm schrieb am 28.04.2014:
Betreff: DIE MEISTERSINGER VON NÜRNBERG

Aus Münchner Sicht eines Staatsopern-Gourmets an dem einen oder anderen Sänger zu mäkeln, wäre Beckmesserei, daher großes Lob für Guido Jentjens, Armin Kolarczyk, Eleazar Rodriguez, Stefanie Schaefer und Seung-Gi Jung und Chor. Pauschallob für die Regie und die Umsetzung. Die Idee, verschiedene Regiestile zu zitieren und aufeinander prallen zu lassen, war sehr spannend. Auch die Herausforderung für Künstlers, sich angesichts so großer in den Medien allgegenwärtiger Rollenvorbilder beweisen zu müssen und den eigenen Weg zu gehen, war richtig gut. Leider war auch vieles vorhersehbar und platt wie das Zerschmettern des überdimensionalen Wagnerkopfes, falsch die Geilheit Hans Sachsens, falsch das Zitat "Kinder schafft Neues", es geht nicht darum Wagner immer neu zuverhunzen, sondern neue eigenständige Kunst zu schaffen. Sehr schön abrundend die Idee, dass da am Ende doch immer einer kommt, der Einlass begehrt in den Kreis der Arrivierten. Karlsruhe? - immer gern!

Kathrin Schäfer schrieb am 27.04.2014:
Betreff: DOCTOR ATOMIC
Eine insgesamt sehr schlüssige und inspirierende Inszenierung. Ich bin froh, es gesehen zu haben.
Kathrin Schäfer schrieb am 27.04.2014:
Betreff: ALICE
Wir haben den Abend sehr genossen. Vielen Dank!
Karl Russwurm schrieb am 25.04.2014:
Betreff: DIE MEISTERSINGER VON NÜRNBERG

Der Richard Wagner Verband München freut sich sehr auf die neue Arbeit von Tobias Kratzer. Die geniale Regie beim Ring Award in Graz (Rigoletto 3.Akt) ist unvergessen.

Martin Spalek schrieb am 22.04.2014:
Betreff: ALICE
Ich muss ein Kulturbanause sein. Mehr wie die erste Hälfte dieses Stücks konnte ich mir nicht antun.

Ein abstraktes Wirrwarr das man lieben muss andernfalls ist man hier falsch aufgehoben.
Jürgen Gross schrieb am 20.04.2014:
Betreff: TANNHÄUSER
Eine sehenswerte Inszenierung, vor allem das Bühnenbild und die Lichtinstallationen von Rosalie.
Sängerisch zuverlässig und ausgeglichen Heidi Melton. Leider sehr an seinen stimmlichen Grenzen John Treleaven.
Nora Wegner schrieb am 14.04.2014:
Betreff: FREMDRAUMPFLEGE
Wir hatten ein ganz tolles und besonderes Theatererlebnis am 12.4. beim Besuch des Stücks "Fremdraumpflege".
Ganz vielen Dank für die spannende Idee Theater so anders zu präsentieren, an die tollen Schauspieler und die super Gastgeber!
Heike Harsch schrieb am 11.04.2014:
Betreff: RECHTSMATERIAL
Die für das Stück Verantwortlichen machen Theater, wie ich es mir wünsche: Ein brisantes Thema wird von guten bis hervorragenden Schauspielern in eindrucksvollen Szenen und teilweise in geradezu wuchtigen Bildern dargestellt und in den notwendigen historischen und gesellschaftlichen Zusammenhang gebracht. Es entsteht eine Melange, die den Zuschauer fast zu überfordern scheint, aber letztlich nur der Komplexität des Themas Ausdruck verleiht. Dem Zuschauer werden die verschiedenen Komponenten dieser braunen Lebenswelt dargeboten, die zum Teil eher kindlich als brutal erscheinen. So unterstreichen sie das Grauen vor dem menschenverachtenden Hass und der Grausamkeit, die hinter der bürgerlichen Fassade lauert.
Die Schlussszene, die drei Täter auf dem Sofa, Rouladen essend, bringt das wunderbar auf den Punkt. Deshalb hätte ich mir hier gewünscht, dass der historische Bezug aufgegeben wird, die Figur der Alexandra ganz zur Figur der Beate wird und das Stück eindeutig in der erschreckenden Gegenwart endet.
Ich fände es gut, wenn "Rechtsmaterial" auch in weiteren Städten aufgeführt werden könnte.
Sabine Allgeier schrieb am 27.03.2014:
Betreff: TSCHICK

Hallo liebe Schauspieler, ein ganz DICKES Lob! Ich war in der Sonntagsvorstellung vom 23.03.2014 und war hellauf begeistert. Hatte viel erwartet, meine Erwartungen wurden bei weitem übertroffen. Natürlich habe ich meine Begeisterung  gleich weiter gegeben, meine Kolleginnen und Kollegen werden sich um die Karten für die April-Vorstellung streiten. SUPER-SUPER-SUPER. Vielen Dank für den tollen Sonntagnachmittag

Georg Gerneth schrieb am 23.03.2014:
Betreff: ROMA ROMEO UND SINTI CARMEN

Ich habe "Roma..." am 08.03. erlebt, es hatte zwei Teile: Zuerst die Aufführung - ich fand sie toll, eine Stunde dichtes Geschehen; die beiden Schauspieler waren nah am und intensiv im Geschehen, identifizierten sich mit ihren Rollen und hielten dabei aber auch einen gewissen Abstand davon, so dass es für uns Zuschauer sehr überzeugend war. Dann das anschließende Programm: ein beeindruckender Dokumentarfilm und das Gespräch mit den kompetenten Machern (Filmemacher/Kameramann, Regissseur, Bühnenbilderin, die beiden Schauspieler)- beides sehr gehaltvoll, wissenswert und wiederholenswert. Warum findet so etwas politisch Wichtige nicht um 20.15 Uhr in der ARD statt (genau in der Reihenfolge), statt dieses komplexe Thema auf einer Chouch in einer Talkshow radikal zu zerlabern ??!! Danke euch für dieses "Theater des Lebens", ich empfehle es (beides, wenn möglich) unbedingt anzuschauen.

Petra Mohr schrieb am 11.03.2014:
Betreff: RICCARDO PRIMO
Ein Traum dieser Abend.
Bavo! Bravo! Bravo!
abendroth schrieb am 04.03.2014:
Betreff: Allgemein
"Die Leiden des jungen Werthers"
Es war ein erfüllender, vielseitig inspirierender Abend.
Der Einstieg, die unterschiedlichen Perspektiven, das Ineinandergreifen der Stilmittel, Umgang mit Raum und Zeit und nicht zuletzt der begeistert begeisternde Einsatz der Schauspieler entfalteten den Gehalt der Vorlage und führte die jugendlichen Zuschauer hin zu dem Ort wo jugendlicher Idealismus, Begeisterung für die Welt und Drang nach Verbesserung durch Mitfühlen,Mitleiden wachsen kann.


Kein Wunder, dass sie so oft Ausverkauft sind.
Mit den besten Wünschen für das Haus,
Andreas Abendroth
Dieter schrieb am 03.03.2014:
Betreff: BENEFIZ – JEDER RETTET EINEN AFRIKANER
Ärgerlich! Auch die guten schauspielerischen Leistungen konnten nicht über das platte Skript und die peinlich manipulative Inszenierung hinwegtäuschen. Gut gemeint ist noch lange nicht gut gemacht!
Reinhard Rössler schrieb am 28.02.2014:
Betreff: BALLETT: VOYAGE EN EUROPE

Sehr schöner Abend.Man konnte auch mal Barockballett sehen, das ja unsere Compagnie nicht so pflegt.Passend zu den Händelfestspielen. Speziell der letzte Tanz aus Venedig war humorvoll und witzig.Auch,daß nicht die Musik vom Band kam,sondern live gespielt wurde gab dem Ganzen eine besondere Atmosphäre. Bitte mehr davon !

I. Renner-Motz schrieb am 25.02.2014:
Betreff: WO DIE WILDEN KERLE WOHNEN
Das Bühnenbild, die Kostüme, die Sänger/innen- alles absolut wunderbar...aber das Libretto?? Was ist denn hier mit diesem wunderbaren Kinderbuch passiert, in dem kein einziges Wort gefehlt hat?? Max will da sein, wo ihn jemand am allerliebsten hat- wie kann man das bloß übersetzen mit "wo jemand für ihn kocht und immer bei ihm ist"?? Und dieser perfekte Schlusssatz "Und es war noch warm" wird hier zu Max` Frage "Ist es heiß? Hat sie es heißgemacht?"- was für ein Missverständnis! Von der Ausstattung her alle Voraussetzungen für eine perfekte, kindgerechte Umsetzung, leider hat mir das Libretto den Spaß verdorben.
Trudel Zimmermann schrieb am 20.02.2014:
Betreff: RICCARDO PRIMO
Sehr geehrter Herr Spuhler,
nach dieser grandiosen Generalprobe möchte ich Ihnen und dem ganzen Team nur eines sagen: GLÜCKWUNSCH und DANKE. Dieser Abend bleibt wirklich unvergessen.
Jette schrieb am 16.02.2014:
Betreff: 2. KINDERKONZERT: EINE REISE UM DIE WELT
Das Konzert war super!! Ich war sogar in einer Kinderoper. Die hat mir auch viel Spass gemacht! Gibt es noch mehr Kinderopern in der neuen Spielzeit? Musik ist so toll!!! Das Basteln gefällt mir auch.
STAATSTHEATER KARLSRUHE schrieb am 16.02.2014:

Liebe Jette, danke für deinen Eintrag!
In dieser Spielzeit zeigen wir die Kinderoper WO DIE WILDEN KERLE WOHNEN im KLEINEN HAUS. Die Oper für alle ab 8 Jahren feiert ihr Premiere am 23.2., aber schon am 18.2. kann man eine Probe besuchen und bei einer Einführung dabei sein. Alle Informationen und Termine findest Du hier http://www.staatstheater.karlsruhe.de/programm/info/1673/ Liebe Grüße aus dem STAATSTHEATER!

Thomas Lucke schrieb am 15.02.2014:
Betreff: EIN SOMMERNACHTSTRAUM
Der Einführungsvortrag war akustisch nicht zu verstehen: zu schnell und undeutlich gesprochen, alles abgelesen, kaum Blickkontakt, Lautstärke falsch eingestellt.

Glücklicherweise war die Vorstellung so gut, dass der Gesamteindruck des Abends sehr positiv war.
Elisabeth W. Becker schrieb am 13.02.2014:
Betreff: DIE HOCHZEIT DES FIGARO
Sind denn weitere Vorstellungen geplant? Ich habe diese Inszenierung bereits zweimal gesehen, aber ich würde allzu gerne noch ein drittes Mal in den Genuss kommen!
Joscha Schaback schrieb am 13.02.2014:

Liebe Frau Becker, Herzlichen Dank für Ihre Frage. FIGAROS HOCHZEIT gehört zu den wahrlich klassischen Inszenierungen des Staatstheaters.Es freut mich, dass sie Ihnen so gut gefallen hat.
Nach zwei Spielzeiten in der Wiederaufnahme macht das Stueck kommende Saison erstmal Pause. Wann es wieder kommt, steht noch nicht fest. Dass es wiederkommt, allerdings schon!
Lieben Gruss! Joscha Schaback, Operndirektor

Elisabeth W. Becker schrieb am 13.02.2014:
Ach, das ist schade! Vielen Dank trotzdem für die Antwort. Und Vorfreude ist ja bekanntlich auch nicht das Schlechteste... Viele Grüße, Elisabeth W. Becker
Klaus Skrobiranda schrieb am 08.02.2014:
Betreff: DIE FLEDERMAUS
Da hat mal wieder jemand schlecht geträumt, und dies dann in eine Inszenierung umgesetzt, die hahnebüchender kaum vorstellbar ist.
Wäre die Musik und deren Umsetzung durch Musiker und Sänger nicht so schön, hätten wir den zweiten Teil mit Sicherheit nicht erlebt.
Wenn diese Inszenierung Johann Strauß und dessen Vater (Radtzkymarsch) erlebt hätten, sie hätten sich im Grab herumgedreht.
Kann man nicht einfach schön lassen, was schön ist?
Michaela schrieb am 23.02.2014:
Leider war die Fledermaus noch schlimmer, als es die Einträge im Gästebuch beschrieben haben. Das Stück war nach der Pause die reinste Qual. Am verhaltenen Beifall haben wir gemerkt, dass solche Stücke nicht ankommen.
Und das allerschlimmste war ein österreichisch sprechender Pausenclown, der sich als Lückenfüller über Karlsruhe, die Baustellen ... lustig macht.
Wer die Fledermaus im Abo hat, kann nach der Pause gehen, denn danach wird es nicht besser.
Am allerbesten war der Dirigent, der Spaß hatte und dem man gerne zuguckte.
Konstantin schrieb am 28.02.2014:
Guten Abend Klaus, Hallo Michaela, wie ungewöhnlich ist doch Ihre Reaktion auf ungewöhnliche Inszenierungen. Ein Fulminantes Bühnenbild, ein herrlich ironischer Umgang mit dem angestaubten Zuckerl-Stoff und spaßige Zitate zwischen Karajan und Freud machen diese Fledermaus zu einem Erlebnis. Und Michaele, nach der Pause gibt es Gesellschaftskritik und - Fledermausgewohnt - regionale Boshaftigkeiten. Gut so - und mit Szenenapplaus verziert! Bitte nicht Ihren Geschmack zum Mehrheitsgeschmack machen. Es grüßt Konstantin aus Bruchsal
Ernst Ott schrieb am 03.02.2014:
Betreff: EIN SOMMERNACHTSTRAUM
Die Aufführung hat mir besser gefallen als das meiste bisher im Schauspiel. Gute Schauspieler-Leistungen und eine Regie, die sich mit dem Stück des Autors beschäftigt und nicht primär mit sich selber. Das ist ungewohnt verglichen mit den bisherigen Inszenierungen der „Klassiker“, die ihre Kraft und Aktualität nicht entfalten konnten, sondern durch die ewig gleichen Regisseur-Mätzchen verharmlost wurden. In diesem Sommernachtstraum kommt Liebe vor, Verzweiflung, sogar ein bisschen Poesie. Ich persönlich hätte mir mehr Tempo gewünscht, mehr Text und weniger Musik, aber das ist Geschmacksache. Theseus und der Hof von Athen sind gestrichen, Hochzeit, Fest und Mondnächte kommen nicht vor. Das rächt sich zuletzt: Die Handwerker haben kein Publikum für ihre Aufführung, so dass die wirklich sympathischen Schauspieler wie eine sinnlose Einlagenummer auftreten. Auch Shakespeares wunderbare Szenen-Abfolge des letzten Aktes geht verloren, die Elfen haben nicht wirklich das letzte Wort. Dennoch erfreulich: Man diskutiert anschließend nicht über die Eitelkeit des Regisseurs, sondern über den Inhalt des Stücks, über Shakespeare.
Ernst Ott
Dr. Anita Maier schrieb am 02.02.2014:
Betreff: DIE FLEDERMAUS
Ach hättet ihr uns doch wenigstens dieses eine honigsüsse Stück zum Schwelgen gelassen. Musste ausgerechnet die herrlich opulente, ungetrübte Fledermaus verfremdet und vergällt neu aufgelegt werden?
Läßt man uns doch statt champagnertrunken mit dem Radetzkimarsch in die Pause.... Kunst - oder ein billiger Versuch, nach Wiener Neujahrsmuster das Publikum mitzureissen? Daß es nicht ganz klappt, bitte nicht auf Karlruher Mentalität schieben.
Was meinen die Sänger zum mehr bein- als bahnbrechenden Bühnenbild? Die zusammengewürfelten Kostüme haben hoffentlich Kosten der Neuinszenierung gedrückt - oder waren es etwa Regieeinfälle?

Das Publikum hat applaudiert - ich auch. Die Darsteller habens wirklich verdient.
Schade, dass der Zuschauer nicht gelegentlich auf Abstimmungsbögen seine Meinung differenziert abgeben kann.
Wenigstens könnte die Regie mit vor den Vorhang treten und sich vielleicht mal per Akklamation eine blutige Nase holen. Oder auch nicht, dann wäre ich durchaus bereit, eine demokratische Emtscheidung zu akzeptieren.

Ich geh vielleicht nochmal in die Fledermaus. Jetzt wo die Neugier auf die Neuproduktion gestillt ist, einfach mit geschlossenen Augen sitzen und geniessen.

Dr. Anita Maier
Paul Croche schrieb am 27.01.2014:
Betreff: DOCTOR ATOMIC
Ich kann Walter Felsenstein zumindest beim 1. Akt zustimmen: genial, muss man gesehen, gehört, erlebt haben!
Beim 2. Akt muss ich Herrn Felsenstein widersprechen: ich fand auch diesen absolut faszinierend. Anstrengend, man darf es gerne auch als schwer bezeichnen, dieser Akt erfordert tatsächlich Einiges an eigener gedanklicher Arbeit. Aber er ist intelligent, schlüssig und bewegend umgesetzt.
Vor allem der extrem berührende Schluss.
Fazit: selbst Schuld, wer nicht rein geht. Internationales Niveau, in allen Bereichen - auch musikalisch natürlich!!!!
Walter Felsenstein schrieb am 26.01.2014:
Betreff: DOCTOR ATOMIC
Der I. Akt grandios !!!!!!!!!!
Der II. Akt an Langweile nicht zu überbieten - einschläfernd - zieht sich wie Gummi.
Jens schrieb am 24.01.2014:
Betreff: DYLAN – THE TIMES THEY ARE A-CHANGIN’
Ich war gestern bei der Aufführung in Ludwigsburg. Vielen herzlichen Dank an alle Akteure für den tollen Abend und die geniale Aufführung. Ihr ward einfach nur klasse!!!
Trudel Zimmermann schrieb am 24.01.2014:
Betreff: BALLETT: GISELLE
Am 20.01. war ich mit Feunden mal wieder in Giselle. Es hat uns allen mehr als sehr gut gefallen. Ich kann mich den Worten von Anita nur anschließen.
Danke für diesen unvergesslichen Abend. Danke auch den Bühnenbildnern, die die kahle Bühne so verzaubert haben. Giselle ein hervorragend getanztes Stück und ein wunderbares Orchester.
Anita schrieb am 22.01.2014:
Betreff: BALLETT: GISELLE
Ich war und bin immer noch ganz verzaubert von dieser gefuehlvollen, anmutigen und sehr ergreifenden Auffuehrung. Vielen Dank fuer den wunderschoenen Abend.
Genoese schrieb am 18.01.2014:
Betreff: BALLETT: DER NUSSKNACKER – EINE WEIHNACHTSGESCHICHTE
Zum Verkauf stehen zwei Karten für "Der Nussknacker" im Badischen Staatstheater in Karlsruhe am Mittwoch, den 05.02.2014, Reihe 1, Platz Nr. 3 und 4.

Die Aufführung ist sehr begehrt und bereits ausverkauft!!

Die Karten waren ein Geschenk zu Weihnachten und wir können leider an diesem Termin nicht.

Tel.: 01772152753
Victor K. schrieb am 17.01.2014:
Betreff: DANTONS TOD
Ich bin nachhaltig begeistert von der Inszenierung und der Kraft der Schauspieler, die ich gestern erleben durfte! Vielen Dank für diesen schönen Theaterabend!
Konradin Plate schrieb am 16.01.2014:
Betreff: ENDSTATION SEHNSUCHT
Eins der besten, interessantesten, und ehrlichsten - ich meine damit der Wahrheit nahe kommenden - Stückes der neueren Literatur wird hier zur Sinnlosigkeit verhunzt. Die Mühen der eigentlich guten Schauspieler konnten den Stellungen und Bildern der Regie keinen Sinn geben, überhaupt schien nur Besoffensein eine Bedeutung zu haben - da halfen nicht die umfallenden menschlichen Kegeln, und auch nicht die brennende amerikanische Flagge. Das einzige was mit der Aussage des Stückes zu tun hatte und geschickt die Verhältnisse der Situationen und der Positionen der Charaktere unterstützte war das Bühnenbild, das elegant die beengten Verhältnisse auf doch bestimmt 120 Quadratmeter abbildete, auch noch auf Säulen, im Sumpf von Louisiana - oder der Welt ...
Konradin Plate schrieb am 16.01.2014:
Betreff: RIO REISER – KÖNIG VON DEUTSCHLAND
Karlsruhe hat einen richtigen Star! Ein hinreißender Abend mit einer außerordentlich unterhaltenden Inszenierung, mit absolut herrlichen Musikern/Schauspielern, mit einem front-man der character und Rocksänger zugleich war... Ein Abend der tatsächlich ein bisschen die Ära vermittelte.
Selten gebe ich Standing Ovations, aber hier war ich begeistert auf den Füssen!
hans kray schrieb am 30.12.2013:
Betreff: AM FALSCHEN ORT
Was für ein Abend!
5 Schauspieler, ihre Kunst und ein Text, der es in sich hat. Keine öden, albernen, oberflächlichen Mätzchen zur Volksbelustigung (Bob-Dylan Abend), kein stundenlanges, sinnloses Herumgebrülle, weil man für die Darstellung von Emotionen kein anderes Mittel hat (Prinz Friedrich von Homburg),sondern nur die Eindringlichkeit des Spiels, des richtigen Tons, des stets präsenten Körpers, eben tolle Schauspielkunst.
Ein Abend, der mich sprachlos vor Begeisterung zurück ließ, ein Abend, wie ich ihn an diesem Theater schon jahrelang nicht mehr erlebt habe, einfach großartig! Hut ab, angesichts dieser Leistung!
Christine Langanky schrieb am 30.12.2013:
Betreff: DIE FLEDERMAUS
Eine prickelnde und von aussergewoehnlichen Ideen sprühende Inszenierung. Die Vielzahl der witzigen, kleinen und grossen Einfällen lassen dem Betrachter aus dem Staunen und Lachen nicht herauskommen. Wie immer im Karlsruher Theater: Erfrischend neue und tiefgründig alte Gedanken zu einem sprudelnden,mitreissenden Mix verarbeitet. Vielen Dank fuer Ihren Einsatz
Jette schrieb am 29.12.2013:
Betreff: HÄNSEL UND GRETEL
Ich fand "Hänsel und Gretel" gestern ganz toll!! Das würde ich gerne nochmal sehen und hören!! Ich gehe vielleicht mit meinem Papa nocheinmal hin...
Juergen Schulze schrieb am 27.12.2013:
Betreff: KABALE UND LIEBE

Hallo Kabale-Ensemble! Ich war am 25.12. ein zweites Mal in Kabale und wieder war ich von eurem Schauspiel fasziniert und hingerissen! Bravo! Ich danke euch allen das ich so etwas ergreifendes miterleben durfte. Wer bis dato kein Schiller-Fan war, muß es jetzt sein. Zumindest bin ich es. Und ich bin ein neuer Staatstheater-fan, der sicherlich jeden von euch nochmal bewundern wird. Alles Gute für 2014...und nochmals danke. Ihr seid grossartig!

Sibylle S. schrieb am 26.12.2013:
Betreff: DYLAN – THE TIMES THEY ARE A-CHANGIN’
„Times they are a-changing – Bob Dylan“
Dieses besondere Musik - Theaterstück sich anzuschauen und mitzuerleben ist immer wieder ein Genuss. Schon mehrmals hatte ich das Vergnügen und wollte wieder einmal für Freunde und mich Karten für eine Vorstellung kaufen. Mit Entsetzen musste ich feststellen, dass es nur noch eine einzige Vorstellung in dieser Spielzeit gibt, diese bereits ausverkauft ist, nur noch Stheplätze zu haben sind und keine weiteren Vorstellungen geplant sind. Mitten in der Spielzeit wird also ein Stück, das so gut beim Publikum ankommt, abgesetzt???
Was braucht es, dass ein Stück weiterhin aufgeführt wird, als jedes Mal wieder volle Ränge und ein begeistertes Publikum?
Musikalisch ein Hochgenuss mit professionellen Musikern und schauspielerisch gekonnt gespielt. Dies unterscheidet Bob Dylan von der Aufführung Rio Reiser – König von Deutschland. Auch dieses Musik - Theaterstück habe ich mit Freunden besucht. Jedoch einhellig waren wir der Meinung, dass es lang nicht so gut ist wie das Stück über Bob Dylan. Der Unterschied liegt sicherlich auch darin begründet, dass die Schauspieler bei Rio Reiser ihr Instrument zwar spielen können, es jedoch nicht in der Leichtigkeit und Professionalität wie die Musiker im Dylan Stück beherrschen, was es einfach zusammen mit den Darstellern zu einem mitreißenden Erlebnis macht. Dennoch, mit solchen Stücken im Programm, ein klares Plus für unterhaltsames modernes Theater in Karlsruhe – und das im großen Haus – mehr davon!
STAATSTHEATER KARLSRUHE schrieb am 26.12.2013:
Liebe Zuschauerin, Danke für Ihre Begeisterung für DYLAN! Die gute Nachricht: Die Produktion kommt nächste Spielzeit wieder. Vorher wird sie am Staatstheater Darmstadt und am Deutschen Theater in München gezeigt, worauf wir sehr stolz sind. Wir finden übrigens nicht, dass man RIO als Konkurrenz sehen sollte - sondern vielmehr ergänzend zum Programm. Haben Sie ALICE, eine weitere unserer musikalischen Produktionen, schon gesehen? Gern möchten wir Sie auch noch auf LIEDER AUS DEM ALL (ab dem 7.2. im STUDIO) hinweisen.
Frohe Weihnachtsfeiertage und einen guten Rutsch!
Ihr STAATSTHEATER
Petra Klein schrieb am 24.12.2013:
Betreff: DINNER FOR ONE MIT SONGS
Der Abend war einfach nur genial.... lange nicht mehr so gelacht. Bitte das Stück wieder aufnehmen. Das wäre doch eine geniale Weihnachtstradition - "the same procedure as every year"

Aber sicherheitshalber kommen wir gleich am 1.1. nochmal
Thomas schrieb am 22.12.2013:
Betreff: RICHTFEST
Am Anfang lustig, später bleibt einem das Lachen aber manchmal im Hals stecken.
1:45 h ohne Pause - und niemand schaut auf die Uhr.
Sehr zu empfehlen - auch für Jugendliche.
N. Keller schrieb am 16.12.2013:
Betreff: 1. KINDERKONZERT: DORNRÖSCHEN
Wir waren gestern mit unserer 6-jähriger Tochter bei der Mittagsvorstellung Kinderkonzert. Es war ganz zauberhaft! Sehr kurzweilig und ganz toll vom Dirigenten begleitet. Das Mädchen, das vorgelesen hat, hat das auch klasse gemacht. Und auch das Bastelangebot nach der Vorstellung wurde mit Begeisterung angenommen. Eine rundum gelungene Veranstaltung! Vielen Dank dafür!
Monika Schill schrieb am 16.12.2013:
Da im Theater gebastelt wird, ist vielleicht das Fundament für die Schließung des nächsten Spielwaren-Geschäftes in Karlsruhe schon bereitet !
Danke sehr
Markus schrieb am 16.12.2013:
Betreff: DIE FLEDERMAUS

Ich habe selten so viele enttäuschte und verärgerte Gesichter bei meinen Bekannten und Abo-Nachbarn gesehen, als bei der neuen Fledermaus. Pardon für die offenen Worte, aber das war für uns alle eine inszenatorische Katastrophe und Unsinn. Hilflose Einfälle einer Möchtegern-Regie. Wieso muß sich Rosalinde beim Csardas eine Waffe an den Kopf halten? Wieso diese lächerliche Konstellation mit den Geistern? Zum Glück war es musikalisch das, was man von Karlsruhe erwarten kann. Im Nachhinein ärgerte ich mich das ganze Wochenende, dass ich mich nicht traute, laut zu buhen. Es gab jemand in der Nähe, der laut Bravo rief. Aber das war ein Hausangehöriger oder Freund des Hauses, den ich in der Pause im sehr vertrauten Gespräch mit einem Angestellten mit weißen Namensschild sah! Das ist mir zum wiederholten Mal aufgefallen, daß Angehörige und hausnahe Claqueure die Stimmung retten sollen. Das gab es früher so nicht und Intendant Spuhler sollte dafür sorgen, dass es bei Premieren keine Manipulation durch seine Mitarbeiter gibt. Das hat er nicht nötig.

STAATSTHEATER KARLSRUHE schrieb am 29.12.2013:

Vielen Dank für Ihre offenen Worte! Wir versichern Ihnen: Claqueure setzen wir nicht ein. Publikum wie auch Presse sind geteilter Meinung: Es gab positive (s. a. Gästebuch) wie deutliche negative Kritik. Lorenzo Fioroni und Thilo Reinhardt wollen mit ihrer Inszenierung niemanden verärgern oder provozieren – sondern vielmehr Aspekte beleuchten, die das Werk in Text und Musik enthält. So stellt Falke die Eisensteins, um sich zu rächen und um Orlofsky zu unterhalten, auf eine Bühne und inszeniert sie wie Theaterfiguren. Die Geister des Theaters werden beschworen und gezeigt, wie das das zerstrittene Ehepaar „therapiert“ wird: Die Eisensteins sind sich am Ende näher als zu Beginn der Operette. Die Pistole im Csárdás verdeutlicht Rosalindes emotionale Situation: Die anfangs, wie die Musik, tieftraurige, betrogene Ehefrau denkt an Selbstmord. Dann wendet sich das Blatt: Rosalinde setzt wieder ihre Maske auf und gibt vor der Gesellschaft die feurig-fröhliche Ungarin.


In der Hoffnung, Ihre Fragen beantwortet zu haben, wünschen wir Ihnen einen guten Rutsch und ein frohes Jahr 2014!

Gisela schrieb am 06.01.2014:
Ich kann Marcus nur beipflichten!das war meine siebte Fledermaus, aber man möge mir verzeihen,das war eine Zumutung.Ich gebe das Geld aus, um zu geniessen u.zu entspannen u. nicht um zum Teil geistarme polit. bemerkungen anhöhren zu müssen (von der Leyen).Alles war eine grosse Enttäuschung! Ausser natürlich die wirklich guten Stimmen.Schade ich komme sobald nicht wieder in ihr Theater.
katharina schrieb am 15.12.2013:
Betreff: DIE FLEDERMAUS
Das war die beste und schönste Aufführung seit langem. Unbedingt hingehen!
brandenburg schrieb am 15.12.2013:
Betreff: DIE FLEDERMAUS
GROßARTiG! Poetisch und oft zum weinen komisch. Ein Abgesang auf eine Epoche. Der Abend geht unter die Haut. Danke allen Beteiligten!!
Patrick schrieb am 11.12.2013:
Betreff: RIO REISER – KÖNIG VON DEUTSCHLAND
Was für eine geniale Vorstellung am 07.12.2013! Wir waren mittlerweile schon öfter im Badischen Staatstheater, aber dieser Jan Andreesen als Rio Reiser setzt allem die Krone auf! Meine Frau und ich sind immer noch Feuer und Flamme. Die Schauspieler und die (Rock)Musik haben uns komplett in ihren Bann gezogen. Das war wirklich fantastisch. Ich denke bis Ende der Theatersaison werden wir uns Rio Reiser nochmal anschauen. Vielen Dank für diesen tollen Abend!
Peter Wohlwend schrieb am 01.12.2013:
Betreff: RIO REISER – KÖNIG VON DEUTSCHLAND
Heute hatten wir mal wieder das Glück, an einer herausragenden Aufführung teilnehmen zu können. Die Leistung des Ensembles war Spitze - allen voran die des Geburtstagskindes Jan Andreesen. Aber auch alle anderen Schauspieler/Musiker überzeugten durch begeistertes und begeisterndes Spiel. Der donnernde Applaus und die Bravo-Rufe waren absolut verdient.
Cornelius Kölmel schrieb am 02.12.2013:
Ich bin nach Hause getaumelt vor Glück!!! Und bin heute am Tag danach immer noch beseelt!!!
Conrad Bommel schrieb am 04.12.2013:
Ich muß mich Hr. Kölmel anschließen.
Vor Glück war ich berauscht. Da braucht man keine Pillen einwerfen.
Diese Euphorie begleitete mich noch den nächsten Tag.
Da muß ich noch öfter wieder hin.
Irmgard Bergmann schrieb am 01.12.2013:
Betreff: DIE WEIHNACHTSGANS AUGUSTE

Krampfhaft negative Kritik Als ich in der Premiere des diesjährigen Weihnachtsmärchens die Weihnachtsgans Auguste besuchte war ich überzeugt, dass es ein Stück für alle ist. Vom Kind bis zur Großmutter fühlt man sich gut unterhalten. Es wird alles geboten, was Theater ausmacht: Eine Geschichte, schönes Bühnenbild, „Hingucker Kostüme“, Wohnungseinrichtung wie ich sie noch kenne, Witz, Lifemusik, Klamauk, Aktion, und Sätze, die aufmerksame Zuschauer amüsieren………. Eben in so einem Zusammenhang fiel dieser Satz, dass Onkel Otto mit der Ziege schläft. Das war Futter für die Erwachsenen. Aber als dieser Satz im Kommentar der BNN als Titel erschien habe ich mich sehr geärgert und frage mich seither, ob Kritiken immer krampfhaft negativ sein müssen. Was mich aber traurig macht ist, dass es Familien gibt, die wegen dieses Satzes, der in ihrer Zeitung erschien ihre Kinder nicht an der Schulvorstellung teilnehmen lassen. Wissen die Kritikschreiber was sie anrichten??

Kevin schrieb am 01.12.2013:
Betreff: RIO REISER – KÖNIG VON DEUTSCHLAND
ui jui jui
noch soviele Karten gibt es.
Dann komme ich nicht, da wirds wohl nischte sein.
STAATSTHEATER KARLSRUHE schrieb am 01.12.2013:
„Der Polit-Rock lebt.
…mit einem beängstigend guten Hauptdarsteller: Jan Andreesen hat selbst das Zeig zum Rockstar, derart stark identifiziert er sich mit dem getriebenen, musikbesessenen, unbequemen Sänger" Eßlinger Zeitung
„Der vom Karlsruher Publikum gefeierte Jan Andreesen (Reiser) zeichnet die Brüche der Figur ebenso eindrucksvoll nach, wie er gesanglich überzeugen kann." Badisches Tagblatt
„Das muss man erst mal hinkriegen: Im Großen Haus des Badischen Staatstheaters, wo sonst filigranes Ballett und opulente Oper gezeigt werden, rockt eine Band die Anarcho-Hymne „Keine Macht für niemand“ – und in die donnernden Schlussakkorde hinein donnern die fast 1 000 Besucher mit „Standing Ovations“ zurück." Badische Neueste Nachrichten
Naja, überzeugen Sie sich selbst - und sichern Sie sich eine Karte! Heute um 15 Uhr
Gert Schlegel schrieb am 29.11.2013:
Betreff: DER EINSAME WEG

Grüss Gott! Vorgestern waren meine Frau und ich in der Aufführung "Der einsame Weg". Ein schwieriges Stück, weitab von unsrem heutigen Lebensgefühl. Aber einen Lichtpunkt gab es: Die "Verflossene", die Schauspielerin Lisa Schlegel. Sie brachte Fleisch und Blut auf die Bretter - nuancenreich ergriff dieses Frauenschicksal.

Tina schrieb am 25.11.2013:
Betreff: RICHTFEST

Ich war heute Abend bei einer Probe! Mir hat das Stück und die Aufführung sehr gut gefallen. Insbesondere auch deshalb, weil die Personen und Charaktere immer zwei Seiten gezeigt haben: eine Seite, mit der ich mich identifizieren konnte und die andere, die ich eher abgelehnt habe.

Anna Winter schrieb am 25.11.2013:
Betreff: VERRÜCKTES BLUT
Der Wahnsinn!
Ich konnte mir zunächst nicht wirklich etwas darunter vorstellen, aber liebes Team des Staatstheater diese Ausführung war wirklich mitreißend und für mich persönlich total genial und das vom ersten Moment an. Ein Stück, das nicht nur für das gediegenere Publikum ist, sondern gerade auch durch den Bezug zu aktuellen Themen, bzw. Themen, die auch die Jüngeren von uns interessieren und die musikalische Darbietung eindeutig ein Stück für alle ist. Wie man wohl unschwer erkennen kann, war und bin ich wirklich sehr begeistert.
Danke für diese Inszenierung!
Denara Andrea Hermanns schrieb am 19.11.2013:
Betreff: RIO REISER – KÖNIG VON DEUTSCHLAND
Mir war der Abend weder zu lang noch zu laut .... ich war tief bewegt über das Leben von Rio Reiser und den Schauspieler Jan Andreesen. Die ganze Inszenierung, die tolle Musik - alles hat gepasst. Und ich fand nicht, dass man sich "lustig machte" über "Hoch die internationale Solidarität" ... sondern die Energie war dafür da - nun mit viel Freude und nicht mit Aggression. Gerade das hat mir auch gefallen - so unterschiedlich sind die Menschen und Interpretationen. Und - alles darf heute sein. Ist das nicht herrlich. Ich bin durch Rio Reiser zum Theaterfan geworden. Danke an alle, bis bald - ach ja, heute abend in Endstation Sehnsucht - ich bin jetzt bei den Theaterfreunden!
Heike schrieb am 22.11.2013:
Liebe Denara,
kann mich deinen Worten nur anschliessen - mir ging es ganz ähnlich - bin Theaterfan seit Rio, der gesamten Inszenierung und allen voran dem genialen Jan Andreesen - und auch mein nächstes Stück ist Endstation Sehnsucht am 28.11.! Wir freuen uns auch immer über ebenfalls
"neu theaterbegeisterte" - wir treffen uns 19:15 am Pferd - komm gern dazu wenn Du magst!
Steffen Schmid schrieb am 18.11.2013:
Betreff: Allgemein
Zum Galaabend Händelfestspiele: Ich möchte die Nennung der Uraufführungsorte der jeweiligen Opern in der Internet-Ankündigung lobend erwähnen! Das sind einige wissenswerte Details. Überhaupt lobenswert dass Sie solch einen fulminanten Rundgang durch die italienische Barockoper dazu mit einem authentischen Sänger bringen!

Ein absolutes Highlight für Karlsruhe Danke.Herzlichen Gruß

Steffen Schmid
Juliane Spingler schrieb am 10.11.2013:
Betreff: VERRÜCKTES BLUT
Wunderbar! Begeisternd! das sind so eher meine Vokabeln nach meinem zweiten Besuch des Stücks. Mein 15 jähriger Sohn formulierte da anders: "cool und geil gespielt" war sein Vokabular.
Wie man es auch formulieren mag: Die Inszenierung ist fesselnd und offensichtlich für die verschiedenen Alterstufen mitreißend. Gerade gestern Abend fiel mir auf, wie viele Erwachsene laut gelacht und überrascht die Augen aufgerissen haben. Das würde ich als ein großes Lob betrachten.
Wenn ich richtig gezählt habe, durfte die Truppe fünfmal zum Applaus wiederkommen. Ich hätte auch weiter geklatscht. Warum? Die Story mit den heftigen Emotionen ist zwar extrem (also zumindest für mich als Deutschlehrerin am Gymnasium, die auch gern immer wieder Kabale&Liebe sowie die Räuber unterrichtet), aber die Mischung aus elektronischer Musik und a capella Einlagen spiegelt so wunderbar diese schnelllebige, harte, weil oberflächliche Popkultur und die doch immer vorhandene Herzensschwere wieder.
Bravo!
Ich ziehe in Erwägung auch ein drittes Mal das Stück zu besuchen.
Herzlichst
Juliane Spingler
Alexander Gorbachev schrieb am 09.11.2013:
Betreff: KABALE UND LIEBE
Voll von Sturm und voll von Drang - dieses Stück ist wie ein starker Energydrink, der einige Wochen anhält. Luise und Ferdinand sind wie die verliebten Teenager, die Schiller so sehr in seinem Stück andeutet, der Präsident könnte genauso gut ein politischer Donald Trump sein - alle Schauspieler glänzen, und Schillers Sprache erstrahlt in alter Schönheit.
Christine Langanky schrieb am 04.11.2013:
Betreff: RIGOLETTO

Ein Lob an alle Beteiligten. Vielen Dank für das großartige Gesamtkunstwerk. Ich bin heute noch nachhaltig beeindruckt von der Dichte der Bilder.Der gelungenen Übertrag einer uralten aber immer vertuschten Geschichte in die sogenannte moderne Welt hat Betroffenheit ausgelöst. Wer es wagt, in einer klassischen Oper flatrate Bordelle und Mißbrauch von Kindern zu thematisieren,wird natürlich angegriffen. Die treffend bekleidete Riege der Pullunderträger ist in jedem Großraumbüro zu finden. Und auch der Satan in Gestalt des Sauber(mach)manns begegnet uns täglich. Ich bedanke mich für den Mut zum Andersdenken!! Mit der Bitte um mehr Christine Langanky

Michael schrieb am 02.11.2013:
Betreff: DER FLIEGENDE HOLLÄNDER
Schöne Vorstellung am 27.10
Regie, ok, Sänger klasse.
Werde noch mal kommen.
Mischa
S. Mancinelli schrieb am 27.10.2013:
Betreff: BALLETT: MOMO
Mein erstes Ballett und ich war überwältigt! Besonders die Hora Frau hat mich verzaubert mit einer nicht zu erklärenden Eleganz. Wunderschön!
Kai Wetzler schrieb am 24.10.2013:
Betreff: NIEDERUNGEN
Nachdem wir die Aufführung "Niederungen" bereits in Temeswar und Bukarest gesehen hatten, war es uns geglückt auch noch Karten für Karlsruhe (19.10.2013) zu erwerben. Eine tolle, ausverkaufte Vorstellung des Deutschen Staatstheaters aus Temeswar, der Partnerstadt von Karlsruhe. Hier einige Fotos: http://www.icr.ro/berlin-1/events/neues-theater-aus-rumanien.html
Petra Mohr schrieb am 23.10.2013:
Betreff: PETER GRIMES
Diese Oper war für mich tolle Überraschung!! Das Bühnenbild, die Kostüme, die Inszenierung! Toll. Die Thematik hat mich sehr berührt - mehr als der oft übliche Liebes-Herz-Schmerz.
Die Musik "anders": spannend, ungewohnt - vom Orchester wunderbar gespielt, der Chor wieder einmal phantastisch! Die Sänger gesanglich und schauspielerisch toll!!!
Operngourmet schrieb am 13.10.2013:
Betreff: EIN MASKENBALL

Mein Dank für eine musikalisch jederzeit mitreißende Premiere! - Meine Bewunderung für Johannes Willig, der mit der Badischen Staatskapelle einen Verdi-Genuss der Extraklasse beschert!

Sibylle BW schrieb am 13.10.2013:
Betreff: EIN MASKENBALL
Ganz herzlichen Dank an ALLE, wirklich ALLE, die den gestrigen Premierenabend zu einem wunderbaren, einmaligen Opernerlebnis haben werden lassen! Schon lange habe ich keine so homogene Leistung von Solistinnen und Solisten, Chor, Orchester und Dirigent erlebt. Komplimet! Kompliment auch für die Inszenierung,Regie, Bühnenbild usw.
Diesen Maskenball werde ich nicht so schnell vergessen!Danke!
Daniel Kaiser schrieb am 13.10.2013:
Betreff: Allgemein
Glückwunsch zum gelungenen "Maskenball"! Ich fand die Sängerbesetzung durchweg gut und passend, mit zwei "Ausrutschern" nach oben: Amelia und Ulrica wird man kaum irgendwo so toll gesungen hören!
Und zudem hat mir gefallen, wie gut Dirigat/ Orchesterleistung und Regie für mein Empfinden zusammenpassten: klar und transparent, aufmerksam, ohne Schwulst, mit Anteilnahme.
Wenn einen das berührte, brauchte man sich nicht zu schämen.
Danke an alle Beteiligten.

Christa Gasde und Daniel Kaiser
Klaus schrieb am 13.10.2013:
Betreff: EIN MASKENBALL
Heute blau und morgen blau und übermorgen Maskenball.
Musikalisch ein hoher Genuß.
===========================
Regie: hätte mir von Stiehl mehr erwartet.
Ausstattung: daneben. Es wurde die
Boston Fassung ausgestattet.
Karlsruhe gibt aber die Schweden Fassung.
Schlingensiepen besonders häßliches katastrophales Oscar Finalkostüm.

Die Pforzheimer Boston Fassung
hat die Ausstattung besser gelöst.
Musikalisch ist das Karlsruher Niveau höher.
Die Regie hat Widder nicht schlecht
gemacht.
Pforzheim: Tenor Eric Fennell als
Ricardo ist Shin ebenbürtig.
Fennell (hat an der MET gesungen)ist optisch einen Tick besser.
Desiree Paul schrieb am 07.10.2013:
Betreff: HELEN SCHNEIDER: VERWANDLUNGEN
Vielen Dank für diesen Abend. Grimms Märchen in neuem Gewande, und doch war es die Stimme dieser Frau, die den Abend zu etwas Außergewöhnlichem und Nachhallendem machte. Es würde mich sehr freuen, diese großartige Sängerin - gerne mit dieser genialen kammermusikalischen Begleitung - bald mal wieder in Karlsruhe zu hören, mit noch mehr Musik und vor einem ausverkauften Theater. Und gerne noch mehr entzauberte Märchen...
BÜSI schrieb am 01.10.2013:
Betreff: Allgemein

spuhler und team machen ein super theater-job! danke! endlich ist theater & kunst kreativ, innovativ, offen, frisch und nah zum menschen. und RIO war berauschend. und weil ich längere zeit der kunst/theater fern bleiben musste, weiss ich das dankbar zu schätzen und freu mich einfach nur. danke und bitte nicht aufhören ;-) an herrn schröder: SEHNSUCHT LÄSST DIE DINGE BLÜHN (marcel proust) legen sie doch mal ne pause ein, dann sehen sie theater wieder mit andern augen!

regine k schrieb am 30.09.2013:
Betreff: RIO REISER – KÖNIG VON DEUTSCHLAND
bei allem respekt für die leistung der schauspieler!
aber: man macht sich nicht lustig über die parole:" hoch die internationale solidarität".
auch wenn rio reiser dies ( der durfte dies) selbst ironisch kommentiert hat, gibt es heutzutage keine berechtigung, dieses in den mittelpunkt zu stellen, in einer inszenierung über diese zeit!
sich derart lustig zu machen über die inhalte der damaligen bewegung, das ist ein no go. ein direktor, ein regiseur, ein intendant ....eines schauspielhauses, sollte hier mehr verständnis und offenheit zeigen. es war peinlich! und es hat weh getan, dass diese sehr wichtige geschichtliche entwicklung in der brd, dermassen dumm interpretiert wurde.
schämt euch dafür!
Petra G. schrieb am 24.05.2014:

... ich finde es auch heute noch richtig, solche wichtigen Parolen auch mal mit Ironie zu betrachten. Gerade die Gedanken der Freiheit und Solidarität müssen doch immer wieder frisch gedacht werden. Dabei hilft es sehr, wenn sie auch mal durch Ironie aufgelockert werden, damit sie nicht zu blinden Gebeten, deren Sinn niemand mehr richtig begreift, verkommen. Ich verstehe natürlich auch, dass das schmerzhaft sein kann, aber ich halte es gerade heute für sehr wichtig, Luft in die Gedanken zu lassen und niemals ohne selbst gedacht zu haben Parolen hinterherzulaufen, mögen sie noch so gut gemeint sein. ...klasse Aufführung übrigens, mit einer tollen Mannschaft und wirklich guten Musikern...

JoHannes schrieb am 30.09.2013:
Betreff: RIO REISER – KÖNIG VON DEUTSCHLAND

Vorpremiere am Freitag besucht, und es war der einfach der Hammer (jedenfalls für Rio-Fans). Ein paar Wünsche hätt`ich aber noch: - Den ersten Teil etwas straffen, z.B. die Songs nicht komplett ausspielen und zackigere Übergänge. - Im zweiten Teil die Theatralik etwas runterfahren, Rio war bis zum Tod links agagiert (ab 1990 in der PDS) bis hin, dass einige seiner "komerziell-erfolgreichen" Titel im privaten und öffentlichen Funk "quasi"-boykottiert wurden.

Romika Regenschuh schrieb am 29.09.2013:
Betreff: RIO REISER – KÖNIG VON DEUTSCHLAND

Wahnsinns-Atmosphäre, fast 30 Minuten standing ovations während der Zugaben, das sonst eher verhaltene "Karlsruher" Premierenpublikum war so begeistert wie wir, ein Superstart in die neue Spielsaison. Das haben wir uns gestern bestimmt nicht zum letzten Mal angesehen und -gehört. Jan Andreesen - fast könnte man sagen "a star is born", deutscher Rock vom feinsten.

KH. Krieger schrieb am 28.09.2013:
Betreff: RIO REISER – KÖNIG VON DEUTSCHLAND
Wir kommen gerade von der Premiere: Großartig! Danke! Wem das nicht gefällt - ist Tod.
Astrid La Delfa schrieb am 29.09.2013:
Da muss ich Ihnen widersprechen - man stirbt nicht an dieser Inszenierung, man *wünscht* sich nur, man wäre tot.
Wolfgang Bohn schrieb am 26.09.2013:
Betreff: PETER GRIMES
Sehr interessante, durchaus diskussionwürdige Vorstellung am 15.9. gesehen. Allein Frau Niessen als Ellen ist ein Besuch dieser wunderbaren Oper wert.
Walter Schröder schrieb am 26.09.2013:
Betreff: RIO REISER – KÖNIG VON DEUTSCHLAND

Penetrant, nun wohnen diese Geräuschemacher auch noch vor Ort ... Nur Gruppis können sich selber feiern.

Carsten Holl schrieb am 28.09.2013:
Sehr interessant, dass Sie diesen Eintrag am 26.09.2013 schreiben...also ohne das Stück gesehen zu haben?
Wir waren gestern in der Vorpremiere und dabei vollkommen von den "Geräuschemachern" begeistert.
Auch wenn der Abend sehr lang war (der Anfang gehört noch etwas gekürzt) - es war super!
Sehens- UND hörenswert!
Romika Regenschuh schrieb am 18.09.2013:
Betreff: Allgemein
Huuch ! bin ich etwa der erste, der sich in dieser Spielzeit im Theatergästebuch verewigen will ? Wollte nur sagen, Theaterfest war klasse, eines der besten der letzten Jahre. Mal interessantere Angebote und nicht immer nur nach Null-Acht-Fuffzehn ! Wir lieben „unser“ Theater und auch diese frischfröhliche, aufgeschlossene Mannschaft, die auf die Menschen zugeht, diese Kulturstätte öffnet und nicht immer nur hinter verschlossenen Türen am Spielplan und anderem „mauschelt“. Weiter so, lieber Herr Spuhler und Team. Romika Regenschuh aus dem Albtal
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